Neujahrsempfang in Mönchengladbach-Ost
[mit Video-Beiträgen]

Für Bezirksvorsteher Hermann-Josef Krichel-Mäurer war es der elfte Neujahrsempfang, er hielt seine letzte Ansprache vor den Zuhörern im Bezirk Ost.

Erfrischend schnell vollzog Krichel-Mäurer die offizielle Begrüßung der MdB´s, Mdl´s, Bürgermeister etc.!
Wichtiger waren ihm die Menschen um ihn, die vielen Helfer, die auch diese Veranstaltung im Bezirk ehrenamtlich ermöglichten. Genannt wurde ebenfalls das Team der Bezirksverwaltungsstelle mit dem Leiter Herrn Michael Linke.
Bei ihnen bedankte er sich ausdrücklich ganz besonders.
Zu den erwähnten Begrüßungen gehörten auch die Vertreter der Vereine aller Art, Verbände und Gemeinschaften.
Gerne wiederholte Krichel-Mäurer einen Wunsch an die anwesende Presse: Den Wunsch nämlich, dass in der Berichterstattung mehr all das positive hervorgehoben wird, das die Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt auf die Beine bringen.

Bezirksvorsteher-Vertreter Dieter Breymann höchstpersönlich bedankte sich mit launigen Worten beim Bezirksvorsteher für die vergangenen Jahre der Zusammenarbeit. Er lobte ihn als einen „Kümmerer“, der überall dort war, wo Menschen Unterstützung brauchten. „Er hat alles gemacht, ohne meine Unterstützung nahm er alle Termine wahr. Dafür danken wir ihm“.

Gemeinsam mit Brigitte Wessig, sie ist als Nachfolgerin des verstorbenen Wilhelm Reiners 2. stellvertretende Bezirksvorsteherin, ehrten Dieter Breymann und der Bezirksvorsteher den Giesenkirchener Hans Kitz.
Er leitete die Jugendfeuerwehr Giesenkirchen als Jugendfeuerwehrwart von Juni 1987 bis August 1998.
Am 04.04.1989 wurde er als Stellv. Einheitsführer der Einheit Giesenkirchen bestellt. Dies blieb er bis 2002, bevor er am 14.12.2019 erneut in dieses Amt bestellt wurde.
Hans Kitz hat das Feuerwehrehrenzeichen NRW in Silber {25 Jahre} am 22.02.1997 erhalten.
Das Feuerwehrehrenzeichen NRW in Gold {35 Jahre} erhielt er am 08.05.2007.

Es gibt nur wenige Menschen, die das Feuerwehrehrenzeichen NRW in Gold mit Goldkranz erhalten. Dies wird nur verliehen, wenn jemand mindestens 50 Jahre lang aktiv im Feuerschutz pflichttreu seinen Dienst getan hat. Ungewöhnlich ist das deshalb, weil die wenigsten Feuerwehrleute solange körperlich der Anforderungen gerecht bleiben.
Hans Kitz könnte diese außergewöhnliche Zahl aktiver Dienstjahre im übernächsten Jahr erreichen.

Sr. Uta Dienstuhl, sie war krankheitsbedingt verhindert, ist seit 54 Jahren Salvatorianerin und war in ihrem Berufsleben war sie Gemeindereferentin in der Pfarrei St. Wilhelm in Berlin (auch dort gibt es eine Niederlassung der Salvatorianerinnen), Nach Neuwerk kam sie vor vielen Jahren eigentlich, um hier ihren Ruhestand anzutreten.
Was Schwester Uta unter Ruhestand versteht, liest sich dann so:
Sie engagiert sich im Pfarrgemeinderat von Maria von den Aposteln, in der Vincenzgemeinschaft, im Ortsausschuss Neuwerk, in der Familienpastoral und im Ökumenisches Flüchtlingsarbeitskreis Neuwerk.

Robert Lünendonk wohnt – wie er es ausdrückt – im ehemaligen Schweinestall der Compesmühle. Hierin liegt wohl der Antrieb, dass er sich vor gut 10 Jahren zunächst für den Gladbach und seine Mühlen zu interessieren begann. Umso größer war sein Erstaunen, dass es jenseits der Kanalrohre und Betonschüsseln, die heute den Gladbach bilden, praktisch keine Literatur über den Quelle, Verlauf und Mündung des Gladbachs, seine Nebenbäche oder seine Mühlen gab.

Von seiner Neugierde dürfen wir heute alle profitieren:
Mit dem 2008 erschienenen Buch ‚Auf den Spuren des Gladbach und seiner Mühlen‘ hat er uns ein Werk geschaffen, in dem wir viel über unsere Heimat und vor allem über das Gewässer erfahren, dass einst dieser Stadt ihren Namen gab. Und wenn die Stadt heute vor der ungelösten Frage steht, warum an einer bestimmten Stelle in der Innenstadt permanent Wasser an die Oberfläche tritt, dann sind die Daten aus diesem Buch schon mal hilfreich um festzustellen, dass an dieser Stelle ein Nebenbach des Gladbach vor langer, langer Zeit einfach zugeschüttet wurde und sich das Wasser heute einfach wieder seinen Weg sucht.
2012 folgte mit ‚Die Niers und ihre Mühlen – von der Quelle bis Neuwerk‘ das zweite Buch und 2015 folgte als drittes ‚Bäche in Mönchengladbach – jenseits von Gladbach und Niers‘ Mit seinem Forschergeist, seinem ganz persönlichen Engagement und seiner Freude an seiner Heimatstadt hat Robert Lünendonk uns unsere Heimat ein Stück weit näher gebracht und Geschichte für uns und für folgende Generationen nachlesbar gemacht. Das gilt insbesondere für die Bestandteile, die durch Industrialisierung, Besiedelung und Braunkohletagebau verschollen wurden.

Die besten Chöre im Osten präsentieren sich regelmäßig beim Neujahrsempfang des Bezirksvorstehers.
Diesmal hatte der Liederbund Schelsen die musikalische Gestaltung übernommen:

Video: MG-heute

Anschließend hielt Hermann-Josef Krichel-Mäurer seine Neujahrsansprache:

Jetzt hieß es Abschied nehmen, der Chor aus Schelsen machte ihn zum Erlebnis:

Video: MG-heute

Zum Abschluss blieb ausreichend Gelegenheit zu guten Gesprächen bei Kühlen Getränken und belegten Brötchen.