Nun will´s also auch die Telekom wissen…
Mönchengladbach geht auf die Überholspur

Lange, möglichereise für viele Kunden zu lange hat es gedauert, bis sich der Kommunikationsriese bewegte.
Nach mehrfachem Nachfragen erhielten wir nachstehende Information zu der leider Details fehlen:

Die Stadt Mönchengladbach und Mönchengladbach-Rheydt ziehen auf der Datenautobahn auf die Überholspur. Die Deutsche Telekom erneuert  im Rahmen eines Eigenausbaus das Netz und kann damit ab Ende 2016 den Kunden deutlich höhere Bandbreiten anbieten.

Damit können Internetkunden der Telekom mit bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) surfen. Und das ist nicht alles: Das neue Netz ist so leistungsstark, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen problemlos gleichzeitig genutzt werden kann. Außerdem bieten die neuen Anschlüsse noch einen deutlichen Vorteil beim Heraufladen von Daten. Bis zu 40 MBit/s sind hierbei möglich. Ein Mehrfaches von dem, was ein Kabelnetzanschluss in der Regel bietet. Vom Ausbau der Telekom profitieren über 92.000 Haushalte in der Stadt Mönchengladbach.

Die Stadt Mönchengladbach begrüßt die Investitionen der Telekom in das Glasfasernetz. Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners: „Eine gute Internetanbindung ist ein wichtiger Standortfaktor für uns als Kommune. Unsere Unternehmen sind dringend auf den Ausbau der digitalen Infrastruktur angewiesen – und auch zahlreiche Privathaushalte freuen sich auf eine leistungsfähige Netzanbindung.“

„Wir sind der verlässliche Partner in einer zunehmend komplexer werdend digitalen Welt, für Privatkunden, Geschäftskunden und Kommunen, die zukunftsorientiert denken“ sagt Peter Kroppen, Leiter Infrastrukturvertrieb für den Breitbandausbau in der Region West bei der Deutschen Telekom.

Insgesamt wird die Telekom in Mönchengladbach rund 133 Kilometer Glasfaser verlegt und  348 Multifunktionsgehäuse mit modernster Technik neu aufgestellt und mit Glasfaser angeschlossen.

 

Datenbooster fürs Leitungsnetz

Auch Gewerbetreibende profitieren vom Ausbau. Wer die Chancen des Internets nutzen will, muss in die Digitalisierung seiner Geschäftsmodelle investieren. Die Herausforderungen reichen von Cloud Services bis Datensicherheit. Die Telekom bietet ihre Erfahrung aus dem Großkundenbereich auch kleineren und mittleren Kunden an, damit diese ihre Betriebskosten senken können.

Von dem Breitbandausbau der Telekom können übrigens auch die Kunden anderer Anbieter profitieren, wenn der Anbieter entsprechende Kapazitäten bei der Telekom einkauft.

Deutsche Telekom AG

Anmerkung der Redaktion:
Denkbar wäre auch eine Kooperation der Telekom mit anderen Anbietern, z. B. mit der Deutschen Glasfaser!

3 Kommentare zu "Nun will´s also auch die Telekom wissen…
Mönchengladbach geht auf die Überholspur"

  1. Was nur stutzig macht:

    Bei 13 Stadtbezirken haben sich offenbar die Leute nicht für den Ausbau interessiert. Komisch, dass die Ausbaubezirke und damit das Interesse der Leute alle in eine Region zeigen.

    Quelle vom 03.09.2016
    https://www.deutsche-glasfaser.de/netzausbau/gebiete/nordrhein-westfalen/

    Beckrath = OK
    Broich = OK
    Buchholz = OK
    Genholland + Sittard + Hilderath + Sittardheide = wird überprüft
    Gerkerath = wird überprüft
    Giesenkirchen = = 0% von 40% Nachfragebündelung ist der 31.10.2016
    Großheide = 0% von 40% Nachfragebündelung ist der 31.10.2016
    Günhoven + Genhülsen + Voosen = wird überprüft
    Hamern = 0% von 40% Nachfragebündelung ist der 31.10.2016
    Hardt = = 0% von 40% Nachfragebündelung ist der 31.10.2016
    Hehn + Dorthausen = wird überprüft
    Hehnerholt = 0% von 40% Nachfragebündelung ist der 31.10.2016
    Herrath = wird erstellt
    Mennrath = wird überprüft
    Odenkirchen = 0% von 40% Nachfragebündelung ist der 31.10.2016
    Ohler = = 0% von 40% Nachfragebündelung ist der 31.10.2016
    Pongs = = 0% von 40% Nachfragebündelung ist der 31.10.2016
    Rheindahlen = 0% von 40% Nachfragebündelung ist der 31.10.2016
    Rheydt = 0% von 40% Nachfragebündelung ist der 31.10.2016
    Sasserath = OK
    Schelsen = wird überprüft
    Venn = 0% von 40% Nachfragebündelung ist der 31.10.2016
    Wanlo = OK
    Wickrath, Wetschwell = 0% von 40% Nachfragebündelung ist der 31.10.2016
    Wickrathberg = OK
    Wickrathhahn = OK
    Windberg = 0% von 40% Nachfragebündelung ist der 31.10.2016

  2. Heinz Lüer | 29. August 2016 um 00:04 |

    Ich bin zur Zeit leider nur ein 16 Mbit/s Telekomuser ohne Chance längerfristige Chance auf ein schnellesInternet. Ich halte auch nicht viel von der Telekom Vectoringlösung, welche Kupfer bis zum physikalischen Ende auslutschen soll. Die Hybridlösung (DSL/LTE) ist ja auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein, wenn es denn richtig funktionieren sollte. Da gibt es erschreckende Userberichte. Es reicht einfach nicht für die Zukunft. Es zeigt aber die latente Unfähigkeit eines noch halbstaatlichen Konzerns, der Glasfaser nicht eindeutig den technologischen Vorrang einzuräumen, diese nämlich durchgehend bis zum Hausübergabepunkt einzusetzen. Ich habe auch den Eindruck, daß die Deutsche Glasfaser Unternehmensgruppe als Tochter eines ausländischen Konzerns nur widerwillig wahrgenommen wird

  3. Timo Özel | 26. April 2016 um 13:01 |

    Das ist natürlich besser wie nichts oder nur sehr langsames Internet. Allerdings setzt die Telekom eher auf das umstrittene Vectoring, statt auf Glasfaser bis ins Haus. Die Anmerkung der Redaktion zu einer Kooperation mit der Deutschen Glasfaser wäre sehr vernünftig !

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