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Mönchengladbacher Zeitung

Pflanzaktion im „Sündenwäldchen“

Im „Sündenwäldchen“, in der Nähe Manheim-Alt am Hambacher Forst, werden am Sontag Mittag um 12:00 Uhr Mitglieder des Nabu, BUND sowie Anwohner und alle die mitmachen wollen Bäume pflanzen.

Die Menschen wollen ein Zeichen setzen gegen die Zerstörung des Waldes.
Waldzerstörung findet auf der ganzen Welt statt.
Im Rheinische Revier wurde der Hambacher Forst dem Wohlstandsversprechen geopfert.

Der Hambacher Forst war einst mehr als 4.000 Hektar groß.  Er war ein Urwald mit einer Artenvielfalt, die in Deutschland einzigartig war.  Davon ist der heute klägliche Rest des Hambacher Forstes weit entfernt.
Ca. 1 Hektar ist von dem riesigen Waldgebiet noch übrig.  Hier werden seltene Tierarten wie die Bechsteinfledermaus, der Mittelspecht oder die Haselmaus vermutet, deren Lebensraum unwiederbringlich zerstört wird.

Deutschland will bis 2045 klimaneutral sein. Wälder und Moore sind hierbei ein existenzielles Mittel, um dies zu erreichen. Umso mehr verwundert es, dass den wirtschaftlichen Interessen weiterhin Vorrang gewährt wird und die Rodung des „Sündenwäldchens“ auch in letzter gerichtlicher Instanz nicht verhindert werden konnte.

Seit Jahren kämpfen Teile der Zivilgesellschaft gegen die weitere Zerstörung durch den Tagebau.
Im Januar 2023 fanden sich laut dem BUND 50.000 Demonstrierende in Lützerath ein.
Die Demonstrationen der vergangenen Jahre konnten den Raubbau an der Natur jedoch nicht verhindern.

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Kommentare

Ein Kommentar zu „Pflanzaktion im „Sündenwäldchen““

  1. Iris

    danke für diesen Artikel, ich wusste gar nicht, dass der Hambacher Wald so groß war. Es ist wirklich schrecklich zu sehen, wie leichtfertig unsere Natur zerstört wird.
    Ohne Natur wird es uns auch bald nicht mehr geben, als Teil von ihr.
    Ich schaue, dass ich am Sonntag dabei sein kann. Wenigstens einen kleinen Beitrag leisten . 🌳🌳