Polizei wartet im Impfzentrum mit Tipps für Senioren auf – Seite an Seite mit der Feuerwehr

Seite an Seite im Mönchengladbacher Impfzentrum: Brandamtmann Heinrich Roemgens (l.) von der Feuerwehr und Kriminalhauptkommissar Harald Werthmann (r.) von der Polizei. Foto: Polizei MG

Der sogenannte Enkeltrick oder Anrufe von falschen Polizeibeamten, Straftaten an der Haustür, bei denen Betrüger und Diebe sich als Ärzte oder medizinisches Fachpersonal ausgeben, oder Corona-Schockanrufe: Leider geraten immer wieder insbesondere Senioren in das Visier von Straftätern, die mit ihren dreisten Maschen an das Geld oder an Wertsachen von Bürgern gelangen wollen.

Um die in manchen Deliktbereichen besonders gefährdeten Senioren zu warnen, über die Vorgehensweise der Täter aufzuklären und ihnen Ratschläge zur Vorbeugung zu geben, wird die Polizei Mönchengladbach in den kommenden Wochen auch im städtischen Impfzentrum im Nordpark mit Präventionstipps aufwarten. Am 8. Februar soll bekanntlich dort mit den Impfungen begonnen werden.

Im Impfzentrum wird das Kriminalkommissariat Kriminalprävention / Opferschutz die geimpften Bürger, die sich ohnehin nach dem “Piks” noch eine Zeit lang im Ruhebereich aufhalten sollten, mit Informationsmaterial zum Mitnehmen versorgen: Dort gibt es in unmittelbarer Nähe zum Ausgang – natürlich kostenlos und in einem Umschlag gebündelt – Infoblätter mit konkreten Präventionshinweisen zum Enkeltrick und dessen Varianten, zum Auftreten falscher Polizeibeamter oder Amtsträger am Telefon oder zum Trickdiebstahl und Trickbetrug an der Haustür; Handlungsempfehlungen bei Corona-Schockanrufen fehlen nicht. Auch die Broschüre “Im Alter sicher leben” vermittelt viel Wissenswertes.

Harald Werthmann, Leiter dieses Kriminalkommissariates, freut sich über die von der Stadt eingeräumte Gelegenheit, im Impfzentrum die Zielgruppe der Senioren erreichen zu können. “Gerade in Zeiten dieser Corona-Pandemie ist dies nicht einfach, sind doch beispielsweise Informationsveranstaltungen in Altenstuben oder an anderen Treffpunkten von Senioren aktuell nicht möglich.” Niemand solle aber nur, um zu diesen Informationen der Polizei zu gelangen, das Impfzentrum aufsuchen. Ratsuchende Bürger könnten auch telefonisch mit der Kriminalprävention des Polizeipräsidiums Mönchengladbach unter der Rufnummer 02161-290 Kontakt aufnehmen, Informationsmaterial anfordern oder sich beraten lassen. Zudem biete die Internetseite der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes – im Netz unter www.polizei-beratung.de zu finden – ein umfassendes Themenspektrum.

Die Polizei präsentiert sich im Impfzentrum Seite an Seite mit der Feuerwehr, die ebenfalls Informationsmaterial ausgelegen wird. Da sind beispielsweise in einer achtseitigen Publikation des städtischen Fachbereichs Feuerwehr wichtige Hinweise zum “Verhalten im Notfall” zu finden. Aber auch einen Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen, einen Flyer zum bundesweiten Warntag und andere Infos gibt es da zum Mitnehmen. (ds)

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