Schlagwort: Enkeltrick

  • Polizei wartet im Impfzentrum mit Tipps für Senioren auf – Seite an Seite mit der Feuerwehr

    Polizei wartet im Impfzentrum mit Tipps für Senioren auf – Seite an Seite mit der Feuerwehr

    Der sogenannte Enkeltrick oder Anrufe von falschen Polizeibeamten, Straftaten an der Haustür, bei denen Betrüger und Diebe sich als Ärzte oder medizinisches Fachpersonal ausgeben, oder Corona-Schockanrufe: Leider geraten immer wieder insbesondere Senioren in das Visier von Straftätern, die mit ihren dreisten Maschen an das Geld oder an Wertsachen von Bürgern gelangen wollen.

    Um die in manchen Deliktbereichen besonders gefährdeten Senioren zu warnen, über die Vorgehensweise der Täter aufzuklären und ihnen Ratschläge zur Vorbeugung zu geben, wird die Polizei Mönchengladbach in den kommenden Wochen auch im städtischen Impfzentrum im Nordpark mit Präventionstipps aufwarten. Am 8. Februar soll bekanntlich dort mit den Impfungen begonnen werden.

    Im Impfzentrum wird das Kriminalkommissariat Kriminalprävention / Opferschutz die geimpften Bürger, die sich ohnehin nach dem „Piks“ noch eine Zeit lang im Ruhebereich aufhalten sollten, mit Informationsmaterial zum Mitnehmen versorgen: Dort gibt es in unmittelbarer Nähe zum Ausgang – natürlich kostenlos und in einem Umschlag gebündelt – Infoblätter mit konkreten Präventionshinweisen zum Enkeltrick und dessen Varianten, zum Auftreten falscher Polizeibeamter oder Amtsträger am Telefon oder zum Trickdiebstahl und Trickbetrug an der Haustür; Handlungsempfehlungen bei Corona-Schockanrufen fehlen nicht. Auch die Broschüre „Im Alter sicher leben“ vermittelt viel Wissenswertes.

    Harald Werthmann, Leiter dieses Kriminalkommissariates, freut sich über die von der Stadt eingeräumte Gelegenheit, im Impfzentrum die Zielgruppe der Senioren erreichen zu können. „Gerade in Zeiten dieser Corona-Pandemie ist dies nicht einfach, sind doch beispielsweise Informationsveranstaltungen in Altenstuben oder an anderen Treffpunkten von Senioren aktuell nicht möglich.“ Niemand solle aber nur, um zu diesen Informationen der Polizei zu gelangen, das Impfzentrum aufsuchen. Ratsuchende Bürger könnten auch telefonisch mit der Kriminalprävention des Polizeipräsidiums Mönchengladbach unter der Rufnummer 02161-290 Kontakt aufnehmen, Informationsmaterial anfordern oder sich beraten lassen. Zudem biete die Internetseite der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes – im Netz unter www.polizei-beratung.de zu finden – ein umfassendes Themenspektrum.

    Die Polizei präsentiert sich im Impfzentrum Seite an Seite mit der Feuerwehr, die ebenfalls Informationsmaterial ausgelegen wird. Da sind beispielsweise in einer achtseitigen Publikation des städtischen Fachbereichs Feuerwehr wichtige Hinweise zum „Verhalten im Notfall“ zu finden. Aber auch einen Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen, einen Flyer zum bundesweiten Warntag und andere Infos gibt es da zum Mitnehmen. (ds)

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  • Enkeltrick: Betrügerin versucht, über einen angeblichen tödlichen Unfall an Geld zu kommen

    Enkeltrick: Betrügerin versucht, über einen angeblichen tödlichen Unfall an Geld zu kommen

    Ein geistesgegenwärtiger Senior hat am Mittwoch glücklicherweise die perfide Masche einer Betrügerin durchschaut: Sie hatte weinend als angebliche Bekannte angerufen, die Geld brauche, um nicht ins Gefängnis zu müssen. Die Polizei warnt vor dieser Abwandlung der Betrugsmaschen, mit denen die Täter vorgeblich ältere Menschen um ihr Erspartes bringen wollen.

    Gegen 11 Uhr klingelte das Telefon in der Wohnung des 68-Jährigen. Das Display wies keine Telefonnummer aus. Der Herr nahm das Gespräch an und hörte am anderen Ende die Stimme einer weinenden Frau mit osteuropäischem Akzent. Die skrupellose Geschichte der Dame war, dass sie bei der Polizei sei, weil sie jemanden „totgefahren“ habe und sie müsse nun ins Gefängnis.

    Der Angerufene vermutete eine bestimmt Bekannte und fragte, ob es sich um selbige handle. Die Frau bejahte und reichte das Telefon an eine vermeintliche Polizistin weiter. Hier wurde dann in Aussicht gestellt, dass er seine Bekannte mit einer Kaution in Höhe von 15.000 Euro vor dem Gefängnis bewahren könne. Als er angab, dass er diese nicht besitze, fragte die „Polizistin“ nach weiteren Wertgegenständen. Dem Mann kam das alles zunehmend seltsam vor. Er beendete das Gespräch und informierte die Polizei.

    Bitte warnen Sie vor allem ältere Menschen vor dieser Variante des Betruges!

    Sprechen sie mit Ihren Bekannten und Verwandten. Lassen Sie sich nicht von solchen Betrügern am Telefon hinters Licht führen. Beenden Sie das Gespräch und informieren Sie die örtliche Polizei. (cw)

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  • Drei 15-Jährige nach Enkeltrick festgenommen

    PolizeiautoErmittler nahmen gestern drei männliche Jugendliche im Alter von 15 Jahren nach einem versuchten Enkeltrick fest.
    Zuvor hatte sich am vergangenen Sonntag ein Unbekannter telefonisch bei einer 77jährigen Seniorin aus Wickrathberg gemeldet und sich als deren Enkel ausgegeben.
    Er bat seine „Oma“ um eine finanzielle Unterstützung in Höhe mehrerer tausend Euro, damit er damit ein Boot im Ausland kaufen könne. Vor seinem Kommen, um das Geld abzuholen, wollte er sich am gestrigen Montag nochmals telefonisch melden..
    (mehr …)

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  • Vergangenen Freitag fünfmal versuchter Enkeltrick im Stadtgebiet

    polizeiRate mal, wer am Telefon ist? So oder ähnlich steigen Betrüger in die Masche Enkeltrick ein, um ältere Menschen um ihr Erspartes zu bringen.
    Am vergangenen Freitag versuchten Unbekannte in fünf Fällen mit dem sogenannten Enkeltrick Senioren im Mönchengladbacher Stadtgebiet um ihr Erspartes zu bringen.
    Unter den verschiedensten Legenden riefen sie bei den Betroffenen an und gaben sich als Verwandte oder alte Bekannte aus, die dringend finanzielle Hilfe brauchen. (mehr …)

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