Radstation nach Grünen-Initiative auch am Gladbacher Hauptbahnhof?

[PM Bündnis90/Grüne]
Nach einem Vorstoß der Bündnisgrünen stellt die Ampel am
15. November in der Bezirksvertretung Nord den Antrag zur Planung einer Radstation am Hauptbahnhof  Mönchengladbach.
Damit soll eine weitere, im Kooperationsvertrag festgesetzte Maßnahme umgesetzt werden. Finanzmittel für die Radstation sind im städtischen Haushalt 2011/2012 vorgesehen, aus dem Landesförderprogramm „100 Radstationen in NRW“ sind Zuschüsse zu erwarten.

 

Wenn es ums Thema Fahrradfreundlichkeit geht, hat die Stadt Mönchengladbach bekanntlich noch einiges nachzuholen. Fahrradfreundliches Mönchengladbach – ein Thema, das die Grünen weiterhin anpacken und Stück für Stück umsetzen werden.
Der nächste Schritt dazu erfolgt in der Bezirksvertretung Nord, die am kommenden Dienstag, 15. November zusammentritt. Dann nämlich soll darüber abgestimmt werden, dass auch der Mönchengladbacher Hauptbahnhof endlich eine Radstation erhält.

„Durch die Förderung von Fahrradstationen an Bahnhöfen wird in entscheidendem Maße der Bewegungsspielraum für Radfahrerinnen und Radfahrer vergrößert“, sagt Dieter Rink, Fraktionssprecher der Bündnisgrünen in der Bezirksvertretung Nord. Dies sei attraktiv für Menschen, die nicht über einen eigenen Pkw verfügten oder die bewusst auf ein Auto verzichteten.
„Diese Menschen sind zwingend auf eine gute Radverkehrsinfrastruktur und auf qualitätsvolle Umsteigemöglichkeiten zum ÖPNV angewiesen“, so Dieter Rink. „Radstationen sind eine entscheidende Schnittstelle für eine umweltfreundliche Mobilitätskette.“

Die neue Radstation am Hauptbahnhof soll einen Komplettservice rund ums Fahrrad anbieten wie z.B. bewachte Fahrradparkplätze, einen Fahrradverleih unter anderem von E-Bikes, aber auch einen Reparaturservice, Fahrradcodierung, Radreinigung etc.
Zugleich bietet die Station einen Schutz der Räder vor Diebstahl und Vandalismus sowie Regen und Schnee. Zudem kann auf diese Weise die Nutzung des Fahrrades – kohlendioxidneutral und umweltfreundlich –  besonders auch für Pendler attraktiver gemacht werden.

Die seit 2006 am Hauptbahnhof Rheydt bestehende Radstation ist zu einem Erfolgsmodell geworden, stellt Dieter Rink fest.
Ebenso wie in Rheydt sollten auch in Gladbach Finanzierungsmöglichkeiten des öffentlich geförderten Arbeitsmarktes durch einen gemeinnützigen Träger in Anspruch genommen werden. Dies bedeute, dass neben dem Gewinn für die Umwelt neue Arbeitsplätze im Handwerks- und Dienstleistungsbereich geschaffen werden und Langzeitarbeitslose beschäftigt und qualifiziert werden können.

„Mit der Errichtung einer Radstation am Hauptbahnhof geht Mönchengladbach einen Schritt weiter hin zu einer modernen, urbanen und nachhaltigen Verkehrspolitik“, stellt Gaby Brenner, Bezirksvertreterin der Grünen im Bezirk Nord, fest.
„Die Radstation bedeutet einen großen Imagegewinn für die Stadt, denn Städtetourismus und Naherholung sind ohne Fahrradstationen nicht mehr denkbar“.