Reform der Pflegeausbildung soll die Pflegeberufe stärken

Der Kompromiss zwischen den Bundestagsfraktionen sieht vor, dass künftig in allen Pflegeschulen die Ausbildung mit einer zweijährigen generalistischen Pflegeausbildung beginnt.
Nach zwei Jahren entscheiden die Auszubildenden selbst, ob sie die generalistische Ausbildung fortsetzen oder im Bereich der Kinderkranken- oder Altenpflege den bisherigen Abschluss als Altenpflegerin und -pfleger oder Kinderkrankenpflegerin und -pfleger wählen wollen.

Einen Einzelabschluss in der Krankenpflege wird es demnach künftig nicht mehr geben.
Die Neuregelungen sollen erstmals für die Ausbildungsjahrgänge ab 2019 gelten. Eine Evaluation der Ausbildungsgänge erfolgt nach sechs Jahren.
Die Finanzierung der Ausbildungswege soll unterschiedslos über einen gemeinsamen Ausbildungsfonds erfolgen.

Die NRW-SPD erklärt dazu: „Die Verabschiedung und Umsetzung des Pflegeberufegesetzes noch in dieser Wahlperiode bedeutet eine große Chance für die Auszubildenden sowie auch die Pflegebedürftigen, weil damit der Pflegeberuf und auch die Qualität der Pflege gestärkt wird.“