Schlagwort: BDH Bundesverband Rehabilitation

  • BDH begrüßt Entscheidung zur Grundsicherung

    BDH begrüßt Entscheidung zur Grundsicherung

    Der BDH Bundesverband Rehabilitation e.V. begrüßt die Beschlüsse des Koalitionsausschusses zur Grundsicherung. Allerdings müsse aus der Einmalhilfe für Grundsicherungsempfänger und dem einmaligen Kinderbonus ein Konzept zur generellen Stärkung der Grundsicherung abgeleitet werden, so die BDH-Bundesvorsitzende Ilse Müller:

    „Die Entscheidung zur Unterstützung von Grundsicherungsempfängern kommt spät, aber sie erreicht endlich auch die Menschen, die unter der Pandemie-Krise ökonomisch sehr stark leiden. Wir verstehen die Einmalzahlung daher als Auftakt zu einer vertieften Sozialreform, die in Rechnung stellen muss, dass sich der Finanzbedarf von Familien in Zeiten von Home-Office und Digitalisierung gerade während der Pandemie massiv verschoben hat. Wer soziale Gerechtigkeit als einen fairen Bildungswettbewerb versteht, der muss armen Familien finanziell unter die Arme greifen, um die digitale Infrastruktur wie Laptops, Lernsoftware und andere Technik-Tools für jedermann erschwinglich zu machen. Wenn der Zugang zu Technik zu einem Luxusprodukt für Wohlhabende wird, werden wir die ökonomische Spaltung der Gesellschaft nicht mehr stoppen. Daher plädieren wir dafür, die Einmalzahlung des Kinderbonus vorerst in Form einer ergänzenden monatlichen Zahlung von 100 Euro zu verstetigen und so den Finanzrahmen ärmerer Familien etwas zu stärken.“

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  • BDH-Jahreshauptversammlung 2015 – Modernes Netzwerk mit Tradition

    BDH-Jahreshauptversammlung 2015 – Modernes Netzwerk mit Tradition

    Mitglieder des BDH Bundesverband Rehabilitation können auch in Mönchengladbach auf das Leistungspaket eines der ältesten Sozialverbände Deutschlands setzen. Der örtliche Kreisverband traf sich am Samstag, den 25.7.2015, im Restaurant „Alt Eicken“ zu seiner diesjährigen Jahreshauptversammlung.

    155 Mitglieder setzen derzeit auf die Unterstützung des BDH-Teams in Mönchengladbach. Und die kann völlig unverhofft nötig sein: Nach einem Schlaganfall oder Unfall, nach schwerer Krankheit mit anschließender Reha – Hilfestellung bei sozialrechtlichen Fragen, bei Kostenübernahmen durch Kranken- und Pflegeversicherung oder arbeitsrechtlichen Problemen muss stets auf den Einzelfall bezogen sein.
    „Wir machen unseren Mitgliedern ein konkretes Angebot und begleiten sie durch die Instanzen der Sozialgerichte, klären Versicherungsfragen und stellen sicher, dass niemand finanziell zu kurz kommt, wenn es einmal eng wird“, erläuterte die Vorsitzende des Kreisverbands, Ilse Müller, die mit ihrem Vorstandsteam von den Mitgliedern für das abgelaufene Jahr einstimmig entlastet wurde.

    Fachvortrag vom MDK

    Zur inhaltlichen Vertiefung der täglichen Verbandsarbeit, die die Mitglieder 60 Euro im Jahr kostet, informierte Ulrike Kissels vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) die Anwesenden über die Arbeit des MDK.

    Die Teamleiterin des Bereichs Pflege, zuständig für den Regionalbereich Nordrhein, machte in ihrem Vortrag, zu dem auch Gäste aus den Kreisverbänden aus Köln, Heinsberg, Recklinghausen, Jülich und Neuss angereist waren, deutlich, dass die Arbeit des MDK, gerade die Einstufung der Pflegebedürftigkeit, im Zuge des Pflegestärkungspakets an die Erfordernisse einer alternden Gesellschaft angepasst werden muss.
    Entbürokratisierung, Aufwertung des Pflegeberufs und eine engere Verzahnung von Ärzteschaft, Fachverbänden, MDK und Versicherungen bilden das Spannungsfeld der Pflegepolitik: „Eine wachsende Zahl von Menschen ist im Alter pflegebedürftig oder allein, sucht Kontakt und Gemeinschaft mit anderen. Wir stehen mit unserem Verband jedermann offen, ob jung, ob alt, gesund oder krank“, so die Vorsitzende des Gladbacher Kreisverbands, die zugleich auch in ihrer Funktion als Vorsitzende des Gesamtverbandes federführend und mit großer Energie an der Modernisierung des BDH mitwirkt: „Ab dem neuen Jahr gilt eine neue Verbandssatzung. Unser Ziel ist es, den BDH zu einem vitalen Netzwerk mit kurzen Wegen für unsere Mitglieder zu formen.“
    Man könne das „Netzwerk BDH“ auch als einen Marktplatz ansehen, so Müller, der Menschen, die Hilfestellung benötigen, mit denen zusammenbringt, die sich persönlich für ihre Mitbürger einsetzen wollen.
    Das Ehrenamt bildet eine der tragenden Säulen jeder Gemeinschaft.Und der BDH ist seit Jahrzehnten fester Bestandteil dieses sozialen Fundaments einer immer komplexeren Gesellschaft.

    Dafür, dass der BDH, der 1920 aus der Taufe gehoben wurde und auf eine große Tradition blicken kann, standen die sieben Jubilare des Tages Pate, die dem BDH seit langen Jahren verbunden sind:
    Ottilie Bungartz und Gustav Hansen sind seit 65 Jahren BDH-Mitglieder,
    Elfi Konsinski seit 40, Thomas Meyer seit 20, Vera Plattes, Bernd Otten und Birgit Lambrichs seit 10 Jahren.
    In die Jubilare reihte sich das am Vortag frisch getraute Ehepaar Plattes ein, das den kürzesten Weg vom Traualter gewählt hatte, um rechtzeitig bei der BDH-Versammlung dabei sein zu können.
    Auf der BDH-Landestagung in Neuss werden die folgenden Delegierten den Kreisverband vertreten: Ilse Müller als Bundesvorsitzende, Edith Heidemeier, Ralf Göhrke, Manuela Müller und Willi Küppers.
    Sie können das Mönchengladbacher BDH-Team direkt erreichen:
    BDH-Kreisverband Mönchengladbach, Geldernerstraße 30 • 41189 Mönchengladbach • Telefon 02166/217810
    Mail: info@bdh-moenchengladbach.de
    Sprechstunden finden jeden Mittwoch von 14.30 – 17.30 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung statt.

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  • Unsere Krankenhäuser auf Demenzkranke vorbereiten – ist eine gute Versorgung bereits gefährdet?

    BDH LogoDer Anteil der über 75-jährigen Patienten in deutschen Krankenhäusern ist seit der Jahrtausendwende von 18 auf 25 Prozent gestiegen. Beinahe jeder Zweite stationär Behandelte (23 Prozent) leidet dabei unter dementieller Erkrankung.

    Nach Ansicht des BDH Bundesverband Rehabilitation muss die Politik künftig verstärkt dieser Entwicklung Rechnung tragen. Andernfalls sei die stationäre Versorgung Demenzkranker in manchen Fällen gefährdet, weil es an Zeit für Betreuung und spezifischem Wissen im Umgang mit Betroffenen fehle. (mehr …)

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  • BDH setzt auf höheres Reformtempo

    Der BDH Bundesverband Rehabilitation fordert die Bundesregierung auf, bei ihren Bemühungen zur die Stärkung des gesetzlichen Pflegeversicherung nicht auf halbem Wege stehen zu bleiben und die umlagefinanzierte Pflegeversicherung demografiefest zu machen:

    BDH Logo„Es ist ein gutes Zeichen, dass Bewegung in die Pflegepolitik kommt. Viel zu lange herrschte in Deutschland eine gefährliche Reformverweigerung auf diesem wichtigen Feld, das als Scharnier zwischen den Generationen dringend eines belastbareren Fundaments bedarf. Ziel muss es sein, über den vielfach diskutierten Pflegebedürftigkeitsbegriff zu einer neuen Kultur der Pflege in unserem Land zu finden. Hier droht uns allerdings erneut die altbekannte Verzögerungstaktik durch die Politik“, so die Vorsitzende des Sozialverbandes, Ilse Müller mit Blick auf den vorliegenden Kabinettsentwurf zur Weiterentwicklung der Pflegeversicherung. Den geplanten Vorsorgefonds lehnt die Verbandsvorsitzende mit dem Verweis auf die drängenden Probleme, die sich aus der generellen Unterfinanzierung von Pflegeleistungen ergeben haben ab.

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  • Bundesteilhabegesetz zügig auf den Weg bringen

    BDH LogoDer BDH Bundesverband Rehabilitation begrüßt als Vertretung behinderter Menschen den Beschluss der Bundesregierung, die Kommunen in Deutschland bei der Finanzierung der Eingliederungshilfen für Menschen mit Handicap um 5 Milliarden Euro zu entlasten. Allerdings sei die Vertagung auf 2017 angesichts des spürbaren Handlungsdrucks unakzeptabel. Die Verbandsvorsitzende Ilse Müller setzt auf eine zügige Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes, um das Recht behinderter Menschen auf Teilhabe in allen Lebensbereichen unserer Gesellschaft auch materiell zu garantieren:
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  • Zuwanderung schafft Zukunft

    BDH LogoDemografische Engpässe auf dem deutschen Arbeitsmarkt, die insbesondere die Pflege betreffen werden, können gemildert werden.

    Die aktuelle Zuwanderungsdebatte darf nach Ansicht der Vorsitzenden des BDH Bundesverband Rehabilitation nicht in Unsachlichkeit versanden. Andernfalls drohe Deutschland seinen guten Ruf als weltoffenes Land zu verlieren, das von Europa und seinen offenen Grenzen kulturell wie ökonomisch dauerhaften Gewinn erzielt:
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  • Adventsfeier beim BDH Mönchengladbach – Sozialverband ehrt langjährige Mitglieder

    Adventsfeier beim BDH Mönchengladbach – Sozialverband ehrt langjährige Mitglieder

    KV MönchengladbachAuch beim BDH Bundesverband Rehabilitation in Mönchengladbach fand das Jahr 2013 seinen  gemütlichen Abschluss bei einem „Adventskaffee“ in der Gaststätte „Zur alten Post“ in Rheindahlen.
    Vor 60 Mitgliedern und Gästen bot sich die Gelegenheit, auf zwölf bewegende Monate zurückzublicken und verdiente Mitglieder zu ehren:
    Für 60 Jahre Mitgliedschaft: Hannelore Pleines, Käthe Diekers, Walter Domröse, Heinrich Winkels, Gertrud Killen, Gustav Hansen und Ottilie Bungartz.
    Für 50 Jahre Mitgliedschaft: Helga Schumacher und Willi Fegers, sowie weitere 44 Mitglieder für 10 bis 40-Jährige Zugehörigkeit. (mehr …)

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  • „Es ist gesellschaftlich völlig unakzeptabel, auf der einen Seite Beschäftigungsrekorde zu feiern und auf der anderen Seite das Abdriften ganzer Gesellschaftsgruppen in die Armut ohne Gegenstrategie zu tolerieren.“

    „Politik nach dem Feuerwehr-Prinzip beenden“
    BDH LogoAls sozialen Sprengstoff erster Güte bezeichnet die Vorsitzende des BDH Bundesverband Rehabilitation, Ilse Müller, die Ergebnisse der OECD-Rentenstudie und des Sozialreports 2013.
    Nach Ansicht des Sozialverbandes weisen beide Studien auf eine manifestierte Grundtendenz ökonomischer Spaltung hin und zeigen, dass gerade Geringverdiener und Frauen Gefahr laufen, in Deutschland im Alter zu verarmen. Der BDH fordert daher einen gesellschaftlichen Prozess des Umdenkens:
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  • Mehr Reformeifer in der Pflegepolitik gefordert – Pflegereform darf nicht auf der Strecke bleiben

    BDH LogoEs ist höchste Zeit, dass die Koalitionsverhandlungen zwischen CDU/ CSU und SPD nun Fahrt aufnehmen und die zentralen Baustellen der Politik ins Auge fassen.
    „Bislang fehle es an der Bereitschaft, Instrumente zur Gestaltung des demografischen Wandels zu diskutieren, die Antworten auf den wachsenden Pflegebedarf finden“
    Die Vorsitzende des Sozialverbandes BDH Bundesverband Rehabilitation, Ilse Müller, fordert von der künftigen Bundesregierung mehr Schlagkraft in der Pflegepolitik: (mehr …)

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  • Mögliche Anhebung des Pflegebeitrags um einen halben Prozentpunkt wird vom BDH begrüßt

    BDH LogoDer Sozialverband BDH Bundesverband Rehabilitation begrüßt den Vorschlag einer Anhebung des Beitragssatzes zur Pflegeversicherung um einen halben Prozentpunkt zur Stärkung der Pflege in Deutschland.

    Der Vorstoß wurde am Rande der Koalitionsverhandlungen in der vergangenen Woche publik und nährt die Hoffnung auf eine Kehrtwende in der Pflegepolitik: (mehr …)

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  • Dieser Kurs der Rentenpolitik muss in eine Sackgasse führen – Kurswechsel gefordert

    Dieser Kurs der Rentenpolitik muss in eine Sackgasse führen – Kurswechsel gefordert

    Ilse Müller, Vorsitzende des BDH Bundesverband RehabilitationAltersarmut zählt nach Ansicht des BDH Bundesverband Rehabilitation zu den bedrohlichen sozialen Ungerechtigkeiten und politischen Fehlentwicklungen unserer Tage.
    Eine Umfrage des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) zur persönlichen Renteneinschätzung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer macht deutlich, dass der derzeitige Kurs der Rentenpolitik in eine Sackgasse führen muss.
    (mehr …)

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