Schlagwort: Bungtbach

  • Niersverband informierte über Niersumgestaltung im Bresgespark – das Projekt zum Hochwasserschutz soll 2019 beginnen –mit Video

    Niersverband informierte über Niersumgestaltung im Bresgespark –
    das Projekt zum Hochwasserschutz soll 2019 beginnen –
    mit Video

    Am gestrigen Montag informierte der Niersverband gemeinsam mit der Stadt Mönchengladbach und der NEW AG über den aktuellen Planungsstand zur Umgestaltung der Niers im Bresgespark.

    Dr. Wilfried Manheller, Leiter der Abteilung Gewässer und Labor beim Niersverband, und Engelbert Denneborg, zuständiger Fachplaner, stellten den ca. 50 interessierten Bürgerinnen und Bürgern den aktuellen Stand des Projektes vor.

    Barbara Weinthal, Fachbereichsleiterin Umwelt bei der Stadt Mönchengladbach, stellte die Bedeutung der Niers als „Rückgrat der Stadt“ vor und erläutert den Anwesenden die Einbindung des Projektes in die Stadtentwicklung im Rahmen von „mg+ – wachsende Stadt“.
    Am Beispiel des gelungenen Umgestaltungsprojektes Bungtbach stellte Hans Spinnräker, Abteilungsleiter Planung und Bau Abwasser bei der NEW AG,  die Vorteile einer ökologischen Gewässerumgestaltung vor. Weiterhin erklärte er die Nutzung von Synergieeffekten durch das Projekt Bresgespark bei der Umgestaltung des dort in die Niers mündenden Rheydter Baches.

    „Momentan befinden wir uns in der vorbereitenden Planung für den Genehmigungsantrag,“ erläutert Dr. Wilfried Manheller. „Wir wollen mit dieser Veranstaltung die Bürgerinnen und Bürger so früh wie möglich informieren und in die Planung mit einbinden,“ so Dr. Manheller weiter.

    Ein computeranimierter Film zeigt den Zuschauerinnen und Zuschauern anschaulich die geplanten Veränderungen der Niers im Bresgespark hin zu einer naturnahen Auenlandschaft.

    Natürlich hatten die anwesenden Bürger viele Detailfragen mitgebracht, die zum großen Teil zufriedenstellend beantwortet wurden.
    Die Geduld der Parkbenutzer und auch der Radfahrer wird sicher auf eine harte Probe gestellt werden.
    Der Niersverband wird bemüht sein, die Beeinträchtigungen so gering als möglich zu halten.

    Hintergrund:

    Das Projekt Bresgespark sieht eine naturnahe Umgestaltung der Niers vor.
    Dazu ist geplant, die heute angestaute Niers aus ihrem derzeitigen Bett heraus in mehrere große geschwungene Schleifen zu legen. Durch die Neugestaltung können die Wehranlagen entfernt und die ökologische Durchgängigkeit der Niers wieder hergestellt werden. Weiterhin bekommen die Ufer durch Abflachungen, Anlegen von Flutmulden und Senken eine naturnähere Gestaltung. Der Fluss wird wieder an eine Ersatzaue angebunden. Tiere und Pflanzen finden so einen abwechslungsreichen natürlichen Lebensraum. Natürlicher Rückhalteraum für Hochwasserereignisse wird durch die Anbindung der Ersatzaue zurückgewonnen.

    Die naturnahe Umgestaltung der Niers in diesem Bereich verfolgt damit gleich mehrere Ziele:

    • Die ökologische Durchgängigkeit der Niers wird durch die Umgehung und den Rückbau der beiden Wehranlagen wiederhergestellt. Dies ist u. a. eine der Forderungen der EU-Wasserrahmenrichtlinie.
    • Die Anbindung an eine Ersatzaue schafft natürlichen Rückhalteraum für Hochwasserereignisse.
    • Das Projekt ist Teil des Masterplans Niersgebiet. Dieser hat u. a. zum Ziel, die Regenwassereinleitungen aus den Stadtgebieten durch Umgestaltung der Niers gewässerverträglich aufzunehmen. Im Bereich des Bresgesparks mündet der Rheydter Bach als großer Regenwassereinleiter in die Niers. Die gewässerverträgliche Einleitung ist Voraussetzung für die Genehmigungsfähigkeit der vorhandenen Einleitung und auch für geplante Anpassungen. Die Umgestaltung der Niers im Bereich des Bresgesparks ist daher eine Voraussetzung, dass die Leistungsfähigkeit des vorhandenen Regenwasserkanals erhöht werden kann und damit Schäden durch Rückstau aus überlasteter Kanalisation verringert werden können.

    In die Planungen werden die umliegenden Nutzungen einbezogen. Insbesondere auch für die Freizeit- und Erholungsnutzung wird die umgestaltete Niers attraktive Möglichkeiten bieten.

     

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  • Hundekotbeutel landen im renaturierten Bungtbach

    Hundekotbeutel landen im renaturierten Bungtbach

    Mit hohem finanziellem Aufwand hat die NEW AG in den vergangenen fünf Jahren den Bungtbach von der Stiegerfeldstraße bis zur Korschenbroicher Straße renaturiert. Der natürliche Gewässerverlauf des Baches wurde wiederhergestellt, Retentionsräume geschaffen, um das Regenwasser, das den Bach speist, schadlos zurückhalten zu können und Überflutungen im angeschlossenen Kanalnetz zu vermeiden. Entlang des sich über zwei Kilometer durch das Stadtgebiet schlängelnde Fließgewässers ist eine natürliche Auenlandschaft entstanden, in die rund 14.000 heimische Bäume, Sträucher und Stauden gepflanzt wurden.

    Die Freude über das gelungene Projekt wird allerdings schon wenige Monate nach seiner Vollendung erheblich getrübt, wenn man sich die Stelle an der Stiegerfeldstraße anschaut, an der das Regenwasser in den Bach eingeleitet wird: Zahlreiche Hundekotbeutel dümpeln direkt hinter dem Regenklärbecken im Bungtbach. Das Einzugsgebiet des Klärbeckens ist sehr groß, deshalb lässt sich nicht exakt ausmachen, wo genau die unappetitliche und umweltschädliche Fracht ins Entwässerungssystem gerät. Die Vermutung liegt aber nahe, dass Hundehalter die Kotbeutel nach dem Motto „Aus den Augen, aus dem Sinn“ achtlos in den nächsten Gully geworfen haben, so die Pressestelle der Stadt Mönchengladbach.

    Anscheinend ist es einigen Bürgerinnen und Bürgern nicht bewusst, dass sie mit der Entsorgung der Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner an einer Straßensenke unsere Gewässer belasten. Genauso „gut“ könnten sie die Beutel gleich in den Bungtbach, den Gladbach oder die Niers werfen – das Ergebnis ist das gleiche. Und das Ziel von NEW und Stadt, durch Renaturierung und Bau von Klärbecken die heimischen Gewässer zu schützen, wird durch diese Gedankenlosigkeit ad absurdum geführt.

    Warum sich einige Halter erst die Mühe machen, den Hundehaufen ins Tütchen zu packen, aber dann den Weg zum nächsten Mülleimer oder zur eigenen Mülltonne scheuen, bleibt den Menschen, die sich für mehr Sauberkeit in der Stadt engagieren, ein Rätsel.

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  • Renaturierung des Bungtbaches fertig gestellt

    Renaturierung des Bungtbaches fertig gestellt

    15-05-27-bungtbach-14696Im Vorfeld des Umweltausschusses, trafen sich die Mitglieder am Volksbad um anschließend mittels Shuttelbuss zur Kreuzung Stiegerfeldstraße/Hardterbroicher Allee zu fahren.
    Hier kann der Bungtbach seinen natürlichen Verlauf wieder aufnehmen und durch einen großen Retationsraum fließen, der Regenwasser von rund 40.000 Kubikmetern aufnehmen kann. In diesem Bereich, dem 3. Bauabschnitt, sind die Wiesen und Feuchtgebiete noch im „Aufbau“. Im Kreuzungsbereich wurde unterirdisch ein Regenklärbecken gebaut, dessen geklärtes Wasser in den Bungtbach geleitet werden wird.
    Im Herbst werden hier noch einige neue Bäume gepflanzt.
    Im gesamten Verlauf des Bungtbaches wurden ökologisch wertvolle Feuchtwaldbereiche geschaffen, rund zwei Kilometer lang am Rande und durch den Bungtwald mit rund 14.ooo heimischen Bäumen, Sträuchern und Stauden, darunter Eschen, Erlen, Hainbuchen die dem heimischen Auenwald sein ursprüngliches Profil wieder geben.
    Es wurde eine EU-Richtlinie umgesetzt, die den Lebensraum der Tier- und Pflanzenarten schützen soll und gleichzeitig, so erläuterte Armin Marx vom Vorstand der NEW, bei Starkregen hervorragende Freiflächen zur Verfügung stellt.

    15-05-27-bungtbach-14695-2Seit 2010 wurde bereits im Bereich neben dem Volksbad bis zum Gladbach die „Natur wieder hergestellt“ , denn hier kann man sehr gut das schnelle Wachstum von Wald- und Wiesenflächen erkennen.
    Als letzte Maßnahme wird Ende 2015 noch ein unterirdisches Regenklärbecken im Bereich der Hardterbroicher Straße gebaut.
    Im den nächsten Jahren sollen weiter der Gladbach, der Papierbach und der Bottbach ebenfalls renaturiert werden – so wie es auch der Masterplan Niers vorsieht.
    NEW und die Stadt Mönchengladbach arbeiten hier sehr intensiv mit dem Niersverband zusammen.
    15-05-27-bungtbach-14697Die Mitglieder des Umweltausschusses waren sehr angetan von der „Wanderung entlang des Bungtbaches“ und lobten die Arbeit der NEW, die besonders im Bereich des Bungtwaldes als Naturschutzgebiet große ökologische Anstrengungen unternommen hat.

     

     

    Hinweis; bereits im Jahre 1962 schrieb mein damaliger Biologielehrer Josef Malkusch ein Buch über das Naturschutzgebiet „Volksgarten-Bungtwald“ und listete sämtliche dort vorgefundene Fauna und Flora auf.
    Ob heute noch jemand das Buch kennt – wohl eher nicht.
    (ein Exemplar habe ich noch in meinem Bücherschrank)

     

     

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  • Grüne votieren für Brücke über den Bungtbach – von Süd nach Ost

    Grüne votieren für Brücke über den Bungtbach – von Süd nach Ost

    Hajo Siemes kämpft in der BV-Ost für die Querungshilfe – hoffentlich mit Partnern an der Seite
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    Der Bungtbach in Hardterbroich stellt so etwas wie die Grenze zwischen den Bezirken Ost und Süd dar.

    Im 3. Bauabschnitt wird das Gebiet um den Bungtbach nun auch an dieser Stelle durch die NEW AG renaturiert.
    In ihren letzten Sitzungen im Oktober stellten die Bezirksvertreterinnen und Bezirksvertreter der Grünen in den Bezirken Süd und Ost jeweils den Antrag, eine Brücke über den Bungtbach im zu verabschiedenden Haushalt vorzusehen.
    Die Mittel in Höhe von € 50.000,- sollen für die Realisierung der Brücke bereitgestellt werden. (mehr …)

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  • Grüne im Bezirk Süd fordern Bürgerinformationsveranstaltung zum 3. Bauabschnitt Renaturierung Bungtbach – CDU und SPD schließen sich an

    Grüne im Bezirk Süd fordern Bürgerinformationsveranstaltung zum 3. Bauabschnitt Renaturierung Bungtbach – CDU und SPD schließen sich an

    Bürger sollen nicht einverstanden sein mit der vorgelegten Planung von NEW und Planungsbehörde – Bezirk Ost scheint keine Kenntnis von diesem Antrag zu haben

    Bungtbach-AntragVehement trug Anja Schurtzmann, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bezirk Süd,  die Bedenken gegen die vorliegende Planung vor.
    Sie soll nicht die Erwartungen in Barrierefreiheit erfüllen, so die Grünen in der Sitzung der Bezirksvertretung Süd am 24. April.

    Auch Bezirksvorsteher Karl Sasserath möchte die Bürger an der Planung direkt beteiligt wissen.
    Er warf der Verwaltung vor, einen früheren Beschluss nicht berücksichtigt zu haben. Darin ging es um die problemlose Erreichung der Stiegerfeldstraße durch die Schülerinnen und Schüler. (mehr …)

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