Schlagwort: City-Ost

  • Dieselfahrverbot – selber schuld! Statement des City-Ost Projektleiters

    Dieselfahrverbot – selber schuld!
    Statement des City-Ost Projektleiters

    Gast-Kolumne von Klaus Franken

    Jetzt haben wir es amtlich – „Wir müssen draußen bleiben!“ heißt es demnächst für viele Autofahrer.
    Und wer ist schuld daran? Schnell wird mit dem Finger gezeigt auf schummelnde Autokonzerne, wegschauende Politik – und wir? Was hat die Immobilienbranche damit zu tun? Wenn wir mal ehrlich mit uns sind, recht viel!

    Heute werden neue Quartiere und Wohnanlagen noch immer nach dem gleichen Strickmuster geplant und gebaut wie eh und je. Die Frage der Mobilität wird reduziert auf die Anzahl der zu bauenden Stellplätze. Soll das alles sein? Wenn ein Entwickler auf die Frage, wo die Besucher parken sollen, antwortet: „Auf der Straße“, dann haben wir nicht verstanden.

    Warum blockieren wir den öffentlichen, ebenerdigen Raum nahezu ausschließlich für Verkehrsflächen und Stellplätze? Dort wäre viel Raum für Fußgänger, Radfahrer, spielende Kinder, Grün- und Begegnungsflächen. Stattdessen steht dort viel Blech herum und alle paar Minuten kommt ein anderer Lieferservice. Von Ruhe, Aufenthaltsqualität oder gar guter Luft kann kaum die Rede sein.

    Nein, die autofreie Stadt kann es auch nicht sein. Das Auto ist unverzichtbar und bei einem drohenden Fahrverbot wird uns dies erst so richtig bewusst. Autogerecht und autofrei – ist das wirklich ein Gegensatz? Zumindest bei Neubauten kann der Park- und teilweise sogar der Lieferverkehr in die Tiefgarage verlegt werden. DHL fährt mit seinen Elektro-Scootern unterirdisch bis zum betreffenden Treppenhaus; das haben die uns für unsere Projekte schon zugesagt.

    Gerade weil Immobilien nicht mobil sind, benötigen wir dringend Mobilitätskonzepte für neue Projekte. Denn wenn die erstmal in Beton gegossen sind, lassen sich Chancen später nicht mehr heben, aber die Nachteile sind für Jahrzehnte festgeschrieben. Bereits heute können Autos selbstständig einparken, weshalb die Stellplatzbreiten künftig eher wieder kleiner ausfallen dürfen, denn man steigt ja vorher aus. Wo heute fünf Autos stehen, passen künftig sechs rein – sofern wir nicht dazwischen eine Stütze betoniert haben…

    Was gehört in ein Mobilitätskonzept? Natürlich ausreichende standort- und projektbezogene PKW-Stellplatzanzahlen, aber auch Fahrradstellplätze. Letzteres fordern die Städte in zunehmendem Maße, allerdings ist der Nachweis oft eher „für die Galerie“. Was die Menschen nachfragen sind abschließbare Boxen für die teuren E-Bikes; die kettet doch keiner an die Laterne. Car-Sharing-Stationen sind wertbildende Faktoren für Quartiere, weil die Familie zumindest das teure Zweitauto abschaffen und die Haushaltskasse entlasten kann.

    Bei der Standortauswahl wird der Grundstein für ein langfristig funktionierendes Quartier gelegt. Die BauNVO (Baunutzungsverordnung )kennt leider keine Relation zwischen Mobilitätszentren und Verdichtung. Wenn der Zuzug in die Städte qualitativ organisiert werden soll, müssen an den Verkehrs-HUBs hoch verdichtete Quartiere diesen Mobilitätsvorteil ausspielen.

    Die Dieselfahrverbote sind das „Aufreger-Thema“ dieser Tage. Aber das ist doch nur ein kleiner Ausschnitt des eigentlichen Problems. Auch Benzin-Autos geben viel Feinstaub ab. Straßenlärm und optische Verunstaltungen sind allgegenwärtig, aber nicht von Gott gegeben. Bei Planung und Realisierung kann die Immobilienbranche selbst einen Beitrag leisten, Räume besser zu nutzen, zusätzliche Mobilitätsangebote zu schaffen und das Leben für die Menschen besser zu organisieren.

    Warum geschieht dies bislang nicht? Vermietet und verkauft werden bislang Quadratmeter Mietfläche – die Nutzer fragen aber nach Lösungen, wie Leben attraktiver gestaltet werden kann. Wer über die Mietfläche hinaus Vorteile in Bezug auf Mobilität bieten kann, wird sich nicht nur heute sondern auch morgen über stabile Mieterträge freuen können.

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  • B90/Grüne kritisieren Politik und Verwaltung: „Groko“ und Bonin gegen bezahlbaren Wohnraum

    B90/Grüne kritisieren Politik und Verwaltung: „Groko“ und Bonin gegen bezahlbaren Wohnraum

    Dr. Wolkowski

    Düsseldorf ziert ein Schickimicki-Image, an dem die Landeshauptstadt zuweilen schwer zu tragen hat.
    Das ist natürlich nicht (immer) gerechtfertigt. Denn in vielen Bereichen kann man von Düsseldorf durchaus lernen, etwa, wenn es darum geht, bezahlbare Wohnungen zu bauen.

    In der jüngsten Sitzung des Planungs- und Bauausschusses, in der es um die städtebauliche Entwicklung der City Ost ging, war genau dies ein Thema. In der Landeshauptstadt müssen nämlich nach einem Ratsbeschluss die Bau­entwickler in Projekten mit mehr als 100 neuen Wohneinheiten 20 Prozent der Wohnungen öffentlich gefördert und weitere 20 Prozent preisreduziert anbieten.

    „Wir dachten, dass wir an dieser Stelle mal etwas Positives aus Düsseldorf übernehmen und würden dies gern auch in Mönchengladbach umgesetzt sehen“, sagt Dr. Boris Wolkowski, stellvertretender Grünen-Fraktionssprecher und Mitglied im Planungs- und Bauausschuss. Damit, so der Grünen-Ratsherr, wolle man sicherstellen, dass das neu entstehende Quartier City Ost ein gemischtes Quartier für eine große Bandbreite an Bevölkerungs­schichten wird. Mit dieser Forderung wähnte sich Wolkowski einer breiten Unter­stützung sicher, denn auch die beiden CDU-Landtagskandi­daten Frank Boss und Jochen Klenner hatten sich ja öffentlich für bezahlbaren Wohnraum stark gemacht. Boss und Klenner hatten dies für das gesamte Stadtgebiet gefordert und dabei ausdrücklich die neuen Projekte von „MG+“, der wachsenden Stadt, mit einbezogen. Auch vom SPD-Fraktionsvor­sitzenden Felix Heinrichs war zuletzt noch zu hören, die SPD denke über eine Quotierung von frei finanziertem und sozialem Wohnungsbau nach, da die Stadt bezahlbaren Wohnraum benötige.

    Nach dem Motto „Andere handeln, wir reden“ stimmten CDU und SPD im Planungs- und Bauausschuss jedoch gegen den Antrag der Grünen. Unterstützt wurden die Groko-Politiker dabei von Planungsdezernent Dr. Gregor Bonin (CDU).
    Der bekannte Polit-Import aus Düsseldorf sah in der Reglementierung keinen Sinn, kritisierte den Begriff „preisgedämpft“ als willkürlich und nur schwer einzuordnen. Bonin erklärte im Ausschuss, die 40-Prozent-Vorgabe der Grünen sei nicht klarer als die Verwaltungsvorlage – eine Aussage, die bei den eindeutigen Prozentansätzen unter den grünen Ausschussmitgliedern für Heiterkeit sorgte. „Es ist eben nicht so, dass das Wohnen in Mönchengladbach schon sehr günstig ist und es daher gar keinen Bedarf gibt an bezahlbaren Wohnraum“, sagt Dr. Wolkowski. Gerade weil derzeit bei niedrigen Zinsen die öffentliche Förderung nicht besonders attraktiv sei, müsse auf städtischen Grundstücken bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden.

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  • City Ost: Ausschreibungen europaweit auf dem Markt

    City Ost: Ausschreibungen europaweit auf dem Markt

    Kern des zu entwickelnden und ausgeschriebenen Areals ist das rund 7,5 Hektar große Grundstück des ehemaligen Güterbahnhofsgeländes in Mönchengladbach. Die Stadt hat im Jahr 2014 nach erheblichen Schwierigkeiten das Gelände von der Aurelis erworben .

    „Wir erhoffen uns von der europaweiten Ausschreibung für die City Ost qualitativ hervorragende Ergebnisse, die unsere Stadt an dieser exponierten Stelle als einer der wichtigsten Schwerpunkte in der Stadtentwicklungsstrategie „mg+ Wachsende Stadt“ nachhaltig mit neuen Akzenten prägen werden“, so Dr. Gregor Bonin, Beigeordneter für Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt, zum Start des Vergabeverfahrens.

    Seit Freitag ist die Stadt zur zukünftigen Entwicklung des insgesamt 14 Hektar großen Areals über die Entwicklungsgesellschaft (EWMG) mit der ersten Stufe des Vergabeverfahrens in einem EU-Vergabeportal an den Markt gegangen.
    Innerhalb einer gesetzlichen Frist von 30 Tagen können sich interessierte Investoren am Wettbewerbsverfahren beteiligen. Anschließend erfolgt in einer zweiten Stufe das sogenannte Verhandlungsverfahren.
    Der Zuschlag an den Investor, der später auch das Bebauungsplanverfahren durchführt, soll im Laufe des nächsten Jahres erfolgen.

    Der Leitgedanke für die weitere Entwicklung wurde im Rahmenplanverfahren 2015/16 durch das Planungsbüro Machleidt/Sinai definiert: So soll ein zentral gelegener See geschaffen werden, in dessen Umfeld attraktive Räume für Wohnen, Arbeiten und Freizeit entstehen.

    Angestrebt wird ein Nutzungsmix aus Wohnen und Dienstleistung sowie einem gastronomischen Angebot etwa am Seeufer. „Denkbar ist auch, den See selbst durch Sportaktivitäten oder andere Angebote erlebbar zu machen“, so Dr. Gregor Bonin. Neben den Projektentwicklungen für den Hochbau sollen auch Ideen und Umsetzung von See und Infrastruktur sowie Grünflächen aus der Feder des Investors kommen, der den Zuschlag am Ende des Vergabeverfahrens erhält.

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  • Mit Kanalarbeiten beginnt nun der Umbau der Breitenbachstraße

    Mit Kanalarbeiten beginnt nun der Umbau der Breitenbachstraße

    Die Kanalarbeiten ab Montag, 15. Februar stehen im Zusammenhang mit dem dreispurigen Ausbau der Breitenbachstraße.

    Die NEW erneuert den Regenwasserkanal und die NEW Netz die Gas- und Hauptwasserleitungen an der Breitenbachstraße.
    Aufgrund der Baustelle kommt es zur Vollsperrung der Breitenbachstraße unter der Eisenbahnbrücke zwischen der Einmündung Hindenburgstraße und der Güterstraße und zu Umleitungen im Busverkehr.
    Die Arbeiten der NEW dauern bis Ende Mai 2016. Parallel dazu erfolgt der Ausbau der Straße durch die Stadt.
    Die Straßenbaumaßnahmen dauern voraussichtlich bis Anfang Dezember 2016.

    Betroffen von der Vollsperrung der Breitenbachstraße sind die Bus-Linien 006, 008 und 029 sowie die Linie 031.
    Die Haltestelle Vitusbad wird nicht angefahren. Eine Ersatzhaltestelle ist an der Lürriper Straße eingerichtet.
    Die Zufahrt zum Vitusbad und zum Parkhaus ist frei.

    Nähere Informationen zu den Buslinien und zum Fahrplan gibt es telefonisch unter 0180 6 504030 (0,20 Euro pro Anruf aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,60 Euro pro Anruf), im Internet unter www.new-mobil.de oder im KundenCenter der NEW mobil und aktiv in Mönchengladbach.

    Zum Hintergrund: Die Arbeiten stehen im Zusammenhang mit dem dreispurigen Ausbau der Breitenbachstraße nördlich der Güterstraße und dem Ausbau der Breitenbachstraße von Güterstraße bis Korschenbroicher Straße.

    Diese Maßnahme umfasst den Straßenausbau und die technische Ausstattung mit Signalanlagen, Beleuchtung und Markierung der Breitenbachstraße.
    Die Auftragssumme beläuft sich auf rund 1,7 Millionen Euro. Die Arbeiten beginnen ab Montag in Höhe der Eisenbahnbrücke Breitenbachstraße.

    Während der Arbeiten unterhalb der Brücke ist die Breitenbachstraße zwischen Hindenburgstraße und Güterstraße in beide Richtungen für die Zeit von drei Monaten gesperrt. Eine Woche später, ab dem 22. Februar, wird die Breitenbachstraße ab der Korschenbroicher Straße in Richtung Güterstraße nur noch als Einbahnstraße befahren werden können.
    Der Busverkehr wird entsprechend der Einbahnstraße verlegt. Die im Ausbaubereich ansässigen Geschäfte, das Schwimmbad, das Hotel und das Parkhaus werden jederzeit erreichbar bleiben.

    Die Maßnahme „Dreistreifiger Ausbau der Breitenbachstraße nördlich der Güterstraße und Ausbau der Breitenbachstraße von Güterstraße bis Korschenbroicher Straße“ verbindet die Hindenburgstraße / neue Ost-West-Straße mit der Korschenbroicher Straße und ist damit Teil der Hauptverbindungsachse zwischen Korschenbroich und Innenstadt Mönchengladbach.

    Die zukünftige Breitenbachstraße erhält eine neue Einmündung, an die zentrale Erschließungsachse des städtebaulich wichtigen Projektes „City-Ost“.
    (pmg)

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  • „Herzstück der Stadt“ – CDU präsentiert ihren Mitgliedern Planungen zur City-Ost

    „Herzstück der Stadt“ – CDU präsentiert ihren Mitgliedern Planungen zur City-Ost

    In den Printmedien konnte jeder bereits diese Planungen studieren. Der Örtlichen CDU-Führung um Dieter Breymann war es jedoch ein Anliegen, den Mitgliedern diese Planungen aus erster Hand näher zu bringen.
    Erfolg hat viele Väter, für Annette Bonin ist das nicht negativ, in diesem Fall, es werden für das große Vorhaben eben viele Väter (und Mütter) gebraucht.
    Sie regte eine breite Diskussion im Anschluss an die Vorstellung der Pläne durch die anwesenden Verwaltung an. Im Nachgang sollen die Ergebnisse in konkrete Anträge einfließen, die dann in den politischen Prozess eingebracht werden.
    Dr. Bonin zeigt in seiner Einführung, er stellte sich den Mitgliedern bei dieser Gelegenheit als neuer Dezernent vor, wie groß sein Engagement in diesem Amt für die Stadt und im besonderen für die Umsetzung der Master-Planungen sein wird.
    Bonin war vom ersten Tag der Masterplanung dabei: „voller Freude und Zuneigung“, wie er sagte.
    Er hat für sich erkannt: die Mönchengladbacher Entwicklung ist es, die ihn interessiert, sie mitgestalten, das will er.
    Das Gefühl zu kriegen wir können etwas bewegen, bezeichnet Bonin als Grundvoraussetzung für alles, was den Mitgliedern präsentiert wird.
    „Es passiert nur etwas in der Stadt, wenn wir gemeinsam zwischen Verwaltung, Politik, Investoren und sonstigen Gestaltern in der Stadt an einem Strang ziehen, sonst kriegen wir nichts auf die Reihe“.
    Für Bonin ist die Zeit bis zur nächsten Kommunalwahl wichtig etwas zu bewegen. Er betonte die Wichtigkeit der Stadtgesellschaften hierbei, so die EWMG, die WFMG oder auch die MGMG als Vermarkter der Marke Mönchengladbach.
    An dieser Stelle ist es für Bonin unwichtig ob die GWSG und die Kreisbau AG zu einer Gesellschaft verschmolzen werden oder nicht.
    Um das Ziel „Mönchengladbach, eine wachsende Stadt“ zu erreichen, müssen alle
    städtischen Töchter mitarbeiten. Dies ist der positive „Rettungsschirm“, unter den sich alle stellen können, so der Bau-Dezernent.
    Den geplanten See in der neuen City-Ost bezeichnet der Baudezernent als Bekenntnis: „Mut, auch einmal etwas größer zu denken“.
    Er beteuert glaubhaft, dass es in Düsseldorf kein Neubaugebiet mit einem See gibt.
    Um die Folgekosten müsse man sich kümmern, sie seien jedoch günstiger als eine Rasenfläche, die dauernd geschnitten werden müsse, glaubt Bonin ohne es genau beziffern zu können.
    Mit seinem Statement pro See-Plan-Version zeigte er nicht nur den Anwesenden CDU-Mitgliedern seine Präferenz für diesen Vorschlag.

    Seitens der Verwaltung wurden dann drei Planungsvarianten vorgestellt, anschließend gab es ausreichend Zeit für Fragen.
    Frank Boss plädierte fragend für eine kürzere Gesamtbebauungszeit der City-Ost.
    Die vorgetragenen 20-30 Jahre Bauzeit sähe er lieber bei 15-20 Jahren prognostiziert.
    Er möchte diese tolle Entwicklung der Stadt in einem für ihn angenehmeren Alter erleben.
    Dr. Bonin beantwortete dies mit der Hoffnung, Ziel sollte sein, den ersten Investor bereits in 3-4 Jahren dort zu etablieren.
    Ratsherr Dieter Breymann wies noch darauf hin, dass selbstverständlich die wünschenswerten positiven Details aus den anderen Vorschlägen übernommen werden können. Als Beispiel gilt der Radschnellweg entlang der Bahnlinie.
    Insgesamt fand diese Präsentation große Zustimmung bei den Zuhörern, in guter Athmosphäre endete dieser CDU-Abend mit spürbarer Aufbruchstimmung.

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  • CDU legt Zielvorgaben fest – Groko-Partner bleibt außen vor

    CDU legt Zielvorgaben fest – Groko-Partner bleibt außen vor

    Geht es nach der CDU in Mönchengladbach, so haben andere Meinungen keine Chance auf Beachtung und/oder Mitsprache. So jedenfalls liest sich ein offizielles Statement vom heutigen Tag.
    Pro forma dargestellte weitere Beratungen werden dadurch bereits ad absurdum geführt.

    „Eine große Wasserfläche als prägnantes Element und Herzstück, ein Radschnellweg, der sich am Gladbachtal orientiert und vom Hauptbahnhof bis zur S-Bahnhaltestelle Lürrip führt, sowie der direkte Anschluss des Gladbachs an die Renaturierungsflächen des REME-Geländes: Mit diesen Zielvorgaben soll die Verwaltung gebeten werden, die „neue“ City-Ost zu entwickeln und die Quartiersbildung auf dem 40 Hektar großen Areal des ehemaligen Güterbahnhofes voranzutreiben.

    breymann-„Wichtig für uns als CDU ist die klare und mutige Entscheidung für die große Wasserfläche im Zentrum, die dem neuen Standort einen hohen Freizeitwert verleihen und zur überregionalen Identifikation und Adressbildung beitragen soll“, erklärt die planungspolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion, Annette Bonin. „Unser Ziel ist es, dass die Marke City-Ost dadurch auch das neue Selbstbewusstsein der Stadt und ihren Aufschwung unmissverständlich und mit großer Strahlkraft dokumentiert. Eine große Wasserfläche mitten in Mönchengladbach wird den Ortsteil und die Gesamtstadt erheblich stärken“, ergänzt der Vorsitzende des CDU Ortsverbandes Volksgarten, Dieter Breymann.

    boss„Die Entwicklung der City-Ost ist nicht nur städtebaulich eine große Chance für Mönchengladbach. Sie wird als starke Marke auch überregional für die positive Dynamik in unserer Stadt wahrgenommen werden. Projekte in anderen Städten, unter anderem in Dortmund und Duisburg, zeigen, welche herausragende Rolle insbesondere Wasserflächen im Stadtbild einnehmen können“, erläutert der CDU-Stadtbezirksverbandsvorsitzende Ost, Frank Boss.

     

     

     

    reiners ost 2-4875 Der Vorsitzende der CDU-Bezirksfraktion Ost, Wilhelm Reiners, hebt die zukünftige Bedeutung der City-Ost als zentrale Entwicklungsachse der Stadt und Ausprägung des Gladbachtals mit einer ausgewogenen Mischung aus Bürostandort, Dienstleistungsangebot und Wohnen hervor: „Überzeugt hat uns an den Wettbewerbs-Entwürfen der Büros ASTOC/RMP und MACHLEIDT/SINAI gerade die Balance von grüner Infrastruktur und Bebauung, die eine harmonische und lebendige Quartiersentwicklung und eine Vernetzung der Stadtteile gewährleistet.“

    „Auch durch die Anbindung des Gladbachs an das REME-Gelände so-wie die Radschnellverbindung in den Osten wird der neuen City-Ost als markanter städtebaulicher Achse eine herausragende Bedeutung zukommen“, so die CDU-Politiker. Sie weisen abschließend darauf hin, dass es zum jetzigen Zeitpunkt auch keine Denkverbote für den weiteren Entwicklungsprozess geben darf. So könnte der See als städtische Freifläche zum Beispiel als Schwimmareal oder zum Wassersport genutzt werden. Die Beratungen mit dem Kooperationspartner sollen nun rasch fortgeführt und die Detailplanungen weiter vorangetrieben werden.

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  • MG3.0 – Bürgerinformation zum städtebaulichen Rahmenplanverfahren City-Ost

    MG3.0 – Bürgerinformation zum städtebaulichen Rahmenplanverfahren City-Ost

    Die Stadt Mönchengladbach und der Verein MG3.0 e.V. haben gemeinsam 3 Planungsteams beauftragt, um sich Gedanken zur städtebaulichen Entwicklung dieses zentrumsnahen Areals zu machen.
    Am Mittwoch werden diese Büros den ersten Zwischenstand Ihrer Ideen präsentieren.

    Alle Interessierten sind eingeladen, sich über die ersten Entwürfe zu informieren und darüber zu diskutieren.

    Mittwoch, den 21. Oktober 2015
    von 18:30 Uhr bis etwa 20:30 Uhr

    Ort: Berufskolleg für Medien und Technik, Platz der Republik 1, Gebäudetrakt B, 1. OG, Aula
    41065 Mönchengladbach

    An die Fußballinteressierten: es wird versucht, rechtzeitig vor Spielbeginn die Veranstaltung zu beenden!

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  • Bürgerversammlung zur Rahmenplanung City-Ost: erste Ergebnisse werden präsentiert

    Bürgerversammlung zur Rahmenplanung City-Ost: erste Ergebnisse werden präsentiert

    Bereits im August hat es eine Begehung des Geländes im Karree zwischen Bahnstraße, Korschenbroicher Straße, Bahnunterführung am Bismarckplatz bis Rohrplatz gegeben. Außerdem sind drei international tätige Planungsbüros aufgefordert worden Entwürfe zu erarbeiten.
    Orientieren sollten sie sich dabei an den Ideen des Masterplans „MG3.0“.
    Begleitet wird der Planungsprozess von einem Fachgremium bestehend aus renommierten Experten der Disziplinen Städtebau und Landschaftsarchitektur sowie der städtischen Fachverwaltung, Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, Vertretern der Fraktionen sowie des Vereins MG3.0.

    Bei einer Bürgerversammlung am Mittwoch den 21. Oktober, um 18.30 Uhr im Berufskolleg für Medien und Technik am Platz der Republik, stellt der Fachbereich Stadtentwicklung und Planung zusammen mit den beauftragen Büros die ersten Vorentwürfe für die Rahmenplanung des Geländes City-Ost vor. Anschließend stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Büros sowie der Verwaltung für Fragen und Antworten zur Verfügung.

    Weitere Informationen zur Zielsetzung des Rahmenplans, der Aufgabenstellung und der Historie des Plangebietes können unter www.stadtmg.de/ctyost eingesehen werden.
    (pmg)

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  • CDU zur City Ost: Letztes Wort noch nicht gesprochen

    aktuelles Gebiet des B-PlansMasterplan-Interessen vs. Aurelis-Gruppe?
    Das letzte Wort zur zukünftigen Entwicklung des ehemaligen Güterbahnhofsgeländes an der Breitenbachstraße ist für die CDU-Fraktion noch nicht gesprochen.
    Sie hat deshalb für die nächste Sitzung des Planungs- und Bauausschusses am 10. September einen Antrag eingereicht, der darauf abzielt, zum einen endlich einen detaillierten Bericht zu den planungsrechtlichen Rahmenbedingungen vorzulegen und zum anderen zur Prüfung der planungsrechtlichen Situation ein Rechtsgutachten in Auftrag zu geben. (mehr …)

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  • CDU für Bürostandort im Gladbach-Tal

    Das frühere Güterbahnhofsgelände, das sich östlich der Breitenbachstraße erstreckt, eignet sich aus Sicht der CDU-Ratsfraktion unter städtebaulichen Aspekten hervorragend für die Entwicklung eines Dienstleistungszentrums, in dem vor allem hochwertige Bürohäuser gebaut werden sollten. (mehr …)

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