In der spärlich besetzten RED BOX im Mönchengladbacher Nordpark, gab es wie erwartet keinen Gegenkandidaten zu Dr. Krings.
Der 50- jährige möchte wieder in den Bundestag gewählt werden und dort weiter seine konservative Politik vertreten.
In Abwesenheit der NRW- Heimatministerin Ina Scharrenbach und OB-Kandidat Frank Boss, beide waren durch Präsenzpflicht im Düsseldorfer Landtag unabkömmlich, war es ein schnelles Heimspiel für den routinierten Krings. In seiner kurzen Bewerbungsrede nannte er die Quantenphysik als Thema der Zukunft, verbunden mit weiterer Digitalisierung der Wirtschaft.
Obwohl die Entgeltgleichheit seit über fünf Jahrzehnten geltendes Recht ist, sieht die Realität anders aus:
Nach wie vor klafft eine Lohnlücke zwischen den Geschlechtern. Aktuell verdienen Frauen im Durchschnitt rund 21 Prozent weniger Lohn oder Gehalt als Männer. „Ohne gesetzliche Maßnahmen wird sich daran nichts ändern“, ist sich Gülistan Yüksel sicher.
Foto: Andreas Amann
„Ich unterstütze deshalb Bundesministerin Manuela Schwesig in ihrem Vorhaben für das Lohngerechtigkeitsgesetz. Denn das Schließen der Lohnlücke ist eine Frage der Gerechtigkeit und der Anerkennung.“
Bereits Ende 2015 hat Bundesfrauenministerin Schwesig einen Gesetzentwurf zur Lohngerechtigkeit zwischen Männern und Frauen erarbeitet.
Ziel des Gesetzes ist es, durch mehr Transparenz die Voraussetzung für die gleiche Bezahlung von Frauen und Männern zu schaffen. „Denn viele Frauen wissen nicht, dass sie schlechter bezahlt werden als ihre männlichen Kollegen, oder sie können dies nicht nachweisen“, so Yüksel.
Der Entwurf enthält einen individuellen Auskunftsanspruch für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Außerdem sieht er für Unternehmen ab 500 Beschäftigten eine Berichtspflicht und verbindliche betriebliche Prüfverfahren zur Entlohnungspraxis vor.
Ziel ist es, ungleiche Bezahlung aufzudecken und zu beseitigen.
Dieser Entwurf wird allerdings seit Monaten von der Union blockiert.
Yüksel hat dafür kein Verständnis: „Die Union würde mit ihren Forderungen nach einer Einschränkung des Auskunftsanspruchs 25 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von dem individuellen Auskunftsrecht ausnehmen. Das können wir nicht akzeptieren.“
Yüksel sieht in dieser Sache auch den CDU-Abgeordneten aus Mönchengladbach Dr. Günter Krings in der Pflicht: „Helfen Sie mit, dass CDU und CSU endlich ihre Blockade aufgeben und lassen Sie uns konstruktiv an einem Lohngerechtigkeitsgesetz arbeiten, das seinem Namen gerecht wird – Frauen verdienen 100 Prozent!“
Seit mehr als 22 Jahren ist die Ökumenische Jugendarbeit Eicken e.V. (ÖJE) Ansprechpartner für die Kinder und Jugendlichen im Stadtteil.
Die Türen der Kontaktstelle SKY in der Eickener Fußgängerzone sind geöffnet, um den jungen Menschen eine Anlaufstelle zu bieten. Auf den Straßen und Plätzen sind die Streetworker präsent und setzen sich für Kinder und Jugendliche ein, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Dazu muss der Verein neben öffentlichen und kirchlichen Mitteln pro Jahr ca. 30.000,- € aus Spenden aufbringen – das sind 82,97 € am Tag. Dieser Gedanke steckt hinter der Aktion „Ein Tag, der Ihren Namen trägt“: Gesucht sind Tagespaten, die 82,97 € spenden und damit die Arbeit der ÖJE für einen Tag finanzieren. (mehr …)
Mönchengladbach kann sich auf eine dauerhafte und verlässliche finanzielle Entlastung in zweistelliger Millionenhöhe einstellen: Der Deutsche Bundestag hat damit begonnen, die sogenannte Grundsicherung im Alter neu zu regeln.
„Da der Bund zukünftig diese Kosten zahlt und die Städte das Geld sparen, macht das für Mönchengladbach nach ersten Schätzungen der Kämmerei über 20 Millionen Euro aus“, freut sich der Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings. (mehr …)