Schlagwort: Elisabeth-Krankenhaus

  • Eli klagt gegen Krankenhausplanung NRW

    Eli klagt gegen Krankenhausplanung NRW

    Die Städtischen Kliniken Mönchengladbach sollen in einigen Teilbereichen künftig Patient:innen nicht mehr behandeln dürfen.

    Für den Gesundheitsstandort Mönchengladbach hätte dies zum Teil erhebliche Folgen.
    Nur Krankenhäuser, die über ausreichend Erfahrung und Expertise, über eine angemessene Ausstattung und definierte Fallzahlen verfügen, sollen Patient:innen behandeln dürfen. Diese Leitidee von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, die der neuen Krankenhausplanung zugrunde liegt, ist nach Überzeugung von Thorsten Celary, Geschäftsführer der Städtischen Kliniken Mönchengladbach, richtig und wichtig für eine effektivere und bessere Versorgung der Patient:innen. Allerdings gibt es bei der konkreten Umsetzung dieser Zielsetzung, wie sie sich in den Feststellungsbescheiden zur Krankenhausplanung zeigt, planerische Entscheidungen, die der Geschäftsführer nicht nachvollziehen kann und gegen die sich die Städtischen Kliniken deshalb rechtlich zur Wehr setzen werden.
    Die Tatsache, dass das Eli künftig keine Brustkrebspatient:innen mehr behandeln und kein Gelenkersatz bei Knien und Hüfte mehr anbieten soll, stößt bei den Städtischen Kliniken auf Unverständnis. „Selbstverständlich sind wir bereit, unseren Teil dazu beizutragen, um qualitativ unnötige Mehrfachstrukturen zu reduzieren. In den genannten Bereichen kommen wir insgesamt auf 3 Prozent unserer Fallpauschalen-Erlöse, werden aber in allen Leistungsbereichen sehr gut von den Patient:innen angenommen und haben dort im Vergleich zu anderen Krankenhäusern keine geringen Fallzahlen. Was uns am meisten Sorgen bereitet, ist die Versorgung der Patient:innen. Viele würden künftig weite Wege in Kauf nehmen müssen, unser Alterstraumazentrum würde medizinisch beeinträchtigt, oder es würde am Standort die Möglichkeit einer Zweitmeinung wegfallen. Darüber hinaus muss den Entscheidern klar sein: Man kann verschiedene Disziplinen nicht isoliert betrachten. Es gibt Wechselwirkungen zwischen den Fachbereichen. Wenn man diese außer Acht lässt, gefährdet man ohne triftigen Grund die Wirtschaftlichkeit eines Krankenhauses“, so Celary.
    Darum hat das Eli im Rahmen der erfolgten Anhörungen durch das MAGS NRW umfassend von der Möglichkeit zur Stellungnahme Gebrauch gemacht und sich zusätzlich auch persönlich an Gesundheitsminister Laumann gewandt. All dies blieb ohne Erfolg. Zwischenzeitlich hat das Ministerium den Zeitpunkt des Inkrafttretens der Feststellungsbescheide auf den 01. April 2025 verschoben. Am 4. November startete das Zweite Anhörungsverfahren, aus dem sich für das Eli dem Grunde nach jedoch keine Abweichungen gegenüber der ersten Anhörung ergeben haben. Die eingereichten Stellungnahmen blieben – bis auf die Zubilligung der Leistungsgruppe Wirbelsäuleneingriffe – wirkungslos. Aus diesem Grund reagieren die Städtischen Kliniken nun rechtlich und erheben Klage, soweit einzelne Leistungsgruppen künftig nicht mehr zum Versorgungsauftrag des Hauses gehören sollen.
    Zusätzlich wird die schon vor einigen Jahren begonnene strategische Ausrichtung der Klinik auch durch eine personelle Neuaufstellung untermauert: Chefarzt Prof. Dr. med. Huan N. Nguyen berät die Geschäftsführung der Städtischen Kliniken ab sofort in medizinisch-strategischen Fragen. Es ist das erste Mal, dass es in den Städtischen Kliniken einen hauptamtlichen Ärztlichen Direktor gibt. Grund sind die zunehmenden ärztlich-medizinischen Problem- und Fragestellungen von der Krankenhausplanung über die Digitalisierung bis hin zur Infektionssteuerung. Die bestehenden medizinischen Prozesse werden neu strukturiert und erweitert, um bei Fachkräftemangel, veränderter Krankenhauslandschaft und unzureichender Refinanzierung das hohe Leistungsniveau zu erhalten und eine maximale Qualität sicherzustellen. Ein neuer, erfahrener und anerkannter Chefarzt für die Gastroenterologie mit onkologischer Expertise ist mit Prof. Dr. med. Dirk Graf auch bereits gefunden. Ebenso wird der Bereich der Gynäkologischen Onkologie durch eine weitere personelle Ergänzung zum 1. Januar 2025 noch weiter ausgebaut. Neben den bereits leistungsstarken Gebieten der Kinderheilkunde, Gefäßmedizin, Viszeralmedizin, Urologie und Geriatrie, wird eine umfassende Multiorgan-Onkologie zu einem Schwerpunkt der Städtischen Kliniken ausgebaut.

    Vorsitzender des Aufsichtsrats der Städtischen Kliniken, Bernd Meisterling-Riecks: „Wir müssen feststellen, dass die neuen planerischen Feststellungen in hohem Maße die Patient:innen-Versorgung beeinträchtigen können. Man kann eine Unfallchirurgie nicht ohne Orthopädie wirtschaftlich betreiben. Die Expertise für Hüftprothesen ist für unser Alterstraumazentrum ein wichtiger Faktor“. SKMG-Geschäftsführer Thorsten Celary ergänzt: „In der Senologie und bei den Ovarial-Karzinomen erfüllen die Städtischen Kliniken die erforderlichen Qualitätskriterien. Rein aus forma-len Gründen sollen wir medizinisch stark benachteiligt werden. Das können wir nicht hinnehmen, weil es den Patientinnen schadet und die Wirtschaftlichkeit unseres Hauses in einigen Fachabtei-lungen angreift. Darum gehen wir gegen den Feststellungsbescheid im Klagewege vor und lassen die Rechtmäßigkeit der getroffenen, uns belastenden Entscheidungen vor dem Verwaltungsgericht überprüfen. Ziel ist die Aufhebung des neuen Feststellungsbescheids, soweit er in den oben genannten Leistungsgruppen die Zuweisung eines Versorgungsauftrags ablehnt, und idealerweise die Verpflichtung der Planungsbehörde, die Zuweisung dieser Leistungsgruppen antragsgemäß vorzunehmen bzw. über den gestellten Zuweisungsantrag jedenfalls neu zu bescheiden“.
    Die Städtischen Kliniken hoffen, bei einem Erfolg vor dem Verwaltungsgericht einen wertvollen Beitrag zur Versorgung der Patient:innen leisten zu können. Ungeachtet des Ausgangs dauert es noch eine Weile, bis die neuen Festlegungen greifen.

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  • Städtische Kliniken Mönchengladbach: Branchensieger unter Deutschlands besten Ausbildungsbetrieben

    Städtische Kliniken Mönchengladbach: Branchensieger unter Deutschlands besten Ausbildungsbetrieben

    Damit ist das Elisabeth-Krankenhaus die beste Ausbildungsstätte unter den öffentlichen Krankenhäusern. „Die Auszubildenden von heute sind unsere Fachkräfte von morgen. Ich danke deshalb allen Mitarbeiter:innen des Elisabeth-Krankenhauses und des Schulzentrums für Gesundheitsberufe am Niederrhein, die mit ihren vielfältigen Kenntnissen und hochmotiviertem Einsatz unseren hohen Ausbildungsstandard ermöglichen und somit maßgeblich zu diesem Erfolg beitragen“, so Thorsten Celary, Geschäftsführer der Städtischen Kliniken Mönchengladbach.

    Denn nur mit einer attraktiven und starken dualen Berufsbildung wird es gelingen, dem Fachkräftemangel in den Pflegeberufen zu begegnen. Unternehmen, die diese Herausforderung meistern und ihren Auszubildenden einen sicheren Rahmen bieten, wurden mit der Auszeichnung „Deutschlands beste Ausbildungsbetriebe 2022“ belohnt. „In dem uns angeschlossenen Schulzentrum für Gesundheitsberufe am Niederrhein erfolgt die theoretische Ausbildung auf höchstem Niveau, die individuelle Betreuung der Auszubildenden im Alltag wird durch viele engagierte Praxisanleiter:innen und Mitarbeiter:innen auf den Stationen sichergestellt. Über diese Anerkennung von externer Seite freuen wir uns sehr“, so Dr. Mathias Evertz, kaufmännische Direktion und Leiter Personal der Städtischen Kliniken Mönchengladbach.

    „Diese Auszeichnung ist eine besondere Wertschätzung. Denn unser gesamtes Team gibt tagtäglich alles, um jungen Menschen eine fundierte Ausbildung zu ermöglichen und ihnen in unserem Krankenhaus eine Perspektive nach dem Abschluss ihrer Berufsausbildung sowie auch danach Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten“, ergänzt Beate Welsch, Pflegedirektorin der Städtischen Kliniken Mönchengladbach.

    Die Studie „Deutschlands beste Ausbildungsbetriebe 2022“ wurde im Auftrag von Focus Money und Deutschland Test durch das Institut für Management- und Wirtschaftsforschung IMWF mit wissenschaftlicher Begleitung des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts HWWI realisiert. Die Auswertung der Studie basiert auf zwei Säulen: Die untersuchten Unternehmen haben einen Fragenbogen ausgefüllt und es erfolgte im nächsten Schritt eine Analyse verschiedener Internet-Quellen (Social Listening). Zunächst wurden hierbei sämtliche Texte, die vorab definierte Suchbegriffe enthalten, aus dem Internet geladen und in einer Datenbank erfasst. Danach wurden die Daten analysiert und den Kategorien positiv, neutral oder negativ zugeordnet. So konnten gut 400.000 Nennungen zu den etwa 20.000 Unternehmen für den Untersuchungszeitraum vom 01. November 2020 bis 31. Oktober 2021 identifiziert und zugeordnet werden. Parallel wurde an die 20.000 größten deutschen Unternehmen ein strukturierter Online-Fragebogen verschickt.

    Das Schulzentrum für Gesundheitsberufe am Niederrhein (SGN) erweitert derzeit seine Kapazitäten, so dass dort in der Endstufe bis zu 250 Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner ausgebildet werden können.
    Das SGN betreiben die Städtischen Kliniken auf ihrem Gelände gemeinsam mit der Sozial-Holding Mönchengladbach und dem Ev. Krankenhaus Bethesda Mönchengladbach (Johanniter).

    Hier geht es zu den Ausbildungen der SGN: https://sgn-mg.de/de/Unsere-Ausbildungsangebote.htm.
    Interessierte finden außerdem unter diesem Link mehr Informationen über die Ausbildungsangebote der Städtischen Kliniken Mönchengladbach und können sich dort auch bewerben: https://www.sk-mg.de/de/Ausbildung–Studium.htm.

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  • Neue Ärztliche Direktion bei den Städtischen Kliniken Mönchengladbach

    Neue Ärztliche Direktion bei den Städtischen Kliniken Mönchengladbach

    Dr. Harald Löw, Chefarzt der Unfall- und Gelenkchirurgie der Städtischen Kliniken Mönchengladbach, ist neuer Ärztlicher Direktor am Elisabeth-Krankenhaus. Sein ebenfalls neu gewählter Stellvertreter ist Prof. Dr. Dirk Blondin, Chefarzt der Radiologie, Gefäßradiologie & Nuklearmedizin der Städtischen Kliniken Mönchengladbach.

    Beide wurden auf Empfehlung der Chefärztinnen und Chefärzte vom Aufsichtsrat des Eli für eine Amtszeit von drei Jahren berufen und übernehmen zum 1. Januar 2022. Damit lösen sie nach sechs Jahren Dr. Harald Lehnen, Chefarzt der Frauenheilkunde & Geburtshilfe der Städtischen Kliniken Mönchengladbach, und seinen Stellvertreter Prof. Dr. Huan Nguyen, Chefarzt der Medizinischen Klinik der Städtischen Kliniken Mönchengladbach, ab.

    „Im Namen des Aufsichtsrats und der Geschäftsführung danke ich Herrn Dr. Lehnen und Herrn Prof. Dr. Nguyen für die vertrauensvolle Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren und insbesondere auch für ihre Verdienste in der herausfordernden Zeit dieser Pandemie. Auf beide konnten wir uns zu jeder Zeit verlassen, obwohl sie in ihren eigentlichen Funktionen bereits einen herausragenden Job machen und stark gefordert sind. Wir freuen uns jetzt auf die Zusammenarbeit mit Herrn Dr. Löw und Herrn Prof. Dr. Blondin, die ebenfalls schon lange für uns tätig sind, über viel Erfahrung verfügen und unser Haus sehr gut kennen“, so der Aufsichtsratsvorsitzende Bernd Meisterling-Riecks.

    Nach seiner Berufung betonte Dr. Harald Löw: „Die Zukunft der Krankenhäuser, als Element der Daseinsvorsorge des Staates, hängt einmal davon ab, wie hoch die Qualität in der Behandlung der uns anvertrauten Patienten ist. Genauso müssen wir attraktive Arbeitsplätze und eine gute Mitarbeiterführung sowie eine gute Qualifikation pflegen“. Prof. Dr. Dirk Blondin weiter: „Zusatzaufgaben wie Verantwortung für das gesamte Krankenhaus und unsere Patienten zu übernehmen sind insbesondere in der Pandemie zeit- und kräfteraubend. Daher ist eine Rotation der Ämter ein sinnvoller Weg, einen Ausgleich in der Belastung von Führungspersonen herzustellen.“

    Dr. Harald Löw studierte Humanmedizin an der Universität des Saarlandes in Homburg an der Saar. Er promovierte im Jahr 1986 und arbeitete unter anderem im Kreiskrankenhaus Merzig und im St. Elisabeth Krankenhaus Gütersloh. Im Jahr 1993 erwarb der in Merzig geborene Mediziner seinen Facharzt für Chirurgie. Anschließend war er von 1994 bis 1996 in der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik in Duisburg tätig, bevor er von 1996 bis 2000 als Oberarzt in Siegen arbeitete. Von 2000 bis 2003 war er Leitender Oberarzt am Evangelischen Stift St. Martin in Koblenz. Danach wurde Dr. Löw im Jahr 2003 Chefarzt der Unfall- und Gelenkchirurgie der Städtischen Kliniken Mönchengladbach.

    Prof. Dr. Dirk Blondin absolvierte sein Studium der Humanmedizin an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf. Anschließend promovierte er in 2001 und war mehrere Jahre in der Abteilung für Radiodiagnostik der Universitätskliniken des Saarlandes sowie am Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie des Universitätsklinikums in Düsseldorf tätig. In dieser Zeit erlangte er seinen Facharzt für Diagnostische Radiologie und Neuroradiologie. Der gebürtige Krefelder arbeitete dort seit 2007 als Oberarzt und ab 2011 als Leitender Oberarzt, während dieser Zeit habilitierte er im Jahr 2010. Seit 2014 ist er Chefarzt der Radiologie, Gefäßradiologie & Nuklearmedizin der Städtischen Kliniken Mönchengladbach.

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  • Gedenkfeier für verstorbene Kinder fällt aus

    Wegen der aktuellen Corona-Lage hat das durchführende Team am Elisabethkrankenhaus sich schweren Herzens entschlossen, die Gedenkfeier für verstorbene Kinder in diesem Jahr abzusagen.

    In einem geschlossenen Raum eine Feier mit vielen Personen durchzuführen, ist aktuell nicht zu verantworten. Eine virtuelle Gedenkfeier im Internet hat sich als nicht gangbar erwiesen.

    Das Team aus Kinderkrankenschwestern der Station K5, Hebammen und Krankenhausseelsorgern hat gemeinsam lange überlegt, wie sie dennoch die Eltern mit verstorbenen Kindern unterstützen können: Die Eltern bekommen einen Brief mit Texten und einem Symbol, das sie bei einem privaten Gedenken an ihr verlorenes Kind verwenden können.

    Die Eltern, deren Adressen vorliegen und die bisher eine Einladung erhalten haben, bekommen den Brief automatisch. Die Eltern, die bisher keine Einladung erhalten haben, aber ebenfalls gerne ein solches Schreiben bekommen möchten, können sich per Mail (17.gedenkfeier@web.de) oder telefonisch (02166-3940) melden, um ihre Adresse anzugeben.

    Mit der Telefonnummer erreichen sie die Telefonzentrale der Städtischen Kliniken. Da diese wegen Corona tagsüber stark belastet ist, werden die Eltern gebeten, wenn möglich zwischen 20 und 22 Uhr anzurufen.

    Das Vorbereitungsteam hofft sehr und geht davon aus, dass die Gedenkfeier im kommenden Jahr wieder am Totensonntag stattfinden kann.

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  • Bombendrohung gegen das Elisabeth-Krankenhaus

    Bombendrohung gegen das Elisabeth-Krankenhaus

    ElisabethkrankenhausGestern Abend gegen 19:36 Uhr ging auf der Einsatzleitstelle der Polizei über Notruf eine Bombendrohung zum Nachteil des Elisabeth-Krankenhauses ein. Der Anruf kam aus einer öffentlichen Telefonzelle an der Von-der-Helm-Straße in Mönchengladbach Odenkirchen.Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen wurde das Elisabeth-Krankenhaus aufgesucht. (mehr …)

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