Schlagwort: Flüchtlingsunterkunft

  • Stadt mietet ehemaliges Kreiswehrersatzamt als Flüchtlingsunterkunft an

    Stadt mietet ehemaliges Kreiswehrersatzamt als Flüchtlingsunterkunft an

    Die Stadt Mönchengladbach soll das ehemalige Kreiswehrersatzamt von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) anmieten und zur Flüchtlingsunterkunft umbauen.

    Das hat der Rat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen.
    Der Bund wird das Gebäude an der Hofstraße in Rheydt für die Nutzung als Unterkunft kostenfrei zur Verfügung stellen und der Stadt auch die Kosten für den Umbau in Höhe von 1,9 Millionen Euro erstatten.

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  • Flüchtlingswohnheim in Mönchengladbach abgebrannt – Mordkommission ermittelt

    Flüchtlingswohnheim in Mönchengladbach abgebrannt – Mordkommission ermittelt

    Heute Vormittag kam es zu einem Großbrand in einer Asylbewerberunterkunft an der Carl-Diem-Straße.
    Ein Wohnkomplex brannte nahezu völlig aus. Bewohner kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.

    Gegen 10:15 Uhr meldeten Zeugen den Brand in der Flüchtlingsunterkunft, in welcher aktuell Asylbewerber untergebracht sind. Die Feuerwehr rückte mit einem Großaufgebot zur Brandbekämpfung aus.
    Ein Wohngebäude brannte zu diesem Zeitpunkt in voller Ausdehnung und verursachte eine sehr starke Rauchentwicklung. Die Löschzüge waren mehrere Stunden im Einsatz, um den Brand zu bekämpfen.
    Nur dem beherzten Einsatz von Helfern und Security-Mitarbeitern ist es zu verdanken, dass alle anwesenden Bewohner rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden konnten und nach derzeitigem Stand niemand verletzt wurde.

    Ein Unterkunftsbewohner (21jähriger Mann aus Somalia) soll nach Angaben mehrerer Zeugen für den Brand verantwortlich sein und diesen vorsätzlich gelegt haben. Der Mann wurde vorläufig festgenommen. Das mögliche Motiv ist Bestandteil der Ermittlungen.

    Weil sich zur Brandzeit viele Bewohner in der Unterkunft aufhielten, hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen wegen schwerer Brandstiftung und versuchten Mordes eingeleitet. Bei der Polizei Mönchengladbach hat die Mordkommission Carl- Diem-Straße die Ermittlungen aufgenommen. Für die Klärung der Brandursache ist ein Brandsachverständiger beauftragt worden. Die Ermittlungen dauern an.

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  • Mentoring für Flüchtlinge geht in die zweite Runde

    Mentoring für Flüchtlinge geht in die zweite Runde

    Im November geht das erfolgreich gestartete „IM-Netzwerk“ in die zweite Runde. Dafür werden noch ehrenamtliche Mentoren gesucht.
    Es war ein klares „Match“. Die Profilbögen von Hikmat Hussein, dem 34-jährigen Marketingfachmann aus Syrien, und des doppelt so alten Physikers und promovierten Ingenieurs Dr. Klaus Hintzen aus Mönchengladbach zeigten: Diese Verbindung könnte passen. Und tatsächlich – gleich beim ersten persönlichen Treffen stimmte die Chemie. Seither ist Hintzen ehrenamtlicher Mentor des Flüchtlings, der vor sieben Monaten mit seiner ägyptischen Frau Aliaa Basha (29) nach Deutschland kam.

    Möglich gemacht hat diese Begegnung das Projekt „IM-Netzwerk“ des Caritasverbandes und der Stadt Mönchengladbach. „IM“ steht für Integrations-Mentoring. „Wir bringen bürgerschaftlich interessierte Menschen mit geflüchteten Menschen zusammen“, erläutert Gemeindesozialarbeiterin Brigitte Oltmanns vom Caritasverband Region Mönchengladbach.

    Die Mentoren schenken Zeit, vermitteln einen Einblick in die deutsche Kultur und das deutsche System – und sind neugierig auf unbekannte Kulturen. „Die Mentees wiederum möchten sich auf neue Bekanntschaften einlassen und mehr über das Leben in Deutschland erfahren“, sagt Hannah Wehrmann von der Flüchtlingsbetreuung der Stadt. Das Ziel ist eine Begegnung auf Augenhöhe. Wie oft sie miteinander Kontakt haben, entscheiden Mentor und Mentee selbst.

    „Wir schreiben uns viel in unserer Whatsapp-Gruppe, zu der auch meine Frau Hiltrud und Aliaa Basha gehören, und mindestens alle zwei Wochen sehen wir uns“, berichtet Klaus Hintzen, und Hikmat Hussein sagt über seinen Mentor: „Er ist ein guter Freund.“
    Die beiden Frauen verstehen sich ebenfalls gut; die ehemalige Sonderschullehrerin Hiltrud Hintzen ist wie ihr Mann ehrenamtlich engagiert. Das Paar hat 25 Jahre lang in Paris gelebt und gearbeitet. 2008 kamen sie nach Mönchengladbach zurück. „Ich habe viel Schönes im Leben erlebt. Die Gesellschaft gibt einem so viele Dinge – davon möchte ich jetzt mit großer Freude etwas zurückgeben“, erklärt Hintzen.

    Wenn sie sich gegenseitig besuchen, sprechen Klaus Hintzen und Hikmat Hussein beispielsweise über das System in Deutschland, über Politik oder über die Stellung der Frau hierzulande und in muslimisch geprägten Gesellschaften. „Ich lerne viel dazu“, sagt Hintzen, „es ist ein partnerschaftliches Verhältnis.“ Geplant ist ein Besuch im Düsseldorfer Landtag, auch einen gemeinsamen Theater- oder Museumsbesuch kann er sich gut vorstellen.

    „Integration ist keine Einbahnstraße, sondern sollte ein Win-win-Situation sein“, meint Hikmat Hussein, der in Dubai bei großen englischsprachigen Zeitungen gearbeitet und dort auch seine Frau kennengelernt hat, die Agraringenieurin ist. Aber dann lief sein Pass aus, und der 34-Jährige hatte die Wahl: in Syrien zum Militär eingezogen werden – oder flüchten. „Wir hatten einen Monat Zeit, Dubai zu verlassen“, berichtet er. Mit seiner Frau machte er sich auf den Weg in die Türkei, von dort zu Fuß nach Bulgarien, wo das Paar 13 Tage im Gefängnis verbringen musste, dann weiter über Österreich nach Deutschland. Es war eine lange und sehr gefährliche Flucht. Als sie vor sieben Monaten in Deutschland ankamen, hatten Hikmat und Aliaa buchstäblich nur noch das, was sie am Körper trugen.

    Nach einigen Monaten in einer Flüchtlingsunterkunft hat das Ehepaar inzwischen eine Wohnung gefunden, Hikmat darf zunächst für drei Jahre in Deutschland bleiben, er besucht einen Integrationskurs und lernt Deutsch: „Sprache ist der Schlüssel für alles“, sagt er. Für das Sozialamt und die Stadtbibliothek leistet er freiwillig Übersetzungsdienste, er spielt Schach im Verein und geht zweimal pro Woche zu einem Lauftreff. „Ich möchte ein Teil dieser Gesellschaft sein“, sagt er. Deutschland habe ihn und seine Frau sehr gut behandelt: „Es hat uns unser Leben zurückgegeben.“

    Info:
    Bisher engagieren sich sieben Mentoren im „IM-Projekt“ des Caritasverbandes und der Stadt Mönchengladbach für geflüchtete Menschen aus Syrien und dem Irak. Alle haben zuvor eine dreiteilige Qualifizierung absolviert, bei der es um die eigene Rolle im Ehrenamt, um die Prävention von sexualisierter Gewalt und um die interkulturelle Sensibilisierung ging. Im November startet das von der METRO, dem SKM Verein für soziale Dienste Rheydt und dem Katholischen Forum unterstützte Projekt in die zweite Runde.

    Wer sich für ein Mentoring für geflüchtete Menschen interessiert, ist herzlich eingeladen zu einem Informationsabend am Mittwoch, 2. November, um 19.00 Uhr in der Geschäftsstelle des Caritasverbandes an der Albertusstraße 36. Die Schulungstermine finden ebenfalls im November statt.
    Kontakte: oltmanns@caritas-mg.de, Hannah.Wehrmann@moenchengladbach.de.

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  • Infoabend zur Flüchtlingsunterkunft auf der Krall’schen Wiese

    Infoabend zur Flüchtlingsunterkunft auf der Krall’schen Wiese

    Am Freitag, 13. November, von 18 bis 21 Uhr im DRK-Haus am Volksgarten:
    Anwohner und Interessierte sind eingeladen.

    Anfang bis Mitte Dezember soll die neue städtische Flüchtlingsunterkunft in Leichtbauweise auf der Krall’schen Wiese in Betrieb gehen, die derzeit errichtet wird.

    Wie sich in den letzten Wochen zeigte, haben viele Anwohnerinnen und Anwohner Informations- und Gesprächsbedarf. Dem Bezirksvorsteher Hermann-Josef Krichel-Mäurer und den Pescher Ratsherren Ralf Horst und Dieter Breymann ist es ein wichtiges Anliegen, diesem Informations- und Gesprächsbedarf frühzeitig nachzukommen.

    Am kommenden Freitag, 13. November, haben Anwohner und Interessierte in der Zeit von 18 bis 21 Uhr die Möglichkeit, sich im DRK-Haus am Volksgarten an verschiedenen Stationen über die geplante Unterkunft für Flüchtlinge auf der Krall’schen Wiese zu informieren.

    Stadtverwaltung, Politik, Polizei und die Pescher Flüchtlingshilfe-Initiative unter der Leitung von Pfarrerin Antje Brand stehen mit Ihren Informationen zum Gespräch zur Verfügung.
    (pmg)

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  • Hakenkreuzschmierereien an Flüchtlingsunterkunft Brucknerallee und bei der CDU in Viersen

    Hakenkreuzschmierereien an Flüchtlingsunterkunft Brucknerallee und bei der CDU in Viersen

    An der Fassade der Flüchtlingsunterkunft auf der Brucknerallee 7 sind von bislang Unbekannten mit grüner Farbe zwei Hakenkreuze aufgesprüht wurden.

    Die Tat muss sich in der Nacht auf Dienstag ereignet haben.

    Der Staatsschutz der Mönchengladbacher Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und fragt, wer möglicherweise in der Nacht von Montag auf Dienstag im Bereich der Unterkunft Beobachtungen machte, die mit der Tat in Zusammenhang gebracht werden können.

    Gestern Vormittag wurde auch die Geschäftsstelle der CDU in Viersen auf der Goetersstraße mit schwarzer Sprühfarbe beschmiert. Zu lesen war das Wort „Volksverräter“ und ein Hakenkreuz.

    Die Tatzeit lässt sich auf 11:40 – 11:50 Uhr eingrenzen. Auch hier hat der Staatsschutz Mönchengladbach die Ermittlungen aufgenommen.

    Die Ermittler gehen davon aus, dass der Täter zu dieser Zeit beobachtet worden sein könnte. Sie bitten Zeugen, sich unter Telefon 02161-290 zu melden.

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