Schlagwort: Gewalt

  • Streit in Gladbacher Innenstadt eskaliert – 29-Jähriger schwer verletzt

    Streit in Gladbacher Innenstadt eskaliert – 29-Jähriger schwer verletzt

    An einer Bushaltestelle an der Hindenburgstraße, unweit der Kreuzung Bismarckstraße, ist es am Samstagnachmittag, 4. Dezember, gegen 17.15 Uhr zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen drei Männern gekommen, bei der ein 29-Jähriger schwere Verletzungen erlitten hat.

    Die Polizei war mit mehreren Streifenteams im Einsatz und hat zwei tatverdächtige Männer im Alter von 21 und 54 Jahren festgenommen.

    Laut Zeugenangaben waren die drei Männer zuvor als Fahrgäste in einem Linienbus unterwegs gewesen und während der Fahrt in Streit geraten. An einer Haltestelle an der Hindenburgstraße verließen alle drei den Bus. Dort sei ihr Konflikt eskaliert: Der 21-jährige Tatverdächtige habe dem 29-Jährigen mit einem spitzen Gegenstand Verletzungen zugefügt. Als Polizeibeamte bereits vor Ort waren, schlug der 54-Jährige den 21-Jährigen gegen den Kopf.

    Die Polizei stellte die beiden Tatverdächtigen und nahm sie vorläufig fest.

    Den 29-Jährigen brachten Rettungskräfte in ein Krankenhaus. Er hatte mehrere zum Teil blutende Verletzungen davongetragen, die eine stationäre Behandlung erforderlich machten. Lebensgefahr besteht nicht.

    Im Polizeigewahrsam leistete der festgenommene 21-Jährige Widerstand und griff einen der Polizeibeamten an. Der 32-jährige Beamte erlitt hierbei eine Verletzung und war anschließend nicht mehr dienstfähig.

    Polizeibeamte führten den 21-Jährigen am Sonntag einem Haftrichter vor, der die Untersuchungshaft für ihn anordnete.
    Der zweite Tatverdächtiger, ein 54-jähriger Mann, wurde am Sonntagmorgen aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

    Die Ermittlungen der Polizei zum Sachverhalt dauern an. Noch nicht erfasste Zeugen, die Angaben zum Tathergang machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02161-290 zu melden. (jn)

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  • KOS Mitarbeiter im Einsatz angegriffen

    Ein Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungs- und Servicedienstes (KOS) ist Opfer eines tätlichen Angriffes geworden. Der städtische Mitarbeiter wurde bei einem Einsatz in der Bergerstraße von einer männlichen Person zunächst massiv bedroht, die anschließend in einen PKW stieg und den Mitarbeiter gezielt anfuhr.

    Der Mitarbeiter des KOS konnte dem Wagen nicht mehr ausweichen und rollte sich über die A-Säule und Windschutzscheibe des Fahrzeuges ab. Der Fahrer setzte die Fahrt fort und flüchtete.
    Der städtische Mitarbeiter hat Verletzungen davon getragen und musste mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren werden.
    Die Stadt als Arbeitgeber hat Anzeige gegen die Person erstattet und bietet dem betroffenen Mitarbeiter des KOS alle verfügbare Hilfe an, unter anderem  die verwaltungsinterne Psychosoziale Unterstützung. Die Stadt verurteilt diesen Angriff gegen den Mitarbeiter aufs Schärfste.
    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners dazu: „Eine derartige Gewalt gegen einen städtischen Mitarbeiter kann einfach nicht geduldet werden und muss bestraft werden“.

    Zum Hergang: Der KOS wurde von einer Entsorgungsfirma hinzugezogen, die den Auftrag hatte, ein Grundstück im Mönchengladbacher Stadtgebiet von Müll zu befreien. Weil auch die Mitarbeiter der Entsorgungsfirma bereits von der Person bedroht wurden, schaltete sie den KOS ein.

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  • Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ feiert seinen dritten Geburtstag  Nummer des Hilfetelefons: 08000 116 016

    Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ feiert seinen dritten Geburtstag
    Nummer des Hilfetelefons: 08000 116 016

    Laut der Bundestagsabgeordneten Gülistan Yüksel (SPD) ist das Hilfetelefon zu einer unverzichtbaren Hilfeleistung für von Gewalt betroffene Frauen geworden.
    „Der dritte Jahresbericht zeigt, dass 2015 rund 155.000 Kontakte und 72.000 qualifizierte Beratungen stattgefunden haben. Diese Zahlen belegen: Das Beratungsangebot des Hilfetelefons wird zunehmend angenommen. Immer mehr Frauen brechen ihr Schweigen und suchen Hilfe und Unterstützung“, so Yüksel. „Ich gratuliere dem Team des Hilfetelefons zu drei Jahren und wünsche weiterhin viel Kraft bei der wichtigen und wertvollen Arbeit.“

    Das Hilfetelefon ist rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr anonym und kostenlos erreichbar – telefonisch und online per Mail oder Chat.
    Nicht nur Betroffene, sondern auch nahestehende Personen oder Fachkräfte können sich an das Hilfetelefon wenden, um eine Erst- und Krisenberatung zu bekommen oder eine Weitervermittlung an örtliche Unterstützungsangebote.
    Das Angebot ist in 15 Sprachen verfügbar.
    Gülistan Yüksel: „Es ist wichtig, immer wieder auf das Thema Gewalt aufmerksam zu machen. Betroffene Frauen und deren Kinder brauchen unsere Unterstützung. Ich werbe dafür, die Nummer des Hilfetelefons 08000 116 016 weiter bekannt zu machen und Gewalt nicht zu tabuisieren.“
    Das Hilfetelefon ist beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) angesiedelt und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) finanziert.
    Weitere Informationen unter www.hilfetelefon.de.

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  • Flagge zeigen: Nein zu Gewalt an Frauen

    Flagge zeigen: Nein zu Gewalt an Frauen

    Der 25. November ist von den Vereinten Nationen als Internationaler Gedenktag gegen Gewalt an Frauen deklariert.
    Die Gleichstellungsstelle der Stadt Mönchengladbach beteiligt sich gemeinsam mit der Frauenberatungsstelle, den beiden Frauenhäusern und der Polizei (zusammengeschlossen im Arbeitskreis gegen Gewalt in Beziehungen) an einer Kampagne von terres de femmes.

    An städtischen Verwaltungsgebäuden, bei der Polizei und an der Hochschule werden Fahnen mit der Aufschrift: „Nein zu Gewalt an Frauen – frei leben – ohne Gewalt“ gehisst. (mehr …)

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