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  • Ehrenamtskarte: Studierende der Hochschule Niederrhein befragten junge Menschen

    Ehrenamtskarte: Studierende der Hochschule Niederrhein befragten junge Menschen

    Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger engagieren sich ehrenamtlich in unterschiedlichen Bereichen für ein lebenswertes Miteinander.

    Mönchengladbach gehört zu den 200 Städten in NRW, die sich mit der Vergabe der Ehrenamtskarte NRW für dieses Engagement bedanken.
    Wer seit mindestens zwei Jahren mindestens fünf Stunden pro Woche oder 250 Stunden im Jahr in Mönchengladbach engagiert ist, kann die Karte im Büro des Oberbürgermeisters (Rathaus Abtei) oder beim Freiwilligen Zentrum (Passage am Rheydter Ring) beantragen.
    Die Inhaber können derzeit mehr als 3.300 Vergünstigungen in kommunalen Einrichtungen sowie bei öffentlichen und privaten Anbietern in ganz NRW nutzen.

    Acht Studierende des Fachbereichs Oecotrophologie der Hochschule Niederrhein haben in einem Semesterprojekt unter Leitung von Prof. Dr. Angelika Sennlaub erarbeitet, wie die Ehrenamtskarte für junge Menschen attraktiver gemacht werden kann.
    Das Projekt fand in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Mönchengladbach und dem Freiwilligen Zentrum statt.
    „Die Ehrenamtskarte ist ein gutes Instrument, um persönliches Engagement wertzuschätzen“, so Professorin Sennlaub. „Wir wollen überprüfen, inwieweit die Karte für die jüngere Generation passt. Gegebenenfalls werden wir Verbesserungsvorschläge erarbeiten, um die die Karte für Jüngere attraktiver zu machen.“
    Dazu haben die Studierenden einen Online-Fragebogen entwickelt. Die Präsentation der Ergebnisse erfolgte jetzt in der Hochschule Niederrhein. 236 Personen hatten an der Umfrage teilgenommen. Die wichtigsten Erkenntnisse daraus:

    Zwei Drittel der Befragten befinden sich im Alter zwischen 18 und 24 Jahren.
    Mit 78 Prozent haben deutlich mehr Frauen als Männer teilgenommen.
    76 Prozent der Befragten studieren.
    Nahezu jeder Zweite von ihnen ist ehrenamtlich engagiert.
    Mehr als ein Viertel von ihnen ist sogar täglich im Einsatz, über 60 Prozent wöchentlich.
    Das Engagement der unter 30-jährigen ist mit 19 Prozent im Bereich Kirche am höchsten, gefolgt von den Bereichen Jugendarbeit (18 Prozent) und Soziales (17 Prozent).
    84 Prozent aller Befragten kennen die Ehrenamtskarte nicht. Nur zwei besitzen sie.

    „Hier besteht deutlicher Handlungsbedarf, nämlich mehr Werbung für die Ehrenamtskarte zu machen und Engagierte gezielt über die Ehrenamtskarte aufzuklären“, so das Fazit der Studierenden.

    Ein Großteil der Befragten wünscht sich verstärkt Vergünstigungen im Bereich Freizeit/Kino/Bäder sowie in sozialen Einrichtungen.

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  • Schüler informierten sich vor Ort bei der heimischen Wirtschaft

    Schüler informierten sich vor Ort bei der heimischen Wirtschaft

    CHECK IN Berufswelt 2015 wieder ein voller Erfolg: Mönchengladbach zum dritten Mal teilgenommen

    Wenn Schüler sich außerhalb des Schulalltages in eigener Sache engagieren und bei Unternehmen erkundigen, welche Ausbildungsmöglichkeiten dort angeboten werden und diese Initiative abschließend noch mit der Note „sehr gut“ bewerten, muss dies durchaus als Erfolg bewertet werden.

    So geschehen bei der inzwischen sechsten Berufsorientierungs- und Ausbildungsinitiative CHECK IN Berufswelt 2015, bei der sich an vier Tagen im Kammerbezirk der IHK mehr als 4.500 Schülerinnen und Schüler auf freiwilliger Basis über die Angebote zur dualen Berufsausbildung und über die Möglichkeiten dualer Studiengänge informierten.

    Im Juni öffneten 239 Unternehmen und öffentliche Arbeitgeber im Kreis Viersen, in Mönchengladbach, in Krefeld und im Rhein-Kreis Neuss ihre Türen und boten Einblicke ins Berufsleben. Dabei nutzte der angehende Fachkräfte-Nachwuchs vermehrt die Möglichkeit, die Ausbildungsangebote im Aktionsgebiet kennenzulernen.
    Von den insgesamt etwa 200 Schulen nahmen 36 mit rund 920 Schülerinnen und Schülern aus Mönchengladbach die Ausbildungsangebote der 45 teilnehmenden Unternehmen aus der lokalen Wirtschaft wahr.

    Eine davon war die Katholische Hauptschule Stadtmitte, die bereits zum dritten Mal an CHECK IN teilgenommen hat. Und das mit Erfolg, denn die Lehrerin Sabine Brouns konnte jetzt von den Initiatoren eine Urkunde für vorbildliches Engagement zur Vorbereitung an CHECK IN entgegen nehmen.
    „Die Teilnahme war wieder ein voller Erfolg zumal viele Schülerinnen und Schüler die Herausforderung angenommen haben, den ersten Schritt in die Eigenverantwortung zu gehen“, betonte sie bei der Übergabe der Urkunden.
    Weitere Urkunden erhielten die Hauptschule Heinrich Lersch, das Gymnasium am Geroweiher, das Weiterbildungskolleg der Stadt, die Realschule an der Niers sowie die Städtische Gesamtschule Espenstraße.

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    Die Schülerinnen und Schüler schauten sich vor Ort in den Unternehmen um, um zu erfahren, ob der Beruf wirklich zu ihnen passt. „Die Initiative bietet Schülern etwas mehr Sicherheit bei der Berufswahl und ist eine große Chance für junge Leute einen Einblick in die Berufswelt zu erhalten“, so Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, der sich bei den Organisatoren, den Unternehmen und Schulen für ihr Engagement bedankte.

    Möglich macht CHECK IN Berufswelt die enge Kooperation von IHK, Agentur für Arbeit, Hochschule Niederrhein und der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach.
    Dank des Engagements der 19 Initiatoren und teilnehmenden Unternehmen bei der Finanzierung und Zusammenarbeit kommt die CHECK IN Berufswelt ohne öffentliche Förderung aus.
    „Die Schule-Wirtschaft-Aktion fördert die Zusammenarbeit von Wirtschaft, Kommunen, Hochschulen und anderen Institutionen auf einem der wichtigsten Zukunftsfelder: Fachkräftesicherung und Wettbewerbsfähigkeit“, so Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer der IHK.
    (pmg)

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  • Bundesgesundheitsminister Gröhe im Rahmen des Bürgerdialogs an der Hochschule Niederrhein zu Gast

    Bundesgesundheitsminister Gröhe im Rahmen des Bürgerdialogs an der Hochschule Niederrhein zu Gast

    Das Thema des Abends lautete „Gut leben in Deutschland – Was uns wichtig ist“.
    Hochschul-Vizepräsidentin Prof. Dr. Saskia Drösler eröffnete die Veranstaltung mit einem Grußwort.
    Rund 60 Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung von Hermann Gröhe gefolgt und haben am Bürgerdialog in den Räumen der Hochschule Niederrhein in Krefeld teilgenommen.

    Was die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von diesen Abend zu erwarten hatten, machte der Bundesgesundheitsminister in seiner Begrüßungsrede deutlich: „Ich möchte heute von Ihnen wissen, was gutes Leben für Sie ganz konkret bedeutet. Was verstehen Sie darunter, wenn Sie sagen, ‚die Gesundheit ist mir wichtig‘ und ‚Gesundheit gehört für mich zu einem guten Leben‘?
    Dabei betonte der Minister, dass nicht die Politik sondern jeder einzelne Gast im Vordergrund der Veranstaltung stehe: „Es geht heute um Ihre Vorstellung von einem guten Leben, um Ihre Erfahrungen. Heute sind Sie als Fachleute für ihre eigene, höchstpersönliche Idee von einem guten Leben hier.“

    Die Teilnehmerinnen und Teilnehmern diskutierten in Kleingruppen die unterschiedlichsten Aspekte der Gesundheit. Dabei wurde die komplette Lebensspanne von der Geburt bis zur Pflege im Alter behandelt.
    „Neben vielen interessanten Aspekten war ein roter Faden erkennbar. Fast alle Beteiligte haben sich mehr Kommunikation und mehr Transparenz gewünscht. Die Menschen möchten die Vorgänge rund um ihre Gesundheit besser erklärt bekommen“, fasste Gröhe nach der Veranstaltung zusammen.
    Die Ergebnisse der Bürgerdialoge werden mit Unterstützung unabhängiger Wissenschaftler ausgewertet. Die gewonnenen Erkenntnisse münden in Messgrößen für Lebensqualität, an denen sich die Bundesregierung künftig orientieren will. Ein Bericht wird über den Stand sowie die Entwicklung von Lebensqualität in Deutschland Auskunft geben. Mit einem Aktionsplan wird die Bundesregierung konkrete Maßnahmen zur weiteren Verbesserung der Lebensqualität ergreifen.

    Weitere Informationen unter: www.gut-leben-in-Deutschland.de

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  • Prof. Dr. Edeltraud Vomberg (HN) wird Sozialdezernentin der Städteregion Aachen

    Prof. Dr. Edeltraud Vomberg (HN) wird Sozialdezernentin der Städteregion Aachen

    18 Jahre war sie an der Hochschule Niederrhein.
    Dort ging sie in vor allem der Frage nach, wie Frauen in Unternehmen besser in Führungspositionen aufrücken können.
    Jetzt macht sie selbst einen Karriereschritt und wird Chefin von über 200 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen:
    Prof. Dr. Edeltraud Vomberg verlässt die Hochschule Niederrhein und wird zum 1. September 2015 Sozialdezernentin der Städte-Region Aachen.

    „Mit ihr verlässt uns eine profilierte Forscherin und Hochschullehrerin“, sagte Hochschulpräsident Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg bei ihrer Verabschiedung. „Sie hat den Anwendungsbezug, den wir im Namen tragen, mit Leben gefüllt und den Gedanken vortrefflich umgesetzt, dass Forschung in erster Linie den Menschen nutzen muss.“

    Prof. Dr. Edeltraud Vomberg ist seit 1997 Professorin für Qualitäts-, Projekt- und Kommunikationsmanagement am Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Niederrhein. Seit 2010 leitet sie das Forschungsinstitut Social Concepts (SO.CON), das sich mit Forschungs- und Entwicklungsprojekten im Themenfeld Arbeit, Gesundheit und Soziales beschäftigt. Konkret ging und geht es darum, Unternehmen und Einrichtungen der Gesundheits-und Sozialwirtschaft aber auch Kommunen darin zu unterstützen, passende Antworten auf die Herausforderungen des demographischen Wandels und der kulturellen Vielfalt zu finden.

    Als Institutsleiterin gelang es Vomberg in den vergangenen fünf Jahren insgesamt über vier Millionen Euro Drittmittel für Forschungsvorhaben einzuwerben. Darüber hinaus erhielt sie zweimal den Lehrpreis der Hochschule Niederrhein. Seit 2013 gehört sie außerdem dem Hochschulrat an, ein Posten, den sie auch weiterhin ausfüllen wird und der sie auch künftig mit der Hochschule Niederrhein verbindet.

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  • The German Look: Textilstudierende der Hochschule Niederrhein zeigen ihre Design-Konzepte in Berlin

    The German Look: Textilstudierende der Hochschule Niederrhein zeigen ihre Design-Konzepte in Berlin

    The German LookStudierende des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik stellen im Rahmen der Fashion Week 2015 ihre Produkte der Öffentlichkeit vor.
    „The German Look at Design – advanced TEXTILE solutions“ ist eine Wanderausstellung, die im nächsten Jahr an mehreren Orten gastiert. Den Anfang macht vom 19. bis zum 21. Januar Berlin, wo die studentischen Arbeiten im Bikini Haus zu sehen sein werden. Das interdisziplinäre Projekt wird von den Professorinnen Ellen Bendt und Dr. Marina-Elena Wachs betreut.
    Beim German Look geht es darum, zukunftsgewandtes Design mit Nachhaltigkeit zu verbinden. Dazu gehören Smart Textiles, deren Funktionalität durch die Integration elektronischer Bauelemente, Sensoren und einer Energieversorgung erweitert wird. Auch das Thema Nachhaltigkeit spielt eine Rolle, also die Frage, wie textile Werkstoffe wiederverwendet werden können oder umweltschonend biologisch abbaubar sind. (mehr …)

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