Schlagwort: Integrationspreis

  • Projekt „Frauen stärken Frauen“ mit dem Integrationspreis der Stadt ausgezeichnet

    Projekt „Frauen stärken Frauen“ mit dem Integrationspreis der Stadt ausgezeichnet

    Zum 4. Mal würdigt die Stadt Mönchengladbach mit dem Preis Personen und Initiativen, die sich um Integration in der Stadt verdient gemacht haben.
    Die Jury musste in diesem Jahr den Träger des mit 750 Euro dotierten Preises aus elf Bewerbungen wählen. Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners würdigte bei der Preisverleihung im Jugendclubhaus Westend die Gewinner und alle Nominierten.

    „Frauen stärken Frauen“ ist ein Angebot der Polizei für Frauen mit Migrationshintergrund.
    Es besteht seit 2012 und wird von engagierten Polizistinnen stetig weitergeführt, die sich zum Ziel gesetzt haben, Frauen aus aller Welt stark zu machen, um ihnen ein gewaltfreies Leben zu ermöglichen.
    Die Förderung von selbstbewusstem Auftreten und Verhalten, das Vermitteln von Techniken zur Abwehr körperlicher Angriffe, Hinweise zum frühzeitigen Erkennen von Gefahrensituationen, die Hilfestellung zur Lösung von Konflikten über Kommunikation sowie das Vermitteln von Beratungs- und Hilfsangeboten zur Integrationsförderung sind ein wertvoller Einsatz für unsere Stadt. Die Integrationsarbeit wird hierdurch nachhaltig gestärkt.

    Die weiteren Nominierten waren:
    IRFAN Bildungs- und Kulturverein e.V.:

    Der Verein bemüht sich um die Unterstützung und Qualifizierung von Migrantinnen und Migranten. Ein Netzwerk von mehr als 120 Ehrenamtlichen fördert und unterstützt Flüchtlinge, Asylbewerber und sozial benachteiligte Menschen. Es werden Angebote zum Kennenlernen im Rahmen von interkulturellen Begegnungen und Projekten organisiert. Darüber hinaus bietet der Verein eine Vielzahl verschiedener Qualifikationskurse für Erwachsene und Kinder, Kinderbetreuungen und Hausaufgabenhilfe an. Auch eine Kleiderkammer und ein Spendenlager werden betrieben.

    Van Ri Nguyen: Van Ri Nguyen kam 1982 als Bootsflüchtling aus Vietnam nach Deutschland. Seither engagiert er sich hingebungsvoll in zahlreichen Gebieten der Integrationsarbeit und für Hilfsorganisationen. Für seine Verdienste im sozialen, kulturellen und gesellschaftlichen Bereich wurde er unter anderem mit der Verdienstmedaille der Bunderepublik Deutschland ausgezeichnet.

    Efe Efehosa: 2013 flüchtete Efe Efehosa aus Ghana nach Deutschland und hat sich schon sehr früh entschieden, etwas zu tun, um an unserer Gesellschaft teilzuhaben. Es ist ihm besonders wichtig zu verdeutlichen, dass nicht sein Status als Flüchtling darüber entscheidet, wer er ist und ob er Mitglied unserer Gesellschaft ist. Dabei hat er stets die Begegnung zwischen Deutschen und Geflüchteten gefördert. Inzwischen hat er eine Ausbildung zum Integrationsbegleiter abgeschlossen, um sich noch intensiver ehrenamtlich einzusetzen.

    Isoliertechnik Hartmann: Die Isoliertechnik F. Hartmann GmbH engagiert sich für die Integration von minderjährigen unbegleiteten Jugendlichen in Schule und Unternehmen. Im März 2016 wurden zwei junge Männer – trotz zahlreicher bürokratischer Hürden in den Betrieb integriert. Seit September 2016 sind die Jungen nun in einer Ausbildung und Praktikum in dem Betrieb..

    Café Welcome: Das Café Welcome des SKM Rheydt e.V. ist seit Februar 2015 ein zentraler Ort für Vielfalt, Austausch und Begegnung. Es wird von rund 15 Ehrenamtlichen betrieben und ist ein offenes Angebot für interkulturelle Begegnung, Beratung und Hilfestellungen.

    Ökumenische Jugendarbeit Eicken: Die Ökumenische Jugendarbeit Eicken e.V. (ÖJE) bietet mit ihrer mobilen und offenen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Stadtteil Eicken inzwischen seit 25 Jahren in Form von verschiedensten Projekten eine große Auswahlmöglichkeit an Integrationschancen für Kinder und deren Familien an. Dazu gehören u.a. Sportangebote, Ferienangebote, Hausaufgabenbetreuung, ein Patenprojekt an einer Grundschule sowie ein zentral gelegener offener Treff.

    Gesundheits-Center JuDjuSu Jitsu Karate e.V.: Der Verein engagiert sich sehr im Bereich Integration durch Sport und wendet sich gezielt auch an die Bewohner der Flüchtlingsunterkünfte in Mönchengladbach. Durch vielfältige Angebote, wie eine Schul-AG „Sicher-stark-selbstbewusst“, das Trommelprojekt „Drums alive“ oder gemeinsame sportliche Aktivitäten von Kindern und Senioren werden das soziale Miteinander, Respekt, Toleranz und Geduld gefördert.

    Das Team des Familienzentrums Zauberland: Im Familienzentrum Zauberland treffen täglich die verschiedensten Sprachen, Kulturen, Religionen und Familienmodelle aufeinander. Es erfordert eine ständige Weiterentwicklung der Einrichtung und des Teams, um allen Menschen gerecht zu werden. Dies ist nur durch großes persönliches Engagement aller Mitarbeiterinnen möglich, die auch eine 70-stündige Zusatzausbildung absolvieren und regelmäßig nachgeschult werden.

    Kerstin Jansen: Kerstin Jansen engagiert sich als Ehrenamtliche außerordentlich für Menschen in unserer Stadt, die Hilfe und Unterstützung benötigen. So koordiniert sie seit Jahren Deutschkurse und veranstaltet Nachbarschaftsfeste und andere interkulturelle Begegnungen. Sie zeigt sich als sensible Begleiterin für Flüchtlinge in verschiedenen Lebenslagen und wird als einfühlsame, aktive Ansprechpartnerin und Vertrauensperson für Flüchtlinge sowie Ehrenamtler geschätzt.

    Radio Mussidal Haalipular: Der2012 gegründete Verein RMH e.V. setzt sich dafür ein, Migranten aktiv am Leben und dem Arbeitsmarkt in Mönchengladbach teilhaben zu lassen. Ihre Bemühungen gehen von Begleitung zu Ämtern über Beratung zur Bewältigung des Alltags und Übersetzungen bis hin zu kulturellen Veranstaltungen. So veranstaltete der Verein im Juli 2016 ein zweitägiges interkulturelles Festival, um Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zusammen zu bringen.

    Zur Jury für den Integrationspreis 2016 gehörten:
    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners,
    Yilmaz Karaca (Integrationsratsvorsitzender),
    Marion Blinten (Integrationsbeauftragte),
    Sarah Fermen (Leitung des Sprachförderprojektes Projekts MINZE),
    Annette Frontzeck (Ehrenamtlerin),
    Ina Menzer (ehemalige Boxweltmeisterin),
    Markus Offermann (SKM Rheydt e.V.),
    Dörte Schall (Beigeordnete für Recht, Soziales, Jugend, Gesundheit und Verbraucherschutz),
    Noyan Scheeren (Fachberaterin für Integration und Migration),
    Rukiye Sönmez-Öztürk (Leiterin der Arbeitsstelle für interkulturelle Bildung und Integration),
    Mathis Wiesselmann (Polizeipräsident).

    Die jährliche Verleihung des Integrationspreises ist eine Maßnahme aus dem Integrationskonzept der Stadt Mönchengladbach, die die Menschen hinter den vielfältigen Integrationsangeboten in Mönchengladbach in den Vordergrund stellt und die Chance auf Verständigung und Austausch bietet.

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  • Integrationspreis der Stadt Mönchengladbach: Jetzt noch bewerben!

    Integrationspreis der Stadt Mönchengladbach: Jetzt noch bewerben!

    Noch bis Sonntag, 6. November, läuft die Bewerbungsphase.
    Viele Menschen setzen sich für den Zusammenhalt und das friedliche Zusammenleben in unserer Stadt ein. Um dieses Engagement zu würdigen und auszuzeichnen, verleiht die Stadt Mönchengladbach den Integrationspreis und drückt damit ihre Wertschätzung für diese wichtige Arbeit aus.

    Bewerben können sich alle, die sich in Mönchengladbach für unsere bunte Stadtgesellschaft einsetzen und stark machen. Die Themen in den Bewerbungen können vielfältig sein, wie zum Beispiel: Sportprojekte interkultureller Gruppen, Begegnungen von MönchengladbacherInnen mit und ohne Migrationshintergrund, Patenschaftsprojekte, Kulturprojekte von Einzelpersonen oder Gruppen, soziale Projekte oder künstlerische Arbeiten. Die Preisträger werden durch eine unabhängige Fachjury ermittelt.
    Der Preis in Höhe von 750 Euro wird am 18. Januar 2017 bei einem Festakt vom Oberbürgermeister verliehen.

    Die Bewerbung besteht aus dem vollständig ausgefüllten Bewerbungsbogen. Zusätzlich können der Bewerbung Zeitungsartikel und Fotos, aber auch Filmaufnahmen beigefügt werden. Bewerben können sich auch Projekte, die sich schon einmal beworben hatten.

    Alle Infos und den Bewerbungsbogen findet man unter www.willkommen-in-mg.de

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  • Integrationspreis der Stadt Mönchengladbach für Muhittin Usta

    Integrationspreis der Stadt Mönchengladbach für Muhittin Usta

    14-01-20-Integrationspreis (24 von 38)Muhittin Usta, Gründer und Inhaber der ASG Aluminium und Stahl GmbH, ist 1. Träger des Integrationspreises der Stadt Mönchengladbach, der gestern im Jugendclubhaus Westend verliehen wurde.

    Der 1967 geborene Unternehmer kam als Kind mit seinen Eltern aus der Türkei nach Deutschland, absolvierte Hochschulstudien in Istanbul und Düsseldorf und war auch beruflich lange Zeit zwischen der Türkei und Deutschland unterwegs. Der leidenschaftliche Borussenfan baute in den vergangenen 13 Jahren in Giesenkirchen ein florierendes Unternehmen auf, das heute rund 20 Mitarbeiter beschäftigt und regelmäßig neue Fachkräfte ausbildet.
    (mehr …)

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  • Integrationspreis: Bewerbungen bis Ende November möglich

    Die Stadt Mönchengladbach verleiht in diesem Jahr erstmals einen Integrationspreis.
    „In unserer Stadt leben viele engagierte Menschen mit Migrationshintergrund, die einen Beitrag zur Integration leisten. Dieser Einsatz soll mit dem jährlich vergebenen Preis anerkannt werden“, sagt Marion Blinten, Integrationsbeauftragte der Stadt.

    Teilnehmen können alle Menschen mit Zuwanderungsgeschichte, die sich in Mönchengladbach engagieren.
    Der Preis kann an Einzelpersonen, Migrantenselbstorganisationen, Religionsvereine, Bürgerinitiativen und Kulturvereine, vergeben werden.
    Gruppen, Vereine und Initiativen müssen einen mindestes 50-prozentigen Anteil an Menschen mit Zuwanderungsgeschichte nachweisen.
    Bewerbungen und Vorschläge nimmt die Integrationsplanung der Stadt Mönchengladbach, Fliethstraße 86 – 88, 41061 Mönchengladbach,
    E-Mail: integrationsplanung@moenchengladbach.de bis zum 29. November 2013 entgegen.
    Danach entscheidet eine achtköpfige Jury, wer den mit 750 Euro dotierten Integrationspreis erhält.
    Weitere Infos zur Bewerbung gibt es unter der angegebenen E-Mailadresse oder telefonisch bei Marion Blinten, Tel. (02161) 25-3273.

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