Schlagwort: Lesen

  • AWO Mönchengladbach veranstaltet wieder ein Vorlesefest

    AWO Mönchengladbach veranstaltet wieder ein Vorlesefest

    Am 19. November 2021, dem bundesweiten Vorlesetag, werden wieder viele bekannte Gesichter aus Mönchengladbach in den AWO Kitas, Offenen Ganztagsschulen und im L64 der AWO vorlesen.

    Zum fünften Mal in Folge veranstaltet der Wohlfahrtsverband den Vorlesetag in seinen Einrichtungen und lädt „prominente“ Lesepatinnen ein, Kindern und Jugendlichen vorzulesen.

    Unter dem Motto „Freundschaft und Zusammenhalt“ hat die Arbeiterwohlfahrt einmal mehr bekannte Gesichter aus Mönchengladbach eingeladen, in den AWO Kitas, Offenen Ganztagsschulen und im neuen AWO-Hauptgebäude, dem L64, Kindern und Jugendlichen vorzulesen.

    Ganz besonders freut sich der Wohlfahrtsverband, dass der Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach, Felix Heinrichs, ins L64 kommen wird, um Jugendlichen aus Rheydt und Odenkirchen vorzulesen.
    Die jungen Erwachsenen werden regelmäßig von den AWO Streetworkern Hayat Mia und Antoine Balouki betreut.
    Die AWO freut sich außerdem sehr, dass die Sozialdezernentin der Stadt Dörte Schall, der Mönchengladbacher Landtagsabgeordnete der CDU, Jochen Klenner, die Chefredakteurin der Rheinischen Post in Mönchengladbach, Denisa Richters und die Radio 90,1 Moderatorin Lisa Tellers, ebenfalls zugesagt haben, als Lesepatinnen den Vorlesetag bei der AWO zu unterstützen. Auch der Vorsitzende des AWO Präsidiums Norbert Bude und AWO Vorstand Uwe Bohlen werden an dem Tag die AWO-Kitas und LENA-Gruppen besuchen, um den Kindern vorzulesen.

    Ein großes Dankeschön gilt zudem Alina Gries und Alina Spiekermann, die ihr Kinderbuch „Egon Eichhorn“ den AWO Kitas und LENA-Gruppen für den Vorlesetag zur Verfügung gestellt haben. Die Autorin Alina Gries aus Jüchen hat das Buch über wilde Müllkippen im Wald geschrieben und selbstständig verlegt.

    Der bundesweite Vorlesetag wird jedes Jahr, am dritten Freitag im November, von DIE ZEIT, der Stiftung Lesen und der Deutsche Bahn Stiftung initiiert. Die Organisator*innen möchten damit Jahr für Jahr ein öffentliches Zeichen setzen und die Begeisterung für das Lesen und Vorlesen wecken.

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  • Der Raufbold – Wie das Eifeldorf Wiesental berühmt wurde

    Der Raufbold –
    Wie das Eifeldorf Wiesental berühmt wurde

    Das abgelegene Eifeldorf Wiesental in der deutsch-belgischen Grenzregion ist schwer zu finden.

    Dort hat der aggressive Hahn Frederick Bewohner und Besucher in Angst und Schrecken versetzt. Rainer Nahrendorf, der ehemalige Handelsblatt-Chefredakteur, erzählt in seinem neuesten Kinderbuch „Der Raufbold“, wie es dazu kam.

    Foto: Jairo Alzate on Unsplash

    Der in finanziellen Nöten steckende Besitzer eines Gnadenhofes für schlecht behandelte Tiere soll mit einer Hühnerzucht vor der Pleite bewahrt werden. Der Hahn Frederick bewacht und beschützt seinen Hennenharem voller Kampfbereitschaft. Wer seinen unerwarteten Angriffen und Verfolgungsjagden nicht entkommt, wird heftig attackiert. Der Hof ist voller Blutspuren von den Wunden, die der Dorfschreck Besuchern zugefügt hat. Der Gnadenhof fällt bei den Dörflern aber nicht nur wegen Fredericks Rauflust in Ungnade, sondern weil er das Dorf mit seinem Krähen vor Sonnenaufgang aus dem Schlaf reißt. Am liebsten würden ihm viele Bewohner den Hals umdrehen.

    Foto: Rainer Nahrendorf

    Der Gnadenhof ist durch die Aufnahme eines Wanderesels, der kein Gepäck mehr schleppen will, eines geschundenen und halb verhungerten Shetlandponys und durch eine Golden-Retriever-Schulhündin in noch größere Geldnot geraten. Die Hündin ist aus dem Schuldienst entlassen worden. Ausgerechnet der Hahn Frederick wird zum Retter des Hofes. Aus seinen Feinden werden seine Fans, denn er hat das Dorf in der ganzen Region berühmt gemacht, die Gästeübernachtungen schnellten in die Höhe und brachten Wiesental Wohlstand. Den wollen die Bewohner nicht verlieren und bestürmen den Besitzer, seinen Hof zu einem Gnadenhof für aggressive Hähne zu erweitern, die geschlachtet werden sollen. Das Buch ist multimedial angelegt. QR-Codes und Weblinks integrieren spektakuläre Videos und Hintergrundinformationen. Das fantasievolle Naturbuch ist mehr als nur ein Lesespaß. Es ist ein erklärendes Sachbuch und wirbt für eine Freundschaft zwischen Menschen und Hähnen. Diese Freundschaft ist möglich, wenn die Menschen die (Hack-) Ordnung in der Hühnerwelt respektieren und die Hähne nicht provozieren.

    Technischer Hinweis:

    Die Videos zeigen, wie Hähne Kinder jagen. Sie zeigen Hahnenkämpfe und was bei aggressiven Hähnen zu tun ist. Leser können mit Eseln durch die Eifel wandern und von einer Golden-Retriever-Hündin lernen, wie man Welpen erzieht.

    Beim gedruckten Buch muss man die QR-Codes mit dem Smartphone oder Tablet einscannen. Die Apps für QR-Scanner sind meistens kostenlos. PC-Nutzer können die Titel der Videos in die Suchmasken von YouTube bzw. Google eingeben.

    Im E-Book muss man die Links anklicken oder antippen. Das funktioniert aber nur, wenn man einen internetfähigen E-Book-Reader nutzt oder eine häufig kostenlose Leseapp wie ReadEra auf seinem Smartphone oder Tablet installiert hat.

    Dieses Buch ist im Handel erhältlich. Es ist bei tredition erschienen. Softcover mit farbigen und schwarzweißen Fotos: € 8,99 ; Hardcover Geschenk- und Bibliotheksversion : €17,99 ; E-Book: € 2,99

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  • Gülistan Yüksel liest in der KGS Waisenhausstraße

    Gülistan Yüksel liest in der KGS Waisenhausstraße

    Auch in diesem Jahr beteiligte sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel und las Schülerinnen und Schülern der KGS Waisenhausstraße vor.

    „Ich habe mich gefreut auch zum dritten Mal als Vorleserin an der KSG Waisenhausstraße dabei sein zu können. Nach dem rheinischen Sprichwort ‚Einmal ist kein Mal, was zweimal geschieht ist Tradition; was dreimal geschieht ist Brauchtum‘, war mein Besuch in diesem Jahr ja schon ein Pflichttermin“, erklärt Yüksel.

    Durch ihren Besuch will Yüksel die Bedeutung des Lesens verdeutlichen: „Gerade im Hinblick auf Bildungs- und Berufschancen sind Lesekompetenzen unerlässlich. Dabei können wir nicht früh genug anfangen, die Grundlagen dafür zu schaffen, weshalb mein Besuch auch den Stellenwert des Lesens zeigen soll“.

    Neben den Büchern interessierten sich die Schülerinnen und Schüler auch für Yüksels Arbeit im Bundestag. Dabei scheuten sie kein Themengebiet. So wurde sowohl über logistische Fragen wie die Gestaltung der An-und Abreise nach Berlin und die dortige Unterkunft, als auch über eine mögliche Freundschaft mit der Bundeskanzlerin gesprochen wurde. „Außerdem erinnerten sich die Schülerinnen und Schüler gerne an das vergangene Jahr zurück, in dem sie auch mir etwas vorgelesen hatten. Die Kinder haben in diesem Jahr große Fortschritte gemacht“, freut sich Yüksel.

    Sie informierte sich auch über die persönliche Situation der Viertklässlerinnen und Viertklässler im Hinblick auf den bevorstehenden Wechsel an die weiterführenden Schulen. „Die Erwartungen der Kinder waren sehr konkret und klar – ich hoffe, dass sie erfüllt werden und wünsche allen weiterhin viel Erfolg. Gleichzeitig möchte ich mich an dieser Stelle bei den engagierten Lehrkräften bedanken, ohne die der Vorlesetag nicht hätte stattfinden können. Es war eine schöne Erfahrung und ich freue mich auf den 14. Vorlesetag im nächsten Jahr“, so Yüksel abschließend.

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  • „Lesen ist nicht out“ – Studie bestätigt Notwendigkeit der interkulturellen Familienbibliothek

    „Lesen ist nicht out“ – Studie bestätigt Notwendigkeit der interkulturellen Familienbibliothek

    2013_6_11_7_18_42_111857_128Diese Woche wurde die jährlich vom Egmont Ehapa Verlag durchgeführte Studie zum Thema Konsumverhalten von sechs- bis dreizehnjährigen Jugendlichen „Kids Verbraucheranalyse“ vorgestellt.
    Unter anderem wurde ermittelt, dass 90 % der Kinder und Jugendlichen dieser Altersgruppe regelmäßig lesen.
    „Analoge Freizeitgestaltung ist also wohl doch nicht so out“, schmunzelt die Vorsitzende der SPD Rheydt/Odenkirchen Barbara Gersmann, „aber die Studie zeigt, dass gerade Kindern aus sozial schwachen Familien, sowie auch mit geringem Einkommen die Möglichkeit eröffnet werden muss, diesem Interesse auch nachzukommen zu können.“
    Im Rahmen der geförderten Maßnahme „Soziale Stadt Rheydt“ wird auch das
    Projekt interkulturelle Familienbibliothek angeboten. (mehr …)

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