Schlagwort: Mobilitätskonzept

  • Tag der Mobilität – wer macht mit?

    Tag der Mobilität – wer macht mit?

    Auch die PARKing Week wird wieder zur Mobilitätswoche angeboten

    Wie sieht die Mobilität der Zukunft aus und welche umweltfreundliche Konzepte gibt es?
    Am Tag der Mobilität am Sonntag, 19. September, wird die gesperrte Bismarckstraße von 12 bis 17 Uhr wieder zur Erlebnisfläche für alle Interessierten, die mehr zum Thema „Nachhaltige Mobilität“ erfahren wollen. 
    Der Tag der Mobilität ist einer der Höhepunkte der Europäischen Mobilitätswoche (EMW), die wie in den vergangenen Jahren wieder vom 16 bis 22. September ein buntes Programm in Mönchengladbach bieten wird.

    Im Frühjahr hatte die EU das Mönchengladbacher Programm europaweit mit dem EMW Mobility Award ausgezeichnet. Das Programm zum Mobilitätsfest auf der Bismarckstraße wird zurzeit geplant.
    Vereine, Initiativen, Organisationen und auch Unternehmen, die sich im Bereich der umweltfreundlichen Mobilität engagieren, können als Aussteller ein Teil der Erfolgsgeschichte werden.
    Die Stadt Mönchengladbach wird sich mit ihrem Mobilitätsmanagement ebenfalls präsentieren.

    Weitere Informationen und Kontaktdaten gibt es im Internet unter www.tagdermobilitaet.de.
    Im Rahmen der EMW wird auch die PARKing Week wieder angeboten. Schon im Vorjahr wurden Parkflächen stadtweit genutzt, um aufzuzeigen, welche Potenziale der öffentliche Raum bietet. Viele Teilnehmer*innen hatten ihre Parkräume vor ihrem Haus mit Hilfe von Rollrasen, Pflanzen, Teppichen, Tischen und Stühlen in eine Wohlfühl-Oase verwandelt und Räume mit Verweilqualität geschaffen.
    Wer in diesem Jahr mitmachen möchte, kann die Stabsstelle Mobilitätsmanagement kontaktieren.
    Die städtische Mobilitätsbeauftragte Caprice Mathar unterstützt mit ihrem Team bei organisatorischen Fragen und bei den erforderlichen Genehmigungen.
    Interessierte können sich bis zum 15. August unter Telefon 02161/25 8040 oder per Mail an mobil@moenchengladbach.de melden.
    Eindrücke der vergangenen EMW und ggf. mehr Anregungen gibt es unter stadt.mg/mobil.

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  • Radschnellweg Mönchengladbach-Willich-Krefeld soll kommen –
    Finanzierung noch völlig offen

    Der Beginn vom Ende der Autodominanz?

    Mit einem städteverbindenden Radschnellweg wollen die Städte Krefeld, Willich und Mönchengladbach und der Kreis Viersen in der interkommunalen Zusammenarbeit die Zentren der Großstädte auf kürzestem Weg miteinander verbinden und zugleich die im Umland gelegenen Gewerbe- und Wohnstandorte anbinden.

    Zahlreiche Gewerbe- und Wohnstandorte im Umland auf der Achse Krefeld-Willich-Mönchengladbach haben wegen der hohen Verkehrsbelastung auf den Straßen und unzureichender Erschließung durch Bus und Bahn zunehmend Probleme in ihrer Erreichbarkeit.

    Als Alternative zu Auto und ÖPNV spielt das Fahrrad hier eine zunehmende Rolle.
    Die intensiven Pendlerverflechtungen und die vorhandene, 18 Kilometer ehemalige Eisenbahnstrecke 2521, auf der bereits in Teilen ein Radweg verläuft, haben zu den Überlegungen eines Radschnellweges geführt.
    Wie die Verwaltung jetzt in einer Beratungsvorlage mitteilt, ist das Projekt im Rahmen eines Wettbewerbs „StadtUmland.NRW“ zwar nicht zum Zuge gekommen, dennoch wollen die kommunalen Partner das Projekt weiter entwickeln und an dem Vorhaben festhalten.
    Im städtischen Haushalt sind dafür im nächsten Jahr 720.000 Euro und in 2019 weitere 1,5 Millionen Euro lediglich eingeplant.

    „Das Projekt ist ein wesentlicher Baustein im Mobilitätskonzept der Stadt und entspricht den qualitativen Anforderungen an eine wachsende Stadt“, so Dr. Gregor Bonin, Beigeordneter für Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt.
    Darüber hinaus plant die Stadt zwei weitere Radschnellwege: So ist eine Verbindung vom Mönchengladbacher Hauptbahnhof entlang der City-Ost über Lürrip bis zur Stadtgrenze in Richtung Düsseldorf und eine weitere in Richtung Rheindahlen mit Anbindung an den Borussiapark vorgesehen.
    „Die Projekte sind selbstverständlich auch Teil des Masterplans Nahmobilität“, erklärt Carsten Knoch, Mobilitätsbeauftragter der Stadt, der das Projekt gemeinsam mit den Nachbarkommunen koordiniert. „Radschnellwege können eine interessante Alternative zum Auto bieten, weil man auf den ehemaligen Bahntrassen ruhig und ungestört schnell vorankommen kann. Im Zusammenspiel mit E-Bikes / Pedelecs können so auch größere Distanzen komfortabler als bisher überwunden werden. Sie bieten einen völlig neuen Standard in der Radverkehrsinfrastruktur.“
    Land und Bund haben erklärt, sich an der Finanzierung von Radschnellwegen in Zukunft stärker zu beteiligen.
    (pmg)

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  • Verwaltung erarbeitet gesamtstädtisches Parkraumkonzept –  zukünftige Entwicklungsräume sollen berücksichtigt werden

    Verwaltung erarbeitet gesamtstädtisches Parkraumkonzept –
    zukünftige Entwicklungsräume sollen berücksichtigt werden

    In Mönchengladbach gibt es aktuell sechs Gebiete, die für Anwohnerparken ausgewiesen sind. In Rheydt sind es die beiden Bereiche Bruckner-Allee/Mühlenstraße und Hugo-Preuß-Straße/Waisenhausstraße, und Mönchengladbach weist mit der Altstadt, dem Gründerzeitviertel Ost und West und dem Bereich rund um das Bethesda-Krankenhaus (Ludwig-Weber-Straße und Steinberg) vier Zonen für Anwohnerparken auf. In der Summe wurden bisher 2.371 Anwohnerparkausweise ausgestellt. Eine Zahl, die zukünftig steigen dürfte, denn weitere sieben Anträge für Anwohnerparkzonen liegen der Stadt vor, unter anderem für das Quartier der geplanten Roermonder Höfe an der Lüpertzender Straße, der Staufen- und Barbarossastraße in der Altstadt sowie im Bereich der Hochschule Niederrhein.

    „Das Bewohnerparken trägt zur Attraktivität des innerstädtischen Wohnens bei“, heißt es in einem Antrag von CDU und SPD, den der Bauausschuss gestern auf den Weg gebracht hat. Demnach wird die Verwaltung damit beauftragt, ein gesamtstädtisches Parkraumkonzept „Bewohnerparken in Mönchengladbach“ im Rahmen des Mobilitätskonzeptes zu erarbeiten. Darin sollen nicht nur die bereits existierenden und geplanten Anwohnerparkgebiete Berücksichtigung finden, sondern auch jene Bereiche in den Fokus geraten, die aufgrund der Stadtentwicklung einen potenziellen Bedarf haben können. Im Ergebnis ist dann über eine entsprechende Prioritätenreihenfolge abzustimmen. „Wir haben in Mönchengladbach eine Reihe von Entwicklungsräumen, die sich aus dem Masterplan aber auch aus weiteren Quartiersbildungen ergeben. „Um den dort lebenden Menschen eine entsprechende Wohnqualität zu bieten, muss das Bewohnerparken gesteuert und mit Blick auf die zukünftigen städtebaulichen Entwicklungen frühzeitig berücksichtigt werden“, so der für Bauen, Planen, Mobilität und Umwelt zuständige Beigeordnete Dr. Gregor Bonin. Das Parkraumkonzept soll fester Bestandteil des Mobilitätskonzeptes der Stadt werden.
    (pmg)

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