Verwaltung erarbeitet gesamtstädtisches Parkraumkonzept –
zukünftige Entwicklungsräume sollen berücksichtigt werden

In Mönchengladbach gibt es aktuell sechs Gebiete, die für Anwohnerparken ausgewiesen sind. In Rheydt sind es die beiden Bereiche Bruckner-Allee/Mühlenstraße und Hugo-Preuß-Straße/Waisenhausstraße, und Mönchengladbach weist mit der Altstadt, dem Gründerzeitviertel Ost und West und dem Bereich rund um das Bethesda-Krankenhaus (Ludwig-Weber-Straße und Steinberg) vier Zonen für Anwohnerparken auf. In der Summe wurden bisher 2.371 Anwohnerparkausweise ausgestellt. Eine Zahl, die zukünftig steigen dürfte, denn weitere sieben Anträge für Anwohnerparkzonen liegen der Stadt vor, unter anderem für das Quartier der geplanten Roermonder Höfe an der Lüpertzender Straße, der Staufen- und Barbarossastraße in der Altstadt sowie im Bereich der Hochschule Niederrhein.

„Das Bewohnerparken trägt zur Attraktivität des innerstädtischen Wohnens bei“, heißt es in einem Antrag von CDU und SPD, den der Bauausschuss gestern auf den Weg gebracht hat. Demnach wird die Verwaltung damit beauftragt, ein gesamtstädtisches Parkraumkonzept „Bewohnerparken in Mönchengladbach“ im Rahmen des Mobilitätskonzeptes zu erarbeiten. Darin sollen nicht nur die bereits existierenden und geplanten Anwohnerparkgebiete Berücksichtigung finden, sondern auch jene Bereiche in den Fokus geraten, die aufgrund der Stadtentwicklung einen potenziellen Bedarf haben können. Im Ergebnis ist dann über eine entsprechende Prioritätenreihenfolge abzustimmen. „Wir haben in Mönchengladbach eine Reihe von Entwicklungsräumen, die sich aus dem Masterplan aber auch aus weiteren Quartiersbildungen ergeben. „Um den dort lebenden Menschen eine entsprechende Wohnqualität zu bieten, muss das Bewohnerparken gesteuert und mit Blick auf die zukünftigen städtebaulichen Entwicklungen frühzeitig berücksichtigt werden“, so der für Bauen, Planen, Mobilität und Umwelt zuständige Beigeordnete Dr. Gregor Bonin. Das Parkraumkonzept soll fester Bestandteil des Mobilitätskonzeptes der Stadt werden.
(pmg)

1 Kommentar zu "Verwaltung erarbeitet gesamtstädtisches Parkraumkonzept –
zukünftige Entwicklungsräume sollen berücksichtigt werden"

  1. Ferdinand Mollenhauer | 1. Februar 2019 um 09:46 |

    Und dann in Rheydt das Rathaus mit 40 zusätzlichen Parkplätzen planen bei 1800 Mitarbeitern. Das sagt ja schon alles zu den Fähigkeiten der Verwaltung

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