Schlagwort: Planungs- und Bauausschuss

  • Planungs- und Bauausschuss spricht sich für Wiederherstellung der historischen Sichtachse aus

    Planungs- und Bauausschuss spricht sich für Wiederherstellung der historischen Sichtachse aus

    Mönchengladbachs „gute Stube“, wie die Kaiser-Friedrich-Halle (KFH) auch genannt wird, erfüllt seit über hundert Jahren ihre Aufgabe als Mittelpunkt des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens der Stadt.
    Das Jugendstil-Gebäude am Ende der Bismarckstraße gilt als eines der Wahrzeichen der Stadt und findet sich in allen Image-Broschüren der Stadt.

    Jetzt hat sich der Planungs- und Bauausschuss, einem Antrag der FDP-Fraktion folgend, dafür ausgesprochen, nach historischem Vorbild die Sichtachse wiederherzustellen. Demnach soll nun geklärt werden, wie störende Elemente wie Fahnen und großformatige Werbebanner auf der grünen Freifläche unmittelbar vor dem, historischen Gebäude beseitigt werden können.

    Dies gilt auch für die gelben Wegweistafeln im Verlauf der Straßenachse. Bereits in Kürze wird der Stadtbetrieb Mönchengladbach „mags“ die Bäume, die das Gebäude flankieren lichten.

    Wie mit den großformatigen Wegweisern in der Bismarckstraße vorgegangen werden soll, muss unter anderem mit den Ordnungsbehörden geklärt werden. (pmg)

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  • So zerstört man Existenzen und Vertrauen

    So zerstört man Existenzen und Vertrauen

    Es passiert zur Zeit in Mönchengladbach Giesenkirchen:
    Nach vielen Jahren, in denen die Stadt Mönchengladbach keinen Cent in die Pflege und Unterhaltung der Stadtstraßen Konstantinstraße und Bahner investiert hat, das allein ist schon ein Skandal, wird nun eine grundhafte Sanierung durchgeführt.

    Beschlossen hat dies der Planungs- und Bauausschuss der Stadt einstimmig, nachdem die Bezirksvertretung Ost eine Empfehlung dazu abgegeben hatte.

    Den politischen Gremien wurde eine Planung des Fachbereiches vorgelegt, diese schließt mit einer geplanten Bausumme von 2.000.000 Euro.
    Auf dieser Grundlage würden die Anlieger der Straße mit ca.740.000 Euro zur Kasse gebeten werden. So die Planung und der Beschluss an die Verwaltung zur Umsetzung.
    Heute, ein Jahr später, sehen die Fakten und Zahlen ganz anders aus.

    Die Kosten sollen nun etwa 4.200.000 Euro betragen, eine nicht nachvollziehbare Steigerung um ca. 110%.
    Die Anlieger sollen sich aktuell schon mit 1.800.000 Euro beteiligen, eine skandalöse und ruinöse Steigerung um sage und schreibe ca. 150 %.
    Für den Reiterhof Barthelmes bedeutet das Anlieger-Gebühren (nach KAG) in Höhe von über 90.000 Euro. Das ist nur eins von etlichen Beispielen.
    Informiert wurden die Anlieger nicht vor der Planung, nein, erst kurz vor Beginn der Bauarbeiten flatterte das erste Schreiben der Stadtverwaltung Mönchengladbach ins Haus.
    Auch in diesem Schreiben wurden keine Zahlen der Anliegerkosten mitgeteilt.
    Bei Bedarf könne sich der interessierte Bürger an zwei angegebene Mitarbeiter der Verwaltung wenden, so der unzumutbare Tenor.

    Ein Schock angesichts der Umgangsformen von Verwaltung mit den Bürgern in unserer Stadt.
    Diese Fakten alleine sind Grund genug, die Kompetenz einer Fachverwaltung zu hinterfragen.
    Erklärungen dazu gibt es seitens der Verantwortlichen unserer Stadt bisher nicht. Sie verweisen in diversen Schreiben, in denen sie nicht Bezug nehmen auf die unzumutbare und nicht angekündigte, auch nicht legitimierte Kostensteigerung, auf Urteile, sie verbergen sich hinter Gesetzen.

    Mancher der von Betroffenen angesprochene Politiker, sie sitzen in der Bezirksvertretung Ost und im Mönchengladbacher Stadtrat, wollen sich offensichtlich nicht mit diesem Thema, das sie selbst veranlasst haben, befassen. Sie ducken sich weg, wie man so schön am Niederrhein sagt.
    Betroffene Bürger aus Giesenkirchen wollen und werden das so nicht hinnehmen und sich zusammenschließend dagegen protestieren mit allen gegebenen Möglichkeiten.

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  • NEW und Niersverband bauen acht Kleinwind-Energieanlagen

    NEW und Niersverband bauen acht Kleinwind-Energieanlagen

    Bundesweites Pilotprojekt sieht Stromerzeugung für die Eigenversorgung vor.

    In einem bundesweit einzigartigen Modellversuch wollen NEW und Niersverband auf dem Gelände der Kläranlage in Neuwerk und in Odenkirchen-Wiedbusch je vier Kleinwind-Energieanlagen für die eigene Stromversorgung errichten.

    In beiden Bereichen werden große Mengen Energie für die Wasseraufbereitung benötigt.
    Die Windenergie soll direkt vor Ort für die Trink- und Wasseraufbereitung genutzt werden.

    Für die insgesamt acht bis zu 30 Meter hohe Anlagen, die bereits Anfang 2016 in Betrieb gehen sollen, fallen Investitionskosten in Höhe von 370.000 Euro an.

    Die NEW stellte das Projekt, das nach einer mehrjährigen Testphase möglicherweise weiter ausgebaut werden soll, gestern dem Planungs- und Bauausschuss vor. Die Bauanträge sind von den Betreibern bereits gestellt.
    Mit den Kleinwind-Energieanlagen soll der Strombedarf in den Klärwerken, insbesondere die Nutzung von Fremdstrom, abgefangen und direkt vor Ort genutzt werden.

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  • FDP sieht Sanierung des Hauses Erholung in weite Ferne rücken

    FDP sieht Sanierung des Hauses Erholung in weite Ferne rücken

    Haus ErholungEine erstaunliche Diskussion zum Zustand und zur Zukunft des Hauses Erholung hat es in der vergangenen Woche im Planungs- und Bauausschuss gegeben.

    Den Antrag der Liberalen, angesichts deutlicher Schäden am Haus Erholung einen Verwaltungsbericht einzuholen, in dem der Zustand und die denkbaren Varianten für eine Sanierung ohne Denkmalschutz-Förderung dargestellt werden sollten, lehnten CDU und SPD ab.
    (mehr …)

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  • Mönchengladbacher Investor Jessen klagt gegen die Stadt und darf wohl demnächst im Nordpark bauen – Politik zeigt sich verärgert

    Mönchengladbacher Investor Jessen klagt gegen die Stadt und darf wohl demnächst im Nordpark bauen – Politik zeigt sich verärgert

    UnbenanntWegen veränderter Rechtsprechung wurde eine Satzung ungültig, dadurch hat möglicherweise der Mönchengladbacher Investor Jessen Bau nun die Trümpfe in der Hand. Er möchte im Nordpark einen Drogerie-Markt bauen. Gegen den ausdrücklichen Willen der Stadt.

    Um möglichen Schadensersatzforderungen in Millionenhöhe seitens des Investors aus dem Weg zu gehen, hat der Planungs- und Bauausschuss in seiner gestrigen Sitzung mit großer Mehrheit dem Rat empfohlen: (mehr …)

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