Schlagwort: Ratsbürgerentscheid

  • Brechen CDU/SPD ihr Versprechen oder gibt es den Ratsbürgerentscheid?

    Brechen CDU/SPD ihr Versprechen oder gibt es den Ratsbürgerentscheid?

    Kolumne

    In der kommenden Woche will der Stadtrat darüber entscheiden, ob es ein geändertes Müllkonzept in Mönchengladbach geben wird.

    Nach der im Hauptausschuss vorgestellten Lösung durch die mags formiert sich Widerstand.
    In den Haushalten wird heftig diskutiert, ob ein solches vorgestelltes Konzept für den Bürger einen erstrebenswerten Nutzen bringt. Alleine die Wirtschaftlichkeit kann nicht die versprochene große Lösung sein.
    Auffällig ist auch der Umstand, dass die mags vorgibt, die Berufsgenossenschaft fordere die Einführung einer Rolltonne zum Schutze der Arbeiter. Wo war die Berufsgenossenschaft in den vergangenen Jahren mit einer solchen Schutzforderung?
    Hat jemand die Arbeiter dazu befragt, dass einige ihren Arbeitsplatz dadurch verlieren könnten? Nein.
    Dazu wird durch die mags nicht Stellung bezogen.
    Politisch gehen zur Zeit die Bündnis Grünen auf die Barrikaden. Sie fordern zu Recht die Durchführung eines Ratsbürgerentscheides. Diesen hatten die GroKo-Parteien wohl zugesagt.
    Viele ungelöste oder nicht beantwortete Fragen ergeben weiteren Beratungs- und Informationsbedarf.

    Die Bürger wurden bisher nicht in den Planungs- und Entscheidungsprozess eingebunden, auch das hat Politik  in Sonntagsreden zugesagt.

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  • Der Wert eines Ratsbürgerentscheides am aktuellen Beispiel:
    Gladbecker Rat kippt Ratsbürgerentscheid gegen A52-Tunnel

    Nachdem in Mönchengladbach der Rat der Stadt am 25.11.2015 einen Antrag auf Ratsbürgerentscheid zum Thema Neugründung einer Anstalt öffentlichen Rechts, zwecks Zusammenführung aller mit der „Sauberkeit“ befassten Fachbereiche der Stadt zu ermöglichen, abgelehnt hat, gibt es aktuell ein Beispiel dafür, wie „hochwertig“ selbst solche Bürgerentscheidungen durch Politik behandelt werden.

    Trotz eines gegenteilig ausgegangenen Ratsbürgerentscheids hat der Rat der Stadt Gladbeck gestern die Mitfinanzierung des Ausbaus der Bundesstraße 224 zur A 52 beschlossen. Grund dafür ist unter anderem, dass der Bund die B 224 auch ohne Zustimmung der Stadt ausbauen will. Der Tunnel für die Fernstraße würde dabei aber kürzer als nun beschlossen, die Belastung für die Anwohner also größer.

    Gegner des Autobahnausbaus sehen durch die gestrige Ratsentscheidung den Bürgerwillen unterlaufen, der sich vor drei Jahren gegen den Ausbau der A52 gewandt habe. Am 25. März 2012 hatten in einem Ratsbürgerentscheid 55,9 Prozent der Abstimmenden in Gladbeck gegen eine Mitfinanzierung eines seinerzeit geplanten Autobahntunnels votiert.

    „Wir würden über eine regionale Frage heute nicht mehr abstimmen lassen“, sagte Bürgermeister Ulrich Roland dazu gestern. Die Stadt hatte sich den Abbruch der Gesamtplanungen für die Autobahn erhofft. Doch während die Gladbecker Bürger den Ausbau ablehnten, gingen nebenan die Planungen für Bottrop weiter. Auch Bund und Land treiben den Ausbau voran.

    „Der Ausbau von Bundesstraßen ist keine Angelegenheit, über die allein die Kommunen entscheiden. Maßgeblich ist der Bundesverkehrswegeplan, über den auf Bundesebene entschieden wird“, erläutert Alexander Trennheuser, Landesgeschäftsführer von Mehr Demokratie. „Wer für oder den Ausbau von Autobahnen ist, muss dafür eine Entscheidung auf Bundesebene herbeiführen. Weil es für die Einführung bundesweiter Volksabstimmungen im Bundestag aber nicht die notwendige Zweidrittel-Mehrheit gibt, sind die Bürger hier leider ohne Stimme“, bedauert Trennheuser.

    Der Geschäftsführer verweist darauf, dass es in der benachbarten Schweiz wiederholt Volksentscheide über die Ausrichtung der Verkehrspolitik gegeben hat. So hatten die Eidgenossen bereits 1987 für den Ausbau des Streckennetzes der Bahn gestimmt. 1994 stimmten die Schweizer einer Volksinitiative zu, die die Verlagerung des Transitverkehrs durch die Alpen auf die Schiene und den Verzicht auf den Ausbau von Transitstraßen forderte.

    Mehr Informationen:

    Ratsbürgerentscheid über Finanzierung eines Tunnels für die A52
    www.nrw.mehr-demokratie.de/gladbeck.html#c32639

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  • Stadtrat macht den Weg frei für die Gründung der AöR

    Stadtrat macht den Weg frei für die Gründung der AöR

    Noch einmal versuchten in der gestrigen Ratssitzung verschiedene Oppositionspolitiker, den Weg für die Ausgliederung eines ganzen Dezernates aus der Stadtverwaltung in relative Eigenständigkeit zu verhindern.
    Sie hatten keine wirkliche Chance.
    Die Argumente waren bereits in den Fachausschüssen ausgetauscht worden, ein Einlenken oder Besinnen seitens der GroKo nicht zu erwarten.
    Im Gegenteil, der Versuch der Grünen, mit einem Ratsbürgerentscheid die Öffentlichkeit in die Entscheidung einzubeziehen scheiterte an der Stimmenmehrheit von CDU und SPD.

    So argumentierte Dr. Schlegelmilch, CDU-Fraktionsvorsitzender :“Die Bürger sind nicht daran interessiert zu sehen, wer in welcher Anzugfarbe eine bessere Leistung als heute erbringt, sondern er will erstmal sehen, dass eine Anstrengung in diese Richtung unternommen wird. Unsere Bürger wollen stolz darauf sein Mönchengladbacher zu sein, und sie wollen mit Stolz ihren Verwandten in anderen Städten verweisen können, wo wir in Zukunft in Städte-Rankings unterwegs sind. Das ist das was die Bürger dieser Stadt interessiert. Ansonsten haben die zunächst einmal wenig Interessen. Wir haben niemals gesagt, dass wir die Standards noch weiter absenken werden. Wir haben gesagt, wir machen es nicht billiger sondern hochwertiger. Ganz nach dem Motto: was Innen nicht glänzt, kann nach außen nicht leuchten“.
    Zur Frage des geforderten Ratsbürgerentscheids argumentiert SPD-Fraktionsvorsitzender Felix Heinrichs:“ Die Frage, wie eine Stadt diese Organisation wählt die wir gerade auf dem Tisch haben, ist unserer Meinung nach nicht geeignet, um darüber einen Ratsbürgerentscheid zuzulassen. Wir glauben, dass es wichtige Themen gibt die man zur Abstimmung stellen kann, aber nicht die Frage der Organisation einer Verwaltung“.

    Mit den Stimmen von CDU/SPD/FDP wurde die Bildung der AöR beschlossen.
    Ab dem 1.1.2016 werden ca. 400 Mitarbeiter in die AöR wechseln, etwa 80% von ihnen werden per Gestellung in der neuen Anstalt tätig werden. Dies ist sicher kein Zeichen von Zustimmung oder gar großem Vertrauen in die neue Gesellschaft. Allerdings war in der Ratssitzung kein Protest des Personals erkennbar.
    „Die Mitarbeiter halten die Füße still, es gibt intern erhebliche Unruhe bei den Mitarbeitern“ äußerte sich ein nicht betroffener Mitarbeiter gegenüber MG-heute am Rande der Sitzung.

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  • Kommt ein Ratsbürgerentscheid zum Bibliotheksneubau?

    Kommt ein Ratsbürgerentscheid zum Bibliotheksneubau?

    Rat entscheidet in einer Sondersitzung am Dienstag, 16. April, um 15 Uhr im Rathaus Rheydt

    Rathaus RheydtKommt ein Ratsbürgerentscheid über die Frage zur Notwendigkeit eines Neubaus für eine Zentralbibliothek in Mönchengladbach?
    Mit dieser Frage befasst sich der Rat in einer von Oberbürgermeister Norbert Bude einberufenen Sondersitzung am kommenden Dienstag, 16. April.
    Die öffentliche Sitzung findet um 15 Uhr im Ratssaal des Rathauses Rheydt statt.
    Die FWG-Fraktion im Rat hatte Oberbürgermeister Norbert Bude schriftlich gebeten, eine entsprechende Sondersitzung einzuberufen. Nach der Gemeindeordnung NRW (Paragraph 47) ist „der Rat unverzüglich einzuberufen, wenn ein Fünftel der Ratsmitglieder oder eine Fraktion unter Angabe der zur Beratung zu stellenden Gegenstände es verlangen“. (mehr …)

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  • Ratsbürgerentscheid: SPD-Vorstand bezieht Stellung

    SPDDer Parteivorstand der SPD Mönchengladbach begrüßt und unterstützt die Entscheidung der SPD Ratsfraktion, einen Ratsbürgerentscheid zum Thema Stadtbibliothek durchzuführen und ruft den Rat der Stadt auf, sich ebenfalls für einen Ratsbürgerentscheid auszusprechen.

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  • Größer – bunter – preiswerter?

    FDP diskutiert mit Experten die zukünftige Abfallentsorgung Mönchengladbachs

    In der Veranstaltungsreihe „FDP Frank & Frei“ findet am Mittwoch, 28. März 2012 eine Diskussion zur Zukunft der Abfallentsorgung in Mönchengladbach statt.
    In den kommenden zwei Jahren muss unsere Stadt eine Entscheidung über die Art und Weise seiner künftigen Abfallentsorgung treffen.
    Dabei stehen für die Bürgerinnen und Bürger sowohl die Zuverlässigkeit der Abfuhr als auch die Kosten im Mittelpunkt.
    Wird Mönchengladbach sich erneut zwischen „kleinen“ und „großen“ Tonnen entscheiden müssen?
    (mehr …)

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  • FDP-Mönchengladbach fordert Ratsbürgerentscheid über Nachfolge-System der Abfallentsorgung

    FDP-Mönchengladbach fordert Ratsbürgerentscheid über Nachfolge-System der Abfallentsorgung

    Der Kreisparteitag fasste einen entsprechenden Beschluss zur direkten Demokratie

    Nach diesem Beschluss vom 4.2.2012 wird die FDP-Fraktion möglicherweise schon in der nächsten Sitzung des Stadtrates am
    15. Februar den Antrag stellen, der dem Bürger die Möglichkeit geben würde, über die Einführung eines modernen Müllentsorgungssystems oder die Beibehaltung des bisherigen Systems zu entscheiden.

    Im Vorhinein soll die Verwaltung modellhaft die Systeme vergleichbar machen und mit gleichzeitigen Kostendarstellung die mögliche spätere Entscheidung der Bürger vorbereiten. (mehr …)

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