Schlagwort: Verantwortung

  • Jusos Mönchengladbach kämpfen gegen Große Koalition –Offener Brief an die SPD-Mitglieder

    Jusos Mönchengladbach kämpfen gegen Große Koalition –
    Offener Brief an die SPD-Mitglieder

    Bundesweit diskutiert die SPD derzeit die Ergebnisse der Sondierungsgespräche mit CDU und CSU.
    Die Kritik der Basis am Verhandlungsergebnis ist groß – und der Weg in eine Neuauflage der Großen Koalition alles andere als geebnet.

    Auch in Mönchengladbach regt sich deutlicher Widerstand gegen die Pläne der Parteispitze:
    Die Jusos fordern in einem offenen Brief an die SPD-Mitglieder Standfestigkeit und ein „Nein“ zur Groko.

    „Die Sondierungsgespräche mit CDU und CSU haben gezeigt: Wir Sozialdemokraten sollen einmal mehr zum bequemen Mehrheitsbeschaffer für eine mut- und ideenlose Merkel-Regierung werden“, fasst Josephine Gauselmann, Vorsitzende der Gladbacher Jusos, das Problem zusammen. Vor der am Samstag (20. Januar) anstehenden Mitgliederversammlung der SPD Mönchengladbach formulieren die Jusos daher ihre Kritik an den Koalitionsplänen in einem offenen Brief an die SPD-Mitglieder: „Verlust von Glaubwürdigkeit, fehlende Gerechtigkeitsansätze, CSU-Obergrenze statt humane und realistische Asylpolitik – das ist sogar noch weniger als ein ‚weiter so.“

    In Mönchengladbach hatten die SPD-Mitglieder noch im November einstimmig gegen die Möglichkeit einer erneuten Koalition mit der Union gestimmt.

    „Jetzt heißt es: Wort halten, Genossinnen und Genossen! Wir dürfen als Partei nicht langfristige Perspektive billig für eine kurzfristige Regierungsbeteiligung verscherbeln!“, schreiben die Jusos in ihrem offenen Brief an die SPD-Mitglieder. Sarah Mohamed, ihres Zeichens stellvertretende Vorsitzende der Gladbacher Jusos, konkretisiert das: „Entgegen dem Koalitionsvertrag von 2013 findet sich dieses mal nicht ein einziges sozialdemokratisches Kernthema in den Sondierungsergebnissen. Keine Bürgerversicherung. Keine Steuergerechtigkeit. Keine Ausbildungsgarantie. Stattdessen: Quasi-Internierungslager für geflüchtete Menschen.
    CSU-Obergrenze mit Aussetzung des Grundrechts auf Asyl. Halbherzige Investitionszusagen statt mutiges Ankämpfen gegen 110-Milliarden-Investitionsstau. Das geht so nicht!“.

    Die SPD-Jugend hat bei ihren Überlegungen auch die Zukunft im Blick:
    „Wir als SPD haben jetzt die Chance, Vertrauen in unsere Standfestigkeit zurückzugewinnen, uns neu aufzustellen und als starke linke Volkspartei bei künftigen Wahlen eine realistische und selbstbewusste Alternative zur CDU zu aufzuzeigen. Wir dürfen gleichzeitig nicht unsere Verantwortung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern vergessen: Die AfD-Rassisten als Oppositionsführer im Bundestag währen eine Katastrophe für dieses Land!“

    Juso-Vorsitzende Gauselmann nimmt daher vor allem die lokalen SPD-Kräfte in Verantwortung: „Egal ob in Partei, Fraktion oder anderen Gremien – Jeder hat von der Gladbacher SPD-Basis einen eindeutigen Auftrag bekommen: In allen fraglichen Situationen gegen die Große Koalition zu stimmen!“.

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  • 630 Schöffenbewerberinnen und -bewerber gesuchtBewerbungen sind ab sofort möglich

    630 Schöffenbewerberinnen und -bewerber gesucht
    Bewerbungen sind ab sofort möglich

    • Haben Sie Menschenkenntnis, Lebenserfahrung und Sinn für Gerechtigkeit?
    • Können Sie unvoreingenommen auf neue Situationen und Menschen eingehen?
    • Trauen Sie sich zu, Ihre Meinung standfest zu vertreten und mit hohem Verantwortungsbewusstsein Entscheidungen zu treffen?

    Dann sind Sie vielleicht der oder die Richtige für das Schöffenamt.
    Die Amtszeit der Schöffen für die Strafkammern beim Landgericht Mönchengladbach und für das Schöffengericht der beiden Mönchengladbacher Amtsgerichte endet am 31. Dezember 2018.
    Der Fachbereich Recht sowie der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie der Stadtverwaltung suchen deshalb für die dann folgende fünfjährige Wahlperiode rund 500 Personen in allgemeinen Strafsachen, sowie 130 Personen im Bereich Jugendstrafsachen, die Interesse an einem Schöffenamt haben und sich zur Wahl stellen möchten.
    Was sind Schöffen?
    Schöffen sind ehrenamtliche Richter, die ohne eine juristische Ausbildung während der Hauptverhandlung ein Richteramt in vollem Umfang und mit gleichem Stimmrecht wie ein Berufsrichter bekleiden.
    Gemeinsam mit den Berufsrichtern entscheiden sie über Schuld und Strafe des Angeklagten.
    Ehrenamtliche Richter sind ein wichtiges Element des demokratischen Rechtsstaates, die das Vertrauen der Bürger in die Strafjustiz stärken und für lebensnahe Entscheidungen sorgen sollen.
    In der Regel nimmt jeder Schöffe an etwa zwölf Hauptverhandlungen im Jahr teil. Hierbei kann sich eine Hauptverhandlung auf mehrere Sitzungstage verteilen.

    Da das Schöffenamt ein Ehrenamt ist, das man grundsätzlich nicht ablehnen kann, muss der Arbeitgeber den Arbeitnehmer für dessen Schöffentätigkeit freistellen. Daraus dürfen sich für den Arbeitnehmer keine Nachteile ergeben.

    Die Schöffen erhalten für ihre Tätigkeit keine Vergütung, sondern lediglich eine Entschädigung für Verdienstausfall.

    Weitere Informationen erhalten Sie bzw. auch der Arbeitgeber unter www.schoeffenwahl.de.
    Wer kann Schöffe werden?
    In Mönchengladbach wohnende Deutsche StaatsbürgerInnen zwischen 25 und 69 Jahren können sich zur Aufnahme in die Vorschlagsliste bewerben. Schöffen in Jugendstrafsachen sollen in der Jugenderziehung über besondere Erfahrung verfügen.
    Wer kann nicht Schöffe werden?
    Wer zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Monaten verurteilt wurde, oder gegen wen ein Ermittlungsverfahren wegen einer schweren Straftat schwebt, die zum Verlust der Übernahme von Ehrenämtern führen kann, ist von der Wahl ausgeschlossen.
    Auch Menschen, die bereits hauptamtlich in der oder für die Justiz tätig sind (zum Beispiel Richter, Polizeibeamte, Bewährungshelfer), sollen nicht zu Schöffen gewählt werden.
    Wie kann man sich bewerben?
    Nach dem Gerichtsverfassungsgesetz NRW muss die Stadt Mönchengladbach eine Vorschlagsliste für die Wahl der Schöffen erstellen. Bewerbungen zur Aufnahme in die Vorschlagslisten nimmt der Fachbereich Recht beziehungsweise der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie der Stadt Mönchengladbach von Dezember 2017 bis 18. März 2018 entgegen. Sowohl im Erwachsenenstrafrecht als auch für den Jugendbereich gibt es einen „Bewerberfragebogen“, der auf der Website der Stadt Mönchengladbach heruntergeladen, oder beim Fachbereich Recht bzw. beim Fachbereich Kinder, Jugend und Familie angefordert werden kann. Weitere Informationen und Bewerbungsformulare finden sich auf www.moenchengladbach.de, Suchbegriff: Schöffe

    Ansprechpartner im Fachbereich Recht sind :

    Frau Merckens, Tel.: (02161) 25-8103, E-Mail: angela.merckens@moenchengladbach.de

    Frau Schneider, Tel.: (02161) 25-8104, E-Mail: margret.schneider@moenchengladbach.de

    Herr Paff, Tel.: (02161) 25-8102, E-Mail: volker.paff@moenchengladbach.de

    Ansprechpartner im Fachbereich Kinder, Jugend und Familie sind:

    Herr Hirsch, Tel.: (02161) 25-3427, E-Mail stephan.hirsch@moenchengladbach.de

    und Frau Müllenmeister, Tel.: (02161) 25-3404, E-Mail: katharina.muellenmeister@moenchengladbach.de

     

    Wie geht es nach der Bewerbung weiter?

    Der Stadtrat (der Jugendhilfeausschuss für die Jugendschöffen) muss nach Ende der Bewerbungsphase entscheiden, welche Bewerberinnen und Bewerber in die Vorschlagsliste aufgenommen werden. Dabei sollen diese Gremien darauf achten, dass alle Gruppen der Bevölkerung nach Geschlecht, Alter, Beruf und sozialer Stellung angemessen berücksichtigt werden. Im Anschluss wählt der Schöffenwahlausschuss des Amtsgerichtes aus der Vorschlagsliste die erforderliche Zahl der Schöffen.

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  • Verantwortung in Mönchengladbach: Politik steht weiter zu Verlustbeteiligung am Kraftwerk Hamm

    Nicht nur die Autoindustrie hat dieser Tage ihre ganz besonderen Verantwortungsbereiche und heftige Diskussionen dazu zu ertragen.
    In unserer Stadt geht es nicht um Milliarden sondern „nur“ um bisher 20 Millionen Verlust durch eine Risiko-Beteiligung über die NEW am Desaster-Kohlenkraftwerk Hamm. In 2008 genehmigte der Rat der Stadt diese Beteiligung mit den Stimmen der damaligen Mehrheit von CDU/FDP bei Stimmenthaltung der SPD.
    Dieses Kraftwerk arbeitet bis dato nicht in der Gewinnzone, ist nicht komplett in Betrieb, und Hersteller und Auftraggeber streiten sich seit Jahren um Schadensregulierungen.
    Auch andere Städte und Kommunen raten mittlerweile dringendst zum Ausstieg aus diesem Geschäft, haben es teilweise schon mit Verlusten hinter sich gebracht, die Mehrzahl befindet sich „offiziell“ noch im Meinungsfindungsprozess.

    Die Mönchengladbacher Groko folgt hier unserem Kämmerer Kuckels, der solidarisch mit 23 weitere Städten eine konzertierte Aktion aller bevorzugen möchte, also keinen Mönchengladbacher Alleingang gehen möchte.
    Ja, auch Kuckels fühlt sich nach eigenen Worten in einer Verantwortung, betonte aber ausdrücklich in der Ratssitzung am 23. September:“ Wir befinden uns in einer Situation die niemanden kalt lassen kann angesicht der finanziellen Auswirkungen, die richtig beschrieben sind. In allererster Linie sind die Gremien der NEW dafür zuständig und in der Verantwortung.“ Kuckels meint weiter, es nütze garnichts Beschlüsse zu fassen, die nachher nicht umsetzbar sind.

    Das bedeutet, die Verwaltung glaubt einen vom Rat beschlossenen Ausstieg aus einem finanziellen Risiko nicht durchführen zu können.
    Ein nicht nachvollziehbare Logik.
    Um nachstehenden Antrag ging es in der Sache:
    Beschlussentwurf:
    Der Ausschuss für Finanzen und Beteiligungen, der Hauptausschuss empfiehlt, der Rat der
    Stadt Mönchengladbach beschließt, der Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach, die
    Beteiligungsverwaltung, die Gesellschafter sowie die aus dem Rat der Stadt Mönchengladbach
    entsandten Mitglieder in den Aufsichtsräte der NEW AG und der NEW Kommunalholding
    werden beauftragt, alle Möglichkeiten zu prüfen und zu nutzen, um mögliche Ansprüche
    auf Schadensersatz gegen die RWE power AG als Bauherr des Steinkohle-Kraftwerkes
    Hamm (Gekko) zu prüfen, durchzusetzen und zu erzielen.
    Die Stadtverwaltung wird beauftragt, in Bezug auf einen möglichen Schadenersatz und dessen
    Durchsetzung eine Zusammenarbeit mit solchen Kommunen, die ebenfalls am Gekko
    beteiligt sind, und die einen solchen Weg ebenfalls einschlagen, herzustellen.
    Der Oberbürgermeister wird beauftragt bzw. die Gesellschafter werden beauftragt, auf den
    Vorstand der NEW AG hinzuwirken, im Rahmen der aufgezeigten Maßgabe des Beschlusses
    zu handeln.
    In Bezug auf die Beteiligung der Stadt Mönchengladbach am Steinkohle- Kraftwerk Hamm
    (Gekko) über die NEW AG wird die Verwaltung der Stadt Mönchengladbach beauftragt, die
    im Raume stehenden sowie mögliche Varianten zu prüfen und dem Rat der Stadt Mönchengladbach
    einen Weg vorzuschlagen, wie das verlustreiche Engagement am Gekko umgehend
    beendet werden kann.
    Der Rat bittet die Stadtverwaltung über die Umsetzung dieses Beschlusses fortlaufend unterrichtet
    zu werden.
    Dieser Antrag wurde eingebracht von Bündnis90/Grüne und nicht beschlossen.

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  • Die Pflege – Rahmenbedingungen sind dringend verbesserungsbedürftig: Bundesregierung und Gesetzgeber sind vorrangig in der Verantwortung

    Die Pflege – Rahmenbedingungen sind dringend verbesserungsbedürftig: Bundesregierung und Gesetzgeber sind vorrangig in der Verantwortung

    Pflegenotstand

    Der Neusser Pflegetreff hat sich am 13.05.2014 in Anwesenheit von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und weit über 300 Gästen intensiv mit den Pflegesystemen befasst und mit Hilfe von hochkarätigen Podiumsgästen verdeutlichen können, dass eine bessere Pflege nur gelingen kann, wenn aufgrund entsprechender politischer Entscheidungen mehr Pflegekräfte an die Pflegebetten gebracht werden können.
    Die vielfach erwartete gute Pflege erfordert mehr Zuwendung durch ausreichend qualifiziertes Personal. So einfach kann die Reformbotschaft sein!
    Um die insoweit zu treffenden Entscheidungen vorzubereiten, wurde dem Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe ein über 80 Seiten umfassendes Statement mit „Anforderungen an die von der Großen Koalition (GroKo) in Aussicht gestellte Pflegereform 2014“ übergeben. (mehr …)

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  • „Unsere“ drei Bären sind im BÄRENWALD Müritz angekommen [Slideshow + O-Ton]

    „Unsere“ drei Bären sind im BÄRENWALD Müritz angekommen [Slideshow + O-Ton]

    Pünktlich und begleitet von großem medialen Interesse begann gestern, 14. Mai 2013, das wohl tollste Abenteuer der drei Mönchengladbacher Bären, Mama Mary mit ihren beiden Töchtern Clara und Sonja.

    Heute haben sie das erste Mal in ihrem Leben Gras unter den Tatzen gespürt.

    Die Vorbereitungen für den sechsstündigen Transport in den weitläufigen BÄRENWALD Müritz begannen bereits am Dienstag, sodass die Übersiedlung der Tiere in der Nacht stattfinden konnte. (mehr …)

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  • Tag der Arbeit 2013 – Rentenfiasko vorbeugen – von der Wirtschaft mehr Verantwortung verlangen

    BDH LogoDer Tag der Arbeit bietet nach Ansicht der Bundesvorsitzenden des BDH Bundesverband Rehabilitation, Ilse Müller, eine gute Gelegenheit, auf die grassierende Altersarmut in Deutschland hinzuweisen. Es sei Zeit, von der Wirtschaft mehr Verantwortung gegenüber der Gesellschaft zu verlangen und über branchenbezogene Mindestlöhne sowie soziale Absicherung im Niedriglohnbereich nachzudenken:
    „Die Politik der Flexibilisierung des Arbeitsmarktes verschärft die sozialen Ungerechtigkeiten in unserem Land.  Anstelle mutiger Schritte zur Lösung der Probleme erleben wir einen völligen Reformstillstand.  (mehr …)

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  • DIE LINKE.: Borussia muss endlich ihrer Verantwortung der Stadt gegenüber nachkommen

    Tom Bender, Corstandsvorsitzender der Bundesliga-Stiftung; Borussia-Präsident Rolf Königs; Güner Kinik, Leiterin der RAA; Cornelia Rost, Verbindungslehrerin; Oberbürgermeister Norbert Bude und Stephan Schippers, Geschäftsführer von Borussia Der Verein Borussia Mönchengladbach schließt das laufende Geschäftsjahr mit einem Rekord-Umsatz von deutlich über 100 Millionen Euro ab. Genauere Zahlen will der Verein am Montag bekannt geben.
    Helmut Schaper, Fraktionsvorsitzender der Partei DIE LINKE. im Rat der Stadt meint dazu: „Angesicht der Tatsache, dass sich die Stadt im Haushaltssicherungskonzept (HSK) befindet und 6 Millionen Euro weniger als geplant an Landeszuschüssen bekommt, wird es nun langsam mal Zeit, das sich der Verein der Verantwortung stellt, die dieser gegenüber der Stadt hat. (mehr …)

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