Schüler des Hugo-Junkers-Gymnasiums genossen französische Filmkultur in Düsseldorf

Die Lehrer Jana Sindern und Reinhard Bitter genossen mit Schülern der Jahrgangsstufe 9 des Hugo-Junkers-Gymnasiums französische Filmkultur in Düsseldorf. (v. r. n. l.) Bild: Hugo-Junkers-Gymnasium

Die Internetseite des französischen Außenministeriums bringt es auf den Punkt: Französisch ist die Sprache der Gastronomie, der Mode, des Theaters, der visuellen Künste und der Architektur. Auch wurde über sie das Konzept der Menschenrechte von den großen französischen Philosophen in die Welt getragen.

Vor diesem Hintergrund ist es für Lehrerin Jana Sindern ein immerwährendes Herzensanliegen, ihren Schülern die Kultur unserer Nachbarn auf der anderen Seite des Rheins auf vielfältige Art und Weise nahezubringen. In Zusammenarbeit mit dem Institut français Deutschland feierte die engagierte Französisch-Lehrerin aus diesem Grund mit Schülern der Jahrgangsstufe 9 des Hugo-Junkers-Gymnasiums einen Vormittag der ‚Frankophonie‘ in Düsseldorf.

Im Bambi, einem schönen Kino im Herzen der Landeshauptstadt, sahen sich die Hugoianer den französisch-marokkanischen Film Tazzeka aus dem Jahr 2018 an. Regisseur Jean-Philippe Gaud führt die Zuschauer an einen entlegenen Ort Nordafrikas. Der Hauptdarsteller Elias wächst in einem kleinen marokkanischen Dorf bei seiner Großmutter auf, die ihn in die traditionelle Kochkunst des Landes einführt. Das Treffen mit einem französischen Sternekoch, der von der Kochkunst des jungen Mannes beeindruckt ist, und das Auftauchen der schönen Salma bringen Elias dazu, sein Glück in Frankreich zu suchen. Sicher in Paris angekommen, lernt er zunächst die bittere Armut als illegaler Einwanderer, aber auch den Wert wahrer Freundschaft kennen, um dann die Straße des Erfolges zu beschreiten.

Der anrührende Film, der im Original gesehen wurde, gefiel allen Schülern des Hugo-Junkers-Gymnasiums – und Lehrerin Jana Sindern, die als ehemalige Schülerin des traditionsreichen Gymnasiums den liberalen Geist des ‚Hugos‘ in besonderer Weise verkörpert, sah sich in ihrem Engagement bestätigt: „Da Französisch, im Vergleich zu Spanisch, ein wenig an Boden verloren hat, war und ist es mir ein Bedürfnis, das Fach wieder attraktiver zu machen und meinen Schülern nach den Schulschließungen der Corona-Zeit auch über Kulturerlebnisse an außerschulischen Lernorten die Sprache zu vermitteln.“

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