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Mönchengladbacher Zeitung

Sie nennen sich „Fans“ aus Mönchengladbach und Frankfurt

Ein Hoch auf den Fußball und solche „Fans“. Mit Feuerwerk und lautem Geschrei sind sie aufeinander los…

Vor dem Bundesligaspiel: Wechselseitige gefährliche Körperverletzung zwischen Fangruppierungen von Borussia Mönchengladbach und Eintracht Frankfurt.

Meldung der Polizei Mönchengladbach:

Am Samstag, 8. Februar, ist es zwischen Fans der Fußballbundesligavereine Borussia Mönchengladbach und Eintracht Frankfurt am ehemaligen Flugplatzgelände Wildenrath im Kreis Heinsberg zu körperlichen Auseinandersetzungen gekommen.

Gegen 17.15 Uhr meldete ein Passant verdächtige Personen sowie mehrere dort parkende Autos mit unter anderem Frankfurter Kennzeichen.
Die Polizei Mönchengladbach entsandte Polizeikräfte zum ehemaligen Flughafengelände.
Bei Eintreffen stellten die Einsatzkräfte bereits körperliche Auseinandersetzungen fest. Die Beamten trennten die Beteiligten voneinander.

Rund um das dortige Waldgebiet konnten im Laufe des Einsatzes weitere Personen angetroffen und festgehalten werden. Die Beamten stellten die Personalien von 73 Personen fest und durchsuchten diese. Alle Beteiligten erhielten einen Platzverweis für das Gelände sowie für den Bereich rund um den Borussia-Park und durften das Gelände erst nach Spielende verlassen.

Gegen die festgestellten Beteiligten laufen nun Ermittlungsverfahren wegen wechselseitiger gefährlicher Körperverletzung. (cr)

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Kommentare

Ein Kommentar zu „Sie nennen sich „Fans“ aus Mönchengladbach und Frankfurt“

  1. Hajo Beisken

    Eine Freundin ist Krankenschwester und erzählte vor Jahren schon, daß ihr alter Chef immer wieder verärgert aüßerte, daß jeder I… der als Schlägertourist Spielorte aufsucht, seine kompletten Behandlungskosten selber bezahlen sollte und den Polizeieinsatz sowieso. Ganz meine Ansicht.
    Niemals werde ich verstehen, warum bei Schlägereien schon vor einem Spiel, nicht konsequent ohne Zuschauer gespielt wird. Das trifft dann zwar auch die, die wirklich, normal im Kopf, nur gerne ein Spiel live sehen möchten. Aber so kann es nicht gehen. Die Einsatzkräfte sind ja auch gefährdet. Wenn sie ausrücken, wissen sie doch nie, was den Schlägern sonst noch einfällt. So einn Blödsinn in Form nackter, vorsätzlicher Gewalt, muss eine Demokratie nicht aushalten, und unsere Krankenhäuser haben Besseres zutun.