Sofortige Räumung bei Shisha-Bar-Kontrollen

Mit diesem Messgerät erkennt die Feuerwehr bedenkliche Werte

Am Wochende hat das Ordnungsamt mit Unterstützung der Feuerwehr Shisha-Bars in Mönchengladbach kontrolliert. Die Mitarbeiter waren in der Nacht von Freitag auf Samstag vor allem in der Altstadt unterwegs. Der Schwerpunkt  lag dabei vor allem bei der Kontrolle von CO-Werten, also Kohlenstoffmonoxidwerten, in der Raumluft.

Bei einer Gaststätte, die auch Shishas ausgibt, hat das Ordnungsamt eine sofortige Räumung angeordnet. Der Betrieb wurde bis über das Wochenende eingestellt. Außerdem ist eine Ausgabe von Shihas dort bis auf weiteres untersagt. Hier waren zum Zeitpunkt der Messung zeitgleich etwa 24 Shishas in Benutzung. Die Messwerte lagen dabei deutlich im gesundheitsgefährdenden Bereich.

Probleme bereiten bei den Shishas die kleinen Kohleöfen, mit denen viele betrieben werden. Gerade wenn in einem Raum keine ausreichende Belüftung gegeben ist, kann der Co-Gehalt unbemerkt ansteigen. Ein Grund weswegen auch der Holzkohlegrill trotz schlechten Wetters keinen Weg ins Haus finden sollte. Das Gas ist farb- und geruchslos und sorgt dafür, dass kein Sauerstoff mehr aufgenommen werden kann. Ist man ihm in entsprechender Konzentration ausgesetzt, kann dies deshalb innerhalb kürzester Zeit tödlich sein.

Insgesamt sind in Mönchengladbach 20 Shisha-Bars gemeldet. Bei den Kontrollen am Wochenende  lagen die Werte ansonsten in einem gesundheitlich unbedenklichen Bereich.