Gelungene 70-Jahre VdK Feier in Odenkirchen
(mit Bildergalerie)

Hans Segschneider begrüßt die VdK-Mitglieder zur 70 Jarhrfeier

Die Gründungsgeschichte der Sozialverbandes VdK ist Erbe und Verpflichtung, bis heute trägt sie die Solidargemeinschaft dieses Verbands, in dem jeder Mitglied werden kann.

Nun, nach 70 Jahren, galt es dies alles zu feiern. Der VdK Ortsverband Odenkirchen, sein Vorsitzender und viele Helfer um den neuen Vorsitzenden Manfred Stegner, organisierte eine Feier in der Burggrafenhalle in Odenkirchen. Sie war bis auf den letzten Platz gefüllt. Das Bedürfnis der zumeist älteren Mitglieder zu einem fröhlichen Nachmittag bei leckeren Getränken und Speisen war erwartungsgemäß riesig.

Peter Jeromin, stellv. Landesvorsitzender, mahnte in seinem Grußwort den Zusammenhalt in der Gesellschaft an, diesen sieht er aktuell in großer Gefahr. Zu Hans Segschneider gewandt, sprach er das Engagement im VdK generell an: „Ein wacher Geist, ein Zeitzeuge, der VdK hat ihm unendlich viel zu verdanken, nicht nur in Mönchengladbach, auch im Landesvorstand. Er wird hier in Mönchengladbach daran mitarbeiten, wieder zu einem guten Einvernehmen zu kommen“.

Ehrenvorsitzender des Kreisverbandes Mönchengladbach und „VdK-Urgestein“ Hans Segschneider sprach über die Gründungsgeschichte des Sozialverbandes VdK.
„Ich wäre nie der geworden der ich bin ohne die anderen. Niemand kann etwas leisten nur aus sich allein heraus.
Nur wenige Menschen erinnern sich an die große Rat- und Hilflosigkeit vor mehr als 70 Jahren nach dem Ende des zweiten Weltkrieges. Mai 1945, die Waffen schweigen, Deutschland hat kapituliert, Mönchengladbach, Rheydt und Wickrath waren in den Zentren zu mehr als 80 Prozent an Bausubstanz zerstört. Der Lebensbedarf war völlig unzureichend und ungesichert. Hunger und wirtschaftliche Not wuchsen. Damals hat sich der VdK gebildet.
Eine Tugend hatte der Krieg nicht zerstört, das war die Hilfsbereitschaft, die Solidarität mit Menschen. Das hat den Erfolg des VdK ausgemacht, Hilfe für die vielen vom Krieg betroffenen“.

Im Anschluss hatte der Karneval den Saal im Griff. Gekonnt begleiteten die beiden Moderatoren durch das vorzügliche Programm. Die Kinder-Tanz-Garde der Rheydter Karnevalsgesellschaft Schwarz-Gold und die Show und Tanzgruppe der Prinzengarde brachte Schwung in die Halle. Die herrlichen Büttenreden von „Dat Röschen“ und „Dä Tünnemann“ strapazierten zudem die Baumuskulatur, bevor die Kölner Mundart Band „Joker Colonia“ zum Mitsingen animierte.
Den Höhepunkt setzte das Mönchengladbacher Prinzenpaar Norbert I. mit seiner Niersia Barbara. Sie präsentierten sich bestens aufgelegt und ihre vorgetragenen Lieder machten selbst Nichtkarnevalisten Lust zum Mitschunkeln.
Ein herrlich-fröhlicher Nachmittag mit dem Bewußtsein zu 70 Jahren VdK-Geschichte.