Stadt meldet Rekord bei Briefwahl –
200 Kräfte zählen am Sonntag in der Krahnendonkhalle die Stimmen aus

Wie in vielen NRW-Städten meldet auch Mönchengladbach einen Rekord bei der Briefwahl.
Bis gestern Vormittag sind insgesamt 32.689 Briefwahl-Anträge für die Bundestagswahl eingegangen.
Zum Vergleich: Bei der Bundestagswahl 2013 waren es insgesamt 27.000 Anträge. „Wir haben ganz klar einen Rekord geknackt. Bis jetzt haben immerhin 17 Prozent aller Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben“, so der für die Organisation der Wahlen zuständige Fachbereichsleiter Hardy Drews.

Die Stadt geht davon aus, dass voraussichtlich 26 Prozent der abgegebenen Stimmen per Briefwahl erfolgen wird. Briefwahl kann noch bis morgen (Freitag, 22. September, 18 Uhr) in den Wahlscheinbüros im Rathaus Rheydt und im Vitus-Center beantragt werden. „Die Flut an Briefwahlanträgen veranlasst uns zu einer internen organisatorischen Veränderung. Wir werden daher die Auszählung für die Briefwahl zentral in der Krahnendonkhalle in Neuwerk vornehmen, die angesichts der Masse an Briefwahlunterlagen ausreichend Platz bietet“, erläutert der zuständige Beigeordnete Matthias Engel.

Bei den vergangenen Wahlen wurden die Auszählungen der Briefwahlunterlagen zwar auch an zentraler Stelle im Rathaus Rheydt sowie zuletzt bei der Landtagswahl im Vitus-Center vorgenommen, allerdings dürfte angesichts der eingereichten Anträge diesmal die Räumlichkeiten nicht mehr ausreichen. So sind am Sonntag etwa 200 Kräfte in der Krahnendonkhalle im Einsatz, um ab 18 Uhr die 33 Briefwahlbezirke abzuarbeiten. (pmg/sp)