Technische Probleme bremsen Formula-Student-Team auf dem Hockenheimring aus

Formula_Student_Hockenheim_HSNRDas Formula-Student-Team der Hochschule Niederrhein hat das erste Rennwochenende im Jahr 2013 hinter sich gebracht.
Auf dem Hockenheimring traten 75 Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor an. Am Ende reichte es für das HSNR-Raching-Team zu Platz 67. Eine defekte Schaltung verhinderte eine bessere Platzierung. Den Sieg beim Formula-Student-Rennen auf deutschem Boden sicherte sich das Team der Oregon State University aus den USA. Das nächste Rennen steht für die Crew vom Niederrhein ab dem 13. September in Italien auf dem Programm.

 
Dabei hatte auf dem Hockenheimring zunächst alles vielversprechend angefangen. Das Team der Hochschule Niederrhein gehörte zu den ersten zehn Rennställen, die alle technischen Inspektionen hinter sich hatten. Leider wurden dabei einige nicht sicherheitsrelevante Fehler zu spät bemerkt. „Unter anderem funktionierte unsere Schaltung leider nicht wie geplant, sodass wir nur im ersten, zweiten oder dritten Gang fahren konnten“, berichtet Team-Organisatorin Julia Holz und ergänzt: „Hätte die Schaltung wie geplant funktioniert, hätten wir eine viel bessere Platzierung erreichen können. Unsere Ingenieure haben eine starke Leitung gezeigt. Schade, dass diese sich am Ende nicht im Klassement widerspiegelt.“

Aus der technischen Beeinträchtigungen resultierten die Endplatzierungen 60 (Beschleunigungsrennen), 52 (Autocross), 40 (Langstrecke) und 24 (Skid Pad, die erreichbare Querbeschleunigung wird während einer konstanten Kreisfahrt ermittelt). Weil auch der Business-Plan nicht so erfolgreich wie im vergangenen Rennen ausfiel (diesmal Platz 64), reichte es am Ende zum 67. Rang im Gesamtklassement.

Viel positive Resonanz erhielt das Team um den betreuenden Professor Dr. Michael Heber aber für die Verkleidung des RS-13c. Als einziger Rennstall im Feld hatte das HSNR-Racing-Team auf eine Plane gesetzt. „Damit haben wir viel Aufmerksamkeit auf uns ziehen können. Die anderen Teams setzen meistens auf Glasfaser und Carbon“, so Holz. Beeindruckt haben aber auch die Teams aus dem fernen Indien: „Wieviel die aus wenig machen können, das ist schon toll“.

Für das nächste Rennwochenende vom 13. bis 16. September auf dem Rundkurs Riccardo Paletti in Varano de’ Melegari hat sich das Team um
Organisatorin Holz einiges vorgenommen: “Nun heißt es für uns arbeiten, arbeiten, arbeiten, um unser Ziel in Italien zu erreichen. Wir wollen da unter die besten 30 kommen.“ Im vergangenen Jahr hatte das HSNR-Racing Team in Italien seinen Einstand gefeiert. Möglicherweise ein gutes Omen für die 2013er-Auflage.
Bei der 1981 in den USA gegründeten Formula Student sollen Studierende Lehrinhalte praktisch anwenden. Sie sammeln Erfahrungen in den Bereichen Konstruktion und Fertigung und lernen die wirtschaftlichen Aspekte des Automobilbaus kennen.

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