Thema „Busverkehr Fußgängerzone Hindenburgstraße“ – CDU fordert zeitnahen Untersuchungsbeginn

Beim Thema „Busverkehr in der Fußgängerzone Hindenburgstraße“ will die CDU-Fraktion nicht länger darauf warten, dass die Verwaltung federführend, aber in Zusammenarbeit mit der NEW AG, mit dem Rheinischen Einzelhandels- und Dienstleistungsverband und mit dem Citymanagement Mönchengladbach mit der Untersuchung von Alternativen zur derzeitigen Situation beginnt.

Sie hat deshalb ihren Antrag zu diesem Thema, den sie vor mehr als einem Jahr im Rat gestellt hatte, erneut für die nächsten Sitzungen der Bezirksvertretung Nord und des Planungs- und Bauausschusses gestellt.

„Damit tun wir genau das, was der Rat beschlossen hat, nämlich die Debatte in diesen beiden Gremien zu führen“, sagt CDU-Ratsherr Hans Wilhelm Reiners, Sprecher seiner Fraktion im Planungs- und Bauausschuss. Er macht deutlich, dass es nicht darum geht, jetzt schon eine Lösung für die nächsten Jahre zu beschließen, sondern den ersten Schritt zu tun und der Verwaltung einen Arbeitsauftrag zu geben.

Nach Einschätzung der CDU-Fraktion gibt es eine breite Übereinstimmung, dass die derzeitige Organisation des Busverkehrs in der Fußgängerzone Hindenburgstraße auf den Prüfstand gestellt werden muss. Reiners: „Es gibt viele offene Fragen, auf die endlich einmal konkrete Antworten auf den Tisch müssen. Das wird einige Zeit in Anspruch nehmen, und deshalb sollte die Verwaltung möglichst bald mit dieser Arbeit beginnen. Wir haben nicht den Eindruck, dass seit der Verweisung unseres Ratsantrags vor 13 Monaten etwas geschehen ist.“

Ob und in welcher Form nach Eröffnung des Einkaufszentrums „Mönchengladbach Arcaden“ Transportmöglichkeiten in der Fußgängerzone angeboten werden sollen, muss für die CDU-Fraktion nicht nur sorgfältig, sondern auch möglichst bald geprüft werden. „Niemand würde Verständnis dafür haben, wenn es nach Abschluss der Arcaden-Baustelle gleich wieder Bauarbeiten in der Fußgängerzone gäbe“, so CDU-Ratsherr Herbert Pauls, Sprecher der CDU-Bezirksfraktion Nord.

Im Vergleich zur Ist-Situation sollen nach CDU-Vorstellungen Alternativen untersucht werden, die von einer Reduzierung der Zahl der bisher durch die Fußgängerzone Hindenburgstraße fahrenden Busse über die Einrichtung eines Pendelverkehrs zwischen zu definierenden Endpunkten bis hin zur vollständigen Herausnahme des ÖPNV aus der Fußgängerzone Hindenburgstraße reichen. Gleichzeitig soll auch untersucht werden, ob alternative Transportsysteme (Elektrobusse, schienengebundene Transportsysteme, Transportbänder etc.) in Frage kommen.

Vorgaben soll es, so die CDU-Fraktion, nicht geben, denn nach dem Zusammentragen aller Fakten soll ergebnisoffen diskutiert und eine Lösung gefunden werden, die auf breite Akzeptanz stößt und für längere Zeit tragfähig ist.