Unser Trinkwasser in Mönchengladbach ist gut, mittelhart und schmeckt

15 Jahre zentrale Wasserenthärtungsanlage im Wasserwerk Hoppbruch

Zu diesem positiven Fazit kommen zumindest Detlef Schumacher, Geschäftsführer der NEW Niederrheinwasser und Dr. Regine Schubbe, Leiterin der WLN (Wasserlabor Niederrhein).
Sie sind verantwortlich für die Qualität des Trinkwassers das in den Haushalten Mönchengladbachs zur Verfügung steht.
Hoppbruch liefert seit 1995 Trinkwasser und seit 1997 gibt es dort die zentrale Enthärtungsanlage.

 

Täglich wird das Trinkwasser durch das WLN kontrolliert.
Es liegt im Versorgungsgebiet im Härtebereich „mittel“. Das entspricht 8,4-14 Grad deutscher Härte.

Detlef Schumacher ist es ein besonderes Anliegen den Bürgern zu vermitteln, wie wichtig diese Enthärtungsanlage ist. Zur Enthärtung wird dem Rohwasser Kalkmilch zugegeben, wodurch eine Sättigung des Wassers mit Kalk erfolgt. Im Aufbereitungsreaktor wird dem Wasser feiner Sand zugegeben. Um diesen Sand bilden sich Kalkablagerungen und dem Wasser wird der Kalk fast vollständig entzogen.
Die so entstehenden Kalkkörner können zum Beispiel in der Landwirtschaft als Bodenverbesserer eingesetzt werden.

Vom Kauf einer privaten Enthärtungsanlage rät Schumacher ab. Sie erweisen sich im Test als nicht sehr wirkungsvoll, sind aber relativ teuer.

Außerdem besteht bei einigen Geräten die Gefahr, dass das Wasser nach der Enthärtung aggressiv auf die Rohre der Hausinstallation reagiert, Lochfraß und erhöhte Schwermetallkonzentrationen im Trinkwasser können die Folgen sein.

 

 

Warmwasserboiler sollten das Wasser nicht permanent über 55°C erwärmen, da sich bei höheren Temperaturen besonders viel Kalk absetzt.
Um einer Verkeimung des Wassers mit Legionellen vorzubeugen, sollte der Boiler einmal pro Woche eine Stunde lang auf höchster Stufe betrieben werden.
„Die Qualität unseres Wassers liegt weit über dem Standard,“ so Schumacher.
Dieser Standard wird in der Trinkwasserverordnung vorgeschrieben.