Abschied von Ayla Altuntaş

Am 10. August 2012 verstarb Ayla Altuntaş im Alter von 60 Jahre an den Folgen einer schweren Erkrankung. Seit ihrer Einreise aus der Türkei Anfang der Siebziger Jahre hat sich Ayla Altuntaş für die Integration der ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger eingesetzt.

Angefangen hat sie als sozialpädagogische Fachkraft in der Beratungsstelle Römerbrunnen, bevor sie 1992 zur Regionalen Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien wechselte und diese mit aufbaute.

Bis zuletzt hat sie sich dort um alle Belange rund um die Integration im schulischen und außerschulischen Bereich, durch ihre Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie Elternarbeit, insbesondere die Arbeit mit Müttern verdient gemacht.

Darüber hinaus hat sie sich auch im gewerkschaftlichen, politischen und kulturellen Bereich engagiert und brachte sich bei vielen Kooperationen und Projekten der Stadt ein.

Sie war ein wichtiges Bindeglied zwischen den Kulturen, Generationen und Geschlechtern.

Gülistan Yüksel, Vorsitzende des Integrationsrates:
„Ich bin tief betroffen und trauere mit ihrer Familie und ihren Freunden. Mit Ayla verlieren wir einen liebenswerten und großherzigen Menschen, sie fehlt uns!“

Ayla hat am 14.August 2012 auf dem Friedhof Preyerstraße ihre letzte Ruhe gefunden.
Viele haben dort von ihr Abschied genommen.

Yasamak! Bir agaç gibi tek ve hür ve bir orman gibi kardesçesine, bu hasret bizim!

Leben! Wie ein Baum, einzeln und frei und brüderlich wie ein Wald, diese Sehnsucht ist unser!

(Nazim Hikmet)