Videobeobachtung in der Mönchengladbacher Innenstadt wird verlängert

Die Videobeobachtung im Bereich der Mönchengladbacher Altstadt ist mit der Unterschrift des Polizeipräsidenten Mathis Wiesselmann mit Wirkung zum 1. September um weitere zwölf Monate verlängert.

Vor jeder Verlängerung wird die polizeilich relevante Lage in dem videobeobachteten Bereich analysiert und neu bewertet.

Die Zahlen der Straftaten waren dort in den vergangenen beiden Jahren jeweils temporär rückläufig. Dies erschließt sich allerdings aus der Tatsache, dass die gastronomischen Betriebe immer wieder für längere Zeit geschlossen oder unter bestimmten Auflagen geöffnet und somit nicht so ausgelastet waren wie in den Jahren zuvor.

Es liegen keine Fakten vor, die darauf schließen ließen, dass sich die Lage in der Altstadt mit der Wiedereinkehr des „normalen“ gastronomischen Betriebes und gesellschaftlichen Lebens dauerhaft anders darstellt als vor der Pandemie.

Vor Ablauf der Verlängerung in einem Jahr wird die Situation routinemäßig erneut geprüft und bewertet werden. Der videobeobachtete Bereich bleibt identisch.

Durch die Markthalle auf dem Kapuzinerplatz haben sich allerdings die baulichen Gegebenheiten geändert. Um dies auszugleichen und nach wie vor den gesamten Bereich beobachten zu können, wurde dort eine weitere Kamera installiert. (cw)