Zwei Demonstrationen in Mönchengladbach – Verlauf größtenteils störungsfrei

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Heute haben auf dem Marktplatz in Mönchengladbach-Rheydt zwei angemeldete Versammlungen („Freiheit statt neuer Normalität“ und „Kein Platz für Nazis“) stattgefunden.

Der polizeiliche Einsatz verlief weitestgehend störungsfrei.

Die Versammlung „Freiheit statt neuer Normalität“ startete etwas früher als ursprünglich geplant, um 13.45 Uhr.
Durch den Anmelder wurden 250 Teilnehmer erwartet, etwa 70 Menschen nahmen tatsächlich teil (bei der letzten Versammlung am 17. Mai 2020 waren 250 Personen angemeldet, ca. 150 nahmen teil).
Sie bestand heute aus einer Auftaktkundgebung, einem genehmigten Aufzug (mit Abstandsregelungen im Sinne der Coronaschutzverordnung) über eine kooperierte Strecke und endete dann wieder mit weiteren Rede- und Musikbeiträgen auf dem Rheydter Marktplatz.

Die Versammlung „Kein Platz für Nazis“ war mit 300 Personen angemeldet, etwa 200 Personen nahmen daran teil.
(Bei der letzten Versammlung am 17. Mai 2020 waren 100 Personen angemeldet, ca. 380 nahmen teil).
Sie begann, eine Stunde später als ursprünglich angemeldet, gegen 14 Uhr und blieb den gesamten Zeitraum über stationär an der vereinbarten Fläche am Marktplatz Rheydt.

Bei der Versammlung „Freiheit statt neuer Normalität“ kam es während eines Musikbeitrages zum Einsatz von Pyrotechnik durch einen Teilnehmer.
Ein anderer Teilnehmer der Versammlung fiel durch einen „Hitlergruß“ auf, den er in Richtung der Gegendemonstranten zeigte.
Polizisten fertigten entsprechende Strafanzeigen.

Beide Versammlungen endeten um 17 Uhr ohne weitere Störungen.
(cw)