Fünf mutmaßliche Täter erfolgreich ermittelt und festgenommen
Tot eines 81-jährigen Mannes aus Tönisvorst ist aufgeklärt

15-01-30-pk-polizei-0057Die Mönchengladbacher Mordkommission hat wieder hervorragende Arbeit geleistet.
Am vergangenen Mittwoch nahm die Polizei Mönchengladbach zeitgleich in Bergheim, Straelen und Weeze fünf Tatverdächtige fest. Sie stehen im dringenden Tatverdacht für die Tat am 1.10.2014 an einem 81-jährigen verantwortlich zu sein.

Kommissionleiter Ingo Thiel erläuterte die Hergänge der Tat und der anschließenden Ermittlungen gestern auf einer Pressekonferenz mit Zurückhaltung.
Noch sind nicht alle Details ermittelt, die fünf Inhaftierten haben zwar die Anwesenheit am Tatort zur Tatzeit bestätigt. Umfassende Geständnisse gibt es jedoch noch nicht.

Ob sich ein Teil der vermuteten Beute in den 60 Kartons befindet, die bei den Festnahmen beschlagnahmt wurden ist ebenfalls noch offen. Diese Sichtung wird noch Zeit benötigen.

Die Täter hatten die Tat konkret geplant, sie wollten an ein vermutetes Vermögen des Opfers gelangen, dazu war ihnen jedes Mittel recht. Sie überfielen ihn in seiner Wohnung, hatten gewartet bis er in seinem Haus war und quälten ihn gemeinsam solange, bis er ihnen den Zugang zum Tresor verriet.
Das Opfer hatte in den Monaten vor der Tat mit einem persönlichen Vermögen geprahlt und damit Begehrlichkeiten geweckt.

Für die sechzehn- bis zweiundzwanzigjährigen Täter die nicht miteinander verwandt sind, war es leicht, ihr einundachtzigjähriges Opfer zu überwältigen.
Wie sie sich zu der Tat zusammen fanden ist noch nicht geklärt.
Nach der Tat flüchteten sie in einem Auto. Beim Verlassen des Hauses wurden sie von Anwohnern gesehen, die sofort die Polizei informierten.
Eine 4-monatige Ermittlung begann, mit hohem Personaleinsatz schafften es die Beamten, alle Täter durch verdeckte Aktionen der Tat zuzuordnen. Am Tatort gefundenes DNA- Material hatte sie auf die Spur eines der Tatbeteiligten gebracht.
Nun sitzen alle fünf mutmaßlichen Täter nach Richterbeschluss in Untersuchungshaft und haben ihre Anklage zu erwarten.