Autor: Redaktion

  • Zonta: Bilderverkauf im Menge Haus

    Zonta: Bilderverkauf im Menge Haus

    In einem großen Ladenlokal im Erdgeschoss des Menge-Hauses auf der Fliethstraße verkauft der Zonta Club MG in diesem Jahr erstmalig nicht nur Second Hand Kleidung, sondern auch eine große Auswahl an Bildern und gerahmten Kunstdrucken.

    Noch bis zum 28.11. stehen die Türen des Menge-Hauses jeden Montag, Mittwoch, Freitag und Samstag von 10 bis 12 Uhr sowie jeden Donnerstag von 18 – 20 Uhr allen Interessierten offen.

    Fotos: Finger / Zonta

    „Durch die neue große Ausstellungsfläche mit Tageslicht hat uns Lothar Rhönisch als Verwalter des Menge-Hauses ermöglicht, in diesem Jahr auch unsere Bildersammlung angemessen zum Abverkauf zu präsentieren. Dafür sagen wir herzlich danke!“, so Nicole Finger, Vizepräsidentin von Zonta MG 1.

    Mit dem Erlös unterstützt Zonta MG 1 im Rahmen des Christkindlmarkts zahlreiche Einrichtungen für Menschen mit Behinderung in Mönchengladbach. Zum Verkauf stehen neben den Bildern Hosen, Oberteile und Tücher, Kostüme und Hosenanzüge bis hin zu eleganter Abendgarderobe. Handtasche, Schuhe und Schmuck gehören ebenfalls zum Angebot. Eine kleine Herrenmodenabteilung gibt es ebenfalls: Sportliche Hosen, Shirts, Pullover, Anzüge und Krawatten warten in bestem Zustand auf einen neuen Träger. Zonta MG 1 ist ein Service-Club berufstätiger Frauen aus Mönchengladbach und Umgebung. Einen Stand mit einer Auswahl des Second-Hand-Bestandes und der Bilder wird es auch auf dem Christkindlmarkt selber geben, der für Samstag, 30. November, auf dem Geroplatz geplant ist.

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  • Bezirksvertretung Ost tagt am 12. November

    Bezirksvertretung Ost tagt am 12. November

    Die Mitglieder der Bezirksvertretung Ost treffen sich am 12.11.2024 um 17:00 Uhr, im Ratssaal Rheydt, Rathaus Rheydt, 41236 Mönchengladbach zu ihrer nächsten öffentlichen Sitzung.

    Nach dem Fiasko in der Ampel wird man sehen, wie weit eine Zusammenarbeit noch möglich sein könnte.

    Auf der Tagesordnung steht der Entwurf des Haushalts für 2025/2026.
    Außerdem beschäftigt sich die Bezirksvertretung mit aktuellen Baumfällungen, dem Energiekonzept und der kommunalen Wärmeplanung, dem Bolzplatz Nespelerstraße, dem Umbau der Kreuzung Myllendonker Straße – Ueddinger Straße und einem Fußgängerüberweg an der Kleinenbroicher Straße Eine Übersicht über alle Tagesordnungspunkte und Beratungsvorlagen gibt es im Ratsinformationssystem unter https://stadt.mg/gremien-info

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  • Vision für das Quartier am Cityhaus wird konkreter

    Vision für das Quartier am Cityhaus wird konkreter

    Stadt legt Bebauungsplan-Vorentwurf für das Areal vor.

    Durch die im Sommer durchgeführten Maßnahmen rund um den sogenannten Tellmannplatz hat dieser wieder Aufenthaltsqualität, ist ruhig und sauber. Das meint die Stadt.
    Ein kleiner Vorgeschmack auf das, was da noch kommt, könnte man sagen. Denn das gesamte Areal rund um den Platz, das Cityhaus und das ehemalige Lankes-Gelände soll städtebaulich entwickelt werden.
    In einem Bebauungsplan-Verfahren (Nr. 811/S) sollen dafür die planungsrechtlichen Grundlagen geschaffen werden. Mit dem Vorentwurf präsentieren die Stadtplanerinnen und -planer dieser Tage den aktuellen Stand.

    „In diesem Bebauungsplan-Verfahren nehmen wir uns einer städtebaulichen Lücke an, die mitten im Herzen von Rheydt klafft, und in der sehr großes Potential schlummert“, beschreibt die Technische Beigeordnete Claudia Schwan-Schmitz die Handlungsnotwendigkeit.
    Insbesondere durch das brachliegende Lankes-Areal ergibt sich an dieser Stelle die Möglichkeit, gezielt innerstädtisch nachzuverdichten und dabei klimaresiliente Stadtentwicklung zu betreiben. „Wir wollen einerseits zusätzliche Nutzungen ermöglichen, die die Quartiersentwicklung begünstigen und eine attraktive bauliche Eingangssituation für das Rheydter Zentrum herstellen – vor allem Wohnen, aber auch Angebote für Gastronomie oder Einzelhandel.
    Andererseits geht es darum, durch mehr Bäume auf versiegelten Flächen der Aufheizung der Innenstadt entgegenzuwirken und Freiflächen und Grünflächen miteinander zu vernetzen“, so Schwan-Schmitz weiter.

    So könnte das Quartier am Cityhaus aussehen, wenn der jetzt im Vorentwurf vorgestellte Bebauungsplan einmal realisiert ist. (© Stadt Mönchengladbach)

    Das Lankes-Gelände soll zum Wohnareal mit viel Grün werden.
    Inhaltlich lassen sich die Planungen in drei Teilbereiche untergliedern, die später auch in unterschiedlichen Phasen realisiert werden könnten: Der erste Baustein umfasst das Lankes-Gelände, das derzeit durch die Wilhelm-Schiffer-Straße, die Friedrich-Ebert-Straße und die Hohlstraße von allen vier Seiten mit mehrspurigen Straßen umgeben ist. Es ist vorgesehen, die Verkehrsführung gemäß den Ergebnissen einer derzeit in Bearbeitung befindlichen Verkehrsuntersuchung anzupassen. Demnach könnte der nördlich der Brachfläche verlaufenden Straßenzug aufgegeben und die übrigen Verkehrsflächen teilweise reduziert werden. So könnte eine Bebauung des Areals an die vorhandenen Baustrukturen im Norden andocken. Bebaut werden soll die Fläche mit Wohnhäusern, die sich aus unterschiedlichen Gebäudetypen wie Mehrfamilienhäusern, Stadthäusern etc. zusammensetzen und so eine aufgelockerte Struktur erhalten. Dabei sind verpflichtende Dachbegrünungen und bepflanzte Innenhöfe mit eingeplant.

    Darüber hinaus soll eine neue öffentliche Grünfläche hergestellt werden, die zusammen mit dem vorhandenen Baumbestand entlang der Hohlstraße ein „grünes Band“ entlang der Bahntrasse bildet.

    Weniger Versiegelung und mehr Bäume nördlich vom Tellmannplatz.
    Der zweite Baustein des B-Plan-Verfahrens ist der Bereich nördlich des sogenannten Tellmannplatzes und des benachbarten Parkhauses. Hier wollen die Planenden die Voraussetzungen für eine mehrgeschossige Bebauung schaffen. Als Nutzungen wären aus stadtplanerischer Sicht Wohnungen direkt am Platz und daneben eine Kindertagesstätte mit darüber liegenden Wohnetagen vorstellbar. Die derzeit vorhandene Versiegelung würde deutlich reduziert und zusätzliche Bäume gepflanzt. Hier geht es der Stadtverwaltung vor allem darum, mögliche Zukunftsszenarien in dem Verfahren mit abzudecken. Denn derzeit gibt es an dieser Stelle mit dem Möbelhaus bereits eine funktionierende und den Stadtteil belebende Nutzung.

    Cityhaus könnte mit grünem Platz Entree zur Hauptstraße schaffen.
    Mit eingebunden in die Planungen und damit der dritte Baustein ist das Cityhaus, das sich als Hochhaus präsentiert und im rückwärtigen Bereich bis zur Hauptstraße erstreckt. Dort war als letzte Nutzung bis Ende 2023 der Rollmarkt. Genau dieser hinterste Gebäudeteil an der Hauptstraße soll gemäß dem aktuellen Planungsstand zukünftig einem kleinen Platz mit Bäumen weichen, sodass hier eine würdige Eingangssituation zur Hauptstraße geschaffen wird. Eine gastronomische Nutzung des Gebäudeteils am Platz könnte diesen Effekt verstärken.

    Durch die Neubebauung an Stelle des ehemaligen Rollmarktes wird der Block zwischen Mühlenstraße, Friedrich-Ebert-Straße und Hauptstraße geschlossen. Dadurch entstünde eine Innenhofsituation, die durch Entsiegelung und Bepflanzung die Wohnqualität an diesem Standort erhöhen würde. Denn auch für das Cityhaus ist, insbesondere in den Obergeschossen, eine Wohnbebauung geplant. Im Erdgeschoss sollen hingegen die schon benannte Gastronomie und verschiedene Dienstleistungen, aber auch Wohnungen im Hochparterre entstehen.

    Grundlagenarbeit, damit Visionen Wirklichkeit werden.
    Für Oberbürgermeister Felix Heinrichs hat das laufende B-Plan-Verfahren eine große Bedeutung für Rheydt: „Auch wenn wir uns noch in einer frühen Planungsphase befinden, zeigt der aktuelle Vorentwurf eins ganz deutlich: Wir nehmen den Schwung und die Begeisterung der Menschen für ihren Stadtteil auf, den wir bei der Vorstellung unserer Visionen für Rheydt Ende 2023 deutlich spüren konnten. Und wir nehmen konkrete Projekte in Angriff. Indem wir im Einklang mit den Vorstellungen der Rheydterinnen und Rheydter das notwendige Planungsrecht für das Quartier am Cityhaus schaffen, leisten wir wichtige Grundlagenarbeit. So können wir die passenden Investoren suchen, die bereit sind, aus unseren Visionen für Rheydt Wirklichkeit werden zu lassen. Bereits auf der diesjährigen Immobilienmesse Expo Real konnten wir erste Interessenten ansprechen.“

    Unter dem Titel „Visionen für Rheydt“ hatte die Stadt letztes Jahr drei Konzeptstudien für Rheydt in Auftrag gegeben, die Ende Oktober im Theater Rheydt einer großen interessierten Öffentlichkeit vorgestellt und mit dieser diskutiert wurden. Die Planungsbüros hatten dabei den Auftrag, Visionen und Traumbilder für Rheydt insgesamt, aber auch für konkrete Orte wie das Lankes-Gelände zu entwickeln. Gemeinsam mit den anschließenden Anregungen der Bürginnen und Bürger hat die Stadtverwaltung so wichtige Grundlagen und Impulse für die weitere Stadtteilentwicklung erhalten. Nach der derzeitigen Vorstellung des B-Plan-Vorentwurfs in den politischen Gremien wird zeitnah eine frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung durchgeführt. Auf dieser Grundlage wird dann ein Entwurf erarbeitet und eine weitere Beteiligungsrunde erfolgen, bevor das Verfahren mit einem Satzungsbeschluss durch den Rat seinen Abschluss finden kann.
    Der B-Plan schafft planungsrechtliche Möglichkeiten, deren Umsetzung anschließend Eigentümern und Investoren obliegt. Allerdings ist die Stadt auch hierbei in Teilen involviert.
    So befindet sich etwa das Cityhaus im Eigentum der Entwicklungsgesellschaft Mönchengladbach.

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  • FDP-Fraktion erklärt die Ampel-Koalition in Mönchengladbach für beendet

    FDP-Fraktion erklärt die Ampel-Koalition in Mönchengladbach für beendet

    Konsequenz aus dem Deal von SPD und CDU bei der Wahl des Stadtdirektors

    Nach intensiver Diskussion hat die FDP-Fraktion in ihrer gestrigen Sitzung (Montag, 4. November) beschlossen, die Ampel-Koalition im Mönchengladbacher Stadtrat nicht fortzusetzen.

    Die Freien Demokraten ziehen damit die Konsequenz aus dem Verhalten der SPD-Fraktion im Zusammenhang mit der Wahl des Sozialdezernenten und der Bestellung des Stadtdirektors.

    Hintergrund: Im Vorfeld der Wahl des neuen Sozialdezernenten im Rat am 10. Oktober hatte sich die Ampelmehrheit auf Vorschlag der SPD auf den Bewerber Sebastian Dreyer verständigt. Parallel dazu hatte diese ohne weitere Abstimmung mit ihren Ampelpartnern mit der CDU einen Deal geschlossen. Danach sollte die CDU bei der Wahl des Sozialdezernenten den SPD-Kandidaten Dreyer unterstützen und die SPD dafür mit der CDU den seinerzeit von der GroKo gewählten CDU-nahen Kämmerer Michael Heck zum Stadtdirektor bestellen.

    Dieses Verhalten, so die FDP, stellt einen allein von der SPD zu vertretenden Bruch der vereinbarten und in Koalitionen üblichen Regeln dar, dass man wichtige Entscheidungen gemeinsam berät und trifft. Die FDP sieht daher die notwendige Vertrauensbasis nachhaltig gestört.

    „Wir bedauern diese Entwicklung“, so der Fraktionsvorsitzende, Achim Wyen, „da die Zusammenarbeit bis dahin immer sehr sachorientiert und von gegenseitigem Vertrauen geprägt war. In der Kooperation mit den Partnern haben wir viele gute und richtige Entscheidungen treffen und wichtige Projekte auf den Weg bringen können.“

    Im Interesse der Stadt, so die FDP weiter, werden wir daher natürlich auch weiterhin mit unseren bisherigen Partnern, SPD und Grüne, aber auch mit den anderen demokratischen Fraktionen und Gruppen nach guten und gemeinsamen Lösungen für die weitere Entwicklung unserer Stadt suchen.

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  • Zuschauer sponsern Theaterplätze für Kinder

    Zuschauer sponsern Theaterplätze für Kinder

    Wer Kindern aus bedürftigen Familien ein schönes Theatererlebnis ermöglichen möchte, kann jetzt an den Theaterkassen spenden.

    Unter dem Slogan „Der spendierte Platz“ wird Kindern aus
    bedürftigen Familien seit einigen Spielzeiten am Theater Krefeld und Mönchengladbach der
    Besuch eines Weihnachtsmärchens ermöglicht.
    Im Theater Krefeld dürfen sich die kleinen Zuschauer in dieser Saison auf „Peter und der Wolf“ als Ballett von Robert North mit Musik von Sergej Prokofjew freuen. Im Theater Mönchengladbach wird Paul Maars Geschichte „In einem tiefen, dunklen Wald“ für Begeisterung sorgen.

    Beide Inszenierungen sind ab dem 30. November zu erleben und eignen sich für Kinder ab 6 Jahren.
    Spenden ab 7 Euro für Tickets werden in beliebiger Höhe ab sofort an den Theaterkassen entgegengenommen. Um die weitere Organisation kümmert sich das Team des Theaters.

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  • Waldwende jetzt – Veranstaltung am 7. Nov. 19 Uhr, Wegberger Mühle

    Waldwende jetzt – Veranstaltung am 7. Nov. 19 Uhr, Wegberger Mühle

    Wegberg ist grün – und das soll es – so wünschen wir es uns alle – auch bleiben.

    Laut aktuellen Untersuchungen sind jedoch unsere Wälder gefährdet. Ob die bisher getätigten, enorm aufwändigen Anstrengungen dazu führen können, ihn dauerhaft zu erhalten, erscheint zweifelhaft.
    Auch in Fachkreisen werden inzwischen immer mehr Stimmen laut, die für ein Umdenken sprechen.

    Die kommunalen Wälder sind Bürgerwälder, die vor allem dem Klimaschutz, dem Naturhaushalt, der Erholung und der Bewahrung des Landschaftsbildes dienen. Unsere Wälder sind darüber hinaus die wichtigsten Kohlenstoffspeicher, Wasserspeicher und “Wettermacher”, die für ihre Entwicklung und ihre vielfältigen pflanzlichen und tierischen Bewohner auch mehr große und alte Bäume enthalten müssen (“zunehmender Holzvorrat”). Zur Sicherung der Artenvielfalt und Biodiversität sind die Wälder unverzichtbar.

    Vor einem Jahr hat Dr. Lutz Fähser, ehem. Forstdirektor der Hansestadt Lübeck, im Forum Wegberg seine Konzepte der naturnahen (und kostensparenden) Waldbewirtschaftung vorgestellt. Mit diesem nachweislich erfolgreichen Konzept der „Naturnahen Waldnutzung“ entwickeln Wälder eine hohe Naturnähe durch ein Minimum an Eingriffen. Das sowohl in der Theorie als auch in der Praxis kontinuierlich weiterentwickelte Konzept kann somit für Forstbetriebe zur Grundlage einer naturnahen und schonenden Waldbewirtschaftung herangezogen werden.

    In diesem Jahr lädt das Netzwerk Natur und Nachhaltigkeit, in Kooperation mit dem Klimatisch Wegberg e.V., Do it for Nature Wegberg, dem NABU Wegberg e.V. und dem NABU Mönchengladbach e.V. zu einer öffentlichen Veranstaltung zum Thema:
    Waldwende jetzt, am Donnerstag, dem 7. Nov. um 19 Uhr in die Wegberger Mühle ein.

    Hauptredner ist an diesem Abend Dipl. Forstwirt Volker Ziesling

    Dipl. Forstwirt Volker Ziesling

    Herr Dipl. Forstwirt Volker Ziesling ist der Begründer der Initiative „Waldwende jetzt“.
    Der leitende Forstdirektor im Ruhestand bekam durch seine berufliche Laufbahn viele Einblicke in die Realität von Forstbetrieben. Er entwickelte ein Controlling-System, bei dem es nicht nur Messziffern für die Betriebswirtschaft gab, sondern auch wesentliche Aspekte des Waldes wie Artenvielfalt, Nachhaltigkeit und Erholung eine Rolle spielen. Freunde hat er sich in der auf wirtschaftlichen Erfolg ausgerichteten Forstwirtschaft damit allerdings nicht gemacht.

    Als weiteren Fachmann zum Thema Wald dürfen wir an diesem Abend Herrn Dr. Josef Tumbrinck, Leiter der Abteilung Naturschutz im NRW-Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr begrüßen, der am nachfolgenden Podiumsgespräch teilnehmen wird und für Fragen zur Verfügung steht.

    Am Folgetag, dem 8. Nov. um 10 Uhr ist im Beecker Wald eine öffentliche Waldbegehung mit Herrn Ziesling geplant.

    Der Eintritt am 7. Nov. und die Teilnahme an der Waldbegehung am 8. Nov. sind frei.

    Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, empfehlen wir eine unverbindliche Anmeldung:
    info@netzwerknn-wegberg.de

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  • Die Einrede der Verjährung durch das Bistum Aachen ist unmoralisch

    Die Einrede der Verjährung durch das Bistum Aachen ist unmoralisch

    Betroffenenrat Aachen lädt zu Protestkundgebung am 18. November ein.

    „Ein Grund sich zu schämen“: Dieses Wort von Papst Franziskus wird das Motto einer Kundgebung sein, zu der der Betroffenenrat im Bistum Aachen am Montag, 18. November, um 17.30 Uhr auf dem Münsterplatz zu einer Kundgebung einlädt.
    Nach der Einrede der Verjährung durch das Bistum Aachen folgen weitere Bistümer diesem schlechten Beispiel. Das ist besonders bedauerlich, da Bischof Dr. Helmut Dieser in mehreren Gesprächen Betroffene zur Klage aufgefordert hat und dabei auch mitteilte, auf die Einrede der Verjährung zu verzichten. Der Betroffenenrat hält die Einrede der Verjährung für unmoralisch.
    Mitglieder des Betroffenenrates werden bei der Veranstaltung auch das sog. Aachener Modell vorstellen. Dieses Verfahren einer außergerichtlichen Einigung zur Höhe eines angemessenen Schmerzensgeldes wurde durch den Betroffenenrat entwickelt. Es wurde in etwa zehnstündigen Verhandlungen mit dem ehemaligen Generalvikar diskutiert und letztlich durch das Bistum ohne Begründung abgelehnt.
    Die Kundgebung wird durch mehrere katholische Verbände, Katholikenräte und den Diözesanrat Aachen unterstützt. Die Betroffenen und ihre Vertretung hoffen auf eine rege Teilnahme.


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  • Digitalpaten für Mönchengladbachs Senioren

    Digitalpaten für Mönchengladbachs Senioren

    Acht Digitalpatinnen und -paten werden in Kürze ältere Menschen im Umgang mit digitalen Endgeräten beraten und bei der Umsetzung behilflich sein.

    Das ist aber erst der Anfang. Der Arbeitskreis „Digitale Welt“ des Seniorenrats Mönchengladbach bildet derzeit in Kooperation mit der Zentralbibliothek weitere ehrenamtlich Interessierte zu Digitalpaten aus.

    Smartphone, PC, Tablet sind für viele Senioren böhmische Dörfer. „Das wollten wir ändern“, teilt Birgit Weber mit, Leiterin des Arbeitskreises Digitale Welt.
    In mehrtägigen Schulungen wurde die erste Gruppe auf ihre Arbeit als Digitalpaten vorbereitet. Einer der Teilnehmer ist Heinz-Josef Hortmanns. „Ich bin Rentner und habe etwa 40 Jahre im Bereich IT gearbeitet. Insofern sind mir diese Themen bekannt“, berichtet er. Jedoch fehle ihm die Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Senioren. „Ich finde das Thema, die Heranführung der Senioren an die digitale Welt, sehr wichtig, da wir inzwischen ohne Internet, PC, Smartphone etc. im täglichen Leben nur sehr schwer zurechtkommen.“

    Eva und Peter Flath gehören zu den Mitinitiatoren und Referenten des Projekts „Digitalpaten für Senioren“. Beide bringen Erfahrungen aus Kaldenkirchen mit. Auf ihre Initiative und unter ihrer Leitung gründete sich dort 2020 der Digitalkompass-Standort. „Wir waren mit der Unterstützung von Senioren an ihren digitalen Geräten sehr erfolgreich“, erläutert Eva Flath. Durch diese jahrzehntelange Arbeit in der Schulung, speziell mit Senioren, weiß sie um die Schwierigkeiten, die viele beim Erlernen neuer Technologien haben. „Dieses Wissen gebe ich an die Digitalpaten gerne weiter“, schildert sie. „Außerdem werde ich selbst als Digitalpatin in Windberg und in der Zentralbibliothek tätig sein.“

    Peter Flath war, wie Heinz-Josef Hortmanns, fast 40 Jahre in der IT-Branche beschäftigt, konnte daher auch eigene Schwerpunkte in der Weiterbildung setzen. Als Allrounder beherrscht er den Umgang sowohl mit Handys als auch mit Tablets oder PC. „Als Digitalpate werde ich Techniksprechstunden in der Zentralbibliothek und in der Gemeinde St. Anna anbieten.“ Der Bedarf sei sehr hoch. „Ich fühle mich sehr gut in der Lage, vielen Mitbürgern bei ihren digitalen Problemen zu helfen.“

    Breit aufgestellt sieht sich auch Heinz-Josef Hortmanns. „Ich habe keinen Schwerpunkt. Falls ich ein Thema nicht kenne, kann ich mir sehr gut mit der Suche nach Lösungen per Internet helfen.“ In einem Seniorenheim in der Nähe seines Wohnortes ist er seit längerem als Berater aktiv. „Die Techniksprechstunden der Digitalpaten unterstütze ich in der Zentralbibliothek weiterhin.“

    Birgit Weber sieht das Projekt des Seniorenrats auf der Zielgeraden. Bald werden die nächsten Digitalpaten ihre Weiterbildung beenden und beratend in die einzelnen Stadtteile gehen. „Wir freuen uns sehr, dass wir vielen älteren Menschen somit die Teilhabe an digitalen Angeboten ermöglichen können.“

    Die nächsten Techniksprechstunden finden noch in diesem Jahr statt in der Zentralbibliothek Carl Brandts Haus, Blücherstraße 6, am 31.Oktober, 12. und 28. November sowie 12. Dezember 2024, jeweils von 10.00 – 12.00 Uhr.

    Interessierte wenden sich an digitalpaten-mg@gmx.de

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  • „Junge Liberale stellen sich gegen eine Erhöhung der Anwohnerparkgebühren“

    „Junge Liberale stellen sich gegen eine Erhöhung der Anwohnerparkgebühren“

    Am Sonntag, den 13. Oktober, tagten die Jungen Liberalen Mönchengladbach zum 2. ordentlichen Kreiskongress des Jahres.

    Auf dem Kongress positionierte sich die liberale Jugendorganisation und sprach sich für die langfristige Beibehaltung der aktuellen Anwohnerparkgebühren in Höhe von 30 Euro pro Jahr sowie eines einheitlichen Tarifs für alle PKW in Mönchengladbach aus.

    Seit dem Beschluss von Bundestag und Bundesrat aus dem Jahre 2021 gibt es keine deutschlandweit einheitliche Regelung mehr für die Höhe der Gebühren beim Anwohnerparken.
    Dies führt dazu, dass in vielen Städten – so auch in Mönchengladbach-  verschiedene Parteien eine Anhebung der Gebühren insbesondere aus ideologischen Gründen fordern. Beispielsweise hat die Stadt Neuss die Gebühren von 30 Euro auf 120 Euro vervierfacht und in Köln stiegen die Gebühren von 30 Euro auf 100 bis 120 Euro je nach Fahrzeuglänge.
    In einigen Städten war bereits die Verzwölffachung der aktuellen Gebühren im Gespräch.

    Anwohnerparken darf aus Sicht der Jungen Liberalen Mönchengladbach jedoch nicht zum Luxus werden.

    Martin Nösen, Kreisvorsitzender der Jungen Liberalen: „Es gibt für Anwohner häufig keine kostengünstigen oder kostenfreien Alternativen. Daher führt eine so starke Anhebung der Anwohnerparkgebühren zu einer unverhältnismäßigen Kostenbelastung für alle Bürger, die auf ihr Auto angewiesen sind und in deren Wohnquartieren Anwohnerparkplätze eingerichtet sind. Im Besonderen wird die arbeitende Mitte durch solche Belastungen weiter getroffen. Hierzu sollte auch die FDP-Ratsfraktion in der  lokalen Ampelkooperation klar Haltung beziehen.“

    Eira Dengel, stellvertretende Kreisvorsitzende, ergänzte: „Ein Anwohnerparkausweis ist keineswegs die Garantie auf einen freien Parkplatz, sondern lediglich die Erlaubnis, an der entsprechend ausgewiesenen Zone zu parken, sofern dort ein Platz frei sein sollte. Insofern ist der immer wieder herangezogene Vergleich zu regulären Parkgebühren in der Innenstadt aus Sicht der Jungen Liberalen hinfällig.“

    Die Jungen Liberalen Mönchengladbach setzen sich für die Entscheidungsfreiheit jedes Bürgers ein, selbst das für ihn am besten geeignete Verkehrsmittel zu wählen.
    Daher fordern die Jungen Liberalen eine für alle Verkehrsträger geeignete Verkehrspolitik in der Stadt Mönchengladbach und keine einseitige ideologisch aufgeladene Verdrängungspolitik gegen Autos – egal ob E-Auto oder Verbrenner.
    So lange insbesondere die öffentlichen Verkehrsträger häufig keine Alternative in der individuellen Fortbewegung sind, ist das Auto die Lebensrealität für viele Bürger!

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  • „MACHTlos!“

    „MACHTlos!“

    Eine fesselnde Ausstellung über künstlerische Darbietungen und Machtverhältnisse.

    Seid dabei am 23.10. ab 17 Uhr und schaut euch an, wie durch Kunst Grenzen überschritten werden und die Macht hinter der Kunst und Kultur kritisiert wird.

    Beschreibung:
    Als Abschlussprojekt des Seminars „Critique of Power in the Arts” des Studiengang BA. Kulturpädagogik an der Hochschule Niederrhein setzen sich die Studierenden künstlerisch mit den Machtstrukturen in Kunst und Kultur auseinander.
    Mit der kostenlosen Ausstellung „MACHTlos!“ möchten die angehenden Kulturpädagoginnen die oft unsichtbare, aber allgegenwärtige Macht, die hinter kreativen Prozessen, Institutionen und der Verwertung von Kunst steht, aufdecken und hinterfragen. Es wird eine Mischung aus visuellen Kunstwerken, Installationen, Performances und partizipativen Formaten geben.

    Ziel der Veranstaltung ist es, Machtverhältnisse sichtbar zu machen, ihre Auswirkungen auf Künstlerinnen und Zuschauerinnen zu diskutieren und das Verhältnis zwischen Kunst bzw. Kultur und Macht kritisch zu beleuchten. Die Ausstellung soll nicht nur eine Plattform für den kreativen Ausdruck sein, sondern auch einen Raum für Reflexion und kritische Auseinandersetzung bieten. Das Publikum soll ermutigt werden, die Wechselwirkungen von Kunst, Kultur und Macht in der Gesellschaft zu hinterfragen. So werden Besucherinnen die Möglichkeit haben, sich aktiv einzubringen und eigene Gedanken und Spuren zu hinterlassen.

    Die Ausstellung „MACHTlos!“ ist offen für die breite Öffentlichkeit und lädt alle Interessierten ein, sich mit dem Thema Machtverhältnisse in Kunst und Kultur auseinanderzusetzen. Während der Veranstaltung wird es vegane Köstlichkeiten sowie eine vielfältige Auswahl an Getränken geben.

    Ort: Köntges, Waldhausener Str 16,
    41061 Mönchengladbach
    Datum & Uhrzeit: 23.10.24 ab 17 Uhr

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  • Second Hand zugunsten von Menschen mit Behinderung

    Second Hand zugunsten von Menschen mit Behinderung

    Der diesjährige Verkauf von hochwertiger Second-Hand-Kleidung durch den Zonta Club MG 1 zugunsten des Christkindlmarktes startet in diesem Jahr am Samstag, 02. November und endet am Donnerstag, 28. November.

    In dieser Zeit stehen die Türen des Menge-Hauses (Eingang Fliethstr.) jeden Montag, Mittwoch, Freitag und Samstag von 10 bis 12 Uhr sowie jeden Donnerstag von 18 – 20 Uhr allen Shopping-Interessierten offen.

    Mit dem Erlös unterstützt Zonta 1 im Rahmen des Christkindlmarkts zahlreiche Einrichtungen für Menschen mit Behinderung in Mönchengladbach. Zum Verkauf steht alles von Hosen, Oberteilen und Tüchern über Kostüme und Hosenanzüge bis hin zu eleganter Abendgarderobe. Handtaschen und Schuhe gehören ebenfalls zum Angebot. Auch Designerstücke finden sich nicht wenige im Fundus des Service-Clubs. Eine kleine Herrenmodenabteilung gibt es ebenfalls: Sportliche Hosen, Shirts, Pullover, Anzüge und Krawatten warten in bestem Zustand auf einen neuen Träger.

    Erstmalig findet der Verkauf nicht in den Kellerräumen des Menge-Hauses, sondern in einem großen Ladenlokal im Erdgeschoss statt, in dem lange Zeit ein Küchenstudio untergebracht war. „Wir sind sehr dankbar, dass wir in diesem Jahr die Gelegenheit bekommen, unsere Ware auf einer großzügigen Fläche bei Tageslicht präsentieren zu können und hoffen, dass so noch mehr Kundinnen und Kunden zu uns finden“, so die Zontiens. Zonta MG 1 ist ein Service-Club berufstätiger Frauen aus Mönchengladbach und Umgebung. Einen Stand mit einer Auswahl des Second-Hand-Bestandes wird es auch auf dem Christkindlmarkt selber geben, der für Samstag, 30. November, auf dem Geroplatz geplant ist.

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  • Kuhhandel: Zukunft der politischen Ampel in Mönchengladbach gefährdet

    Kuhhandel: Zukunft der politischen Ampel in Mönchengladbach gefährdet

    Mit den Wahlen des neuen Sozialdezernenten Sebastian Dreyer (SPD) und des allgemeinen Vertreters des Oberbürgermeisters, Kämmerer Michael Heck, haben die Mönchengladbacher Sozialdemokraten die politische Ampel in eine Krise geführt.

    Das stellten jetzt die Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen und FDP einmütig fest.

    Im Vorfeld der Wahl des neuen Sozialdezernenten hatten die Ampelpartner sich auf Vorschlag der SPD auf den Bewerber Sebastian Dreyer verständigt.
    Ohne Abstimmung mit den Partnern hat die SPD aus Sorge, in ihrer Fraktion könnten für die Mehrheit notwendige Stimmen fehlen, mit der CDU den Deal geschlossen, dass diese bei der Wahl des Sozialdezernenten den SPD- und Ampelvorschlag Sebastian Dreyer unterstützt und die SPD dafür mit der CDU den seinerzeit von der GroKo gewählten CDU-nahen Kämmerer Michael Heck zum Stadtdirektor bestellt.  

    Grüne und FDP hatten sich dagegen jeweils für die Wahl einer der Beigeordneten (Christiane Schüßler, Claudia Schwan-Schmitz oder Silke Wehmhörner) ausgesprochen und die Wahl von Heck klar abgelehnt.

    Die FDP hatte wegen des Dissens der Ampelpartner gemäß dem Koalitionsvertrag die Verschiebung der Entscheidung gefordert und dazu dann im Rat einen Geschäftsordnungsantrag gestellt, die Wahl im Dezember durchzuführen. Das lehnten CDU und SPD einmütig ab. Die Grünen hatten dann Beigeordnete Christiane Schüßler als Gegenkandidatin vorgeschlagen.
    Auf Vorschlag der CDU wurde Michael Heck mit den Stimmen von CDU und SPD zum Stadtdirektor gewählt. Bündnis 90/Die Grünen und FDP hatten sich enthalten bzw. teilweise auch mit Nein gestimmt. 

    „Durch die Wahl des CDU-Kandidaten Michael Heck hat die SPD die Vereinbarungen zur Zusammenarbeit der politischen Ampel-Fraktionen im Rat gebrochen“, stellt FDP-Fraktionschef Achim Wyen fest.
    „An den Partnern vorbei mit einer anderen Fraktion in einer zentralen Personalfrage einen Deal zu schließen, ist ein schwerer Vertrauensbruch“, ergänzt Boris Wolkowski, Fraktionssprecher von Bündnis 90/Die Grünen.
    Zudem würden durch das Vorgehen die Beigeordneten der Stadt beschädigt: So hatte die CDU mit Verweis auf seine längere Dienstzeit im Rat behauptet, allein Michael Heck sei für die Position der OB-Vertretung geeignet. Dass dieses Argument nicht überzeugt und nur die parteipolitischen Absichten des Deals der SPD verdecken soll, wird schon daran deutlich, dass diese innerhalb der Ampel ursprünglich den Kandidaten Dreyer ins Gespräch gebracht hatte, der erst in dieser Ratssitzung gewählt worden ist und bisher noch gar keine Erfahrung in einer Verwaltung und als Beigeordneter hat.

    „Wir sehen vor diesem Hintergrund dringenden Gesprächsbedarf über die Zukunft der politischen Ampel“, betont Boris Wolkowski. Zunächst soll es ein Gespräch zwischen Grünen und FDP geben. Ob die „Ampel“ in Mönchengladbach weiter Bestand oder ausgedient hat, würden dann die nächsten Tage zeigen, so Wyen und Wolkowski unisono.

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  • „Föhrenwald, das vergessene Schtetl“

    „Föhrenwald, das vergessene Schtetl“

    Die letzte jüdische Siedlung in Europa.

    Von 1945 bis 1957 lebten im bayerischen Wolfratshau-sen im Ortsteil Föhrenwald (40 km südlich von München) zeitweise mehr als 5000 Juden, Überlebende des Holocaust – mit Synagogen, Religionsschulen und einer eigenen Universität für Rabbiner.
    Föhrenwald hatte eine jüdische Selbstverwaltung, eine jiddische Zeitung und eine jüdische Polizei.
    1957 wurde Föhrenwald aufgelöst, die Bewohner auf deutsche Großstädte verteilt. Föhrenwald wurde umbenannt und aus dem kollektiven Gedächtnis gelöscht. Der Ort steht exemplarisch für einen weitgehend unbekannten Teil der deutschen Geschichte.
    Der Autor ist dort aufgewachsen, er hat das Schweigen erlebt. Er verwebt die Spurensuche in seiner Heimat mit den Geschichten der Überlebenden – denen, die nach Israel gingen, und denen, die aus dem Land der Täter nicht wegkonnten.
    „Ich habe meine gesamte Jugend in einer Art Theaterkulisse verbracht, einer sehr schönen, fast kitschigen Theaterkulisse mit verschneiten Bergen am Horizont, glasklaren Seen, mit malerischen Bauerndörfern und barocken Kirchen. Natürlich war das alles real, aber die Bilder im Kopf bekamen zerschlissene Ränder und fadenscheinige Stellen, als ich herausfand, dass mitten in dieser friedlichen Landschaft ein blinder Fleck war, eine sehr große undurchsichtige Leerstelle, über die nie geredet worden war.“

    EINLADUNG zu Buchlesung Donnerstag 17. Oktober 19:00 h Haus der Regionen
    Bettrather Str. 22, Mönchengladbach (Parkplätze vorhanden)

    Der Eintritt ist frei (Wir sind dankbar für eine Spende)
    Ihre Anmeldung wird unsere Organisierung und Vorbereitung erleichtern.
    Bitte per E-Mail an: gcjz-mg@t-online.de

    Veranstalterin:

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  • Hubertusmesse 2024

    Hubertusmesse 2024

    Zu Ehren des heiligen Hubertus finden in diesem Jahr zwei Messen statt:

    03.11. 11 Uhr St. Gereon Giesenkirchen; Borrengasse 11, 41238 Mönchengladbach

    03.11. 17 Uhr St. Maria Empfängnis Venn; Mürrigerstraße 6, 41068 Mönchengladbach

    Mit musikalischer Gestaltung der Jagdhornbläsercorps Mönchengladbach und Rheydt.
    Die freiwillige Spendensammlung geht zugunsten der Initiative „Cantina Nest“ (ehrenamtlich betriebenes Kinderrestaurant).

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  • CDU-Fraktion lehnt Förderung der Rollbrett Union ab

    CDU-Fraktion lehnt Förderung der Rollbrett Union ab

    In der vergangenen Sitzung des Hauptausschusses (4.10.24) wurde die finanzielle Ausstattung der Rollbrettunion diskutiert.

    Konkret ist über den Zuschuss für den Betrieb in Rheydt sowie am Platz der Republik beraten worden.
    Der Verein soll jährlich rund 87.000€ erhalten, um das Angebot für Kinder und Jugendliche bis 2026 zu sichern. Dabei stößt die mangelnde Bereitschaft der Opposition zur Finanzierung der Rollbrettunion bei den Vorsitzenden der Fraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP auf Unverständnis.

    „Gerade im Rheydter Zentrum sind Angebote für Kinder und Jugendliche wichtig. Dabei ist die Rollbrettunion ein wichtiger Baustein und eine etablierte Anlaufstelle. Das Angebot kann ohne die Förderung nicht weiter erhalten bleiben. Eine ersatzlose Streichung der Mittel zerstört ein wichtiges Angebot für Kinder und Jugendliche.“, erklären die Fraktionsvorsitzenden gemeinsam. 

    Die Mehrheitsfraktionen bekräftigen die Sicherung des Angebots für die nächsten zwei Jahre.
    Die erfolgreiche Entwicklung der Rollbrettunion soll aus Sicht der Ampel-Partner weiter fortgesetzt werden. Dazu werden Sie die Finanzmittel im Rat am 10. Oktober entsprechend bereitstellen. 

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  • Die Laubzeit beginnt – auch Pflichten der Bürger

    Die Laubzeit beginnt – auch Pflichten der Bürger

    Die Mannschaft der mags-Grünunterhaltung ist verstärkt in den Grünanlagen der Stadt unterwegs und die Mannschaft der GEM ist ab sofort mit Besen, Laubbläsern und Kehrmaschinen im Dauereinsatz, um das Laub schnell von Fahrbahnen zu entfernen.

    Die Marschroute gibt dabei der Straßenreinigungskalender für die Stadt Mönchengladbach vor.
    Die Arbeiten erfolgen immer in Zweierteams: Einer fährt die Kehrmaschine, der andere geht mit dem Besen oder Laubsauger voraus und kehrt bzw. pustet die Blätter aus Ecken heraus. „Wir bitten deshalb Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer in den nächsten Wochen um Verständnis und besondere Rücksicht, wenn vermehrt Kehrmaschinen im Straßenverkehr unterwegs sind“, sagt GEM-Betriebsleiter Roberto Debill. Das oberste Gebot ist die Verkehrssicherungspflicht!

    Und hier ist wie jedes Jahr auch der Einsatz der Bürger*innen gefragt.
    Denn Anlieger*innen sind verpflichtet, den Gehweg in der Regel einmal wöchentlich zu säubern.
    Dazu zählen auch gemeinsame Geh- und Radwege. Das legt ebenfalls die Straßenreinigungssatzung der Stadt fest. Dazu gehört nicht nur, den Gehweg von Schmutz zu befreien, sondern auch Gefahrenstellen für Verkehrsteilnehmer*innen zu beseitigen. Dazu zählt beispielsweise nasses Laub, weil es schnell zur Rutschbahn werden kann. Daher gilt: Jeder kehrt vor seiner eigenen Tür.

    Anlieger*innen können auch für die Reinigung bis zur Fahrbahnmitte zuständig sein. Hierzu zählen Radwege, Sicherheitsstreifen und Haltestellenbuchten. Im Straßenverzeichnis zur Straßenreinigungssatzung steht, wer auf welcher Straße welche Aufgaben übernimmt. Online finden Interessierte alle Informationen:  https://mags.de/strassenreinigung-winterdienst/

    Wo und wie kann das Laub entsorgt werden?

    Die Blätter können bequem über die Biotonne entsorgt werden. Wer einen Komposthaufen hat, kann das Laub auch dort abladen. Wer keine Biotonne besitzt, kann für die Entsorgung seines Laubes die GEM-Wertstoffhöfe nutzen. Die Abgabe von Grünabfällen verursacht keine zusätzlichen Kosten.
    Am 16. November (Bezirke 1 bis 5) und 23. November (Bezirke 6 bis 10) bietet die GEM zudem Sondertermine zur Grünabfuhr an. An diesen Tagen können die Mönchengladbacher*innen Laub und Grünschnitt zur Abholung bereitstellen.

    Zu welchem Bezirk gehört meine Straße? Einfach online unter https://mags.de/online-abfuhrkalender die entsprechende Straße eingeben und schon werden nicht nur die Abfuhrtermine, sondern auch der Abfuhrbezirk angezeigt.

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  • „Schwarz-grüne Klimaanpassungspläne sind eine 110 Punke lange Mogelpackung“

    „Schwarz-grüne Klimaanpassungspläne sind eine 110 Punke lange Mogelpackung“

    René Schneider, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW erklärt:

    „Die Liste der heute vorgelegten Maßnahmen entpuppt sich als ziemlich ambitionslose Nummer. Aus der Lose-Zettel-Sammlung der schwarz-grünen Landesregierung hat Minister Krischer eine Liste voller Buzzwords gemacht. Das liest sich gut, ist aber durch keinen konkreten Plan für die Umsetzung hinterlegt. Finanziell wird in der Liste vollmundig angekündigt, was zeitgleich im Haushalt 2025 bereits still und leise weggekürzt wird. Für den Hochwasserschutz etwa gibt es keinen Cent mehr, obwohl Experten eine Milliarde Euro im Jahr fordern – aktuell sind es gerade mal etwa 84 Millionen Euro. Wer genau hinschaut, findet nicht einmal Projekte wie die Landesstelle für Katastrophenschutz wieder, die vor zwei Jahren von Ministerpräsident Hendrik Wüst angekündigt und bis heute nicht umgesetzt wurde.

    Deutlich wird die Ambitionslosigkeit der Landesregierung auch beim Flächenziel, das gar keine Rolle mehr spielt: So geht die Versiegelung des Landes ungebremst weiter. Zudem widerspricht das tatsächliche Agieren der Landesregierung den jetzt vorgestellten Absichtserklärungen. Der Minister verspricht in seinem Plan die „Förderung des Flächenrecyclings für Kommunen durch zusätzliche Mittel für den Verband für Flächenrecycling und Altlastsanierung (AAV)“. Tatsächlich schraubt das Land im Haushaltsplan 2025 die zusätzlichen Zuwendungen für den AAV von zwei Millionen Euro in 2024 auf 1,5 Millionen Euro zurück. Auch bei der direkten Unterstützung für Städte und Gemeinden sieht die Finanzplanung nicht mehr Geld als zuletzt vor. So macht das tatsächliche Agieren der Regierung Teile von Krischers Maßnahmen schon jetzt zur Makulatur.

    Wir werden in den kommenden Wochen diese 110 Punkte-Mogelpackung als das entlarven, was sie ist. Denn Klima-Kulissen aus Pappmaché werden dem Klimawandel nicht standhalten.“

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