Autor: Redaktion

  • Gülistan Yüksel zur Bundestagsmehrheit mit Rechtsextremen: „Kalkulierter Tabubruch und schwarzer Tag für unsere Demokratie“

    Gülistan Yüksel zur Bundestagsmehrheit mit Rechtsextremen: „Kalkulierter Tabubruch und schwarzer Tag für unsere Demokratie“

    Die Union und FDP haben gemeinsam mit der rechtsextremen AfD Politik gemacht.

    Mit Ansage hat die Union in Kauf genommen, dass ihr Antrag mit den Stimmen der AfD beschlossen wird. Dazu äußert sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel wie folgt:
    „Zum ersten Mal seit Gründung der Bundesrepublik wurde eine Mehrheit im Bundestag durch die Stimmen einer rechtsextremen Partei ermöglicht – auf Initiative des Oppositionsführers Friedrich Merz. Das ist eine historische Zäsur und ein Tiefpunkt der deutschen Nachkriegsgeschichte. Ich bin auch einen Tag danach noch immer schockiert und empört!
    Am selben Tag, an dem wir im Bundestag den Opfern des Nationalsozialismus gedacht haben, hat Merz sehenden Auges in Kauf genommen, dass seine populistischen Anträge durch die AfD zur Mehrheit geführt wurden. Eine Partei, die unsere Demokratie verachtet und bekämpft. Das ist verantwortungslos und geschichtsvergessen – es ist auch eine Gefahr für unser Land!
    Wenn Merz nun öffentlich bekundete, dieses Abstimmungsergebnis zu bedauern, dann ist das an Dreistigkeit kaum zu überbieten. Denn er spekuliert weiterhin auf die Stimmen der AfD, indem er auch für Freitag, 31.01., ein Gesetz auf die Tagesordnung gesetzt hat, dass er nur mit deren Stimmen beschließen kann. Ein unerhörtes Vorgehen, das Merz selbst bis zuletzt immer wieder ausgeschlossen hat. Mit seiner Kehrtwende und seinem Wortbruch verliert Merz auch jegliche Glaubwürdigkeit, wenn er beteuert nach der Wahl nicht mit der AfD koalieren zu wollen.
    Die Sozialdemokratie steht seit über 160 Jahren für Demokratie und Antifaschismus! Dieser Tradition fühle auch ich mich zutiefst verpflichtet. Selten hatte ich das Gefühl, dass die Verteidigung unserer Demokratie so wichtig ist, wie heute.“

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  • Die Linke fordert Distanzierung von Merz

    Die Linke fordert Distanzierung von Merz

    Die Linke Mönchengladbach ist entsetzt über die jüngsten Äußerungen von CDU-Parteichef und Kanzlerkandidat Friedrich Merz, der nicht nur Asylrechtsverschärfungen fordert, sondern auch bereit ist, diese mit den  Stimmen der AfD durchzusetzen. Die sogenannte „Brandmauer“ der CDU zur AfD bröckelt bereits vor der Wahl. Die Bereitschaft für politische Entscheidungen auf die Unterstützung der AfD zu setzen, zeigt wie weit Teile der CDU offen sind nach rechts zu rücken.

    Dazu erklärt der Kreisverband Die Linke Mönchengladbach:
    „Wenn Merz Mehrheiten mit der AfD im Bundestag in Kauf nimmt, öffnet er die Büchse der Pandora. Ausgerechnet in dieser Woche – am Gedenktag des Holocaust – wird Friedrich Merz im Deutschen Bundestag die  Brandmauer einreißen.

    Schon 1933 waren es die bürgerlich-konservativen Kräfte, welche die Gefährlichkeit der Nazis unterschätzten und ihnen die Schlüssel zur Macht überreichten. Noch vor einem Jahr ist die CDU nach den Correctiv- Enthüllungen empört gewesen – nun präsentiert sie vergleichbare Pläne, um im Wahlkampf Stimmung zu machen.

    Wir fordern die CDU in Mönchengladbach sowie den örtlichen CDU-Bundestagskandidaten und jetzigen Bundestagsabgeordneten Dr. Günter Krings auf, sich klar und unmissverständlich von den Aussagen ihres  Parteivorsitzenden und Kanzlerkandidaten zu distanzieren und gegen die Merz- Pläne zu stimmen. Die CDU muss zeigen, dass sie demokratische Werte nicht nur auf dem Papier, sondern auch in der politischen Praxis vertritt.“

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  • Jusos Mönchengladbach verurteilen gemeinsames Abstimmungsverhalten von Dr. Günter Krings mit der AfD-Fraktion

    Jusos Mönchengladbach verurteilen gemeinsames Abstimmungsverhalten von Dr. Günter Krings mit der AfD-Fraktion

    Am 29. Januar 2025 hat im Bundestag Dr. Günter Krings als Teil der CDU/CSU-Fraktion einem Antrag der Union zur Verschärfung der Migrationspolitik zugestimmt, der gemeinsam mit den Stimmen der AfD angenommen wurde.
    Die Jusos sind schockiert über das Ergebnis.

    „Mit seinem Verhalten hat Dr. Krings die demokratische Brandmauer zur AfD eingerissen und sich zum Steigbügelhalter für Menschenfeindlichkeit gemacht“, erklärt Alexander Bronheim, Vorsitzender der Jusos Mönchengladbach. „Es ist absolut inakzeptabel, dass der Direktkandidat unserer vielfältigen Stadt mit einer Partei stimmt, die vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall eingestuft wird“, führt Bronheim fort.

    Die Jungsozialisten kritisieren besonders, dass Dr. Krings offenbar eher an politischen Machtgewinn interessiert sei anstatt sich den drängenden Problemen der Zeit, den hohen Lebensmittelpreisen, der Sicherung der Renten oder dringend benötigten Investitionen in Bildung und Infrastruktur, zu widmen. Dazu Yannik Sechi, stellvertretender Vorsitzender der Jusos: „Hier wird auf niederstem Niveau probiert, Kapital aus der schrecklichen Tat von Aschaffenburg zu schlagen. Mit diesem sogenannten 5-Punkte-Plan wollen die Union und Dr. Krings EU-Recht brechen und bringen die Stabilität der Europäischen Union in Gefahr. Selbst die Gewerkschaft der Polizei hat erhebliche Zweifel an der Umsetzung geäußert. Symbolpolitik auf dem Rücken unschuldiger Opfer ist nicht hinnehmbar.“

    Für die Jusos steht fest, dass Dr. Krings und die CDU keine Lösungen für die wirklichen Herausforderungen unserer Gesellschaft suchen wollen. Es benötige Abgeordnete, die klar für Demokratie und gegen Rechtsextremismus einstehen.

    Mönchengladbach, 30.01.2025     

    Gez.: Der Vorstand der Jusos Mönchengladbach: Alexander Bronheim, Mandana Bayat, Yannik Sechi, Nina Böhmer, Charlotte Klug, Sean Ndjeka, Leonie Falkowski, Ibrahim Ahmad

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  • Was tun bei Schimmelbefall?

    Was tun bei Schimmelbefall?

    Die Verbraucherzentrale NRW rät, was bei Schimmel in Innenräumen zu tun ist.

    Gerade im Winter wollen und müssen viele Haushalte bei den Heizkosten sparen und drehen dazu die Thermostate an ihren Heizungen runter. Doch damit steigt das Schimmelrisiko durch Wohnraumfeuchte. Besonders gefährdet sind schlecht gedämmte Räume. „Hinter einem Schrank kann die Wand meist nicht erwärmt werden. Sie wird daher feucht, so dass schon nach einer kalten Woche Schimmelpilze wachsen können“, sagt Beratungsstellenleiterin Nazime Kirici von der Verbraucherzentrale NRW in Mönchengladbach.

    Sie erklärt, was Betroffene bei Schimmelbefall tun sollten.
    Überprüfen und Sofortmaßnahmen treffen. Wer Schimmel an der Wand entdeckt, sollte sich zuerst fragen, was passiert sein könnte. Gibt es irgendwo einen Wasserschaden beispielsweise durch Starkregen? Ist eine Wasser- oder Heizungsleitung defekt?
    Dabei gilt es Ruhe zu bewahren und überlegt zu handeln – oft ist keine Notfallsituation gegeben. Selbst wenn kein eigenes Verschulden vorliegt, haben auch Mieter:innen eine Mitwirkungspflicht, damit der Schaden nicht größer wird. Das bedeutet: Sofern sie keinem Risiko ausgesetzt sind, sollten sie Sofortmaßnahmen ergreifen, damit sich die Feuchtigkeit nicht ausbreitet. Liegt beispielsweise ein Wasserrohbruch vor, muss der Haupthahn zugedreht werden. Bei einem undichten Dach kann ein Wassereimer das eindringende Wasser auffangen.
    
    Schaden melden
    Im Schadensfall gilt für alle Betroffenen eine Informationspflicht. Nur so besteht die Möglichkeit, dass der Schaden von den verantwortlichen Personen schnell behoben werden kann. Bei Mietobjekten sind Vermieter:innen oder die Hausverwaltung zu informieren. Eigentümer:innen sind zur Meldung bei ihrer Gebäudeversicherung und der Hausverwaltung verpflichtet. Bei Neubauten ist es ratsam, das Bauunternehmen zu kontaktieren.
    
    Schaden dokumentieren
    Weiter gilt es, den Schaden bestmöglich zu dokumentieren und möglichst
    genau zu beschreiben: Betroffene sollten notieren wann und an
    welcher Stelle sie den Schaden entdeckt haben. Auch besondere Umstände
    wie starker Regen, Wind oder Sturm schriftlich sind zu dokumentieren.
    Fotos halten den Schaden anschaulich fest. Mit einem Maßstab
    daneben lassen sich Art und Größe des Schadens besser erkennen.

    Informationen und Rat einholen
    Damit nichts falsch gemacht wird und kein langwieriger Rechtsstreit entsteht, sollten Betroffene rechtlichen Rat einholen, bevor sie weitere Schritte unternehmen. Der Mieterverein oder die Mietrechtsberatung der Verbraucherzentrale NRW sind hier gute Adressen. Geht es um größere Schäden, um eine Analyse des Schadens oder die Planung der Schimmelsanierung sind Bausachverständige und spezialisierte Schimmelsanierungsfirmen gefragt.

    Grundsätzlich gilt: Für die Beseitigung des Schadens sind zuerst die Eigentümer:innen verantwortlich. Sollte sich später nach der Ursachenanalyse herausstellen, dass auch Mieter:innen eine Schuld oder Mitschuld tragen, werden sich diese gegebenenfalls finanziell beteiligen müssen. Wer befürchtet, durch den Schimmelschaden krank zu werden, sollte seine Hausärztin oder seinen Hausarzt aufsuchen. Diese
    kennen den persönlichen Gesundheitszustand am besten und können gegebenenfalls direkt an Spezialist:innen verweisen.

    Kontakt mit Schimmel minimieren
    Insbesondere bei Schäden, die insgesamt größer als ein halber Quadratmeter sind, sollte der betroffene Wohnraum bis zur Sanierung nicht mehr genutzt werden. Wenn das nicht möglich ist, sollte der Schaden
    vorrübergehend „abgeschottet“ werden: Dabei wird die Schadstelle entweder luftdicht mit Folie abgeklebt oder provisorisch mit Wandfarbe überstrichen, damit sich Pilzsporen bis zur zeitnahen Sanierung nicht weiterverbreiten. Nur bei Schäden unter einem halben Quadratmeter kann eine Eigensanierung erfolgen, wenn der Schaden oberflächig ist, die Betroffenen gesund sind und sie sich das fachlich zutrauen. Was
    dabei zu beachten ist, steht auf der Internetseite der Verbraucherzentrale NRW. Voraussetzung für eine erfolgreiche Sanierung ist, dass die Ursache des Feuchteschadens behoben und das befallene Material vollständig beseitigt wurde. Antischimmelmittel beseitigen weder die Pilzbestandteile noch die Ursache und sollten nicht zur Sanierung verwendet werden. Wichtig ist neben der Schimmelbeseitigung und Ursachenforschung, wie ein Schimmelbefall zukünftig verhindert werden kann. Fachliche Hinweise zur Sanierung, zur energetischen Verbesserung des Gebäudezustandes und zum schimmel- und schadstofffreien Wohnen geben die Energie- und Umweltberatungen der Verbrauchzentralen.

    Weitere Informationen und Links:
    Schimmelvorsorge, Beseitigung und ein Wegweiser Erste Hilfe bei Schimmel unter: www.verbraucherzentrale.nrw/node/6794
    Das Landesnetzwerk Schimmelberatung NRW hält alle wichtigen Informationen und Verweise bereit unter www.schimmelnetz.nrw
    Der Ratgeber „Feuchtigkeit und Schimmelbildung“ kann hier bestellt werden: www.ratgeber-verbraucherzentrale.de/energie-umwelt/feuchtigkeit-und-schimmelbildung-35864241

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  • Kreiswahlausschuss hat getagt

    Kreiswahlausschuss hat getagt

    Der Kreiswahlausschuss der Stadt Mönchengladbach für die Bundestagswahl hat heute in öffentlicher Sitzung einstimmig die von den Parteien eingereichten Kreiswahlvorschläge zugelassen. Dies sind:

    Kathrin Henneberger (MdB), GRÜNE

    Dr. Günter Krings (MdB), CDU

    Gülistan Yüksel (MdB), SPD

    Ulas Sazi Zabci, Die PARTEI

    Stephan Wilms, FREIE WÄHLER

    Dominique Fietze, WerteUnion

    Dirk Hansen, FDP

    Martina Nolte, Volt

    Michael Hans-Joachim Immel, AfD,

    Corina Bülow, BÜNDNIS DEUTSCHLAND

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  • Nichts Alltägliches.

    Nichts Alltägliches.

    Ab dem 07.03.2025 beginnt beim DRK im Herzpark an der Louise-Gueury-Straße 410 ein dreitägiger Kurs für Interessierte die ehrenamtlich Menschen begleiten und unterstützen möchten, die sich  im Sterbeprozess, oder in der letzten Phase einer schweren Erkrankung befinden. Begleitet und gestützt werden müssen fast immer auch betroffene Angehörige.

    Was kann ich für Patienten und Angehörige tun? Wie kann ich ein helfendes Gespräch führen/gestalten? Wie komme ich in Kontakt mit demenziell veränderten Patienten. Wie wichtig ist es, von liebgewonnenen Gewohnheiten zu wissen, Lieder und Redewendungen zu kennen? Auf all‘ diese Fragen gibt der Kurs ab dem 07.03.2025 Antworten

    Ganz wichtig, wer sich für diese Aufgabe entscheidet, bleibt nicht alleine mit seinen Erfahrungen und Erlebnissen. Bei regelmäßigen Treffen ( Supervisionen) wird in vertrauensvoller Atmosphäre offen ausgetauscht  und Erlebtes, bevor es belastend wird, be.-u.aufgearbeitet

    Auch zwischen den Treffen ist zu jeder Zeit ein Mensch für Sie da, der Ihnen mit Ohr und Rat zur Seite steht.

    Der eigene Blick auf die Wertigkeit von Leben und menschlichem Miteinander erfährt eine Veränderung.

    Wer sich angesprochen fühlt, entnimmt die nötigen Infos über Struktur, Philosophie und Abläufe des ambulanten Dienstes, sowie Kontakte, Termine für Ausbildung  und Seminare bitte dem angefügten Bildmaterial.

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  • Linksfraktion: FDP zündelt auf Kosten der Obdachlosen!

    Linksfraktion: FDP zündelt auf Kosten der Obdachlosen!

    Die FDP Mönchengladbach-Nord hat in einer Erklärung ihre Kritik an dem von der Caritas geplanten Umzug des Tagestreff für Obdachlose Menschen von der Erzbergerstraße zum Adenauer Platz veröffentlicht[wurde durch die Redaktion gelöscht].

    Die LINKE sieht auch, dass die Sozialplanung der Stadt in den letzten Jahren nur reagierte statt zu gestalten. „Das ist aber kein Grund die Anwohnenden in ihren Ängsten zu bestärken und schon jetzt erhöhte Einsatzzahlen von KOS und Polizei herbei zu reden“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Torben Schultz, „Viel mehr sollte betont werden, wie geräuschlos der Tagestreff von je her funktioniert.“

    Nach Ansicht der Linksfraktion überträgt die FDP mit ihrer Erklärung die Situation aus der Rheydter Innenstadt und am Container am Tippweg auf die Lage am Adenauerplatz. Damit unterschlägt sie aber wie es in Rheydt zu der derzeitigen Situation kam, denn in Rheydt vermischten sich seit Ende 2022 schlagartig eine bis dahin fast unauffällige Alkoholiker*innen Szene mit Abhängigen illegaler Drogen, die am Platz der Republik und in Krefeld vertrieben wurden. Die Verwaltung schrieb zu recht von einer „sehr heterogenen und variierenden Gruppe mit vielfältigen Problemlagen wie Sucht, psychischen Problemlagen, Tagesobdachlosigkeit und Obdachlosigkeit“[2]. Die LINKE kritisierte schon damals, dass die Verwaltung auf ihre richtige Analyse mit den falschen Methoden reagierte und die Vermischung beförderte statt bedarfsgerechte Lösungen anzubieten. „Ganz anders ist es nun mit dem Tagestreff“, betont Schultz, „Natürlich haben auch hier die Besucher*innen ihre individuellen Probleme, aber der Treff ist kein Schmelztiegel wo sich Drogenhandel und Konsum mischen. Das Angebot war gut in den Stadtteil integriert und zieht jetzt lediglich wegen der Raumsituation 500 Meter weiter.“

    Die FDP kritisiert weiter, dass die Politik nicht eingebunden war, dass die Kosten für die Stadt nicht bekannt sind und dass die Verwaltung die Ansiedlung von Sozialangeboten nicht lenkt. Dazu sagt Schultz: „Bis vor drei Monaten war die FDP selbst in der Verantwortung. In dieser Zeit wurde planlos die Schließung der Obdachlosenunterkunft Jenaer Straße verkündet, wo der Ersatz zwei Jahre auf sich warten ließ und erst gerade eröffnet wurde. Der langfristig geplante Bau einer Sammelunterkunft für die absehbar wegfallenden Betten wurde abgebrochen. Die Finanzierung der Hilfen für obdachlose Frauen wurde eingestellt und erst nachträglich wieder aufgenommen ohne eine langfristige Perspektive zu geben. Selbst der berüchtigte Container mit Umzug blieb trotz entsprechender Anträge stehen. Und die Liste ist noch lange nicht Vollständig. Die FDP ist mitverantwortlich für die mangelhafte Sozialplanung. Das zu verschweigen und nun die Angst vor einem bewährten Angebot zu schüren gehört sich nicht, auch wenn gerade Wahlkampf ist!“

    Quelle(n)/Fußnote(n):
    2: Vorlage der Verwaltung zum Bürger*innen Antrag zum Container am Tippweg
    https://ris-moenchengladbach.itk-rheinland.de/sessionnetmglbi/vo0050.asp?__kvonr=19590

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  • „Das ist politische Bildungskapitulation“

    „Das ist politische Bildungskapitulation“

    Das NRW-Schulministerium hat den Schulen über die Bezirksregierungen untersagt, in der Karenzzeit vor der Bundestagswahl noch Podiumsdiskussionen mit Politikern abzuhalten.

    Dilek Engin, schulpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

    „NRW geht weiter mit negativem Beispiel voran. Während Bundesländer wie z.B. Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein oder Hamburg Podiumsdiskussionen an Schulen weiterhin ermöglichen, betreibt Nordrhein-Westfalen politische Bildungskapitulation. Wann ist es je von größerer Bedeutung gewesen, mit Schülerinnen und Schülern über die Richtung zu diskutieren, in die unser Land gehen soll? Wie die Zukunft gestaltet werden soll, muss vor einer Wahl doch auch und erst recht mit der jungen Generation besprochen werden. In Schleswig-Holstein werden die Schulen sogar aktiv dazu ermutigt, in der heißen Phase des Wahlkampfs ,offen zu sein für eine Einbeziehung von Mandatsträgerinnen und -trägern sowie Vertreterinnen und Vertretern politischer Parteien‘.

    Dieser Erlass des NRW-Schulministeriums ist ein völlig falsch verstandenes Zurückhaltungsgebot. Es kann zudem keine Neutralität gegenüber unserer Verfassung geben. Sie nützt daher auch nur denen, die nicht aufklären, sondern Verwirrung und Verunsicherung stiften wollen. Frau Feller, nehmen Sie den Erlass zurück.“

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  • „Erstmals Beschäftigtenrückgang in NRW: Unter Minister Laumann geht´s mit der Pflege bergab“

    „Erstmals Beschäftigtenrückgang in NRW: Unter Minister Laumann geht´s mit der Pflege bergab“

    Erstmals seit dem Jahr 1999 geht die Anzahl der Beschäftigten in der Pflege in Nordrhein-Westfalen zurück.

    Ende 2023 waren es 0,6 Prozent (1.583 Personen) weniger als zwei Jahre zuvor. Bei den ambulanten Pflegediensten betrug der Rückgang sogar 1,2 Prozent. Diese Zahlen hatte IT.NRW heute Morgen bekanntgegeben. Erst vor wenigen Wochen hatte IT.NRW verkündet, dass die Zahl der Pflegebedürftigen von 2021 bis 2023 in Nordrhein-Westfalen um über 16 Prozent angestiegen war.
    Der pflegepolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Thorsten Klute sagt dazu:

    „Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Es wird immer klarer: Unter Minister Laumann geht es mit der Pflege bergab. Während die Anzahl der Pflegebedürftigen im Land deutlich steigt, werden die professionellen Pflegekräfte weniger. Besonders die ambulanten Pflegedienste sind von diesem Schrumpfungsprozess betroffen. Dabei wird es gerade auf diese in den nächsten Jahren besonders ankommen. Fast 90 Prozent der Pflegebedürftigen in NRW werden zu Hause gepflegt. Sie und ihre Angehörigen brauchen dafür professionelle Unterstützung. Die ambulanten Pflegedienste und die Tagespflegen spielen dabei eine Schlüsselrolle. Wenn Familien die Pflege demnächst noch stärker tragen müssen und Pflegebedürftigkeit nicht arm machen soll, dann ist all das zu stärken, was Familien stark macht.

    Und was macht Minister Laumann in dieser Situation?
    Er streicht den Pflegeschulen die Mittel für Investitionen zusammen. Von ursprünglich 7 Millionen in 2024 auf 2,2 Millionen in 2025. Und das scheint nicht genug zu sein: Außerdem kürzt er Jahr für Jahr de facto die Mittel für die Investitionsförderung in der ambulanten Pflege.
    Seit fast 30 Jahren beträgt diese Förderung in NRW nahezu unverändert 2,15 Euro pro Leistungsstunde. I
    m selben Zeitraum lag die Preissteigerung bei fast 70 Prozent. Jedes Jahr sind diese 2,15 Euro vom Land also weniger wert. So wird das nichts in NRW. 
    Übrigens: Fast 13 Jahre davon fallen in die Amtszeiten von Minister Laumann. Die schwieriger werdende Lage in der Pflege in NRW ist zu einem großen Teil Ergebnis seiner Arbeit.“

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  • Online-Ringvorlesung zum Thema Klimaschutz und Rechtspopulismus

    Online-Ringvorlesung zum Thema Klimaschutz und Rechtspopulismus

    Rechte Parteien und ihre Ideologien nutzen für ihre Propaganda häufig Themen, die potentielle Wähler:innen emotional triggern und Konfliktpotential schüren.

    Zu den populistisch aufgeheizten Themen zählen unter anderem auch der Klimawandel und die Energiewende.
    Unter dem Titel „Wie sich der Rechtspopulismus des Themas Klimaschutz/Energiewende bedient!“ findet am Mittwoch, den 15. Januar 2025, ein Vortrag im Rahmen der Ringvorlesungsreihe „GEMEINSAM NACHHALTIG“ statt.
    Die Veranstaltung findet von 17:15 bis 18:30 Uhr online via Zoom statt.
    Interessierte können sich unter hn-nrw.de/anmeldung-ringvorlesung-2024-2025/ anmelden.

    Als Referentin ist Dr. Beate Küpper geladen. Sie ist Professorin am Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Niederrhein (HSNR), wo sie zur sozialen Arbeit in Gruppen- und Konfliktsituationen forscht und lehrt. Im Anschluss an den Vortrag können Teilnehmende mit der Referentin diskutieren.

    Organisiert wird die Veranstaltung von der Nachhaltigkeitsallianz für angewandte Wissenschaften NRW, die jeden zweiten Mittwoch im Monat zur Ringvorlesung „GEMEINSAM NACHHALTIG“ einlädt sowie der Stabsstelle Nachhaltigkeit der HSNR.
    Die Live-Ringvorlesungen finden seit 2 Jahren im Wechsel der beteiligten Hochschulen statt.
    Weitere Informationen zu der Vorlesung und weiteren Beiträgen finden Interessierte unter hn-nrw.de/nachhaltigkeitsallianz/gemeinsam-nachhaltig/.

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  • VdK NRW fordert klare Weichenstellungenzur Bundestagswahl

    VdK NRW fordert klare Weichenstellungenzur Bundestagswahl

    Besondere Herausforderungen für unser Bundesland.
    Verband startet neue Aktion: „Ja zum Sozialstaat“

    Bundestagswahl im Februar und Kommunalwahlen im September – im Wahljahr 2025 steht
    die Zukunft des Sozialstaats auf dem Prüfstand.
    Der VdK NRW stellt vier Kernforderungen an die Politik, um die soziale Gerechtigkeit und die Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger zu sichern.

    Mit unserer Aktion „Ja zum Sozialstaat“ möchten wir darauf aufmerksam machen, dass eine sozial ausgewogene und generationengerechte Ausgestaltung des Renten-, aber auch des Gesundheits- und Pflegesystems, tiefgreifende Entscheidungen erforderlich macht.

    Sichere Rente für alle einführen

    Das Rentenniveau muss mindestens stabil bei 48 Prozent gehalten werden, wir fordern
    allerdings eine Anhebung auf 53 Prozent, um armutsfeste Renten zu garantieren. Um diese
    Anhebung zu finanzieren und Ungerechtigkeiten in der Alterssicherung abzumildern, müssen
    alle Erwerbstätigen, also auch Beamtinnen und Beamte, Politikerinnen und Politiker sowie
    Selbstständige, in die Rentenversicherung einzahlen.
    Zudem darf es keine Erhöhung des gesetzlichen Renteneintrittsalters geben. Jedoch sollte Menschen, die auch nach 67 Jahren noch arbeiten wollen und können, diese Möglichkeit gegeben werden.

    Betrifft uns in NRW besonders, weil …
    … NRW mit 18,8 Prozent bundesweit eine der höchsten Armutsquoten aufweist. Allein die
    Stadt Gelsenkirchen ist in diesen Statistiken in Deutschland neben weiteren Ruhrgebietsstädten traurige Spitze – auch bei der Kinderarmut. In NRW sind 24,6 Prozent
    aller Kinder von Armut betroffen. Und 310.000 ältere Menschen in unserem Bundesland
    kommen ohne Grundsicherung im Alter nicht über die Runden. Das sind zehn Prozent mehr als vor fünf Jahren.

    Einheitliche und solidarische
    Kranken- und Pflegeversicherungen umsetzen

    Der Mindestlohn muss sofort auf 15 Euro festgesetzt werden, damit man trotz hoher Wohn-, Lebensmittel- und Energiekosten leben und sich eine Alterssicherung aufbauen kann. Den Angaben des Bundesarbeitsministeriums zufolge müssten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer schon jetzt 14,56 Euro brutto pro Stunde verdienen, um durch ihren Lohn und ohne zusätzliche Sozialleistungen auf eine Rente zu kommen, die der Höhe der Grundsicherung im Alter entspricht. Der Mindestlohn als nach wie vor wichtigstes Instrument gegen Altersarmut liegt aber nur bei 12,82 Euro. Besonders Frauen müssen besser
    abgesichert werden. Sie sind häufiger von Armut, niedrigen Löhnen und kleinen Renten betroffen als Männer. Das heißt unter anderem: geschlechtergerechte Verteilung unbezahlter Sorgearbeit und ein massiver Ausbau bedarfsgerechter Betreuungsangebote für Kinder und Pflegebedürftige.

    Betrifft uns in NRW besonders, weil …
    … NRW mit 18,8 Prozent bundesweit eine der höchsten Armutsquoten aufweist. Allein die
    Stadt Gelsenkirchen ist in diesen Statistiken in Deutschland neben weiteren
    Ruhrgebietsstädten traurige Spitze – auch bei der Kinderarmut. In NRW sind 24,6 Prozent
    aller Kinder von Armut betroffen. Und 310.000 ältere Menschen in unserem Bundesland
    kommen ohne Grundsicherung im Alter nicht über die Runden. Das sind zehn Prozent mehr als
    vor fünf Jahren.

    Einheitliche und solidarische Kranken- und Pflegeversicherungen umsetzen

    Wir brauchen eine umfassende Pflegereform. Zur Finanzierung muss eine einheitliche Pflegeversicherung, in der alle Bürgerinnen und Bürger versichert sind, also auch Beamtinnen und Beamte, Abgeordnete und Selbstständige, eingeführt werden. In diese müssen, wie bei der einheitlichen solidarischen Krankenversicherung, alle Einkunftsarten einbezogen werden. Bei der Krankenhausreform muss die Transformation aus Steuermitteln finanziert werden. Es kann nicht sein, dass gesetzlich Versicherte eine Summe von 25 Milliarden Euro aufbringen sollen, um die Krankenhauslandschaft zu reformieren und die
    Privatversicherten wiederum keinen Beitrag leisten müssen.

    Betrifft uns in NRW besonders, weil …
    … hier 16,4 Prozent mehr Pflegebedürftige leben als noch vor zwei Jahren (1,4 Millionen). Bis
    2050 wird der Anteil sogar 30 Prozent höher liegen als heute. Zudem: Mit 3.200 Euro
    Eigenanteil, den Pflegebedürftige für einen Heimplatz im ersten Aufenthaltsjahr aus eigener
    Tasche bezahlen müssen, ist NRW bundesweit trauriger Spitzenreiter. Immer mehr Personen rutschen deshalb in die Sozialhilfe ab. Der Beleg: Bei den Sozialhilfeausgaben gab es im Bereich Pflege
    gegenüber dem Vorjahr den stärksten prozentualen Anstieg von mehr als 23 Prozent.

    Teilhabe von Menschen mit Behinderung verwirklichen

    Wirksame Reformen sind notwendig für eine flächendeckend barrierefreie Gesellschaft – vorrangig im ÖPNV und beim Wohnungsbau. Im Bereich Arbeit fehlen in zahlreichen Unternehmen immer noch inklusive Arbeitsplätze, barrierefreie Arbeitsumfelder, gezielte Fördermaßnahmen und eine glaubwürdige Bereitschaft zur Anpassung von Arbeitszeitmodellen. Zudem sind die Schwerbehindertenvertretungen (SBV) zu stärken. So ist gesetzlich klarzustellen, dass die SBV bereits im Vorfeld von geplanten personellen
    Maßnahmen informiert und angehört wird.

    Betrifft uns in NRW besonders, weil …
    … hier 11 Prozent (1,94 Millionen Menschen) mit einer anerkannten Schwerbehinderung leben. 14 Prozent von ihnen sind arbeitslos gemeldet, das ist im Vergleich der Bundesländer die höchste Quote. Zudem dauert für sie die Suche nach einem Arbeitsplatz bundesweit am längsten: 438 Tage und damit 113 Tage länger als für Menschen ohne Beeinträchtigung.

    Und so ist es finanzierbar:

    Der Staat braucht die Wiedereinführung einer verfassungsgemäßen Vermögenssteuer. Zudem: Eine sozial gerechte Ausgestaltung der Einkommenssteuer könnte die nicht mehr leistungsgerechte Einkommensungleichheit in Deutschland reduzieren. Hierzu bräuchte es gleichermaßen eine Anhebung des Grundfreibetrages und des Reichensteuersatzes.
    Kapitalerträge müssen wie die übrigen Einkünfte mit dem individuellen Steuersatz veranlagt werden. Durch die Einführung einer internationalen Mindestbesteuerung für Unternehmen und Milliardäre sowie einer Finanztransaktionssteuer könnte zusätzliches Steueraufkommen erzielt werden.

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  • Prosit Neujahr

    Prosit Neujahr

    A uf ein gutes Neues Jahr 2025 !
    Ein Prosit allen Leserinnen und Lesern wünscht das Team von MG-Heute.

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  • Frauen und Mönchengladbach

    Frauen und Mönchengladbach

    Spuren weiblichen Lebens in der Stadtgesellschaft –
    vorgestellt von Hans Schürings

    Das Kollektiv rund um die Geschichtswerkstatt Mönchengladbach und der „Frauengeschichtsverein FrauenVITA e.V.“ verschreiben sich mit einem Buchprojekt dem Anliegen, weibliches Leben in Mönchengladbach zu beleuchten und ungekannte Geschichten zu erzählen.
    Clara Grunwald, Dr. Marie Bernays, Vilma Sturm und viele mehr haben in Mönchengladbach Spuren hinterlassen. Hans Schürings stellt an diesem Nachmittag historische und zeitgenössische Perspektiven des weiblichen Lebens in Mönchengladbach vor.

    Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
    Der Eintritt ist für alle frei, Spenden sind willkommen!
    Termin: Mittwoch, 08.01.2025
    Uhrzeit: 15.00 Uhr bis ca. 16.30 Uhr
    Ort: Der Paritätische
    Friedhofstr. 39
    41236 Mönchengladbach

    Busverbindung: Ab HBF MG mit Linie 097 und SB 04 bis Rathaus Rheydt dann 7 Min. Fußweg.
    Das Erzählcafé wird gefördert durch das Kompetenzzentrum Ressourcenorientierte Alter(n)sforschung (REAL) der Hochschule Niederrhein – Fachbereich Sozialwesen, verschiedene Altenzentren und soziale Einrichtungen in Mönchengladbach. Nähere Infos unter www.erzaehlcafe.de oder 0176 31450131.

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  • Wohnungslose Menschen feierten Weihnachten in der Caritaskirche

    Wohnungslose Menschen feierten Weihnachten in der Caritaskirche

    Zu einer stimmungsvollen Weihnachtsfeier mit einem festlichen Essen luden der Verein Wohlfahrt und der Caritasverband an Heiligabend wohnungslose und bedürftige Menschen in die Caritaskirche an der Albertusstraße ein.

    Früher hat Dimitri andere Menschen mit seinen Spezialitäten begeistert – noch vor drei Jahren war er Chefkoch in einem griechischen Restaurant in Köln. Eine Zeitung zeichnete damals das Lokal aus und berichtete über seine Kochkünste; der Artikel ist im Internet zu finden. Dann sind ein paar Dinge in seinem Leben schiefgegangen. Zurzeit lebt Dimitri auf der Straße. Zur Weihnachtsfeier in der entwidmeten Caritaskirche brachte er sein Hab und Gut in zwei Taschen mit und setzte sich an einen der Tische. Caritas-Geschäftsführer Frank Polixa servierte ihm das Essen: Rheinischer Sauerbraten mit Apfelrotkohl und Spätzle.

    Der Koch ließ es sich schmecken – und lobte anschließend die Qualität: „Das Essen war perfekt“, sagte der 48-Jährige. Das sahen auch die übrigen über 50 Gäste so, von denen die meisten häufig den Tagestreff Bruno-Lelieveld-Haus des Vereins Wohlfahrt  besuchen. Sie genossen nicht nur das festliche Menü, sondern auch die ruhige, entspannte Atmosphäre in der Caritaskirche, die der Caritasverband übernommen hat und demnächst umbauen will. „Wir möchten heute Weihnachten in Gemeinschaft feiern, denn das ist immer am schönsten“, erklärte Frank Polixa zur Begrüßung. 

    Der Caritas-Geschäftsführer dankte den insgesamt elf ehrenamtlich Engagierten, die alles vorbereitet hatten und bei der Feier mit anpackten, das Essen servierten, Kaffee ausgaben. Einige hatten ihre Kinder mitgebracht, Polixa selbst wurde von seiner 14-jährigen Tochter Lia begleitet. Auch Stefanie Schagen hatte zwei ihrer Kinder dabei. „Sie sollen sehen, dass ein Weihnachtsfest, wie wir es in unserer Familie feiern, nicht für alle Menschen selbstverständlich ist“, sagte sie.

    Die Mitarbeiterin aus der Familienpflege des Caritasverbandes trug nach dem Essen die Weihnachtsgeschichte aus der Bibel vor. Zuvor hatte Hildegard van de Braak, die derzeit vertretungsweise den Tagestreff Bruno-Lelieveld-Haus leitet, der verstorbenen Menschen aus dem Umfeld der Wohnungslosen gedacht. Danach war Bescherung, jeder Gast erhielt eine Geschenktüte mit einem Weihnachtspräsent, wie eine warme Mütze und Süßigkeiten. Und ganz zum Schluss sorgte ein ehrenamtlicher Unterstützer mit seiner Trompete für einen besinnlichen Abschluss dieser besonderen Weihnachtsfeier.

    Zu diesem Zeitpunkt wusste Dimitri noch nicht, wie die nächsten Tage für ihn verlaufen würden. Er habe gerade gar kein Geld mehr und müsse sehen, wie er über die Weihnachtstage an etwas zu essen komme. Umso mehr freute er sich über die Feier von Caritas und Verein Wohlfahrt. Die Caritaskirche verließ er mit einem dankbaren Gefühl: „Es ist schön, dass es Menschen gibt, die auf uns achten“, sagte er.

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  • Friedvolle Weihnachten…

    Friedvolle Weihnachten…

    … wünscht das MG-HEUTE-Team seinen Leserinnen und Lesern.
    Bleiben Sie alle gesund.

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  • Das Schadstoffmobil wird 2025 nutzerfreundlicher

    Das Schadstoffmobil wird 2025 nutzerfreundlicher

    Einfach, einheitlich, zuverlässig: Die GEM hat für das neue Jahr die Standorte und den Rhythmus des Schadstoffmobils angepasst.

    Ab 2025 wird die GEM mit ihrem Schadstoffmobil an 13 Standorten im Stadtgebiet sein – immer am gleichen Wochentag und zur gleichen Zeit. Damit vereinfacht der Entsorger sein System für die Mönchengladbacher*innen. So war das Schadstoffmobil bisher an rund 20 Standorten zu unterschiedlichen Zeiten und nur einmal pro Monat vor Ort.

     11.30 bis 13 Uhr14 bis 14.45 Uhr15.15. bis 16 Uhr
    MontagRheindahlen: Gladbacher Straße ggü. Haus-Nr. 30Volksgarten: Rheyerhütte, kleiner Parkplatz rechtsEicken: Marktplatz
    DienstagWertstoffhof LuisentalSchelsen: MarktWickrath:
    Beckrather Dorfstraße (Feuerwache)
    MittwochWertstoffhof HeidgesbergOdenkirchen: KreuzweiherplatzStadtmitte: Lindenstraße Kirmesplatz (an der Brücke)
    DonnerstagWertstoffhof LuisentalWickrath: MarktplatzRheydt: Nordstraße/Ecke Jahnplatz
    FreitagWertstoffhof HeidgesbergNeuwerk: Gathersweg, KirmesplatzHardt: Hardter Landstraße,
    Parkplatz Feuerwehr

            *ausgenommen an gesetzlichen Feiertagen, Rosenmontag und Veilchendienstag

    Keinen Termin verpassen

    Alle Termine können im Online-Abfuhrkalender nachgelesen werden, der im Internet unter www.mags.de zu finden ist.

    Ganz einfach geht es auch mit der mags-App. Hier können sich Nutzer*innen ihren individuellen Abfallkalender auch für mehrere Adressen anlegen. Erinnerungen für die Abfuhr von Restmüll, Bio- undPapierabfällen sowie der Gelben Tonnen sind ebenso möglich wie die Erinnerungen anSonderabfuhren von Grünabfällen, Elektrokleingeräten und Weihnachtsbäumen.Erinnerungen kommen per Push-Mitteilung an. Einmal antippen und die App öffnet sich und führt zu den gewünschten Informationen. Die App ist unterdem Stichwort „mags-App“ in allen App-Stores kostenfrei verfügbar.

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  • Eli klagt gegen Krankenhausplanung NRW

    Eli klagt gegen Krankenhausplanung NRW

    Die Städtischen Kliniken Mönchengladbach sollen in einigen Teilbereichen künftig Patient:innen nicht mehr behandeln dürfen.

    Für den Gesundheitsstandort Mönchengladbach hätte dies zum Teil erhebliche Folgen.
    Nur Krankenhäuser, die über ausreichend Erfahrung und Expertise, über eine angemessene Ausstattung und definierte Fallzahlen verfügen, sollen Patient:innen behandeln dürfen. Diese Leitidee von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, die der neuen Krankenhausplanung zugrunde liegt, ist nach Überzeugung von Thorsten Celary, Geschäftsführer der Städtischen Kliniken Mönchengladbach, richtig und wichtig für eine effektivere und bessere Versorgung der Patient:innen. Allerdings gibt es bei der konkreten Umsetzung dieser Zielsetzung, wie sie sich in den Feststellungsbescheiden zur Krankenhausplanung zeigt, planerische Entscheidungen, die der Geschäftsführer nicht nachvollziehen kann und gegen die sich die Städtischen Kliniken deshalb rechtlich zur Wehr setzen werden.
    Die Tatsache, dass das Eli künftig keine Brustkrebspatient:innen mehr behandeln und kein Gelenkersatz bei Knien und Hüfte mehr anbieten soll, stößt bei den Städtischen Kliniken auf Unverständnis. „Selbstverständlich sind wir bereit, unseren Teil dazu beizutragen, um qualitativ unnötige Mehrfachstrukturen zu reduzieren. In den genannten Bereichen kommen wir insgesamt auf 3 Prozent unserer Fallpauschalen-Erlöse, werden aber in allen Leistungsbereichen sehr gut von den Patient:innen angenommen und haben dort im Vergleich zu anderen Krankenhäusern keine geringen Fallzahlen. Was uns am meisten Sorgen bereitet, ist die Versorgung der Patient:innen. Viele würden künftig weite Wege in Kauf nehmen müssen, unser Alterstraumazentrum würde medizinisch beeinträchtigt, oder es würde am Standort die Möglichkeit einer Zweitmeinung wegfallen. Darüber hinaus muss den Entscheidern klar sein: Man kann verschiedene Disziplinen nicht isoliert betrachten. Es gibt Wechselwirkungen zwischen den Fachbereichen. Wenn man diese außer Acht lässt, gefährdet man ohne triftigen Grund die Wirtschaftlichkeit eines Krankenhauses“, so Celary.
    Darum hat das Eli im Rahmen der erfolgten Anhörungen durch das MAGS NRW umfassend von der Möglichkeit zur Stellungnahme Gebrauch gemacht und sich zusätzlich auch persönlich an Gesundheitsminister Laumann gewandt. All dies blieb ohne Erfolg. Zwischenzeitlich hat das Ministerium den Zeitpunkt des Inkrafttretens der Feststellungsbescheide auf den 01. April 2025 verschoben. Am 4. November startete das Zweite Anhörungsverfahren, aus dem sich für das Eli dem Grunde nach jedoch keine Abweichungen gegenüber der ersten Anhörung ergeben haben. Die eingereichten Stellungnahmen blieben – bis auf die Zubilligung der Leistungsgruppe Wirbelsäuleneingriffe – wirkungslos. Aus diesem Grund reagieren die Städtischen Kliniken nun rechtlich und erheben Klage, soweit einzelne Leistungsgruppen künftig nicht mehr zum Versorgungsauftrag des Hauses gehören sollen.
    Zusätzlich wird die schon vor einigen Jahren begonnene strategische Ausrichtung der Klinik auch durch eine personelle Neuaufstellung untermauert: Chefarzt Prof. Dr. med. Huan N. Nguyen berät die Geschäftsführung der Städtischen Kliniken ab sofort in medizinisch-strategischen Fragen. Es ist das erste Mal, dass es in den Städtischen Kliniken einen hauptamtlichen Ärztlichen Direktor gibt. Grund sind die zunehmenden ärztlich-medizinischen Problem- und Fragestellungen von der Krankenhausplanung über die Digitalisierung bis hin zur Infektionssteuerung. Die bestehenden medizinischen Prozesse werden neu strukturiert und erweitert, um bei Fachkräftemangel, veränderter Krankenhauslandschaft und unzureichender Refinanzierung das hohe Leistungsniveau zu erhalten und eine maximale Qualität sicherzustellen. Ein neuer, erfahrener und anerkannter Chefarzt für die Gastroenterologie mit onkologischer Expertise ist mit Prof. Dr. med. Dirk Graf auch bereits gefunden. Ebenso wird der Bereich der Gynäkologischen Onkologie durch eine weitere personelle Ergänzung zum 1. Januar 2025 noch weiter ausgebaut. Neben den bereits leistungsstarken Gebieten der Kinderheilkunde, Gefäßmedizin, Viszeralmedizin, Urologie und Geriatrie, wird eine umfassende Multiorgan-Onkologie zu einem Schwerpunkt der Städtischen Kliniken ausgebaut.

    Vorsitzender des Aufsichtsrats der Städtischen Kliniken, Bernd Meisterling-Riecks: „Wir müssen feststellen, dass die neuen planerischen Feststellungen in hohem Maße die Patient:innen-Versorgung beeinträchtigen können. Man kann eine Unfallchirurgie nicht ohne Orthopädie wirtschaftlich betreiben. Die Expertise für Hüftprothesen ist für unser Alterstraumazentrum ein wichtiger Faktor“. SKMG-Geschäftsführer Thorsten Celary ergänzt: „In der Senologie und bei den Ovarial-Karzinomen erfüllen die Städtischen Kliniken die erforderlichen Qualitätskriterien. Rein aus forma-len Gründen sollen wir medizinisch stark benachteiligt werden. Das können wir nicht hinnehmen, weil es den Patientinnen schadet und die Wirtschaftlichkeit unseres Hauses in einigen Fachabtei-lungen angreift. Darum gehen wir gegen den Feststellungsbescheid im Klagewege vor und lassen die Rechtmäßigkeit der getroffenen, uns belastenden Entscheidungen vor dem Verwaltungsgericht überprüfen. Ziel ist die Aufhebung des neuen Feststellungsbescheids, soweit er in den oben genannten Leistungsgruppen die Zuweisung eines Versorgungsauftrags ablehnt, und idealerweise die Verpflichtung der Planungsbehörde, die Zuweisung dieser Leistungsgruppen antragsgemäß vorzunehmen bzw. über den gestellten Zuweisungsantrag jedenfalls neu zu bescheiden“.
    Die Städtischen Kliniken hoffen, bei einem Erfolg vor dem Verwaltungsgericht einen wertvollen Beitrag zur Versorgung der Patient:innen leisten zu können. Ungeachtet des Ausgangs dauert es noch eine Weile, bis die neuen Festlegungen greifen.

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  • Weihnachtskonzert in der Rheydter Hauptkirche

    Weihnachtskonzert in der Rheydter Hauptkirche

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