Autor: Redaktion

  • Nachhaltiger Wandel – so geht’s gemeinsam

    Nachhaltiger Wandel – so geht’s gemeinsam

    Interaktiv, anschaulich und mit vielen praktischen Tipps: Die neue Wanderausstellung „Konsum im Wandel: Machen wir’s nachhaltig!“ der Verbraucherzentrale NRW gibt Anregungen für einen umweltbewussten Alltag im Rheinischen Revier.

    Sechs Themenstationen laden zum Anschauen, Anhören und Mitmachen ein. Entwickelt wurde die Ausstellung vom bundes- und landesgeförderten Projekt „MehrWert-Revier“ der Verbraucherzentrale.

    Es bietet Hilfestellung bei individuellen Konsumentscheidungen und unterstützt bürgerschaftliche Initiativen wie Reparatur-Cafés oder Gemeinschaftsgärten. Im Beisein von NRW-Umweltminister Oliver Krischer, Oberbürgermeister Felix Heinrichs sowie dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Dr. Jan-Niclas Gesenhues, wurde die Ausstellung am 22.08.2024 in der Zentralbibliothek Carl Brandts Haus offiziell eröffnet.

    Strukturwandel als Chance
    Mönchengladbachs Oberbürgermeister Felix Heinrichs begrüßte die Gäste in der 2023 nach aufwändigem Umbau wiedereröffneten Zentralbibliothek. Neben Medien aller Art gibt es dort in einer „Bibliothek der Dinge“ auch Alltagsgegenstände auszuleihen, in einem Makerspace wird getüftelt, mithilfe eines sogenannten Fairteilers werden Lebensmittel geteilt und vor dem Wegwerfen gerettet – ein baulich und inhaltlich passender „Ort der Nachhaltigkeit“ für die Ausstellung. „Wir sehen den Strukturwandel als Chance, uns als Stadtgemeinschaft nachhaltig und zukunftsfähig aufzustellen. Deshalb kooperieren wir gerne mit dem Projekt MehrWertRevier nicht nur bei dieser Ausstellung, sondern auch bei anderen Aktivitäten. Uns treibt der gemeinsame Gedanke an, dass Strukturwandel bedeutet, nachhaltige Formen des Wirtschaftens und Zusammenlebens zu entwickeln, und dass es dabei neben Institutionen und Unternehmen auch auf den Beitrag jeder und jedes Einzelnen ankommt“, sagte Heinrichs.

    „Ein bewusster, ressourcenschonender Konsum nützt Mensch und Umwelt. Hierzu gibt die Ausstellung Denkanstöße und zeigt praktische Wege auf. Beispielsweise können Verbraucher:innen durch Reparaturen oder die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung bares Geld sparen“, sagte Wolfgang Schuldzinski, Vorstand der Verbraucherzentrale NRW. Viele Menschen engagieren sich darüber hinaus in mehr als 100 Initiativen im Rheinischen Revier und gestalten den nachhaltigen Wandel dadurch aktiv mit. „Das wollen wir mit dem Projekt MehrWertRevier stärken und sichtbar machen“, so Schuldzinski.
    Die Ausstellung ist bis zum 08. September 2024 in Mönchengladbach zu sehen und wird dann weiterreisen, bis Ende 2025 an etwa 20 Orte im Rheinischen Revier.

    Die Landesregierung hat MehrWertRevier im März als eines von 19 Ankerprojekten im Rheinischen Revier ausgewählt und fördert es durch Ko-Finanzierung. Umweltminister Oliver Krischer: „Die Klimakrise, der Rückgang der Artenvielfalt und die immer knapper werdenden Ressourcen sind die größten Herausforderungen unserer Zeit. Deshalb muss unser aller Handeln nachhaltiger werden. Die Informationen, Bildungsangebote und motivierenden Aktionen des Projekts MehrWertRevier helfen den Menschen dabei, ihren Alltag schon jetzt nachhaltiger zu gestalten. Unser Ziel, das Rheinische Revier zu einer klimaneutralen Modellregion in Europa zu entwickeln, braucht diese Beteiligung.“
    Aus Berlin nach Mönchengladbach gekommen war Dr. Jan-Niclas Gesenhues, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesumweltministerium, das über das Programm „KoMoNa“ einen ökologisch nachhaltigen Strukturwandel in den Kohleausstiegsregionen fördert. „Wir wollen, dass der Strukturwandel im Rheinischen Revier nachhaltig gestaltet werden kann. Das heißt: Ehrenamt, Austausch und Miteinander stärken, um gemeinsam für einen nachhaltigeren Konsum zu arbeiten. Dadurch können Verbraucherinnen und Verbraucher Geld sparen und gleichzeitig Umwelt und Natur schützen. Mithilfe unserer Förderung schaffen wir einen Mehrwert – für ein umweltbewusstes Leben und für den Austausch zwischen Erwachsenen, Kindern, Jugendlichen, Vereinen und Kommunen im Rheinischen Revier“, sagte Gesenhues.

    Ausstellung soll Lust auf Veränderung wecken
    Die neue Wanderausstellung spricht genau wie die lokalen Mitmacht-Aktionen die breite Bevölkerung an und motiviert dazu, nachhaltige Konsum-Optionen einfach mal auszuprobieren. Wie kann ich es schaffen, weniger Lebensmittel wegzuwerfen? Was bringt es, Kleidung gebraucht zu kaufen? Wie kann ich zuhause Strom, Wasser und Heizenergie sparen? In der Ausstellung berichten fünf fiktive Protagonist:innen aus dem Rheinischen Revier davon, wie sie den (Struktur-)Wandel erleben und welche nachhaltigen Lösungen sie bereits für ihren eigenen Alltag gefunden haben. QR-Codes an den sechs Stationen ermöglichen es, die Geschichten auf dem Smartphone anzuhören. Weitere interaktive Elemente und praktische Tipps zum Mitnehmen machen nachhaltigen Konsum konkret und nachvollziehbar. Für Schulklassen und interessierte Gruppen gibt es ein Begleitprogramm. „Wer seinen Lebensstil nachhaltig ändern will, sollte mit Veränderungen anfangen, die leicht fallen. Das macht Mut und Lust auf mehr. Besonders gilt das, wenn man sich engagierte Gleichgesinnte sucht“, erklärte Lena Pech, Botschafterin des Projekts in Mönchengladbach.

    Weitere Informationen zum Projekt MehrWertRevier unter:
    https://www.mehrwertrevier.nrw/

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  • Hitze, Dürre und Starkregen : wir alle kennen die Folgen des von uns verursachten Klimawandels

    Hitze, Dürre und Starkregen : wir alle kennen die Folgen des von uns verursachten Klimawandels

    LANUV wertet Projektionen für das zukünftige Klima in NRW aus

    Eine aktuelle Publikation des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) zeigt auf, welche weitreichenden Folgen die globale Klimaerwärmung für Nordrhein-Westfalen haben wird.

    „Aktuelle Auswertungen zeigen, dass die derzeitigen globalen Klimaschutzmaßnahmen nicht ausreichen, um die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad zu begrenzen“, erklärte LANUV-Präsidentin Elke Reichert. „Wenn keine weiteren Anstrengungen unternommen werden, erwarten wir nach jetzigem Stand einen globalen Anstieg um etwa drei Grad bis zum Ende des Jahrhunderts gegenüber vorindustrieller Zeit.“

    Der Fachbericht „Klimaentwicklung und Klimaprojektionen in Nordrhein-Westfalen“ beschreibt die mögliche zukünftige Entwicklung von Klimaparametern anhand dreier verfügbarer Klimaszenarien:

    „Klimaschutz-Szenario“: Ziel des Paris-Abkommens, die globale Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad Celsius gegenüber vorindustriellem Niveau zu senken (0,9 bis 2,3 Grad Celsius).

    „Moderates Szenario“: Eine globale Erwärmung von ungefähr 2,4 Grad Celsius (1,7 bis 3,2 Grad Celsius).

    „Weiter-wie-bisher-Szenario“: Eine Erderwärmung von ungefähr 4,3 Grad Celsius (3,2 bis 5,4 Grad Celsius).

    „Wir beobachten und erleben immer mehr Wetterextreme, die eine Folge des Klimawandels sind. Dazu gehören zum Beispiel mehr Starkregenereignisse auf der einen und Hitze- oder Dürreperioden auf der anderen Seite“, erläuterte Elke Reichert. „Auch aus Vorsorgegesichtspunkten lautet unsere Empfehlung an alle Akteure, die Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel entwickeln, sich am ‚Weiter-wie-bisher-Szenario‘ zu orientieren und das Handeln danach auszurichten.“

    Dabei sind die Auswirkungen in den verschiedenen Regionen des Landes durchaus unterschiedlich. Für die am dichtesten besiedelten Bereiche NRWs entlang von Rhein und Ruhr, die bereits heute zu den wärmsten Regionen Deutschlands zählen, wird sowohl der Anstieg der Durchschnittstemperaturen als auch der Heißen Tage und Tropennächte eine besondere Relevanz haben. Für die Mittelgebirgsregionen spielt das Auftreten von Starkregenereignissen eine wesentliche Rolle. Hier wird die Gefahr von Sturzfluten sowie Bodenerosionen bis hin zu abrutschenden Hängen steigen. Dagegen besteht bei längeren Trockenperioden vor allem im Münsterland und in Ostwestfalen-Lippe die Gefahr, dass es durch Nutzungskonkurrenzen Einschränkungen bei der Wasserversorgung geben könnte, wie die jüngere Vergangenheit bereits gezeigt hat.

    Wasserhaushalts sowie die Anpassung von Gebäuden und Grünflächen an die veränderten klimatischen Bedingungen – auch im Sinne des gesundheitlichen Hitzeschutzes. Anpassungsmaßnahmen in Land- und Forstwirtschaft beinhalten die Förderung des Anbaus klimaresilienter Pflanzenarten, die Förderung von Maßnahmen zur Bodenverbesserung und -erhaltung sowie den standortangepassten Waldumbau mit robusteren Baumarten oder Waldbrandprävention, um die Auswirkungen des Klimawandels abzumildern.

    „Mit unserem Klimaatlas NRW geben wir allen Akteuren bereits heute alle vorhandenen Daten an die Hand, um Maßnahmen zielgerichtet planen zu können“, ergänzt LANUV-Präsidentin Reichert. „Wir beraten und informieren Kommunen bei der Aufstellung von Konzepten und Umsetzung von Maßnahmen. Die Aufgabe der nächsten Jahre wird sein, den neuesten Erkenntnissen Taten folgen zu lassen und Maßnahmen in die Umsetzung zu bringen.“

    Einzelergebnisse der LANUV-Projektionen:

    Lufttemperatur: Die durchschnittliche Lufttemperatur in NRW betrug in den Jahren 1991-2020 zehn Grad Celsius, die Erwärmung seit 1881-1910 beträgt 1,6 Grad Celsius. Im Zeitraum 2071-2100 wird die durchschnittliche Lufttemperatur in NRW im günstigsten Fall auf dem derzeitigen Niveau bleiben. Im höchsten Fall des „Weiter-wie-bisher“-Szenarios könnte sie im Schnitt auf bis zu 13,7 Grad Celsius  – also um weitere 3,7 Grad Celsius – ansteigen.

    Hitzebedingte Kenntage: Für den negativsten Fall des „Weiter-wie-bisher“-Szenarios werden durchschnittlich 28 sogenannte Heiße Tage mit Temperaturen über 30 Grad Celsius pro Jahr zum Ende des Jahrhunderts erwartet (im Vergleich zu acht Tagen pro Jahr in der Periode 1991-2020). Tropennächte mit mehr als 20 Grad Celsius, bisher alle ein bis zwei Jahre, werden sich vervielfachen und ggf. mehrmals im Jahr auftreten.

    Niederschläge: Das Jahr 2023 war mit einer

    Niederschlagssumme von 1198 Litern pro Quadratmeter das niederschlagsreichste (und mit 11,2 Grad Celsius auch das wärmste Jahr) seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Projektionen zeigen keine wesentliche Änderung der Menge der Jahresniederschläge, jedoch werden Sommerniederschläge eher abnehmen und Winterniederschläge eher zunehmen.

    Starkregen: Nach der Clausius-Clapeyron-Gleichung kann Luft bei einem Grad Temperaturanstieg sieben Prozent mehr Wasserdampf aufnehmen und den Wasserkreislauf somit verstärken. Dies bedeutet mehr Energie für Gewitter und schwere Regenschauer. In Kombination mit einem sich abschwächenden Jetstream werden Starkregenereignisse daher länger vor Ort verweilen und ihre Intensität wird zunehmen.

    Der Fachbericht 157 des LANUV stellt die fachlich-wissenschaftliche Grundlage für die neue Klimaanpassungsstrategie des Landes Nordrhein-Westfalen dar, die in den kommenden Wochen vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr (MUNV) veröffentlicht wird.

    Informationen zur Studie des LANUV:

    Fachbericht 157, Klimaprojektionen NRW: https://www.lanuv.nrw.de/fileadmin/lanuvpubl/3_fachberichte/LANUV-Fachbericht_157.pdf  

    Karten und Informationen zum Klimawandel in NRW: www.klimaatlas.nrw.de

    Fact Sheets für die nordrhein-westfälischen Großlandschaften: https://www.klimaatlas.nrw.de/service/infomaterialien#climate-report

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  • Was wird aus dem JHQ?  –  Der BUND ist besorgt

    Was wird aus dem JHQ?  –  Der BUND ist besorgt

    In letzter Zeit häufen sich wieder Berichte über eine mögliche Nutzung des 376 ha umfassenden JHQ-Geländes.

    Zuletzt wurde in der Ratssitzung am 03.07.2024 darüber beraten. Das Ergebnis sieht die Mönchengladbacher Kreisgruppe im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) aus Umwelt- und Naturschutzsicht mit Sorge.

    Die Beratungsvorlage für die Ratssitzung weist 9 unterschiedliche geplante Nutzungen aus. Diese reichen beispielhaft von einem Trainingsausbildungszentrum für Drohnenpiloten über Gewerbegebiet und Justizvollzugsanstalt bis hin zu einer Fläche für die Ausbildung und Zertifizierung im Diensthundewesen. Die addierte Gesamtfläche von über 362 ha nähert sich damit der o.a. Gesamtfläche des JHQ.  Dabei wäre zu beachten, dass nicht unwesentliche Teile des Geländes als Naturschutz- und Fauna-Flora-Habitat-Gebiet von europäischem Rang (FFH-Gebiet Knippertzbachtal) nach EU-Recht geschützt und deshalb kaum antastbar sind. Etliche der vorgesehenen Nutzungen reichen lt. Skizze zudem weit in den implementierten 300 m breiten Schutzkorridor zu diesem angrenzenden FFH-Gebiet hinein.

    Für den BUND ist es deshalb nicht verständlich, wie hier eine bereits beauftragte Machbarkeitsstudie noch eine Verträglichkeit zwischen den verschiedenen Vorhaben und den sich aus FFH-Gebiet und Schutzkorridor abzuleitenden erheblichen Schutzansprüchen herstellen will: Es besteht die rechtlich zwingende Verpflichtung zur Durchführung einer eigenständigen umfassenden Verträglichkeitsprüfung gemäß EU-FFH-Richtlinie, die bewertet, ob die Vorhaben die Erhaltungsziele des FFH-Gebietes gefährden. Eine Machbarkeitsstudie kann diese Prüfung nicht ersetzen.

    Bei den angegebenen Größenverhältnissen steht für den BUND nicht nur eine Gefährdung des FFH-Gebietes außer Frage, vielmehr stünde sogar seine Existenz auf dem Spiel. Der BUND bedauert, dass Entwicklung oder Wiederherstellung von Natur und Landschaft des ursprünglichen Wald- und Heidegebietes – bevor es Militärgelände wurde – wenigstens in Teilbereichen in der derzeitigen Koalition von SPD, Grünen und FDP offensichtlich kein Thema zu sein scheint. Auch die Beratungsvorlage der Verwaltung sagt dazu nichts. „Der Schwerpunkt bildet somit die Rückführung des Geländes zu Natur und Landschaft.“ So steht es noch im August 2024 auf der homepage der Stadt Mönchengladbach.

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  • Mit dem NABU Fledermäuse in der Nähe erleben

    Mit dem NABU Fledermäuse in der Nähe erleben

    Mönchengladbacher Fledermausnacht am 30. und 31. August

    Im August ist Fledermaus-Hochsaison am Abendhimmel. Alle in Mönchengladbach heimischen Arten sind jetzt aktiv und zeigen ihre faszinierenden Flugkünste. Rund um das Wochenende am 30. und 31. August lockt die „Batnight“ in Mönchengladbach Fans in die Natur. Der NABU Mönchengladbach bietet zwei Exkursionen an, bei denen man mehr über Batmans Verwandte erfahren und sie live erleben kann. 

    Die europaweite Batnight trägt seit fast drei Jahrzehnten dazu bei hartnäckige Vorurteile gegenüber den „Kobolden der Nacht“ abzubauen und auf deren schwierige Situation aufmerksam machen. „Unsere heimischen Fledermäuse sind völlig harmlos und sehr nützlich, denn sie fressen ausschließlich Insekten“, sagt Michael Haberl, Fledermausexperte im Vorstand des NABU Mönchengladbach. Probleme bereite ihnen daher das Insektensterben, das sich negativ auf die Fledermausbestände auswirkt.

    „Sie leiden außerdem zunehmend stark unter Wohnungsnot. Durch die Sanierung und den Abbruch von Gebäuden, das Abholzen von alten, höhlenreichen Bäumen im Zuge einer intensiven forstlichen Nutzung der letzten naturnahen Wälder sowie einer intensiven Landwirtschaft verlieren Fledermäuse immer mehr ihrer Fortpflanzungs-, Ruhe- und Nahrungshabitate“, erklärt Michael Haberl. Die Folge: Von den 25 in Deutschland heimischen Arten seien drei akut vom Aussterben bedroht. Vier Arten gelten als stark gefährdet und für weitere bislang ungefährdete Arten wird ein starker Rückgang prognostiziert. Haberl: „Umso wichtiger ist es, mit Aktionen wie der Batnight über die Tiere aufzuklären und zu vermitteln, wie ihnen geholfen werden kann. Etwa, indem man seinen Garten fledermausfreundlich gestaltet.“

    Dazu gehöre unter anderem die Anlage eines Teiches sowie eines Beetes mit nachtblühenden, nektarreichen Blütenpflanzen wie Leimkraut, Seifenkraut oder Königskerze. Beides zieht zahlreiche Insekten an – die einzige Nahrung der hier heimischen Fledermausarten. Fledermäuse benötigen zudem Höhlen und Spalten in und an alten Bäumen, an Gebäuden oder in Kellern, die sie als Quartier nutzen. Wo es die nicht gibt, kann Wohnraum geschaffen werden – ein Fledermausbrett oder ein Flachkasten an der Giebelwand sowie Höhlenkästen werden von den Tieren gerne angenommen. Und absolut unerlässlich für einen fledermausfreundlichen Garten – der Verzicht auf Pestizide und Kunstdünger. „Wer Fledermäusen helfen will, setzt auf giftfreies Gärtnern“, so der NABU-Fledermausexperte.

    Fledermausexkursionen in Mönchengladbach:

    Freitag, 30. August 2024 ab 20 Uhr
    Fledermausexkursion im Volksgarten.
    Treffpunkt ist die Konzertmuschel im Volksgarten (Nahe DRK Haus Am Volksgarten). Kinder nur in Begleitung Erwachsener. Die Teilnahme ist kostenlos. Bei starkem Regen oder Sturm fällt die Veranstaltung aus. Anmeldung erforderlich über 0172 – 693 06 03 oder M.Thissen@Ranidae.de

    Samstag, 31. August 2024 ab 20 Uhr
    Fledermausexkursion im Schlosspark Wickrath.
    Treffpunkt ist der Parkplatz Neukircher Weg, Nahe der Autobahnbrücke. Kinder nur in Begleitung Erwachsener. Die Teilnahme ist kostenlos. Bei starkem Regen oder Sturm fällt die Veranstaltung aus. Anmeldung erforderlich über 0172 – 693 06 03 oder M.Thissen@Ranidae.de

    Infos und Termine zur Batnight in NRW: https://nrw.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/fledermaeuse/batnight/index.html   
    Ausführliche Tipps zum fledermausfreundlichen Gärtnern: www.NABU.de/fledermausgarten

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  • Erste „Bank der Begegnung“ eröffnet

    Erste „Bank der Begegnung“ eröffnet

    In Kooperation mit dem Seniorenrat der Stadt Mönchengladbach hat mags an der Keplerstraße/Ecke Von-Galen-Straße Mönchengladbachs erste „Bank der Begegnung“ eröffnet.

    Die Bank der Begegnung ist eine speziell gekennzeichnete Sitzmöglichkeit an frequentierten Orten, die dazu einlädt, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten. Wer sich dort niederlässt signalisiert
    Spazierenden und Vorbeigehenden, dass er Lust zum Plaudern, zum Gedankenaustausch oder zum
    Kennenlernen hat. „So kommen Menschen wieder zusammen, verweilen, lernen sich kennen und
    lassen sich inspirieren“, sagt Volker Lüttge, der bei mags unter anderem das Projekt „Bank der
    Begegnung“ koordiniert. Gemeinsam mit Brigitte Brouns, Vorsitzende des Seniorenrats der Stadt
    Mönchengladbach, hat er den Standort an der Keplerstraße/Ecke Von-Galen-Straße ausgesucht. Ein weiterer Standort, der bald umgesetzt wird, ist an der Bettrather Straße in unmittelbarer Nähe zur
    Vogelvoliere.

    Laden dazu ein, auf der Bank der Begegnung Platz zu nehmen: Jan Biehl, mags-Bereichsleitung Grün, Baum, Forst und Monika Bernhardt (vorne) sowie Hartmut Wellssow, Herbert Hoffacker, Volker Lüttge, mags-Projektkoordinator, Norbert Jansen und Brigitte Brouns.
    Foto: mags

    „Die Standorte müssen gewisse Kriterien erfüllen. Zum einen sind gut frequentierte Orte wichtig, damit die Leute überhaupt ins Gespräch kommen können. Und zum anderen darf die Bank der Begegnung nicht vollkommen freistehen“, erklärt Brigitte Brouns vom Seniorenrat der Stadt Mönchengladbach.
    „Um den Geborgenheitsaspekt zu berücksichtigen, sollte die Bank der Begegnung möglichst von hinten durch eine Hecke oder Ähnliches geschützt sein“, ergänzt Volker Lüttge.
    Sowohl an der Keplerstraße als auch an der Bettrather Straße sind alle Kriterien erfüllt. Vorschläge für die acht weiteren Standorte gibt es bereits, die aktuell noch geprüft werden.

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  • Saatgutbibliothek: Workshop Samenernte und Vorbereitung auf das neue Gartenjahr

    Saatgutbibliothek: Workshop Samenernte und Vorbereitung auf das neue Gartenjahr

    Himbeerrose, paprikaförmige aus Itzwörden, Berlinskij – das sind nur einige Saatgutarten aus der Saatgutbibliothek der Stadtbibliothek Mönchengladbach. Obwohl das Gartenjahr 2024 herausfordernd ist, hat die Ernte des im Frühjahr gesäten Gemüses begonnen. Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um auch an die Saatguternte zu denken.

    Beim nächsten Stammtisch der Saatgutbibliothek am Mittwoch, 21. August um 18 Uhr erklärt Gerti Daube vom VEN (Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt e.V.), wie Saatgut gewonnen und so aufbereitet wird, dass es im nächsten Jahr wieder ausgesät werden kann. Eigenes selbstgezogenes Gemüse kann gerne mitgebracht werden.

    Ab sofort kann Saatgut von Pflanzen, die aus der Saatgutbibliothek hervorgegangen sind, an der Info-Theke der Zentralbibliothek Carl Brandts Haus zurückgegeben werden. Dabei ist darauf zu achten, dass das Saatgut sicher verpackt und ausreichend gekennzeichnet ist. Ideal dafür ist das zusätzliche Tütchen, das im Frühjahr beim Start der Saatgutbibliothek mit ausgegeben wurde.

    Nach einer hoffentlich reichen Ernte und zahlreichen Rückgaben startet im Februar des kommenden Jahres dann die neue Saatgutausleihe.

    Was? Samenernte und Vorbereitung auf das neue Gartenjahr
    Wann? Mittwoch, 21. August 18 – 19 Uhr
    Wo? Zentralbibliothek Carl Brandts Haus, WandelSaal Blücherstraße 6, 41061 Mönchengladbach
    Für wen? alle interessierten Kinder und Erwachsenen
    Wie? kostenlos und anmeldefrei

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  • Benediktpreis für Joachim Gauck

    Benediktpreis für Joachim Gauck

    Preisträger des Benediktpreis von Mönchengladbach 2024 ist Bundespräsident a.D. Joachim Gauck.
    Das teilte der Verein Benediktpreis von Mönchengladbach mit. Das Kuratorium hatte sich einstimmig für Gauck entschieden.
    Als Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland ist er stets für Recht und Freiheit und Demokratie eingetreten, hat immer wieder das hohe Gut der Freiheit bewusst gemacht und dabei deren Rückbindung an die Verantwortung betont.
    Hervorgehoben wurden seine gerade in diesen, viele Menschen verunsichernden Krisenzeiten, vermehrten Wortmeldungen: Der Bundespräsident a.D. vermittelt Klärung, Zuversicht und Mut – als unabhängige, erfahrene Stimme, besonnen und bürgernah. Mit seiner Haltung, die auf dem christlichen Wertefundament unserer freiheitlichen Demokratie gründet, und mit seinem klaren Blick für Recht und Unrecht, bewirkt er durch positive Botschaften Vertrauen in die Stärke unserer Demokratie und gibt Orientierung im Hinblick auf die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft.
    „Das auf der Basis christlicher wie abendländischer Werte herausragende Handeln in Gesellschaft, Kultur und Politik des Bundespräsidenten a.D. ist beispielhaft“, sagt der Vorstandsvorsitzende des Vereins „Benediktpreis von Mönchengladbach“ Ulrich M. Harnacke.
    Die Preisverleihung an Gauck ist am 5. Dezember 2024 im Kaisersaal des Hauses Erholung in Mönchengladbach. Der Benediktpreis von Mönchengladbach wird seit mehr als einem halben Jahrhundert vergeben und ist seit seiner Neuausrichtung 2013 neben dem Aachener Karlspreis und dem „Preis des Westfälischen Friedens“ in Münster ein bedeutender Preis in Nordrhein-Westfalen mit landesweitem Anspruch und überregionaler Bedeutung.
    Mit ihm wurden unter anderem Premierminister a. D. Dr. Jean-Claude Juncker und Ihre Majestät Königin Silvia von Schweden ausgezeichnet. Der Preis wird alle zwei Jahre verliehen.

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  • „Orgelfestwoche“

    „Orgelfestwoche“

    „Hoffnung auf Frieden!“
    ORGELKONZERT mit Reinhold Richter
    am Sonntag, 1. September 2024 um 17.00 Uhr
    in St. Helena, Mönchengladbach-Rheindahlen

    „Frieden!“ – unter diesem Leitwort steht das Programm des Orgelkonzerts  mit Reinhold Richter zum 40-jährigen Bestehen der Seifert-Orgel in St. Helena.

    Angeregt durch die derzeitige Weltlage möchte der ehemalige Kantor von St. Helena Werke und Komponisten aus Deutschland und Frankreich dem Publikum näherbringen, die auf unterschiedliche Weise eine Beziehung zum Thema haben.
    Es erklingen Werke von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn-Bartholdy (Sonate A-Dur über „Aus tiefer Not“), Robert Helmschrott (Simbolo di Pace), Oskar Gottlieb Blarr (Sonate „Schaallu Schlom Jerusalem“ – „Bittet um Frieden für Jerusalem“) und Charles-Marie Widor (Toccata aus der 5. Orgelsinfonie).

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  • VdK NRW fordert Zeitenwende für den Sozialstaat

    VdK NRW fordert Zeitenwende für den Sozialstaat

    • Sicherungssysteme müssen reformiert werden
    • Sozialverband zeigt Wege aus der Krise auf

    Altersarmut, Pflegefall oder Sozialhilfe – nur drei Begriffe, die in diesen Zeiten leider immer präsenter und alltäglicher werden, vor allem im höheren Alter.

    Und die Zahl der Betroffenen steigt rasant. Bis 2030 werden in NRW zehn Prozent mehr Rentnerinnen und Rentner leben als heute. In ländlichen Kreisen wie Borken-Coesfeld, Paderborn, Heinsberg oder Euskirchen werden sogar Zuwächse von bis zu 20 Prozent erwartet.

    Ältere Menschen müssen sich außerdem im Ruhestand immer häufiger etwas hinzuverdienen – das sind 50 Prozent mehr Menschen als noch vor zehn Jahren. „Es droht eine Spaltung zwischen gut qualifizierten und gesunden Fachkräften, die weiterarbeiten können und die Rente als Zusatzeinkommen beziehen und diejenigen, die das nicht schaffen und auf eine niedrige Rente angewiesen bleiben“, konstatiert Thomas Zander, Vorstandssprecher des Sozialverbands VdK NRW. Hier müsse es vom Staat eine bessere Absicherung und einen vereinfachten Zugang geben, vor allem für Erwerbsgeminderte. „Niemand sucht es sich aus krank zu werden! Abschläge auf Erwerbsminderungsrenten sind und bleiben ungerecht. Und die Voraussetzungen für die Erwerbsminderungsrente sind so hoch, dass sich viele schwer kranke Menschen vergeblich darum bemühen und sich – auf Kosten der Gesundheit – irgendwie weiter durchschlagen müssen“, betont Thomas Zander.

    Der VdK sieht vor allem die Gefahr einer wachsenden Altersarmut. Aktuell ist fast jede fünfte Person in NRW im Alter von 65 Jahren und mehr betroffen. Den Angaben des Bundesarbeitsministeriums zufolge müssten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer schon jetzt 14,56 Euro brutto pro Stunde verdienen, um durch ihren Lohn und ohne zusätzliche Sozialleistungen auf eine Rente zu kommen, die der Höhe der Grundsicherung im Alter entspricht.
    Der Mindestlohn als nach wie vor wichtigstes Instrument gegen Altersarmut liegt aber nur bei 12,41 Euro.

    Parallel steigt die Unsicherheit in den Bereichen Pflege und Gesundheit. Mit 3.200 Euro Eigenanteil, den Pflegebedürftige für einen Heimplatz im ersten Aufenthaltsjahr aus eigener Tasche bezahlen müssen, ist NRW trauriger Spitzenreiter.
    „Wir fordern eine echte Reform der Pflegeversicherung, bei der Heimbewohner nur noch die Kosten für Unterkunft und Verpflegung bezahlen müssen. Das wären in NRW 1.215 Euro“, rechnet VdK-Präsident Horst Vöge vor. „Pflege macht arm. Immer mehr Menschen rutschen deshalb in die Sozialhilfe ab.“
    Der Beleg: Bei den Sozialhilfeausgaben gab es laut IT.NRW im Bereich Pflege gegenüber dem Vorjahr den stärksten prozentualen Anstieg von mehr als 23 Prozent.

    Darüber hinaus müssen pflegende Angehörige endlich Lohnersatzleistungen erhalten, zu 80 Prozent sind hierbei Frauen betroffen, die dringend Entlastung benötigen.
    Deshalb muss auch das Angebot an Kurzzeit- und Tagespflege ausgebaut werden.

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  • Seniorenrat fordert uneingeschränktes Wahlrecht zur Kommunalwahl 2025

    Seniorenrat fordert uneingeschränktes Wahlrecht zur Kommunalwahl 2025

    Keine Interessenvertretung mit eingeschränkten Rechten wollen sie sein, die Mitglieder des Seniorenrats.

    Sie fordern nun, die Stadt solle zeitgleich zur Kommunalwahl 2025 eine sogenannte Urwahl zur Wahl des nächsten Seniorenrats anordnen. Alle wahlberechtigten Mönchengladbacher Bürgerinnen und Bürger über 60 Jahre bestimmen somit offiziell ihre Kandidatinnen und Kandidaten per Briefwahl.

    Bei seiner Gründung im letzten Jahr organisierte sich der Seniorenrat noch per Delegiertenwahl, einem indirekten Wahlsystem. Die entsprechende Wahlordnung sieht neun stimmberechtigte Personen sowie sieben mit beratender Stimme vor. Alle müssen die in der Satzung festgeschriebenen Voraussetzungen erfüllen, beispielsweise wohnhaft in Mönchengladbach oder über 60 Jahre. Gäbe der Stadtrat unter Oberbürgermeister Felix Heinrichs grünes Licht, wählten 2025 alle über 60-jährigen Wahlberechtigten – parallel zur Kommunalwahl – ihre Vertreter oder Vertreterinnen zum Seniorenrat. 

    Gemäß der kommunalen Pflegeplanung 2023-2026 sind knapp 30 % der Mönchengladbacher Bevölkerung über 60 Jahre. Bei der von der Stadt genannten Einwohnerzahl von knapp 275.000 per 31.12.2023 leben somit gut 82.000 Senioren und Seniorinnen hier. Deren Interessen zu bündeln, aktiv politisch zu vertreten und durchzusetzen ist die Aufgabe des Seniorenrats. Hierunter fallen z. B. bei der Beratung seniorenrelevanter Belange in den Ausschüssen des Rates der Stadt mitzuwirken, die Öffentlichkeit über die Situation älterer Menschen zu informieren, bei Planungen und Konzeptionsentwicklungen von Einrichtungen oder ambulanten Diensten mitzuwirken.

    Was hat der Seniorenrat ein Jahr seit seiner Gründung erreicht? Eine Menge. Vier aktive Arbeitskreise sind gut besetzt und blicken auf einige Erfolge zurück. Die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wird von vielen Bewohnerinnen und Bewohnern interessiert verfolgt. Trinkbrunnen und Plauderbänke, die die Stadt zum Teil schon bereichern, sind das Ergebnis intensiver Gespräche des Seniorenrats und der öffentlichen Darstellung.

    Es geht immer weiter, viele Themen stehen noch an. Daher ist es wichtig, den Menschen über 60 Jahren eine starke Stimme zu verleihen, die auch über die Stadtgrenzen von Mönchengladbach gehört wird. Die Mitglieder des Seniorenrats werden daher in Kürze das Gespräch mit den Vorsitzenden der Ratsfraktionen suchen.

    Einige Informationen zu den vier Arbeitskreisen des Seniorenrats

    Bauen-Wohnen-Stadtentwicklung (Leitung Roland Heerstraß)
    Das altersgerechte Wohnen ist eines der Themen des Arbeitskreises. Rund 2,8 Mio. Haushalte, in denen Senioren leben, benötigten im letzten Jahr altersgerechte Wohnungen, nur in etwa 600.000 können Menschen mit Rollatoren oder Rollstühlen klarkommen.*

    Mönchengladbach ist in diesem Bereich gefühlt nicht besser aufgestellt. Genaue Zahlen zu öffentlich geförderten Seniorenwohnungen konnten jedoch aufgrund fehlender Statistiken für Mönchengladbach bisher nicht eruiert werden.

    *Frankfurter Allgemeine 17.04.2023, aus der Studie des Pestel-Instituts

    Digitale Welt (Leitung Birgit Weber)
    Die Einführung in die OnLeihe der Stadtbibliothek brachte der Arbeitskreis interessierten Seniorinnen und Senioren näher. Derzeit ist er involviert in die Ausbildung von Digitalpaten für ältere Menschen in Zusammenarbeit mit der Bibliothek.

    Kommunikation (Leitung Dr. Herbert Loock)
    Die Ergebnisse aus den öffentlichen Sitzungen des Seniorenrats sowie der Arbeitskreise für Presseveröffentlichungen aufzubereiten, neue Themen zu eruieren aus Gesprächen mit älteren Menschen z.B. in den Pfarren oder bei Veranstaltungen sowie aktuelle Texte für die Homepage zu verfassen, das ist die Aufgabe dieses Arbeitskreises. Große Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erregten u. a. die Pressemitteilungen, die für Trinkbrunnen oder Plauderbänke in der Stadt plädierten.

    Mobilität (Leitung Norbert Bude)
    Barrierefreiheit im öffentlichen Raum, wie das Absenken von Bordsteinen, schlecht nutzbare Fußwege für insbesondere in der Mobilität Eingeschränkte oder seniorengerechter Busverkehr sind einige Themen dieses Arbeitskreises.

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  • Verbraucherzentrale: Häufigste Irrtümer rund um die Wärmepumpe

    Verbraucherzentrale: Häufigste Irrtümer rund um die Wärmepumpe

    Wärmepumpen gelten als beste Alternative für umweltfreundliches Heizen.

    Und das Interesse an dieser Heizungstechnologie ist bei Verbraucher:innen groß. Doch einige verbreitete Informationen zum Einsatz von Wärmepumpen entpuppen sich als Irrtum. „Falsche Informationen können zu unrealistischen Vorstellungen und möglichen Fehlinvestitionen wie der Auswahl einer falschen Heiztechnologie führen. Im Neubau ist die Wärmepumpe inzwischen Standard und mit einer durchdachten Planung für viele Bestandsgebäude ebenfalls eine zukunftsfähige Heiztechnologie“, sagt Ramona Mittag, Energieexpertin von der Verbraucherzentrale NRW. Doch was sind die gängigsten Wärmepumpen-Irrtümer?

    Irrtum 1: Die Wärmepumpe eignet sich nur im energieeffizienten Neubau

    Stimmt nicht! Im Neubau ist die Wärmepumpe zu Recht die derzeit am häufigsten eingesetzte Heiztechnologie. Die Wärmepumpe ist aber effizient genug, um auch in älteren Bestandsgebäuden die Räumlichkeiten auf Temperatur zu bringen. Dazu sollten aber die sogenannten Vorlauftemperaturen nicht zu hoch sein. Der Vorlauf ist der Teil des Heizkreises, über den das warme Wasser vom Heizkessel oder der Wärmepumpe bzw. einem zwischengeschalteten Speicher zu den einzelnen Heizkörpern fließt. Wird im Vorlauf  eine Temperatur von 50 bis maximal 55 Grad Celsius nicht überschritten, steht dem Betrieb einer Wärmepumpe im Altbau nichts entgegen. Dabei gilt:  Je besser die Gebäudehülle des Altbaus gedämmt ist, desto effizienter kann die Wärmpumpe betrieben werden. Auch kleinere Maßnahmen wie die Dämmung der obersten Geschossdecke und der Kellerdecke können bereits zu diesem Effekt beitragen.

    Irrtum 2: Nur mit einer Photovoltaikanlage und Batteriespeicher lohnt sich der Betrieb einer Wärmepumpe.

    Nein! Auf lange Sicht bietet die Kombination Wärmepumpe und Photovoltaik im Zusammenspiel mit einem Batteriespeicher sicher wirtschaftliche Vorteile. Wird die Heizung mit Strom aus selbsterzeugter Sonnenergie betrieben, reduzieren sich die Heizkosten erheblich. Dem gegenüber stehen aber besonders die hohen Anschaffungs- und Installationskosten für die komplette Anlage und die im Winter nur eingeschränkt zur Verfügung stehende Sonnenenergie. Gerade bei älteren Bestandsgebäuden gilt auch hier: Ist oder wird das Haus entsprechend gedämmt, sinkt durch die Sanierung der Heizenergiebedarf und die Wärmepumpe kann auch ohne selbsterzeugten Sonnenstrom günstiger betrieben werden. Ebenso fallen geringere Stromkosten für die Wärmepumpe an, wenn man spezielle Stromtarife nutzt. Diese sogenannten Wärmepumpentarife sind günstiger als normaler Haushaltsstrom.

    Irrtum 3: Wärmepumpen sind laut und ärgern die Nachbarn

    Nicht mehr. Vor wenigen Jahren waren die Geräte noch deutlich lauter. Inzwischen hat sich die Technik weiterentwickelt. Moderne Wärmepumpen sind mit einer Schallemission von meist unter 50 Dezibel kaum noch zu hören. Dies entspricht etwa dem Geräuschpegel eines Geschirrspülers. Im Gegensatz zu Luft-Wasser-Wärmepumpen verursachen beispielsweise Sole-Wasser-Wärmepumpen kaum Schallemissionen. Mit weiteren geeigneten Maßnahmen können Wärmepumpen darüber hinaus besonders nachbarschaftsfreundlich betrieben werden. Die Wahl eines optimalen Aufstellortes und eine regelmäßige Wartung sichern den geräuscharmen Betrieb. Zusätzlich kann das Außengerät auf eine Schallschutzmatte gestellt oder durch eine sogenannte Wärmepumpen-Behausung gedämmt werden. Auch der richtige Betrieb der Wärmepumpe sorgt für eine geringere Schallentwicklung. Hierzu zählt beispielsweise, auf die sonst bei Heizungsanlagen übliche Nachtabsenkung im besten Fall zu verzichten. Damit wird vermieden, dass die Wärmpumpe in den Morgenstunden unnötig Strom verbraucht, um die tagesübliche Betriebstemperatur vorzuhalten.

    Irrtum 4: Eine Fußbodenheizung ist für den Betrieb der Wärmepumpe zwingend erforderlich

    Falsch! Flächenheizungen wie Fußboden- oder Wandheizungen sind zwar ideal für den Betrieb mit Wärmepumpen geeignet, da sie mit sehr geringen Vorlauftemperaturen auskommen. Aber Wärmepumpen können auch mit herkömmlichen Heizkörpern betrieben werden. Alternativ bietet sich darüber hinaus auch der Einsatz besonderer Wärmepumpenheizkörper an. Damit können gezielt einzelne schwächere Heizkörper ausgetauscht und so die Heizflächen für den Wärmepumpenbetrieb vergrößert werden. Empfehlenswert ist auch hier, dass in der Vorplanung miteinbezogen wird, geeignete Dämmmaßnahmen am und im Gebäude mitzudenken. Dann steht dem effizienten Betrieb einer Wärmpumpe mit herkömmlichen Heizkörpern nichts im Weg.

    Weitere Informationen und Links:

    Für weitere Informationen

    Verbraucherzentrale NRW in Mönchengladbach
    Tel. (02166) 39841-01
    moenchengladbach@verbraucherzentrale.nrw

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  • „Energiewende vor Ort“ – Grüne Mönchengladbach laden zur Infoveranstaltung am Dienstag, 13.8.24 um 19 Uhr ein.

    „Energiewende vor Ort“ – Grüne Mönchengladbach laden zur Infoveranstaltung am Dienstag, 13.8.24 um 19 Uhr ein.

    Verbraucherzentrale, Kreishandwerkerschaft und Bundestagsabgeordnete beantworten Fragen zu Wärmepumpe, Solarenergie und Co.

    Der Kreisverband Mönchengladbach von Bündnis 90/Die Grünen und der Arbeitskreis Energie laden zu einer umfassenden Informationsveranstaltung zum Thema „Heizungsgesetz, Wärmeplanung, Wärmepumpe, Solarenergie und Co.“ ein. Die Veranstaltung wird am 13. August um 19 Uhr in der AOK-Geschäftsstelle, Steinmetzstraße 57-61, 41061 Mönchengladbach, stattfinden.

    Ziel der Veranstaltung ist es, Aufschluss über die aktuelle Gesetzgebung im Bereich Heizung, sowie der strategischen Wärmeplanung und der praktischen Anwendung nachhaltiger Energielösungen zu geben. Verbraucherinnen und Verbraucher können sich mit konkreten Fragestellungen an die fachkundigen Referentinnen und Referenten wenden. Es werden Fragen zur Anwendung, Förderung und Umsetzung beantwortet.

    Als Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten Katrin Uhlig (Mitglied des Bundestages), Kathrin Henneberger (Mitglied des Bundestages), Thomas Bertram von der Verbraucherzentrale NRW sowie Georg Haaß, Präsidiumsmitglied der Kreishandwerkerschaft Mönchengladbach gewonnen werden.

    Katrin Uhlig betont die Bedeutung der Veranstaltung: „Es ist wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger der Stadt die Möglichkeit haben, sich umfassend über die Energiewende und Erneuerbare Energien zu informieren. Eine erfolgreiche Energiewende kann nur gemeinsam gelingen und dafür möchte ich gerne meinen Beitrag leisten und zum Austausch zur Verfügung stehen.“ Die Veranstaltung richtet sich an alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, die mehr über die aktuellen Entwicklungen und praktischen Anwendungen im Bereich nachhaltiger Energien erfahren möchten. Es wird ausreichend Gelegenheit für Fragen und Diskussionen geben, um einen lebendigen Austausch zu ermöglichen.

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  • Meister des Barocks 

    Meister des Barocks 

    Das vierte Konzert des Rheydter Musiksommers am Donnerstag, 1. August, steht im Zeichen der frühen barocken Kompositionen für Cello-Solo. 

    Solist an diesem Abend ist der ehemalige Cellist der Göteborger Oper Ludwig Frankmar. Der in Berlin wohnende Künstler spielt auf einem fünfsaitigem Barock-Cello von Louis Guersan aus Paris welches um 1756 gebaut wurde. 

    Im Konzert sind Ricercate, Suiten und Fantasien von Giovanni Battista Degli Antonii, Marin Marais und Georg Philipp Telemann zu hören. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr, Tickets nur an der Abendkasse ab 18.45 Uhr zu 10,- Euro. 

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  • „Stille Wasser – Tiefe Löcher“

    „Stille Wasser – Tiefe Löcher“

    Der Braunkohletagebau ist als Thema noch lange nicht vorbei.

    Was wir als Anrainer wissen müssen, sollte uns 50 Minuten Wert sein.

    https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-dok5-das-feature/stille-wasser-tiefe-loecher–was-wird-aus-den-braunkohletagebauen-100.html

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  • Bundesliga-Trainer Marco Rose unterstützt Spendersuche für Niklas

    Bundesliga-Trainer Marco Rose unterstützt Spendersuche für Niklas

    Mit so einer großen Unterstützung hätte Niklas selbst nie gerechnet.

    Das Schicksal des 15-Jährigen aus Willich bewegt eine ganze Region – schon wenige Tage nach Bekanntmachung seiner Diagnose haben sich mehrere Tausend Freiwillige als potenzielle Lebensretter:innen registriert.

    Der fußballbegeisterte 15-Jährige hat MDS, eine schwere Erkrankung des blutbildenden Systems.
    Nur durch eine Stammzellspende kann er gesund werden. Neben seiner Familie und seinen Freunden steht auch die Fußball-Community voll hinter ihm. Nun hat er sogar Unterstützung von RB Leipzig Trainer Marco Rose bekommen, der Niklas spontan in seinem Heimatort Willich besucht hat.

    Weil Niklas aktuell aufgrund seiner MDS-Diagnose nicht mehr mit seiner Mannschaft VfL Willich spielen darf, begrenzt sich sein Fußballfeld auf den heimischen Garten im Elternhaus, wo er mit seinem Papa Michael ab und zu gegen den Ball tritt. Doch am vergangenen Freitag gab es eine Ausnahme: Marco Rose, Cheftrainer von RB Leipzig, war extra nach Willich gekommen, um Niklas Mut zuzusprechen und die Öffentlichkeit auf das Thema Stammzellspende aufmerksam zu machen.
    Rose lebte früher im selben Viertel wie die Familie von Niklas, als er noch Trainer von Borussia Mönchengladbach war. Auf dem Kunstrasenplatz spielten sich die beiden den Ball zu und sprachen darüber, wie es ist, dass der Fußball in so einer Situation zur Nebensache gerät. Schließlich kann Niklas nur gesund und wieder richtig für seinen Verein aktiv werden, wenn er den passenden Spender findet.

    „Wenn es um die Gesundheit eines Menschen geht, lässt man alles andere stehen und liegen. Daher ist es wichtig, dass wir gemeinsam auf dieses lebenswichtige Thema aufmerksam machen“, erklärt Rose, der zu seinen aktiven Zeiten als Fußballer selbst Stammzellen gespendet hatte. „Ich hoffe, wir können möglichst viele Menschen dazu bewegen, dass sie sich für Niklas und andere suchenden Patienten registrieren lassen.“

    Niklas war natürlich begeistert davon, dass der ehemalige Gladbach-Trainer ihm so viel Aufmerksamkeit geschenkt hat. „Dass Marco Rose extra für mich hierhergekommen ist, hat mich total gefreut. Dafür bin ich sehr dankbar.“ Sein Papa Michael war ebenfalls bewegt von so viel Unterstützung. „Dass Marco heute hier ist, bedeutet meinem Sohn sehr viel. Wir bekommen zurzeit generell sehr viel Unterstützung aus unserem Bekanntenkreis, was uns wirklich sehr hilft. Auf der einen Seite haben wir zwar Angst, aber genau
    diese Hilfe aus unserem Umfeld macht uns wiederum Mut, dass wir es gemeinsam schaffen.“


    Registrieren, teilen, posten – jede Unterstützung kann Leben retten

    Unzählige Patient:innen weltweit sind wie Niklas auf eine lebensrettende Stammzellspende angewiesen. Umso wichtiger ist es, dass jetzt viele Menschen mitmachen und sich als potenzielle Lebensretter:innen registrieren! Jeder kann helfen und sein eigenes Netzwerk nutzen.
    Wer gesund und zwischen 17 und 55 Jahre alt ist, kann Niklas und anderen Patient:innen helfen und sich mit wenigen Klicks über www.dkms.de/niklas die Registrierungsunterlagen nach Hause bestellen.
    Die Registrierung geht einfach und schnell: Mithilfe von drei medizinischen Wattestäbchen und einer genauen Anleitung sowie einer Einwilligungserklärung kann jede:r nach Erhalt des Sets selbst einen Wangenschleimhautabstrich vornehmen und anschließend per Post zurücksenden, damit die Gewebemerkmale im Labor bestimmt werden können. Spender:innen, die sich bereits in der Vergangenheit registrieren ließen, müssen nicht erneut teilnehmen. Einmal aufgenommene Daten stehen
    auch weiterhin weltweit für Patient:innen zur Verfügung.
    Besonders wichtig ist es, dass die Wattestäbchen nach dem erfolgten Wangenschleimhautabstrich zeitnah zurückgesendet werden. Erst wenn die Gewebemerkmale im Labor bestimmt wurden, stehen Spender:innen für den weltweiten Suchlauf zur Verfügung.
    Auch Geldspenden helfen Leben retten, da der DKMS für die Neuaufnahme jeder Spenderin oder jeden Spenders Kosten in Höhe von 50 Euro entstehen.







    DKMS Spendenkonto
    IBAN: DE83 7004 0060 8987 0007 28
    Verwendungszweck: Niklas, GMP 008

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  • Fest am See verzaubert mit Lasershow

    Fest am See verzaubert mit Lasershow

    Traditionell bietet der Schlosspark Wickrath am letzten Wochenende im Juli die perfekte Kulisse für das beliebte Fest am See.

    Zum 47. Mal wird in diesem Jahr gemeinsam gefeiert, geschlendert, getanzt, gespielt, geschlemmt und gechillt.
    Der Heimatliebe Markt lockt mit einem großen Angebot an liebevoll gefertigten Accessoires, handgemachtem Schmuck, Produkten „made in MG“ und der ein oder anderen selbstgefertigten
    kulinarischen Leckerei. Unter den Produkten finden sich individuell gefertigte Tische für den In-, und Outdoor-Bereich, Handgestricktes, Selbstgenähtes und mittels Brandmalerei verzierte Dekoartikel aus Holz. Körbe und Lederwaren reihen sich neben Taschen und Geldbörsen aus den verschiedensten Materialien.
    Nach dem Shoppen lädt die Food Meile mit einem abwechslungsreichen Angebot zum Schlemmen und Genießen ein. Von Trüffelnudeln über Pulled Pork Burger bis hin zu außergewöhnlichen Eiskreationen ist alles dabei. Natürlich fehlt auch die klassische Currywurst mit Pommes nicht und wer es vegetarisch mag, kommt selbstverständlich auch auf seine Kosten.
    Dazu gibt’s ein Gläschen Winzerwein oder ein eisgekühltes Bier und wer es etwas ausgefallener mag, der greift am Stand von Husch Husch zu und genießt einen Glitzercocktail.
    Ein absolutes Highlight für Familien ist wie in jedem Jahr der großzügige Kinderbereich. Kleinen Hüpfburgen-Fans werden die Augen leuchten, wenn sie bereits am Eingang auf die große Piratenhüpfburg zusteuern. Die Minigärtner sind ebenso wieder dabei wie die GEM mit ihrem Umweltmobil. Schauinsland kommt mit dem Spielemobil vorbei und die DLRG bietet jede Menge kreative Mitmachaktionen an.
    Einfach mal die Seele baumeln lassen, dafür ist die Beachbar mit den trendigen Mönchengladbach-Liegestühlen der perfekte Ort.
    Und während die Eltern im Liegestuhl entspannen, können die Kinder auf dem sonst als Turnierplatz genutzten Sandplatz originalgetreue Modellen von Baggern, Treckern und Lastern auf dem Sand bestaunen und am Graffiti-Workshop teilnehmen.
    Für die passende karibische Atmosphäre sorgen Havanna con Klasse. Die erstklassigen Musiker verbinden Rhythmen aus Salsa, Merengue, Bachata und Regueton und lassen sie in ihren Konzerten verschmelzen.

    Um 21 Uhr betritt „The Takanaka Club Band“ die Bühne und sorgt für den perfekten Party-Abend. Die international besetzte Soul & Dance Cover Band aus Frankfurt ist Preisträger der Kategorie „Beste Cover/Revivalband 2021” und längst nicht nur auf deutschen Festivalbühnen zu Hause.

    An die Stelle des Feuerwerks am Samstagabend tritt nach dem großen Erfolg im letzten Jahr wieder eine Lasershow direkt an der Bühne. Das schont die Umwelt und liefert auch im Fall eines trockenen Sommers einen garantiert einzigartigen Abschluss eines abwechslungsreichen Tages.
    Am Sonntagnachmittag sorgt die den meisten Gladbachern bestens bekannte Gruppe Delta Mouse für beste Stimmung auf der Bühne, The Travelers bewegen sich als Walking Act auf dem gesamten Veranstaltungsgelände.

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  • Grüne wollen Ticket-Service der DB für den Rheydter Bahnhof

    Grüne wollen Ticket-Service der DB für den Rheydter Bahnhof

    Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen macht sich dafür stark, dass der Kundenservice der Deutsche Bahn AG für den Fahrkarten­verkauf in Mönchengladbach signifikant verbessert wird.

    Verantwortlich für den aktuellen, unzureichenden Service ist die DB, die bereits vor Jahren sämtliche Beratungsstellen vor Ort eingestellt hat. Dadurch verschlech­terte sich der Service für Bahnkunden erheblich.

    Der derzeitige Service Store in Mönchengladbach berate vorrangig Kunden des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) und sei in jeglicher Hinsicht, insbesondere im Bereich des Fernverkehrsangebots der DB, unzureichend ausgestattet, moniert Bürgermeister Hajo Siemes (Grüne). Es fehle an Beratungsangeboten für Fernstrecken und internationale Reisen, wodurch Kunden bei komplizierten Anliegen, wie etwa Gruppen­fahrten, Ticketum­tausch oder speziellen Bedürfnissen von Menschen mit Beeinträchtigung­en, gezwungen seien, nach Düsseldorf zu reisen, um dort im Kundenser­vice der Deutschen Bahn Rat zu suchen. „Gerade für ältere Menschen oder für Leute, die im Internet nicht sachkundig unterwegs sind, ist dies eine Katastro­phe, und die Bahn ändert nichts an der Situation, um die Kunden­freund­lichkeit zu verbessern“, weist auch Anita Hoffmann, Grünen-Rats­frau und Mitglied im Seniorenrat der Stadt, auf einen Verbesserungsbedarf im Service hin.

    Im Rahmen des Neubaus des Bahnhofs Rheydt könnte die Stadt nun aktiv werden, um eine Verbesserung des Serviceange­bots zu erreichen. Die Grünen haben bereits Gespräche mit den für die Vermietung der Verkaufs­stellen zuständigen städtischen Gesellschaften aufgenommen.
    So arbeitet Hajo Siemes gemeinsam mit dem Fahrgast­verband „Pro Bahn“ an einer Lösung, um im neuen Bahnhof Rheydt ein qualifiziertes Angebot auch für den Fernverkehr der DB zu ermöglichen.

    Grundsätzlich hält es der Bürgermeister für ein Unding, dass Mönchengladbach als Großstadt mit noch zwei Hauptbahnhöfen keinen qualifizierten Fahrkartenservice der Deutschen Bahn anbietet.
    „Wichtig dabei ist, dass die Bahn bereit ist, ihren Kundenservice deutlich zu verbessern und nicht insbesondere ältere Menschen bei Beratung und Service im Regen stehen lässt“, sagt Anita Hoffmann.
    Die Stadt könne hier mit ihren städtischen Tochtergesellschaften dazu beitragen, die Bedingungen für ein Servicezentrum in den neu geschaffe­nen Geschäfts­bereichen des Bahnhofs Rheydt durch Mietanreize günstig für Ticket­anbieter zu gestalten, ergänzt Hajo Siemes.
    „Hierzu müssen möglicherweise noch weitere Gespräche mit Politik und Verwaltung geführt werden“, so der Bürgermeister.

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  • Volksverein Mönchengladbach veröffentlichte den Jahresbericht für das Jahr 2023,

    Volksverein Mönchengladbach veröffentlichte den Jahresbericht für das Jahr 2023,

    Unter dem Motto “40 Jahre Volksverein – sozial und nachhaltig” stand nicht nur das Jubiläum, sondern auch der Geschäftsbericht für 2023.

    Der erste Abschnitt beschäftigt sich mit der Situation der Arbeitslosigkeit in Mönchengladbach, die
    sich im Zeitraum von 40 Jahren als ziemlich unverändert darstellt. Immer noch sind rund 12.000 bis
    14.000 Menschen betroffen. Der Volksverein hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Menschen
    Angebote in den Bereichen “Bildung, Arbeit, Begegnung und Beratung” zu machen. Allein die
    Beschäftigungsangebote wurden 2023 von etwa 300 Personen genutzt. Zusätzlich nahmen 120
    Personen an Beratungen teil, und etwa 2.800 Menschen nahmen an Bildungsangeboten teil.

    Besonders nachgefragt waren Bildungsangebote zu den Themen Digitalisierung und Energiesparen.
    Hierbei ging es um praktische Ansätze, die im Alltag Hilfestellung bieten. Anlässlich des Jubiläums
    fand eine Bildungsfahrt an die Nordsee statt. Unter dem Titel “Im Einklang leben” konnten die
    Teilnehmerinnen Erfahrungsräume erleben – sei es im Einklang mit der Natur, mit anderen Menschen oder mit sich selbst. Diese Hilfestellungen waren praxisorientiert und alltagsnah.

    Die Arbeitsangebote fanden in den bekannten Arbeitsbereichen statt: Second-Hand-Shops, Holzwerkstatt, Fahrradprojekt (das mit dem zweiten Platz beim Deutschen Fahrradpreis ausgezeichnet wurde), Straßenrandreinigung “Clean Up”, hauswirtschaftliche Angebote, Rapsmühle sowie Schulkioske (mit der Neueröffnung des Kiosks an der Schule Kirschhecke).

    Die Jubiläumsfeierlichkeiten ermöglichten viele Begegnungen – sowohl innerhalb des Volksvereins als auch mit Menschen außerhalb, aus allen Teilen der Gesellschaft. In der Beratung standen Themen wie Einsamkeit, finanzielle Schwierigkeiten, Umgang mit Behörden sowie Sprachförderung bei zugewanderten Menschen im Fokus.

    Von den Menschen, die an den Arbeitsangeboten teilnahmen, konnten 26% erfolgreich in Arbeit vermittelt werden. Die Bewilligung von Erwerbsunfähigkeit gestaltete sich zunehmend schwieriger – viele dieser Menschen gelten als “arbeitslos” und können den Rechtskreis des SGB II nicht verlassen.

    Der Volksverein arbeitet in einem Netzwerk mit anderen sozialen und wirtschaftlichen Akteuren und bringt so aktiv die Themen und Bedürfnisse von Arbeitslosen in die Gesellschaft ein.

    Etwa 10% der Mittel, die der Volksverein für seine Arbeit benötigt, stammen aus Geldspenden. Diese lagen 2023 deutlich unter den Vorjahresergebnissen und stellen die Verantwortlichen vor große Herausforderungen bei der Kompensation.

    Das gesamte wirtschaftliche Ergebnis weist die sogenannte “schwarze Null” auf. Den Rückstellungen konnten knapp 60.000,-€ zugeführt werden – eine Summe, die angesichts der drastisch steigenden Personalkosten notwendig ist.

    Der Geschäftsbericht des Volksvereins endet traditionell mit einem kurzen Ausblick und einem Dank.
    Der Ausblick ist geprägt von Befürchtungen über weitere Kürzungen staatlicher Leistungen, aber auch vom festen Willen, die Angebote für Arbeitslose nicht einzuschränken, sondern auszubauen.
    Der Dank richtet sich an alle, die diese Arbeit möglich machen – sei es als Mitarbeiterin in den Arbeitsbereichen, als Unterstützerin oder als Verantwortlicher in der Gesellschaft.
    Das traditionelle Schlusswort lautet: “Es gibt nichts Gutes, außer man tut es” (Erich Kästner).

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