Autor: PMG

  • Zweiter Praxis-Fachtag stärkt Ehrenamt in der Integrationsarbeit

    Zweiter Praxis-Fachtag stärkt Ehrenamt in der Integrationsarbeit

    Das Ehrenamt in der Integrationsarbeit erhält neuen Schub.

    Die Kommunalen Integrationszentren Viersen, Rhein-Kreis Neuss und Mönchengladbach sowie das Netzwerk Rheydt Inklusiv laden zum zweiten Praxis-Fachtag am Samstag, 22. November, von 09.30 Uhr bis 15.30 Uhr ins BüMo ein. Veranstaltungsort ist Am Nordpark 400, 41068 Mönchengladbach. Die Veranstaltung ist kostenfrei und richtet sich an Vereine, Initiativen und Einzelpersonen im Ehrenamt.

    Der zweite Praxis-Fachtag setzt seinen Fokus auf Sprache, Vernetzung und praxisnahe Workshops. Die Veranstaltung richtet sich besonders an ehrenamtlich Engagierte, die niederschwellige Sprachangebote durchführen. Fachkundige Referent*innen stellen in Workshops Inhalte zu Vernetzung mit einem Netzwerk Auftakt, Didaktik und Methodik, Resilienz mit Nähe und Distanz, Leichter Sprache, Social Media und Prävention vor.

    In den modernen Räumlichkeiten des BüMo finden die Teilnehmenden mit Computern, Smartboards, Flipcharts und weiteren Tools viele Möglichkeiten für Austausch, Ideensammlung und produktives Arbeiten. Außerdem ist für Verpflegung gesorgt, damit die Teilnehmenden gestärkt in die Workshops starten können.

    Eine Anmeldung ist online unter https://beteiligung.nrw.de/k/1018223 erforderlich.

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  • Naturschutzwart(in) für Rheindahlen gesucht

    Naturschutzwart(in) für Rheindahlen gesucht

    Die Untere Naturschutzbehörde der Stadt Mönchengladbach sucht einen neuen Naturschutzwart oder eine neue Naturschutzwartin für den Bezirk 5, der den Kulturlandschaftsraum nordöstlich von Rheindahlen umfasst.

    Die Ehrenamtlichen der Naturschutzwacht tragen vor Ort dazu bei, den Zustand von Natur und Landschaft und damit unsere natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten und nachhaltig zu verbessern.
    Zur Aufgabe gehört es, die Untere Naturschutzbehörde zu informieren, wenn Umweltverschmutzungen, Müllablagerungen, gefällte Bäume, ungenehmigte Bautätigkeiten oder andere ordnungswidrige Umstände in der Landschaft festgestellt werden, und die Bürgerinnen und Bürger im direkten Gespräch auf Missstände hinzuweisen.

    Die Naturschutzwarte und -wartinnen sind ehrenamtlich für die Stadt tätig. Sie üben zwar eine hoheitliche Tätigkeit aus, sind aber weder Hilfspolizeibeamte noch Vollzugskräfte der Behörde. Interessierte müssen volljährig, möglichst ortsansässig und leicht erreichbar sein. Außerdem sollten sie über gute Ortskenntnisse, ein gutes Verständnis für Natur und Landschaft sowie über ein lebhaftes Interesse für die Aufgaben des Naturschutzes verfügen.

    Es werden regelmäßig Fortbildungsmöglichkeiten angeboten, um Fachkenntnisse zu erlangen oder zu vertiefen Interessierte können sich beim Fachbereich Umwelt der Stadt Mönchengladbach melden. Kontaktpersonen sind Sascha Nowak (Tel. 02161/ 2582-60) oder Rita Kypke (Tel. 02161/2582-73). Beide sind auch unter der E-Mail-Adresse Umwelt@moenchengladbach.de erreichbar.

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  • Vorbereitungen für Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters laufen

    Vorbereitungen für Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters laufen

    Wahlscheinbüros öffnen ab Mittwoch, 17. September/ 37.000 Wahlberechtigte hatten bereits Briefwahl beantragt.

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs (SPD) und Dr. Christof Wellens, (CDU) haben bei der Oberbürgermeisterwahl am vergangenen Sonntag (14. September) die meisten Stimmen geholt und ziehen damit in die Stichwahl am Sonntag, 28. September, ein.

    Wann startet die Briefwahl?

    Wer seine Stimme per Briefwahl abgeben möchte, hat dazu ab Mittwoch (17.09.) bis einschließlich Freitag 26.09., die Gelegenheit.
    Um 08.00 Uhr öffnen die bekannten Wahlscheinbüros im Vitus-Center, Passage 1. OG, Goebenstraße 4-8, und Rathaus Rheydt, Raum 2028 (ehemaliges Karstadt-Gebäude).

    Die Wahlscheinbüros im Vitus-Center, Passage 1. OG, Goebenstraße 4-8, und Rathaus Rheydt, Raum 2028, Markt 11, sind zu den nachstehenden Zeiten geöffnet:

    Montag bis Mittwoch 08.00 – 15.30 Uhr

    Donnerstag 08.00 – 17.00 Uhr

    Freitag 08.00 – 12.30 Uhr

    und am Freitag, 26. September, 08.00 – 15.00 Uhr

    Hier kann unter Vorlage des Personalausweises die Briefwahl vor Ort beantragt und auch direkt gewählt werden.

    Ich habe schon Briefwahl für die Stichwahl beantragt. Was muss ich tun?

    Rund 37.000 Wählerinnen und Wähler hatten sich für einen Versand der Briefwahlunterlagen für die Stichwahl bereits vormerken lassen. Diese erhalten die Briefwahlunterlagen automatisch zugeschickt. Der Versand der Unterlagen startet spätestens am Mittwoch, 17. September. Ein weiterer Briefwahlantrag ist in diesen Fällen nicht nötig.

    Ich möchte noch Briefwahl beantragen. Wie funktioniert das?

    Wer für die Stichwahl bisher keine Briefwahl beantragt hat, kann dies ab sofort online auf der Seite https://www.itk-rheinland.de/briefwahlantrag/moenchengladbach#/

    per Mail an briefwahl@moenchengladbach.de mit einem formlosen Schreiben an die Stadt Mönchengladbach, Fachbereich Bürgerservice, Goebenstraße 4-8, 41061 Mönchengladbach oder direkt vor Ort in den Wahlscheinbüros erledigen.

    Ich bin mir nicht sicher, ob ich für die Stichwahl Briefwahl beantragt habe. Was mache ich?

    Wer nicht mehr genau weiß, ob bereits Wahlunterlagen für die Stichwahl beantragt wurden, kann dies unter briefwahl@moenchengladbach.de oder telefonisch unter 02161 25-53222 bzw. 02161 25-53444 erfragen.

    Wichtige Hinweise zur Briefwahl

    Sollten die beantragten Unterlagen bis Mittwoch nächster Woche nicht eingetroffen sein, bittet die Wahlbehörde um eine kurze Information per Mail unter Briefwahl@moenchengladbach.de.

    Wer jetzt noch die Briefwahl beantragen möchte, sollte auf jeden Fall die Zeit für den Postweg berücksichtigen. Die Wahlbriefe mit dem gekennzeichneten Stimmzettel müssen der Wahlbehörde bis zum Wahlsonntag, 28. September, um 16:00 Uhr vorliegen.

    Wahlbriefe können noch am Wahlsonntag im Wahlscheinbüro im Vitus-Center bis 16:00 Uhr abgegeben werden oder bis 15:00 Uhr in die Hausbriefkästen der Verwaltungsgebäude

    Rathaus Rheydt (Haupteingang) und Eingang G, Verwaltungsstellen Rheindahlen, Hardt, Neuwerk, Giesenkirchen, Odenkirchen und Wickrath, Rathaus Abtei, Fliethstraße, eingeworfen werden.

    Wann öffnen die Wahllokale am 28. September?

    Am Wahltag sind die 179 Wahllokale in der Zeit von 08.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. Die Urnenwahl ist mit der Wahlbenachrichtigung oder mit Personalausweis, Reisepass bzw. Nationalpass möglich. In welchem Wahllokal man wählen kann, steht auf der Wahlbenachrichtigung. Die jeweiligen Wahlräume sind Online auf der städtischen Homepage abrufbar. Wer sein Wahllokal sucht, findet die Adresse auch unter https://stadt.mg/meinwahllokal .

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  • Kommunalwahl in Mönchengladbach: Die vorläufigen Ergebnisse der OB und Ratswahl

    Kommunalwahl in Mönchengladbach: Die vorläufigen Ergebnisse der OB und Ratswahl

    Wahl des Oberbürgermeisters:
    Felix Heinrichs und Dr. Christof Wellens ziehen in die Stichwahl ein Oberbürgermeister Felix Heinrichs (SPD) und der Kandidat der CDU, Dr. Christof Wellens haben bei der Oberbürgermeisterwahl die meisten Stimmen geholt und ziehen damit in die Stichwahl ein, die am Sonntag, 28. September stattfindet. Felix Heinrichs kam nach dem vorläufigen Endergebnis auf 43,37 Prozent der Stimmen, Wellens erreichte 28,84 Prozent. Da keiner der Kandidaten mehr als 50 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte, wird die Stichwahl am Sonntag, 28. September, darüber entscheiden, wer in der nächsten Wahlperiode Mönchengladbachs Oberbürgermeister ist.

    Die Ergebnisse der Oberbürgermeisterwahl im Einzelnen:
    Felix Heinrichs, SPD (41.165 Stimmen, 43,37 %)
    Dr. Christof Wellens, CDU (27.375, 28,84 %)
    Michael Hans-Joachim Immel, AfD (13.916, 14,66 %)
    Sebastian Merkens, Die Linke (3.407, 3,59 %)
    Marcel Klotz, GRÜNE (3.314, 3,49 %)
    Martin Hans Sonneborn, Die PARTEI (2.116, 2,23 %)
    Reiner Gutowski, FDP (1.563, 1,65 %)
    Michael Helmut Engel, Einzelbewerber (1.206 Stimmen, 1,27 %)
    Jannik Andreas Kontalis, Einzelbewerber (848, 0,89 %)

    Wahl zum Stadtrat:
    Neun Parteien im neuen Rat vertreten / CDU ist weiter stärkste Kraft / SPD holt auf.
    Insgesamt neun Parteien werden laut vorläufigem Endergebnis im neuen Rat der Stadt, der am 5. November zu seiner konstituierenden Sitzung zusammenkommt, vertreten sein.
    Angetreten waren 12 Parteien und ein Einzelbewerber.
    Genau 204.219 Wählerinnen und Wähler waren aufgerufen, bei der Kommunalwahl ihre Stimme abzugeben.
    95.999 gültige Stimmen wurden abgegeben, die Wahlbeteiligung lag bei 47,49 Prozent.

    Die Ergebnisse im Einzelnen:

    CDU (31.834 Stimmen, 33,16 %)

    SPD (27.229 Stimmen, 28,36 %)

    AfD (15.018 Stimmen, 15,64 %)

    GRÜNE (8.242 Stimmen, 8,59 %)

    Die Linke (5.382 Stimmen, 5,61 %)

    FDP (2.727 Stimmen, 2,84 %)

    BSW (2.031 Stimmen, 2,12 %)

    Die PARTEI (1.865 Stimmen, 1,94 %)

    Volt (1.267 Stimmen, 1,32 %)

    FREIE WÄHLER (175 Stimmen, 0,18 %)

    dieBasis (102 Stimmen, 0,11 %)

    WerteUnion (81 Stimmen, 0,08 %)

    Einzelbewerber Jansen, Erik (46 Stimmen, 0,05 %)

    Alle vorläufigen Wahlergebnisse, auch die der vier Bezirksvertretungen, sind auf der Webseite https://stadt.mg/wahlergebnisse abrufbar.

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  • Unwetterlage in Mönchengladbach: Feuerwehr und Hilfsorganisationen seit den frühen Morgenstunden im Dauereinsatz

    Unwetterlage in Mönchengladbach: Feuerwehr und Hilfsorganisationen seit den frühen Morgenstunden im Dauereinsatz

    Mehr als 1.170 Hilfeersuchen / Vier Schulen betroffen  / Zwei Ampelanlagen außer Betrieb.

    Das Sturmtief „Walter“ hat seit den frühen Morgenstunden zu einer außergewöhnlichen Einsatzlage in Mönchengladbach geführt.
    Seit 2:00 Uhr sind die Feuerwehr Mönchengladbach, das Technische Hilfswerk (THW) sowie Einsatzkräfte mehrerer Hilfsorganisationen im gesamten Stadtgebiet im Einsatz.

    Bis 17:00 Uhr nahm die Leitstelle in über 2.700 Telefonaten insgesamt 1.172 Hilfeersuchen entgegen. In Spitzenzeiten gingen innerhalb von zehn Minuten bis zu 152 Notrufe ein. Bislang wurden 618 technische Hilfeleistungen und 15 Brandeinsätze bearbeitet.

    Die Einsätze konzentrieren sich vor allem auf vollgelaufene Keller, überflutete Straßen und Stromausfälle durch eindringendes Wasser. Verletzte sind nach aktuellem Stand nicht zu verzeichnen. Bereits in der Nacht musste eine Person aus einem überfluteten Keller gerettet werden, konnte aber nach der Befreiung unverletzt in ihrer Wohnung bleiben.

    Besonders aufwendig gestalteten sich die Maßnahmen im Bereich der Straße „An der neuen Niers“. Aufgrund des sehr hohen Pegelstands der Niers werden hier umfangreiche Sicherungsmaßnahmen durchgeführt. Sandsäcke und zusätzliche Einsatzkräfte des THW, der Johanniter-Unfall-Hilfe sowie Unterstützung aus dem Kreis Heinsberg mit sieben Fahrzeugen sind derzeit im Einsatz.

    Auch kritische Infrastrukturen waren betroffen: Im Bettenhaus des Krankenhauses Neuwerk drang Wasser in einen Versorgungskeller ein. Durch den Einsatz mehrerer leistungsstarker Pumpen konnte ein drohender Technikausfall und eine mögliche Evakuierung verhindert werden.
    Am Schulzentrum Rheindahlen wurden durch Errichtung eines Erdwalls und den Einsatz von Pumpen weitere Schäden abgewendet.

    Zur Entlastung der seit 02:00 Uhr eingesetzten Kräfte unterstützen seit 16:00 Uhr vier Einsatzfahrzeuge aus Krefeld die laufenden Maßnahmen.
    Mit Stand 18:00 Uhr befinden sich noch rund 110 Einsatzstellen in Bearbeitung.

    Die Versorgung der Einsatzkräfte wird durch den Arbeiter-Samariter-Bund in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz sichergestellt.
    Oberbürgermeister Felix Heinrichs und die zuständige Dezernentin Silke Wehmhörner verschafften sich vor Ort einen Überblick über die Lage und dankten den Einsatzkräften für ihr unermüdliches Engagement.

    Die Lage an den Schulen

    Folgen über den Tag hinaus hat der Starkregen für vier Schulen in Mönchengladbach: Während die Grundschule Will Sommer in Rheindahlen am Mittwoch den Unterrichtsbetrieb wieder aufnehmen kann, müssen die Hauptschule Rheindahlen, das Gymnasium Rheindahlen und die Gesamtschule Espenstraße auch morgen geschlossen bleiben. Hier hat der Wassereinbruch zu technischen Defekten und Verunreinigungen geführt, die heute noch nicht vollständig behoben werden können.

    Die Gesamtschule Espenstraße wird am Donnerstag (11.09.) den geordneten Schulbetrieb wieder aufnehmen. Am Schulzentrum Rheindahlen wird sich im Laufe des Mittwochs klären, wann Hauptschule und Gymnasium den Präsenzunterricht wieder aufnehmen können.

    Zwei Ampelanlagen außer Betrieb Während sich die Lage auf den Mönchengladbacher Straßen im Laufe des Tages wieder entspannt hat, bleiben zwei Ampelanlagen zunächst außer Betrieb: An den Kreuzungen Zoppenbroicher Straße / Bahner und Geistenbecker Ring / Luisental gibt es durch Wasserschäden größere Defekte, die zunächst behoben werden müssen.

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  • Neugestalteter Adenauerplatz wird wiedereröffnet

    Neugestalteter Adenauerplatz wird wiedereröffnet

    Am Samstag, den 20. September, lädt die Stadtverwaltung zum Fest mit der Nachbarschaft ein.

    Seit Jahresanfang wurde am Adenauerplatz gebaggert, gebaut und gepflanzt. Und auch das benachbarte Teilstück der Kaiserstraße ist neugestaltet worden und verbindet nun geschickt Park und Zentralbibliothek miteinander.
    Am Samstag, den 20. September, wird die neu gestaltete Fläche im Gründerzeitviertel nun mithilfe vieler Angebote aus der Nachbarschaft feierlich eröffnet.
    Von 11:00 bis 17:00 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein buntes Programm, das vor allem eines in den Mittelpunkt stellt – das Miteinander, Kennenlernen und Feiern im Quartier.

    Der Tag startet um 11:00 Uhr mit einer Eltern-Kind-Yoga-Session, die Bewegung und Entspannung vereint. Auf der Bühne sorgt Monika Hintsches für musikalische Unterhaltung. Für die jüngsten Gäste gibt es ein vielfältiges Angebot: Kinderschminken durch die Caritas, kreative Buttons mit der Kita St. Albertus und jede Menge Spielspaß mit dem Brettspiel Club Niederrhein, der Spiele vorstellt und beim Einstieg begleitet.

    Auch die kulturellen und kreativen Angebote sind breit gefächert: Die Zentralbibliothek lädt zu einem Büchertrödel ein, im Maker Space können Besucherinnen und Besucher Insektenhotels für den neuen Park bauen. Das Museum bietet am Nachmittag eine Führung zu den Kunstwerken auf dem Platz an, während vier c/o Künstler*innen parallel in der Albertuskirche ausstellen – passend zum Parcours-Wochenende.

    Für sportliche Abwechslung sorgt die Initiative Gründerzeitviertel mit einem Surf-Simulator, auf dem Mutige ihr Können testen können. Kulinarisch verwöhnt das Café Kontor mit feinen Speisen und seinem neu gestalteten Außenbereich. Ein besonderes Highlight des Tages ist die von Nachbarinnen und Nachbarn organisierte „Lange Kaffeetafel“. Hier sind alle eingeladen, Kaffee und Kuchen mitzubringen, ins Gespräch zu kommen und die besondere Atmosphäre der Gemeinschaft zu genießen.

    Um 13:30 Uhr richten Oberbürgermeister Felix Heinrichs und Technische Beigeordnete Claudia Schwan-Schmitz persönliche Worte an die Besucherinnen und Besucher, um die abgeschlossene Neugestaltung Revue passieren zu lassen und die Bedeutung des Adenauerplatzes als lebendigen Treffpunkt im Stadtteil zu würdigen.

    Die Baumaßnahme ist Teil der Sozialen Stadt Gladbach und Westend und wurde mithilfe von Fördermitteln von Land und Bund finanziert.

    Das Programm im Überblick:

    11:00 Uhr: Eltern-Kind Yoga

    ab 11:00 Uhr: Kinderschminken (Caritas), Buttonmaschine (Kita St. Albertus), Büchertrödel (Zentralbibliothek), Brettspiele (Brettspiel Club Niederrhein), Insektenhotels bauen (Maker Space) ab 12:00 Uhr: Lange Kaffeetafel der Nachbarschaft

    13:30 Uhr: Begrüßung durch OB Felix Heinrichs ab Nachmittag: Kunstführung durch das Museum, Ausstellung der c/o Künstler*innen in der Albertuskirche.
    Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, diesen besonderen Tag gemeinsam zu feiern und den Adenauerplatz als neuen Ort der Begegnung zu entdecken.

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  • Giesenkirchen: Neues Wohnquartier verbindet Denkmal und Moderne

    Giesenkirchen: Neues Wohnquartier verbindet Denkmal und Moderne

    Auf dem ehemaligen Schulgelände an der Friesenstraße, Ecke Konstantinstraße in Mönchengladbach-Giesenkirchen entsteht ein besonderes Wohnprojekt: Historische Bausubstanz trifft auf moderne Architektur.

    Drei denkmalgeschützte Gebäude bleiben erhalten, drei Neubauten ergänzen das Areal – so wächst in mehreren Bauabschnitten ein neues Quartier, das Tradition und Zukunft gleichermaßen in sich trägt. Für den ersten Bauabschnitt hat die städtische WohnBau nun zum symbolischen Ersten Spatenstich eingeladen.

    Der erste Bauabschnitt mit zwei Häusern umfasst eine Grundstücksfläche von rund 2.100 Quadratmetern: das historische Erna-Borgs-Haus – einstmals das Lehrerwohnhaus der katholischen Westschule – wird denkmalgerecht saniert. Doch auch ein moderner Neubau wird realisiert. Gemeinsam entstehen in diesen beiden Gebäuden insgesamt 13 bezahlbare Wohnungen. Sie sind allesamt barrierefrei gestaltet und bieten Raum für unterschiedliche Lebensentwürfe – von der kompakten 2-Zimmer-Wohnung bis zur großzügigen 4-Zimmer-Familienwohnung. Ergänzt wird das Ensemble durch zehn PKW-Stellplätze.

    Das Investitionsvolumen für das Erna-Borgs-Haus beträgt rund 1,3 Millionen Euro. In dem denkmalgeschützten Backsteingebäude werden fünf Wohneinheiten realisiert, die zwischen 41–83 Quadratmeter groß sind und über zwei bis vier Zimmer verfügen. Weitere 2,1 Millionen Euro fließen in den Neubau. Hier werden acht Wohneinheiten mit einer Gesamtwohnfläche von 557 Quadratmetern realisiert. Die Wohnungen verfügen über zwei oder drei Zimmer und sind zwischen 54 bis 76 Quadratmeter groß.

    Denkmalschutz als Chance

    Mit der behutsamen Sanierung des Erna-Borgs-Hauses bleibt nicht nur ein Stück Giesenkirchener Ortsgeschichte erhalten. Das Gebäude wird in seiner historischen Substanz respektvoll weiterentwickelt und zugleich fit für die Anforderungen des modernen Wohnens gemacht. „Denkmalschutz bedeutet für uns nicht Stillstand, sondern Aufbruch – wir bewahren, was wertvoll ist, und schaffen zugleich Neues, das langfristig Bestand hat“, erklärt WohnBau-Vorstand Christian Heinen Das gesamte Bauvorhaben umfasst eine Grundstücksgröße von 6.773 Quadratmetern. In den nächsten Bauabschnitten werden neben dem Erna-Borgs-Haus zwei weitere denkmalgeschützte ehemalige Schulgebäude und zwei weitere Neubauten errichtet. Ziel ist ein lebendiges Quartier, das auf einer gesunden Mischung aus historischer Identität, moderner Architektur und nachhaltiger Wohnqualität basiert.

    „Mit der Friesenstraße setzen wir ein klares Signal: Wir schaffen nicht nur dringend benötigten Wohnraum, sondern gestalten Stadtentwicklung als Ganzes. Barrierefreiheit, Denkmalschutz und moderne Neubauten greifen hier ineinander. Das Ergebnis wird ein Quartier, das sowohl für Giesenkirchen als auch für künftige Bewohnerinnen und Bewohner ein Gewinn ist“, so Oberbürgermeister Felix Heinrichs Ein weiteres Ziel hebt WohnBau-Vorstand Frank Meier hervor: „Die Kombination aus Alt und Neu macht dieses Bauvorhaben besonders reizvoll. Wir investieren hier nicht nur in Steine, sondern auch in ein Stück Lebensqualität und Nachbarschaftskultur.“

    Über die Wohnungsbauoffensive der Stadt

    Das Projekt an der Friesenstraße ist Teil einer 2023 eingeleiteten Wohnungsbauoffensive, mit der die Stadt den stagnierenden Entwicklungen auf dem Wohnungsbaumarkt etwas entgegensetzen möchte. Im Zentrum stehen vier Neubauprojekte der WohnBau Mönchengladbach, die trotz der schwierigen Marktbedingungen umgesetzt und – entgegen vieler privater Bauvorhaben – zu bezahlbaren Mietpreisen an den Markt gehen sollen.
    Möglich wird das durch eine ganze Reihe an Maßnahmen. So verzichtete die Stadt 2023 darauf, sich den Überschuss aus dem laufenden Geschäft der WohnBau auszahlen zu lassen. Die dadurch erhöhte Liquidität, die gezielte Identifizierung geeigneter Grundstücke, aber auch Mittel aus der Wohnraumförderung bilden wichtige Grundlagen der Wohnungsbauoffensive. Diese umfasst neben dem Wohnquartier an der Friesenstraße auch Vorhaben auf der Knops- und der Luisenstraße sowie ein bereits fertiggestelltes Projekt am Langer Weg.

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  • Wahlgeschenke? – Zebrastreifen und Verkehrsinsel in Giesenkirchen

    Wahlgeschenke? – Zebrastreifen und Verkehrsinsel in Giesenkirchen

    Die Stadt Mönchengladbach plant Baumaßnahmen in Giesenkirchen, um Fußgänger*innen das sichere Überqueren der Straße zu ermöglichen.

    Konkret sollen eine Mittelinsel auf der Konstantinstraße und ein Zebrastreifen auf der Mülforter Straße realisiert werden. Bisher sind Querungsmöglichkeiten auf beiden Straßen selten.
    Die Pläne der Verwaltung sind am Donnerstag Thema im Ausschuss für Umwelt und Mobilität.

    Die neue Verkehrsinsel an der Konstantinstraße wird an der Hausnummer 58 liegen. Sie stärkt nicht nur die Sicherheit von Fußgänger*innen, sondern wird durch barrierefreie Elemente sowohl für seheingeschränkte als auch für mobilitätseingeschränkte Personen nutzbar sein.
    Der ebenfalls barrierefreie Zebrastreifen auf der Mülforter Straße ist auf Höhe des Rewe in Giesenkirchen platziert, sodass dieser nun risikolos zu erreichen ist.
    Die Kosten der Maßnahmen belaufen sich insgesamt auf rund 100.000 Euro.

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  • Kommunalwahl: Was jetzt noch wichtig ist

    Kommunalwahl: Was jetzt noch wichtig ist

    Im Fachbereich Bürgerservice laufen die Vorbereitungen für die Kommunalwahl am Sonntag, 14. September, weiter nach Plan: Die Bearbeitung der bislang rund 38.000 gestellten Briefwahlanträge ist erfolgreich abgeschlossen.

    Bis Mitte der Woche wurden alle bis zu diesem Zeitpunkt bereits eingegangenen Anträge bearbeitet und die Wahlbriefe an die Deutsche Post AG übergeben. Der Versand der nun noch eingehenden Briefwahlanträge erfolgt tagesaktuell. Die Post hat zugesagt, die Wahlbriefe mit höchster Priorität zu befördern.

    Wahlberechtigte, die ihre Briefwahlunterlagen bereits erhalten haben, werden gebeten, den roten Wahlbrief bitte so rechtzeitig zur Post zu geben, dass er rechtzeitig bei der Wahlbehörde ankommt. Hierbei sind die Postwege zu berücksichtigen.

    Wie und bis wann kann ich noch Briefwahlunterlagen beantragen?

    Wer am Wahltag sein Wahllokal nicht aufsuchen möchte, kann noch bis zum 12. September, 15 Uhr Briefwahl beantragen, mit dem Online-Formular unter folgendem Link bis zum 10.09.2025.
    Oder über den auf der Wahlbenachrichtigung abgedruckten QR-Code bis zum 10.09.2025 formlos per Mail an briefwahl@moenchengladbach.de als formloses Schreiben an die Stadt Mönchengladbach, Fachbereich Bürgerservice, Goebenstraße 4-8, 41061 Mönchengladbach.

    Im Fall einer nachgewiesenen plötzlichen Erkrankung ist eine Beantragung auch noch am Wahltag im Wahlscheinbüro, Vitus-Center, Goebenstraße 4-8, 41061 Mönchengladbach, bis 15 Uhr möglich.

    Wer am Wahltag sein Wahllokal nicht aufsuchen möchte oder kann, hat bereits jetzt die Möglichkeit in den Wahlscheinbüros gegen Vorlage von Wahlbenachrichtigung und Personalausweis oder Reisepass direkt vor Ort zu wählen.

    Die Wahlscheinbüros im Vitus-Center, Passage 1. OG, Goebenstraße 4-8, und Rathaus Rheydt, Raum 2028, Markt 11, sind zu den nachstehenden Zeiten geöffnet:

    Montag bis Mittwoch 08.00 – 15.30 Uhr
    Donnerstag 08.00 – 17.00 Uhr
    Freitag 8.00 – 12.30 Uhr und am Freitag, 12. September 08.00 – 15.00 Uhr.

    Zu spät für die Post? Wie kommt mein Wahlbrief noch an?

    Die roten Wahlbriefe können bis zum 12. September während der Öffnungszeiten in den Wahlscheinbüros abgegeben werden.
    Am Wahltag, 14. September, können die Wahlbriefe bis 16.00 Uhr im Wahlscheinbüro Vitus-Center (Eingang E, 1. OG) abgegeben werden.

    In diesen Verwaltungsgebäuden können am Wahltag noch Wahlbriefe in die Briefkästen eingeworfen werden:

    Rathaus Rheydt (Haupteingang), bis 15.00 Uhr,
    Verwaltungsstellen Rheindahlen, Hardt, Neuwerk, Giesenkirchen, Odenkirchen und Wickrath, bis 15.00 Uhr,
    Rathaus Abtei, bis 15.00 Uhr, Fliethstraße, bis 15.00 Uhr.

    Wann öffnen die Wahllokale am 14. September?

    Am Wahltag sind die 179 Wahllokale in der Zeit von 08.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.
    Die Urnenwahl ist mit der Wahlbenachrichtigung oder mit Personalausweis, Reisepass bzw. Nationalpass möglich.
    In welchem Wahllokal man wählen kann, steht auf der Wahlbenachrichtigung.

    Die jeweiligen Wahlräume sind Online auf der städtischen Homepage abrufbar. Wer sein Wahllokal sucht, findet die Adresse auch unter https://stadt.mg/meinwahllokal .

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  • Am 20. September ist Apfelfest in Giesenkirchen

    Am 20. September ist Apfelfest in Giesenkirchen

    Auf der Streuobstwiese bei Haus Horst lassen sich alte Sorten entdecken und probieren.

    Das Mönchengladbacher Apfelfest geht in seine nächste Auflage.
    Am Samstag, den 20. September, dreht sich auf der städtischen Streuobstwiese bei Haus Horst in Giesenkirchen wieder alles um die schmackhafte Baumfrucht. Von 11 bis 17 Uhr laden die Stadt Mönchengladbach und die Naturschutzstation Haus Wildenrath Besucherinnen und Besucher zum Entdecken, Erfahren und Ernten auf der städtischen Streuobstwiese ein.

    „Streuobstwiesen haben in unserer Kulturlandschaft eine wichtige ökologische Bedeutung. Hier wachsen alte Sorten, und hier gibt es wichtigen Lebensraum und Nahrungsangebote für Tiere“, sagt Marcus Klancicar, Abteilungsleiter Natur, Klima und Immissionen bei der Stadt. „Das Apfelfest ist für uns ein schöner Tag mit den Bürgerinnen und Bürgern, vor allem aber eine Gelegenheit, das Wissen um die Streuobstwiesen weiterzugeben und vielleicht einigen Besuchern Obstbäume auch für den eigenen Garten ‚schmackhaft‘ zu machen.“

    Deshalb informiert die Stadt auf dem Apfelfest unter anderem über Fördermöglichkeiten rund um das Anlegen einer eigenen Streuobstwiese. Vor allem aber wird auf dem Fest gegessen, getrunken, geschwätzt und dazu jede Menge Wissen über die Bewirtschaftung und den Erhalt von Streuobstwiesen, Obstbäumen und alten Obstsorten vermittelt.

    Auch Streuobstwiesenprodukte kann man kaufen – oder selbst herstellen. Denn alle Besucherinnen und Besucher können an diesem Tag Obst auf der städtischen Streuobstwiese ernten oder sammeln. Das Obst kann dann entweder verzehrt oder frisch zu Saft gepresst werden. Auch ist es nach vorheriger Terminabsprache möglich, am Vormittag eigenes Obst zum Versaften mitzubringen. Dazu ist eine Voranmeldung erforderlich, die die Firma Haaken unter der Telefonnummer 0173-5183204 entgegennimmt.

    Nicht zuletzt gehören zum Programm Führungen über den Waldlehrpfad (11:30 und 14:30 Uhr), Vorführungen zum Thema Obstbaumschnitt (13:00 und 15:00 Uhr) sowie eine Führung zum Thema „Der Hoppbruch – Weit weg vom Tagebau Garzweiler?“ (14:00 Uhr). Der Treffpunkt für die Führungen ist am Stand der Stadt Mönchengladbach.

    Bereits im Vorfeld des Apfelfestes beschäftigen sich Schulen und Kindergärten intensiv mit der Streuobstwiese als Lebensraum für eine Vielzahl geschützter Tierarten. Die Naturschutzstation Haus Wildenrath hat die Gruppen über speziell erarbeitete Bildungsprogramme an das Thema Obstwiesen herangeführt. Die Kindergärten freuen sich die Ergebnisse auf dem Apfelfest präsentieren zu dürfen.

    Alle Informationen und Programmpunkte gibt es auch online unter https://stadt.mg/apfelfest

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  • Tag des offenen Denkmals in der Schriefersmühle

    Tag des offenen Denkmals in der Schriefersmühle

    Vorträge zur Mühlengeschichte und Ausstellung der Künstlerin Petra Plum.

    Am bundesweiten „Tag des offenen Denkmals“, Sonntag, 14. September, präsentiert sich die Schriefersmühle (Schriefersmühle 25, 41179) von 11 bis 16 Uhr als Botschafterin regionaler Geschichte, Kulturstätte und attraktiver Ort für standesamtliche Trauungen.

    Die Besuchenden erfahren in bebilderten Vorträgen Wissenswertes über die Historie und die Restaurierung eines der ältesten weltlichen Baudenkmäler der Stadt.
    Dazu gibt es Informationen über die Geschichte und Technik der Windmühlen am Niederrhein.
    Parallel zum Denkmaltag findet in der Mühle eine Kunstausstellung der Künstlerin Petra Plum statt.
    Die Ausstellung ist bereits am 13. September von 13 bis 16 Uhr und am 14. September von 11 bis 16 Uhr geöffnet.
    Der Eintritt ist frei.

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  • Stadt lädt zu Klimaspaziergängen ein

    Stadt lädt zu Klimaspaziergängen ein

    Fachleute zeigen vor Ort, was beim Umgang mit Hitze und Starkregen hilft.

    Derweil rüstet sich die Stadt durch Handlungskonzepte, Maßnahmen und Informationsangebote systematisch für den Umgang mit den Folgen des Klimawandels.

    Der Klimawandel ist in Mönchengladbach spürbar: Immer intensivere Starkregen und drückende Sommerhitze – beides stellt die Verwaltung und die Menschen in Mönchengladbach vor neue Herausforderungen. Um sich ein Bild davon zu machen, wie Klimafolgenanpassung in Mönchengladbach ganz konkret aussehen kann, was die Stadt unternimmt, und was jeder selbst tun kann, sind Bürgerinnen und Bürger in der Woche vom 15. bis 19. September eingeladen, an Klimaspaziergängen teilzunehmen.

    Die Spaziergänge sind Teil der bundesweiten „Woche der Klimaanpassung“ und führen durch verschiedene Stadtteile. Bürgerinnen und Bürger sollen dabei ganz konkrete Beispiele für Starkregenvorsorge und Hitzeschutz kennenlernen. Themen sind unter anderem städtebauliche Maßnahmen für eine größere Resilienz bei Starkregenereignissen, die Rolle von Fassadenbegrünung für den Hitzeschutz oder die Bedeutung von Renaturierungen und städtischen Bäumen für ein kühleres Stadtklima.

    Die Klimaspaziergänge werden von der städtischen Beratungsstelle Klimaschutz und Klimafolgenanpassung im Fachbereich Umwelt organisiert. Um Anmeldung unter www.stadt.mg/beratung-klima wird gebeten. Die genauen Termine, Treffpunkte und das gesamte Programm zur Woche der Klimafolgenanpassung sind dort ebenfalls zu finden.

    Stadt bereitet sich gezielt auf den Umgang mit Klimafolgen vor Die Stadt reagiert auf die klimatischen Veränderungen und hat Handlungskonzepte entwickelt, um mit den unausweichlichen Folgen vermehrter Starkregenereignisse und hochsommerlicher Hitzetage besser umgehen zu können. Beide Entwicklungen beeinflussen konkret die Lebensqualität, aber auch die Sicherheit und die Gesundheit der Bevölkerung.

    Unvermittelt auftretende Starkregenereignisse können Straßen überfluten, Keller volllaufen lassen und die Infrastruktur erheblich beeinträchtigen. Die Stadt Mönchengladbach hat deshalb im Juli eine interaktive Starkregenrisikokarte veröffentlicht. Mit wenigen Klicks können Interessierte gezielt prüfen, ob ihr Grundstück in einem gefährdeten Bereich liegt, und erhalten Hinweise zu Vorsorgemaßnahmen. Die Karte hilft dabei, Vorsorge zu treffen – etwa durch Rückstausicherungen oder Anpassungen der Lichtschächte und Treppenabgänge.
    Zu finden ist die Starkregenrisikokarte auf der Internetseite der Stadt unter www.stadt.mg/starkregen.

    Die Hitze- bzw. Wärmebelastung in Mönchengladbach ist im Sommer nicht nur tagsüber, sondern auch in der Nacht spürbar – und sie wird in den kommenden Jahren weiter zunehmen. Das zeigt die neue Stadtklimaanalyse für Mönchengladbach, in der verschiedene Modellprognosen gegenübergestellt, Herausforderungen skizziert und Entwicklungen aufgezeigt werden. Am stärksten betroffen sind die dicht bebauten Stadtkerne. Wenn sich die Hitze staut, leiden vor allem ältere Menschen, Kinder und chronisch Kranke unter der Belastung.

    Zum Handlungskonzept Hitze, das der Rat im Juli zur Kenntnis genommen hat, gehören deshalb vom Rat beschlossene Steckbriefe für Maßnahmen, die auf der neuen Stadtklimaanalyse und einer breitangelegten Klimarisikoanalyse aufbauen. Das umfasst etwa die kühlende Stadtgestaltung durch Bäume, Miniwälder und Gebäudebegrünungen, Gewässerrenaturierungen, aber auch die Sensibilisierung besonders betroffener Gruppen oder eine Karte der „Kühlen Orte“.

    Ziel ist es, die Stadt klimaresilient zu gestalten und die wirksamen Maßnahmen in den kommenden Jahren nach und nach umzusetzen. Das Handlungskonzept Hitze und die Stadtklimaanalyse sind auf der Internetseite der Stadt unter dem Link www.stadt.mg/hitze zu finden.

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  • Zwei Einsatzkräfte des KOS verletzt – Stadt verurteilt Angriff auf Ordnungskräfte

    Zwei Einsatzkräfte des KOS verletzt – Stadt verurteilt Angriff auf Ordnungskräfte

    In der Nacht von Samstag, 30. auf Sonntag, 31. August, sind zwei Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungs- und Servicedienstes (KOS) während eines Einsatzes auf der Sportanlage von Fortuna Mönchengladbach verletzt worden.

    Anlass war eine gemeldete Ruhestörung bei einer privaten Veranstaltung.

    Vor Ort wurden die beiden eingesetzten Kräfte von einem Mann angegriffen. In der Folge solidarisierten sich weitere Personen aus der feiernden Gruppe mit dem Aggressor und griffen die Einsatzkräfte ebenfalls an. Die hinzugezogene Polizei konnte die Situation mit zahlreichen Kräften beruhigen.

    Beide Einsatzkräfte des KOS erlitten bei dem Angriff Verletzungen. Einer der Mitarbeiter wurde stationär im Krankenhaus aufgenommen.

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs:

    „Ein Angriff auf Einsatzkräfte ist ein Angriff auf Menschen, die für Ordnung und Sicherheit in unserer Stadt sorgen. Das verurteilen wir entschieden. Unsere Gedanken sind bei den verletzten Mitarbeitern, denen wir eine schnelle und vollständige Genesung wünschen.“

    Ordnungsdezernentin Silke Wehmhörner:

    „Es ist für mich selbstverständlich, dass wir unsere Kolleginnen und Kollegen nach einem solchen Erlebnis nicht allein lassen. Wir stehen mit den betroffenen Mitarbeitern, denen unter anderem psychosoziale Unterstützung angeboten wurde, in engem Kontakt.“

    Die Stadt Mönchengladbach dankt der Polizei Mönchengladbach für ihren Einsatz, der dazu beigetragen hat, die Situation schnell zu beruhigen. Beide Behörden arbeiten seit vielen Jahren eng zusammen, um Sicherheit im Stadtgebiet zu gewährleisten.

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  • Den Biber im Blick – mit Echtzeitdaten von der Niers

    Den Biber im Blick – mit Echtzeitdaten von der Niers

    Mit Sensoren an der Niers werden in Echtzeit die Auswirkungen von Biberaktivitäten gemessen – ebenso wie mögliche Wettereinflüsse.

    Einst war er in unserer Region ausgestorben. Inzwischen aber kehrt der Biber zurück und hat in Mönchengladbach in mittlerweile zwölf Revieren ein Zuhause gefunden. Der baufreudige Nager bereitet anderen Arten wertvolle Lebensräume und ist deswegen ein herausfordernder, aber gerne gesehener Gast. Doch wie genau wirken sich seine Aktivitäten auf Wasserstände und -qualitäten aus?
    Diese Frage untersuchen die Stadt Mönchengladbach und die NEW AG nun gemeinsam mithilfe von Sensortechnik. Das Projekt ist Teil des Smart-City-Programms der Stadt Mönchengladbach.

    Es gibt Schlimmeres als bei knapp 30 Grad im Schatten knietief durch die Niers zu waten. Doch Stefan Neumeier und Dr. Simon Bunjamin sind an diesem heißen Augustvormittag nicht zur Abkühlung an dem Gewässer unterwegs. Die beiden haben hier eine Mission. Neumeier ist bei der Stadt Mönchengladbach unter anderem für Artenschutz und Wildtiermanagement zuständig, Bunjamin ist Projektmanager für das LoRaWAN-Funknetz bei der NEW und Teil des Smart-City-Teams. Gemeinsam befestigen sie mit Unterstützung weiterer Kolleginnen und Kollegen Sensoren, um fundierte Erkenntnisse über die Auswirkungen der Biberaktivitäten zu sammeln.

    Der erste Messbereich befindet sich im sogenannten Biberteich, also dem Flussabschnitt, in dem sich das Wasser vor einem Biberdamm staut. Um die Werte einordnen und vergleichen zu können, werden dieselben Sensoren auch in einem Referenzbereich einige Meter hinter dem Damm angebracht. Die Verkabelung der Sensoren ist mit einem Flexrohr geschützt, damit der Biber sie nicht annagt. Damit ist sichergestellt, dass der Nager die Sensortechnik genauso wenig beeinträchtigt wie sie ihn.

    Starkregenvorsorge trifft auf Bibermanagement Einer der Sensoren ist für die Messung des Wasserpegels zuständig. Er ist versteckt in einem kleinen unauffälligen Kasten und sendet in definierten Intervallen Ultraschallwellen, um so den Abstand zum nächsten Widerstand festzustellen – in dem Fall zur Wasseroberfläche. Ergänzend dazu wurde ein Wettersensor auf einem benachbarten Gebäude angebracht. „Wenn der Wasserstand spürbar ansteigt, können wir so zuordnen, ob das auf den Biber oder auf ein Regenereignis zurückzuführen ist“, erläutert Bunjamin.

    Im Rahmen ihres Starkregen- und Hochwassermanagements bringt die NEW an unterschiedlichen Stellen in ihrem Versorgungsgebiet solche Sensoren an. „Wenn wir Starkregenereignisse besser verstehen wollen, müssen wir überregionale Zusammenhänge erkennen“, erklärt Bunjamin. „Eine Regenfront in Grevenbroich bei gleichzeitigem Südostwind wird schnell auch Mönchengladbach betreffen. Je besser wir solche Zusammenhänge verstehen, desto wirksamer können wir Schutz- und Vorsorgemaßnahmen entwickeln.“

    Neben Aspekten wie der Starkregenvorsorge sind die Sensoren auch für das Bibermanagement von Bedeutung. Neben dem Pegel werden deshalb über Sensoren im Gewässer auch der Nährstoffgehalt und die Trübung des Wassers gemessen. „Wir wollen mehr darüber lernen, wie der Biber den pH-Wert des Wassers beeinflusst und welche Sedimentationswirkung der Damm hat“, erklärt Neumeier. Dass der Biber die Gewässerqualität grundsätzlich positiv beeinflusst steht dabei außer Frage. Im trüben Biberteich können sich Feststoffe aufgrund der langsamen Fließgeschwindigkeit absetzen. Das Wasser hinter dem Damm ist deshalb sichtbar klarer.

    Doch auch die Wasserhöhe ist wichtig im Hinblick auf das Bibermanagement. Rund 80 Zentimeter Wassertiefe braucht das Tier, um sich wohlzufühlen. Das Wasser staut es aber oft deutlich höher. Das Monitoring des Wasserstandes hat das Potential, frühzeitig zu erkennen, wann Handlungsbedarf besteht, etwa weil angrenzende Bäume dauerhaft im Wasser stehen, umzustürzen drohen und die Verkehrssicherheit beeinträchtigen. Regelmäßige Vor-Ort-Kontrollen können dadurch überflüssig werden.

    Möglich wird das auch, weil die Sensortechnik die Daten in Echtzeit auf die Bildschirme der NEW und der Stadtverwaltung schickt. Die Batterien in den Sensoren halten mehrere Jahre lang. Kleine Funksender übertragen die Messungen über das sogenannte LoRaWAN-Funknetz in Echtzeit. LoRaWAN ist ein Netzwerkprotokoll, das speziell für das Internet der Dinge (IoT) entwickelt wurde und eine energiearme Datenübertragung über große Entfernungen ermöglicht.

    Über die SmartCity Mönchengladbach

    Im Rahmen des Förderwettbewerbes „Modellprojekte Smart Cities“ des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) wird die Stadt Mönchengladbach seit Januar 2021 gefördert. Als eine der ausgewählten Modellkommunen entwickelt und erprobt Mönchengladbach sektorenübergreifende digitale Strategien und Lösungen für das Stadtleben der Zukunft. In konkreten Projekten geht es darum, Erfahrungswerte zu sammeln, diese mit anderen Kommunen zu teilen und so die Grundlagen für die Entwicklung hin zu smarten Städten bundesweit voranzubringen.

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  • Festumzug beim Stadtschützenfest am 7. September: Straßensperrungen in der Innenstadt

    Festumzug beim Stadtschützenfest am 7. September: Straßensperrungen in der Innenstadt

    Vom 5. bis 7. September ist Stadtschützenfest in Mönchengladbach.

    Die Beste Gelegenheit, die Gladbacher Innenstadt rund um den Alten Markt zu besuchen, wo es beim Altstadt Open Air jede Menge Livemusik (freitags ab 19 Uhr mit just:is, samstags ab 19 Uhr mit Kings for a day), Schützenfolklore (samstags ab 15 Uhr Vogelschuss auf dem Alten Markt) und gute Laune gibt.

    Plakat zum Stadtschützenfest vom 5.-7. September 2025. (Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften – Bezirksverband MG, Rheydt, Korschenbroich e.V. / Foto: Ralf Kremer)

    Höhepunkt des Stadtschützenfestes ist am Sonntag, 7. September der Festumzug ab 15 Uhr durch die Innenstadt mit großer Festparade und Zapfenstreich um 16 Uhr auf dem Alten Markt.

    Für den Festumzug und die Parade am Sonntag ab 15 Uhr müssen sich die Verkehrsteilnehmer im Innenstadtbereich auf einige Einschränkungen einstellen: Die Zugstrecke entlang der Abteistraße, Alter Markt, Hindenburgstraße, Albertusstraße, Adenauerplatz, Hilde-Sherman-Zander-Straße, Regentenstraße, Viersener Straße, Aachener Straße und Sandradstraße wird für jeglichen Fahrzeugverkehr gesperrt.

    Während des Umzugs sind die Parkhäuser entlang der Steinmetzstraße / Viersener Straße nicht erreichbar. Der Linienverkehr zwischen Alter Markt und Hauptbahnhof wird umgeleitet. Ersatzhaltestellen werden eingerichtet. Die Sperrungen werden bis voraussichtlich 18 Uhr dauern.

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  • Bezirksvertretung Ost tagt

    Bezirksvertretung Ost tagt

    Sitzung am Dienstag, 2. September, 17 Uhr, Haus des Handwerks, Platz des Handwerks 1, 41065 Mönchengladbach, Veranstaltungsraum 1. Etage

    Am kommenden Dienstag, 2. Septmeber, kommen die Mitglieder der Bezirksvertretung Ost um 17 Uhr zu ihrer nächsten öffentlichen Sitzung im Haus des Handwerks, Platz des Handwerks 1, 41065 Mönchengladbach, Veranstaltungsraum 1. Etage zusammen.

    Auf der Tagesordnung steht unter anderen ein Bericht zur Spielplatzentwicklung und zu den Planungen im Jahr 2026. Außerdem geht es um die Errichtung eines Fußgängerüberweges über die Mülforter Straße. Eine Übersicht über alle Tagesordnungspunkte gibt es im Ratsinformationssystem auf der Homepage der Stadt unter stadt.mg/gremien-info. 

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  • E-Scooter im Fokus bei Schwerpunkteinsatz im Stadtgebiet

    E-Scooter im Fokus bei Schwerpunkteinsatz im Stadtgebiet

    E-Scooter gehören inzwischen fest zum Stadtbild, doch ihre Nutzung bringt auch Pflichten mit sich.

    Um die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten, hat die Polizei Mönchengladbach gemeinsam mit dem Kommunalen Ordnungs- und Servicedienst (KOS) der Stadt am 21. August in der Zeit von 15 bis 21 Uhr im gesamten Stadtgebiet einen Schwerpunkteinsatz durchgeführt. Dabei wurden 88 Fahrzeugführerinnen und -führer kontrolliert.

    Das Ergebnis:

    22 Verwarngelder wurden erhoben, drei Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt sowie drei Strafanzeigen wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

    Auch Autofahrer wurden überprüft. Hier kam es zu 5 Ordnungswidrigkeitenanzeigen, unter anderem wegen Handynutzung am Steuer und Rotlichtverstößen.

    Die Polizei erinnert: E-Scooter unterliegen den Regeln der Straßenverkehrsordnung. Dazu gehört insbesondere die Versicherungspflicht. Wer ohne Versicherung fährt, riskiert nicht nur Bußgelder, sondern macht sich strafbar.

    Dieser sowie weitere Hinweise und Sichertipps zu E-Scootern gibt es auf der Website der Polizei Mönchengladbach unter: https://moenchengladbach.polizei.nrw/artikel/sicher-mit-dem-e-scooter-unterwegs
    Dort findet sich zudem ein Flyer mit den wichtigsten Informationen zum korrekten Umgang mit E-Scootern im Straßenverkehr.

    Der KOS weist überdies darauf hin, dass auch das ordnungsgemäße Abstellen der Fahrzeuge mehr Beachtung und Rücksichtnahme auf andere Verkehrsteilnehmer durch die Nutzer erfordert.

    Die Polizei und die Stadt Mönchengladbach behalten die Entwicklung im Blick. Ziel bleibt es, die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen und aufzuklären. E-Scooter sind ein ebenso beliebtes wie modernes Fortbewegungsmittel. Sie müssen aber mit der entsprechenden Sorgfalt benutzt werden, damit sie andere Personen nicht behindern oder gar gefährden, so die gemeinsame Haltung von Polizei und Stadt.

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  • Feuerwehr Mönchengladbach geht bei der Schulung von Reanimationen neue Wege

    Feuerwehr Mönchengladbach geht bei der Schulung von Reanimationen neue Wege

    Das neue Reanimationstrainingsmobil der Feuerwehr Mönchengladbach ist offiziell vorgestellt worden.

    Mit dem einzigartigen Projekt können Einsatzkräfte, aber auch Bürger*innen künftig auf spielerische Weise die Reanimation trainieren und ihre Kenntnisse vertiefen.

    Mit Hilfe des Mobils können NutzerInnen trainieren, wie man bei einem Notfall eine Reanimation an einem Menschen richtig durchführt. Wer schon über Kenntnisse verfügt, kann diese mit Hilfe mehrerer Reanimationspuppen in dem Mobil weiter verbessern. Das Besondere daran ist die Idee, spielerische Elemente mit der Weiterbildung zu verbinden, um dadurch die NutzerInnen über den Spaß stärker zu motivieren und die Inhalte zu vermitteln. So wird die Reanimation an den Trainingspuppen im Rahmen eines Spiels mit Wettbewerbscharakter durchgeführt. Ähnlich wie bei Pferde- und Kamelrennen auf einem Jahrmarkt oder einer Kirmes, bei denen die Teilnehmenden Kugeln in Löcher versenken, um ihre Rennfiguren vorwärts zu bewegen, erkennen die NutzerInnen auf einem Monitor ihren Fortschritt und damit, wie gut die Reanimation durchgeführt wird.

    Seit vielen Jahren arbeitet die Feuerwehr Mönchengladbach daran, Reanimationen im Stadtgebiet stetig zu optimieren. Über den Zeitraum von 2014 bis 2024 belegte die Stadt im bundesweiten Vergleich aller Rettungsdienste den Spitzenplatz bei erfolgreichen Wiederbelebungen (Deutsches Reanimationsregister). Um diese Erfolge weiterzuführen, entstand im Rahmen der Teilnahme an der Resuscitation Academy Deutschland die Idee für ein Reanimationstrainingsmobil.

    Der Hersteller für Reanimationspuppen Laerdal unterstützte die Entwicklung und stellte die Puppen für das Projekt zur Verfügung. Alles Weitere wurde von der Feuerwehr Mönchengladbach mit eigenen Mitteln umgesetzt. Die visuelle Gestaltung des Mobils entstand in Kooperation mit der Grafikabteilung der Pressestelle der Stadt Mönchengladbach. Das Reanimationstrainingsmobil ist damit ein deutschlandweites Unikat.

    Es wird künftig flexibel eingesetzt, etwa bei Trainings der Feuerwehr, in Schulen oder bei Veranstaltungen. Neben der Aus- und Fortbildung von Einsatzkräften soll so auch die Laienreanimation verstärkt in den Blick genommen werden. Hier sieht die Feuerwehr noch erhebliches Verbesserungspotenzial: Während in Deutschland etwa 50 Prozent der Reanimationen von Ersthelfenden durchgeführt werden, liegen die Quoten in Benelux und Skandinavien bei rund 80 Prozent, ein Erfolg der frühzeitigen schulischen Vermittlung.

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs:

    „Mönchengladbach belegt seit Jahren Spitzenplätze bei erfolgreichen Wiederbelebungen, das zeigt, wie professionell hier gearbeitet wird. Mit dem neuen Reanimationstrainingsmobil setzen wir diesen Weg fort und schaffen ein Angebot, das Leben retten kann und gleichzeitig Spaß macht. Mein Dank gilt allen, die dieses besondere Projekt möglich gemacht haben.“

    Silke Wehmhörner, Beigeordnete für Recht, Bürgerservice, Ordnung und Sicherheit:

    „Mit dem neuen Reanimationstrainingsmobil zeigt die Feuerwehr Mönchengladbach einmal mehr ihre Innovationskraft. Wir verbinden spielerische Elemente mit ernster Ausbildung und leisten so einen wichtigen Beitrag, um im Ernstfall Leben zu retten.“

    Dirk Schattka, Leiter des Fachbereich Feuerwehr: „Reanimation entscheidet über Leben und Tod. Mit unserem Trainingsmobil können wir Einsatzkräfte und Bürger*innen gleichermaßen motivieren, die richtigen Handgriffe zu üben, und zwar so, dass sie im Ernstfall sicher sitzen. Das Projekt ist ein echtes Unikat und ein Gewinn für die Stadt.“

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