Autor: PMG

  • Stadt baut „Neues Rathaus der Zukunft“ am Standort Rheydt

    Stadt baut „Neues Rathaus der Zukunft“ am Standort Rheydt

    Das neue Rathaus am Standort Rheydt ist machbar.
    Zu diesem Ergebnis kommen Gutachter, die im Auftrag der Stadt eine Wirtschaftlichkeitsberechnung als wichtigste Grundvoraussetzung für das Vorhaben erstellten. Läuft alles nach Plan, könnten zum 1. Januar 2025 rund 1.990 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einschließlich einiger städtischer Tochtergesellschaften einziehen.

    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners stellte heute gemeinsam mit dem Technischen Beigeordneten Dr. Gregor Bonin und dem Beigeordneten Matthias Engel die Inhalte von sechs Beratungsvorlagen zum Neuen Rathaus/Moderne Verwaltung der Zukunft der Presse vor, die ab Dienstag, 4. Oktober, mit dem Planungs- und Bauausschuss in die politischen Beratungen gehen.

    Neues Rathaus – Frontaufnahme (Copyright: Dezernat Planen, Bauen, Mobilität, Umwelt)

    Der Rat wird am 19. Dezember darüber entscheiden.

    „Mit der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung haben wir nun ein Fundament vorliegen, auf dem wir bauen können. Eine Zentralisierung der Verwaltung an dieser Stelle bringt große Vorteile für die Bürgerinnen und Bürger, für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und für den Standort Rheydt als wichtiger Frequenzbringer. Unser Ziel muss sein, den Bürgern einen optimalen Service zu bieten und eine Prozessoptimierung im Verwaltungshandeln zu erzielen“.

    Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin ergänzt: „Unser Vorhaben ist ein deutliches städtebauliches Bekenntnis zu Rheydt, die Innenstadt erheblich zu stärken, indem dort zukünftig mehr als die doppelte Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz finden werden“.

    Das von der Gemeindeprüfungsanstalt NRW mit der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung beauftragte Beratungsunternehmen STRABAG Property and Facility Services kommt zu dem Ergebnis, dass sich, ausgehend vom monetären Handlungsrahmen in Höhe von 142 Millionen  Euro und Herstellungskosten für den Neubau in Höhe von 161 Millionen Euro, ein Risikopuffer bis zur Erreichung der Wirtschaftlichkeitsgrenze in Höhe von 54 Millionen Euro ergibt.

    Langfristige Einsparungen von Raum- und Energiekosten
    Das Rathaus der Zukunft, die Überlegungen gehen  auf einen Ratsbeschluss von 2017 zum strategischen Raumkonzept zurück, soll die Kernbereiche der Verwaltung am Rheydter Rathaus (Rathaus Rheydt, Karstadt-Gebäude und Grundstück Stadtsparkasse) konzentrieren.
    Die Stadtverwaltung ist derzeit auf 26 Standorte verteilt, davon sind 13 im städtischen Eigentum und 13 Mietobjekte. Dezentral bleiben werden die Standorte Rathaus Abtei, die Bezirksverwaltungsstellen, das Vitus-Center und die Wilhelm-Straße-Straße.
    Die jetzigen Verwaltungsstandorte, die zu einer Kernverwaltung zusammengefasst werden sollen, ergeben zum jetzigen Zeitpunkt einen Instandhaltungsrückstau von rund  83  Millionen Euro.
    In einem Betrachtungszeitraum von 26 Jahren bis zum Jahr 2044 würden sogar insgesamt 199 Millionen Euro Sanierungskosten anfallen, wenn die derzeitige Situation unverändert bliebe.
    Mit anderen Worten: Ein Neubau ist wirtschaftlicher als die Fortführung des Bestands.

    Die Modernisierung und Zentralisierung der Verwaltung soll dagegen zu langfristigen Einsparungen von Raum- und Energiekosten, einer besseren Wirtschaftlichkeit, Barrierefreiheit sowie die Veräußerung von nicht mehr benötigten Flächen und die Einsparung von Mietzahlungen für Fremdfinanzierungen erwirken.

    Strategisches Raumkonzept

    Das strategische Raumkonzept, das zum jetzigen Zeitpunkt eine Momentaufnahme darstellt und ständig weiterentwickelt werden muss, spiegelt den Leitgedanken der Wachsenden Stadt wider und bietet die Perspektive, die Verwaltung unter den Aspekten Effizienz, Bürgernähe und Service mit attraktiven Arbeitsplatzangeboten zu einem modernen und familienfreundlichen Dienstleister und Arbeitgeber weiterzuentwickeln.

    Etwa 1.990 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Konzern Stadt sollen bei einer Desk-Sharing-Quote von 1,27 an etwa 1.550 Arbeitsplätzen zum 1. Januar 2025 in dem Gebäudekomplex aus Allgemeinem Rathaus, Sozialem Rathaus und Technischem Rathaus untergebracht werden. Vorgesehen sind – in Anlehnung an das neue Rathaus in Venlo – neue offene Bürolandschaften die Aspekte der „Modernen Arbeitswelten“ widerspiegeln. Ebenso sind ein zentrales Konferenzzentrum mit Bürgersaal, unter anderem auch für Ratssitzungen, und ein zentrales Servicezentrum vorgesehen. Zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eine Betriebs-Kindertagesstätte mit großem Außengelände in direkter Nachbarschaft im städtischen Gebäude Wilhelm-Strauß-Straße vorgesehen. Die Stadtsparkasse wird am Standort des Neuen Rathauses zwischen dem alten Rathaus und der Kommandantur integriert. Die Stadtbibliothek, ebenso Bestandteil des Gesamtkomplexes, bleibt in ihrer Größe am Standort bestehen. Ziel ist es jedoch, die Bibliothek noch stärker der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dies kann zum Beispiel durch die Integration in die geplante öffentliche Mall erfolgen.

    Zwei Bauabschnitte:

    Umzugsmanagement startet in 2020

    Der geplante Umbau, Sanierung und Neubau erfolgt in zwei Bauabschnitten: Nach dem Umbau des Karstadt-Gebäudes und des Alten Rathauses mit Neubauten erfolgt der Neubau auf dem Gelände der ehemaligen Stadtsparkasse. Mit dem Umzugsmanagement für den ersten Bauabschnitt soll im Laufe 2020 begonnen werden. Bereits in der temporären Übergangsunterbringung, für die derzeit verschiedenen Alternativen geprüft werden, sollen möglichst viele Aspekte der Modernen Arbeitswelten umgesetzt werden.

    Planungswettbewerb startet Anfang 2019

    Als Konzern Stadt hat die Verwaltung zusammen mit der EWMG das auf Wettbewerbsmanagement spezialisierte Architekturbüro [phase eins]. aus Berlin mit der Vorbereitung der Grundlagen für ein Wettbewerbsverfahren beauftragt. Der offene Teilnahmewettbewerb ist für den Zeitraum Januar bis März 2019 geplant. Die Preisgerichtssitzung in der 1. Phase ist für den 17. Juni 2019 und eine weitere abschließende Preisgerichtssitzung in der 2. Phase für den 4. November 2019 vorgesehen. Mit dem „Ideen-Wettstreit“ für das Rathaus der Zukunft mg+ strebt die Stadt die beste Lösung für städtebauliche, architektonische, baulich-konstruktive und wirtschaftliche Ziele an.

    Digitalisierungsstrategie und moderne Arbeitswelten Das Rathaus der Zukunft und der fortschreitende Prozess der Digitalisierung, die digitale Transformation“, hängen eng zusammen. Die Stadt strebt einen Digitalisierungsgrad von 80 Prozent an. „Wir haben die große Chance, besser zu werden für die Menschen dieser Stadt, bestmögliche Arbeitsbedingungen zu schaffen und die Leistungen für den Bürger zu verbessern. Wir stehen mit Blick auf den Fachkräftemangel in Konkurrenz zu anderen Städten und machen uns auf den Weg zu einem modernen, attraktiven und familienfreundlichen Arbeitsgeber“, so der für Personal zuständige Beigeordnete Matthias Engel. Ein Ziel dieser Strategie ist der kontinuierliche Ausbau der Online-Angebote mit der Einführung eines Online-Serviceportals, das eine Reihe von Verwaltungsdienstleistungen gebündelt digital anbietet. In einem ersten Schritt werden die bereits bestehenden und gut angenommenen Online-Services wie im Kfz-Zulassungs- und Führerscheinwesen, Kita-Navigator oder Meldewesen im neuen Portal angeboten und weiter ausgebaut. Darüber hinaus werden durch digitale Aktenführung und neue elektronische Möglichkeiten der Zusammenarbeit und Kommunikation die Arbeitsprozesse effizient neu gestaltet.

    Wer als Bauherr das Projekt umsetzt, steht derzeit noch nicht fest. Nach einer Empfehlung der Gemeindeprüfungsanstalt soll dies im Konzern Stadt erfolgen: Hier kämen die Stadtverwaltung selber, eine zu gründende Projektgesellschaft oder eine Tochtergesellschaft der EWMG in Frage.
    (pmg/sp)

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  • Hinterlassenschaften eines Kunstdetektivs……zu sehen im Museum Abteiberg

    Hinterlassenschaften eines Kunstdetektivs…
    …zu sehen im Museum Abteiberg

    Es zeigt den SCHRANK VON RAMON HAZE und begibt sich auf eine Zeitreise Was wird aus der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts?
    Welche Werke bleiben erhalten und welche Kunstrezeption setzt sich durch?
    Welche medialen Arbeiten sind noch lesbar und wir werden sie konserviert?
    Fragen über Fragen, mit denen der Besucher der aktuellen Ausstellung im Museum Abteiberg, die am kommenden Sonntag, 11. November (12 Uhr), eröffnet wird, konfrontiert werden. Dass für die Ausstellung das komplette Foyer einschließlich der architektonischen Verkleidung der Säulen kaum mehr wiederzuerkennen ist, fördert die zu erwartende und auch beabsichtigte Irritation unter den Besuchern der Ausstellung, die rein zufällig zum Karnevalsauftakt am 11.11. startet und bis zum 28. April 2019 zu sehen ist.

    Eine gehörige Portion Humor steckt nämlich in dem gewitzten Spiel zwischen Realität und Fiktion, das Holmer Feldmann und Andreas Grahl bewegt. Als reine Kunstfigur erfinden beide den „Kunst-Terminator“ Ramon Haze, der als Künstler, Sammler und Kunstdetektiv in der Zukunft lebt, auf die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts zurückblickt und dadurch neue Perspektiven und Sichtweisen eröffnet. Die Ergebnisse der Untersuchungen seiner schwierigen Feldforschung werden in einer totalen Installation präsentiert. Begriffe wie Kunst, Künstler, Vergänglichkeit und Zukunft werden auf hoher Ebene neu verhandelt.

    Foto: Stadt Mönchengladbach

    Holmer Feldmann und Andreas Grahl kreierten den SCHRANK VON RAMON HAZE als eine Fiktion, die als ein Gemeinschaftswerk mit weiteren Autoren und Akteuren gelang: dem ‚Sammlerkollegen’ Piotr Baran, den angestellten Schauspielstudenten; Xenia Helms, Joe Kuss, Jan Wenzel und Valentin Wetzel als Ko-Autoren der Werkbeschreibungen, dem Grafiker und Typografen Markus Dreßen, zusammen mit Jan Wenzel Mitbegründer des Verlags Spector Books in Leipzig, wo der großformatige Tafelband erschien. Klaus Werner, seinerzeit Gründungsdirektor der Galerie für zeitgenössische Kunst in Leipzig, war maßgeblicher Förderer für die zweite Präsentation des Schranks 1999.

    DER SCHRANK VON RAMON HAZE ist die Hinterlassenschaft, in der die Kunst des 20. Jahrhunderts wiederentdeckt und Bemerkenswertes gefunden wird: So etwa neun unbekannte Urinale von Marcel Duchamp, gefunden in Dresden, wo Duchamp sie 1912 hinterließ und nie mehr zurückholen konnte. Dies könnte erklären, warum Duchamp in den 1960er Jahren eine Multiple-Edition herausgab. Zwei auffällig ähnliche Kinderlaufställe, einer bekannt als das Werk des Russen Ilja Kabakov, der andere von einem völlig unbekannten kolumbianischen Künstler. Der Kolumbianer war entweder Kabakovs Vorbild oder dachte rein zufällig so ähnlich wie Kabakov; dass Kabakov ihn inspirierte, schließen die Indizien aus. Weit mehr als 160 Stücke zählt das Gesamtkonvolut der Sammlung von Ramon Haze, einige von ihnen mangels Quellen noch immer unerschlossen, 158 Objekte publiziert in einem kommentierten Werkverzeichnis.

    Foto: Stadt Mönchengladbach

    Die Sammlung selbst ist eine Wiederentdeckung.
    1996 wurde sie, von den beiden jungen Künstlern Holmer Feldmann und Andreas Grahl veröffentlicht, die sie zunächst im Keller einer brachen Industriehalle in Leipzig ausstellten. Aus dieser Zeit ist ein Film erhalten, der die damaligen Führungen durch Leipziger Schauspielstudenten zeigt. Drei Jahre später wurde die Sammlung erneut im neueröffneten Leipziger Hauptgebäude der Dresdener Bank gezeigt und erhielt dort besagtes Werkverzeichnis. Die Sammlung ist eine posthistorische Fiktion, entstanden in der Zeit nach 1992, als die Leipziger Schule und der Kunstmarkt schlechthin den Sieg der zugleich avantgardistischen und opportunistischen, mit den Zeitläuften des 20. Jahrhunderts paktierenden bildenden Kunst feierten. Von den Fiktionen, die Künstlerinnen und Künstler in den vergangenen Jahren in die Welt brachten, ist die von Ramon Haze und seinem (künftigen) Schrank der Kunst des 20. Jahrhunderts die wohl irritierendste und berührendste, vielleicht auch sinnhafteste.

    Da ist Jeff Koons Arbeit der Basketbälle im ausgetrockneten Aquarium, weil kein Museum mehr in der Lage war, sich zu kümmern. Da sind abstrakte Formen und Farben mit gegensätzlichen inhaltlich-ideologischen Funktionen. Die ist das Modell der Unendlichen Säulen von Constantin Brancusi, das keiner kannte. Da sind Ideen, Visionen, Spinnereien von Kunst = Leben, wie die im Urmodell vom VW-Käfer, Archetype, 1934, den Ferdinand Porsche als eine Muschel für die moderne Familie erdachte. Da sind gesellschaftsbezogene und radikal kritische Kunstkonzepte, gemäßigt bildhafte wie die große Skulpturengruppe Verführer und Verführte (Kurt Helm, 1996) und explizit terroristische wie das Ensemble Salpeter, das gemäß Ramon Haze von Andreas Baader, 1970-1972, stammt.

    „Mit der ‚Totalen Installation‘ der Hinterlassenschaft von Ramon Haze im Museum Abteiberg gelangt die Sammlung des Ramon Haze 22 Jahre später an den Ort ihrer eigentlichen Bestimmung, in ein Museum. Sie transportiert eine im Jahr 1996 aufgestellte und zwischenzeitlich fast vergessene Frage in die Gegenwart: Was war die moderne Kunst? Und zwar mit Relikten und Gegenständen, die aus der gesamten Dingwelt des 20. Jahrhunderts übrig blieben“, betont Museumsdirektorin Susanne Titz. Die Übergange zwischen der Sammlung des Museums Abteiberg und der Sammlung des Ramon Haze werden irritierend und fließend. Die Frage nach dem Grund der Objekte wird zu einer Leitfrage in dieser wissenschaftlichen Fiktion.

    Die Ausstellung wird die Räume im Museum völlig verändern. Das Publikum trifft auf das Wohnzimmer von Ramon Haze, den Schrank, der Initiation und Eingang in die Sammlung gibt. Daran anschließend eine Szenerie von Schwerlastregalen, Stellagen, Auslagen und Aufhängungen verschiedenartigster Objekte in den offenen Räumen der Straßenebene. Litfasssäulen mit Texten erzeugen eine übergroße Raumbeschriftung – in Anspielung auf das sonst als elitär und undidaktisch wahrgenommene Fehlen von Raumtexten im Museum Abteiberg. Der Plot der Werkbeschreibungen und Interpretationen wird auf mehrerlei Weise verstärkt, durch den glücklich erhaltenen Film der Schauspielerführungen in Leipzig 1996 und eine neue Reihe experimenteller Führungen, die in der Ausstellung ausprobiert werden.

    In seiner Verbindung einer Kritik von Kunst- und Zeitgeschichte ist der SCHRANK VON RAMON HAZE brillant, sein kritisches Moment vielleicht erst heute deutlich sichtbar: Als Setzung einer klaren Missachtung bzw. Missinterpretation der Kunst des 20. Jahrhunderts, als Herstellung einer fundamentalen Distanz zur Kunst der Vorgänger und Einrücken all ihrer Ideale, Visionen, Begriffe und Werte in die Vergangenheit. Anlässlich der Ausstellung im Museum Abteiberg erscheint am 16. Dezember das seit langer Zeit vergriffene Katalogwerk des Ramon Haze in einer neuen, überarbeiteten und erweiterten Auflage, mit neuen Aufnahmen der Installationen im Museum Abteiberg. Auflage 500, nummeriert, Vorzugspreis während der Ausstellung 49 Euro, Buchhandelspreis 79 Euro.

    Die Realisiserung dieses Projekts wurde großzügig unterstützt durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und die Hans Fries-Stiftung.

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  • St. Martin in Mönchengladbach – Veranstaltungen der Schulen

    St. Martin in Mönchengladbach – Veranstaltungen der Schulen

    Ich geh mit meiner Laterne, und meine Laterne mit mir – dieses und weitere Martinslieder werden bald wieder fleißig von Kindern in Mönchengladbach geübt.
    Denn das Martinsfest steht vor der Tür, ab dem 2. November ziehen zahlreiche Martinszüge der Schulen durch die Straßen unserer Stadt.

    Datei der Martinszüge

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  • Nach der Schule weiter zur Schule!

    Nach der Schule weiter zur Schule!

    Schülerinnen und Schülern, die sich nach ihrer Schulzeit auf den allgemeinbildenden Schulen der Sekundarstufe I weiter qualifizieren möchten, stehen am Berufskolleg für Technik und Medien eine Reihe von Angebotsschulformen zur Verfügung. So kann in der Berufsfachschule der Hauptschulabschluss und die Fachoberschulreife (auch mit „Quali“) erworben werden.

    In der Fachoberschule werden die Schülerinnen und Schüler in zwei Jahren zur Fachhochschulreife geführt und auf dem Beruflichen Gymnasium erwerben die Schüler nach drei Jahren die Allgemeine Hochschulreife.
    Somit haben sie die Berechtigung, jedes Studium ihrer Wahl aufzunehmen. Wesentlicher Schwerpunkt in allen Bildungsgängen ist immer der Technikunterricht zur Vermittlung beruflicher Fähigkeiten und Fertigkeiten in zahlreichen spezifischen Bereichen- von der Maschinenbautechnik über die Informatik, der Elektro- oder Bautechnik bis hin zur Gestaltungstechnik.
    Aber auch vollschulische Ausbildungen werden am Berufskolleg für Technik und Medien angeboten.
    In drei Jahren können geeignete Schülerinnen und Schüler zum Informations- oder Gestaltungstechnischen Assistenten ausgebildet werden und gleichzeitig die Fachhochschulreife erwerben.

    Ganz neu wird im nächsten Jahr der Bildungsgang „Ingenieurtechnik“ angeboten. Dieser richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die noch keine Spezifizierung wünschen, sich grundlegend technisch orientieren möchten und darüber hinaus die Fachhochschulreife erwerben wollen.

    Beratungsbedarf?
    Für alle Interessierten bietet das Berufskolleg Platz der Republik für Technik und Medien am Donnerstag, 22. November von 17 bis 20 Uhr einen Informationsabend an! Die jeweiligen Fachkolleginnen und -kollegen stehen in dieser Zeit zum Beratungs- und Informationsgespräch zur Verfügung.
    (pmg)

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  • OB Reiners im chinesischen Suqian: „Nähe ist keine Frage der Entfernung“

    OB Reiners im chinesischen Suqian: „Nähe ist keine Frage der Entfernung“

    Seit Anfang der vergangenen Woche war Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners unter anderem mit Vertretern der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH und von Borussia Mönchengladbach in China, um die Beziehungen zur nordrhein-westfälischen Partnerprovinz Jiangsu und insbesondere der 5-Millionen-Einwohner-Stadt Suqian zu vertiefen. Im Jahr 2016 hatten die Städte vereinbart, in den Bereichen Wirtschaft, Sport, Bildung, Kultur und Verwaltung zukünftig eng zu kooperieren. Seitdem hat es bereits mehrere Besuche in China und Deutschland gegeben.

    Nach dem Besuch der Textilmaschinenmesse ITMA in Shanghai, auf der gleich mehrere Unternehmen aus Mönchengladbach ausstellen, standen Firmenbesichtigungen, ein Empfang bei Reiners Amtskollegen, dem Oberbürgermeister von Suqian, Hao Wang, und der Besuch der Schulen und Sportschulen, mit denen Borussia Mönchengladbach zusammenarbeitet, auf dem Programm.

    Für die Gäste aus Mönchengladbach wie ihre chinesischen Gastgeber wurde dabei deutlich, dass sich die Partnerschaft zwischen den Städten immer weiter mit Leben füllt. Dies betonte Hans Wilhelm Reiners auch in seiner Rede beim Empfang von Oberbürgermeister Wang:

    „Mit dem Engagement unseres internationalen Aushängeschildes Borussia Mönchengladbach in Suqian haben wir ein neues Kapitel der Beziehungen zwischen den Städten aufgeschlagen. Allen Beteiligten hier in Suqian und von Borussia wünsche ich viel Erfolg für die nächsten Schritte – verbunden mit einem großen Dank für den Einsatz in der Sache. Ich würde mich sehr freuen, wenn der Austausch zwischen Mönchengladbach und Suqian auf allen Ebenen weiter voranschreitet.“

    Die nächsten Schritte zu diesem Ziel sind gemacht. So waren im Rahmen des Fach- und Führungskräfteaustausches zwischen Jiangsu und NRW gleich drei Kollegen aus Suqian in Mönchengladbach zu Gast. Und auch eine Partnerschaft zwischen Schulen ist inzwischen angebahnt und fest vereinbart. Bereits im nächsten Jahr sollen sich Schüler und Lehrer aus beiden Städten besuchen und kennenlernen.

    Reiners: „Freuen würde ich mich, wenn wir im Bereich Wirtschaft weiter kooperieren könnten. Dies betrifft zum einen Unternehmen aus unserer Region, die in China und speziell in der Provinz Jiangsu und Suqian weiter Fuß fassen möchten, zum anderen aber auch Unternehmen aus China, die in Deutschland Aktivitäten starten wollen.“

    OB Reiners weiter: „In einer Welt, in der leider in diesen Zeiten wieder nationale und falsche Egoismen erwachsen, wird langfristig die globale Zusammenarbeit immer wichtiger werden. Davon bin ich zutiefst überzeugt. Mögen auch 8.000 Kilometer Luftlinie zwischen unseren Städten liegen: Unsere bisherigen Erfahrungen zeigen, dass Nähe keine Frage von Entfernungen ist.“

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  • Ministerin Scharrenbach sagt rund 13,9 Millionen Euro für Projekte in Mönchengladbach zu

    Ministerin Scharrenbach sagt rund 13,9 Millionen Euro für Projekte in Mönchengladbach zu

    Als Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen Ende vergangener Woche zwei Hobbyarchäologen, die in Mönchengladbach Münzen aus der römischen Kaiserzeit entdeckt und für das Land NRW gesichert hatten, mit 1.000 Euro belohnte, hatte sie auch eine gute Nachricht für die Stadt Mönchengladbach im Gepäck: An Rande des Termins sagte die Ministerin Mönchengladbachs Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners Fördermittel in Höhe von nahezu 13,9 Millionen Euro zu.

    Aus dem Städtebauförderungsprogramm von Bund und Land fließen 10,64 Millionen Euro in erste Maßnahmen des Projektes Soziale Stadt Alt-Mönchengladbach.

    Dazu gehören zum Beispiel die Umgestaltung der Westend-Promenade, die Aufwertung des Platz der Republik als Freiraumpark, die Aufwertung des Hans-Jonas-Park, die Öffnung des Schulhofs des Stiftisch-Humanistischen Gymnasiums, die Aufwertung des Fliescherbergs, ein Parkraum- und Wohnstraßenkonzept sowie ein Beleuchtungskonzept.
    Zudem soll es, wie schon in Rheydt, Verfügungsfonds für Bewohnerprojekte geben.

    Auch private Baumaßnahmen, die das Stadtbild verbessern, sollen mit dem Geld von Bund und Land unterstützt werden.

    Weitere 2,75 Millionen Euro aus dem Städtebauförderungsprogramm hat die Ministerin für Maßnahmen des Projektes Soziale Stadt Rheydt zugesagt. Mit dem Geld sollen zum Beispiel Wohnstraßen aufgewertet, weitere Spielmöglichkeiten für Kinder geschaffen, der Theaterpark und der Maria-Lenssen-Park neugestaltet und der Quartiersplatz an der Keplerstraße erneuert werden.

    Schließlich fließen aus dem Bund/Länder-Förderprogramm Investitionspakt Soziale Integration im Quartier 272.000 Euro in die Sanierung und Entwicklung von zwei Spielplätzen im Stadtwald sowie 219.000 Euro in den Neubau des Spielplatzes Elsterfeld.

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  • Deutsche Bahn informiert am 25. Oktober 2018 über Lärmsanierung in Mönchengladbach

    Deutsche Bahn informiert am 25. Oktober 2018 über Lärmsanierung in Mönchengladbach

    Die Deutsche Bahn lädt die Anwohner der Stadt Mönchengladbach zu einer Informationsveranstaltung zum Thema „Lärmsanierung in Mönchengladbach“ ein.
    Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 25. Oktober 2018, um 18.30 Uhr im Ratssaal im Rathaus Rheydt, 41236 Mönchengladbach statt.

    Im Zuge der Informationsveranstaltung präsentieren Ingenieure der DB Netz AG die Ergebnisse des schalltechnischen Gutachtens und erläutern den weiteren Planungs- und Bauablauf für die vorgesehenen Schallschutzmaßnahmen. Im Anschluss haben die Gäste die Möglichkeit, ihre Fragen an die Projektleitung zu richten.

    Im Rahmen des Programms „Lärmsanierung an Schienenwegen des Bundes“ führt die Deutsche Bahn voraussichtlich ab dem Jahr 2020 Maßnahmen des aktiven und passiven Schallschutzes in der Stadt Mönchengladbach durch.

    Lärmsanierungsarbeiten sind in den Stadtteilen Wickrath-West (Bereich Herrath), Wickrath-Mitte, Dahl, Grenzlandstadion, Gladbach, Lürrip, Eicken und Bettrath-Hoven geplant. Dabei werden entlang der Bahnstrecken Lärmschutzwände errichtet beziehungsweise schalldämmende Bauteile wie Lärmschutzfenster oder spezielle Lüfter in Wohngebäude eingebaut.

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  • Maria-Hilf-Terrassen: Nächste Phase der Bürgerbeteiligung startet am 24. Oktober

    Maria-Hilf-Terrassen: Nächste Phase der Bürgerbeteiligung startet am 24. Oktober

    Auf dem Areal des ehemaligen Maria-Hilf-Krankenhauses wird in den nächsten Jahren ein neues urbanes Wohnviertel entstehen. Der Entwurf sieht rund 450 Wohnungen, Grünflächen, Plätze und eine terrassenartige Bebauung des topographisch bewegten Geländes vor. Die Öffentlichkeit hat vom 24. Oktober bis 30. November Gelegenheit, zu den Vorentwürfen des Bebauungsplans und der erforderlichen Änderung des Flächennutzungsplans Stellung zu nehmen. Bei einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, 24. Oktober, 18 Uhr werden sie im Ratssaal des Rathauses Abtei vorgestellt.

    Mit der Aufgabe des Krankenhausbetriebs steht das Areal des Maria Hilf ab Januar 2019 für eine Nachnutzung zur Verfügung. Als Impulsprojekt der Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt ist es von gesamtstädtischer Bedeutung, auch deshalb, weil hier in zentraler Lage ein attraktiver Wohnstandort entstehen kann. Fünf teils internationale Expertenteams haben für das etwa 4,4 Hektar große Areal im November 2017 gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Ideen für die Bebauung erarbeitet.

    Mit breiter Jurymehrheit hat sich der Entwurf „Maria-Hilf-Terrassen“ der Arbeitsgemeinschaft „urban agency, karres+brands und urbanization“ aus Dänemark und den Niederlanden durchgesetzt. Das Konzept wurde im Januar vom Planungs- und Bauausschuss als Grundlage für die Bauleitplanung und künftige Umsetzung beschlossen. Inzwischen wurde der Entwurf weiterentwickelt und ist nun Basis für alle weiteren Planungs- und Realisierungsschritte.

    Der Entwurf verbindet über eine barrierefreie Rampe die bislang durch einen Höhenunterschied von fast zehn Metern voneinander getrennten Ebenen des Krankenhauses und der ehemaligen Hauptschule Stadtmitte an der Aachener Straße. Er sieht einen neuen, für alle zugänglichen öffentlichen Raum vor, der durch eine terrassenartige Anordnung der geplanten Wohnblöcke besondere Sichtbeziehungen und Aufenthaltsräume schafft. Treppenanlagen ergänzen die Erschließung und unterstreichen den besonderen Charme des Quartiers. Die Räumung der Flächen soll möglichst schon 2019 beginnen. Mit einem Baubeginn ist frühestens ab 2020 zu rechnen.

    Bürgerversammlung und öffentliche Auslage der Vorentwürfe

    Am Mittwoch, dem 24. Oktober stellt der Fachbereich Stadtentwicklung und Planung um 18.00 Uhr im Ratssaal des Rathauses Abtei, Rathausplatz 1, 41061 Mönchengladbach, die Vorentwürfe des Flächennutzungsplans und des Bebauungsplans für die Maria-Hilf-Terrassen der Öffentlichkeit vor. Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung haben die Bürgerinnen und Bürger in der Zeit vom 24. Oktober bis 30. November 2018 im Fachbereich Stadtentwicklung und Planung, Rathaus Rheydt, Eingang G, im Foyer des III. Obergeschosses, zu folgenden Zeiten: Montag bis Donnerstag von 07.30 Uhr bis 16.00 Uhr und freitags von 07.30 Uhr bis 12.30 Uhr (Hinweis: Am Freitag, 2. November ist die Stadtverwaltung geschlossen).

    „Ich freuen mich, wenn wir die positive Aufbruchsstimmung aus der Wettbewerbswerkstatt in das formelle Bauleitplanverfahren übertragen können und wir wieder viele Bürgerinnen und Bürger bei der Infoveranstaltung am 24.10. begrüßen können“, ermutigt Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr.-Ing. Gregor Bonin die Bürgerschaft zur aktiven Teilnahme am Verfahren.

    Die Vorentwürfe können während der Auslegungsfrist auch auf der Webseite der Stadt Mönchengladbach (www.moenchengladbach.de -> Rathaus -> Stadtplanung -> Aktuelle Bauleitplanverfahren) eingesehen werden.

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  • Mönchengladbachs Kämmerer stellt im Entwurf einen ausgeglichenen Haushalt auf

    Mönchengladbachs Kämmerer stellt im Entwurf einen ausgeglichenen Haushalt auf

    Der Stadt Mönchengladbach ist es gelungen nach 2018 zum zweiten Mal einen ausgeglichenen Haushalt aufzustellen. Zur Verstetigung eines nachhaltig wirkenden Haushaltsausgleichs und zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit der Stadt dürfen die Konsolidierungsanstrengungen in den nächsten Jahren nicht nachlassen.

    „Wir können den Wind nicht ändern, aber wir können die Segel richtig setzen.“- Mit diesen Worten leitet Kämmerer Michael Heck seine Etatrede zum Doppelhaushalt 2019 und 2020″ in der heutigen Ratssitzung (11. Oktober) ein. Nachdem der Rat der Stadt Mönchengladbach im Jahr 1993 letztmalig einen genehmigten Haushalt beschließen konnte, folgten fast zwei Jahrzehnte ohne Haushaltsgenehmigungen im Nothaushaltsrecht. Hohe jährliche Defizite, ein zwischenzeitlich auf rund 1,3 Milliarden Euro angewachsener Schuldenberg sowie eine durch fehlende Finanzressourcen nur noch in sehr begrenztem Umfang vorhandene, operative Handlungsfähigkeit führten zur Prägung des Begriffs „Vergeblichkeitsfalle“. Nach der Aufnahme in den Stärkungspakt Stadtfinanzen im Jahr 2012 gelingt es nun nach 2018 auch im Doppelhauhalt 2019/2020 für die Jahre 2019 bis 2023 einen ausgeglichenen Haushalt aufzustellen.

    Der Entwurf zum Doppelhaushalt 2019/2020 weist bei einem Haushaltsvolumen von jeweils mehr als einer Milliarde Euro für 2019 ein positives Jahresergebnis von rund einer Million Euro und für 2020 einen Überschuss von rund fünf Millionen Euro aus.

    Anteil am Gelingen haben zum einen die eigene Konsolidierung von 233 HSP-Maßnahmen mit einem Einsparpotenzial von insgesamt rund 403,5 Millionen Euro, wovon bereits 171 dieser Maßnahmen mit einer Konsolidierung bis 2021 von rd. 311,1 Millionen Euro umgesetzt sind, sowie die Stärkungspakthilfen des Landes von insgesamt 269,5 Millionen Euro bis zum Jahr 2020. Maßgeblich beigetragen haben aber auch die gute Konjunktur- und Beschäftigungslage, steigende Steuereinahmen und weiterhin zu erwartende niedrige Zinsen.

    Mit dem eingebrachten Doppelhaushalt werden die Altschulden weiter abgebaut werden können – die Gesamtverschuldung aus Liquiditäts- und Investitionskrediten soll im Jahr 2021 erstmals wieder unter die eine Milliarde-Grenze sinken. Kämmerer Heck fordert neben den eigenen Sparanstrengungen auch ein geändertes Verständnis von Konnexität zwischen Bund, Land und Kommunen ein: „In der Vergangenheit wurden die Kommunen im Wettkampf um die Verteilung der finanziellen Ressourcen als letztes Glied in der Kette leider zu oft nur unzureichend berücksichtigt. Dies darf sich in der Zukunft nicht fortsetzen. Um die strategischen Zielsetzungen der Stadt Mönchengladbach nicht zu gefährden, muss die Einhaltung des Konnexitätsprinzips mit Nachdruck eingefordert werden.“ Außerdem fordert er wegen des hohen Zinsänderungsrisikos schnelle und nachhaltige Lösungen zur kommunalen Verschuldungsproblematik von Bund und Land. Für Mönchengladbach würde ein Zinsanstieg von 0,5 Prozentpunkten einen jährlichen Mehraufwand von 3,6 Millionen Euro bedeuten.

    Nach Auffassung des Kämmerers überwiegen gegenüber dem höheren Abweichungsrisiko für das Haushaltsjahr 2020 die Chancen, die sich mit einer Planungssicherheit aus einer Haushaltsgenehmigung für rund 18 Monate ergeben. In den beiden Jahren sollen unter anderem gezielte Investitionen als Grundlage für Wachstum in Qualität im Rahmen der Stadtentwicklungsstrategie mg+ (an)finanziert werden, wie die Fortführung des Innenstadtkonzeptes Soziale Stadt Rheydt, das Innenstadtkonzept Alt-Mönchengladbach, der Marktplatz und Ortskern Rheindahlen, die Weiterentwicklung der „Maria-Hilf-Terrassen“, Radwegemaßnahmen und der Einstieg in die digitale Transformation. Außerdem stehen Finanzmittel für Brückensanierungen, die Fortführung des Kita-Ausbauprogramms, Sanierung von Sportstätten und Turnhallen und Maßnahmen, die aus den Förderprogrammen „Gute Schule 2020“, Kommunalinvestitionsförderprogramm Teil I und II finanziert werden zur Verfügung.

    „Das Setzen der Segel, nicht die Richtung des Windes bestimmt, welchen Weg wir einschlagen.“ Kämmerer Michael Heck appelliert in seiner Etatrede an den Rat, sich mit „wirtschaftlichem Augenmaß, Vernunft, Geduld und Mut zu Entscheidungen auf die Reise des Doppelhaushaltes 2019 und 2020“ zu begeben, denn „die im Stärkungspakt gesetzlich definierten Zielvorgaben des Haushaltsausgleichs und Schuldenabbaus sowie die sich aus der Stadtentwicklungsstrategie mg+ für die Zukunft unserer Stadt ableitenden strategischen Zielsetzungen sind während dieser Reise unsere gemeinsame Verpflichtung.“

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