Autor: PMG

  • Aktualisierung: Bewohnerparken „An den Gerichten“ ab dem 18. Februar

    Aktualisierung: Bewohnerparken „An den Gerichten“ ab dem 18. Februar

    Für das Wohngebiet rund um die Gerichte an der Hohenzollernstraße wird am 18. Februar eine Bewohnerparkregelung eingeführt.

    Sie war von den Anwohnern wegen des stark gestiegenen Parkdrucks lange gefordert und von der Bezirksvertretung im September 2018 beschlossen worden.

    Ab dem 18. Februar ist dort das Parken für Autofahrer ohne Bewohnerparkausweis nur bis zu einer festgelegten Höchstparkdauer von 2 Stunden erlaubt.
    Im gesamten Parkgebiet werden entsprechende Verkehrszeichen *Parken nur mit Parkscheibe 2 Stunden in der Zeit von Mo-Fr. 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr* und *Bewohner mit Parkausweis frei* aufgestellt.

    Ab dem 11. Februar haben die Bewohner die Möglichkeit, den Bewohnerparkausweises im Bürgerservice, Vitus-Center, Goebenstraße 4 bis 8 oder beim Ordnungsamt, Kfz-Zulassungs- und Führerscheinstelle (Maßnahmenbereich), Rheinstraße 70, I. Etage, Zimmer 102, zu beantragen (mo bis fr 08:00 – 12:30 Uhr; zusätzlich do 14:00 – 16:30 Uhr).

    Die rund 600 Anwohner des Gebietes wurden Anfang der Woche schriftlich über die neue Regelung und die Voraussetzungen, unter denen sie den Bewohnerparkausweis erhalten können, informiert.

    Die Bewohnerparkregelung gilt an folgenden Straßen und Straßenabschnitten: • Bökelstraße 24-80 / 39-63 • Gneisenaustraße 44-60 / 35-53 • Hohenzollernstraße 123-191 • Rheinbahnstraße • Scharnhorststraße • Schwogenstraße 70-120 / 85a-119a Was kostet der Ausweis?

    Der Bewohnerparkausweis kann wahlweise für ein halbes Jahr, ein, zwei oder maximal drei Jahre ausgestellt werden. Er kostet 15 EUR für ein halbes Jahr, 30 EUR für ein Jahr, 60 EUR für zwei Jahre und 90 EUR für drei Jahre.

    Die Ausstellung eines Bewohnerparkausweises ist unter diesen Voraussetzungen möglich:

    • Die Anwohnerin / der Anwohner muss mit Haupt- oder Nebenwohnsitz im genannten Gebiet gemeldet und auch dort wohnhaft sein.

    • Jede Anwohnerin / jeder Anwohner erhält maximal einen Bewohnerparkausweis für ein Fahrzeug. Sofern zwei oder mehr Fahrzeuge im Besitz einer Anwohnerin / eines Anwohners sind, können maximal zwei Kennzeichen auf dem Bewohnerparkausweis eingetragen werden.

    • Das Fahrzeug muss auf den Namen des Antragstellers zugelassen sein.

    • Der Bewohnerparkausweis kann nur für PKW oder PKW-Kombi, nicht aber für Krafträder oder LKW beantragt werden.

    • Bei dauerhafter Nutzung eines Fahrzeugs, dass nicht auf die Anwohnerin / den Anwohner zugelassen ist, muss eine entsprechende formlose Bescheinigung des Fahrzeughalters über die Dauernutzung vorgelegt werden. • Bei privat genutztem Dienstfahrzeug muss eine formlose Bescheinigung des Arbeitgebers vorgelegt werden.

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  • Der Quartiersplatz Keplerstraße wird umgestaltet

    Der Quartiersplatz Keplerstraße wird umgestaltet

    Der Planungs- und Bauausschuss hat in seiner letzten Sitzung die Aufwertung des Quartiersplatz Keplerstraße beschlossen. Die Umgestaltung soll den angrenzenden Platz als Aufenthaltsort für die Quartiersbewohnerinnen und -bewohner attraktiver machen und die Grabeskirche St. Josef besser in Szene setzen.
    Die Durchführung der Baumaßname ist ab Mitte 2019 geplant.

    Im ersten Arbeitsschritt wird der Platz “aufgeräumt” und von seinen alten Mauern, Beeten, Zäunen und dichten Strauchpflanzungen befreit. Fehlende Fußwegeverbindungen erhöhen die Einsehbarkeit des gesamten Quartiersplatzes. Die markanten Bestandsbäume bleiben erhalten, werden aber durch neue Ziergehölze, Gräser- und Staudenpflanzungen ergänzt.
    Im nördlichen Bereich des Quartiersplatzes werden die Längsparkplätze zu Schrägparkplätzen umgestaltet, sodass acht weitere Stellplätze zur Verfügung stehen. In Summe werden insgesamt rund 300 Quadratmeter Fläche entsiegelt.
    Eine lichttechnische Berechnung soll die besten Standpunkte für Leuchtmasten ermitteln, um eine bessere Beleuchtung des Platzes zu ermöglichen.
    Ein zentraler “Rasenteppich” kann als multifunktionale Spiel- und Veranstaltungswiese genutzt werden und wird von Sitzmöbeln flankiert. Diese “urbanen Sofas” laden zum Verweilen ein.

    Südlich der Platzfläche wird das Spielangebot durch vielfältig nutzbare Kletterelemente ergänzt. “Mit der Umgestaltung erhöhen wir nicht nur die Aufenthaltsqualität, sondern auch die Sicherheit. Angsträume werden gezielt beseitigt.
    Dies war den Bürgerinnen und Bürgern, die seit Mai 2017 an den mehreren Beteiligungsveranstaltungen teilgenommen haben, ein besonderes Anliegen”, betont Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin. Darüber hinaus werde die Umgestaltung insbesondere für Familien mit Kindern einen deutlichen Mehrwert bringen.

    Der östliche Teil mit der St. Josef-Kirche spielt im Rahmen der Aufwertung keine Rolle, da sich rund um die Kirche bereits aufgewertete kircheneigene Grünanlagen sowie öffentliche Gehwege befinden.
    Der westliche Teil beinhaltet eine gartenähnliche Grünfläche, die mit Zäunen, Hochbeeten und Büschen nur schwer einsehbar und zugänglich ist. Von der Keplerstraße kommend besteht keine direkte Zugangsmöglichkeit zum Platz.

    Bei der Maßnahme handelt es sich um ein Teilprojekt der Gesamtmaßnahme “Soziale Stadt – Innenstadtkonzept Rheydt (SoRy II)”. Das Projektgebiet umfasst inklusive Platz und Straßenraum rund 6.100 Quadratmeter.
    Nach Beschluss des Planungs- und Bauausschusses werden die weiteren Planungsleistungen beauftragt.

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  • Neues Bewerbungsverfahren „schüler online“  für die Berufsschule, die Bildungsgänge an den Berufskollegs sowie die gymnasiale Oberstufe für das Schuljahr 2019/20

    Neues Bewerbungsverfahren „schüler online“ für die Berufsschule, die Bildungsgänge an den Berufskollegs sowie die gymnasiale Oberstufe für das Schuljahr 2019/20

    Für das Schuljahr 2019/20 werden alle Schülerinnen und Schüler in Mönchengladbach ihre Anmeldungen für die Berufsschulen, die Bildungsgänge an den Berufskollegs sowie die gymnasiale Oberstufe am Gymnasium, der Gesamtschule sowie dem beruflichen Gymnasium online durchführen. Der Fachbereich Schule und Sport der Stadt Mönchengladbach hat dafür das webbasierte Anmeldeverfahren “schüler online” eingeführt, das bereits in 39 weiteren Kommunen Nordrhein-Westfalens eingesetzt wird.

    Schülerinnen und Schüler, die sich für das kommende Schuljahr für einen Bildungsgang an einem Berufskolleg, für die Berufsschule, für die Sekundarstufe II an einem Gymnasium, einer Gesamtschule oder für das berufliche Gymnasium an einer Mönchengladbacher Schule anmelden möchten, erhalten über dieses Portal eine gute Übersicht über die Angebote innerhalb der Stadt.

    Alle Schülerinnen und Schüler, die die Klasse 10 besuchen, die Schule wechseln und sich für einen entsprechenden Bildungsgang anmelden möchten, werden von ihrer Schule ein Zugangspasswort erhalten. Mit dem Zugangspasswort können unter www.schueleranmeldung.de  zum einen sämtliche Bildungsangebote der teilnehmenden Mönchengladbacher Schulen (und anderer Kommunen) eingesehen werden, zum anderen wird über diese Seite die Anmeldung onlinegestützt durchgeführt.

    Ab dem 28. Januar 2019 bis zum 27. Februar 2019 können sich die Schülerinnen und Schüler in einer ersten Anmeldephase online bewerben. Das Ganze ist eine Art Vormerkung. Diese Bewerbung ersetzt allerdings nicht die persönliche Anmeldung an der jeweiligen Schule. Die Termine für die persönliche Anmeldung und das Einreichen der benötigten Unterlagen (Lebensläufe, Zeugnisse etc.) entnehmen die Jugendlichen den entsprechenden Internetauftritten der weiterführenden Schulen. Schülerinnen und Schüler werden bei der Anmeldung und der Bewerbung von ihren Lehrkräften unterstützt.

    An “schüler online” nehmen nur wenige Schulen in Mönchengladbach nicht teil. Die Angebote dieser Schulen werden im Bildungsangebot von “schüler online” nicht abgebildet. Bewerbungen für die Bildungsgänge dieser Schulen müssen auch weiterhin schriftlich vorgenommen werden. Anmeldungen zur Berufsschule im Rahmen einer dualen Ausbildung sind jederzeit möglich! Auch die Mönchengladbacher Betriebe werden gebeten, sich bei “schüler online” anzumelden, um ihre Auszubildenden über das Online-System an der Berufsschule zu melden bzw. sich als Betrieb zu registrieren, so dass Jugendliche bei der Anmeldung den entsprechenden Ausbildungsbetrieb angeben können.

    Weitere Informationen zur Einführung von “schüler online” erhalten Sie unter www.stadtmg.de/bildung ; Schülerinnen und Schüler werden durch ihre Schulen rechtzeitig informiert.

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  • Martin Platzer besetzt Stelle für „digitale Transformation“

    Martin Platzer besetzt Stelle für „digitale Transformation“

    Die Stadt treibt den digitalen Wandel in Mönchengladbach weiter voran. Martin Platzer besetzt seit Anfang des Jahres die neu geschaffene Stabsstelle für “digitale Transformation” im Rathaus Abtei.

    Fachbereichsübergreifend sollen mit dem 38-Jährigen die Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit sich der digitale Wandel in der gesamten Stadt und Verwaltung zielführend entwickeln kann: “Gemeinsam mit Forschung, Wirtschaft, Bürgerschaft und Verwaltung müssen wir eine Vorstellung davon entwickeln, welchen Einfluss der digitale Wandel auf unser alltägliches Leben und Arbeiten in unserer Stadt hat. Fakt ist, dass der digitale Wandel kommt. Wir müssen ihn proaktiv gestalten und das geht nur über die Zusammenarbeit in konkreten Projekten”, so Platzer.

    Zunächst will der Neuzugang eine ganze Reihe von Gesprächen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, aber auch mit den Kolleginnen und Kollegen der städtischen Gesellschaften, führen. Dazu kommen Gespräche mit Akteuren aus Forschung, Wirtschaft und Bürgerschaft. Im gemeinsamen Austausch sollen Schwerpunkte entwickelt und konkrete Projekte angestoßen werden. “Die Arbeitswelt der Zukunft ist digital. Die Zukunftsfähigkeit einer wachsenden Stadt hängt entscheidend davon ab, inwieweit digitale Technologien genutzt und auf die jeweiligen Bedürfnisse angepasst werden”, so Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, der das Thema zur Chefsache erklärt hat.

    Platzer kennt seine Heimatstadt bestens. Der 38-Jährige studierte Cultural Studies und Design in Mönchengladbach und Nijmwegen. Während seines Masterstudiums in Krefeld beschäftigte er sich mit Innovations-Methoden wie Design-Thinking im Kontext von Stadtplanung. Bis 2012 arbeitete der Stadtforscher bei der städtischen Wirtschaftsförderung als Clustermanager für Kreativwirtschaft und als Quartiersmanager für die Altstadt. Zuletzt war Platzer wissenschaftlicher Mitarbeiter im Kompetenzzentrum Social Urban Design der Hochschule Niederrhein. Im letzten Forschungsprojekt beschäftigte sich der Netzwerker mit der nutzerorientierten Gestaltung von öffentlichen Räumen mit Hilfe der Sensorik. “Es ist eine spannende Aufgabe, in meiner Heimatstadt Impulsgeber und Koordinator für die digitale Transformation zu sein. Ich freue mich auf viele interessante Gespräche”, so Platzer.

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  • Stadtverwaltung: Kommunikation neu geordnet

    Stadtverwaltung: Kommunikation neu geordnet

    Die (digitalen) Medien, aber auch die (stets vernetzten) Bürgerinnen und Bürger erwarten schnellere und weitreichendere Auskünfte bei aktuellen Ereignissen oder bei Anfragen an die Verwaltung. Die Sozialen Medien tragen als rund um die Uhr geöffneter Marktplatz für Neuigkeiten und Meinungen dazu bei, dass sich das Nachrichten-Karussell immer schneller dreht. Für die Kommunikation der Stadt Mönchengladbach stellt sich die Herausforderung, in diesem Umfeld nicht nur irgendwie “mitzumischen”, sondern Garant für verlässliche Informationen zu sein, an denen sich Journalistinnen und Journalisten, aber auch die Bürgerinnen und Bürger orientieren können.
    Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund der großen und komplexen Aufgaben und Projekte, die wir als Verwaltung in den nächsten Jahren umsetzen möchten. Das Neue Rathaus, die Digitalisierung der Verwaltung und die Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt sind hierfür nur drei Beispiele. Deshalb wird die Kommunikation der Stadtverwaltung gebündelt und weiter gestärkt.

    E-Mail Adresse presse@moenchengladbach.de).

    Fotos: Stadt Mönchengladbach

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  • Zusätzliche Stellen für Feuerwehr, Kindergärten und Schulen

    Zusätzliche Stellen für Feuerwehr, Kindergärten und Schulen

    “Die Stadtverwaltung stellt sich als Arbeitgeberin weiterhin attraktiv auf”, betonte Personaldezernent Matthias Engel bei der Verabschiedung des Stellenplans der Stadtverwaltung durch den Rat am 19.12. “Nicht nur die Planungen für das neue Rathaus mache die Verwaltung auch für neue Kolleginnen und Kollegen interessant. Familienfreundliche Arbeitsbedingungen, auskömmliche Personaldecke, gleicher Lohn für gleiche Arbeit, die interkulturelle Öffnung und ein fairer Umgang mit den Interessenvertretungen der Beschäftigten ist in der Stadtverwaltung selbstverständlich und gelebte Praxis”, so Engel weiter.

    Mit dem Stellenplan, der Teil des städtischen Haushalts für die Jahre 2019 und 2020 ist, werden insgesamt 3.050 Stellen für die Erledigung der vielfältigen Aufgaben festgeschrieben. Dies sind mehr als im Vorjahr, denn die Aufgabenentwicklungen machen zusätzliche Stellen erforderlich. 29 neue Stellen werden gebraucht, um die steigenden Einsatzzahlen im Einsatzdienst der Feuerwehr aufzufangen. Für die Umsetzung der Kindergartenbedarfsplanung und für LENA-Gruppen sind weitere 13 Stellen erforderlich. Für städtisches Personal in den Schulen werden 27 zusätzliche Stellen geschaffen. Damit werden unter anderem die Bereiche Schulsozialarbeit und Medientechnik anforderungsgerecht ausgestattet.

    Aber auch neue Stellen als Investition in die Zukunft werden eingerichtet. Die vielen Stadtentwicklungsprojekte der wachsenden Stadt gilt es voranzutreiben. Die Maßnahmen der Digitalisierungsstrategie der Stadtverwaltung gestalten die Verwaltung vielfach neu und eröffnen viele Chancen für die Verbesserung der Dienstleistungen sowie für die Zusammenarbeit innerhalb der Verwaltung. Engel: “Durch die Entwicklung effizienter Organisationsformen werden die zusätzlichen Personalbedarfe auf ein Minimum reduziert und so die Einhaltung des Haushaltssanierungsplanes gewährleistet. Stellen, die nach einer aufgabenkritischen Veränderung entbehrlich sind, werden im Stellenplan auch konsequent eingespart.”

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  • Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners zum Jahreswechsel

    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners zum Jahreswechsel

    Liebe Mönchengladbacherinnen,
    liebe Mönchengladbacher,

    ein ereignisreiches Jahr 2018 neigt sich dem Ende zu. Es war ein Jahr, das vor allem für eine ganze Reihe positiver Entwicklungen steht, durch die wertvolle Impulse für die Zukunft unserer Stadt gesetzt worden sind.

    Stadt im Aufbruch

    Was mich im nun ausklingenden Jahr sehr gefreut hat, ist die weiterhin positive und dynamische Entwicklung unserer Stadt, die sich erfreulicherweise an den Trend der vorhergehenden Jahre angeknüpft hat. Die Mönchengladbacher Wirtschaft boomt, die Beschäftigung ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich um nahezu 25 Prozent gestiegen, und die Rahmenbedingungen für Investitionen sind hervorragend. Entgegen aller Demografie-Schwarzmalereien wächst unsere Stadt und hat inzwischen die Zahl von 270.000 Einwohnerinnen und Einwohnern überschritten. Mönchengladbach, und das sehen immer mehr Menschen, die hier seit langem wohnen oder sich neu für unsere Stadt als Wohnort entscheiden, ist eine lebenswerte Stadt, die an sich arbeitet. Nicht ohne Grund wird sie auch überregional als “Stadt im Aufbruch” wahrgenommen.

    Unsere Stadt erfährt von außen eine große Aufmerksamkeit. Das bekomme ich auf den internationalen Immobilienmessen in München, Cannes und Amsterdam immer wieder zu spüren. Investoren interessieren sich für Mönchengladbach und erkennen die hervorragenden Entwicklungspotenziale, welche sich durch positive wirtschaftliche Rahmenbedingungen und die 2016 in die Wege geleitete Stadtentwicklungsstrategie “mg+ Wachsende Stadt” ergeben.

    An vielen Stellen geht es auf die Baustelle, “Bei uns geht was.” Das hört man nun häufiger den einen oder anderen selbstbewusst sagen. Stimmt, zum Beispiel, wenn es darum geht, neuen Wohnraum zu schaffen. Die Nachfrage ist ungebrochen. Daher ist es wichtig, dass die Stadt mit großer Kraftanstrengung auf dem Wohnungsmarkt langfristige Perspektiven schafft. Im gesamten Stadtgebiet sind neue Wohnquartiere wie etwa in Rheindahlen, Hardt und Lürrip in Planung. Aber nicht nur in den Außenbezirken, die wichtige Lebensadern für die Innenstädte sind, auch in den Zentren wird daran gearbeitet, zusätzlichen Wohnraum zu schaffen: Mit den Projekten “Maria-Hilf-Terrassen” im Herzen der Mönchengladbacher Innenstadt und “Seestadt mg+” auf dem Gelände der City-Ost werden in den nächsten Jahren etwa 2.500 Wohnungen für Menschen jeden Alters und aller Einkommensklassen entstehen.

    Erste sichtbare Zeichen sind hier im nächsten Jahr zu erwarten: So stehen auf dem Gelände der früheren Maria-Hilf-Kliniken die ersten Abrissarbeiten an, die den Weg frei machen für das hochwertige Wohnquartier. In der “Seestadt mg+”, dem früheren Güterbahnhofsgelände, werden 2019 die ersten temporären “Platzhalter” erkennbar, die auf das neue, nahezu autofreie Stadtquartier mit Seeblick hinweisen, und auf dem Reme-Gelände, wo ebenfalls ein attraktives Wohngebiet entstehen wird, beginnen im nächsten Jahr mit der Altlastensanierung die Vorarbeiten für das neue Quartier. Positiv ist auch, dass es bei dem Projekt Haus Westland/”19 Häuser” durch den Erwerb einer Düsseldorfer Investorengruppe weiter geht. Hier erfolgt an zentraler Stelle in der Gladbacher Innenstadt ein zwingend notwendiges Stück Stadtreparatur.

    Auf die Baustelle geht es im nächsten Jahr auch auf dem Kapuzinerplatz, wo eine neue attraktive Markthalle als wichtiger Impulsgeber für die Mönchengladbacher Oberstadt entstehen wird. Dasselbe Ziel verfolgen auch die aktuellen Überlegungen zum Verkauf des Hauses Erholung und zum Bau eines Hotels auf dem Nachbargrundstück. Von einer Belebung des Hauses Erholung würde das gesamte Umfeld samt Kulturzentrum auf dem Abteiberg mit Museum Abteiberg, Volkshochschule und Musikschule sowie der Berggarten als grüne innerstädtische Oase deutlich profitieren. Begünstigt durch die positiven wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und den Aufschwung, den es gerade gibt, hat die Stadt nun die große Chance, einen Ort für Tagungen, Kongresse und Bürgerveranstaltungen als Frequenzbringer für den Abteiberg und die Innenstadt zu schaffen.

    Die Stadt gestaltet ihre Zukunft in vielen Bereichen und nutzt ihre Potenziale. Viele Vorhaben sind in diesem Jahr in Bewegung gekommen. Nach dem Rheydter Vorbild, wo die Stadt dank Fördermitteln von EU, Bund und Land mehr als 30 Millionen Euro unter anderem in den neuen Marktplatz investiert hat, geht die Stadt auch in Mönchengladbach vor, um Fördermittel für den Stadtumbau von Alt-Mönchengladbach in Höhe von mehr als 50 Millionen Euro zu bekommen. In dem etwa 240 Hektar großen Fördergebiet liegen unter anderem der Europaplatz mit dem Hauptbahnhof und der Platz der Republik mit dem Eingangsbereich zur City-Ost, der Abteiberg mit Geropark und Hans-Jonas-Park, der Alte Markt, das Maria-Hilf-Areal sowie das Westend und der Vitus-Park. Das in diesem Jahr vom Rat verabschiedete Integrierte Handlungs- und Entwicklungskonzept wird die Stadtentwicklung in den nächsten zehn Jahren prägen. Bereits in drei bis vier Jahren werden wir ein verändertes und positiveres Stadtbild in vielen Bereichen vorfinden. Insgesamt 12,5 Millionen Euro fließen dank Fördermittel des Landes, des Bundes und der EU in erste Maßnahmen, zu denen unter anderem die Umgestaltung der Westend-Promenade, die Aufwertung des Platzes der Republik als Freiraumpark und die Aufwertung des Hans-Jonas-Parks zählen.

    Ein ganz besonderes Juwel ist hier vor allem die jetzt vom Rat beschlossene Sanierung, Modernisierung und Erweiterung der Zentralbibliothek. Sie soll als moderne Bibliothek der Zukunft zum Wissens- und Forschungsort sowie in ihrer Neuausrichtung und Öffnung zum Treffpunkt für das zentrale innerstädtische Quartier werden und damit wichtige Funktionen für Lehre, Unterhaltung und soziales Miteinander einnehmen. Das vor kurzem erzielte Ergebnis des Architektenwettbewerbs mit einer spannenden Lösung zwischen Denkmalschutz und Modernität zeigt, dass wir uns auf eine Bereicherung mitten im Herzen der Innenstadt freuen dürfen.

    Aber nicht nur die Mönchengladbacher, auch die Rheydter Innenstadt wird sich in den nächsten Jahren weiterhin zum Positiven ver­än­dern. Die geplante Zentralisierung der Verwaltung mit zukünftig 1.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die ab Januar 2025 am Standort Rheydt ihren neuen modernen Arbeitsplatz finden werden, wird als Frequenzbringer für Handel und Gastronomie die Innenstadt stärken. Der Rat hat jetzt auf Basis einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung grünes Licht für einen nächsten Schritt gegeben, der die Durchführung eines Planungswettbewerbs für das neue Rathaus vorsieht. Die Stadt hat die große Chance, sich von insgesamt 26 im Stadtgebiet verteilten und auf Dauer zu kostspieligen, da sanierungsbedürftigen und unwirtschaftlichen Standorten trennen, um am Standort Rheydt eine Verwaltung der Zukunft aufzubauen. Sie wird dort einen effizienten und bürgerfreundlichen Service der schnellen und kurzen Wege bieten. Zugleich stellt sich die Verwaltung mit Blick auf den spürbaren Fachkräftemangel auch im kommunalen Dienstleistungssektor als attraktive Arbeitgeberin zeitgemäß auf, um gegenüber anderen Kommunen konkurrenzfähig zu bleiben.

    Auch an anderen Projekten, die unsere Stadt nach vorne bringen sollen, wird mit Nachdruck gearbeitet: So steht beispielsweise das Areal des alten Polizeipräsidiums an der Theodor-Heuss-Straße für eine Nachnutzung vor der Überplanung. Ein entsprechender Rahmenplan Hochschule wird dazu erarbeitet, und zur Entwicklung der Hochschulachse hat der Rat im zurückliegenden Jahr die Gründung einer Campus GmbH beschlossen, in der Stadt und Hochschule Niederrhein nun gemeinsam ihre Arbeit aufnehmen sollen.

    Wachstumspotenzial ist auch am Mönchengladbacher Flughafen vorhanden, der ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Stadt ist. Zur Weiterentwicklung der vorhandenen Flächen hat der Rat in diesem Jahr die Weichen für die Zukunft gestellt. Es war wichtig und richtig, dass die Politik mit breiter Mehrheit beschlossen hat, große Anteile des Düsseldorfer Airports am Gladbacher Flughafen zu übernehmen. In einem weiteren Schritt soll durch ein von der städtischen Entwicklungsgesellschaft erarbeitetes tragfähiges Konzept dieser Standort für die Zukunft gestärkt werden.

    Klimaschutz und Mobilität

    Ihre Zukunft gestaltet die Stadt mit Nachdruck in vielerlei Hinsicht: Dies machen vor allem die zahlreichen Aktivitäten deutlich, die wichtige Handlungsfelder wie Digitalisierung und Breitbandversorgung, Klimaschutz und Mobilität sowie E-Mobilität abdecken. So hat die Stadt in diesem Jahr zur Förderung einer zukunftsorientierten Mobilität zusammen mit der NEW einen Green City Masterplan Elektromobilität erarbeitet. Die Bandbreite der Maßnahmen reicht dabei vom Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge über die Elektrifizierung des ÖPNV durch die Umstellung der Flotten, den Ausbau der Radinfrastruktur bis zu Sharing-Modellen und Nutzung unterschiedlicher Verkehrsmittel. Es ist unser Ziel, die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger zu schützen, die Luftqualität zu verbessern und mit geeigneten Maßnahmen ein Dieselfahrverbot zu vermeiden. Statt Restriktionen zu verhängen, wollen wir mit Angeboten und einer verbesserten Infrastruktur zum Umdenken motivieren.

    Investitionen in nachfolgende Generationen Zukunftsfähigkeit für eine Stadt schaffen bedeutet vor allem auch in die Daseinsvorsorge für nachfolgende Generationen investieren, Familien mit Kindern eine entsprechende Infrastruktur zu bieten und damit das Prädikat Familienfreundlichkeit unter Beweis zu stellen, wie es beispielsweise die überaus erfolgreiche Einführung der Familienkarte geschafft hat. Zu einer guten Infrastruktur gehören vor allem ausreichende Kindertageseinrichtungen mit entsprechenden Betreuungsplätzen und Schulen, die eine ansprechende und in der Ausstattung zeitgemäße Atmosphäre bieten. In beiden Bereichen ist noch viel zu tun, aber auch viel geschafft: So sind im ausklingenden Jahr fünf neue Kindertageseinrichtungen mit mehr als 150 Betreuungsplätzen in Betrieb genommen worden. Weitere zusätzliche Betreuungsplätze durch eingeleitete Neubaumaßnahmen sind geplant. Darüber hinaus hat der Rat den Aufbau von fünf weiteren Modul-Fertigbauanlagen für jeweils bis zu 100 Kinder beschlossen. Insgesamt entstehen somit rund 645 neue Betreuungsplätze für Kinder im Vorschulalter.

    In Millionenhöhe wird an Schulen investiert, sei es für den Ausbau von Betreuungsplätzen im Offenen Ganztag oder für die dringend erforderliche Sanierung. Etwa 9,1 Millionen Euro jährlich, insgesamt 36,5 Millionen Euro bis zum Jahr 2020, investiert die Stadt aus dem NRW-Förderprogramm “Gute Schule 2020”. Zusammen mit Bundesmitteln erhält die Stadt aktuell 24,5 Millionen Euro zur Verbesserung der Schulinfrastruktur. Zu den Investitionen zähle ich auch die digitale Ausrichtung der Infrastruktur an Schulen. Dank des bereits vorausschauend vorgelegten Medienentwicklungsplans der Stadt sind wir auf die vom Bund angekündigte Digitalisierungsoffensive an Schulen gut vorbereitet. Mit einer zügigen, flächendeckenden Anbindung der Schulen ans Glasfasernetz strebt die Stadt eine Vorreiterrolle in NRW an. Dies alles sind notwendige Investitionen und gut angelegte Gelder in die Bildung der nachfolgenden Generationen.

    Lieber Bürgerinnen und Bürger, die Handlungsfähigkeit einer Stadt hängt allerdings in erster Linie von den finanziellen Spielräumen ab, die sich ihr bieten. Auch hier befindet sich Mönchengladbach auf einem sehr guten Weg. So hat der Rat vor wenigen Tagen den Doppelhaushalt 2019/2020 verabschiedet, der zum zweiten Mal in Folge ausgeglichen ist und wichtige Investitionen in den kommenden beiden Jahren sichert. Der gewonnene Spielraum sollte allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Stadt weiterhin den eingeschlagenen Sparkurs der vergangenen Jahre einhalten muss, zu dem sie gesetzlich verpflichtet ist. Denn nur so werden wir in der Lage sein, dauerhaft unsere kommunale Selbstverwaltung zu erhalten und die Stadt für die Zukunft aufzustellen.

    In vielen Bereichen gestaltet die Stadt aktiv gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern ihre Zukunft und meistert die Herausforderungen der Zeit. In zahlreichen Vorhaben schließt sie die Menschen im Quartier mit Ideen und Anregungen in die Prozesse ein, um ihnen identitätsstiftend eine Heimat zu bieten, in der sie sich wohl fühlen. Jüngstes Beispiel ist der Masterplan Stadtbezirke, der die Außenbezirke lebens- und liebevoller werden lassen soll. Hier ist aktive Mitarbeit der Menschen vor Ort herzlich willkommen. Die soziale Komponente zu diesem Planwerk bildet schließlich das Stadtteil- und Quartierskonzept, das in diesem Jahr vom Rat verabschiedet wurde. In der Art eines genetischen Fingerabdrucks für alle 44 Stadtteile eröffnet das Konzept Perspektiven durch Netzwerke im sozialen Miteinander. Und genau das macht eine Stadt aus.

    Ein gutes Beispiel für die Beteiligung der Öffentlichkeit bietet auch die Sozial-Holding der Stadt. Als eines der innovativsten Pflegeunternehmen Deutschlands geht sie im generationsübergreifenden Zusammenleben im Quartier und in der Teilhabe am öffentlichen Leben für Seniorinnen und Senioren voran. Gemeinsam mit der Hochschule Niederrhein und der Wirtschaft entwickelt sie im Forschungsprojekt “Urban Life+” neue Technologien für seniorengerechte Quartiere und in diesem Zusammenhang auch ein E-Scooter-Sharing als Modellprojekt für mobilitätseingeschränkte Menschen.

    Teilhabe am Leben und ehrenamtliches Engagement sind grundlegende Pfeiler im Miteinander einer Stadt. Ohne die vielen Menschen, die sich für unsere Stadt einsetzen, die ihre Freizeit opfern und für andere da sind, wäre unsere Stadt ein ganzes Stück ärmer. In einer zunehmend von Egoismus, Rücksichtslosigkeit und mangelndem Respekt und Achtung geprägten Gesellschaft verdienen sie großes Lob. Schließlich tragen sie als wichtige Säule der Gemeinschaft dazu bei, dass unsere Stadt funktioniert. Mein Dank gilt daher besonders den Bürgerinnen und Bürgern, die sich auf karitativem, sportlichem und kulturellem Gebiet, in Kirchen, Vereinen, Verbänden, Institutionen und Initiativen ehrenamtlich engagiert haben. Nicht zuletzt danke ich den Mitgliedern des Rates für die gute Zusammenarbeit und für ihr ehrenamtliches Engagement, sich für unsere Stadt einzusetzen. Kommune heißt Gemeinschaft. Sie funktioniert am besten, wenn sich viele daran beteiligen, ihre Stadt attraktiv zu gestalten, lebens- und liebenswert zu machen. Wir alle sind Stadt!

    Grund für Optimismus

    Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, schon dieser sicher nicht vollständige Rückblick und Ausblick zeigt, wie facettenreich sich das Leben in unserer Stadt darstellt. Und gerade angesichts der zahlreichen positiven Ansätze tun wir meiner festen Überzeugung nach wirklich gut daran, mit Zuversicht und einer gehörigen Portion Optimismus in die Zukunft zu blicken.

    Ganz in diesem Sinne bleibt mir, Ihnen allen ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Familien, Partnerinnen und Partnern, Freunde und Bekannten zu wünschen sowie einen stimmungsvollen Jahreswechsel. Gleichzeitig wünsche ich Ihnen und uns allen für das Jahr 2019 neben Erfolg vor allem Frieden, Gesundheit und Wohlergehen.

    Ihr

    Hans Wilhelm Reiners

    Oberbürgermeister

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  • Rat stimmt Vorgehensweise zum neuen Rathaus zu

    Rat stimmt Vorgehensweise zum neuen Rathaus zu

    Nächster Schritt: Planungswettbewerb startet im Januar.

    Der Rat der Stadt Mönchengladbach hat in seiner heutigen Sitzung (19. Dezember) mehrheitlich der geplanten Vorgehensweise der Verwaltung für den Bau des neuen Rathauses am Standort Rheydt zugestimmt.

    Beraten wurden: Wirtschaftlichkeitsberechnung, Rathaus und Verwaltung der Zukunft mg+, Raumbedarfsplanung, Wettbewerbsverfahren sowie die Organisationsstruktur und die Digitalisierungsstrategie für den Bau des neuen Rathauses.

    Die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, die von der STRABAG Property and Facility Services im Auftrag der Gemeindeprüfungsanstalt gpaNRW dargestellt wurde und zu einem positiven, wirtschaftlich machbaren Ergebnis für das neue Rathaus kommt, ist eine zentrale Entscheidungsgrundlage für die weitere Vorgehensweise. In einem nächsten Schritt startet die Stadt im Januar einen Planungswettbewerb, der mit einer Preisgerichtssitzung am 4. November 2019 münden soll. In dieser Sitzung soll die beste Lösung in städtebaulich-architektonischer sowie wirtschaftlicher und auch ökologischer Hinsicht ausgewählt werden.

    Die Überlegungen für das ‚Rathaus der Zukunft mg+ gehen auf einen Ratsbeschluss von 2017 zurück. Demzufolge sollen die Kernbereiche der Verwaltung am Rheydter Rathaus (Rathaus Rheydt, Karstadt-Gebäude und Grundstück Stadtsparkasse) konzentriert werden.

    Die Stadtverwaltung ist derzeit auf 26 Standorte verteilt, davon sind 13 im städtischen Eigentum und 13 Mietobjekte. Dezentral bleiben werden die Bezirksverwaltungsstellen, das Vitus-Center sowie die Standorte Rathaus Abtei und Wilhelm-Strauß-Straße. Bei den jetzigen Verwaltungsstandorten, die zu einer Kernverwaltung zusammengefasst werden sollen, gibt es derzeit einen Instandhaltungsrückstau von etwa 83 Millionen Euro. Bis zum Jahr 2044 würden sogar insgesamt rd. 199 Millionen Euro Sanierungs- und Betriebskosten anfallen (unter Berücksichtigung der Vermögenswerte), wenn die derzeitige Situation unverändert bliebe. Mit anderen Worten: Ein Neubau ist wirtschaftlicher als die Fortführung des Bestands.

    Das Rathaus der Zukunft mg+ soll – mit Blick auf die Wettbewerbsfähigkeit und den Fachkräftemangel im Öffentlichen Dienst – nicht nur attraktivere Arbeitsplätze, sondern auch besserte Verwaltungsabläufe und mehr Bürgerservice bieten. Ebenso soll der Online-Service kontinuierlich ausgebaut werden. Zudem setzt die Stadt mit der Zusammenführung mehrerer Verwaltungsstandorte darauf, die Rheydter Innenstadt spürbar zu beleben.

    Etwa 1.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Konzern Stadt sollen zum 1. Januar 2025 in dem Gebäudekomplex bestehend aus Allgemeinem Rathaus, Sozialem Rathaus und Technischem Rathaus untergebracht werden. Die Stadtsparkasse wird am Standort des Neuen Rathauses zwischen dem alten Rathaus und der Kommandantur integriert. Die Stadtteilbibliothek, ebenso Bestandteil des Gesamtkomplexes, bleibt in ihrer Größe am Standort bestehen. Ziel ist es jedoch, die Bibliothek noch stärker der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dies kann zum Beispiel durch die Integration in die geplante öffentliche Mall erfolgen. Sämtliche Aspekte sind Bestandteil des anstehenden Planungswettbewerbes.

    Die gesamte Baumaßnahme wird in zwei Abschnitten geplant: Nach dem Umbau des Karstadt-Gebäudes und des Alten Rathauses mit Neubauten folgt der Neubau auf dem derzeitigen Standort der Stadtsparkasse. Mit dem Umzugsmanagement für den ersten Bauabschnitt soll im Laufe 2020 begonnen werden. Bereits in der temporären Übergangsunterbringung, für die derzeit verschiedenen Alternativen geprüft werden, sollen möglichst viele Aspekte der Modernen Arbeitswelten umgesetzt werden, um sowohl die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Zuge der umfangreichen Change Management Maßnahmen in die “Neuen Arbeitsweisen” einzuführen sowie Erfahrungen mit den “Modernen Arbeitswelten” zu sammeln und im Prozess direkt umzusetzen.

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  • 2. Aktualisierung zur geplanten Bombenentschärfung am Montag (10.12.) in der Mönchengladbacher Innenstadt

    2. Aktualisierung zur geplanten Bombenentschärfung am Montag (10.12.) in der Mönchengladbacher Innenstadt

    Mitteilung der Stadt Mönchengladbach von Sonntag, 9. Dezember 2018, 15:00 Uhr.

    Wie bereits am Freitag (7.12.) berichtet, ist bei Arbeiten auf einem Baugrundstück an der Steinmetzstraße in der Mönchengladbacher Innenstadt eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Sie muss vom Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) der Bezirksregierung Düsseldorf entschärft werden. Die Entschärfung wird am Montag, 10. Dezember, um 20 Uhr durchgeführt. Bereits ab 15 Uhr werden Teile der Mönchengladbacher Innenstadt gesperrt und geräumt.

    Der Bereich im Radius von 300 Metern um die Fundstelle muss ab 15 Uhr vollständig geräumt werden. Das heißt: Alle Personen müssen diesen Bereich ab 15 Uhr verlassen. Hier darf sich auch niemand mehr in einem Gebäude aufhalten. Im Bereich von 300-500 Metern um die Fundstelle dürfen sich während der Entschärfung keine Personen im Freien aufhalten. Die Straßen im 500-Meter-Radius um die Fundstelle der Bombe werden am Montag ab 15 Uhr komplett gesperrt. Das bedeutet: Es gibt dann keine Möglichkeit mehr, in diesen Bereich hineinzufahren oder ihn zu verlassen.

    Für Rückfragen von betroffenen Anliegern ist am Montag ab 8 Uhr wieder die Bürgerhotline unter der Rufnummer (02161) 25 54321 erreichbar. Am Samstag gingen hier bereits rund 350 Anrufe ein.

    Informationen, Hinweise für Betroffene und Antworten auf häufig gestellte Fragen finden sich auf der Webseite www.notfallmg.de .
    Die Pressestelle der Stadt Mönchengladbach informiert die Öffentlichkeit über den Verlauf der Evakuierung und des Einsatzes auch über Facebook (www.facebook.com/Monchengladbach) und Twitter (https://twitter.com/StadtMG)

    300 Meter Radius:  

    Der Bereich im Radius von 300 Metern um die Fundstelle muss am Montag (10. Dezember) ab 15 Uhr vollständig geräumt werden. Das heißt: Alle Personen müssen diesen Bereich ab 15 Uhr verlassen. Hier darf sich auch niemand mehr in einem Gebäude aufhalten.

    Für die Bewohner in diesem, die keine andere Möglichkeit haben, den Bereich zu verlassen oder sich außerhalb des Bereiches aufzuhalten, sind ab 15 Uhr drei  Sammelpunkte für einen Bus-Transfer eingerichtet:

    Heinrich-Sturm-Straße (hinter dem Hbf Mönchengladbach) Sonnenhausplatz (Ecke Stepgesstraße) Bismarckstraße (Ecke Regentenstraße)

    Die Bewohner werden über einen kostenlosen Shuttle-Dienst in die Evakuierungszentren im Mathematisch Naturwissenschaftlichen Gymnasium (Rheydter Straße) im Schulzentrum Neuwerk (Nespeler Straße) gefahren. Nach der Entschärfung werden sie mit Bussen zu den Sammelpunkten zurückgebracht.

    Personen, die im 300-Meter-Radius wohnen und auf einen Krankentransport angewiesen sind, sollten sich über die eingerichtete Hotline 02161- 25 54321 (Montag, 10. Dezember ab 8 Uhr) melden. Für sie wird bei Bedarf ein Transport organisiert.

    500 Meter Radius: 

    Im Bereich von 300-500 Metern um die Fundstelle dürfen sich während der Entschärfung keine Personen im Freien aufhalten. Auch der Bereich im 500-Meter-Radius um die Fundstelle der Bombe wird am Montag ab 15 Uhr komplett gesperrt. Das heißt: es gibt keine Möglichkeit mehr, in diesen Bereich hineinzufahren oder ihn zu verlassen. Während der 300-Meter Bereich evakuiert wird, gilt für den 500-Meter-Bereich luftschutzähnliches Verhalten. Das heißt: Die Gebäude dürfen nicht verlassen werden.

    Schulen:  

    Die Grundschule Eicken ist die einzige Schule im Evakuierungsbereich. Der Nachmittagsunterricht und der OGATA- Bereich fallen aus. Die Schulgemeinde ist über die Schulleitung informiert.

    Der Nachmittagsunterricht im Math.-Nat.-Gymnasium und im Schulzentrum Neuwerk (Hauptschule und Gesamtschule) fällt aus, da dort Evakuierungszentren durch die Feuerwehr eingerichtet werden.

    Der Nachmittagsunterricht am Stift.-Hum. Gymnasium, am Gymnasium am Geroweiher und an der Hauptschule Stadtmitte fällt wegen der schwierigen Verkehrssituation in der Innenstadt aus.

    An weiteren Schulen kann es ab 15 Uhr zu Problemen bei der Heimfahrt der Schüler mit dem Bus geben: Berufskolleg Platz der Republik, Realschule Volksgarten, Realschule Geschwister-Scholl, Hauptschule Heinrich Lersch. Die Schulen sind informiert. Die Schulleitungen entscheiden, wie vorgegangen wird.

    Bei den umliegenden Grundschulen Montessori-Grundschule, Anton-Heinen, Carl Sonnenschein, Untereicken und Fasanenstraße sollte die Heimfahrt der Schüler problemlos verlaufen. Aber auch hier kann die Schulleitung entscheiden, wie mit dem Nachmittagsunterricht verfahren wird.

    Altenheime:  

    Im Radius von 300 Metern um die Bombenfundstelle befinden sich die Altenheime/Pflegeeinrichtungen Theresianum (Kaiser Straße 103) und Haus Bungeroth (Steinmetzstraße 35) mit einem zusätzlichen Gebäude für betreutes Wohnen in der Kleiststraße 8. Die Bewohner der Einrichtungen werden am Montag in den städtischen Altenheimen Eicken und Rheindahlen untergebracht und versorgt.

    Kindergärten:  

    Im 300 Meter Radius, der ab 15 Uhr geräumt werden muss, befinden sich die Kindertageseinrichtungen Kaiserstraß 50 (pro multis gGmbH) und Albertusstraße 56 (KiTa in MG e.V.)

    Im 500 Meter Radius, der ab 15 Uhr nicht mehr erreicht werden kann, befinden sich die Einrichtungen Goethestraße 19 (Mumm), Berliner Platz (Mumm) und Parkstraße 48 (pro Multis gGmbH).

    Die Eltern der betroffenen Einrichtungen werden gebeten, am Montagfrüh mit den Einrichtungsleitungen Kontakt aufzunehmen und abzustimmen, wann die Kinder abgeholt werden sollen/können.

    Umleitungen:  

    Die Straßen im 500-Meter-Radius um die Bombenfundstelle werden am Montag, 10. Dezember, um 15 Uhr komplett gesperrt. Das bedeutet: Es gibt dann keine Möglichkeit mehr, in diesen Bereich hineinzufahren oder ihn zu verlassen.

    Der gesperrte Bereich kann auf folgender Umleitungsstrecke umfahren werden:

    Breitenbachstraße, Bellstieg, Martinstraße, Bozener Straße, Badenstraße, Eickener Straße, Bergstraße, Schürenweg, Viersener Straße, Aachener Straße,  Hittastraße, Fliethstraße, Korschenbroicher Straße, Breitenbachstraße.

    Bitte beachten Sie, dass es wegen der Teilsperrung der Mönchengladbacher Innenstadt zu massiven Verkehrsbehinderungen kommen wird.

    Linienverkehr der NEW: 

    Die NEW verlegt ihren Zentralen Busbahnhof für die Entschärfung am Montag vom Europaplatz zum Folradplatz. Daher gilt am Montag ab 8 Uhr ein Haltverbot auf der Folradstraße, auf dem Folradplatz und an der Maurus-Ahn-Straße.

    Hinweise zu Fahrplanänderungen und Umleitungen im Linienverkehr der NEW gibt es ab Montagfrüh auf der Internetseite: www.new-mobil.de

    Bahnverkehr: 

    Der Hauptbahnhof Mönchengladbach liegt im Evakuierungsbereich, der am Montag, 10 Dezember, ab 19.45 Uhr komplett gesperrt ist.

    Ab 15 Uhr ist der Eingang Europaplatz (ZOB) gesperrt. Den Hauptbahnhof können Sie dann nur noch über den Eingang Platz der Republik betreten und verlassen.

    Ab 18 Uhr dient der Hauptbahnhof nicht mehr als Haltepunkt zum Ein- bzw. Aussteigen.

    Ab 19:45 Uhr bis zum Ende der Entschärfung ist der Hauptbahnhof komplett gesperrt.

    Informationen zum Bahnverkehr auf den betroffenen Strecken gibt es bei der Deutschen Bahn unter der Rufnummer 01806-996633

    Bettlägrige Personen: 

    Bettlägerige Personen, die innerhalb des evakuierenden Bereiches leben und auf einen Transport angewiesen sind, sollen sich über die eingerichtete Bürgerhotline unter der Rufnummer (02161) 25 54321 melden. Für sie wird bei Bedarf ein Krankentransport organisiert.  Die Bürgerhotline ist wieder am Montag, 10. Dezember, ab 8 Uhr erreichbar.

    Verwaltungsgebäude Vitus-Center:  

    Der Bürgerservice im Vitus-Center an der Goebenstraße (unter anderem Meldestelle) schließt am Montag bereits um 13 Uhr. Bürgerinnen und Bürger können sich in dringenden Angelegenheiten an die Meldestelle im Rathaus Rheydt (Markt 11) wenden.

    Weihnachtsmärkte:  

    Der Weihnachtsmarkt auf der Hindenburgstraße und auf dem Sonnenhausplatz bleibt am Montag, 10. Dezember, geschlossen. Die anderen Weihnachtsmärkte sind nicht betroffen.

    Einkaufszentrum Minto:  

    Das Einkaufszentrum Minto an der Hindenburgstraße befindet sich nicht im Evakuierungsradius. Die Geschäfte des Minto sind am Montag wie gewohnt von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Der Haupteingang des Einkaufszentrums (Eingang 4 / Richtung Alter Markt) kann jederzeit zum Betreten und Verlassen des Minto genutzt werden. Ab 15 Uhr ist das Parkhaus Minto wegen der Straßensperrungen nicht mehr erreichbar.

    Das Minto wird auch nach Schließung der Geschäfte geöffnet bleiben, um den Mönchengladbachern, die von der Evakuierung betroffen sind, einen Aufenthalt im Warmen zu bieten.
    Das Minto bleibt so lange geöffnet, wie es die Umstände der Entschärfung erfordern.

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  • Weltkriegsbombe muss am Montag (10. Dezember) in der Mönchengladbacher Innenstadt entschärft werden

    Weltkriegsbombe muss am Montag (10. Dezember) in der Mönchengladbacher Innenstadt entschärft werden

    Weitreichende Evakuierungsmaßnahmen und Straßensperrungen am Montag ab 15 Uhr notwendig.

    Bei Sondierungsarbeiten auf einem Baugrundstück an der Steinmetzstraße in der Mönchengladbacher Innenstadt ist am Freitagvormittag (7. Dezember) eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden, die vom Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) der Bezirksregierung Düsseldorf entschärft werden muss.

    Bei einer Einsatzbesprechung mit den beteiligten Sicherheitsbehörden wurde am Nachmittag entschieden, die Entschärfung am Montag, 10. Dezember, um 20 Uhr durchzuführen.

    Der Bereich im Radius von 300 Metern um die Fundstelle muss dafür am Montag (10. Dezember) ab 15 vollständig evakuiert werden. Das heißt: Alle Personen müssen diesen Bereich ab 15 Uhr verlassen. Hier darf sich auch niemand mehr in einem Gebäude aufhalten.

    Im Bereich von 500 Metern um die Fundstelle dürfen sich während der Entschärfung keine Personen im Freien aufhalten. Dies bedeutet, dass der Verkehr in der Mönchengladbacher Innenstadt weiträumig abgesperrt werden muss. Deshalb ist mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen.

    Wichtige Handlungsanweisungen:

    Im 300-Meter-Radius dürfen sich während der Entschärfung keine Personen – auch nicht in Gebäuden – aufhalten.

    Im Radius von 300 bis 500 Metern um die Fundstelle ist während der Entschärfung luftschutzmäßiges Verhalten vorgeschrieben. Das bedeutet: Wer sich in diesem Bereich aufhält, sollte geschlossene Gebäude nicht verlassen und die Fenster geschlossen halten.

    Hier finden Sie weitere Informationen zur Evakuierung des Innenstadtbereichs im Radius von 300 Metern am Montag, 10. Dezember, ab 15 Uhr:

    Im inneren Radius von 300 Metern befinden sich u.a. das Einkaufszentrum MINTO und der Kaufhof sowie folgende Altenheime/Pflegeeinrichtungen:

    Altenheim Theresianum, Kaiser Straße 103 (36 Betten) und die Pflegeeinrichtung Haus Bungeroth, Steinmetzstraße 35 (70 Betten) mit einem zusätzlichen Gebäude für betreutes Wohnen in der Kleiststraße 8 (13 Plätze).
    Die Heimleitungen werden aktuell durch die Feuerwehr informiert, die zugleich auch Kontakt zu Altenheimen und Pflegeeinrichtungen für Unterbringungsmöglichkeiten untersucht.
    Bettlägerige Personen bzw. Angehörige, die auf einen Transport angewiesen sind, sollen sich über die eingerichtete Hotline 02161- 25 54321 (Samstag: 8. Dezember, 12-15 Uhr, und Montag, 10. Dezember ab 8 Uhr) melden.

    Kindertagesstätten und Schulen

    Hier informiert die Stadt aktuell die Leitungen der Kitas und Schulen, die am Montag, 10. Dezember, bis 15 Uhr geräumt sein müssen. Dies gilt auch für die im Evakuierungsbereich angesiedelten LENA-Gruppen.

    Hauptbahnhof:

    Im Evakuierungsbereich liegt der Hauptbahnhof Mönchengladbach, der ab 19.45 Uhr komplett gesperrt ist.
    Wichtig: Ab 18 Uhr dient der Hauptbahnhof nicht mehr als Haltepunkt zum Ein- bzw. Aussteigen.
    Ab 15 Uhr ist der Eingang am Europaplatz (ZOB) gesperrt (nur Ausgang möglich).
    Weitere Infos unter der zentralen Rufnummer der Bahn 0186- 699 66 33.

    Sammelpunkte für die Bewohner im Evakuierungsradius (300 Meter).
    Für die Bewohner in dem zu evakuierenden Bereich werden ab 15 Uhr folgende Sammelpunkte für einen Bus-Transfer eingerichtet:

    Zentraler Omnibusbahnhof (ZOB) am Europaplatz Sonnenhausplatz/Bereich Stepgesstraße Bismarckstraße/ Ecke Regentenstraße

    Die Bewohner werden über einen kostenlosen Shuttle-Dienst zu folgenden Einrichtungen gefahren:

    Math.Nat.-Gymnasium

    Schulzentrum Neuwerk, Nespeler Straße

    Telefonische Auskunft

    Für Rückfragen von betroffenen Anliegern wird die Stadtverwaltung eine Bürgerhotline einrichten. Sie ist unter der Rufnummer 02161 25 54321 am Samstag (8. Dezember) von 12 bis 15 Uhr, und am Montag (10. Dezember) ab 8 Uhr erreichbar.

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  • In Rheindahlen starten Ermittlungen passiver Schallschutzmaßnahmen aufgrund neuer Gewerbegebiete

    In Rheindahlen starten Ermittlungen passiver Schallschutzmaßnahmen aufgrund neuer Gewerbegebiete

    Die Ansiedlung der beiden Logistikunternehmen Amazon und Reuter im Gewerbegebiet Rheindahlen hat Auswirkungen auf den Verkehr.

    Über entsprechende Maßnahmen zur Lenkung des zu erwartenden zusätzlichen Verkehrsaufkommens berichtete jetzt die Verwaltung sowohl in der Sitzung der Bezirksvertretung West als auch im Planungs- und Bauausschuss.

    Das Verkehrsaufkommen aus dem neuen Gewerbegebiet wird größtenteils über die umliegenden Umgehungsstraßen abgewickelt, wobei der Schwerlastverkehr ausschließlich über die Ortsumgehungen um Rheindahlen geführt wird.
    Dies soll durch zusätzliche Verkehrslenkungsmaßnahmen erreicht werden.

    Copyright: WFMG/Zillmanns

    Der Ortskern von Rheindahlen ist bereits heute für den Lkw-Durchgangsverkehr gesperrt.
    Konkret wird der Verkehr aus dem Gewerbegebiet über einen neuen Bypass am Kreisverkehr Erkelenzer Straße vorbei über einen angebauten dritten Fahrstreifen auf die B 57 geführt. Hierfür sind Anpassungen an den Knotenpunkten und der Signalsteuerung nötig.

    Auch die Signalanlagen auf der Landesstraße 370 werden auf die zunehmenden Verkehrsstärken hin optimiert, teilweise mit geringfügigen Markierungsarbeiten.
    Durch die neue Signalanlage an der Stadtwaldstraße / Am Baumlehrpfad entsteht eine sicherer und leistungsfähiger Knotenpunkt.
    Die Maßnahmen sollen bereits 2019 umgesetzt werden.
    Durch neue Haltestellen im Gewerbegebiet und an der Erkelenzer Straße mit verbesserter Anbindung an das Liniennetz des ÖPNV wird für Beschäftigte und Besucher zudem zu einer umweltfreundlichen Erschließung des neuen Gewerbegebietes beigetragen.

    Entlang der Straßen, die vom erhöhten Verkehrsaufkommen betroffen sind, werden den Anwohnern Angebote zur Sanierung ihrer zur Straßenseite liegenden Fenster gemacht. Voraussetzung dafür  ist, dass die Lärmpegel überhöht sind.

    Im nächsten Jahr werden durch ein externes Gutachterbüro an allen laut Prognoseberechnung in Frage kommenden Wohngebäuden die erforderlichen Schallschutzmaßnahmen ermittelt.
    Die vom Lärm betroffenen Anwohner erhalten ein Anschreiben mit weiteren Informationen.
    Nach Berücksichtigung der prognostizierten Verkehrsmengen kommen diese Prüfungen an Gebäuden bei einem ermittelten Lärmpegel von über 70 Dezibel tagsüber und über 60 Dezibel in der Nacht in Frage.
    Im Anschluss daran folgen an den Gebäuden, die noch nicht den erforderlichen Lärmschutz aufweisen, das Einholen von Handwerkerangeboten durch die Eigentümer und die Erstattung der passiven Schallschutzmaßnahmen.
    Von den Lärmpegeln betroffen sind vor allem die Gebäude entlang der B57, der L 370 und der Gladbacher Straße.

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  • Stadt baut “Neues Rathaus der Zukunft” am Standort Rheydt

    Stadt baut “Neues Rathaus der Zukunft” am Standort Rheydt

    Das neue Rathaus am Standort Rheydt ist machbar.
    Zu diesem Ergebnis kommen Gutachter, die im Auftrag der Stadt eine Wirtschaftlichkeitsberechnung als wichtigste Grundvoraussetzung für das Vorhaben erstellten. Läuft alles nach Plan, könnten zum 1. Januar 2025 rund 1.990 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einschließlich einiger städtischer Tochtergesellschaften einziehen.

    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners stellte heute gemeinsam mit dem Technischen Beigeordneten Dr. Gregor Bonin und dem Beigeordneten Matthias Engel die Inhalte von sechs Beratungsvorlagen zum Neuen Rathaus/Moderne Verwaltung der Zukunft der Presse vor, die ab Dienstag, 4. Oktober, mit dem Planungs- und Bauausschuss in die politischen Beratungen gehen.

    Neues Rathaus – Frontaufnahme (Copyright: Dezernat Planen, Bauen, Mobilität, Umwelt)

    Der Rat wird am 19. Dezember darüber entscheiden.

    “Mit der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung haben wir nun ein Fundament vorliegen, auf dem wir bauen können. Eine Zentralisierung der Verwaltung an dieser Stelle bringt große Vorteile für die Bürgerinnen und Bürger, für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und für den Standort Rheydt als wichtiger Frequenzbringer. Unser Ziel muss sein, den Bürgern einen optimalen Service zu bieten und eine Prozessoptimierung im Verwaltungshandeln zu erzielen”.

    Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin ergänzt: “Unser Vorhaben ist ein deutliches städtebauliches Bekenntnis zu Rheydt, die Innenstadt erheblich zu stärken, indem dort zukünftig mehr als die doppelte Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz finden werden”.

    Das von der Gemeindeprüfungsanstalt NRW mit der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung beauftragte Beratungsunternehmen STRABAG Property and Facility Services kommt zu dem Ergebnis, dass sich, ausgehend vom monetären Handlungsrahmen in Höhe von 142 Millionen  Euro und Herstellungskosten für den Neubau in Höhe von 161 Millionen Euro, ein Risikopuffer bis zur Erreichung der Wirtschaftlichkeitsgrenze in Höhe von 54 Millionen Euro ergibt.

    Langfristige Einsparungen von Raum- und Energiekosten
    Das Rathaus der Zukunft, die Überlegungen gehen  auf einen Ratsbeschluss von 2017 zum strategischen Raumkonzept zurück, soll die Kernbereiche der Verwaltung am Rheydter Rathaus (Rathaus Rheydt, Karstadt-Gebäude und Grundstück Stadtsparkasse) konzentrieren.
    Die Stadtverwaltung ist derzeit auf 26 Standorte verteilt, davon sind 13 im städtischen Eigentum und 13 Mietobjekte. Dezentral bleiben werden die Standorte Rathaus Abtei, die Bezirksverwaltungsstellen, das Vitus-Center und die Wilhelm-Straße-Straße.
    Die jetzigen Verwaltungsstandorte, die zu einer Kernverwaltung zusammengefasst werden sollen, ergeben zum jetzigen Zeitpunkt einen Instandhaltungsrückstau von rund  83  Millionen Euro.
    In einem Betrachtungszeitraum von 26 Jahren bis zum Jahr 2044 würden sogar insgesamt 199 Millionen Euro Sanierungskosten anfallen, wenn die derzeitige Situation unverändert bliebe.
    Mit anderen Worten: Ein Neubau ist wirtschaftlicher als die Fortführung des Bestands.

    Die Modernisierung und Zentralisierung der Verwaltung soll dagegen zu langfristigen Einsparungen von Raum- und Energiekosten, einer besseren Wirtschaftlichkeit, Barrierefreiheit sowie die Veräußerung von nicht mehr benötigten Flächen und die Einsparung von Mietzahlungen für Fremdfinanzierungen erwirken.

    Strategisches Raumkonzept

    Das strategische Raumkonzept, das zum jetzigen Zeitpunkt eine Momentaufnahme darstellt und ständig weiterentwickelt werden muss, spiegelt den Leitgedanken der Wachsenden Stadt wider und bietet die Perspektive, die Verwaltung unter den Aspekten Effizienz, Bürgernähe und Service mit attraktiven Arbeitsplatzangeboten zu einem modernen und familienfreundlichen Dienstleister und Arbeitgeber weiterzuentwickeln.

    Etwa 1.990 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Konzern Stadt sollen bei einer Desk-Sharing-Quote von 1,27 an etwa 1.550 Arbeitsplätzen zum 1. Januar 2025 in dem Gebäudekomplex aus Allgemeinem Rathaus, Sozialem Rathaus und Technischem Rathaus untergebracht werden. Vorgesehen sind – in Anlehnung an das neue Rathaus in Venlo – neue offene Bürolandschaften die Aspekte der “Modernen Arbeitswelten” widerspiegeln. Ebenso sind ein zentrales Konferenzzentrum mit Bürgersaal, unter anderem auch für Ratssitzungen, und ein zentrales Servicezentrum vorgesehen. Zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eine Betriebs-Kindertagesstätte mit großem Außengelände in direkter Nachbarschaft im städtischen Gebäude Wilhelm-Strauß-Straße vorgesehen. Die Stadtsparkasse wird am Standort des Neuen Rathauses zwischen dem alten Rathaus und der Kommandantur integriert. Die Stadtbibliothek, ebenso Bestandteil des Gesamtkomplexes, bleibt in ihrer Größe am Standort bestehen. Ziel ist es jedoch, die Bibliothek noch stärker der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dies kann zum Beispiel durch die Integration in die geplante öffentliche Mall erfolgen.

    Zwei Bauabschnitte:

    Umzugsmanagement startet in 2020

    Der geplante Umbau, Sanierung und Neubau erfolgt in zwei Bauabschnitten: Nach dem Umbau des Karstadt-Gebäudes und des Alten Rathauses mit Neubauten erfolgt der Neubau auf dem Gelände der ehemaligen Stadtsparkasse. Mit dem Umzugsmanagement für den ersten Bauabschnitt soll im Laufe 2020 begonnen werden. Bereits in der temporären Übergangsunterbringung, für die derzeit verschiedenen Alternativen geprüft werden, sollen möglichst viele Aspekte der Modernen Arbeitswelten umgesetzt werden.

    Planungswettbewerb startet Anfang 2019

    Als Konzern Stadt hat die Verwaltung zusammen mit der EWMG das auf Wettbewerbsmanagement spezialisierte Architekturbüro [phase eins]. aus Berlin mit der Vorbereitung der Grundlagen für ein Wettbewerbsverfahren beauftragt. Der offene Teilnahmewettbewerb ist für den Zeitraum Januar bis März 2019 geplant. Die Preisgerichtssitzung in der 1. Phase ist für den 17. Juni 2019 und eine weitere abschließende Preisgerichtssitzung in der 2. Phase für den 4. November 2019 vorgesehen. Mit dem “Ideen-Wettstreit” für das Rathaus der Zukunft mg+ strebt die Stadt die beste Lösung für städtebauliche, architektonische, baulich-konstruktive und wirtschaftliche Ziele an.

    Digitalisierungsstrategie und moderne Arbeitswelten Das Rathaus der Zukunft und der fortschreitende Prozess der Digitalisierung, die digitale Transformation”, hängen eng zusammen. Die Stadt strebt einen Digitalisierungsgrad von 80 Prozent an. “Wir haben die große Chance, besser zu werden für die Menschen dieser Stadt, bestmögliche Arbeitsbedingungen zu schaffen und die Leistungen für den Bürger zu verbessern. Wir stehen mit Blick auf den Fachkräftemangel in Konkurrenz zu anderen Städten und machen uns auf den Weg zu einem modernen, attraktiven und familienfreundlichen Arbeitsgeber”, so der für Personal zuständige Beigeordnete Matthias Engel. Ein Ziel dieser Strategie ist der kontinuierliche Ausbau der Online-Angebote mit der Einführung eines Online-Serviceportals, das eine Reihe von Verwaltungsdienstleistungen gebündelt digital anbietet. In einem ersten Schritt werden die bereits bestehenden und gut angenommenen Online-Services wie im Kfz-Zulassungs- und Führerscheinwesen, Kita-Navigator oder Meldewesen im neuen Portal angeboten und weiter ausgebaut. Darüber hinaus werden durch digitale Aktenführung und neue elektronische Möglichkeiten der Zusammenarbeit und Kommunikation die Arbeitsprozesse effizient neu gestaltet.

    Wer als Bauherr das Projekt umsetzt, steht derzeit noch nicht fest. Nach einer Empfehlung der Gemeindeprüfungsanstalt soll dies im Konzern Stadt erfolgen: Hier kämen die Stadtverwaltung selber, eine zu gründende Projektgesellschaft oder eine Tochtergesellschaft der EWMG in Frage.
    (pmg/sp)

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  • Hinterlassenschaften eines Kunstdetektivs……zu sehen im Museum Abteiberg

    Hinterlassenschaften eines Kunstdetektivs…
    …zu sehen im Museum Abteiberg

    Es zeigt den SCHRANK VON RAMON HAZE und begibt sich auf eine Zeitreise Was wird aus der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts?
    Welche Werke bleiben erhalten und welche Kunstrezeption setzt sich durch?
    Welche medialen Arbeiten sind noch lesbar und wir werden sie konserviert?
    Fragen über Fragen, mit denen der Besucher der aktuellen Ausstellung im Museum Abteiberg, die am kommenden Sonntag, 11. November (12 Uhr), eröffnet wird, konfrontiert werden. Dass für die Ausstellung das komplette Foyer einschließlich der architektonischen Verkleidung der Säulen kaum mehr wiederzuerkennen ist, fördert die zu erwartende und auch beabsichtigte Irritation unter den Besuchern der Ausstellung, die rein zufällig zum Karnevalsauftakt am 11.11. startet und bis zum 28. April 2019 zu sehen ist.

    Eine gehörige Portion Humor steckt nämlich in dem gewitzten Spiel zwischen Realität und Fiktion, das Holmer Feldmann und Andreas Grahl bewegt. Als reine Kunstfigur erfinden beide den “Kunst-Terminator” Ramon Haze, der als Künstler, Sammler und Kunstdetektiv in der Zukunft lebt, auf die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts zurückblickt und dadurch neue Perspektiven und Sichtweisen eröffnet. Die Ergebnisse der Untersuchungen seiner schwierigen Feldforschung werden in einer totalen Installation präsentiert. Begriffe wie Kunst, Künstler, Vergänglichkeit und Zukunft werden auf hoher Ebene neu verhandelt.

    Foto: Stadt Mönchengladbach

    Holmer Feldmann und Andreas Grahl kreierten den SCHRANK VON RAMON HAZE als eine Fiktion, die als ein Gemeinschaftswerk mit weiteren Autoren und Akteuren gelang: dem ‚Sammlerkollegen’ Piotr Baran, den angestellten Schauspielstudenten; Xenia Helms, Joe Kuss, Jan Wenzel und Valentin Wetzel als Ko-Autoren der Werkbeschreibungen, dem Grafiker und Typografen Markus Dreßen, zusammen mit Jan Wenzel Mitbegründer des Verlags Spector Books in Leipzig, wo der großformatige Tafelband erschien. Klaus Werner, seinerzeit Gründungsdirektor der Galerie für zeitgenössische Kunst in Leipzig, war maßgeblicher Förderer für die zweite Präsentation des Schranks 1999.

    DER SCHRANK VON RAMON HAZE ist die Hinterlassenschaft, in der die Kunst des 20. Jahrhunderts wiederentdeckt und Bemerkenswertes gefunden wird: So etwa neun unbekannte Urinale von Marcel Duchamp, gefunden in Dresden, wo Duchamp sie 1912 hinterließ und nie mehr zurückholen konnte. Dies könnte erklären, warum Duchamp in den 1960er Jahren eine Multiple-Edition herausgab. Zwei auffällig ähnliche Kinderlaufställe, einer bekannt als das Werk des Russen Ilja Kabakov, der andere von einem völlig unbekannten kolumbianischen Künstler. Der Kolumbianer war entweder Kabakovs Vorbild oder dachte rein zufällig so ähnlich wie Kabakov; dass Kabakov ihn inspirierte, schließen die Indizien aus. Weit mehr als 160 Stücke zählt das Gesamtkonvolut der Sammlung von Ramon Haze, einige von ihnen mangels Quellen noch immer unerschlossen, 158 Objekte publiziert in einem kommentierten Werkverzeichnis.

    Foto: Stadt Mönchengladbach

    Die Sammlung selbst ist eine Wiederentdeckung.
    1996 wurde sie, von den beiden jungen Künstlern Holmer Feldmann und Andreas Grahl veröffentlicht, die sie zunächst im Keller einer brachen Industriehalle in Leipzig ausstellten. Aus dieser Zeit ist ein Film erhalten, der die damaligen Führungen durch Leipziger Schauspielstudenten zeigt. Drei Jahre später wurde die Sammlung erneut im neueröffneten Leipziger Hauptgebäude der Dresdener Bank gezeigt und erhielt dort besagtes Werkverzeichnis. Die Sammlung ist eine posthistorische Fiktion, entstanden in der Zeit nach 1992, als die Leipziger Schule und der Kunstmarkt schlechthin den Sieg der zugleich avantgardistischen und opportunistischen, mit den Zeitläuften des 20. Jahrhunderts paktierenden bildenden Kunst feierten. Von den Fiktionen, die Künstlerinnen und Künstler in den vergangenen Jahren in die Welt brachten, ist die von Ramon Haze und seinem (künftigen) Schrank der Kunst des 20. Jahrhunderts die wohl irritierendste und berührendste, vielleicht auch sinnhafteste.

    Da ist Jeff Koons Arbeit der Basketbälle im ausgetrockneten Aquarium, weil kein Museum mehr in der Lage war, sich zu kümmern. Da sind abstrakte Formen und Farben mit gegensätzlichen inhaltlich-ideologischen Funktionen. Die ist das Modell der Unendlichen Säulen von Constantin Brancusi, das keiner kannte. Da sind Ideen, Visionen, Spinnereien von Kunst = Leben, wie die im Urmodell vom VW-Käfer, Archetype, 1934, den Ferdinand Porsche als eine Muschel für die moderne Familie erdachte. Da sind gesellschaftsbezogene und radikal kritische Kunstkonzepte, gemäßigt bildhafte wie die große Skulpturengruppe Verführer und Verführte (Kurt Helm, 1996) und explizit terroristische wie das Ensemble Salpeter, das gemäß Ramon Haze von Andreas Baader, 1970-1972, stammt.

    “Mit der ‚Totalen Installation‘ der Hinterlassenschaft von Ramon Haze im Museum Abteiberg gelangt die Sammlung des Ramon Haze 22 Jahre später an den Ort ihrer eigentlichen Bestimmung, in ein Museum. Sie transportiert eine im Jahr 1996 aufgestellte und zwischenzeitlich fast vergessene Frage in die Gegenwart: Was war die moderne Kunst? Und zwar mit Relikten und Gegenständen, die aus der gesamten Dingwelt des 20. Jahrhunderts übrig blieben”, betont Museumsdirektorin Susanne Titz. Die Übergange zwischen der Sammlung des Museums Abteiberg und der Sammlung des Ramon Haze werden irritierend und fließend. Die Frage nach dem Grund der Objekte wird zu einer Leitfrage in dieser wissenschaftlichen Fiktion.

    Die Ausstellung wird die Räume im Museum völlig verändern. Das Publikum trifft auf das Wohnzimmer von Ramon Haze, den Schrank, der Initiation und Eingang in die Sammlung gibt. Daran anschließend eine Szenerie von Schwerlastregalen, Stellagen, Auslagen und Aufhängungen verschiedenartigster Objekte in den offenen Räumen der Straßenebene. Litfasssäulen mit Texten erzeugen eine übergroße Raumbeschriftung – in Anspielung auf das sonst als elitär und undidaktisch wahrgenommene Fehlen von Raumtexten im Museum Abteiberg. Der Plot der Werkbeschreibungen und Interpretationen wird auf mehrerlei Weise verstärkt, durch den glücklich erhaltenen Film der Schauspielerführungen in Leipzig 1996 und eine neue Reihe experimenteller Führungen, die in der Ausstellung ausprobiert werden.

    In seiner Verbindung einer Kritik von Kunst- und Zeitgeschichte ist der SCHRANK VON RAMON HAZE brillant, sein kritisches Moment vielleicht erst heute deutlich sichtbar: Als Setzung einer klaren Missachtung bzw. Missinterpretation der Kunst des 20. Jahrhunderts, als Herstellung einer fundamentalen Distanz zur Kunst der Vorgänger und Einrücken all ihrer Ideale, Visionen, Begriffe und Werte in die Vergangenheit. Anlässlich der Ausstellung im Museum Abteiberg erscheint am 16. Dezember das seit langer Zeit vergriffene Katalogwerk des Ramon Haze in einer neuen, überarbeiteten und erweiterten Auflage, mit neuen Aufnahmen der Installationen im Museum Abteiberg. Auflage 500, nummeriert, Vorzugspreis während der Ausstellung 49 Euro, Buchhandelspreis 79 Euro.

    Die Realisiserung dieses Projekts wurde großzügig unterstützt durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und die Hans Fries-Stiftung.

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  • St. Martin in Mönchengladbach – Veranstaltungen der Schulen

    St. Martin in Mönchengladbach – Veranstaltungen der Schulen

    Ich geh mit meiner Laterne, und meine Laterne mit mir – dieses und weitere Martinslieder werden bald wieder fleißig von Kindern in Mönchengladbach geübt.
    Denn das Martinsfest steht vor der Tür, ab dem 2. November ziehen zahlreiche Martinszüge der Schulen durch die Straßen unserer Stadt.

    Datei der Martinszüge

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  • Nach der Schule weiter zur Schule!

    Nach der Schule weiter zur Schule!

    Schülerinnen und Schülern, die sich nach ihrer Schulzeit auf den allgemeinbildenden Schulen der Sekundarstufe I weiter qualifizieren möchten, stehen am Berufskolleg für Technik und Medien eine Reihe von Angebotsschulformen zur Verfügung. So kann in der Berufsfachschule der Hauptschulabschluss und die Fachoberschulreife (auch mit “Quali”) erworben werden.

    In der Fachoberschule werden die Schülerinnen und Schüler in zwei Jahren zur Fachhochschulreife geführt und auf dem Beruflichen Gymnasium erwerben die Schüler nach drei Jahren die Allgemeine Hochschulreife.
    Somit haben sie die Berechtigung, jedes Studium ihrer Wahl aufzunehmen. Wesentlicher Schwerpunkt in allen Bildungsgängen ist immer der Technikunterricht zur Vermittlung beruflicher Fähigkeiten und Fertigkeiten in zahlreichen spezifischen Bereichen- von der Maschinenbautechnik über die Informatik, der Elektro- oder Bautechnik bis hin zur Gestaltungstechnik.
    Aber auch vollschulische Ausbildungen werden am Berufskolleg für Technik und Medien angeboten.
    In drei Jahren können geeignete Schülerinnen und Schüler zum Informations- oder Gestaltungstechnischen Assistenten ausgebildet werden und gleichzeitig die Fachhochschulreife erwerben.

    Ganz neu wird im nächsten Jahr der Bildungsgang “Ingenieurtechnik” angeboten. Dieser richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die noch keine Spezifizierung wünschen, sich grundlegend technisch orientieren möchten und darüber hinaus die Fachhochschulreife erwerben wollen.

    Beratungsbedarf?
    Für alle Interessierten bietet das Berufskolleg Platz der Republik für Technik und Medien am Donnerstag, 22. November von 17 bis 20 Uhr einen Informationsabend an! Die jeweiligen Fachkolleginnen und -kollegen stehen in dieser Zeit zum Beratungs- und Informationsgespräch zur Verfügung.
    (pmg)

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  • OB Reiners im chinesischen Suqian: „Nähe ist keine Frage der Entfernung“

    OB Reiners im chinesischen Suqian: „Nähe ist keine Frage der Entfernung“

    Seit Anfang der vergangenen Woche war Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners unter anderem mit Vertretern der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH und von Borussia Mönchengladbach in China, um die Beziehungen zur nordrhein-westfälischen Partnerprovinz Jiangsu und insbesondere der 5-Millionen-Einwohner-Stadt Suqian zu vertiefen. Im Jahr 2016 hatten die Städte vereinbart, in den Bereichen Wirtschaft, Sport, Bildung, Kultur und Verwaltung zukünftig eng zu kooperieren. Seitdem hat es bereits mehrere Besuche in China und Deutschland gegeben.

    Nach dem Besuch der Textilmaschinenmesse ITMA in Shanghai, auf der gleich mehrere Unternehmen aus Mönchengladbach ausstellen, standen Firmenbesichtigungen, ein Empfang bei Reiners Amtskollegen, dem Oberbürgermeister von Suqian, Hao Wang, und der Besuch der Schulen und Sportschulen, mit denen Borussia Mönchengladbach zusammenarbeitet, auf dem Programm.

    Für die Gäste aus Mönchengladbach wie ihre chinesischen Gastgeber wurde dabei deutlich, dass sich die Partnerschaft zwischen den Städten immer weiter mit Leben füllt. Dies betonte Hans Wilhelm Reiners auch in seiner Rede beim Empfang von Oberbürgermeister Wang:

    “Mit dem Engagement unseres internationalen Aushängeschildes Borussia Mönchengladbach in Suqian haben wir ein neues Kapitel der Beziehungen zwischen den Städten aufgeschlagen. Allen Beteiligten hier in Suqian und von Borussia wünsche ich viel Erfolg für die nächsten Schritte – verbunden mit einem großen Dank für den Einsatz in der Sache. Ich würde mich sehr freuen, wenn der Austausch zwischen Mönchengladbach und Suqian auf allen Ebenen weiter voranschreitet.”

    Die nächsten Schritte zu diesem Ziel sind gemacht. So waren im Rahmen des Fach- und Führungskräfteaustausches zwischen Jiangsu und NRW gleich drei Kollegen aus Suqian in Mönchengladbach zu Gast. Und auch eine Partnerschaft zwischen Schulen ist inzwischen angebahnt und fest vereinbart. Bereits im nächsten Jahr sollen sich Schüler und Lehrer aus beiden Städten besuchen und kennenlernen.

    Reiners: “Freuen würde ich mich, wenn wir im Bereich Wirtschaft weiter kooperieren könnten. Dies betrifft zum einen Unternehmen aus unserer Region, die in China und speziell in der Provinz Jiangsu und Suqian weiter Fuß fassen möchten, zum anderen aber auch Unternehmen aus China, die in Deutschland Aktivitäten starten wollen.”

    OB Reiners weiter: “In einer Welt, in der leider in diesen Zeiten wieder nationale und falsche Egoismen erwachsen, wird langfristig die globale Zusammenarbeit immer wichtiger werden. Davon bin ich zutiefst überzeugt. Mögen auch 8.000 Kilometer Luftlinie zwischen unseren Städten liegen: Unsere bisherigen Erfahrungen zeigen, dass Nähe keine Frage von Entfernungen ist.”

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  • Ministerin Scharrenbach sagt rund 13,9 Millionen Euro für Projekte in Mönchengladbach zu

    Ministerin Scharrenbach sagt rund 13,9 Millionen Euro für Projekte in Mönchengladbach zu

    Als Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen Ende vergangener Woche zwei Hobbyarchäologen, die in Mönchengladbach Münzen aus der römischen Kaiserzeit entdeckt und für das Land NRW gesichert hatten, mit 1.000 Euro belohnte, hatte sie auch eine gute Nachricht für die Stadt Mönchengladbach im Gepäck: An Rande des Termins sagte die Ministerin Mönchengladbachs Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners Fördermittel in Höhe von nahezu 13,9 Millionen Euro zu.

    Aus dem Städtebauförderungsprogramm von Bund und Land fließen 10,64 Millionen Euro in erste Maßnahmen des Projektes Soziale Stadt Alt-Mönchengladbach.

    Dazu gehören zum Beispiel die Umgestaltung der Westend-Promenade, die Aufwertung des Platz der Republik als Freiraumpark, die Aufwertung des Hans-Jonas-Park, die Öffnung des Schulhofs des Stiftisch-Humanistischen Gymnasiums, die Aufwertung des Fliescherbergs, ein Parkraum- und Wohnstraßenkonzept sowie ein Beleuchtungskonzept.
    Zudem soll es, wie schon in Rheydt, Verfügungsfonds für Bewohnerprojekte geben.

    Auch private Baumaßnahmen, die das Stadtbild verbessern, sollen mit dem Geld von Bund und Land unterstützt werden.

    Weitere 2,75 Millionen Euro aus dem Städtebauförderungsprogramm hat die Ministerin für Maßnahmen des Projektes Soziale Stadt Rheydt zugesagt. Mit dem Geld sollen zum Beispiel Wohnstraßen aufgewertet, weitere Spielmöglichkeiten für Kinder geschaffen, der Theaterpark und der Maria-Lenssen-Park neugestaltet und der Quartiersplatz an der Keplerstraße erneuert werden.

    Schließlich fließen aus dem Bund/Länder-Förderprogramm Investitionspakt Soziale Integration im Quartier 272.000 Euro in die Sanierung und Entwicklung von zwei Spielplätzen im Stadtwald sowie 219.000 Euro in den Neubau des Spielplatzes Elsterfeld.

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  • Deutsche Bahn informiert am 25. Oktober 2018 über Lärmsanierung in Mönchengladbach

    Deutsche Bahn informiert am 25. Oktober 2018 über Lärmsanierung in Mönchengladbach

    Die Deutsche Bahn lädt die Anwohner der Stadt Mönchengladbach zu einer Informationsveranstaltung zum Thema “Lärmsanierung in Mönchengladbach” ein.
    Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 25. Oktober 2018, um 18.30 Uhr im Ratssaal im Rathaus Rheydt, 41236 Mönchengladbach statt.

    Im Zuge der Informationsveranstaltung präsentieren Ingenieure der DB Netz AG die Ergebnisse des schalltechnischen Gutachtens und erläutern den weiteren Planungs- und Bauablauf für die vorgesehenen Schallschutzmaßnahmen. Im Anschluss haben die Gäste die Möglichkeit, ihre Fragen an die Projektleitung zu richten.

    Im Rahmen des Programms “Lärmsanierung an Schienenwegen des Bundes” führt die Deutsche Bahn voraussichtlich ab dem Jahr 2020 Maßnahmen des aktiven und passiven Schallschutzes in der Stadt Mönchengladbach durch.

    Lärmsanierungsarbeiten sind in den Stadtteilen Wickrath-West (Bereich Herrath), Wickrath-Mitte, Dahl, Grenzlandstadion, Gladbach, Lürrip, Eicken und Bettrath-Hoven geplant. Dabei werden entlang der Bahnstrecken Lärmschutzwände errichtet beziehungsweise schalldämmende Bauteile wie Lärmschutzfenster oder spezielle Lüfter in Wohngebäude eingebaut.

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