Autor: PMG

  • Altes Kino in Giesenkirchen: Kleinenbroicher Straße muss Anfang kommender Woche wieder halbseitig gesperrt werden

    Altes Kino in Giesenkirchen: Kleinenbroicher Straße muss Anfang kommender Woche wieder halbseitig gesperrt werden

    Die Kleinenbroicher Straße in Giesenkirchen muss ab kommender Woche auf Höhe des alten Kinos wieder halbseitig gesperrt werden.

    Das hat der Fachbereich Bauordnung und Denkmalschutz nach zwei Ortsterminen entschieden, die in den vergangenen Tagen durchgeführt wurden.

    Bei der Überprüfung des Zustandes vor Ort hatten sich Erkenntnisse zur aktuellen Entwicklung der Gebäudestruktur des alten Kinos ergeben, insbesondere an der straßenseitigen Fassade. Die vorhandene statische Maßnahme zur Sicherung des Gebäudes diente einer kurzfristigen Sicherung bis zum Rückbau des Objektes. Diese Maßnahme war aber nie auf einen dauerhaften statischen Erhalt der bestehenden Gebäudestruktur ausgelegt.

    Die nun festgestellten fortschreitenden, horizontalen Gebäudebewegungen im Dachbereich führen dazu, dass die bisherigen Notmaßnahmen zur Sicherung des Gebäudes nicht mehr wirken.

    Zur kurzfristigen Gefahrenabwehr ist deshalb Anfang kommender Woche die erneute Sperrung des angrenzenden Straßenbereiches bis zur Straßenmitte zwingend erforderlich.

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  • Schadstoffe: Wo das Grundwasser in Giesenkirchen nicht genutzt werden darf

    Schadstoffe: Wo das Grundwasser in Giesenkirchen nicht genutzt werden darf

    PFAS-Belastung ist seit rund fünf Jahren bekannt.
    Stadt fasst Bereich neu, in dem Grundwasser nicht genutzt werden darf.

    Die Stadt passt das Verbot der Grundwassernutzung in Teilen Giesenkirchens an.
    Ab Juni wird der Bereich erweitert, in dem aufgrund einer PFAS-Belastung kein Grundwasser genutzt werden darf – etwa um Felder oder Gärten zu bewässern. Die Neuregelung ist auf die aktuelle Ausbreitung der Schadstoffbelastung im Grundwasser zugeschnitten und berücksichtigt strengere Grenzwerte.

    Die neue “Allgemeinverfügung zur Untersagung der Grundwasserförderung und -nutzung” tritt zum 1. Juni in Kraft und ersetzt die bisherige Verfügung aus dem Jahr 2022.

    Seit 2021 ist bekannt, dass das Grundwasser in Teilen Giesenkirchens mit per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS) belastet ist.
    Die Industriechemikalien kommen in vielen Alltagsprodukten vor, können vom Körper und von der Umwelt kaum abgebaut werden und reichern sich deshalb an – was Risiken für Umwelt und Gesundheit birgt.

    Als mögliche Quellen der Kontamination gelten insbesondere eine Wartungswerkstatt für Trockenfeuerlöscher und ein Teflon-verarbeitender Betrieb im Bereich eines Gewerbegebietes an der Konstantinstraße.

    Wichtig ist, dass ausschließlich das Grundwasser, nicht aber das Trinkwasser, von der Belastung betroffen ist.
    Trotzdem dient das Verbot der Grundwassernutzung nicht nur dazu, die weitere Ausbreitung der Schadstoffe zu verhindern, sondern auch dem Gesundheitsschutz. Denn auch, wer sich im heimischen Planschbecken abkühlt, Salat aus seinem Gemüsegarten isst oder den Sprühnebel des Rasensprengers einatmet, kann dabei die Schadstoffe aufnehmen.
    Da das Thema zwar nicht neu, aber weiterhin relevant ist, hat der Fachbereich Umwelt der Stadt auf Einladung von Bezirksbürgermeister Ralf Kremer Ende April Anwohnende und Interessierte bei einer Informationsveranstaltung erneut aufgeklärt und die neue Allgemeinverfügung vorgestellt.

    Dem neuen Geltungsbereich der Allgemeinverfügung liegt unter anderem der Grenzwert von 20 Nanogramm PFOA pro Liter zugrunde, wie ihn die Europäische Lebensmittelüberwachungsbehörde (EFSA) empfiehlt.

    PFOA (Perfluoroctansäure) ist die Teilgruppe der PFAS, die in Giesenkirchen vorkommt.
    Wo der Wert überschritten wird, ist die erlaubnisfreie Nutzung von Grundwasser nicht gestattet.

    Die neue Allgemeinverfügung gilt für einen 75 ha großen Bereich, dessen nordöstliches Ende die Honschaft “Stadt” südlich der Palandstraße bildet. Von hier erstreckt sich der Geltungsbereich in südwestlicher Richtung im Wesentlichen entlang dem Trietbach, umfasst Teile des Gewerbegebiets an der Zoppenbroicher Straße sowie den Friedhof und folgt von hier aus im Bereich rund um die Konstantinstraße überwiegend dem bisherigen Verlauf. Im nordwestlichen Bereich sind die Bezirkssportanlage Giesenkirchen und ein kleiner Teil der südwestlich angrenzenden Wohnbebauung hinzugekommen.

    Alle, die von dem Verbot betroffen sind, werden durch ein Schreiben der Stadt persönlich informiert.

    Die Schadstoffe wurden vor rund fünf Jahren entdeckt. Durch die Grundwasserreinigungsanlage am Friedensplatz bekämpft die Stadt die Ausbreitung und senkt die Konzentration der Schadstoffe.
    Eine Grundwassersanierung dauert in der Regel Jahrzehnte.
    Solange das Grundwasser nicht genutzt wird, besteht aber keinerlei Gefahr für die Gesundheit.
    Mehr Informationen zur Schadstoffbelastung und zum Geltungsbereich der neuen Allgemeinverfügung gibt es auf der Website der Stadt unter https://stadt.mg/pfasgiesenkirchen
     

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  • Informationsabend zur Grundwasserverunreinigung in Giesenkirchen

    Informationsabend zur Grundwasserverunreinigung in Giesenkirchen

    Seit mehreren Jahren ist bekannt, dass das Grundwasser in Teilen von Giesenkirchen mit Schadstoffen belastet ist.

    Seit Mai 2022 ist die Nutzung des Grundwassers in einem betroffenen Bereich vorsorglich untersagt. Da das Thema nicht neu, aber weiterhin relevant ist, lädt der Bezirksbürgermeister Ralf Kremer nun zu einer Bürger-Informationsveranstaltung ein. Ziel ist es, den aktuellen Sachstand transparent darzustellen und offene Fragen aus der Bürgerschaft aufzugreifen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 29. April um 18 Uhr im Pädagogischen Zentrum des Franz-Meyers-Gymnasiums statt (Asternweg 1, 41238 Mönchengladbach).

    Im Mittelpunkt stehen der aktuelle Stand der Grundwasserbelastung – unter anderem mit LCKW und PFAS –, deren Ursachen und Hintergründe sowie mögliche Auswirkungen für Haushalte und Umwelt. Zudem informieren die Fachbereiche Umwelt und Gesundheit über geplante Maßnahmen und das weitere Vorgehen.
    Eine offene Fragerunde ist ebenfalls vorgesehen.

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  • Bürgerinformationsveranstaltung zur Umgestaltung der Kaiserstraße

    Bürgerinformationsveranstaltung zur Umgestaltung der Kaiserstraße

    Die Planungen zur Umgestaltung der Kaiserstraße zwischen Sittardstraße und Schillerplatz nehmen weiter Gestalt an:

    Nach einem ersten Dialogformat im vergangenen Jahr liegt nun ein konkreter Entwurf vor, wie die Situation in der Straße verkehrssicherer und attraktiver gestaltet werden soll. Diesen Entwurf möchte die Stadtverwaltung nun Interessierten und Anwohnenden bei einer Informationsveranstaltung vorstellen.

    Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 23. April, um 19:00 Uhr im Freien an der “Alten Tanke” statt (Sittardstraße, Ecke Kaiserstraße in 41061 Mönchengladbach).
    Bei dem Termin werden der aktuelle Planungsstand präsentiert, Fragen beantwortet und Anregungen aus der Bürgerschaft aufgenommen. Ziel der Veranstaltung ist es, die Öffentlichkeit frühzeitig und transparent zu informieren, den Dialog fortzuführen und die Bürgerinnen und Bürger in den weiteren Prozess einzubinden. Hinweis: Der Straßenabschnitt der Kaiserstraße zwischen Adenauerplatz und Viersener Straße, für den es ebenfalls laufende Planungen gibt, ist nicht Thema dieser Veranstaltung.

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  • Stadt sucht Energielotsen für Wärmepumpenpartys

    Stadt sucht Energielotsen für Wärmepumpenpartys

    Wer möchte in Rheindahlen und Giesenkirchen Erfahrungen zu seiner Wärmepumpe und Photovoltaik-Anlage teilen?       

    Viele Bürgerinnen und Bürger in Mönchengladbach beschäftigen sich aufgrund der hohen Preise derzeit intensiver mit ihrer Energieversorgung.

    Der Wunsch wächst, sich langfristig unabhängiger von fossilen Energieträgern zu machen. Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher spielen dabei eine immer größere Rolle. Bei allen verfügbaren Informationen und Beratungsangeboten ist manchmal der persönliche Austausch mit Leuten, die dazu bereits Erfahrungen sammeln konnten, am wertvollsten. Die Stadt sucht deshalb Bürgerinnen und Bürger – zunächst in den Stadtteilen Rheindahlen und Giesenkirchen – die als Energielotsen ihre Erfahrungen im Rahmen sogenannter Wärmepumpenpartys teilen möchten.

    Bei Wärmepumpenpartys handelt es sich um Hausbesuche, die mit Unterstützung durch den städtischen Fachbereich Umwelt vorbereitet werden. Bei den Veranstaltungen öffnen Hauseigentümer kleinen Gruppen ihre Türen, um in lockerer Atmosphäre ihre Wärmepumpen, auch in Verbindung mit einer PV-Anlage, vorzustellen, aber auch, um Entscheidungsprozesse, typische Herausforderungen sowie konkrete Betriebsdaten ihrer Anlagen transparent darzustellen. Bei den Besuchern sollen so Unsicherheiten reduziert, fundierte Entscheidungen ermöglicht und offene Fragen beantwortet werden. Welche Tipps können Sie geben? Was muss ich im Gespräch mit dem Installateur beachten? Wie kann ich unseriöse Angebote herausfiltern? Mit welchen Geräten haben Nachbarinnen und Nachbarn gute Erfahrungen gemacht? Die Stadt bittet, alle, die sich vorstellen könnten, Energielotsen zu werden, um zunächst unverbindliche Meldung unter www.stadt.mg/heizungstausch. Fürs Erste sollen Termine in Giesenkirchen und Rheindahlen durchgeführt werden. Zukünftig soll die Reihe aber auch auf andere Stadtteile ausgeweitet werden.

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  • Bienen als Bio-Sensoren?

    Bienen als Bio-Sensoren?

    Smart City Projekt erforscht, ob Bienen helfen können, Starkregen zu prognostizieren und Pflanzenvielfalt zu messen. Bürger*innen können dazu beitragen.

    Bienen produzieren nicht nur Honig, sie bestäuben auch Pflanzen und sorgen für reiche Vegetation und üppige Ernten. Doch können die fleißigen Insekten vielleicht sogar noch mehr? Das versucht das Smart City Team der Stadt Mönchengladbach in einer Kooperation mit der Fachhochschule Südwestfalen herauszufinden. Ein Forschungsprojekt soll zeigen, ob Honigbienen als Bio-Sensoren genutzt werden können, um Starkregen vorherzusagen und Biodiversität zu messen. Bürgerinnen und Bürger können das Projekt unterstützen.

    Felix Karger von der FH Südwestfalen und Altstadtimker Norbert Kamps staunen nicht schlecht, als sie die Wabenrähmchen aus dem Bienenstock im Skulpturengarten am Museum Abteiberg ziehen. Es ist Mitte März, und die Bienen befinden sich erst seit einigen Tagen an ihrem neuen Standort. Doch die Rähmchen sind bereits gut gefüllt und die Beute muss um eine zusätzliche Zarge erweitert werden. Für das, was Bienen üblicherweise so tun, scheint der Standort am Museum also schon mal optimal. Doch können die Bienen hier auch helfen, lokale Starkregenereignisse frühzeitig zu erkennen – zusammen mit den drei weiteren Völkern des Smart City Teams am Königskarree, dem Flughafen und am Jugendzentrum Das Westend?

    Vor dem Regen kehren die Bienen in den Stock zurück Das ist die erste Forschungsfrage, die bei dem Projekt untersucht wird. “Starkregenereignisse wirken sich teilweise so lokal begrenzt aus, dass es auf Basis der normalen Wetterprognosen schwierig ist, zielgerichtete Warnungen auszusprechen”, beschreibt Felix Karger die Ausgangslage. Gleichzeitig weiß man, dass Bienen solche Wetterlagen spüren und 15 bis 30 Minuten vorher in den Stock zurückkehren. Dieses Wissen kann man nutzen, um Starkregenereignisse auf lokaler Ebene besser zu prognostizieren – so die Hypothese. Denn dann sollte die Rückflugrate der Bienen steigen, das Summen anschwellen und der Nektareintrag sinken.

    Um das zu überprüfen, kombinieren die Forscher eine klassische Wetterstation, die direkt neben dem Bienenstock steht, mit verschiedenen Sensoren in dessen Innern., ein Frequenz- und Lautstärke-Sensor an einem Wabenrähmchen erfasst die Herz- und Dezibel-Werte des Bienen-Summens. Und eine Waage unter der Beute stellt Gewichtsveränderungen fest und dient dank integrierter SIM-Karte als Funkstation, um die Informationen direkt auf die städtische Datenplattform zu senden. Von hier aus können etwa die städtischen Starkregenexperten im Fachbereich Umwelt mit den Messergebnissen arbeiten.

    “Ist das Pilotprojekt ein Erfolg und bietet einen Mehrwert, könnte man perspektivisch Imkerinnen und Imker einbeziehen, um stadtweite Werte zu erhalten”, umreißt Smart City Koordinator Chris Demmer seine Vision für die Zukunft. Dafür spräche auch, dass bewusst kostengünstige und wartungsarme Sensoren gewählt wurden. Doch eine mögliche Skalierung liegt noch in der Ferne. Zunächst einmal heißt es: Daten sammeln, auswerten und analysieren. “Hier geht es um Grundlagenforschung. Am Ende steht erstmal eine wissenschaftliche Ausarbeitung”, so Demmer.

    Biodiversität bestimmen – mit Bienen und Bürger*innen Und diese Ausarbeitung wird noch eine zweite Forschungsfrage beantworten. Nämlich, ob sich aus dem gesammelten Pollen der Bienen Rückschlüsse auf die Biodiversität in einem Umkreis von drei bis fünf Kilometern rund um den Stock ziehen lassen. Warum diese Frage komplizierter ist, als sie scheint, erklärt Karger am Beispiel des Bienenstocks am Flughafen “Hier gibt es auch einen Blühstreifen in der Nähe, doch viele Pflanzen davon sind eher für Wildbienen interessant.” Die Forscher wollen deshalb wissen, ob auch die Honigbienen von diesen Pflanzen ausreichend Pollen eintragen, um verlässliche Aussagen über die gesamte Artenvielfalt der Flora treffen zu können. In regelmäßigen Abständen werden deshalb, am Flughafen ebenso wie am Museum und den anderen Standorten, Proben entnommen und im Labor auf ihre Zusammensetzung analysiert.

    Um die gemessenen Werte überprüfen zu können, setzt das Smart City Team der Stadt auf die Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger. Über die Pflanzenbestimmungsapp Flora Incognita können Interessierte Pflanzen in ihrer Umgebung bestimmen. Innerhalb der App ist es außerdem möglich, diese Informationen mit dem Smart City Projekt zu teilen. Stück für Stück ergibt sich so aus den Pflanzenbestimmungen in der App ein Bild über die Pflanzenvielfalt, das den Erkenntnissen aus den Probenentnahmen gegenübergestellt werden kann.

    Auch bei diesem Thema könnten perspektivisch stadtweite Erkenntnisse einen großen Nutzen bringen. Etwa um datenbasiert zu entscheiden, in welchen Gegenden Begrünungen notwendig sind, welche Pflanzen in städtischen Grünanlagen ausgesät werden sollten etc. Ganz nebenbei macht die Pflanzenbestimmung via App auch noch Spaß – ebenso wie das Imkern. Das weiß auch Hobby-Imkerin Kira Tillmanns, die als Leiterin des städtischen Smart City Programms den Impuls für das Forschungsprojekt gegeben hat. “Es wäre schön, wenn viele mitziehen, sich daran erfreuen, neue Pflanzen kennenzulernen und uns über die App gleichzeitig dabei helfen, smarte Lösungen für den Arten- und Umweltschutz in Mönchengladbach zu entwickeln”, sagt Tillmanns.

    Jetzt Pflanzenbestimmungs-App nutzen und mitmachen Um Pflanzen zu bestimmen und an dem Forschungsprojekt zur Biodiversitätsmessung mitzuwirken, müssen Interessierte die App Flora Incognita auf ihrem Gerät installieren. Wer dann den passenden QR-Code scannt (s. Bild anbei), kann dem Projekt “Smart City – Bienen als Datenquelle” beitreten. Nachdem der persönliche Standort übermittelt wurde, kann die Bestimmung der Pflanzen direkt beginnen. Die Standortangabe ist wichtig, um die gewonnen Daten im Anschluss sicher einem bestimmten Bienenvolk und somit einer Pollenanalyse zuordnen zu können. Die Bestimmung ist kinderleicht. Die blühende Pflanze wird mit der App fotografiert und automatisch bestimmt. Im Anschluss müssen die bestimmten Pflanzen über den Plus-Button mit “SmartCityBees” verknüpft werden, damit die Daten dem Projekt zugeordnet werden können.

    Weitere Informationen und eine detaillierte Anleitung für die Verknüpfung des Forschungsprojektes in der App gibt es auf der Projekt-Website unter https://smartcity.mg

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  • Kampf gegen die Asiatische Hornisse – jede gemeldete Sichtung hilft

    Kampf gegen die Asiatische Hornisse – jede gemeldete Sichtung hilft

    Stadt bittet Bevölkerung um Mithilfe. Sichtungen sollen im städtischen Portal gemeldet werden

    Mit dem Frühling beginnt in der Natur die Fortpflanzungszeit.
    Das gilt nicht nur für heimische Tiere, sondern auch für eine invasive Art, die seit einigen Jahren immer mehr zum Problem wird: die Asiatische Hornisse.
    Die Jungköniginnen beginnen derzeit mit dem Bau ihrer sogenannten Primärnester, in denen sie ihre Völker gründen. Gerade jetzt können Bekämpfungsmaßnahmen deshalb einen effektiven Beitrag zur Eindämmung der Population haben.
    Die Stadt Mönchengladbach bittet deshalb Bürgerinnen und Bürger, alle Sichtungen der Asiatischen Hornisse über das städtische Portal zu melden.

    Die Asiatische Hornisse, in der Fachsprache Vespa Velutina, ist eine invasive Art, die insbesondere für Honigbienen, aber auch für heimische wild lebende Insektenarten eine Gefahr darstellt und sich sehr schnell verbreitet. Sie ist nur ein wenig kleiner als die europäische Hornisse, durch ihre gelben Beine und die insgesamt dunklere Erscheinung aber gut von dieser zu unterscheiden. Zahlreiche Informationen, die bei der Identifizierung helfen, und eine Weiterleitung auf das städtische Meldeportal hat die Stadtverwaltung online unter der Webadresse stadt.mg/asiahornisse bereitgestellt.

    Den Bau der Primärnester betreibt die Asiatische Hornisse ab März und bis in den Sommer hinein. Diese Nester können gut bekämpft werden, da sie klein, gut erreichbar und leicht zu beseitigen sind. Zu Beginn haben sie die Größe eines Golfballs, können dann aber auf die Ausmaße eines Handballs heranwachsen. Die, Sekundärnester, die so groß wie ein Medizinball werden können, baut die Asiatische Hornisse ab Juli – häufig in Baumkronen, in 15 bis 30 Metern Höhe. Oftmals werden diese Nester erst ab September mit Beginn des Laubfalls sichtbar. Die massenhafte Verbreitung der Asiatischen Hornisse erfolgt über viele hundert Jungköniginnen, die mit sinkenden Temperaturen das Sekundärnest zum Überwintern verlassen und im folgenden Jahr eigene Völker gründen.

    Die Asiatische Hornisse – invasiv, aber weit verbreitet
    Seit März 2025 gilt die Asiatische Hornisse als “weit verbreitet” – und muss damit theoretisch nur noch anlassbezogen durch die Betroffenen selbst bekämpft werden. In Mönchengladbach wird die invasive Art dennoch intensiver denn je bekämpft. Die Grundlage dafür bildet die Zusammenarbeit mit dem Verein “Velutina Netzwerk Niederrhein”, der bei der Entfernung von Sekundärnestern unterstützt. Gerade die Primärnester können Laien unter Beachtung einiger Regeln aber auch gefahrlos selber beseitigen. Alle Informationen dazu finden sich ebenfalls auf der städtischen Infoseite unter stadt.mg/asiahornisse.

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  • „NRW pflanzt“ mit mags-Beteiligung

    „NRW pflanzt“ mit mags-Beteiligung

    Mit dem offiziellen Startschuss im Hardter Wald beteiligt sich mags an der landesweiten Pflanzaktion „NRW pflanzt“ der Robin Gut Stiftung.

    Auf einer von Borkenkäfern stark geschädigten Fläche entsteht in den kommenden Jahren ein neuer, widerstandsfähiger Wald. Symbolisch pflanzten Oberbürgermeister Felix Heinrichs, mags-Vorstand Jens Hostenbach sowie Stiftungsgründer Dieter Könnes – bekannt als Fernsehmoderator und Journalist – die ersten jungen Bäume.
    Mit „NRW pflanzt – 1 Million Bäume für Nordrhein-Westfalen“ startet die größte gemeinschaftliche Aufforstungsaktion in der Geschichte des Bundeslandes.

    Alle 396 Städte und Gemeinden sind eingeladen, sich an diesem einmaligen Projekt zu beteiligen. Ziel ist es, landesweit eine Million neue
    Bäume zu pflanzen und damit ein starkes Zeichen für Klimaschutz, Biodiversität und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu setzen.
    „Die Wälder in NRW stehen unter großem Druck – Hitze, Stürme und Schädlinge setzen ihnen massiv zu“, betont Oberbürgermeister Felix Heinrichs. „Umso wichtiger ist es, dass wir gemeinsam aktiv werden. Neue Bäume sind eine Investition in die Zukunft unserer Stadt.“

    mags möchte im Rahmen der Aktion Spenden für mindestens 1.000 neue Bäume sammeln, was rund 20.000 Euro entspricht. Für jede Spende von 20 Euro pflanzt die Robin Gut Stiftung einen Baum und übernimmt dessen Pflege in den ersten drei Jahren. Ein Teil der Spenden fließt zudem in soziale Projekte.
    „Wir freuen uns, Teil dieser beeindruckenden Initiative zu sein“, sagt mags-Vorstand Jens Hostenbach.
    „Jeder gespendete Baum hilft, geschädigte Waldflächen zu revitalisieren und unsere Stadt langfristig klimaresilienter und biodiverser aufzustellen.“
    Auch Stiftungsgründer Dieter Könnes hebt die Bedeutung des Projekts hervor: „Mit ‘NRW pflanzt’ wollen wir zeigen, was möglich ist, wenn Kommunen, Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Unternehmen an
    einem Strang ziehen. Jeder Baum ist ein Stück Zukunft – und jeder Beitrag zählt.“
    Die Aktion richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger Mönchengladbachs. Ebenso sind Schulen, Kindergärten, Unternehmen und Vereine eingeladen, sich an der gemeinschaftlichen Pflanzbewegung zu beteiligen.
    Unter www.nrw-pflanzt.de finden Interessierte weitere Informationen und können direkt einen beliebigen Spendenbetrag eingeben.

    Über das Projekt

    Unterstützt wird das Projekt von der NRW-Landesregierung mit Ministerpräsident Hendrik Wüst als Schirmherr, dem Städte- und Gemeindebund NRW, dem Städtetag und Landkreistag NRW, dem
    Gemeindewaldbesitzerverband NRW, dem Waldbauernverband NRW, dem Landesbetrieb Wald & Holz NRW, der Landesgesellschaft Energy4Climate und der IHK Mittlerer Niederrhein.
    “ROBIN GUT” wurde als “Initiative für nachhaltiges Leben” von dem Fernsehmoderator und Journalisten Dieter Könnes sowie Clemens Meiß, Geschäftsführer der Kölner Markenagentur Get the Point, entwickelt und aufgebaut. 2025 wurde aus der Initiative die “ROBIN GUT Stiftung”, die Dieter Könnes gemeinsam mit der Diplom-Designerin und Wirtschaftswissenschaftlerin Nadine Büscher gründete.
    Gemeinsames Ziel ist es, nachhaltiges Handeln sichtbar, zugänglich und erlebbar zu machen – mit konkreten Projekten wie Baumpflanzaktionen, Bildungsinitiativen oder sozialem Engagement.

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  • „Alchemie der Farben“: Wolfgang Speen in der Galerie im Atelierhaus E71

    „Alchemie der Farben“: Wolfgang Speen in der Galerie im Atelierhaus E71

    Wolfgang Speens künstlerische Arbeiten begreifen sich als multidimensionales malerisches Ereignis, das Abstraktion in eine neue visionäre Gegenständlichkeit überführt.

    Ein zentrales Stilmittel ist dabei die konsequente Erweiterung des malerischen Prozesses durch denWolfgang Speens künstlerische Arbeiten begreifen sich als multidimensionales malerisches Ereignis, das Abstraktion in eine neue visionäre Gegenständlichkeit überführt. Ein zentrales Stilmittel ist dabei die konsequente Erweiterung des malerischen Prozesses durch denbewussten Einsatz ungewöhnlicher Materialien.

    Die von Speen eingesetzten Materialien treffen dabei auf intensive, leuchtende Farbschichten und treten in einen vielschichtigen visuellen Dialog: Sande und Erden aus Südafrika, den Malediven, La Gomera, den Azoren oder der Wüste Kalahari in Namibia fungieren nicht allein als Malmaterial, sondern werden zu visuell prägenden Substanzen. Sie bestimmen neben der Struktur und Farbigkeit, die atmosphärische Qualität der gezeigten Bildoberflächen. In Verbindung mit altmeisterlichen Techniken entstehen Werke, die handwerkliche Präzision, materielle Experimentierfreude und Materialästhetiken miteinander vereinen.

    In Anlehnung an den Gedanken: “Erst in der Sprache geht die Welt auf” des Philosophen Hans-Georg Gadamer eröffnet Speen zudem eine sprachlich-narrative Ebene. Bildtitel wie “Lisol”, “Pandien” oder “Fesol” verweisen auf eine eigens entwickelte Kunstsprache, die in enger Beziehung zum malerischen Ausdruck steht und den Assoziationsraum erweitert.

    Die ausgestellten Werke eröffnen somit einen vielschichtigen Erfahrungsraum der sich als Schnittstelle von Materialität, Naturassoziation und Sprachbild beschreiben lässt.

    Zur Vernissage am Freitag, 20. März 2026 ab 19 Uhr laden wir Sie herzlich ein.

    Die Kunsthistorikerin Sigrid Blomen-Radermacher wird zur Eröffnung eine Einführung geben.

    Wolfgang Speens künstlerische Arbeiten begreifen sich als multidimensionales malerisches Ereignis, das Abstraktion in eine neue visionäre Gegenständlichkeit überführt. Ein zentrales Stilmittel ist dabei die konsequente Erweiterung des malerischen Prozesses durch denWolfgang Speens künstlerische Arbeiten begreifen sich als multidimensionales malerisches Ereignis, das Abstraktion in eine neue visionäre Gegenständlichkeit überführt. Ein zentrales Stilmittel ist dabei die konsequente Erweiterung des malerischen Prozesses durch denbewussten Einsatz ungewöhnlicher Materialien.

    Die von Speen eingesetzten Materialien treffen dabei auf intensive, leuchtende Farbschichten und treten in einen vielschichtigen visuellen Dialog: Sande und Erden aus Südafrika, den Malediven, La Gomera, den Azoren oder der Wüste Kalahari in Namibia fungieren nicht allein als Malmaterial, sondern werden zu visuell prägenden Substanzen. Sie bestimmen neben der Struktur und Farbigkeit, die atmosphärische Qualität der gezeigten Bildoberflächen. In Verbindung mit altmeisterlichen Techniken entstehen Werke, die handwerkliche Präzision, materielle Experimentierfreude und Materialästhetiken miteinander vereinen.

    In Anlehnung an den Gedanken: “Erst in der Sprache geht die Welt auf” des Philosophen Hans-Georg Gadamer eröffnet Speen zudem eine sprachlich-narrative Ebene. Bildtitel wie “Lisol”, “Pandien” oder “Fesol” verweisen auf eine eigens entwickelte Kunstsprache, die in enger Beziehung zum malerischen Ausdruck steht und den Assoziationsraum erweitert.

    Die ausgestellten Werke eröffnen somit einen vielschichtigen Erfahrungsraum der sich als Schnittstelle von Materialität, Naturassoziation und Sprachbild beschreiben lässt.

    Zur Vernissage am Freitag, 20. März 2026 ab 19 Uhr laden wir Sie herzlich ein.

    Die Kunsthistorikerin Sigrid Blomen-Radermacher wird zur Eröffnung eine Einführung geben.

    Wolfgang Speen
    Alchemie der Farben
    März bis 12. April 2026

    Öffnungszeiten: samstags und sonntags, 12 – 16 Uhr
    (außer an Feiertagen)

    Vernissage: Freitag, 20. März, 19 Uhr
    Galerie im Atelierhaus E71 Eickener Straße 71
    41061 Mönchengladbach

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  • Bauarbeiten für das „Heinz Sielmann Biotop an der Alten Niers“ in Mönchengladbach-Rheydt gestartet

    Bauarbeiten für das „Heinz Sielmann Biotop an der Alten Niers“ in Mönchengladbach-Rheydt gestartet

    Die Stadt Mönchengladbach, die NEW AG, mags und die Heinz Sielmann Stiftung haben am Mittwoch, 4. März, mit dem Bau des „Heinz Sielmann Biotop an der Alten Niers“ im Stadtteil Rheydt begonnen.

    Der erste Spatenstich wurde gemeinsam mit dem Umweltminister von Nordrhein-Westfalen Oliver Krischer gesetzt.
    Die neu entstehende Landschaft soll ein wertvoller Lebensraum für Tiere und Pflanzen im Stadtgebiet und zugleich ein Naturerlebnisort für die Bevölkerung sein.

    Wo der Fluss verlaufen wird, ist die Grasnarbe bereits abgetragen: Auf rund zwei Hektar Fläche zwischen Düsseldorfer Straße und Sonnenstraße im Stadtteil Rheydt haben am Mittwoch die Baumaßnahmen für das “Heinz Sielmann Biotop an der Alten Niers” begonnen. Der hier aktuell noch unterirdisch kanalisierte Flusslauf soll sich künftig wieder oberirdisch durch ökologisch wertvolle Lebensräume wie Auenbereiche und artenreiches Grünland schlängeln.

    Geplant und umgesetzt wird das Projekt von der Stadt Mönchengladbach, der Heinz Sielmann Stiftung, der NEW-Gruppe (NEW) und der Mönchengladbacher Abfall-, Grün- und Straßenbetriebe AöR (mags).
    Ab August soll das Flussbett der Alten Niers mit Wasser gefüllt sein, im Herbst und Winter schließt sich die Gestaltung des Biotops an. Die Einweihung des Geländes ist für das Frühjahr 2027 geplant.

    Raum für mehr Natur im Stadtgebiet

    “Das Heinz Sielmann Biotop an der Alten Niers ist ein echter Gewinn für die Natur am linken Niederrhein. Die Arbeit von Heinz Sielmann war für mich als junger Mensch eine herausragende Inspiration, mich mit Natur zu beschäftigen. Dass nun Libellen, Frösche und Vögel in einem neu geschaffenen Biotop in seiner Geburtsstadt Rheydt an Heinz Sielmann erinnern, setzt sein Lebenswerk ganz toll fort”, betont Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. “Gerade lokale Biotopprojekte sind wichtig, um Lebensräume zu sichern und die Artenvielfalt zu erhalten – denn sie steht heute durch viele Einflüsse spürbar unter Druck.”

    “Das neue Biotop wird nicht nur Tieren und Pflanzen zugutekommen, sondern auch für unsere Bürgerinnen und Bürger einen neuen Ort für Naturerlebnisse und Naherholung bieten”, sagt Felix Heinrichs, Oberbürgermeister von Mönchengladbach. “Mit den vereinten Kompetenzen aller beteiligten Partner können wir nun ein weiteres Stück Flusslauf renaturieren – diesmal von der Alten Niers. Damit schließen wir an die bereits erfolgten Maßnahmen im Bresgespark an.”

    Würdiges Denkmal für Tierfilmer Heinz Sielmann “Wir freuen uns, dass Mönchengladbach-Rheydt als Geburtsort von Heinz Sielmann hier ein würdiges Denkmal an den großen Tierfilmer und Naturschützer ermöglicht”, sagt Dr.-Ing. E.h. Fritz Brickwedde, Vorsitzender des Stiftungsrates der Heinz Sielmann Stiftung. “Die gute Zusammenarbeit mit der Stadt, der NEW und mags im Rahmen dieses Projekts sehen wir als Auftakt für hoffentlich viele weitere gemeinsame Maßnahmen zugunsten der Natur und Biodiversität in der Region.”

    Im Dezember 2024 wurden die Projektpläne erstmals öffentlich vorgestellt. Rund ein Jahr später geht das Projekt nun in die Umsetzung. ” Dieses Projekt zeigt beispielhaft, was möglich ist, wenn alle Beteiligten eng zusammenarbeiten und gemeinsam an einem Strang ziehen”, stellt Thomas Bley, Vorstand der NEW, fest. “Indem wir die Alte Niers in ihr ursprüngliches Bett zurückbringen, erhält der Fluss seinen natürlichen Charakter und seine ökologische Funktion zurück. Das verbessert den Wasserhaushalt der Region und letztlich auch das Stadtklima: Wir haben hier ein Projekt, von dem alle profitieren.”

    Neue Wege und Umweltbildungsangebote geplant Ein neuer Weg mit Infotafeln wird künftig das Biotop erlebbar machen und Besucherinnen und Besuchern die Besonderheit des Geländes nahebringen. Im unmittelbaren Umfeld des Biotops befinden sich außerdem ein Seniorenzentrum sowie mehrere Kitas und Schulen. “Durch seine günstige Lage wird dieser Ort ein weiteres grünes Klassenzimmer für unsere Umweltbildung, bei der wir Menschen jeden Alters und insbesondere junge Menschen für einen rücksichtsvollen Umgang mit der Natur sensibilisieren”, sagt mags-Vorstand Jens Hostenbach. “Hier haben wir bereits zwei Kurse für den Lebensraum Wasser konzipiert, in denen geforscht, analysiert und vor allen Dingen aufgezeigt wird, wie man ihn schützen kann.”

    Das Heinz Sielmann Biotop an der Alten Niers grenzt im Süden an den Bresgespark. Hier haben die Stadt Mönchengladbach und der Niersverband bereits erfolgreiche Renaturierungsmaßnahmen durchgeführt, mit denen die starke Verbauung der Niers zurückgenommen wurde.

     “Von Rheydt in die Welt” – Am Samstag, 11. April 2026, findet um 13 Uhr auf Schloss Rheydt ein Vortrag zum Lebensweg von Heinz Sielmann statt.
    Prof. Michael Sutor stellt die Ergebnisse seiner Recherche zur Biographie des Tierfilmers und Naturschützers vor.
    Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

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  • Zum Internationalen Frauentag: Film „Maria Montessori“

    Zum Internationalen Frauentag: Film „Maria Montessori“

    Anlässlich des Internationalen Frauentags lädt die Gleichstellungsstelle Mönchengladbach am 08.03.2026 um 19:45 Uhr zur Vorführung des Films Maria Montessori ins Comet Cine Center (Viersener Straße 8, 41061 Mönchengladbach) ein.

    Maria Montessori war eine Pionierin ihrer Zeit: Als eine der ersten Ärztinnen Italiens setzte sie sich für gleiche Bildungschancen und die Förderung individueller Potenziale ein – unabhängig von Geschlecht oder sozialer Herkunft. Ihr Wirken steht beispielhaft für zentrale Ziele der Gleichstellungsarbeit und macht sie zu einer bedeutenden Persönlichkeit im Kontext des Internationalen Frauentags.

    Die Filmvorführung würdigt ihr Engagement und lädt dazu ein, über Bildungsgerechtigkeit, Chancengleichheit und die Rolle von Frauen in Gesellschaft und Wissenschaft nachzudenken.

    Der Eintritt ist frei.
    Eine Anmeldung ist erforderlich: per Mail an gleichstellungsstelle@moenchengladbach.de oder telefonisch unter 02161 253611

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  • Ausstellung „Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“ und Vortrag „Wie ,rechts‘ ist die Mitte?“

    Ausstellung „Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“ und Vortrag „Wie ,rechts‘ ist die Mitte?“

    Demokratie gilt als stabil – und steht zugleich unter Druck.

    Zwischen klarer Zustimmung und wachsendem Misstrauen bewegt sich die gesellschaftliche Mitte in Deutschland. Diese widersprüchliche Lage nimmt die Stadtbibliothek Mönchengladbach im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus als Thema mit einer Ausstellung und eröffnenden Vortragsabend auf.

    Am Donnerstag, den 5. März 2026, um 19:00 Uhr wird in der Zentralbibliothek Carl Brandts Haus “Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen” offiziell eröffnet, ein begrüßendes Wort spricht Oberbürgermeister Felix Heinrichs. Diese Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung, realisiert in Kooperation mit Omas gegen rechts – MG, setzt ein klares Zeichen für demokratische Werte und gegen menschenfeindliche Ideologien.

    Mit einem Vortrag an diesem Abend gibt Prof. Dr. Beate Küpper Einblicke in zentrale Ergebnisse der aktuellen Mitte-Studie 2024/25 der Friedrich-Ebert-Stiftung unter dem Titel “Wie ‚rechts‘ ist die Mitte?”. Die Untersuchung fragt danach, welche demokratischen, demokratiedistanzierten und menschenfeindlichen Einstellungen tatsächlich in der breiten Bevölkerung verbreitet sind. Die Befunde zeichnen ein vielschichtiges Bild: Eine deutliche Mehrheit lehnt rechtsextreme Positionen ab, zugleich lassen sich Gewöhnungseffekte gegenüber antidemokratischen Aussagen beobachten. Misstrauen gegenüber Institutionen wächst, nationalistische Haltungen gewinnen Zuspruch, und abwertende Einstellungen gegenüber Minderheiten bleiben ein relevantes Problem. Der Vortrag ordnet diese Spannungen ein, benennt Risiken – und zeigt Handlungsspielräume für demokratisches Engagement.

    Prof. Dr. Küpper ist Professorin am Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Niederrhein und stellvertretende Leiterin des Instituts SO.CON. Seit vielen Jahren forscht sie zu gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, Rechtsextremismus und gesellschaftlichem Zusammenhalt.
    Die Ausstellung veranschaulicht die Grundprinzipien demokratischer Ordnung wie Gleichheit, Freiheit und Pluralismus. Ergänzend beleuchtet sie Erscheinungsformen rechtsextremer Ideologien, ihre gesellschaftliche Verbreitung sowie Strategien der Ansprache – insbesondere gegenüber jungen Menschen. Ziel ist es, Wissen zu schärfen und Zivilcourage zu stärken.
    Die Ausstellung richtet sich an alle ab 14 Jahren und ist während der regulären Öffnungszeiten vom 3. bis zum 29. März kostenfrei zugänglich.
    Der Eröffnungsabend ist ebenfalls kostenfrei; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Was? Ausstellungseröffnung “Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen” & Vortrag “Wie ‚rechts‘ ist die Mitte?”

    Wann?

    Ausstellung: 3. – 29. März 2026

    Vortrag: Donnerstag, 5. März 2026, 19:00 Uhr Wo? Zentralbibliothek Carl Brandts Haus Hilde-Sherman-Zander-Straße 6, 41061 Mönchengladbach Mit wem? Prof. Dr. Beate Küpper (Sozialpsychologin, Forscherin) Für wen? Politisch und gesellschaftlich Interessierte ab 14 Jahren Wie? Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich

    Die Zentralbibliothek Carl Brandts Haus ist geöffnet: Mo–Fr 10–22 Uhr, Sa 10–18 Uhr, So 12–18 Uhr Weitere Infos unter www.stadtbibliothek-mg.de

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  • NEW plant einen neuen digitalisierten, vollelektrischen und interkommunalen Busbetriebshof

    NEW plant einen neuen digitalisierten, vollelektrischen und interkommunalen Busbetriebshof

    Auf dem Gelände der ehemaligen Niederrheinkaserne soll der neue, digitalisierte, emissionsfreie und interkommunale NEW e-motion hub entstehen.

    Dieser stellt den beiden eigenständigen Verkehrsunternehmen – NEW mobil und aktiv Mönchengladbach und NEW mobil und aktiv Viersen – eine gebündelte Infrastruktur am neuen Standort zur Verfügung.

    „Mit dem neuen Busbetriebshof wollen wir ein starkes Zeichen für die Mobilitätswende setzen. Es soll nicht nur Raum für moderne Technik, sondern auch für eine nachhaltige Zukunft geschaffen werden“, fasst NEW-Vorstand Thomas Bley zusammen. „Ein leistungsfähiger und umweltfreundlicher ÖPNV ist der Motor, der Menschen verbindet und Städte lebenswert macht. Damit unterstützen wir die Nachhaltigkeitsziele von Mönchengladbach und Viersen und zeigen: Mobilität kann klimafreundlich, effizient und zukunftssicher sein.“

    Für den neuen NEW e-motion hub, der künftig rund 260 Elektrobusse auf einer Fläche vereinen soll, sind rund 284,6 Millionen Euro geplant. Einfließen in die Finanzierung sollen Fördermittel, die die NEW in diesem Jahr beantragen wird.

    Standort liegt strategisch gut
    Die Niederrheinkaserne bietet für das Vorhaben ideale Voraussetzungen. Das Areal an der Stadtgrenze beider Städte vereint ausreichend Fläche, eine strategisch günstige Lage mit optimaler Verkehrsanbindung und das Potenzial, ein bisher ungenutztes ehemaliges Militärgelände sinnvoll weiterzuentwickeln.

    „Für einen nachhaltigen Busverkehr in Mönchengladbach haben wir viele Hebel in Bewegung gesetzt und ziehen an einem Strang. Das Engagement hat sich gelohnt. Denn der neue Busbetriebshof der NEW ist eine Investition in die Zukunft der Mobilität und trägt zu einem klimaneutralen Nahverkehr bei. Gleichzeitig ermöglicht er, dass eine lange leerstehende, ehemalige Militärfläche wieder sinnvoll genutzt wird“, sagt Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach Felix Heinrichs.

    „Der Neubau ist ein starkes Gemeinschaftsprojekt – für alle, die täglich mit Bus und Bahn unterwegs sind. Er steht für einen ÖPNV, der zukunftsorientiert und klimafreundlich ist. Mönchengladbach und Viersen zeigen, was möglich ist, wenn Kommunen zusammen anpacken“, sagt Viersens Bürgermeister Christoph Hopp.

    Projektlaufzeit ist auf fünf Jahre angelegt
    In diesem Jahr (2026) geht es vor allem um vorbereitende und planerische Aufgaben, die umgesetzt werden müssen. Dazu gehören in erster Linie die Vorbereitung von Förderanträgen und die Vergabe von Planungsleistungen. Darüber hinaus liegt ein Schwerpunkt auf der umfangreichen Planung der Gebäude sowie des weitläufigen Geländes und der Schaffung der baurechtlichen Voraussetzungen. Ebenso werden ökologische Ausgleichsmaßnahmen angestoßen. Der Abriss der Gebäude auf dem Gelände soll im vierten Quartal 2026 beginnen, die eigentlichen Bauarbeiten in 2028. Die Projektlaufzeit ist auf fünf Jahre angelegt. Bis zum Beginn der Arbeiten hat die NEW geeignete Maßnahmen zur Sicherung des Geländes getroffen.

    Die Stadt Mönchengladbach hat derweil die vorhabenbezogene Bauleitplanung für das Projekt eingeleitet und stellt am 10. Februar im Ausschuss für Planung, Bauen und Stadtentwicklung den Vorentwurf für den Bebauungsplan Nr. 812/N vor.

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  • Ordnungsamt zieht Jahresbilanz 2025

    Ordnungsamt zieht Jahresbilanz 2025

    Fast 245.000 Verfahren im Kfz-Bereich und rund 8.000 Einsätze des KOS | Gute Zusammenarbeit mit Polizei und Feuerwehr 
     

    Das Ordnungsamt blickt auf ein ereignisreiches Jahr 2025 zurück. Die enge Zusammenarbeit mit Polizei und Feuerwehr hat sich bei Großveranstaltungen, in den Abend- und Nachtstunden bei besonderen Einsätzen im Jahresverlauf bewährt.

    Der Kommunale Ordnungs- und Servicedienst (KOS) verzeichnete im Jahr 2025 rund 8.000 Einsätze, zusätzlich zu den Streifen in der Stadt. Die häufigsten Gründe waren Ruhestörungen und Tierschutzfälle. Unter anderem gelang im Tierschutzfall “Teddy” eine Sicherstellung. Der kaukasische Owtscharka war in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 21. Februar, aus dem Tierheim Mönchengladbach gestohlen worden. Durch weitere Nachforschungen spürten KOS-Mitarbeitende Teddy kurz darauf in einer Wohnung auf. Unter Hinzuziehung der Polizei wurde der Hund dort sichergestellt.

    Bei einem Einsatz auf der Sportanlage von Fortuna Mönchengladbach wurden in der Nacht von Samstag auf Sonntag, 31. August, zwei Einsatzkräfte verletzt. Anlass war eine gemeldete Ruhestörung bei einer privaten Veranstaltung. Ein Mann griff die Kräfte an. Personen aus der feiernden Gruppe solidarisierten sich mit ihm und attackierten die Einsatzkräfte ebenfalls. Die Polizei beruhigte die Lage mit zahlreichen Kräften. Beide Einsatzkräfte erlitten Verletzungen. Eine Person wurde stationär im Krankenhaus aufgenommen.

    Zur Pressemitteilung: Verkehrsüberwachung und Einnahmen

    Bis Donnerstag, 18. Dezember 2025, bearbeiteten die Mitarbeitenden der Bußgeldstelle insgesamt 244.478 Verfahren.
    84.560 Fälle betrafen den ruhenden Verkehr.
    142.547 Fälle wurden wegen Geschwindigkeitsverstößen angezeigt.
    Die meisten Feststellungen gab es auf der Dahlener Straße in Höhe der Hausnummer 587 in Fahrtrichtung Rheydt Innenstadt.
    Den höchsten Verstoß registrierte eine Messung auf der Duvenstraße. Dort wurde ein junger Mann mit 125 km/h bei erlaubten 50 km/h erfasst.

    Die Einnahmen aus Bußgeldern beliefen sich bis zum Stichtag auf circa 10,7 Millionen Euro (10.766.824,17 Euro).
    Im Vorjahr lagen die Einnahmen bei rund 9,7 Millionen Euro (9.682.236,54 Euro).

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  • Grundsteuer 2026 – Stadt versendet Jahresbescheide ab dem 7. Januar

    Grundsteuer 2026 – Stadt versendet Jahresbescheide ab dem 7. Januar

    Ab Mittwoch, den 07.01.2026, erhalten rund 92.000
    Haus- und Grundstücksbesitzer ihre Grundsteuerbescheide 2026

    Die Hebesätze zur Berechnung der Grundsteuer bleiben in 2026 unverändert.
    Der Hebesatz für die Grundsteuer A (das betrifft die Betriebe der Land- und Forstwirtschaft) beträgt 461 Prozent. Für die Grundsteuer B (alle sonstigen Grundstücke) beträgt der Hebesatz einheitlich 792 Prozent.

    Die Grundsteuer wird fällig in vier Teilbeträgen, jeweils zur Mitte eines Quartals am 15.02., 15.05., 15.08. und 15.11.2026. In Fällen, in denen bis Ende September 2025 eine jährliche Fälligkeit beantragt wurde, ist die Grundsteuer in einem Betrag am 01.07.2026 fällig.

    Sollte der Stadtkasse für den Einzug der Grundsteuer schon ein gültiges SEPA-Lastschriftmandat vorliegen, brauchen Steuerpflichtige nichts zu veranlassen. Ansonsten ist die Zahlung zum jeweiligen Fälligkeitstermin unter Angabe des Kassenzeichens zu leisten.

    SEPA-Lastschriftmandate können auch digital erteilt werden. Hinweise hierzu finden sich auf der Rückseite des Steuerbescheides sowie im Serviceportal der Stadt unter https://stadt.mg/sepa.

    Zu beachten ist, dass Mitteilungen zu Änderungen zum Grundbesitz, die bei der Stadt ab Anfang Dezember 2025 eingegangen sind, im Jahresbescheid 2026 nicht mehr berücksichtigt werden konnten. Die Bearbeitung erfolgt in den nächsten Wochen, so dass bis zur 1. Fälligkeit (15.02.2026) ein Änderungsbescheid mit den neuen Daten nachgesendet wird.

    Der Fachbereich Steuern und Grundbesitzabgaben weist darauf hin, dass Grundbesitzer, die mit der Neubewertung ihres Grundbesitzes und dem Grundsteuermessbetrag nicht einverstanden sind, sich unmittelbar an ihr zuständiges Finanzamt wenden und dort ihre Einwände vorbringen müssen.

    Sofern Grundbesitzer Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit des “Bundeswertemodells” haben, müssen sie diese im Rahmen des Verfahrens zur Bewertung des Grundbesitzes ebenso dem Finanzamt gegenüber vortragen. Der Bundesfinanzhof hat allerdings bereits am 10.12.2025 entscheiden, dass hinsichtlich der Wohngrundstücke das “neue Grundsteuerecht des Bundes” verfassungsgemäß ist.

    Hinsichtlich des städtischen Grundsteuerbescheides 2026 gilt, dass die Stadt an die vom Finanzamt mitgeteilten Grundsteuermessbeträge gebunden ist und hiervon nicht eigenständig abweichen kann.

    Beachtenswert in diesem Zusammenhang ist hierbei die Entscheidung der 5. Kammer des Verwaltungsgerichts Düsseldorf (VG Düsseldorf, Beschluss vom 27.06.2025, Az. 5 K 2182/25). Die beklagte Gemeinde hat im Januar 2025 die Grundsteuer 2025 – wie die Stadt Mönchengladbach auch – auf Basis des “neuen”, vom Finanzamt festgelegten Grundsteuermessbetrages sowie des von der Gemeinde satzungsmäßig festgelegten, “einheitlichen” Hebesatzes die Grundsteuer B erhoben. Das Verwaltungsgericht Düsseldorf wies die Klage in dem Verfahren als unbegründet zurück. Die Festsetzung der Grundsteuer erfolgte danach rechtmäßig.

    Die 5. Kammer des Verwaltungsgerichts Düsseldorf ist auch die für Mönchengladbach in Grundsteuerverfahren zuständige Kammer. Sowohl der der vorgenannten Entscheidung zugrunde liegende Sachverhalt als auch die Rechtslage sind mit der Situation in Mönchengladbach vergleichbar. Die 5. Kammer des Verwaltungsgerichts Düsseldorf hat daher in anhängigen Verfahren zur Grundsteuerfestsetzung 2025, in denen die Stadt Mönchengladbach verklagt wurde, den Klägern den Hinweis gegeben hat, dass die Klage keine Aussicht auf Erfolg habe, und um Mitteilung gebeten, ob die Klage zwecks Kostenersparnis zurückgenommen wird.

    Insoweit erscheint es nicht sinnvoll, gegen den Grundsteuerbescheid 2026 der Stadt Rechtsmittel wegen des Grundsteuermessbetrages oder wegen verfassungsmäßiger Zweifel einzulegen, da diese Verfahren regelmäßig erfolglos verlaufen.

    Fragen zum Grundsteuerbescheid beantworten die Mitarbeitenden des Fachbereich Steuern und Grundbesitzabgaben nach dem Versand gerne während der Servicezeiten (Mo., Di., Do., Fr. von 8.00 – 12.00 Uhr und zusätzlich Do. von 14.00 – 16.00 Uhr) unter der Telefonnummer 02161 25-52299.

    In den ersten Wochen nach Bekanntgabe der Steuerbescheide 2026 kann die telefonische Erreichbarkeit wegen der erwarteten Vielzahl von Anfragen eventuell einschränkt sein. Hierfür bittet die Verwaltung schon jetzt um Verständnis.

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  • Geflügelpest bei Wildvögeln in Mönchengladbach offiziell bestätigt

    Geflügelpest bei Wildvögeln in Mönchengladbach offiziell bestätigt

    Gestern, Freitag, 19. Dezember, hat das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) den Nachweis für hochpathogenes Influenza-A-Virus des Subtyps H5N1 in Proben der am Mittwoch, 10. Dezember, am Schloss Wickrath tot aufgefundenen Wildgans bestätigt.

    In Mönchengladbach liegt damit ein bestätigter Ausbruch der Geflügelpest bei Wildvögeln vor. Das Chemische- und Veterinäruntersuchungsamt Krefeld hatte zuvor Aviäre Influenza in zwei tot aufgefundenen Kanadagänsen nachgewiesen und damit den Verdacht begründet. Die zweite, am Freitag, 12. Dezember, in Wickrath gefundene Kanadagans wird noch geprüft. Ein weiterer positiver Befund durch das FLI würde an der Bewertung nichts ändern.

    Weitere, die Bevölkerung betreffende Maßnahmen ergeben sich aus der Bestätigung nicht. Eine Stallpflicht gilt aktuell nicht. Eine Stallpflicht greift erst, wenn ein Ausbruch in einer Geflügelhaltung vorliegt.

    Biosicherheit in Geflügelhaltungen

    Das Infektionsrisiko für weitere Tiere bleibt hoch, wenn Hausgeflügel Kontakt zu Wildvögeln hat. Geflügelhalter*innen sollen die Biosicherheitsmaßnahmen prüfen und strikt einhalten. Fütterung nur an für Wildvögel unzugänglichen Stellen. Keine Versorgung der Tiere mit Oberflächenwasser, zu dem Wildvögel Zugang haben. Futter und Einstreu stets wildvogelsicher lagern. Ställe nur mit sauberen Stiefeln oder Überschuhen betreten. Bereiche mit vielen Wildvögeln nach Möglichkeit meiden, um eine Verschleppung zu verhindern.

    Tierhalter*innen mit erhöhten Verlusten oder mit klinischen Anzeichen wie Appetitlosigkeit, Teilnahmslosigkeit, Durchfall, zentralnervösen Störungen oder Atemnot sollen die Ursache tierärztlich abklären lassen. Nicht gemeldete Bestände müssen umgehend beim Fachbereich Verbraucherschutz und bei der Tierseuchenkasse NRW angemeldet sein, damit im Seuchenfall eine Entschädigung möglich ist.

    Meldestellen und weitere Informationen

    Funde von verendeten Wasservögeln, Greifvögeln, Kranichen oder anderem Großgeflügel bitte dem Fachbereich Verbraucherschutz und Tiergesundheit melden: veterinaeramt@moenchengladbach.de, Telefon 02161 25-2831.

    Aktuelle Hinweise online unter www.stadt.mg/gefluegelpest sowie Informationen des Landesamtes für Verbraucherschutz und Ernährung NRW.

    Die Geflügelpest ist eine Tierseuche, die bei Haus- und Wildgeflügel schwere Verläufe und massenhaftes Verenden auslösen kann. Hauptüberträger sind Wasservögel, die den Erreger während des Vogelzugs verbreiten. Die Übertragung erfolgt durch direkten Tierkontakt sowie über kontaminierte Gegenstände, Fahrzeuge, Personen, Futter, Wasser, Einstreu und über Sekrete und Ausscheidungen. Ein bestätigter Nachweis im wilden Wassergeflügel hat keine unmittelbaren behördlichen Auswirkungen auf die Haltung von Hausgeflügel, erhöht aber den Handlungsdruck auf wirksame Biosicherheit in allen Beständen

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  • Rhein-Ruhr-Olympiabewerbung: Ratsbürgerentscheid am 19. April 2026

    Rhein-Ruhr-Olympiabewerbung: Ratsbürgerentscheid am 19. April 2026

    Der Rat der Stadt Mönchengladbach hat vorgestern (17.12.) einstimmig bei wenigen Enthaltungen beschlossen, einen Ratsbürgerentscheid zur Beteiligung der Vitusstadt an der gemeinsamen Bewerbung der Region Rhein-Ruhr für Olympische und Paralympische Spiele durchzuführen.

    Die Abstimmung findet am 19. April 2026 statt und erfolgt ausschließlich per Briefwahl. Die Briefwahlunterlagen sollen Mitte bis Ende März verschickt werden.

    Worum geht es bei dem Ratsbürgerentscheid?

    Mit der Bewerbung der Region Rhein-Ruhr möchte Mönchengladbach gemeinsam mit 16 weiteren Städten ein nachhaltiges, auf bestehenden Sportstätten basierendes Konzept präsentieren.

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs: “Die Olympia-Bewerbung ist eine große Chance für Stadt und Region. Sie braucht aber die Rückendeckung der Bevölkerung in den Städten an Rhein und Ruhr. Deshalb setzen wir ganz bewusst auf eine umfassende Bürgerbeteiligung.”

    Die zentrale Fragestellung beim Ratsbürgerentscheid lautet:

    “Sind Sie dafür, dass sich die Stadt Mönchengladbach Essen an der gemeinsamen Bewerbung der Region Rhein-Ruhr um die Olympischen und Paralympischen Spiele im Jahr 2036, im Jahr 2040 oder im Jahr 2044 beteiligt?”

    Die Beteiligung erfolgt automatisch per Brief an alle rund 204.000 Abstimmungsberechtigten in Mönchengladbach. Die Bürger*innen erhalten zudem eine Informationssammlung mit Positionen der Ratsfraktionen zum Thema und einer Stimmempfehlung des Oberbürgermeisters.

    An den Kosten für den Ratsbürgerentscheid beteiligt sich die Stadt Mönchengladbach mit rund 100.000 Euro. 85 Prozent der Kosten übernimmt das Land NRW.

    Olympisches Hockeyturnier in Mönchengladbach In der Stadt Mönchengladbach würden im Falle einer erfolgreichen Bewerbung die Olympischen und Paralympischen Wettkämpfe im Hockey ausgetragen. Die Stadt verfügt mit dem Hockeypark und dem Borussia-Park über hervorragend Sportstätten, die sich bei internationalen Sportveranstaltungen bereits mehrfach bewährt haben. Die unmittelbare Nachbarschaft beider Arenen schafft ein einzigartiges Sportareal, das infrastrukturell hervorragend vernetzt ist und ideale Bedingungen für Großevents bietet. Als Sitz des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) ist Mönchengladbach die Zentrale des deutschen Hockeysports und damit der organisatorische Mittelpunkt für nationale Entwicklungen, Entscheidungen und sportliche Förderung.

    Wie geht es nach einem Ratsbürgerentscheid weiter?
    Die Region Rhein-Ruhr hat bereits die zweite Stufe im Bewerbungsprozess des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) erreicht. Nach Abschluss der Bürgerbeteiligungen in den beteiligten Kommunen bis Juni 2026 wird der DOSB voraussichtlich im September 2026 die finale Entscheidung über die nationale Bewerbung treffen.

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  • Stadt will Festlegungen im Braunkohlenplan verbessern

    Stadt will Festlegungen im Braunkohlenplan verbessern

    Verwaltung legt Stellungnahme im laufenden Änderungsverfahren vor. Bürgerinnen und Bürger können sich ebenfalls äußern – oder der Stadt anschließen.

    Der See und die neue Landschaft, die im Bereich des heutigen Tagebaus Garzweiler II entstehen, sind zeitlich – und für viele Menschen auch gedanklich – weit entfernt.
    Die wesentlichen Festlegungen zu diesem Jahrhundertthema treffen die verantwortlichen Stellen und Fachexperten aber schon heute.
    Mönchengladbach nimmt dabei eine aktive Rolle ein. Zum laufenden Braunkohlenplan-Änderungsverfahren hat die Stadt eine Stellungnahme erarbeitet, der der Rat am 17. Dezember zugestimmt hat.

    Bürgerinnen und Bürger können sich der Stellungnahme noch bis zum 19 Januar anschließen oder sich direkt gegenüber der Bezirksregierung Köln äußern.

    Dass der geltende Braunkohlenplan Garzweiler II aus dem Jahr 1995 überhaupt geändert werden muss, ist eine Folge der fünften Leitentscheidung der Landesregierung aus 2023, mit der der vorzeitige Kohleausstieg 2030 (spätestens 2033) besiegelt wurde.
    Die offenkundigste Folge für Mönchengladbach: Das Seeufer in Wanlo wird länger als gedacht, weil der Tagebau nicht mehr weiter “wandert”. Das frühere Ende sorgt außerdem dafür, dass die Emissionen des Tagebaus sinken und weniger Land in Anspruch genommen wird.

    Ebenso wirkt sich die Entscheidung erheblich auf die Tagebauführung, die Entwicklung der Tagebaufolgenlandschaft und die wasserwirtschaftlichen Verhältnisse im Nordraum des Rheinischen Reviers aus. Dazu gibt es viele Fragestellungen zu klären, etwa zu den Auswirkungen auf Grundwasserstände, Gewässer und Feuchtgebiete, zu möglichen Ewigkeitslasten, zum Schutz von Bau- und Bodendenkmälern oder zur Befüllung des Restsees. Genau mit diesen Detailfragen hat sich der Fachbereich Umwelt dezidiert auseinandergesetzt und eine 38 Seiten lange Stellungnahme mit konkreten Änderungsvorschlägen für die Neufassung des Braunkohlenplans entworfen.

    Natur- und Wasserhaushalt muss dauerhaft gesichert werden Mönchengladbachs Umweltdezernentin, die Technische Beigeordnete Claudia Schwan-Schmitz, betont: “Mönchengladbach übernimmt Verantwortung und bringt sich weiterhin engagiert in die tagebaubezogenen Verfahren ein. Viele unserer Anregungen wurden deshalb bereits in der Vergangenheit durch den Braunkohlenausschuss aufgegriffen. Mit dem Braunkohlenplan werden wichtige Weichen für die Zukunft der Region gestellt und der Entwurf ist im Grunde sehr zu begrüßen. Doch manche wichtige Anpassung und Nachschärfung gilt es noch zu erreichen. Je mehr Bürgerinnen und Bürger sich unserer Stellungnahme anschließen, mit desto stärkerer Stimme trägt Mönchengladbach seine Anliegen in dem Verfahren vor.”

    Zu den wesentlichen Forderungen der städtischen Stellungnahme zählt eine nachhaltige und dauerhafte Sicherung des Natur- und Wasserhaushaltes. Das Oberziel, dass die Region wasserwirtschaftlich nicht schlechter gestellt werden darf als ohne den Einfluss des Tagebaus, muss weiterhin gelten. Mit den Ergänzungen und Änderungen, die die Stadt vorschlägt, sollen im Text des Braunkohlenplanes einzelne Aspekte noch klarer herausgearbeitet werden. Etwa, dass die Qualität des Grundwassers keine Verschlechterung erfahren darf und die Wasserversorgung für Niers und Feuchtgebiete langfristig gewährleistet sein muss. Die hierfür notwendigen Wassereinleitungen aus dem Rhein sind nach Ansicht der Verwaltung verwendungsgerecht aufzubereiten.

    Wenn der See vollständig befüllt ist, werden die Grundwasserstände im weiteren Umfeld des Tagebaus nicht mehr auf das ursprüngliche Niveau ansteigen.

    Dies wird wahrscheinlich zu Beeinträchtigungen einiger Oberflächengewässer und mehrerer grundwasserabhängiger Feuchtgebiete entlang von Schwalm und Niers führen. “Nach unserer Ansicht sind das nachteilige und dauerhafte Umweltauswirkungen zu Lasten Mönchengladbachs.

    Es liegt in der Verantwortung des Bergbautreibenden, hierfür geeignete Schutzmaßnahmen vorzusehen”, sagt Olaf Holtrup, Leiter des Fachbereichs Umwelt.

    Bürger können sich der städtischen Stellungnahme anschließen

    Bürgerinnen und Bürger können sich der Stellungnahme der Stadt Mönchengladbach anschließen. Diese ist ab sofort unter
    https://stadt.mg/braunkohle abrufbar. Zusätzlich haben Träger öffentlicher Belange und Bürger die Möglichkeit, sich bis einschließlich 19. Januar direkt gegenüber der Bezirksregierung Köln zu äußern. Weitere Informationen dazu sind ebenfalls auf der oben genannten Website hinterlegt.

    Über das Braunkohlenplan-Änderungsverfahren Garzweiler II

    Die Braunkohlenplanung ist in Nordrhein-Westfalen Bestandteil der Raumordnungsplanung.
    In Braunkohlenplänen werden für aktive Braunkohlentagebaue Festlegungen und Regelungen zu Abbaugrenzen, zur Umsiedlung, zur Infrastruktur, zu den Grundzügen der Wiedernutzbarmachung, zur Überwindung von Gefährdungspotenzialen sowie zum Umweltschutz getroffen.
    Die Braunkohlenpläne stellen die Grundlage für die bergrechtliche Zulassung und die dafür erforderlichen Betriebspläne, die erforderlichen Wasserrechtsverfahren sowie weiteren Planungen dar.

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