Autor: PMG

  • Akutkrankenhäuser erhalten euregionales Qualitätssiegel (EQS) der Stufe 3

    Akutkrankenhäuser erhalten euregionales Qualitätssiegel (EQS) der Stufe 3

    In der Euregio Rhein-Maas-Nord gehen Krankenhäuser und weitere Partner gezielt gegen multiresistente Erreger (MRE) vor, um die Sicherheit ihrer Patienten zu erhöhen.

    Dem Kampf gegen den Methicillin-Resistenten- Staphylococcus-Aureus (MRSA), gegen Extended-Spectrum-Beta-Lactamasen (ESBL), Vancomycin-Resistente Enterokokken (VRE ) und andere antibiotikaresistente Keime haben sich auch die Mönchengladbacher Krankenhausträger erfolgreich gestellt.

    Inzwischen erfüllen die Mönchengladbacher Akut-Krankenhäuser, die neben niedergelassenen Ärzten eine zentrale Rolle bei der Bekämpfung antibiotikaresistenter Keime einnehmen, alle Anforderungen der Stufe 3 des euregionalen Qualitätssiegels, das vom EurSafety Health-Net vergeben wird. Mönchengladbachs Gesundheitsdezernentin Dörte Schall hat Vertretern der Krankenhäuser heute (18. März) die Zertifikate überreicht. Außerdem wurde das Zertifikat (Stufe 2) der Gemeinschaftspraxis für Gefäßmedizin am Bethesda verlängert, da für niedergelassene Ärzte ein Siegel der Stufe 3 bisher nicht vorgesehen ist.

    Die medizinischen Einrichtungen arbeiten mit dem Fachbereich Gesundheit bereits seit 2010 am „Runden Tisch MRE“ zusammen und haben schon 2012 die hohen Qualitätskriterien für das Euregionale Qualitäts-und Transparenzsiegel der Stufe 1 (MRSA Prävention) erfüllt. Einig sind sich alle Beteiligten, dass MRE weiterhin ein erhebliches Risikopotential bergen und die Arbeit im Netzwerk und beim Runden Tisch weitergehen soll.

    „Es drohen dramatische Konsequenzen, wenn Antibiotika nicht mehr wirken sollten. Erste Erfolge wie etwa der Rückgang von MRSA-Infektionen dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass sowohl auf nationaler wie auch internationaler Ebene weitere Anstrengungen von Nöten sind. Es ist unerlässlich, die Schaffung klarer Regeln für den Einsatz von Antibiotika in der Medizin als auch in der Tierhaltung voranzutreiben“, betont Mönchengladbachs Beigeordnete Dörte Schall.

    Hintergrund und Bedeutung der Zertifizierung

    Der EurSafety Qualitätsverbund ist ein Kooperationsnetzwerk, das Qualitätsziele erarbeitet. Insgesamt gibt es fünf euregionale Qualitätssiegel-Stufen, in den Bereichen: MRSA-Prävention, andere multiresistente Erreger und Antibiotikatherapie (z. B. ESBL, VRE), Hygienestrukturen und Hygienefachpersonal, Transmurale Versorgung, Community Health Care.

    Die Qualitätsziele umfassen die Bereiche Prävention (unter anderem Umsetzung von Hygienemaßnahmen, kontrollierte Antibiotikabgabe, Isolation möglicher MRSA-Träger und mit MRSA-Infizierten), Surveillance (frühzeitige labordiagnostische Identifizierung von Trägern mittels Eingangsscreenings der Risikopatienten, Typisierung von MRSA, um Transmissionsketten zu erkennen und einen Überblick über Verbreitungsdynamik und –persistenz am Patienten zu gewinnen), der Therapie und der Sanierung (der infizierten bzw. kolonisierten Personen während und auch nach stationärem Aufenthalt), der Aufklärung und der Fortbildung (z. B. Aufklärung der Bevölkerung und Fortbildung von Personal im Gesundheitswesen) und der regionalen Zusammenarbeit (d. i. regionale und sektorenübergreifende) Zusammenarbeit mit anderen Krankenhäusern, den Gesundheitsämtern usw. und der Umsetzung von bestehenden Richtlinien und Empfehlungen.

    Die Siegel sind jeweils 2 Jahre gültig und bauen inhaltlich aufeinander auf, so dass die Siegel in festgelegter Reihenfolge und nur sukzessive erlangt werden können.

    Siegelstufe 1 Schwerpunkt auf MRSA Prävention und Netzwerkbildung,-

    Siegelstufe 2 Schwerpunkt: MRE-Prävention und dem rationalen Gebrauch von Antibiotika,

    Siegelstufe 3 Schwerpunkt auf Verstetigung der Siegelstufen 1 und 2 und Hygienefachpersonal

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  • Bürgerbegehren hat notwendiges Quorum von vier Prozent der Wahlberechtigten erreicht

    Bürgerbegehren hat notwendiges Quorum von vier Prozent der Wahlberechtigten erreicht

    Das Bürgebegehren „Kein Verkauf von Haus Erholung! – # Not for sale“ hat das gemäß der Gemeindeordnung NRW und der Satzung der Stadt Mönchengladbach über die Durchführung von Einwohneranträgen, Bürgerbegehren und Bürgerentscheiden erforderliche Unterschriftenquorum von vier Prozent der Wahlberechtigten erreicht.
    Darüber hat die Stadt Mönchengladbach heute die Vertretungsberechtigten des Bürgerbegehrens und die Ratsfraktionen informiert.

    Zum maßgeblichen Stichtag (Abgabe der Unterschriftenlisten), dem 12. Februar 2019, waren 209.055 Kommunalwahlberechtigte in Mönchengladbach registriert. Die notwendige Mindestzahl der Unterschriften beträgt demnach 8.362. Nach Angabe der Bürgerinitiative wurden 12.455 Unterschriften abgegeben. Es wurden 8.600 Unterschriften geprüft und für gültig befunden. Da somit die Mindestanzahl an gültigen Unterschriften erreicht ist, wurde auf eine weitere Prüfung von Unterschriften verzichtet. Der Rat wird sich nunmehr in seiner Sitzung am 27. März 2019 mit dem Bürgerbegehren befassen.

    Das Bürgerbegehren richtet sich gegen einen Beschluss des Rates der Stadt Mönchengladbach vom 11. Oktober 2018., in einem Vergabeverfahren im ersten Schritt Interessenten für den Kauf von Haus Erholung und den Bau eines Hotels auf dem städtischen Nachbargrundstück zu finden. Im zweiten Schritt sollen diese Interessenten, sofern sie die Anforderungen in der Ausschreibung erfüllen, konkrete Planungen erarbeiten. Ob und gegebenenfalls welche dieser Planungen realisiert werden soll, soll abschließend der Rat entscheiden.

    Die Initiatoren des Bürgerbegehrens setzen sich dafür ein, dass das Grundstück des „Haus Erholung“ weiterhin Eigentum der Stadt Mönchengladbach bleibt und der Ratsbeschluss vom 11. Oktober, mit dem die Verkaufsabsicht beschlossen wurde, aufgehoben wird.

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  • Für „Neues Rathaus“ 20 namhafte internationale Architekturbüros ausgewählt

    Für „Neues Rathaus“ 20 namhafte internationale Architekturbüros ausgewählt

    Über 100 Architekturbüros aus dem deutschsprachigen und internationalen Raum haben auf eine Wettbewerbsbekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union hin eine Interessensbekundung mit Benennung von Referenzprojekten eingereicht.

    Insgesamt 20 namhafte Büros sind nun von einem Gremium anhand bestimmter, zuvor veröffentlichter Kriterien wie z.B. erweiterter Nachhaltigkeit, Vergleichbarkeit zum Projekt etc. ausgewählt worden, Entwürfe für das neue Rathaus am Standort Rheydt zu erarbeiten. In der Preisgerichtssitzung für die 1. Phase, die für den 17. Juni 2019 vorgesehen ist, sollen aus den 20 Büros maximal sieben Teilnehmer für die 2. Phase ausgewählt werden. Die abschließende Preisgerichtssitzung der 2. Phase ist für den 4. November geplant.

    Mit der Durchführung des Wettbewerbsverfahrens beauftragt ist das Berliner Büro für Wettbewerbsmanagement, Architektur und Städtebau.
    [Phase eins]

    Folgende Büros erhalten nun Mitte März, vorbehaltlich ihrer finalen und förmlichen Zusage, die Auslobungsunterlagen. Im Falle von Absagen wird das Nachrückverfahren angewendet:

    Baumschlager Eberle Architekten Hamburg | Hamburg | Deutschland Thomas Müller Ivan Reimann Ges. v. Architekten mbH | Berlin | Deutschland Neutelings Riedijk Architecten B.V. | Rotterdam | Niederlande David Chipperfield Architects Gesellschaft von Architekten mbH | Berlin | Deutschland KAAN Architecten | Rotterdam | Niederlande Ortner & Ortner Baukunst Gesellschaft von Architekten mbH | Berlin | Deutschland kadawittfeldarchitektur GmbH | Aachen | Deutschland Sauerbruch Hutton | Berlin | Deutschland Hascher Jehle Design GmbH | Berlin | Deutschland HPP Architekten GmbH | Düsseldorf | Deutschland Max Dudler | Berlin | Deutschland gmp Generalplanungsgesellschaft mbH | Aachen | Deutschland PFP Planungs GmbH | Hamburg | Deutschland Kleihues + Kleihues | Berlin | Deutschland GONZALO MOURE, ARCHITEKT und AXIOM S.L. | Madrid | Spanien Marte.Marte Architekten | Feldkirch | Österreich RKW Architektur + Rhode Kellermann Wawrowsky GmbH | Düsseldorf | Deutschland Schmidt Hammer Lassen Architects | Kopenhagen | Dänemark Benthem Crouwel Architects | Amsterdam | Niederlande sop architekten GmbH | Düsseldorf | Deutschland

    Mit dem Projekt Rathaus der Zukunft mg+ verfolgt die Stadt das Ziel, die Anzahl der 26 dezentralen Verwaltungsstandorte zu reduzieren.
    Ein 160 Millionen Euro Projekt.
    Für den zentralen Standort in der Rheydter Innenstadt stehen die drei Gebäudekomplexe historisches Rathaus, Karstadt-Gebäude und Stadtsparkasse für einen Um- und Neubau zur Verfügung, wobei das Gebäude der Stadtsparkasse abgerissen werden soll. Neben den Arbeitsplätzen für etwa 1.900 Mitarbeiter von 20 Fachbereichen der Verwaltung und der städtischen Töchter sind unter anderem ein Sitzungsort des Stadtrats, eine Filiale der Stadtsparkasse sowie die derzeit bereits im Rathaus Rheydt ansässige Stadtteilbibliothek anzuordnen.

    „Mit dem Projekt haben wir die Chance, optimale Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie optimalen Service für die Bürgerinnen und Bürger zu schaffen und gleichzeitig den Standort Rheydt zu stärken“, betonte Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, zugleich einer der Sachpreisrichter im Preisgericht. „Für Mönchengladbach als Stärkungspaktkommune ist die Wirtschaftlichkeit eines neuen Verwaltungsgebäudes Grundlage für alle weiteren Planungen. Der zentrale Neubau muss wirtschaftlicher sein, als die Fortführung des derzeitigen Bestands. Dass dies möglich ist, hat eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung belegt“, so Reiners weiter.

    Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin, einer von acht Fachpreisrichtern, stellte im hochkarätig besetzten Preisrichterkolloquium noch einmal die Rahmenbedingungen und Kriterien des Wettbewerbsverfahrens sowie die grundsätzliche auf der Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt basierende Zielsetzung vor.
    „Was wir suchen, ist ein Partner für die nächsten Jahre, der mit dem wohl größten Bauvorhaben seit langem die Grundphilosophie mit trägt, ein modernes Rathaus der Zukunft zu entwickeln, dass den zeitgemäßen Ansprüchen von der modernen Arbeitswelt bis zur Digitalisierung unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit kurz-, mittel- und langfristigen gerecht wird. 26 Verwaltungsstandorte sind jedenfalls für uns nicht die Zukunft“, so Dr. Gregor Bonin.

    Grundlage des Vorhabens sind Ende vergangenen Jahres getroffene Ratsbeschlüsse, unter anderem zu den Bereichen Wirtschaftlichkeit, Raumbedarfsplanung, Wettbewerbsverfahren und Digitalisierung. Ziel ist der Bau eines zukunftsweisenden Ensembles, das in innovativer und zugleich wirtschaftlicher Form den Raum für Kommunikation, Bürgerservice und ein zeitgemäßes, gesundes Arbeitsumfeld schafft. Dabei soll das Projekt auch in ökologischer Hinsicht Maßstäbe setzen und innovative Konzepte zur erweiterten Nachhaltigkeit, wie z.B. die des „Cradle to Cradle“-Prinzips nach dem Vorbild des neuen Rathauses in Venlo aufnehmen und Prinzipien des gesunden Bauens im Sinne des „Healthy Building Network“ zur Grundlage nehmen, in dessen Organisation Mönchengladbach federführend aktiv ist. „Angestrebt wird weniger ein per se repräsentatives Gebäude, sondern ein Ensemble, das der Geschichte, dem Selbstverständnis und den Zukunftszielen der Stadt und dem konkreten Ort Rechnung trägt und diese Haltung in seiner Architektur nachvollziehbar vermittelt“, heißt es in dem Auslobungstext

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  • Edmund-Erlemann-Platz wird nun umgestaltet

    Edmund-Erlemann-Platz wird nun umgestaltet

    Die Umgestaltung des Edmund-Erlemann-Platzes beginnt nach den Karnevalstagen.

    Im Rahmen des Umbaus wird eine leicht geneigte Rampe als zentrale Achse vom Marktplatz direkt zum Haupteingang der Citykirche führen. Links und rechts neben der Rampe sind Nutzflächen für die benachbarte Außengastronomie vorgesehen.

    Zum Alten Markt hin wird der Bereich durch Sitzstufen abgesetzt. Die Baumhaseln bleiben erhalten und werden in die neue Gestaltung integriert. Die Oberfläche des Platzes erhält eine neue wassergebundene Wegedecke, die Gehwege werden in einem neuen Natursteinmaterial gepflastert.

    „Nach Umsetzung der Gesamtmaßnahme entsteht eine großzügige Platzsituation, die einen neuen Blick auf die Citykirche als besonderen innerstädtischen Identifikationspunkt erlaubt“, so Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin.
    Der Platz gewänne nicht zuletzt durch seine klaren Strukturen und neuen Sitzstufen enorm an Aufenthaltsqualität.
    Der Kreuzungsbereich Neustraße / Rathausstraße muss für kurze Zeit teilweise gesperrt werden, der Bereich zwischen Hindenburgstraße 2 und Alter Markt 6 wird komplett gesperrt. Ein Anliegerverkehr ist temporär möglich. Der Gehweg vor dem Edmund-Erlemann-Platz bleibt für Fußgänger nutzbar.

    Die Stadt hat die Anwohner in einem Schreiben über die Baumaßnahme informiert. Die Arbeiten sollen je nach Witterung im Juni fertiggestellt sein. Beschlossen wurde die Umgestaltung des Edmund-Erlemann-Platzes von der Bezirksvertretung Nord und dem Planungs- und Bauausschuss.

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  • Kaiser-Friedrich-Halle: Abbrucharbeiten gehen weiter

    Kaiser-Friedrich-Halle: Abbrucharbeiten gehen weiter

    Die Sanierung der Kaiser-Friedrich-Halle läuft auf Hochtouren.

    Die Demontage- und Abbrucharbeiten für die Lüftungsanlage sind mittlerweile abgeschlossen. Zeitnah beginnt nun der Abbruch der Geschossdecken.

    Danach steht noch der Einbau einer Kälteanlage für Festsaal und Balkonsaal an.
    „Das Bauen im Bestand birgt immer das Risiko, dass während der Umsetzung ungeplante Maßnahmen erforderlich werden. Es kann daher nicht valide eingeschätzt werden, wie viel Zeit die Sanierung der Geschossdecke und der Einbau der Kälteanlage in Anspruch nimmt. Insofern kann ein Termin für die Fertigstellung zum jetzigen Zeitpunkt nicht benannt werden. Unser Anspruch ist es aber, die Bauzeit so kompakt zu halten, dass die Kaiser-Friedrich-Halle schnellstmöglich wieder genutzt werden kann“, betont Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin.

    Finanziert wird die Sanierung, die nur die nicht-publikumswirksamen Flächen betrifft, durch das Kommunalinvestitionsförderungsprogramm (Lüftungsanlage) und aus dem städtischen Haushalt (Sanierung der Geschossdecken). Die Gesamtkosten einschließlich Nebenkosten belaufen sich auf rund sechs Millionen Euro.

    Foto: Stadt MG

    Die in die Jahre gekommene Lüftungsanlage für den großen Saal und Balkonsaal befindet sich im Dachgeschoss des Haupttraktes auf einer eigens dafür errichteten rund 34 Meter langen Plattform. Die Anlagenteile können nur von außen über die zum Parkplatz gelegene Giebelseite des Hauptgebäudes ausgetauscht werden, so dass eine Öffnung des Dachstuhls wie auch eine umfangreiche Einrüstung der Kaiser-Friedrich-Halle unumgänglich war. Die vorhandenen Lüftungskanäle bleiben so weit wie möglich erhalten, werden aber an die Erfordernisse der neuen Lüftungsanlage angepasst und brandschutztechnisch auf den neuesten Stand gebracht. Die Kälteanlage für den großen Saal ist seit dreißig Jahren nicht mehr in Betrieb und inzwischen auch nicht mehr funktionstüchtig. Eine Erneuerung der Lüftungsanlage ohne Kälteanlage ist nicht zweckmäßig. „Eine reine Lüftungsanlage schafft es nicht, die von außen angesogene Frischluft zu kühlen und zu trocknen“, erklärt Stefan Greß, Betriebsleiter des städtischen Gebäudemanagements (GMMG). Sobald die kühlere Nachtluft verbraucht sei, ströme warme Außenluft nach. Standardmäßig werden Veranstaltungshallen vergleichbarer Größe mit einer Klimatisierung ausgestattet.

    Die Stahlbeton-Geschossdecken zwischen der Restaurantküche im ersten Obergeschoss und den Lager- und Nebenflächen im Erdgeschoss müssen komplett saniert werden, um die Standfestigkeit des betroffenen Gebäudeteils dauerhaft sicherzustellen und den Restaurantbetrieb und das Veranstaltungscatering aufrechterhalten zu können.

    Durch Feuchtigkeit sind erhebliche Korrosionsschäden entstanden. Grund dafür war eine fehlende Bodenabdichtung unterhalb des Estrichs – zum Errichtungszeitpunkt war das die übliche Bauweise.
    Der Austausch der Deckenflächen bedingt die vollständige Erneuerung aller technischen Installationen wie auch der zugehörigen Ausbaugewerke wie Sanitär-, Heizungs-, Lüftungs- und Elektroinstallationen sowie Abdichtungs-, Estrich-, Putz-, Trockenbau- und Fliesenarbeiten.

    Die Lüftungsanlagen für die Küche und das Foyer sind durch einen dauerhaften Feuchteeintrag ebenfalls stark beschädigt und technisch veraltet.
    Im Rahmen der vorgenommenen Bestandsanalyse wurde festgestellt, dass die zur Großküche gehörenden Gerätschaften stark abgenutzt und veraltet sind.
    Eine moderne Küche erfordert Arbeitsabläufe und eine Wegeführung, die modernen funktionalen und hygienischen Standards entsprechen muss. Vorhandene Wasser-, Lüftungs- und Elektroinstallationen müssen angepasst werden.
    Außerdem ist nach neuen Vorschriften für Koch- und Bratgeräte eine bislang nicht vorhandene automatische Feuerlöschanlage erforderlich.

    Lagerflächen und Transportwege werden im Zuge der Sanierung angepasst. Dazu gehört die Optimierung von Lagerflächen, die Verlagerung des Getränkekühlraums vom Erdgeschoss ins erste Obergeschoss, eine neue Wegeführung und vor allem eine neue Gliederung des Kochbereichs in einen Á la carte- und einen Bankett-Kochblock. Parallel zum Restaurantbetrieb lassen sich so zukünftig Veranstaltungen mit einer maximalen Gästekapazität von rund 250 Personen in Form eines Banketts oder 400 bis 500 Personen bei Verköstigung mit Fingerfood realisieren. Darüber hinaus befinden sich die vorhandenen Personalumkleiden im dritten Obergeschoss im Bereich der Personalwohnung in einem nicht nutzbaren Zustand und müssen für den Weiterbetrieb der Küche hergerichtet werden. „Für den Weiterbetrieb des Restaurants und der Fortsetzung des Caterings für Veranstaltungen ist die Erneuerung der Kücheneinrichtung zwingend erforderlich“, betont Peter Schlipköter, Geschäftsführer der städtischen Marketinggesellschaft (MGMG). Die Suche nach einem neuen Pächter laufe auf Hochtouren. „Es gibt mehrere Interessenten“, so Schlipköter.

    Auf einen Blick: 
    die Kaiser-Friedrich-Halle Zwischen 1901 und 1903 entstand nach den Plänen der Architekten Friedrich Wilhelm Wertz und Paul Huber eine städtische Fest- und Veranstaltungshalle mit Nutzungsmöglichkeiten für Konzerte und Theateraufführungen in städtebaulich exponierter Lage.

    Zu Ehren des 99-Tage-Kaisers Friedrich III. (1831-1888) erhielt die Festhalle zur Eröffnung 1903 den Namen Kaiser-Friedrich-Halle.
    Mit den Umbauten in den Jahren 1925 und 1937 stieg die Kapazität auf 1.000 Sitzplätze.
    Das Gebäude wurde am 26. Januar 1989 in die Denkmalliste der Stadt Mönchengladbach eingetragen

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  • Brexit: Verwaltung informiert britische Staatsangehörige in MG

    Brexit: Verwaltung informiert britische Staatsangehörige in MG

    Das Vereinigte Königreich hat die Absicht erklärt, zum 30. März 2019 aus der Europäischen Union auszutreten. Die Form des Ausstiegs und die ausländerrechtlichen Konsequenzen nach dem so genannten Brexit sind bisher nicht vollständig absehbar.

    Dennoch hat der Fachbereich Bürgerservice der Stadt Mönchengladbach jetzt die bereits bekannten Informationen zu den Folgen des Brexit für in Mönchengladbach lebende britische Staatsangehörige und ihre Familien zusammengefasst. In Mönchengladbach waren Ende Januar rund 580 britische Staatsangehörige gemeldet. In den vergangenen drei Jahren haben sich rund 60 Briten einbürgern lassen.

    Bisher sind folgende Informationen zum Aufenthaltsrecht von britischen Staatsangehörigen und ihren betroffenen Familienangehörigen bekannt:

    Aufenthaltsrecht…

    Für britische Staatsangehörige und ihrer Familienangehörigen gilt bis zum voraussichtlichen Austritt aus der EU am 29. März 2019 weiterhin die Freizügigkeitsberechtigung nach dem Recht der Europäischen Union.

    …bei ungeregeltem Brexit

    Sollte das Vereinigte Königreich mit Ablauf des 29. März 2019 ohne ein Austrittsabkommen aus der Europäischen Union austreten (sogenannter ungeregelter Brexit), würden britische Staatsangehörige nicht mehr das Recht auf Freizügigkeit im Rahmen der Unionsbürgerschaft haben. Sie würden in Deutschland ab dem 30. März 2019 als sogenannte Drittstaatsangehörige gelten und bräuchten für ihren Aufenthalt im Bundesgebiet einen so genannten Aufenthaltstitel. Einzelheiten dazu beschreibt das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat auf der Webseite www.bmi.bund.de.

    Die Bundesregierung plant eine bis zum 29. Juni 2019 befristete Übergangszeit, in der bisher freizügigkeitsberechtigte britische Staatsangehörige und ihre Familienangehörigen • wie zuvor in der BRD leben und arbeiten dürfen • sie bis zum Ende der Übergangszeit einen Aufenthaltstitel bei der zuständigen Ausländerbehörde beantragen müssen • sie bis zur Entscheidung über diesen Antrag wie bisher in der BRD leben und arbeiten dürfen.

    Für den Fall eines ungeregelten Brexits wird die Ausländerbehörde der Stadt Mönchengladbach die im Stadtgebiet lebenden Staatsangehörigen des Vereinigten Königsreichs und ihre Familienangehörigen über die weitere Vorgehensweise und die dann erforderlichen Schritte informieren.

    … bei geregeltem Brexit

    Sollte das Vereinigte Königreich mit Ablauf des 29. März 2019 aus der Europäische Union mit einem ratifizierten Austrittsabkommen austreten, würde direkt danach ein Übergangszeitraum vom 30. März 2019 bis zum 31. Dezember 2020 gelten. Das Austrittsabkommen sieht zunächst einen Erhalt der Freizügigkeitsrechte für die betroffenen Personen vor. Aufenthaltsrechtliche Titel und Entscheidungen wären dann erst für einen Aufenthalt nach Ende des Übergangszeitraumes erforderlich.

    Einbürgerung bei ungeregeltem Brexit…

    Bei einem Einbürgerungsverfahren nach derzeit geltendem Recht müssen britische Staatsangehörige ihre Staatsangehörigkeit nicht aufgeben, sofern alle weiteren Voraussetzungen erfüllt sind und die Einbürgerung vor dem 29. März erfolgt.

    Sollte über den Einbürgerungsantrag erst nach dem 29. März 2019 entschieden werden können, müssten die britischen Einbürgerungsbewerberinnen und –bewerber bei einem ungeregelten Brexit ihre britische Staatsangehörigkeit für die Einbürgerung aufgeben.

    Aufgrund eines Gesetzesentwurfs soll von dieser Verfahrensweise jedoch unter bestimmten Voraussetzungen abgewichen werden. Danach können Angehörige des Vereinigten Königreichs, die vor dem Austrittsdatum einen Einbürgerungsantrag gestellt haben, die bisherige Staatsangehörigkeit behalten, sofern alle weiteren Voraussetzungen vor dem Austrittsdatum bereits erfüllt waren und weiterhin werden, auch wenn die Entscheidung über die Einbürgerung erst nach dem Brexit erfolgt.

    Anträge jetzt stellen…

    Allen Angehörigen des Vereinigten Königreichs, die unter Beibehaltung der bisherigen Staatsangehörigkeit (doppelte Staatsangehörigkeit) eingebürgert werden möchten, empfiehlt der Fachbereich Bürgerservice dringend, so bald wie möglich, spätestens aber am 29. März 2019, bei der Ausländerbehörde einen Einbürgerungsantrag zu stellen, der auch auf der städtische Webseite www.moenchengladbach.de heruntergeladen werden kann. Bitte nutzen Sie den dazu auf der Homepage vorbereiteten Antrag und reichen diesen ausgefüllt und unterschrieben bis zum 29.03.2019 ein.

    Einbürgerung bei geregeltem Brexit… Für den Fall, dass zwischen dem Vereinigten Königreich und der Europäischen Union ein Austrittsabkommen ratifiziert wird, sind Übergangsregelungen zum Staatsangehörigkeitsgesetz vorgesehen. Nach derzeitigem Stand würden dann alle bis zum 31.12.2020 beantragten Einbürgerungen noch unter Hinnahme von Mehrstaatigkeit erfolgen.

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  • Neue Sportanlage Radrennbahn eröffnet

    Neue Sportanlage Radrennbahn eröffnet

    Ein einziges Strahlen bestimmte am Samstag (16. Februar) die Eröffnung der Sportanlage Radrennbahn. Nicht nur vom Himmel strahlte es, auch aus allen Gesichtern. Dazu gab es auch allen Grund, ist doch innerhalb von rund zwei Jahren Bauzeit an der Carl-Diem-Straße auf dem Gelände der ehemaligen Radrennbahn eine Sportanlage mit einem umfassen Angebot im Bereich des Freizeitsportes entstanden. Diese hat das Land NRW im Rahmen des „NRW-Sonderprogrammes für Hilfen im Städtebau zur Integration von Flüchtlingen“ mit rund 2,15 Millionen Euro gefördert. Durch das neue Multifunktionsgebäude bietet die Anlage aber auch über den Sport hinaus Möglichkeiten zur Begegnung innerhalb des Quartiers. Genau vor diesem hielt Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners auch seine Eröffnungsrede: „Was hier entstanden ist, das kann sich wirklich sehen lassen. Und die Anlage führt einen Gedanken fort, den bereits der Gründer des Volksgartens Peter Krall aufgegriffen hat: Es ist eine Anlage für die Menschen, die hier leben, ein Ort der Begegnung für alle.“

    Neben einem Kunststoffrasengroßspielfeld bietet die multifunktionale Gesamtsportanlage zusätzliche Sportflächen für Fußball, Basketball sowie diverse leichtathletische Disziplinen. Ein zentrales Kunststoffrasen-Kleinspielfeld, welches durch seinen ovalen Grundriss an die alte Radrennbahn erinnert, vermittelt durch die südlich angeordnete dreireihige Stufenanlage und den gebogenen Ballfangzaun einen attraktiven Stadioncharakter. Es lädt zur vielseitigen Sportnutzung und zum Aufenthalt ein.

    Auch die umlaufende rund 600 Meter lange Fitnessrundlaufbahn auf der Krone der ehemaligen Radrennbahn greift optisch die historische Form auf und kann durch ihre LED-Beleuchtung ganzjährig von allen Sportlern des Quartiers genutzt werden. Seitlich angeordnete Fitnessinseln mit Sportgeräten ermöglichen eine Vielzahl von Fitnessübungen. Die Bahn ist nicht nur rollstuhlgerecht ausgebaut, sondern kann durch ihren Asphaltbelag auch von Skatern optimal mit genutzt werden.

    Mit ihren 800 Quadratmetenr ist die neue Skateanlage an der Radrennbahn die größte und modernste Anlage der Stadt, die alle Anforderungen an eine Skateanlage erfüllt. Sie zeichnet sich durch eine Mischung aus Street- und Flow-Elementen aus und bietet Anfängern wie auch Fortgeschrittenen unbegrenzte Möglichkeiten ihre Tricks zu trainieren und perfektionieren. Insgesamt besteht der Skatepark aus 6 Rails (Geländer), einem 7 m langen Curb sowie aus Bank/Transition Kombinationen und kann von mehreren Fahrern gleichzeitig genutzt werden. Die Umsetzung erfolgt in einer modernen Ortbeton-Bauweise.

    Der Rollbrett Union e.V. (RBU) war von Anfang an der Planung beteiligt. Wünsche und Anmerkungen aus der Szene wurden berücksichtigt und von DSGN CONCEPTS aus Münster in die Planung eingebunden. Dadurch ist die neue Skateanlage perfekt auf die Bedürfnisse der Mönchengladbacher Skateszene ausgerichtet. Zukünftig sind hier von dem Verein außerdem diverse Skate-Workshops und Events sowie eine Trainingsfacility für Nachwuchstalente geplant. Bereits bei der Eröffnung haben auch viele Skater direkt die Chance genutzt und die Anlage ausprobiert. Auch hier war die Begeisterung groß.

    Bereits im Mai 2017 ist das neue große Kunststoffrasenspiel mit Flutlichtanlage eingeweiht worden. Die Errichtung erfolgte außerhalb der Landesförderung mit städtischen Mitteln, die Kosten hierfür betrugen rund 685.000 €, die teilweise aus dem Verkauf des Eintrachtplatzes und der Vermarktung dieser Sportfläche als Baugebiet bestritten werden konnten. Damit steht den beiden Vereinen PSV Mönchengladbach und KFC Welate Roj sowie den umliegenden Schulen nun ein modernes, sportfunktionales Spielfeld für den Schul- und Vereinssport zur Verfügung.

    Zusätzlich sind mit einer Weitsprung-, einer Kugelstoßanlage sowie einer 100 Meter Kurzstreckenlaufbahn alle leichtathletischen Bereiche für den Schulsport abgedeckt. Durch ein modernes Farbkonzept in einem frischen Orangeton sind alle Sportflächen optisch miteinander verbunden.

    Geplant wurden die Sportflächen durch das Planungsbüro Geo3 GmbH aus Bedburg-Hau, sowie der Hochbau durch dessen Partnerbüro Formfactum GmbH.

    Das neue Multifunktionsgebäude zwischen dem Großspielfeld und den Freizeitsportanlagen bietet Platz für Umkleidekabinen, Vereins- und Mehrzweckräume. Aufenthaltsflächen zwischen den verschiedenen Sportflächen bieten Raum für das Nebeneinander, als auch für die Begegnung der unterschiedlichen Sportler.

    Die Gesamtkosten der Fördermaßnahme liegen bei rund 2,8 Millionen Euro.

    Weitere Informationen:

    Daten zum Multifunktionsgebäude:

    35 x 15m großes Gebäude (525 m²)

    vier Umkleideräume mit eigenen Duschbereichen zwei Schiedsrichter-/Lehrerkabinen mit Duschen und einem Schreibtisch öffentliche Toiletten sowie ein Behinderten WC mit einer Klappliege und Wickeltisch zwei Lagerräume – ein Gruppenraum (50m²) mit einer Teeküche ein Mehrzweckraum (97m²) mit einer Teeküche Damit sich die verschiedenen NutzerInnen nicht „auf den Füßen“ stehen, haben alle Bereiche des barrierefreien Gebäudes eigene Zugänge.

    Quartiersarbeit

    Auch unabhängig vom Sportangebot soll der Mehrzweckraum für die Jugend- und Quartiersarbeit nutzbar sein. Der Auftrag zur Entwicklung des entsprechenden Konzeptes wurde an die Sozial Holding der Stadt Mönchengladbach GmbH vergeben. Nach den bisherigen Plänen könnte das Multifunktionsgebäude unter anderem für Projekte und Angebote des „Runden Tisches“ Hardterbroich-Pesch Projekte zur Integrationsförderung (z.B. durch ABI) Sprachkurse durch freie Träger Spielgruppen, Eltern-Kind-Kurse und Betreuungsangebote des städtischen Jugendamtes Kurse des Stadtsportbundes und von Vereinen genutzt werden.

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  • Aktualisierung: Bewohnerparken „An den Gerichten“ ab dem 18. Februar

    Aktualisierung: Bewohnerparken „An den Gerichten“ ab dem 18. Februar

    Für das Wohngebiet rund um die Gerichte an der Hohenzollernstraße wird am 18. Februar eine Bewohnerparkregelung eingeführt.

    Sie war von den Anwohnern wegen des stark gestiegenen Parkdrucks lange gefordert und von der Bezirksvertretung im September 2018 beschlossen worden.

    Ab dem 18. Februar ist dort das Parken für Autofahrer ohne Bewohnerparkausweis nur bis zu einer festgelegten Höchstparkdauer von 2 Stunden erlaubt.
    Im gesamten Parkgebiet werden entsprechende Verkehrszeichen *Parken nur mit Parkscheibe 2 Stunden in der Zeit von Mo-Fr. 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr* und *Bewohner mit Parkausweis frei* aufgestellt.

    Ab dem 11. Februar haben die Bewohner die Möglichkeit, den Bewohnerparkausweises im Bürgerservice, Vitus-Center, Goebenstraße 4 bis 8 oder beim Ordnungsamt, Kfz-Zulassungs- und Führerscheinstelle (Maßnahmenbereich), Rheinstraße 70, I. Etage, Zimmer 102, zu beantragen (mo bis fr 08:00 – 12:30 Uhr; zusätzlich do 14:00 – 16:30 Uhr).

    Die rund 600 Anwohner des Gebietes wurden Anfang der Woche schriftlich über die neue Regelung und die Voraussetzungen, unter denen sie den Bewohnerparkausweis erhalten können, informiert.

    Die Bewohnerparkregelung gilt an folgenden Straßen und Straßenabschnitten: • Bökelstraße 24-80 / 39-63 • Gneisenaustraße 44-60 / 35-53 • Hohenzollernstraße 123-191 • Rheinbahnstraße • Scharnhorststraße • Schwogenstraße 70-120 / 85a-119a Was kostet der Ausweis?

    Der Bewohnerparkausweis kann wahlweise für ein halbes Jahr, ein, zwei oder maximal drei Jahre ausgestellt werden. Er kostet 15 EUR für ein halbes Jahr, 30 EUR für ein Jahr, 60 EUR für zwei Jahre und 90 EUR für drei Jahre.

    Die Ausstellung eines Bewohnerparkausweises ist unter diesen Voraussetzungen möglich:

    • Die Anwohnerin / der Anwohner muss mit Haupt- oder Nebenwohnsitz im genannten Gebiet gemeldet und auch dort wohnhaft sein.

    • Jede Anwohnerin / jeder Anwohner erhält maximal einen Bewohnerparkausweis für ein Fahrzeug. Sofern zwei oder mehr Fahrzeuge im Besitz einer Anwohnerin / eines Anwohners sind, können maximal zwei Kennzeichen auf dem Bewohnerparkausweis eingetragen werden.

    • Das Fahrzeug muss auf den Namen des Antragstellers zugelassen sein.

    • Der Bewohnerparkausweis kann nur für PKW oder PKW-Kombi, nicht aber für Krafträder oder LKW beantragt werden.

    • Bei dauerhafter Nutzung eines Fahrzeugs, dass nicht auf die Anwohnerin / den Anwohner zugelassen ist, muss eine entsprechende formlose Bescheinigung des Fahrzeughalters über die Dauernutzung vorgelegt werden. • Bei privat genutztem Dienstfahrzeug muss eine formlose Bescheinigung des Arbeitgebers vorgelegt werden.

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  • Der Quartiersplatz Keplerstraße wird umgestaltet

    Der Quartiersplatz Keplerstraße wird umgestaltet

    Der Planungs- und Bauausschuss hat in seiner letzten Sitzung die Aufwertung des Quartiersplatz Keplerstraße beschlossen. Die Umgestaltung soll den angrenzenden Platz als Aufenthaltsort für die Quartiersbewohnerinnen und -bewohner attraktiver machen und die Grabeskirche St. Josef besser in Szene setzen.
    Die Durchführung der Baumaßname ist ab Mitte 2019 geplant.

    Im ersten Arbeitsschritt wird der Platz „aufgeräumt“ und von seinen alten Mauern, Beeten, Zäunen und dichten Strauchpflanzungen befreit. Fehlende Fußwegeverbindungen erhöhen die Einsehbarkeit des gesamten Quartiersplatzes. Die markanten Bestandsbäume bleiben erhalten, werden aber durch neue Ziergehölze, Gräser- und Staudenpflanzungen ergänzt.
    Im nördlichen Bereich des Quartiersplatzes werden die Längsparkplätze zu Schrägparkplätzen umgestaltet, sodass acht weitere Stellplätze zur Verfügung stehen. In Summe werden insgesamt rund 300 Quadratmeter Fläche entsiegelt.
    Eine lichttechnische Berechnung soll die besten Standpunkte für Leuchtmasten ermitteln, um eine bessere Beleuchtung des Platzes zu ermöglichen.
    Ein zentraler „Rasenteppich“ kann als multifunktionale Spiel- und Veranstaltungswiese genutzt werden und wird von Sitzmöbeln flankiert. Diese „urbanen Sofas“ laden zum Verweilen ein.

    Südlich der Platzfläche wird das Spielangebot durch vielfältig nutzbare Kletterelemente ergänzt. „Mit der Umgestaltung erhöhen wir nicht nur die Aufenthaltsqualität, sondern auch die Sicherheit. Angsträume werden gezielt beseitigt.
    Dies war den Bürgerinnen und Bürgern, die seit Mai 2017 an den mehreren Beteiligungsveranstaltungen teilgenommen haben, ein besonderes Anliegen“, betont Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin. Darüber hinaus werde die Umgestaltung insbesondere für Familien mit Kindern einen deutlichen Mehrwert bringen.

    Der östliche Teil mit der St. Josef-Kirche spielt im Rahmen der Aufwertung keine Rolle, da sich rund um die Kirche bereits aufgewertete kircheneigene Grünanlagen sowie öffentliche Gehwege befinden.
    Der westliche Teil beinhaltet eine gartenähnliche Grünfläche, die mit Zäunen, Hochbeeten und Büschen nur schwer einsehbar und zugänglich ist. Von der Keplerstraße kommend besteht keine direkte Zugangsmöglichkeit zum Platz.

    Bei der Maßnahme handelt es sich um ein Teilprojekt der Gesamtmaßnahme „Soziale Stadt – Innenstadtkonzept Rheydt (SoRy II)“. Das Projektgebiet umfasst inklusive Platz und Straßenraum rund 6.100 Quadratmeter.
    Nach Beschluss des Planungs- und Bauausschusses werden die weiteren Planungsleistungen beauftragt.

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  • Neues Bewerbungsverfahren „schüler online“  für die Berufsschule, die Bildungsgänge an den Berufskollegs sowie die gymnasiale Oberstufe für das Schuljahr 2019/20

    Neues Bewerbungsverfahren „schüler online“ für die Berufsschule, die Bildungsgänge an den Berufskollegs sowie die gymnasiale Oberstufe für das Schuljahr 2019/20

    Für das Schuljahr 2019/20 werden alle Schülerinnen und Schüler in Mönchengladbach ihre Anmeldungen für die Berufsschulen, die Bildungsgänge an den Berufskollegs sowie die gymnasiale Oberstufe am Gymnasium, der Gesamtschule sowie dem beruflichen Gymnasium online durchführen. Der Fachbereich Schule und Sport der Stadt Mönchengladbach hat dafür das webbasierte Anmeldeverfahren „schüler online“ eingeführt, das bereits in 39 weiteren Kommunen Nordrhein-Westfalens eingesetzt wird.

    Schülerinnen und Schüler, die sich für das kommende Schuljahr für einen Bildungsgang an einem Berufskolleg, für die Berufsschule, für die Sekundarstufe II an einem Gymnasium, einer Gesamtschule oder für das berufliche Gymnasium an einer Mönchengladbacher Schule anmelden möchten, erhalten über dieses Portal eine gute Übersicht über die Angebote innerhalb der Stadt.

    Alle Schülerinnen und Schüler, die die Klasse 10 besuchen, die Schule wechseln und sich für einen entsprechenden Bildungsgang anmelden möchten, werden von ihrer Schule ein Zugangspasswort erhalten. Mit dem Zugangspasswort können unter www.schueleranmeldung.de  zum einen sämtliche Bildungsangebote der teilnehmenden Mönchengladbacher Schulen (und anderer Kommunen) eingesehen werden, zum anderen wird über diese Seite die Anmeldung onlinegestützt durchgeführt.

    Ab dem 28. Januar 2019 bis zum 27. Februar 2019 können sich die Schülerinnen und Schüler in einer ersten Anmeldephase online bewerben. Das Ganze ist eine Art Vormerkung. Diese Bewerbung ersetzt allerdings nicht die persönliche Anmeldung an der jeweiligen Schule. Die Termine für die persönliche Anmeldung und das Einreichen der benötigten Unterlagen (Lebensläufe, Zeugnisse etc.) entnehmen die Jugendlichen den entsprechenden Internetauftritten der weiterführenden Schulen. Schülerinnen und Schüler werden bei der Anmeldung und der Bewerbung von ihren Lehrkräften unterstützt.

    An „schüler online“ nehmen nur wenige Schulen in Mönchengladbach nicht teil. Die Angebote dieser Schulen werden im Bildungsangebot von „schüler online“ nicht abgebildet. Bewerbungen für die Bildungsgänge dieser Schulen müssen auch weiterhin schriftlich vorgenommen werden. Anmeldungen zur Berufsschule im Rahmen einer dualen Ausbildung sind jederzeit möglich! Auch die Mönchengladbacher Betriebe werden gebeten, sich bei „schüler online“ anzumelden, um ihre Auszubildenden über das Online-System an der Berufsschule zu melden bzw. sich als Betrieb zu registrieren, so dass Jugendliche bei der Anmeldung den entsprechenden Ausbildungsbetrieb angeben können.

    Weitere Informationen zur Einführung von „schüler online“ erhalten Sie unter www.stadtmg.de/bildung ; Schülerinnen und Schüler werden durch ihre Schulen rechtzeitig informiert.

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  • Martin Platzer besetzt Stelle für „digitale Transformation“

    Martin Platzer besetzt Stelle für „digitale Transformation“

    Die Stadt treibt den digitalen Wandel in Mönchengladbach weiter voran. Martin Platzer besetzt seit Anfang des Jahres die neu geschaffene Stabsstelle für „digitale Transformation“ im Rathaus Abtei.

    Fachbereichsübergreifend sollen mit dem 38-Jährigen die Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit sich der digitale Wandel in der gesamten Stadt und Verwaltung zielführend entwickeln kann: „Gemeinsam mit Forschung, Wirtschaft, Bürgerschaft und Verwaltung müssen wir eine Vorstellung davon entwickeln, welchen Einfluss der digitale Wandel auf unser alltägliches Leben und Arbeiten in unserer Stadt hat. Fakt ist, dass der digitale Wandel kommt. Wir müssen ihn proaktiv gestalten und das geht nur über die Zusammenarbeit in konkreten Projekten“, so Platzer.

    Zunächst will der Neuzugang eine ganze Reihe von Gesprächen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, aber auch mit den Kolleginnen und Kollegen der städtischen Gesellschaften, führen. Dazu kommen Gespräche mit Akteuren aus Forschung, Wirtschaft und Bürgerschaft. Im gemeinsamen Austausch sollen Schwerpunkte entwickelt und konkrete Projekte angestoßen werden. „Die Arbeitswelt der Zukunft ist digital. Die Zukunftsfähigkeit einer wachsenden Stadt hängt entscheidend davon ab, inwieweit digitale Technologien genutzt und auf die jeweiligen Bedürfnisse angepasst werden“, so Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, der das Thema zur Chefsache erklärt hat.

    Platzer kennt seine Heimatstadt bestens. Der 38-Jährige studierte Cultural Studies und Design in Mönchengladbach und Nijmwegen. Während seines Masterstudiums in Krefeld beschäftigte er sich mit Innovations-Methoden wie Design-Thinking im Kontext von Stadtplanung. Bis 2012 arbeitete der Stadtforscher bei der städtischen Wirtschaftsförderung als Clustermanager für Kreativwirtschaft und als Quartiersmanager für die Altstadt. Zuletzt war Platzer wissenschaftlicher Mitarbeiter im Kompetenzzentrum Social Urban Design der Hochschule Niederrhein. Im letzten Forschungsprojekt beschäftigte sich der Netzwerker mit der nutzerorientierten Gestaltung von öffentlichen Räumen mit Hilfe der Sensorik. „Es ist eine spannende Aufgabe, in meiner Heimatstadt Impulsgeber und Koordinator für die digitale Transformation zu sein. Ich freue mich auf viele interessante Gespräche“, so Platzer.

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  • Stadtverwaltung: Kommunikation neu geordnet

    Stadtverwaltung: Kommunikation neu geordnet

    Die (digitalen) Medien, aber auch die (stets vernetzten) Bürgerinnen und Bürger erwarten schnellere und weitreichendere Auskünfte bei aktuellen Ereignissen oder bei Anfragen an die Verwaltung. Die Sozialen Medien tragen als rund um die Uhr geöffneter Marktplatz für Neuigkeiten und Meinungen dazu bei, dass sich das Nachrichten-Karussell immer schneller dreht. Für die Kommunikation der Stadt Mönchengladbach stellt sich die Herausforderung, in diesem Umfeld nicht nur irgendwie „mitzumischen“, sondern Garant für verlässliche Informationen zu sein, an denen sich Journalistinnen und Journalisten, aber auch die Bürgerinnen und Bürger orientieren können.
    Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund der großen und komplexen Aufgaben und Projekte, die wir als Verwaltung in den nächsten Jahren umsetzen möchten. Das Neue Rathaus, die Digitalisierung der Verwaltung und die Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt sind hierfür nur drei Beispiele. Deshalb wird die Kommunikation der Stadtverwaltung gebündelt und weiter gestärkt.

    E-Mail Adresse presse@moenchengladbach.de).

    Fotos: Stadt Mönchengladbach

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  • Zusätzliche Stellen für Feuerwehr, Kindergärten und Schulen

    Zusätzliche Stellen für Feuerwehr, Kindergärten und Schulen

    „Die Stadtverwaltung stellt sich als Arbeitgeberin weiterhin attraktiv auf“, betonte Personaldezernent Matthias Engel bei der Verabschiedung des Stellenplans der Stadtverwaltung durch den Rat am 19.12. „Nicht nur die Planungen für das neue Rathaus mache die Verwaltung auch für neue Kolleginnen und Kollegen interessant. Familienfreundliche Arbeitsbedingungen, auskömmliche Personaldecke, gleicher Lohn für gleiche Arbeit, die interkulturelle Öffnung und ein fairer Umgang mit den Interessenvertretungen der Beschäftigten ist in der Stadtverwaltung selbstverständlich und gelebte Praxis“, so Engel weiter.

    Mit dem Stellenplan, der Teil des städtischen Haushalts für die Jahre 2019 und 2020 ist, werden insgesamt 3.050 Stellen für die Erledigung der vielfältigen Aufgaben festgeschrieben. Dies sind mehr als im Vorjahr, denn die Aufgabenentwicklungen machen zusätzliche Stellen erforderlich. 29 neue Stellen werden gebraucht, um die steigenden Einsatzzahlen im Einsatzdienst der Feuerwehr aufzufangen. Für die Umsetzung der Kindergartenbedarfsplanung und für LENA-Gruppen sind weitere 13 Stellen erforderlich. Für städtisches Personal in den Schulen werden 27 zusätzliche Stellen geschaffen. Damit werden unter anderem die Bereiche Schulsozialarbeit und Medientechnik anforderungsgerecht ausgestattet.

    Aber auch neue Stellen als Investition in die Zukunft werden eingerichtet. Die vielen Stadtentwicklungsprojekte der wachsenden Stadt gilt es voranzutreiben. Die Maßnahmen der Digitalisierungsstrategie der Stadtverwaltung gestalten die Verwaltung vielfach neu und eröffnen viele Chancen für die Verbesserung der Dienstleistungen sowie für die Zusammenarbeit innerhalb der Verwaltung. Engel: „Durch die Entwicklung effizienter Organisationsformen werden die zusätzlichen Personalbedarfe auf ein Minimum reduziert und so die Einhaltung des Haushaltssanierungsplanes gewährleistet. Stellen, die nach einer aufgabenkritischen Veränderung entbehrlich sind, werden im Stellenplan auch konsequent eingespart.“

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  • Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners zum Jahreswechsel

    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners zum Jahreswechsel

    Liebe Mönchengladbacherinnen,
    liebe Mönchengladbacher,

    ein ereignisreiches Jahr 2018 neigt sich dem Ende zu. Es war ein Jahr, das vor allem für eine ganze Reihe positiver Entwicklungen steht, durch die wertvolle Impulse für die Zukunft unserer Stadt gesetzt worden sind.

    Stadt im Aufbruch

    Was mich im nun ausklingenden Jahr sehr gefreut hat, ist die weiterhin positive und dynamische Entwicklung unserer Stadt, die sich erfreulicherweise an den Trend der vorhergehenden Jahre angeknüpft hat. Die Mönchengladbacher Wirtschaft boomt, die Beschäftigung ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich um nahezu 25 Prozent gestiegen, und die Rahmenbedingungen für Investitionen sind hervorragend. Entgegen aller Demografie-Schwarzmalereien wächst unsere Stadt und hat inzwischen die Zahl von 270.000 Einwohnerinnen und Einwohnern überschritten. Mönchengladbach, und das sehen immer mehr Menschen, die hier seit langem wohnen oder sich neu für unsere Stadt als Wohnort entscheiden, ist eine lebenswerte Stadt, die an sich arbeitet. Nicht ohne Grund wird sie auch überregional als „Stadt im Aufbruch“ wahrgenommen.

    Unsere Stadt erfährt von außen eine große Aufmerksamkeit. Das bekomme ich auf den internationalen Immobilienmessen in München, Cannes und Amsterdam immer wieder zu spüren. Investoren interessieren sich für Mönchengladbach und erkennen die hervorragenden Entwicklungspotenziale, welche sich durch positive wirtschaftliche Rahmenbedingungen und die 2016 in die Wege geleitete Stadtentwicklungsstrategie „mg+ Wachsende Stadt“ ergeben.

    An vielen Stellen geht es auf die Baustelle, „Bei uns geht was.“ Das hört man nun häufiger den einen oder anderen selbstbewusst sagen. Stimmt, zum Beispiel, wenn es darum geht, neuen Wohnraum zu schaffen. Die Nachfrage ist ungebrochen. Daher ist es wichtig, dass die Stadt mit großer Kraftanstrengung auf dem Wohnungsmarkt langfristige Perspektiven schafft. Im gesamten Stadtgebiet sind neue Wohnquartiere wie etwa in Rheindahlen, Hardt und Lürrip in Planung. Aber nicht nur in den Außenbezirken, die wichtige Lebensadern für die Innenstädte sind, auch in den Zentren wird daran gearbeitet, zusätzlichen Wohnraum zu schaffen: Mit den Projekten „Maria-Hilf-Terrassen“ im Herzen der Mönchengladbacher Innenstadt und „Seestadt mg+“ auf dem Gelände der City-Ost werden in den nächsten Jahren etwa 2.500 Wohnungen für Menschen jeden Alters und aller Einkommensklassen entstehen.

    Erste sichtbare Zeichen sind hier im nächsten Jahr zu erwarten: So stehen auf dem Gelände der früheren Maria-Hilf-Kliniken die ersten Abrissarbeiten an, die den Weg frei machen für das hochwertige Wohnquartier. In der „Seestadt mg+“, dem früheren Güterbahnhofsgelände, werden 2019 die ersten temporären „Platzhalter“ erkennbar, die auf das neue, nahezu autofreie Stadtquartier mit Seeblick hinweisen, und auf dem Reme-Gelände, wo ebenfalls ein attraktives Wohngebiet entstehen wird, beginnen im nächsten Jahr mit der Altlastensanierung die Vorarbeiten für das neue Quartier. Positiv ist auch, dass es bei dem Projekt Haus Westland/“19 Häuser“ durch den Erwerb einer Düsseldorfer Investorengruppe weiter geht. Hier erfolgt an zentraler Stelle in der Gladbacher Innenstadt ein zwingend notwendiges Stück Stadtreparatur.

    Auf die Baustelle geht es im nächsten Jahr auch auf dem Kapuzinerplatz, wo eine neue attraktive Markthalle als wichtiger Impulsgeber für die Mönchengladbacher Oberstadt entstehen wird. Dasselbe Ziel verfolgen auch die aktuellen Überlegungen zum Verkauf des Hauses Erholung und zum Bau eines Hotels auf dem Nachbargrundstück. Von einer Belebung des Hauses Erholung würde das gesamte Umfeld samt Kulturzentrum auf dem Abteiberg mit Museum Abteiberg, Volkshochschule und Musikschule sowie der Berggarten als grüne innerstädtische Oase deutlich profitieren. Begünstigt durch die positiven wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und den Aufschwung, den es gerade gibt, hat die Stadt nun die große Chance, einen Ort für Tagungen, Kongresse und Bürgerveranstaltungen als Frequenzbringer für den Abteiberg und die Innenstadt zu schaffen.

    Die Stadt gestaltet ihre Zukunft in vielen Bereichen und nutzt ihre Potenziale. Viele Vorhaben sind in diesem Jahr in Bewegung gekommen. Nach dem Rheydter Vorbild, wo die Stadt dank Fördermitteln von EU, Bund und Land mehr als 30 Millionen Euro unter anderem in den neuen Marktplatz investiert hat, geht die Stadt auch in Mönchengladbach vor, um Fördermittel für den Stadtumbau von Alt-Mönchengladbach in Höhe von mehr als 50 Millionen Euro zu bekommen. In dem etwa 240 Hektar großen Fördergebiet liegen unter anderem der Europaplatz mit dem Hauptbahnhof und der Platz der Republik mit dem Eingangsbereich zur City-Ost, der Abteiberg mit Geropark und Hans-Jonas-Park, der Alte Markt, das Maria-Hilf-Areal sowie das Westend und der Vitus-Park. Das in diesem Jahr vom Rat verabschiedete Integrierte Handlungs- und Entwicklungskonzept wird die Stadtentwicklung in den nächsten zehn Jahren prägen. Bereits in drei bis vier Jahren werden wir ein verändertes und positiveres Stadtbild in vielen Bereichen vorfinden. Insgesamt 12,5 Millionen Euro fließen dank Fördermittel des Landes, des Bundes und der EU in erste Maßnahmen, zu denen unter anderem die Umgestaltung der Westend-Promenade, die Aufwertung des Platzes der Republik als Freiraumpark und die Aufwertung des Hans-Jonas-Parks zählen.

    Ein ganz besonderes Juwel ist hier vor allem die jetzt vom Rat beschlossene Sanierung, Modernisierung und Erweiterung der Zentralbibliothek. Sie soll als moderne Bibliothek der Zukunft zum Wissens- und Forschungsort sowie in ihrer Neuausrichtung und Öffnung zum Treffpunkt für das zentrale innerstädtische Quartier werden und damit wichtige Funktionen für Lehre, Unterhaltung und soziales Miteinander einnehmen. Das vor kurzem erzielte Ergebnis des Architektenwettbewerbs mit einer spannenden Lösung zwischen Denkmalschutz und Modernität zeigt, dass wir uns auf eine Bereicherung mitten im Herzen der Innenstadt freuen dürfen.

    Aber nicht nur die Mönchengladbacher, auch die Rheydter Innenstadt wird sich in den nächsten Jahren weiterhin zum Positiven ver­än­dern. Die geplante Zentralisierung der Verwaltung mit zukünftig 1.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die ab Januar 2025 am Standort Rheydt ihren neuen modernen Arbeitsplatz finden werden, wird als Frequenzbringer für Handel und Gastronomie die Innenstadt stärken. Der Rat hat jetzt auf Basis einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung grünes Licht für einen nächsten Schritt gegeben, der die Durchführung eines Planungswettbewerbs für das neue Rathaus vorsieht. Die Stadt hat die große Chance, sich von insgesamt 26 im Stadtgebiet verteilten und auf Dauer zu kostspieligen, da sanierungsbedürftigen und unwirtschaftlichen Standorten trennen, um am Standort Rheydt eine Verwaltung der Zukunft aufzubauen. Sie wird dort einen effizienten und bürgerfreundlichen Service der schnellen und kurzen Wege bieten. Zugleich stellt sich die Verwaltung mit Blick auf den spürbaren Fachkräftemangel auch im kommunalen Dienstleistungssektor als attraktive Arbeitgeberin zeitgemäß auf, um gegenüber anderen Kommunen konkurrenzfähig zu bleiben.

    Auch an anderen Projekten, die unsere Stadt nach vorne bringen sollen, wird mit Nachdruck gearbeitet: So steht beispielsweise das Areal des alten Polizeipräsidiums an der Theodor-Heuss-Straße für eine Nachnutzung vor der Überplanung. Ein entsprechender Rahmenplan Hochschule wird dazu erarbeitet, und zur Entwicklung der Hochschulachse hat der Rat im zurückliegenden Jahr die Gründung einer Campus GmbH beschlossen, in der Stadt und Hochschule Niederrhein nun gemeinsam ihre Arbeit aufnehmen sollen.

    Wachstumspotenzial ist auch am Mönchengladbacher Flughafen vorhanden, der ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Stadt ist. Zur Weiterentwicklung der vorhandenen Flächen hat der Rat in diesem Jahr die Weichen für die Zukunft gestellt. Es war wichtig und richtig, dass die Politik mit breiter Mehrheit beschlossen hat, große Anteile des Düsseldorfer Airports am Gladbacher Flughafen zu übernehmen. In einem weiteren Schritt soll durch ein von der städtischen Entwicklungsgesellschaft erarbeitetes tragfähiges Konzept dieser Standort für die Zukunft gestärkt werden.

    Klimaschutz und Mobilität

    Ihre Zukunft gestaltet die Stadt mit Nachdruck in vielerlei Hinsicht: Dies machen vor allem die zahlreichen Aktivitäten deutlich, die wichtige Handlungsfelder wie Digitalisierung und Breitbandversorgung, Klimaschutz und Mobilität sowie E-Mobilität abdecken. So hat die Stadt in diesem Jahr zur Förderung einer zukunftsorientierten Mobilität zusammen mit der NEW einen Green City Masterplan Elektromobilität erarbeitet. Die Bandbreite der Maßnahmen reicht dabei vom Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge über die Elektrifizierung des ÖPNV durch die Umstellung der Flotten, den Ausbau der Radinfrastruktur bis zu Sharing-Modellen und Nutzung unterschiedlicher Verkehrsmittel. Es ist unser Ziel, die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger zu schützen, die Luftqualität zu verbessern und mit geeigneten Maßnahmen ein Dieselfahrverbot zu vermeiden. Statt Restriktionen zu verhängen, wollen wir mit Angeboten und einer verbesserten Infrastruktur zum Umdenken motivieren.

    Investitionen in nachfolgende Generationen Zukunftsfähigkeit für eine Stadt schaffen bedeutet vor allem auch in die Daseinsvorsorge für nachfolgende Generationen investieren, Familien mit Kindern eine entsprechende Infrastruktur zu bieten und damit das Prädikat Familienfreundlichkeit unter Beweis zu stellen, wie es beispielsweise die überaus erfolgreiche Einführung der Familienkarte geschafft hat. Zu einer guten Infrastruktur gehören vor allem ausreichende Kindertageseinrichtungen mit entsprechenden Betreuungsplätzen und Schulen, die eine ansprechende und in der Ausstattung zeitgemäße Atmosphäre bieten. In beiden Bereichen ist noch viel zu tun, aber auch viel geschafft: So sind im ausklingenden Jahr fünf neue Kindertageseinrichtungen mit mehr als 150 Betreuungsplätzen in Betrieb genommen worden. Weitere zusätzliche Betreuungsplätze durch eingeleitete Neubaumaßnahmen sind geplant. Darüber hinaus hat der Rat den Aufbau von fünf weiteren Modul-Fertigbauanlagen für jeweils bis zu 100 Kinder beschlossen. Insgesamt entstehen somit rund 645 neue Betreuungsplätze für Kinder im Vorschulalter.

    In Millionenhöhe wird an Schulen investiert, sei es für den Ausbau von Betreuungsplätzen im Offenen Ganztag oder für die dringend erforderliche Sanierung. Etwa 9,1 Millionen Euro jährlich, insgesamt 36,5 Millionen Euro bis zum Jahr 2020, investiert die Stadt aus dem NRW-Förderprogramm „Gute Schule 2020“. Zusammen mit Bundesmitteln erhält die Stadt aktuell 24,5 Millionen Euro zur Verbesserung der Schulinfrastruktur. Zu den Investitionen zähle ich auch die digitale Ausrichtung der Infrastruktur an Schulen. Dank des bereits vorausschauend vorgelegten Medienentwicklungsplans der Stadt sind wir auf die vom Bund angekündigte Digitalisierungsoffensive an Schulen gut vorbereitet. Mit einer zügigen, flächendeckenden Anbindung der Schulen ans Glasfasernetz strebt die Stadt eine Vorreiterrolle in NRW an. Dies alles sind notwendige Investitionen und gut angelegte Gelder in die Bildung der nachfolgenden Generationen.

    Lieber Bürgerinnen und Bürger, die Handlungsfähigkeit einer Stadt hängt allerdings in erster Linie von den finanziellen Spielräumen ab, die sich ihr bieten. Auch hier befindet sich Mönchengladbach auf einem sehr guten Weg. So hat der Rat vor wenigen Tagen den Doppelhaushalt 2019/2020 verabschiedet, der zum zweiten Mal in Folge ausgeglichen ist und wichtige Investitionen in den kommenden beiden Jahren sichert. Der gewonnene Spielraum sollte allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Stadt weiterhin den eingeschlagenen Sparkurs der vergangenen Jahre einhalten muss, zu dem sie gesetzlich verpflichtet ist. Denn nur so werden wir in der Lage sein, dauerhaft unsere kommunale Selbstverwaltung zu erhalten und die Stadt für die Zukunft aufzustellen.

    In vielen Bereichen gestaltet die Stadt aktiv gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern ihre Zukunft und meistert die Herausforderungen der Zeit. In zahlreichen Vorhaben schließt sie die Menschen im Quartier mit Ideen und Anregungen in die Prozesse ein, um ihnen identitätsstiftend eine Heimat zu bieten, in der sie sich wohl fühlen. Jüngstes Beispiel ist der Masterplan Stadtbezirke, der die Außenbezirke lebens- und liebevoller werden lassen soll. Hier ist aktive Mitarbeit der Menschen vor Ort herzlich willkommen. Die soziale Komponente zu diesem Planwerk bildet schließlich das Stadtteil- und Quartierskonzept, das in diesem Jahr vom Rat verabschiedet wurde. In der Art eines genetischen Fingerabdrucks für alle 44 Stadtteile eröffnet das Konzept Perspektiven durch Netzwerke im sozialen Miteinander. Und genau das macht eine Stadt aus.

    Ein gutes Beispiel für die Beteiligung der Öffentlichkeit bietet auch die Sozial-Holding der Stadt. Als eines der innovativsten Pflegeunternehmen Deutschlands geht sie im generationsübergreifenden Zusammenleben im Quartier und in der Teilhabe am öffentlichen Leben für Seniorinnen und Senioren voran. Gemeinsam mit der Hochschule Niederrhein und der Wirtschaft entwickelt sie im Forschungsprojekt „Urban Life+“ neue Technologien für seniorengerechte Quartiere und in diesem Zusammenhang auch ein E-Scooter-Sharing als Modellprojekt für mobilitätseingeschränkte Menschen.

    Teilhabe am Leben und ehrenamtliches Engagement sind grundlegende Pfeiler im Miteinander einer Stadt. Ohne die vielen Menschen, die sich für unsere Stadt einsetzen, die ihre Freizeit opfern und für andere da sind, wäre unsere Stadt ein ganzes Stück ärmer. In einer zunehmend von Egoismus, Rücksichtslosigkeit und mangelndem Respekt und Achtung geprägten Gesellschaft verdienen sie großes Lob. Schließlich tragen sie als wichtige Säule der Gemeinschaft dazu bei, dass unsere Stadt funktioniert. Mein Dank gilt daher besonders den Bürgerinnen und Bürgern, die sich auf karitativem, sportlichem und kulturellem Gebiet, in Kirchen, Vereinen, Verbänden, Institutionen und Initiativen ehrenamtlich engagiert haben. Nicht zuletzt danke ich den Mitgliedern des Rates für die gute Zusammenarbeit und für ihr ehrenamtliches Engagement, sich für unsere Stadt einzusetzen. Kommune heißt Gemeinschaft. Sie funktioniert am besten, wenn sich viele daran beteiligen, ihre Stadt attraktiv zu gestalten, lebens- und liebenswert zu machen. Wir alle sind Stadt!

    Grund für Optimismus

    Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, schon dieser sicher nicht vollständige Rückblick und Ausblick zeigt, wie facettenreich sich das Leben in unserer Stadt darstellt. Und gerade angesichts der zahlreichen positiven Ansätze tun wir meiner festen Überzeugung nach wirklich gut daran, mit Zuversicht und einer gehörigen Portion Optimismus in die Zukunft zu blicken.

    Ganz in diesem Sinne bleibt mir, Ihnen allen ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Familien, Partnerinnen und Partnern, Freunde und Bekannten zu wünschen sowie einen stimmungsvollen Jahreswechsel. Gleichzeitig wünsche ich Ihnen und uns allen für das Jahr 2019 neben Erfolg vor allem Frieden, Gesundheit und Wohlergehen.

    Ihr

    Hans Wilhelm Reiners

    Oberbürgermeister

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  • Rat stimmt Vorgehensweise zum neuen Rathaus zu

    Rat stimmt Vorgehensweise zum neuen Rathaus zu

    Nächster Schritt: Planungswettbewerb startet im Januar.

    Der Rat der Stadt Mönchengladbach hat in seiner heutigen Sitzung (19. Dezember) mehrheitlich der geplanten Vorgehensweise der Verwaltung für den Bau des neuen Rathauses am Standort Rheydt zugestimmt.

    Beraten wurden: Wirtschaftlichkeitsberechnung, Rathaus und Verwaltung der Zukunft mg+, Raumbedarfsplanung, Wettbewerbsverfahren sowie die Organisationsstruktur und die Digitalisierungsstrategie für den Bau des neuen Rathauses.

    Die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, die von der STRABAG Property and Facility Services im Auftrag der Gemeindeprüfungsanstalt gpaNRW dargestellt wurde und zu einem positiven, wirtschaftlich machbaren Ergebnis für das neue Rathaus kommt, ist eine zentrale Entscheidungsgrundlage für die weitere Vorgehensweise. In einem nächsten Schritt startet die Stadt im Januar einen Planungswettbewerb, der mit einer Preisgerichtssitzung am 4. November 2019 münden soll. In dieser Sitzung soll die beste Lösung in städtebaulich-architektonischer sowie wirtschaftlicher und auch ökologischer Hinsicht ausgewählt werden.

    Die Überlegungen für das ‚Rathaus der Zukunft mg+ gehen auf einen Ratsbeschluss von 2017 zurück. Demzufolge sollen die Kernbereiche der Verwaltung am Rheydter Rathaus (Rathaus Rheydt, Karstadt-Gebäude und Grundstück Stadtsparkasse) konzentriert werden.

    Die Stadtverwaltung ist derzeit auf 26 Standorte verteilt, davon sind 13 im städtischen Eigentum und 13 Mietobjekte. Dezentral bleiben werden die Bezirksverwaltungsstellen, das Vitus-Center sowie die Standorte Rathaus Abtei und Wilhelm-Strauß-Straße. Bei den jetzigen Verwaltungsstandorten, die zu einer Kernverwaltung zusammengefasst werden sollen, gibt es derzeit einen Instandhaltungsrückstau von etwa 83 Millionen Euro. Bis zum Jahr 2044 würden sogar insgesamt rd. 199 Millionen Euro Sanierungs- und Betriebskosten anfallen (unter Berücksichtigung der Vermögenswerte), wenn die derzeitige Situation unverändert bliebe. Mit anderen Worten: Ein Neubau ist wirtschaftlicher als die Fortführung des Bestands.

    Das Rathaus der Zukunft mg+ soll – mit Blick auf die Wettbewerbsfähigkeit und den Fachkräftemangel im Öffentlichen Dienst – nicht nur attraktivere Arbeitsplätze, sondern auch besserte Verwaltungsabläufe und mehr Bürgerservice bieten. Ebenso soll der Online-Service kontinuierlich ausgebaut werden. Zudem setzt die Stadt mit der Zusammenführung mehrerer Verwaltungsstandorte darauf, die Rheydter Innenstadt spürbar zu beleben.

    Etwa 1.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Konzern Stadt sollen zum 1. Januar 2025 in dem Gebäudekomplex bestehend aus Allgemeinem Rathaus, Sozialem Rathaus und Technischem Rathaus untergebracht werden. Die Stadtsparkasse wird am Standort des Neuen Rathauses zwischen dem alten Rathaus und der Kommandantur integriert. Die Stadtteilbibliothek, ebenso Bestandteil des Gesamtkomplexes, bleibt in ihrer Größe am Standort bestehen. Ziel ist es jedoch, die Bibliothek noch stärker der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dies kann zum Beispiel durch die Integration in die geplante öffentliche Mall erfolgen. Sämtliche Aspekte sind Bestandteil des anstehenden Planungswettbewerbes.

    Die gesamte Baumaßnahme wird in zwei Abschnitten geplant: Nach dem Umbau des Karstadt-Gebäudes und des Alten Rathauses mit Neubauten folgt der Neubau auf dem derzeitigen Standort der Stadtsparkasse. Mit dem Umzugsmanagement für den ersten Bauabschnitt soll im Laufe 2020 begonnen werden. Bereits in der temporären Übergangsunterbringung, für die derzeit verschiedenen Alternativen geprüft werden, sollen möglichst viele Aspekte der Modernen Arbeitswelten umgesetzt werden, um sowohl die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Zuge der umfangreichen Change Management Maßnahmen in die „Neuen Arbeitsweisen“ einzuführen sowie Erfahrungen mit den „Modernen Arbeitswelten“ zu sammeln und im Prozess direkt umzusetzen.

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  • 2. Aktualisierung zur geplanten Bombenentschärfung am Montag (10.12.) in der Mönchengladbacher Innenstadt

    2. Aktualisierung zur geplanten Bombenentschärfung am Montag (10.12.) in der Mönchengladbacher Innenstadt

    Mitteilung der Stadt Mönchengladbach von Sonntag, 9. Dezember 2018, 15:00 Uhr.

    Wie bereits am Freitag (7.12.) berichtet, ist bei Arbeiten auf einem Baugrundstück an der Steinmetzstraße in der Mönchengladbacher Innenstadt eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Sie muss vom Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) der Bezirksregierung Düsseldorf entschärft werden. Die Entschärfung wird am Montag, 10. Dezember, um 20 Uhr durchgeführt. Bereits ab 15 Uhr werden Teile der Mönchengladbacher Innenstadt gesperrt und geräumt.

    Der Bereich im Radius von 300 Metern um die Fundstelle muss ab 15 Uhr vollständig geräumt werden. Das heißt: Alle Personen müssen diesen Bereich ab 15 Uhr verlassen. Hier darf sich auch niemand mehr in einem Gebäude aufhalten. Im Bereich von 300-500 Metern um die Fundstelle dürfen sich während der Entschärfung keine Personen im Freien aufhalten. Die Straßen im 500-Meter-Radius um die Fundstelle der Bombe werden am Montag ab 15 Uhr komplett gesperrt. Das bedeutet: Es gibt dann keine Möglichkeit mehr, in diesen Bereich hineinzufahren oder ihn zu verlassen.

    Für Rückfragen von betroffenen Anliegern ist am Montag ab 8 Uhr wieder die Bürgerhotline unter der Rufnummer (02161) 25 54321 erreichbar. Am Samstag gingen hier bereits rund 350 Anrufe ein.

    Informationen, Hinweise für Betroffene und Antworten auf häufig gestellte Fragen finden sich auf der Webseite www.notfallmg.de .
    Die Pressestelle der Stadt Mönchengladbach informiert die Öffentlichkeit über den Verlauf der Evakuierung und des Einsatzes auch über Facebook (www.facebook.com/Monchengladbach) und Twitter (https://twitter.com/StadtMG)

    300 Meter Radius:  

    Der Bereich im Radius von 300 Metern um die Fundstelle muss am Montag (10. Dezember) ab 15 Uhr vollständig geräumt werden. Das heißt: Alle Personen müssen diesen Bereich ab 15 Uhr verlassen. Hier darf sich auch niemand mehr in einem Gebäude aufhalten.

    Für die Bewohner in diesem, die keine andere Möglichkeit haben, den Bereich zu verlassen oder sich außerhalb des Bereiches aufzuhalten, sind ab 15 Uhr drei  Sammelpunkte für einen Bus-Transfer eingerichtet:

    Heinrich-Sturm-Straße (hinter dem Hbf Mönchengladbach) Sonnenhausplatz (Ecke Stepgesstraße) Bismarckstraße (Ecke Regentenstraße)

    Die Bewohner werden über einen kostenlosen Shuttle-Dienst in die Evakuierungszentren im Mathematisch Naturwissenschaftlichen Gymnasium (Rheydter Straße) im Schulzentrum Neuwerk (Nespeler Straße) gefahren. Nach der Entschärfung werden sie mit Bussen zu den Sammelpunkten zurückgebracht.

    Personen, die im 300-Meter-Radius wohnen und auf einen Krankentransport angewiesen sind, sollten sich über die eingerichtete Hotline 02161- 25 54321 (Montag, 10. Dezember ab 8 Uhr) melden. Für sie wird bei Bedarf ein Transport organisiert.

    500 Meter Radius: 

    Im Bereich von 300-500 Metern um die Fundstelle dürfen sich während der Entschärfung keine Personen im Freien aufhalten. Auch der Bereich im 500-Meter-Radius um die Fundstelle der Bombe wird am Montag ab 15 Uhr komplett gesperrt. Das heißt: es gibt keine Möglichkeit mehr, in diesen Bereich hineinzufahren oder ihn zu verlassen. Während der 300-Meter Bereich evakuiert wird, gilt für den 500-Meter-Bereich luftschutzähnliches Verhalten. Das heißt: Die Gebäude dürfen nicht verlassen werden.

    Schulen:  

    Die Grundschule Eicken ist die einzige Schule im Evakuierungsbereich. Der Nachmittagsunterricht und der OGATA- Bereich fallen aus. Die Schulgemeinde ist über die Schulleitung informiert.

    Der Nachmittagsunterricht im Math.-Nat.-Gymnasium und im Schulzentrum Neuwerk (Hauptschule und Gesamtschule) fällt aus, da dort Evakuierungszentren durch die Feuerwehr eingerichtet werden.

    Der Nachmittagsunterricht am Stift.-Hum. Gymnasium, am Gymnasium am Geroweiher und an der Hauptschule Stadtmitte fällt wegen der schwierigen Verkehrssituation in der Innenstadt aus.

    An weiteren Schulen kann es ab 15 Uhr zu Problemen bei der Heimfahrt der Schüler mit dem Bus geben: Berufskolleg Platz der Republik, Realschule Volksgarten, Realschule Geschwister-Scholl, Hauptschule Heinrich Lersch. Die Schulen sind informiert. Die Schulleitungen entscheiden, wie vorgegangen wird.

    Bei den umliegenden Grundschulen Montessori-Grundschule, Anton-Heinen, Carl Sonnenschein, Untereicken und Fasanenstraße sollte die Heimfahrt der Schüler problemlos verlaufen. Aber auch hier kann die Schulleitung entscheiden, wie mit dem Nachmittagsunterricht verfahren wird.

    Altenheime:  

    Im Radius von 300 Metern um die Bombenfundstelle befinden sich die Altenheime/Pflegeeinrichtungen Theresianum (Kaiser Straße 103) und Haus Bungeroth (Steinmetzstraße 35) mit einem zusätzlichen Gebäude für betreutes Wohnen in der Kleiststraße 8. Die Bewohner der Einrichtungen werden am Montag in den städtischen Altenheimen Eicken und Rheindahlen untergebracht und versorgt.

    Kindergärten:  

    Im 300 Meter Radius, der ab 15 Uhr geräumt werden muss, befinden sich die Kindertageseinrichtungen Kaiserstraß 50 (pro multis gGmbH) und Albertusstraße 56 (KiTa in MG e.V.)

    Im 500 Meter Radius, der ab 15 Uhr nicht mehr erreicht werden kann, befinden sich die Einrichtungen Goethestraße 19 (Mumm), Berliner Platz (Mumm) und Parkstraße 48 (pro Multis gGmbH).

    Die Eltern der betroffenen Einrichtungen werden gebeten, am Montagfrüh mit den Einrichtungsleitungen Kontakt aufzunehmen und abzustimmen, wann die Kinder abgeholt werden sollen/können.

    Umleitungen:  

    Die Straßen im 500-Meter-Radius um die Bombenfundstelle werden am Montag, 10. Dezember, um 15 Uhr komplett gesperrt. Das bedeutet: Es gibt dann keine Möglichkeit mehr, in diesen Bereich hineinzufahren oder ihn zu verlassen.

    Der gesperrte Bereich kann auf folgender Umleitungsstrecke umfahren werden:

    Breitenbachstraße, Bellstieg, Martinstraße, Bozener Straße, Badenstraße, Eickener Straße, Bergstraße, Schürenweg, Viersener Straße, Aachener Straße,  Hittastraße, Fliethstraße, Korschenbroicher Straße, Breitenbachstraße.

    Bitte beachten Sie, dass es wegen der Teilsperrung der Mönchengladbacher Innenstadt zu massiven Verkehrsbehinderungen kommen wird.

    Linienverkehr der NEW: 

    Die NEW verlegt ihren Zentralen Busbahnhof für die Entschärfung am Montag vom Europaplatz zum Folradplatz. Daher gilt am Montag ab 8 Uhr ein Haltverbot auf der Folradstraße, auf dem Folradplatz und an der Maurus-Ahn-Straße.

    Hinweise zu Fahrplanänderungen und Umleitungen im Linienverkehr der NEW gibt es ab Montagfrüh auf der Internetseite: www.new-mobil.de

    Bahnverkehr: 

    Der Hauptbahnhof Mönchengladbach liegt im Evakuierungsbereich, der am Montag, 10 Dezember, ab 19.45 Uhr komplett gesperrt ist.

    Ab 15 Uhr ist der Eingang Europaplatz (ZOB) gesperrt. Den Hauptbahnhof können Sie dann nur noch über den Eingang Platz der Republik betreten und verlassen.

    Ab 18 Uhr dient der Hauptbahnhof nicht mehr als Haltepunkt zum Ein- bzw. Aussteigen.

    Ab 19:45 Uhr bis zum Ende der Entschärfung ist der Hauptbahnhof komplett gesperrt.

    Informationen zum Bahnverkehr auf den betroffenen Strecken gibt es bei der Deutschen Bahn unter der Rufnummer 01806-996633

    Bettlägrige Personen: 

    Bettlägerige Personen, die innerhalb des evakuierenden Bereiches leben und auf einen Transport angewiesen sind, sollen sich über die eingerichtete Bürgerhotline unter der Rufnummer (02161) 25 54321 melden. Für sie wird bei Bedarf ein Krankentransport organisiert.  Die Bürgerhotline ist wieder am Montag, 10. Dezember, ab 8 Uhr erreichbar.

    Verwaltungsgebäude Vitus-Center:  

    Der Bürgerservice im Vitus-Center an der Goebenstraße (unter anderem Meldestelle) schließt am Montag bereits um 13 Uhr. Bürgerinnen und Bürger können sich in dringenden Angelegenheiten an die Meldestelle im Rathaus Rheydt (Markt 11) wenden.

    Weihnachtsmärkte:  

    Der Weihnachtsmarkt auf der Hindenburgstraße und auf dem Sonnenhausplatz bleibt am Montag, 10. Dezember, geschlossen. Die anderen Weihnachtsmärkte sind nicht betroffen.

    Einkaufszentrum Minto:  

    Das Einkaufszentrum Minto an der Hindenburgstraße befindet sich nicht im Evakuierungsradius. Die Geschäfte des Minto sind am Montag wie gewohnt von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Der Haupteingang des Einkaufszentrums (Eingang 4 / Richtung Alter Markt) kann jederzeit zum Betreten und Verlassen des Minto genutzt werden. Ab 15 Uhr ist das Parkhaus Minto wegen der Straßensperrungen nicht mehr erreichbar.

    Das Minto wird auch nach Schließung der Geschäfte geöffnet bleiben, um den Mönchengladbachern, die von der Evakuierung betroffen sind, einen Aufenthalt im Warmen zu bieten.
    Das Minto bleibt so lange geöffnet, wie es die Umstände der Entschärfung erfordern.

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  • Weltkriegsbombe muss am Montag (10. Dezember) in der Mönchengladbacher Innenstadt entschärft werden

    Weltkriegsbombe muss am Montag (10. Dezember) in der Mönchengladbacher Innenstadt entschärft werden

    Weitreichende Evakuierungsmaßnahmen und Straßensperrungen am Montag ab 15 Uhr notwendig.

    Bei Sondierungsarbeiten auf einem Baugrundstück an der Steinmetzstraße in der Mönchengladbacher Innenstadt ist am Freitagvormittag (7. Dezember) eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden, die vom Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) der Bezirksregierung Düsseldorf entschärft werden muss.

    Bei einer Einsatzbesprechung mit den beteiligten Sicherheitsbehörden wurde am Nachmittag entschieden, die Entschärfung am Montag, 10. Dezember, um 20 Uhr durchzuführen.

    Der Bereich im Radius von 300 Metern um die Fundstelle muss dafür am Montag (10. Dezember) ab 15 vollständig evakuiert werden. Das heißt: Alle Personen müssen diesen Bereich ab 15 Uhr verlassen. Hier darf sich auch niemand mehr in einem Gebäude aufhalten.

    Im Bereich von 500 Metern um die Fundstelle dürfen sich während der Entschärfung keine Personen im Freien aufhalten. Dies bedeutet, dass der Verkehr in der Mönchengladbacher Innenstadt weiträumig abgesperrt werden muss. Deshalb ist mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen.

    Wichtige Handlungsanweisungen:

    Im 300-Meter-Radius dürfen sich während der Entschärfung keine Personen – auch nicht in Gebäuden – aufhalten.

    Im Radius von 300 bis 500 Metern um die Fundstelle ist während der Entschärfung luftschutzmäßiges Verhalten vorgeschrieben. Das bedeutet: Wer sich in diesem Bereich aufhält, sollte geschlossene Gebäude nicht verlassen und die Fenster geschlossen halten.

    Hier finden Sie weitere Informationen zur Evakuierung des Innenstadtbereichs im Radius von 300 Metern am Montag, 10. Dezember, ab 15 Uhr:

    Im inneren Radius von 300 Metern befinden sich u.a. das Einkaufszentrum MINTO und der Kaufhof sowie folgende Altenheime/Pflegeeinrichtungen:

    Altenheim Theresianum, Kaiser Straße 103 (36 Betten) und die Pflegeeinrichtung Haus Bungeroth, Steinmetzstraße 35 (70 Betten) mit einem zusätzlichen Gebäude für betreutes Wohnen in der Kleiststraße 8 (13 Plätze).
    Die Heimleitungen werden aktuell durch die Feuerwehr informiert, die zugleich auch Kontakt zu Altenheimen und Pflegeeinrichtungen für Unterbringungsmöglichkeiten untersucht.
    Bettlägerige Personen bzw. Angehörige, die auf einen Transport angewiesen sind, sollen sich über die eingerichtete Hotline 02161- 25 54321 (Samstag: 8. Dezember, 12-15 Uhr, und Montag, 10. Dezember ab 8 Uhr) melden.

    Kindertagesstätten und Schulen

    Hier informiert die Stadt aktuell die Leitungen der Kitas und Schulen, die am Montag, 10. Dezember, bis 15 Uhr geräumt sein müssen. Dies gilt auch für die im Evakuierungsbereich angesiedelten LENA-Gruppen.

    Hauptbahnhof:

    Im Evakuierungsbereich liegt der Hauptbahnhof Mönchengladbach, der ab 19.45 Uhr komplett gesperrt ist.
    Wichtig: Ab 18 Uhr dient der Hauptbahnhof nicht mehr als Haltepunkt zum Ein- bzw. Aussteigen.
    Ab 15 Uhr ist der Eingang am Europaplatz (ZOB) gesperrt (nur Ausgang möglich).
    Weitere Infos unter der zentralen Rufnummer der Bahn 0186- 699 66 33.

    Sammelpunkte für die Bewohner im Evakuierungsradius (300 Meter).
    Für die Bewohner in dem zu evakuierenden Bereich werden ab 15 Uhr folgende Sammelpunkte für einen Bus-Transfer eingerichtet:

    Zentraler Omnibusbahnhof (ZOB) am Europaplatz Sonnenhausplatz/Bereich Stepgesstraße Bismarckstraße/ Ecke Regentenstraße

    Die Bewohner werden über einen kostenlosen Shuttle-Dienst zu folgenden Einrichtungen gefahren:

    Math.Nat.-Gymnasium

    Schulzentrum Neuwerk, Nespeler Straße

    Telefonische Auskunft

    Für Rückfragen von betroffenen Anliegern wird die Stadtverwaltung eine Bürgerhotline einrichten. Sie ist unter der Rufnummer 02161 25 54321 am Samstag (8. Dezember) von 12 bis 15 Uhr, und am Montag (10. Dezember) ab 8 Uhr erreichbar.

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  • In Rheindahlen starten Ermittlungen passiver Schallschutzmaßnahmen aufgrund neuer Gewerbegebiete

    In Rheindahlen starten Ermittlungen passiver Schallschutzmaßnahmen aufgrund neuer Gewerbegebiete

    Die Ansiedlung der beiden Logistikunternehmen Amazon und Reuter im Gewerbegebiet Rheindahlen hat Auswirkungen auf den Verkehr.

    Über entsprechende Maßnahmen zur Lenkung des zu erwartenden zusätzlichen Verkehrsaufkommens berichtete jetzt die Verwaltung sowohl in der Sitzung der Bezirksvertretung West als auch im Planungs- und Bauausschuss.

    Das Verkehrsaufkommen aus dem neuen Gewerbegebiet wird größtenteils über die umliegenden Umgehungsstraßen abgewickelt, wobei der Schwerlastverkehr ausschließlich über die Ortsumgehungen um Rheindahlen geführt wird.
    Dies soll durch zusätzliche Verkehrslenkungsmaßnahmen erreicht werden.

    Copyright: WFMG/Zillmanns

    Der Ortskern von Rheindahlen ist bereits heute für den Lkw-Durchgangsverkehr gesperrt.
    Konkret wird der Verkehr aus dem Gewerbegebiet über einen neuen Bypass am Kreisverkehr Erkelenzer Straße vorbei über einen angebauten dritten Fahrstreifen auf die B 57 geführt. Hierfür sind Anpassungen an den Knotenpunkten und der Signalsteuerung nötig.

    Auch die Signalanlagen auf der Landesstraße 370 werden auf die zunehmenden Verkehrsstärken hin optimiert, teilweise mit geringfügigen Markierungsarbeiten.
    Durch die neue Signalanlage an der Stadtwaldstraße / Am Baumlehrpfad entsteht eine sicherer und leistungsfähiger Knotenpunkt.
    Die Maßnahmen sollen bereits 2019 umgesetzt werden.
    Durch neue Haltestellen im Gewerbegebiet und an der Erkelenzer Straße mit verbesserter Anbindung an das Liniennetz des ÖPNV wird für Beschäftigte und Besucher zudem zu einer umweltfreundlichen Erschließung des neuen Gewerbegebietes beigetragen.

    Entlang der Straßen, die vom erhöhten Verkehrsaufkommen betroffen sind, werden den Anwohnern Angebote zur Sanierung ihrer zur Straßenseite liegenden Fenster gemacht. Voraussetzung dafür  ist, dass die Lärmpegel überhöht sind.

    Im nächsten Jahr werden durch ein externes Gutachterbüro an allen laut Prognoseberechnung in Frage kommenden Wohngebäuden die erforderlichen Schallschutzmaßnahmen ermittelt.
    Die vom Lärm betroffenen Anwohner erhalten ein Anschreiben mit weiteren Informationen.
    Nach Berücksichtigung der prognostizierten Verkehrsmengen kommen diese Prüfungen an Gebäuden bei einem ermittelten Lärmpegel von über 70 Dezibel tagsüber und über 60 Dezibel in der Nacht in Frage.
    Im Anschluss daran folgen an den Gebäuden, die noch nicht den erforderlichen Lärmschutz aufweisen, das Einholen von Handwerkerangeboten durch die Eigentümer und die Erstattung der passiven Schallschutzmaßnahmen.
    Von den Lärmpegeln betroffen sind vor allem die Gebäude entlang der B57, der L 370 und der Gladbacher Straße.

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