Autor: PMG

  • Bildungsportal MG geht an den Start

    Bildungsportal MG geht an den Start

    Wer einen KiTa-Platz sucht oder mehr über Angebote im Ganztag und Fortbildungsmaßnahmen erfahren möchte, kann ab sofort unter www.stadtmg.de/bildung viele Informationen rund um das Thema Bildung in Mönchengladbach abrufen.

    Das Bildungsportal MG komprimiert die Angebote von der frühkindlichen Bildung bis zur Erwachsenenbildung und soll Nutzerinnen und Nutzern die Möglichkeit geben, sortiert nach Themenbereichen zum Fachbereich der Stadt oder zu entsprechenden Institutionen schnell ein entsprechendes Angebot zu finden.
    Das Portal soll unter dem Begriff „Lebenslanges Lernen“ sowohl Familien mit Kindern als auch Jugendliche, Erwachsene und Fachkräfte in der Beratung unterstützen.
    Das Bildungsportal MG wurde vom Team Kommunales Bildungsmanagement des Fachbereichs Schule und Sport der Stadt Mönchengladbach konzipiert und wird aus Projektmitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Europäischen Sozialfonds gefördert.

    1 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Mönchengladbach bietet neues Duales Studium Verwaltungsinformatik an

    Mönchengladbach bietet neues Duales Studium Verwaltungsinformatik an

    Wer Lust auf eine krisenfeste, sichere und zukunftsgerichtete Ausbildung hat, kann sich jetzt bei der Stadt Mönchengladbach für das Duale Studium Verwaltungsinformatik bewerben.
    Der Bachelor-Studiengang, der ab Herbst 2020 erstmalig in Kooperation mit der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW (FHöV) angeboten wird, dauert drei Jahre.

    Den Studierenden werden eine hochwertige Begleitung in der Ausbildung, sehr gute Übernahmeperspektiven, interessante Aufgaben sowie eine Ausbildungsvergütung von aktuell rund 1.300 Euro brutto geboten.
    In den Theoriephasen besuchen die Studierenden die FHöV am Standort Köln , in den Praxisphasen können sie bei der Stadtverwaltung verschiedene Aufgaben und ihr späteres Arbeitsumfeld kennenlernen.

    Ziel des Studiengangs ist der Erwerb von Fachwissen und Methodenkompetenzen zur Mitgestaltung und Umsetzung von Digitalisierungsprozessen in der Kommunalverwaltung. Neben dem Schwerpunkt IT mit den Modulen Grundlagen der Informatik, IT-Anwendungsentwicklung und IT-Management stehen auch Rechts-, Verwaltungs-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.

    Ab sofort können sich Interessenten auf der Webseite stadtmg.de/karriere bewerben.
    Bewerbungsfrist ist der 2.Oktober 2019. Weitere Informationen – auch zu weiteren Ausbildungs- und Studienangeboten ab Sommer 2020 findet man unter stadtmg.de/ausbildung.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • E-Scooter-Sharing startet Anfang Juli in Mönchengladbach

    E-Scooter-Sharing startet Anfang Juli in Mönchengladbach

    Mit Beschluss des Bundesrates sind die E-Scooter nun auch auf deutschen Straßen zugelassen.

    In Mönchengladbach beginnt Anfang Juli eine einjährige Probephase, um diese neue Mobilitätsform für Kurzstrecken zu testen.
    Insgesamt 100 E-Tretroller werden von der NEW und einem externen Partner für das Stadtgebiet zur Verfügung gestellt.

    „Wir wollen in dieser Probephase austesten, inwieweit dieses Angebot angenommen wird und welche Auswirkungen es im Straßenverkehr gibt. E-Scooter sind eine gute Alternative, wenn es darum geht, die letzten Meter einer Strecke komfortabel, emissionsfrei und geräuschlos zu überbrücken – beispielsweise vom Arbeitsort zur nächsten Bushaltestelle“, so Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin.

    Die Startgebühr beträgt ein Euro. Jede Minute kommen weitere 15 Cent hinzu, die Abrechnung erfolgt ebenfalls im Minutentakt.
    Eine Stunde kostet demnach 10,- Euro.

    Im Gegensatz zu den bereits etablierten Sharingangeboten in der Stadt handelt es sich bei den E-Tretrollern um ein so genanntes „Freefloating-System“.
    Das heißt: Die Scooter können überall abgestellt werden.
    Die Abstellorte der bis zu 20 km/h schnellen Fahrzeuge können via GPS und „Wheesy App“ der NEW ermittelt werden. Das Sharing-Angebot kann mit der App freigeschaltet werden.

    Drei Servicemitarbeiter der NEW kümmern sich um die Verteilung der Scooter, wenn sich das Angebot zu sehr auf einen Stadtteil konzentriert oder Tretroller nur schwer beziehungsweise gar nicht mehr zu finden sind. Das Angebot soll flächendeckend in der Stadt verfügbar sein.
    „Die Roller können auch über die Stadtgrenze hinaus genutzt werden, müssen aber in der Mobilitätszone wieder abgelegt werden“, erklärt Tafil Pufja, Geschäftsführer der NEW Re GmbH.

    Fußgängerzonen und Parkanlagen sind als Abstellorte nicht erlaubt. „Hier ist eine Nutzung gesetzlich verboten“, so Pufja.

    Gebucht werden die E-Scooter über die „Wheesy App“ der NEW.
    Im Februar startete die NEW mit ihrem elektromobilen Carsharing-Angebot.
    Eine Station wurde bereits am Mönchengladbacher Hauptbahnhof eingerichtet, eine weitere Station soll noch im Sommer am Rheydter Hauptbahnhof aufgebaut werden.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Meldung: Mönchengladbach blüht auf.

    Meldung: Mönchengladbach blüht auf.

    Nicht nur die städtische Tochter mags sorgt mit ihrem Stauden- und Blumenwiesenprogramm für eine „aufblühende Stadt“, sondern auch die Stadt selbst: Ergänzend zur Begrünung öffentlicher Flächen werden jetzt in Kooperation mit der mags in einem Pilotprojekt Blumenkübel als zusätzliches und stadtgestalterisches Möblierungselement im öffentlichen Raum aufgestellt. Um die Aufenthaltsqualität weiter zu verbessern, wird es darüber hinaus entsprechende Sitz- und Liegemöglichkeiten geben. Zum Projektstart am 6. Juni werden im Rahmen einer Testphase die drei Standorte Rheydter Marktplatz, Hindenburgstraße und Geropark „bespielt“.

    Aufgestellt werden 20 ca. ein Meter hohe, im Sommer mit Blütenstauden und im Winter mit immergrünen Pflanzen, bestückte große Blumenkübel. Auf der Hindenburgstraße werden die Blumenkübel in den Eingangsbereichen der Stephanstraße, Friedrichstraße, Albertusstraße, Wallstraße und Kapuzinerstraße aufgestellt, in Rheydt in Brunnennähe. Darüber hinaus kommen am Rheydter Marktplatz auf der Rasenfläche der Tiefgaragenüberdeckelung und im Geropark auf der nördlichen Seite des Geroweihers insgesamt zehn Sitz- und Liegemöbel, sogenannte ENZIs, in den Farben Blau und Orange zum Einsatz. „Wir wollen die Verweilqualität im öffentlichen Raum weiter verbessern. Wir haben Vorschläge aus der Bürgerschaft aufgenommen und uns von gelungenen Beispielen aus anderen Städten inspirieren lassen“, so Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin. „Eine blühende Stadt bleibt im Gedächtnis. Die Begrünung öffentlicher Flächen macht eine Stadt nicht nur lebenswerter, sondern leistet auch einen positiven Beitrag zum Stadtklima.“

    Weitere Standorte im Stadtgebiet auf öffentlichen Plätzen und in Grünanlagen sollen nach einer erfolgreichen Testphase hinzukommen.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Dr. Bonin: „Unser Qualitätdanspruch wird umgesetzt“

    Dr. Bonin: „Unser Qualitätdanspruch wird umgesetzt“

    Und wieder bleibt der preisgünstige Wohnraum auf der Strecke. Die SPD stimmte zu.

    Der Rat der Stadt hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, der WoBau Swiss GmbH mit dem Architekturbüro Bolzen + Mehring den Zuschlag für das neue Wohngebiet zwischen Stationsweg und Grottenweg zu erteilen. 2018 hatte die Entwicklungsgesellschaft der Stadt Mönchengladbach (EWMG) das Areal für die Stadt und die Kirchengemeinde St. Maria Empfängnis entsprechend der Vorgaben des Bebauungsplanes 778/N ausgeschrieben. Gesucht wurde ein Investor, der auf dem rund 8.000 Quadratmeter großen Areal in Mönchengladbach-Venn Wohnraum für alle Generationen realisiert. Insgesamt entstehen am Grottenweg 23 neue Wohneinheiten mit hoher Lebens- und Aufenthaltsqualität dank diverser Grünflächen im Quartier.

    Kein Platz für sozial schwache Bürger…

    Das Siegerteam überzeugte nicht nur die Fachjury, bestehend aus Politik, Fachverwaltung und EWMG, sondern auch die Ratsmitglieder mit dem wirtschaftlich besten Angebot, den städtebaulichen Plänen und der Architektur.

    WoBau Swiss mit Bolzen + Mehring konnten sich gegen sechs weitere Bewerber durchsetzen. Die Entwürfe sehen den Vorgaben entsprechend Einzel- und Doppelhäuser sowie großzügige Wohnungen in drei Mehrfamilienhäusern vor. Die Häuser gruppieren sich um einen zentralen Quartiersplatz als Ort der Begegnung. Daneben bieten Gärten und versetzt angeordneten Balkone einen individuellen Rückzugsort. Das Architekturbüro arbeitet mit natürlichen Materialien wie Holzelementen und begrünten Dächern. „Es ist gut, dass wir mit WoBau Swiss GmbH einen Partner gefunden haben, der dieses Gebiet auch im Sinne unseres Qualitätsanspruches umsetzen wird. Das vorausgegangene Bebauungsplanverfahren zwischen 2016 und 2018 hat gezeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger in Venn die Entwicklung ihres Ortes aktiv verfolgen. Umso mehr freut es mich, dass wir jetzt dieses gemeinsam entwickelte Quartier entstehen sehen werden“, fasst Dr. Gregor Bonin, Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter, den Entwicklungsprozess zusammen. „Das ist ein weiterer Baustein, um dringend benötigten Wohnraum zu schaffen“, so Dr. Ulrich Schückhaus, Vorsitzender der EWMG-Geschäftsführung. „Wir brauchen Wohnbauflächen im gesamten Stadtgebiet, denn die Nachfrage ist ungebrochen hoch.“

    Venn ist ein idealer Standort für Familien ebenso wie für Berufstätige und Rentner. Man ist schnell im Grünen, aber auch auf der Autobahn. Kita und Grundschule befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft. Zudem können Besorgungen für den täglichen Bedarf zu Fuß erledigt werden, denn das nahegelegene Gebiet um die Kirche St. Maria Empfängnis entwickelt sich immer stärker zu einem Zentrum. Auf dem Bau-Areal befinden sich aktuell ein öffentlicher Bolz- und Spielplatz. Ein verkleinerter Teil der Spielfläche bleibt dort erhalten, die Stadt wird aber zusätzlich an zentraler Stelle einen neuen und größeren Spielplatz für ganz Venn schaffen.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Rat beschließt Aufhebung der Geschwister-Endepohl-Stiftung

    Rat beschließt Aufhebung der Geschwister-Endepohl-Stiftung

    Der Rat der Stadt hat in seiner heutigen Sitzung (29. Mai) die Aufhebung der Geschwister-Endepohl-Stiftung beschlossen. Die mehr als 50 Jahre alte Stiftung wurde gegründet, um gemäß Satzung von 1961 ältere und hilfsbedürftige Kaufleute, Witwen und Kinder in Rheydt zu unterstützen. Bisher hat die Stadt die unselbstständige Stiftung verwaltet, konnte aber den Stiftungszweck seit Jahren nicht mehr auf Dauer erfüllen, da nach heutiger Rechtslage ein Anspruch auf Sozialleistungen zur Existenzsicherung besteht und etwaige Ansprüche durch Stiftungsleistungen gemindert werden. Die Prüfung alternativer Lösungen zur Erfüllung des Stiftungszwecks blieb ohne Ergebnis.

    Das Stiftungsvermögen in Höhe von etwa 61.300 Euro soll jetzt für eine Anschlussfinanzierung des Quartiersmanagements Rheydt und insbesondere für das Leerstandsmanagement in Rheydt eingesetzt werden. „Der Stiftungszweck war für Menschen in Rheydt gedacht. Insofern haben wir eine Verwendung des Betriebsvermögens mit einem direkten Bezug zum Stadtteil gesucht und mit der Sozialen Stadt Rheydt gefunden. Ich bin überzeugt, dass das auch im Sinne der Stiftungsgründer ist“, so Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners. Die Gelder stehen im Programmgebiet „Soziale Stadt Rheydt“ im Jahr 2021 und gegebenenfalls im Jahr 2022 zur Verfügung.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Europa: Ergebnis für Mönchengladbach

    Europa: Ergebnis für Mönchengladbach

    Wahlbeteiligung von 54,85 Prozent

    Die Europawahl am heutigen Sonntag, 26. Mai, hat nach der Stimmzählung vorläufiges Ergebnis:
    Die CDU erhielt 30.600 Stimmen und damit 29,89 Prozent (Europawahl 2014: -9,37 Prozent),
    die SPD kam auf 16.469 Stimmen und 16,09 Prozent (-14,63),
    die FDP erhielt 7.215 Stimmen, was 7,05 Prozent ausmacht (+2,79).
    Bündnis 90 / Die Grünen kommen auf 23.257 Stimmen und 22,72 Prozentpunkte (+14,08),
    Die Linke erhält 4.514 Stimmen und 4,41 Prozent (-0,39),
    die AfD 8.868 Stimmen und 8,66 Prozent (+3,55) und
    Die PARTEI 2.685 Stimmen und 2,62 Prozent (+1,73).

    Der Rest der Stimmen (8,55 Prozent) verteilt sich auf die sonstigen Parteien und Wählergruppen, die zur Europawahl in Deutschland angetreten waren. Um 21.50 Uhr waren die Ergebnisse aller Wahllokale in 180 Stimmbezirken für die Europawahl ausgezählt.

    Rund 1.700 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer zählten die Stimmen aus.
    Von den 188.522 wahlberechtigten EU-Bürgern gaben 103.412 ihre Stimme ab. Das ist eine Wahlbeteiligung von 54,85 Prozent (Vergleich 2014: 45,1 Prozent), die damit weiterhin niedrig ist, aber deutlich besser als bei der letzten Europawahl war. „Die Wahlbeteiligung zeigt, dass die Wähler verstanden haben, was auf dem Spiel steht für die europäische Idee. Die Wahlbeteiligung ist zwar deutlich höher als bei der letzten Europawahl, aber hier ist auch noch viel Luft nach oben“, so Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, der sich als Wahlleiter bei allen Wahlhelfern für ihren Einsatz bedankt.

    Ungültig waren 1.042 Stimmen.
    Insgesamt 23.245 Briefwahlanträge gingen zur Europawahl ein.
    2014 waren es 19.500. Auf der Homepage der Stadt Mönchengladbach www.moenchengladbach.de werden die Wahlergebnisse detailliert präsentiert.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Johannes-Cladders-Platz offiziell eröffnet

    Johannes-Cladders-Platz offiziell eröffnet

    Am Sonntag (19. Mai) ist passend zum Internationalen Museumstag 2019 der Johannes-Cladders-Platz vor dem Eingang des Museums Abteiberg eingeweiht worden. Angeregt wurde die Bezeichnung durch den Kulturausschuss der Stadt.

    Cladders war von 1967 bis 1985 Direktor des damals noch Städtischen Museums Mönchengladbach. Neben dem, was er für die Sammlung des Museums in diesen Jahren getan hat, war er auch Hauptinitiator für den Bau des Museums Abteiberg. Seine Idee von einem zeitgemäßen Museum in der Funktion eines Gesamtkunstwerks wurde hier umgesetzt. 1982 wurde dieses Mammutprojekt eröffnet, das die Stadt und ihre Reputation, aber auch die globale Kunst und Architektur revolutionierte.

    Auch die Entwicklung des Platzes war ein Prozess. Viele Menschen, wie unter anderem der Museumsverein, haben sich dabei eingebracht und das Ergebnis kann sich sehen lassen, sagt Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners: „Der helle, offene Platz mit dem markanten Stadtmauerhaus in klarer, geometrisch strukturierter Form, das sich harmonisch in die bestehende Bebauung einfügt, ist ein richtiges Highlight. Und Cladders hätte Freude an der markanten Brücke, die optisch viel stärker als früher auf den von ihm geplanten Haupteingang weist.“

    Auch in Zukunft soll der Platz bei Veranstaltungen immer wieder mit einbezogen und als Kulturraum genutzt werden.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Ausbau des Straßennetzes für das Gewerbegebiet Rheindahlen

    Ausbau des Straßennetzes für das Gewerbegebiet Rheindahlen

    Der Ausbau ist mit den Bauarbeiten zur Verbreiterung der Erkelenzer Straße (L370) um eine zusätzliche Fahrspur gestartet.
    Zwischen dem Landesbetrieb Straßen.NRW und der Stadt Mönchengladbach gibt es eine Verwaltungsvereinbarung zum Ausbau der Straßen im Umfeld des Gewerbegebietes. Demnach wird längs der Erkelenzer Straße ein „Bypass“ vom Kreisverkehr bis zur Kreuzung mit der B57 gebaut. Durch diesen „Bypass“ sollen die Schwerlastverkehre direkt auf die B57 geleitet werden. Darüber hinaus wird die Kreuzung L 370 / Stadtwaldstraße in Höhe Am Baumlehrpfad umgeplant und mit einer Ampelanlage ausgestattet. Der derzeitige Linksabbiegefahrstreifen von der Stadtwaldstraße auf die Autobahn A61 Richtung Koblenz wird verlängert. Außerdem werden die Steuerungen von Ampeln entlang der Strecke angepasst, um den Verkehrsfluss zu verbessern. Der Linksabbieger von der Erkelenzer Straße in die B57 Richtung Erkelenz wird mit zwei Fahrstreifen angelegt. Die Fertigstellung der Baumaßnahmen ist für Oktober 2019 vorgesehen.

    Damit die Unternehmen im Gewerbegebiet gut erreichbar sind, wird auch der öffentliche Nahverkehr ausgebaut. Am Kreisverkehr Erkelenzer Straße werden zwei Bushaltestellen für die Linien 017 und SB 81 eingerichtet. Die Planung sieht in Richtung B57 eine Haltestelle für einen Gelenkbus und in Richtung Ortszentrum eine Busbucht vor. Die Verlängerung von bestehenden Buslinien mit Startpunkt MG-Hauptbahnhof und Rheydt-Hauptbahnhof über die Hilderather Straße zur neuen Haltestelle auf dem Hamburgring wird derzeit in Abhängigkeit von den künftigen Schichtzeiten entwickelt. Bereits zum letzten Fahrplanwechsel wurde eine zusätzliche Fahrt der RB 34 morgens um 5:42 Uhr aus Mönchengladbach und 5:12 Uhr aus Wegberg kommend umgesetzt. Darüber hinaus ist die Erreichbarkeit des Gewerbegebietes auch durch den Bahnanschluss Mönchengladbach – Dalheim gewährleistet. Die Einrichtung der zwei neuen Bushaltestellen ist für Herbst 2019 geplant.

    „Wenn die Logistikzentren von Amazon und Reuter ihren Betrieb aufnehmen, muss die Infrastruktur den zunehmenden Verkehren angepasst werden. Der Straßenausbau, Veränderungen in der Verkehrsführung und auch neue Angebote im öffentlichen Personennahverkehr sollen die Verkehrsströme entsprechend lenken“, erklärt Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin. Um die verkehrlichen Auswirkungen besser abschätzen zu können, wurde bereits im Vorfeld eine Verkehrsuntersuchung durchgeführt. Laut Verkehrsprognose ist auf der L370 Richtung Anschlussstelle A61/Rheydt mit einer Mehrbelastung an Fahrzeugen zu rechnen. Auf der B57 Richtung Erkelenz und Richtung Nordpark und auf der Hardter Straße (L39) sind ebenfalls Verkehrssteigerungen zu erwarten. Nach Fertigstellung des gesamten Gewerbegebietes (inkl. der bestehenden Betriebe, Amazon, Reuter und weiteren Unternehmen) werden für das Straßenstück vom Kreisverkehr zur B57 in den Spitzenstunden vormittags Zusatzverkehre aus dem Gewerbegebiet von rund 50 Kfz/Std. und nachmittags rund 150 Kfz/Std. aus dem Gewerbegebiet erwartet. Die angegebenen Zahlen beziehen sich auf die jeweils stärkste Morgen- oder Nachmittagsstunde und sind im Verlauf des Tages zum Teil deutlich geringer. Die Prognose bezieht sich darüber hinaus auf Maximalwerte zu saisonalen Spitzenzeiten wie das Weihnachtsgeschäft. Der Erfolg der Baumaßnahmen wird nach Fertigstellung mit einem Verkehrsmonitoring kontrolliert.

    Der Ortskern Rheindahlen bleibt für durchfahrende LKW gesperrt. Für Schwerlastverkehre, die das neue Logistikzentrum von Amazon anfahren und noch nicht abgefertigt werden können, wird eine Wartezone für 16 LKW eingerichtet. „Wildes Parken im Umfeld des Gewerbegebietes ist damit hoffentlich ausgeschlossen“, erklärt Bezirksvorsteher Arno Oellers. „Darüber hinaus hat Amazon im Gespräch bestätigt, dass von Mönchengladbach aus keine Direktkunden bedient werden“, fügt Dr. Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer der städtischen Wirtschaftsförderung (WFMG), hinzu. In Mönchengladbach plane Amazon zunächst 1.000 unbefristete, neue Arbeitsplätze in der Stadt zu schaffen. „Erfahrungsgemäß wird diese Zahl bis zum Vollbetrieb sowie in der Vorweihnachtszeit noch deutlich steigen.“ Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Logistikzentrums steht ein Parkhaus zur Verfügung, das gleichzeitig als Lärmschutz für die nahegelegenen Wohngebiete dient.

    Bürgerinnen und Bürger, die entlang der B57, der L 370 und der Gladbacher Straße wohnen, haben gegebenenfalls Anspruch auf zusätzlichen Lärmschutz. Durch ein externes Gutachterbüro werden an allen laut Prognoseberechnung in Frage kommenden Wohngebäuden die erforderlichen Schallschutzmaßnahmen wie die Sanierung der zur Straßenseite liegenden Fenster ermittelt. Die vom Lärm betroffenen Anwohner haben bereits ein Anschreiben mit weiteren Informationen erhalten. In einer zweiten Ausbaustufe soll dann zu einem späteren Zeitpunkt nach Vorgaben des Landesbetriebes Straßen.NRW der vierstreifige Ausbau der B57 vom Knotenpunkt B57 / L370 bis südlich über den Knotenpunkt B57/ K10 erfolgen. Die Bezirksvertretung West wurde am 20. November 2018 von der Maßnahme in Kenntnis gesetzt, der Planungs- und Bauausschuss am 4. Dezember 2018.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Auszeichnungen für großes ehrenamtliches Engagement

    Auszeichnungen für großes ehrenamtliches Engagement

    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners hat im Rahmen einer Feierstunde im Rathaus Abtei drei Bürger, die sich über viele Jahre ehrenamtlich in unterschiedlichen Projekten und Institutionen engagiert haben, geehrt:

    Ulrich Sieberichs, Dieter Wolf und Wilfried Schaefer.

    „Bürgerschaftliches Engagement trägt zum sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft bei. Es fördert die gesellschaftliche Teilhabe. Für eine lebendige Demokratie ist ein Engagement wie ihres unverzichtbar. Es wird vor allem dort benötigt, wo Menschen Hilfe und Unterstützung brauchen, denn freiwillige Helferinnen und Helfer sorgen neben den professionellen Angeboten für Menschlichkeit und ein gutes Miteinander in der Gesellschaft“, betonte Reiners in seiner Ansprache.

    Ulrich Sieberichs ist vom Bundespräsidenten für sein jahrzehntelanges kulturelles Engagement in Rurich und Mönchengladbach-Hardt mit der Verdienstmedaille ausgezeichnet worden. Egal ob als Nikolaus oder St. Martin, im Musikverein Rurich oder in der Hardter Blaskapelle: „Ulrich Sieberichs ist ein Vorbild an Engagement und Zuverlässigkeit“, so die Begründung für die hohe Auszeichnung.

    Auf sportlichem Gebiet ist seit vielen Jahren Dieter Wolf unterwegs, dem OB Reiners das vom Bundespräsidenten verliehene Verdienstkreuz am Bande überreichen konnte. Wolf setzt sich fast sein ganzes Leben lang für die Leichtathleten im 1. FC Mönchengladbach 1894 e.V. ein und engagiert sich darüber hinaus auf Stadt- und Verbandsebene.
    Dieter Wolf hat nicht nur die Leistungssportler über Jahrzehnte trainiert, sondern auch die ganz Jungen behutsam an den Sport herangeführt. Schon 1980 erhielt er vom Leichtathletik-Verband Nordrhein die Ehrennadel in Gold. 1986 wurde ihm vom Deutschen Leichtathletik-Verband die Ehrennadel in Silber und 1996 die Ehrennadel in Gold verliehen. Die Stadt Mönchengladbach zeichnete ihn 2007 mit der Ehrennadel aus.

    Wilfried Schaefer, der seit 1985 in der Geschäftsführung des Orts- und Heimatverein Rheydt-Pongs tätig ist, wurde mit der Ehrennadel der Stadt Mönchengladbach ausgezeichnet. Er sorgt für die Bepflanzung der Blumenkübel im Ort, ist maßgeblich an der Organisation des Pongser Dorffestes und anderer Feiern beteiligt. Außerdem ist Schaefer Gründungsmitglied des HSV Rheydt 1969 e.V., dessen Vorstand er seit mehr als 30 Jahren angehört.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • OB Reiners: Der öffentlich geförderte Breitbandausbau beginnt – für ausgesuchte Adressen

    OB Reiners: Der öffentlich geförderte Breitbandausbau beginnt – für ausgesuchte Adressen

    Insgesamt 909 unterversorgte Adressen, darunter Privathaushalte, Gewerbebetriebe und Institutionen, erhalten einen zukunftsfähigen Glasfaseranschluss.

    Im Gegensatz zu kupferbasierten Anschlüssen gibt es bei reinen Glasfaseranschlüssen keine Geschwindigkeitsbegrenzung. „Der reine Glasfaseranschluss bis ins Haus ist Voraussetzung, um heute und in Zukunft alle Annehmlichkeiten und Möglichkeiten des digitalen Zeitalters nutzen zu können. Wir haben jetzt die Möglichkeit, mit einem Förderprojekt die unterversorgten Haushalte an das Zukunftsnetz anschließen zu können, damit diese nicht abgehängt werden“, erklärt Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners.

    Deutsche Glasfaser hat in einem europaweiten Vergabeverfahren das wirtschaftlichste Angebot abgegeben und den Zuschlag erhalten. Das Unternehmen baut in Mönchengladbach bereits privatwirtschaftlich rund 8.500 Anschlüsse für Privatkunden und 650 Unternehmen in Gewerbegebieten.
    In den kommenden Monaten werden über eine Strecke von mehr als 160 Kilometern Glasfaserkabel verlegt. „Wir freuen uns, dass wir bei einem weiteren europaweiten Ausschreibungsverfahren überzeugen konnten“, sagt Deutsche Glasfaser-Geschäftsführer Peter Kamphuis. „Wir bedanken uns herzlich für das Vertrauen aller Beteiligten. Es motiviert uns, Mönchengladbach gemeinsam fit für die digitale Zukunft zu machen.“ In einem entsprechenden Anschreiben wurden die betroffenen Haushalte bereits über den kostenfreien Anschluss informiert.

    Gefördert werden Gebiete mit einer Unterversorgung von weniger als 30 Mbit/s im Download. Da ein solcher Netzausbau für Mönchengladbach und viele anderen Kommunen und Gemeinden aus eigener Kraft finanziell kaum zu leisten ist, haben die Bundes- und Landesregierung Fördermittel zur Verfügung gestellt. Die Fördersumme beträgt rund 7,4 Millionen Euro. 50 Prozent der Finanzierung übernimmt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), den anderen Teil stellt das Land Nordrhein-Westfalen über das Wirtschaftsministerium (MWIDE) zur Verfügung. Das BMVI hat die atene KOM GmbH als Projektträger für die Durchführung des Bundesförderprogramms zur Unterstützung des Breitbandausbaus in Deutschland verpflichtet.

    Der Ausbau einer komplett neuen Glasfaser-Infrastruktur ist ein großes Bauprojekt, das mit viel Koordinationsaufwand und Detailplanung verbunden ist. Mindestens genauso aufwendig sind die Ausbauarbeiten.

    Die unterversorgten Adressen sind im gesamten Stadtgebiet verteilt.

    Entlang der Trassen wird es daher in den nächsten Monaten zu temporären Verkehrseinschränkungen kommen. Die Verlegung erfolgt meistens effizient in Gehwegen oder Randbereichen“, erklärt Mönchengladbachs Breitbandkoordinator Benjamin Schmidt.
    Peter Kamphuis von Deutsche Glasfaser ergänzt: „Innerorts favorisieren wir die Verlegung im gepflasterten Bereich. Hierbei können Baufortschritte von mehreren hundert Metern pro Tag erreicht werden. Um lange Baustellenzeiten in Ausbaugebieten zu vermeiden, werden die Straßen nach dem Verlegen des Glasfaserkabels zunächst provisorisch geschlossen, damit sie schnell wieder befahrbar sind.“ Sobald der Ausbau in einem Gebiet vollständig abgeschlossen ist, werden die Fahrbahnen ordnungsgemäß wiederhergestellt und offiziell abgenommen. Dieses bewährte Vorgehen ermöglicht den effizienten, schnellen Ausbau des Glasfasernetzes. Nach Erteilung der erforderlichen Genehmigungen soll in einigen Wochen der Spatenstich erfolgen. Die Baumaßnahmen werden auch noch im nächsten Jahr andauern.

    Weitere Infos sowie Fragen und Antworten zur Breitbandförderung gibt es auf der städtischen Website unter www.stadtmg.de/breitband, auf der auch eine Karte mit den betroffenen Adressen einsehbar ist. Auch Bürgerinnen und Bürger, die im Rahmen der Förderung nicht angeschrieben wurden, finden entsprechende Links zu Anbietern, über welche die aktuelle Anbindung und verfügbare Bandbreiten geprüft werden können.

    Gemäß den Förderrichtlinien des Bundes sind Haushalte nicht förderfähig, die sich im Nahbereich der Deutschen Telekom befinden, da diese in nächster Zeit verpflichtend aufgerüstet werden. Auch die Haushalte, die an das TV-Kabelnetz von Unitymedia angeschlossen sind und über diesen Anbieter versorgt werden können, gehören nicht dazu.

    „Die Fördermittel von Bund und Land dürfen ausschließlich zur Erschließung der unterversorgten Adressen genutzt werden, anderenfalls würde das gesamte Förderprojekt gefährdet“, so Schmidt.

    Neben dem geförderten Ausbau hat Deutsche Glasfaser in den vergangenen Monaten privatwirtschaftlich rund 8.500 FTTH-Anschlüsse für Privatkunden realisiert. „Zusammen mit Gewerbegebietsprojekten und dem geförderten Ausbau bauen wir somit mehr als 10.000 reine Glasfaseranschlüsse für Mönchengladbach“, sagt Deutsche Glasfaser Geschäftsführer Peter Kamphuis. „Das Beispiel Mönchengladbach zeigt, wie der schnelle privatwirtschaftliche Ausbau mit dem geförderten Netzausbau klug aufeinander abgestimmt werden kann.“

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Lehrerinnen und Lehrer aus Europa besuchen Mönchengladbach

    Lehrerinnen und Lehrer aus Europa besuchen Mönchengladbach

    Die Comenius Schule Mönchengladbach hat im Rahmen einer europäischen Lernpartnerschaft zum Thema „ACQUISITION OF BASIC COMPETENCES“ noch bis Freitag, 10. Mai, europäische Projektpartner aus Italien, Bulgarien, Litauen, Slowenien und der Türkei zu Gast.
    In diesem zweijährigen Projekt (2018 – 2020) des „Erasmus-Austauschprogramms“ entwickeln die Schulen mit ihren Lehrkräften gemeinsam in zahlreichen Workshops unterrichtsnahe Ideen und Methoden und fördern so den Austausch untereinander.

    „Der Lehrer ist heute kein Einzelkämpfer mehr. Schule funktioniert heute mehr denn je nur im Team. Und Europa auch“, erklärte Bürgermeister Ulrich Elsen, der die 14 pädagogischen Fachkräfte jetzt im Rathaus Abtei begrüßte.
    Gastgeber des siebentägigen Austausch-Programms ist die Comenius-Schule an der Dohler Straße.
    „Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Schulen aus Europa ist uns wichtig“, betont Schulleiter Martin Laßeur.
    Das „Erasmus-Programm“ ist ein Förderprogramm der Europäischen Union. Seit der Gründung vor mehr als 30 Jahren sind mehr als neun Millionen junge Europäer mit diesem Austausch-Programm ins Ausland gegangen.

    1 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Quartiersbüro für Gladbach & Westend eröffnet am 11. Mai

    Quartiersbüro für Gladbach & Westend eröffnet am 11. Mai

    Am Samstag, 11. Mai, wird um 11 Uhr das Quartiersbüro an der Hindenburgstraße 31 offiziell mit einem bunten Programm eröffnet und mit Frank Jessen der neue Quartiersmanager vorgestellt. Gemeinsam mit Stephanie Schoenen und Stefan Sturm wird das Team des Quartiersmanagements als Anlaufstelle für die Bevölkerung im Quartier beraten, informieren und laufende Projekte koordinieren.
    Die Einbindung von ortsansässigen Einrichtungen, lokalen Vereinen und Initiativen sowie Verbänden und Unternehmen ist eine wesentliche Aufgabe des Quartiersmanagements. Diese Arbeit ist ein wichtiges Element der Vor-Ort-Arbeit und wird über das Städtebauförderprogramm Soziale Stadt unterstützt.
    Beworben hatte sich die Stadt mit dem Begriff „Alt-Mönchengladbach“, um die Abgrenzung zur „Sozialen Stadt Rheydt“ deutlich zu machen. Jetzt nimmt das Programm als „Soziale Stadt Gladbach & Westend“ Fahrt auf.

    Das rund 240 Hektar große Fördergebiet liegt zwischen Breitenbachstraße, Gneisenaustraße, Hermann-Piecq-Anlage und Sternstraße im Norden bis Hügelstraße, Viktoriastraße und Lürriper Straße im Süden.
    In diesem Bereich liegen unter anderem der Europaplatz mit Hauptbahnhof und Platz der Republik, Abteiberg, Alter Markt sowie Westend und Altstadt.

    „Wir sind Ansprechpartner für alle, die sich mit Ideen, Engagement und konstruktiver Kritik an der Entwicklung ihres Stadtteils beteiligen wollen. Wir wollen die Menschen im Quartier mitnehmen“, erklärt Frank Jessen, der eine soziale und integrative Stadtentwicklung im Blick hat.

    „In Mönchengladbach haben wir die Besonderheit, dass sich die soziale und bauliche Stadtentwicklung eng verzahnt präsentiert. Das hat einen positiven Effekt auf unsere Arbeit als Quartiersmanagement. Stadtsoziologisch ergibt das absolut Sinn. Mit städtebaulichen Projekten fördern wir die Quartiersentwicklung und können die Lebensqualität der hier lebenden Menschen verbessern“, so Jessen.

    Er ist Mitglied des Leitungsteams des Ibis-Institutes und hat Erfahrung in der Begleitung und Beratung von demografischen und integrativen Prozessen auf regionaler und überregionaler Ebene. „Wir haben viele Ideen im Gepäck und werden jetzt in ersten Gesprächen prüfen, was davon umgesetzt werden kann“, sagt der 44-Jährige.

    Arbeitsschwerpunkte werden die Altstadt und der Stadtteil Westend sein. Die Altstadt leidet unter einem großen Leerstand. „Die Partymeile der Stadt kann mehr bieten als nur Nachtleben“, stellt Frank Jessen fest.

    Es gäbe bereits viele Arbeitsgruppen und Vereine, die sich engagieren und viel bewegt hätten. „Wir wollen das Rad nicht neu erfinden, sondern Unterstützung leisten und uns an den Gestaltungsprozessen beteiligen.“ In Zusammenarbeit mit dem Altstadtlabor oder dem Club der Wirte sollen beispielsweise neue Veranstaltungsformate Impulse setzen. „So begleiten wir beispielsweise das geplante Sommerfest auf der Waldhausener Straße am 3. August“, fügt Stefan Sturm hinzu, der sich schwerpunktmäßig um die Altstadt kümmern wird.

    Mit einem Leerstandmanagement und Kunstprojekten soll der Leerstand aktiv bekämpft werden. Stephanie Schoenen fokussiert den Stadtteil Westend. Die „Westend-Promenade“ als städtebauliches Projekt ist der Anker für eine Quartiersentwicklung.
    „Die Bevölkerungsstruktur im Westend ist bunt gemischt. Dazu kommt eine zentrale Lage. Das sind gute Voraussetzungen, um etwas zu bewegen“, betont Stephanie Schoenen.
    Die „Westend-Promenade“ gehört neben dem Platz der Republik und dem Hans-Jonas-Park zu den ersten umzusetzenden Projekten der Sozialen Stadt Gladbach & Westend.
    Die Gesamtmaßnahme wird vom Dezernat Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt, Fachbereich Stadtentwicklung und Planung, betreut. „Mit den ersten Förderbescheiden haben wir bereits ein straffes Programm, das wir in den nächsten Jahren umsetzen wollen. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern verändern wir die Innenstadt von Mönchengladbach. Das Quartiersmanagement wird dabei eine wichtige Säule sein, da hier aktivierende Bürgerbeteiligung groß geschrieben wird“, erläutert Dr. Frank Schulz, Koordinator für Stadterneuerung der Stadt Mönchengladbach.

    Zu den weiteren Aufgaben des Quartiersmanagements gehören daher auch der Verfügungsfonds, der Fonds Aktive Mitwirkung der Beteiligten sowie das Hof- und Fassadenprogramm.
    Der Verfügungsfonds fördert Projekte zur Aufwertung der Innenstadt und fokussiert Gewerbetreibende und Gastrobetriebe.
    Privatpersonen und Vereine erhalten für ihr bürgerschaftliches Engagement finanzielle Unterstützung durch den Fonds Aktive Mitwirkung.

    Mit einem Hof- und Fassadenprogramm sollen das Erscheinungsbild und die Aufenthaltsqualität im Fördergebiet aufgewertet werden. Die „Fördertöpfe“ haben sich in der „Sozialen Stadt Rheydt“ bereits bewährt. Jetzt hofft das Quartiersmanagement und die Stadt auf den gleichen Impuls in der Sozialen Stadt Gladbach & Westend.

    Das Quartiersbüro ist montags von 8:30 bis 13 Uhr, donnerstags von 15 bis 18:30 Uhr sowie freitags von 8:30 bis 11 Uhr geöffnet und per Mail unter qm-gladbach&westend@ibis-institut.de erreichbar.
    Neben dem Büro an der Hindenburgstraße werden auch Sprechzeiten im Westend angeboten:
    Montags zwischen 11:30 und 14 Uhr und donnerstags von 9 bis 11 Uhr ist das „Infofahrrad“ im Westend unterwegs und an unterschiedlichen Standorten im Quartier eine Anlaufstelle.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Bau mir ein Buch: der Brick Art Workshop

    Bau mir ein Buch: der Brick Art Workshop

    In diesem Workshop können alle, die zwischen 10 und 14 Jahren sind, unter Anleitung des Brick Art Künstlers Cole Blaq mit Lego-Steinen Dinge rund um das Thema Buch bauen. Die Möglichkeiten reichen von Miniatur-Bibliotheken bis zu aufgeschlagenen Büchern, aus denen die Geschichten förmlich herauskommen. Es können Buchstützen, transformierte Bücher und noch viel mehr entstehen – der Fantasie und Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Und das Schönste ist, dass die gebauten Objekte am Ende in der Bibliothek auf den Regalen zwischen den Büchern in einer kleinen Ausstellung präsentiert werden können. Einfach anmelden, Ideen, gute Laune und Bauenergie mitbringen!

    Die Teilnahme am Brick Art Workshop „Bau mir ein Buch“ – Teil des NRW-Landesprogramms „Kulturrucksack“ – ist kostenlos.

    Der Workshop findet am Samstag, 11. Mai von 11 bis 16 Uhr in der Stadtteilbibliothek Rheydt, Am Neumarkt 8 (Karstadthaus), 41236 Mönchengladbach, statt.

    Anmelden können sich alle zwischen 10 und 14 Jahren unter stadtbibliothek@moenchengladbach.de mit dem Betreff: „Bau mir ein Buch“.
    Je schneller, je besser, denn die Plätze sind begrenzt!
    Infos unter www.stadtbibliothek-mg.de und 02161 258283.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Mobilitätstage der Verwaltung am 7. und 8. Mai

    Mobilitätstage der Verwaltung am 7. und 8. Mai

    Auch alle Bürgerinnen und Bürger können sich über Carsharing, Pedelecs & Co. informieren.

    Ein wichtiger Bestandteil der Pläne für das Rathaus der Zukunft mg+ ist ein betriebliches Mobilitätsmanagement. Um einen besseren Eindruck zu erhalten, wie ein Umstieg auf klimaschonende und nachhaltige Fortbewegungsmittel möglich ist, bietet die Stadt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, aber auch interessierten Bürgerinnen und Bürgern, zwei Mobilitätstage an: Am Dienstag, 7. Mai, auf dem Harmonieplatz in Rheydt und am Mittwoch, 8. Mai auf dem Kapuzinerplatz in Mönchengladbach werden verschiedene Anbieter jeweils von 11 bis 16:30 Uhr ihr Angebot präsentieren.

    Die NEW stellt das neue Sharing „Wheesy“ vor und beantwortet Fragen zum ÖPNV und möglichen Tickets. Zudem ist Ford Coenen mit eigenen Sharing-Fahrzeugen vor Ort und erläutert, wie das „Car-Sharing“ funktioniert. Im mg+ Zelt können Pedelecs ausgeliehen werden, um am Sicherheitstraining des Deutschen Verkehrssicherheitsrates teilzunehmen. Der Parcours kann auch mit einem eigenen Rad bewältigt werden. Außerdem stehen ein Lastenrad und ein Faltrad zur Probefahrt bereit. Die Energieagentur.NRW ist ebenfalls vor Ort und stellt weitere Fördermöglichkeiten des Landes, beispielsweise für die Installation einer eigenen Lademöglichkeit, vor. Um Berührungsängste abzubauen, steht ein santander nextbike zum Test zur Verfügung. Das Bike-Sharing-Modell wird selbstverständlich ausführlich erklärt.

    In Zusammenarbeit mit dem Büro EcoLibro erarbeitet die Stadt derzeit ein betriebliches Mobilitätsmanagement. Unter anderem werden Dienstfahrten untersucht und das Potenzial für den Umstieg aufs Rad, Pedelec oder E-Auto erhoben. „Nachhaltigkeit und Klimaschutz werden immer wichtiger. Ein neues Mobilitätskonzept soll dieser Entwicklung Rechnung tragen. Eine Stadt muss mit gutem Beispiel vorangehen“, erklärt Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin. Das Team vom Mobilitätsmanagement und EcoLibro steht bei den Mobilitätstagen bereit, um offene Fragen zum Mobilitätskonzept zu beantworten. Außerdem kann sich jeder über die Aktion STADTRADELN informieren, die vom 4. bis 24. Mai läuft.

    Das Konzept für das betriebliche Mobilitätsmanagement der Verwaltung soll bis Sommer fertiggestellt sein und erste Aufschlüsse über den Stellplatzbedarf und Lösungen für eine „mobile“ Verwaltung geben. Die Ergebnisse sollen für die zweite Runde des Architektenwettbewerbes zum Rathaus-Neubau als Grundlagen- und Anforderungsprofil bereitstehen.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Vor dem Sommerurlaub: Auf Impfschutz achten!

    Vor dem Sommerurlaub: Auf Impfschutz achten!

    Ein lückenhafter Impfschutz hat viele Ursachen. Der häufigste Grund einer nicht durchgeführten Impfung ist das „Vergessen“.
    Diese Erfahrung machte jetzt auch Sozialdezernentin Dörte Schall, die noch vor zwei Wochen bei der Gründung des Mönchengladbacher Impfbündnisses gemeinsam mit Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, Kinderarzt Ralph Köllges und Dr. Heribert Hüren (Vorsitzender der Kreisstelle der Ärztekammer Nordrhein) den Masern und anderen Infektionskrankheiten den Kampf angesagt hat.

    „Bei der Vorstellung des Bündnisses habe ich einen Termin für eine Reiseimpfung vereinbart“, so die Dezernentin für Recht, Soziales, Jugend, Gesundheit und Verbraucherschutz. Jetzt erfolgte der Arztbesuch. Dörte Schall brachte ihren Impfpass mit und war überrascht: „Insgesamt acht Impfungen müssen aufgefrischt werden. Ich habe beispielsweise nicht gewusst, dass Frauen, die bisher einmalig gegen Röteln geimpft worden sind, eine weitere Impfung gegen Röteln erhalten sollten.“ Ralph Köllges kennt das: „Der klassische Fall! In der Kindheit erfolgte der Impfschutz, aber keine Überprüfung und Auffrischung im Erwachsenenalter.“

    Bei Reisen nach Afrika, Asien und Amerika, aber auch ans Mittelmeer und nach Süddeutschland (FSME-Virus), wird ein unterschiedlicher Impfschutz empfohlen. „Viele Krankenkassen übernehmen die Kosten für Reiseimpfungen. Jeder, der seinen Sommerurlaub plant, sollte sich im Vorfeld schon Gedanken machen, welchen Impfschutz er braucht“, fügt die zweifache Mutter hinzu. Und manchmal ist die Reiseimpfung eine gute Gelegenheit, seinen Impfschutz aufzufrischen.

    Hintergrund: Weil Impfung der beste Schutz vor der Krankheit und ihren Folgen ist, wurde Anfang April die Gründung eines Impfbündnisses Mönchengladbach unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners beschlossen. Ziel der Bündnispartner ist es, die Durchimpfungsrate in allen Bereichen zu steigern, Impflücken zu schließen und den hohen Stellenwert des Impfens für die Gesundheit der Bevölkerung zu verdeutlichen. Zur Teilnahme am Impfbündnis sind neben Institutionen der Gesundheitsversorgung ausdrücklich auch Firmen, Betriebe, Vereine, Behörden, Schulen, und Kindertagesstätten eingeladen. Gerade die nicht primär im medizinischen Bereich tätigen Bündnispartner sollen dafür sorgen, dass „Impfen“ den notwendigen hohen Stellenwert in der Bevölkerung bekommt.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Ampelanlage an der Kaiser-Friedrich-Halle wird erneuert

    Ampelanlage an der Kaiser-Friedrich-Halle wird erneuert

    In den Osterferien wird die Ampelanlage an der Kaiser-Friedrich-Halle erneuert. Die neue Signalvorrichtung wird mit extrem stromsparender LED-Technik ausgestattet und reduziert die Energiekosten deutlich. Des Weiteren ist die Ampelanlage mit taktilen und akustischen Signalen für sehbehinderte Personen ausgerüstet. Dadurch wird eine barrierefreie Verbindung zwischen der Kaiser-Friedrich-Halle und der Bismarckstraße sichergestellt.

    Bereits am 10. April wird eine Ersatzampel aufgebaut, die eigentlichen Arbeiten beginnen am 15. April. Alle Abbiegemöglichkeiten bleiben während der Umbauzeit erhalten, dennoch ist in dieser Phase mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Daher wird empfohlen, den Kreuzungsbereich Bismarckstraße / Hohenzollernstraße weiträumig zu umfahren. Die Arbeiten sollen bis zum 26. April abgeschlossen sein. Die Kosten für die Kompletterneuerung der Anlage belaufen sich auf rund 90.000 Euro.

    Die im Jahr 1999 erneuerte Ampelanlage fiel im Dezember des letzten Jahres längerfristig aus, weil das Hauptsicherungsmodul defekt war und der Steuerungstyp aufgrund des Alters der Anlage nicht mehr auf dem Markt verfügbar war. Der Stadt stehen zwei „Springsteuergeräte“ zur Verfügung, um auf mögliche Anlagenausfälle schnell reagieren zu können. Eine Springersteuergerät ist derzeit im Kreuzungsbereich immer noch im Einsatz. „Ein im städtischen Haushalt fest verankertes Investitionsprogramm ermöglicht es uns, jährlich sechs bis acht Lichtsignalanlagen technisch zu erneuern. Das Programm läuft seit Jahren. Von den 257 Lichtzeichenanlagen im Stadtgebiet ist keine Anlage älter als 25 Jahre“, so Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin. Noch sind aber 24 Anlagen in Betrieb, für die nur begrenzt oder gar keine Ersatzteile zur Verfügung stehen und die kurz- beziehungsweise mittelfristig, entsprechend ihrer Priorität, ausgetauscht werden müssen. Hierzu zählen auch die unmittelbar angrenzenden Ampeln an der Kaiserstraße und der Regentenstraße, die ebenfalls in der ersten Jahreshälfte 2019 modernisiert werden. Bei der Erneuerung der Signalanlagen wird moderne LED-Technik eingesetzt, um auch die Unterhaltungskosten dieser Anlagen zu senken.

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Bent Leonhard holt sich seine Familienkarte bei OB Reiners persönlich ab

    Bent Leonhard holt sich seine Familienkarte bei OB Reiners persönlich ab

    Besuch vom vier Monate alten Bent Leonhard Schürings, seiner Mutter Janine und Oma Herlinde Hofmann hatten jetzt Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners und Sonja Graus vom Team Familienkarte.
    Der Oberbürgermeister hatte die junge Familie aus Rheydt ins Rathaus Abtei eingeladen, um ihr die 5000. Familienkarte, die sie im Februar beantragt hatte, persönlich zu überreichen.

    Nach einem Beschluss des Stadtrates gibt die Stadtverwaltung seit September 2018 die Familienkarte aus, um Familien mit Kindern beim Einkauf und in der Freizeit finanziell zu entlasten und ihnen gleichzeitig Anreize zu bieten, gemeinsam etwas in Mönchengladbach zu unternehmen und erleben.

    Seit der Erstausgabe im vergangenen Herbst ist der Run auf die Karte, die den Familien bei inzwischen 149 lokalen Unternehmen und Einrichtungen vergünstigte Angebote bietet, ungebrochen. Jede Woche gehen rund 100 neue Anträge ein. Alle Familien, die mit mindestens einem Kind unter 18 Jahren im Stadtgebiet wohnen, können die Familienkarte anfordern.

    Inzwischen profitieren rund 5.400 Mönchengladbacher Familien von der Karte, die im Rahmen der Stadtentwicklungsstrategie mg+ eingeführt wurde. „Auf diese Entwicklung können wir gemeinsam stolz sein. Dass nach nur einem halben Jahr schon rund 20 Prozent der Mönchengladbacher Familien die Karte besitzen, ist ein toller Erfolg“, betonte OB Reiners beim Termin im Rathaus. Er hofft, dass es gelingen wird, auch die restlichen rund 20.000 Familien, die Anspruch auf die Karte hätten, zu überzeugen.

    Janine Schürings freut sich jedenfalls darauf, die Vorteile der Familienkarte zu nutzen: „Neben den Preisvorteilen finde ich gut, dass familienfreundliche lokale Unternehmen in den Fokus gerückt werden. Ich hoffe, dass es die Familienkarte auch noch gibt, wenn Bent seinen Führerschein macht. Schließlich gehören auch einige Fahrschulen zu den Kooperationspartnern.“

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!