Autor: PMG

  • Stadt ehrt Andenken an Holocaust-Überlebende mit einer Straßenumbenennung

    Stadt ehrt Andenken an Holocaust-Überlebende mit einer Straßenumbenennung

    Der Abschnitt der Blücherstraße zwischen der Kaiserstraße und Regenstraße mit dem Standort der Zentralbibliothek erhält einen neuen Namen:

    Die Mehrheit im Rat der Stadt hat sich für die Umbenennung in Hilde-Sherman-Zander- Straße entschieden. Im weiteren Verlauf bleibt der Name Blücherstraße erhalten. Auch die Hausnummern bleiben bestehen.

    Den Vorschlag der Verwaltung zur Umbenennung dieses Teilstücks hatte Oberbürgermeister Felix Heinrichs auf eine Bitte des Kulturausschusses eingebracht: “Der Kulturausschuss hat einen Vorschlag erbeten, der dem Andenken an die aus Mönchengladbach stammende Hilde Sherman-Zander, die den Holocaust überlebt hat und mit ihrem Buch “Zwischen Tag und Dunkel” einen wesentlichen Beitrag zur Erinnerungskultur erbracht hat, gerecht wird. Dazu hat es einen Austausch mit der Politik und der jüdischen Gemeinde gegeben. Außerdem gab es Rücksprachen mit unseren Fachleuten aus dem Fachbereich Geoinformation. Dabei haben wir verschiedene Möglichkeiten betrachtet und Vor-sowie Nachteile gegeneinander abgewogen.”

    Ein wesentliches Argument für das Teilstück der Blücherstraße ist, dass dort gegenüber der heutigen Zentralbibliothek die jüdische Synagoge stand: “Dies ist also ein besonderer und damit würdiger Ort, wo wir dem Leitspruch der Erinnerungskultur “Nie wieder ist jetzt!” mit wirklichem Handeln begegnen. In dieser zentralen Lage bekommen Hilde Sherman-Zander und ihre Geschichte sowie ihr Bericht über das unermessliche Leiden ihrer Familie, das stellvertretend für das Leiden Millionen von jüdischer Menschen in der Zeit des Nationalsozialismus steht, eine besondere Sichtbarkeit. Die Straßenbenennung ist dabei nur ein Teil. Den Anregungen der Anwohnerschaft folgend, wollen wir auch an weiteren Formen der Erinnerungskultur vor Ort in Verbindung mit der Zentralbibliothek arbeiten.”

    Bevor der Vorschlag in die politischen Gremien eingebracht wurde, hatte der Oberbürgermeister diesen auch der Anwohnerschaft vorgestellt. Hier informierte die Verwaltung auch darüber, dass im Falle einer Umbenennung die Umschreibung der Ausweisdokumente in Sonderterminen und gebührenfrei erfolgen könne.

    Bei den insgesamt zwei Informationsveranstaltungen gab es dabei kontroverse Diskussionen. “Gerade weil wir wissen, dass eine Umbenennung eine Veränderung bedeutet und auch Aufwand mit sich bringt, bieten wir hier jede für uns mögliche Unterstützung an. Wir haben im Anschluss noch einmal alle Argumente abgewogen und uns auch mit den Hinterbliebenen von Hilde Sherman-Zander abgestimmt. Zusammen setzen wir hier auch ein wichtiges Zeichen gegen das Vergessen und dafür, dass wir in Zeiten, in denen unsere demokratischen Werte ins Wanken geraten, umso mehr für sie einstehen”, ergänzt Heinrichs.

    Hintergrundinformationen zu Hilde Sherman-Zander (22.3.1923 in Wanlo – 11.3.2011 in Jerusalem) Hildegard Zander verh. Sherman war die Tochter von Albert Zander und Paula Wiesenfelder, sie wurde in Wanlo geboren. Später verzogen die Eltern mit ihrer Tochter Hilde in das benachbarte Wickrathberg, Berger Dorfstraße 27. Im Dezember 1941 erhielt ihr Verlobter Kurt Winter den Deportationsbefehl in das Ghetto Riga. Um mit ihm zusammenbleiben zu können, meldete sie sich freiwillig. Sie heirateten noch kurz vor der Abfahrt am 6. Dezember 1941.

    Das Ehepaar wurde vier Tage später am 10. Dezember 1941 vom Schlacht- und Viehhof Düsseldorf im Düsseldorfer Stadtteil Derendorf in einem Eisenbahntransport nach Lettland in das Ghetto Riga verschleppt. Kurt Winter verstarb am 27. April 1942 in Riga. Sie überlebte als Einzige ihrer Familie den Holocaust.

    Oktober 1944 wurde sie mit anderen Häftlingen mit einem Schiff nach Libau und von dort am 19. Februar 1945 nach Hamburg deportiert. Hier wurde die Gruppe in das Konzentrationslager Fuhlsbüttel, das sich im Gefängnis Fuhlsbüttel befand, überführt. Am 14. April wurden die Häftlinge von der SS auf einen Todesmarsch nach Kiel getrieben, wo sie am 17. April im Arbeitserziehungslager Nordmark in Kiel-Hassee ankamen. Am 1. Mai 1945 gehörte Hilde Sherman zu einer Gruppe, die von Dänen mit LKWs, die das Rot-Kreuz Zeichen aufwiesen, aus dem Lager geholt und nach Kopenhagen gebracht wurde. Es war die von dem schwedischen Grafen Folke Bernadotte durchgeführte Rettungsaktion der Weißen Busse.

    Sie emigrierte am 27. November 1945 nach Cali Kolumbien. Im Ghetto von Riga hatte sie den lettischen Juden Willy Sherman kennengelernt. Er hatte gleichfalls überlebt. Nach Jahren gelang ihm die Einreise nach Kolumbien, wo er Hilde heiratete. Später zog die Familie nach Bogotá. Das Ehepaar bekam zwei Töchter.

    In den 1970er Jahren kam Hilde Sherman zweimal nach Deutschland, um in Hamburg als Zeugin in Strafprozessen auszusagen, hierbei besuchte sie auch Mönchengladbach. 1982 veröffentlichte sie ihr Buch in Kolumbien. Die deutsche Version “Zwischen Tag und Dunkel. Mädchenjahre im Ghetto” erschien 1984 im Ullstein-Verlag.

    1989 gehörte Hilde Sherman-Zander zu den ehemaligen jüdischen Bürgern, die die Stadt Mönchengladbach zu einer Begegnungswoche eingeladen hatte. Danach folgten noch zwei weitere Besuche – zuletzt von Jerusalem aus, wohin sie 1995 nach 50 Jahren in Kolumbien gezogen war.

    Quellen:

    StA MG 14/8020 Erckens, Juden in Mönchengladbach, Mönchengladbach, 1989.
    https://www.yadvashem.org/de/education/newsletter/2/hilde-sherman.html  abgerufen am 28.08.2024, abgerufen am 28.08.2024.

    Sherman-Zander, Zwischen Tag und Dunkel. Mädchenjahre im Ghetto”, Frankfurt am Main /Berlin / Wien 1984.
    https://www.moenchengladbach.de/fileadmin/user_upload/Stadtarchiv-Stadtgeschichte/Stolpersteine/Berger_Dorfstra%C3%9Fe_27.pdf , abgerufen am 28.08.2024.

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  • Sebastian Dreyer wurde zum neuen Beigeordneten für Soziales, Jugend und Gesundheit gewählt

    Sebastian Dreyer wurde zum neuen Beigeordneten für Soziales, Jugend und Gesundheit gewählt

    Der Rat der Stadt Mönchengladbach hat am 10.10.2024 Sebastian Dreyer mit großer Mehrheit zum Beigeordneten für Soziales, Jugend und Gesundheit gewählt.

    Der 44-jährige Jurist übernimmt den Geschäftsbereich von Dörte Schall, die im Juli zur Ministerin für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung des Landes Rheinland-Pfalz ernannt wurde.

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs, der Verwaltungsvorstand und die Fraktionen des Rates gratulierten Dreyer, der die Verbraucherzentrale Düsseldorf leitet und als Rechtsanwalt in Düsseldorf niedergelassen ist, zur Wahl. Er wird sein Amt als Beigeordneter in seiner Heimatstadt Mönchengladbach voraussichtlich zum 15. Dezember 2025 antreten.

    Dreyer dankte den Ratsmitgliedern für das große Vertrauen, das ihm vom Rat mit der Wahl entgegengebracht wird. Sebastian Dreyer ist in Mönchengladbach geboren und aufgewachsen, hat am Franz-Meyers-Gymnasium sein Abitur gemacht, studierte an der Heinrich-Heine-Universität Rechtswissenschaften und absolvierte beim Oberlandesgericht Düsseldorf sein Referendariat, welches er erfolgreich mit der zweiten juristischen Staatsprüfung abschloss. An der Hochschule Niederrhein studierte Dreyer, der seit 2010 als Rechtsanwalt arbeitet, ein Masterstudium im Fach Sozialmanagement.

    Beruflich kehrte Dreyer 2011 als Jurist und Stellvertretender Leiter der Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der freien Wohlfahrtsverbände nach Mönchengladbach zurück, bevor er 2016 die Leitung der Verbraucherzentrale Mönchengladbach übernahm. Seit 2021 leitet Dreyer in Düsseldorf eine der größten Verbraucherzentralen Deutschlands. Zum Geschäftsbereich des Dezernates, das Sebastian Dreyer zukünftig verantwortet, gehören der Fachbereich Soziales und Wohnen, der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie, der Fachbereich Gesundheit und der Fachbereich Altenhilfe sowie die Stabstellen Sozialplanung und Inklusion.

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  • Stadtkämmerer Michael Heck zum neuen Stadtdirektor gewählt

    Stadtkämmerer Michael Heck zum neuen Stadtdirektor gewählt

    Der Rat der Stadt Mönchengladbach hat heute (10.10.2024) Michael Heck zum Stadtdirektor und allgemeinen Vertreter von Oberbürgermeister Felix Heinrichs bestellt.

    Als Stadtdirektor tritt Heck, der seit 2018 Kämmerer der Stadt Mönchengladbach ist, die Nachfolge von Dörte Schall an, die im Juli als Ministerin ins Landeskabinett von Rheinland-Pfalz gewechselt ist.

    Michael Heck kennt die Stadtverwaltung Mönchengladbach seit vielen Jahren.
    1993 trat der gelernte Diplom-Verwaltungswirt in den Dienst der Stadt ein. 2012 wurde er Leiter der Stabsstelle für die Umsetzung des Haushaltssanierungsplans und später Leiter der Stabsstelle Strategisches Controlling, bevor er im April 2018 als Stadtkämmerer die Verantwortung im Dezernat für Finanzen und Beteiligungen übernahm.

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  • Altschulden: „Bund lässt Kommunen in ihrer Not allein.“

    Altschulden: „Bund lässt Kommunen in ihrer Not allein.“

    Kämmerer Michael Heck macht gemeinsam mit dem “Aktionsbündnis für die Würde unserer Städte” Vorschläge zur Lösung der kommunalen Finanzkrise

    Lange haben finanzschwache Kommunen, zu denen auch Mönchengladbach gehört, auf ein Signal zur Altschuldenregelung gewartet. Leider ohne Erfolg. Denn nach Angaben des Bundesfinanzministeriums gibt es im Bundestag und Bundesrat keine grundgesetzändernde Mehrheit für eine Altschuldenregelung des Bundes. Das geht aus aktuellen Medienberichten hervor.

    “Das ist eine erschütternde Nachricht für alle, die unter der kommunalen Finanzkrise leiden”, sind sich die Mitglieder des Aktionsbündnisses “Für die Würde unserer Städte” einig. Im Aktionsbündnis haben sich die finanzschwachen Kommunen aus acht Bundesländern zusammengeschlossen. Es vertritt rund neun Millionen Bürgerinnen und Bürger. “Der Bund lässt die Städte und Gemeinden in ihrer Not und einer sich extrem zuspitzenden Phase allein – und das, obwohl die Bundesregierung im Koalitionsvertrag eine Altschuldenlösung versprochen hat”, so die Sprecher von “Für die Würde unserer Städte”.

    Für Stadtkämmerer Michael Heck, der die Stadt im Bündnis vertritt, ist die Nachricht eine herbe Enttäuschung: “Die von der Landesregierung unter Beteiligung den Bundes avisierte Altschuldenregelung sollte den Kommunen, die in der Vergangenheit unverschuldet aufgetürmten Schulden nehmen, finanziellen Spielraum schaffen und zukünftige Neuverschuldung verhindern. Wir stehen als Stadt Mönchengladbach in finanziell schwierigsten Zeiten bereit die vielfältigen und großen Zukunftsaufgaben anzugehen und unseren Beitrag zu Lösungen beizutragen. Sollte der Bund die Kommunen ohne einen nachhaltigen Beitrag zur Altschuldenlösung mit der Umsetzung dieser Aufgaben alleine lassen, wäre das eine herbe Enttäuschung und ein großes Umsetzungsrisiko.”

    Die Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen hatten zwischen 2016 und 2023 aus eigener Kraft bereits 6,9 Mrd. Euro der Altschulden tilgen können. Dafür wurden erhebliche Einsparungen und Abgabenerhöhungen gemacht. Diese Anstrengungen verpuffen derweil in der neuen Finanzkrise. Wie groß diese Not ist, zeigt die jüngste Berechnung des Aktionsbündnisses. Danach mussten Städte und Gemeinden bundesweit im ersten Halbjahr 2024 rund 2,4 Milliarden Euro neue Kassenkredite aufnehmen. Ohne die erstmalige Wirkung des Entschuldungsprogramms in Rheinland-Pfalz, das zu einer Senkung um 949 Millionen Euro geführt hat, beträgt der Kreditzuwachs sogar 3,34 Milliarden Euro. Auf Kommunen aus NRW entfallen davon 1,7 Milliarden Euro. Damit steigt die Summe der Liquiditätskredite in Deutschland auf rund 33 Milliarden Euro.

    Für die jetzt eingetretene Situation sieht das Aktionsbündnis auch die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen in der Verantwortung. Sie hatte nach langem Zögern im Sommer 2023 einen unzureichenden Vorschlag für die Landeslösung der Altschuldenfrage gemacht. Er war nicht geeignet, Grundlage für eine Bundeslösung zu sein, weil er keinen finanziellen Eigenanteil des Landes enthielt.

    Ein zweiter Vorschlag aus dem im Juni dieses Jahres enthielt diesen Eigenanteil, aber der NRW Landesregierung ist es nicht gelungen, die CDU/CSU-Bundestagsfraktion für diese Lösung zu gewinnen. Die Altschulden-Regelung benötigt die Zustimmung der Union, weil dafür eine Verfassungsänderung erforderlich ist.

    Die Ursache für die verschärfte kommunale Finanzkrise ist beim Bund und bei den Ländern zu finden. Sie delegieren nach wie vor zahlreiche Aufgaben an die Städte und Kreise, ohne dabei den tatsächlichen Aufwand auszugleichen. Die Kommunen müssen Kredite aufnehmen, um Aufgaben zu erfüllen, die Bund und Land ihnen übertragen haben. Das Geld fehlt dann, um vor Ort in Straßen, ÖPNV, Kitas und Schulen sowie Digitalisierung und Klimaschutz zu investieren.
    Die Konsequenzen sind vor Ort doppelt spürbar. Die Bürgerinnen und Bürger nehmen die Kommune als erste Ebene des Staates wahr. Ist sie nicht handlungsfähig verlieren sie ihr Vertrauen in die Demokratie. Die Wut bekommen insbesondere die Menschen zu spüren, die vor Ort Verantwortung tragen.

    Michael Heck zu den finanziellen Auswirkungen in Mönchengladbach: “Die Ausgestaltung einer Altschuldenlösung war ja in ihren Inhalten noch offen. Aber selbst bei einer Minimallösung, bei der den Kommunen nur die vollständige Zinslast der bisher aufgelaufenen Liquiditätskredite abgenommen worden wäre, hätte das für das Stadt Mönchengladbach eine spürbare Ergebnisentlastung von jährlich rund 15 Mio. € bedeutet.”
    Gemeinsam mit dem Aktionsbündnis schlägt er deshalb drei Schritte zur Lösung der kommunalen Finanzkrise vor:

    Altschuldenlösung im Bund und in NRW: Die meisten Bundesländer mit hoch verschuldeten Kommunen haben bereits den ersten Schritt gemacht und die Betroffenen entschuldet. Nordrhein-Westfalen hat wie erwähnt im Juni einen Vorschlag für eine ähnliche Regelung vorgelegt. Alle Länder mit betroffenen Kommunen brauchen zwingend eine Beteiligung des Bundes, damit die Städte und Gemeinde wirkungsvoll entlastet werden.

    Reform der Förderpolitik: Die Teilnahme an Förderprogrammen ist in Deutschland so aufwändig, dass eine groteske Wirkung entsteht. Geld kommt vielfach nicht dort an, wo es dringend gebraucht wird, sondern vor allem in Kommunen, die es sich leisten können, an den Verfahren teilzunehmen. “Für die Würde unserer Städte” schlägt deshalb Folgendes vor:

    – Jedes Ministerium halbiert die Zahl seiner Förderprogramme.
    – Das Geld, das so nicht verteilt wird, kommt in einen Topf.
    – Die Mittel aus diesem Topf werden pauschal an die Kommunen vergeben. Bedürftigkeit muss bei der Verteilung ein wesentlicher Faktor sein.
    – Die Programme, die bestehen bleiben, müssen radikal vereinfacht werden, unter anderem indem man die Möglichkeiten der Digitalisierung nutzt.

    Infrastruktur- und Instandhaltungsfonds einrichten: Die finanzschwachen Kommunen sind in den vergangenen Jahren weit abgehängt worden. Selbst mit den beiden bisher genannten Lösungen würden sie diesen Rückstand bei den Investitionen und bei der Instandhaltung nicht aufholen. Deshalb braucht es über 10 bis bis 15 Jahre einen Sonderfonds, der hilft, diese Lücke zu schließen.

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  • Glasfaserausbau in Mönchengladbach auf dem Sprung zur Vollversorgung?

    Glasfaserausbau in Mönchengladbach auf dem Sprung zur Vollversorgung?

    Durch eine Kooperation mit metrofibre können 33.000 zusätzliche Haushalte kostenlos angeschlossen werden.

    Die Ausbauplanung für das gesamte Stadtgebiet umfasst nun 97 % aller Haushalte bis 2030.
    Welche Kosten für Interessenten bei diesem Geschäftsmodell inklusive Providertarif anfallen können, ist nicht mitgeteilt worden. Beispielrechnungen wären hilfreich.

    Ob in den innerstädtischen Bereichen oder in den eher ländlich geprägten Stadtteilen: Immer mehr Bereiche Mönchengladbachs werden von Glasfaser-Anbietern erschlossen. Dennoch weist die Glasfaser-Landkarte in der Vitusstadt auch noch größere Bereiche ohne Glasfaser-Ausbauplanungen auf. Bis jetzt.

    Denn unter dem Markennamen “niersfibre” sollen diese nun weit überwiegend geschlossen werden. Möglich macht das eine Kooperation zwischen der Stadt Mönchengladbach und dem Glasfasernetzbetreiber metrofibre aus Düsseldorf. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten am Montag Oberbürgermeister Felix Heinrichsund metrofibre-Geschäftsführer Dr. Christian Klein.

    Im Rathaus Abtei besiegelten Oberbürgermeister Felix Heinrichs (l.) und metrofibre-Geschäftsführer Dr. Christian Klein die Kooperation. (© metrofibre)

    Bis 2030 wird niersfibre rund 33.000 Haushalte in elf Stadtteilen, die bisher keine Ausbauperspektive hatten, an das Glasfasernetz anschließen. Die Versorgungsquote im gesamten Stadtgebiet steigt damit auf 97 Prozent aller Haushalte. “Als Stadt Mönchengladbach haben wir uns das ehrgeizige Ziel gesetzt, alle Haushalte bis 2030 an das Glasfasernetz anzuschließen und so eine wichtige Grundlage dafür zu schaffen, den Wirtschaftsstandort aber auch den Wohnort Mönchengladbach zeitgemäß aufzustellen. Dank der Kooperation mit niersfibre rückt diese Zielmarke jetzt in greifbare Nähe”, freut sich Oberbürgermeister Felix Heinrichs.

    metrofibre-Geschäftsführer Dr. Christian Klein ergänzt: “Wir sorgen dafür, dass die Mönchengladbacher Bürgerinnen und Bürger, aber auch Unternehmen und öffentliche Einrichtungen, die Netzinfrastruktur bekommen, die sie dringend benötigen – und zwar flächendeckend in der Vollversorgung. Denn Glasfaser ist unverzichtbar für die digitale Zukunft: Es ist stabil, liefert Bandbreiten in Lichtgeschwindigkeit und ist nachhaltiger als bestehende Kupferinfrastrukturen wie Kabel und DSL.”

    Das Besondere: Anders als bisherige Anbieter baut niersfibre nur das Glasfasernetz, bietet aber selbst keine Internetverträge an.
    Niersfibre wird in nächster Zeit gezielt die Eigentümerinnen und Eigentümer ansprechen, um Erlaubnisse zum Anschluss der Gebäude an das Glasfasernetz einzuholen. Ein Glasfaseranschluss im niersfibre-Ausbaugebiet ist kostenlos, bis der Bagger an der Haustür vorbeigerollt ist. Telekommunikationsanbieter, sogenannte Internet Service Provider, können das Netz dann anmieten und darüber ihren Kunden Glasfasertarife anbieten.

    “Mönchengladbach ist mit seiner großen Fläche und den gleichermaßen städtischen wie dörflichen Ortsstrukturen keine Stadt, in der man eine Glasfaservollversorgung über ein einziges Geschäftsmodell hinbekommt”, erklärt der städtische Gigabitkoordinator Benjamin Schmidt. “Wir haben schon Kooperationsverträge für ganz unterschiedliche Bereiche in der Stadt abgeschlossen. Mit dem Konzept der metrofibre haben wir nun eine verbindliche Planung für übriggebliebene Stadtteile, quasi ein fehlendes Puzzleteil für unser Ziel der Glasfaser-Vollversorgung “, so Schmidt weiter.

    Der Ausbau startet Mitte 2025 im ersten von insgesamt elf Stadtteilen.

    Die Stadt Mönchengladbach und niersfibre werden in Kürze in die konkreten Planungen einsteigen. Der Baustart im ersten von insgesamt elf Stadtteilen, die einen niersfibre-Glasfaseranschluss erhalten, ist für Mitte nächsten Jahres vorgesehen. Bereits in einigen Wochen wird eine Website eingerichtet, auf der konkretere Informationen zu den ersten Ortsteilen und ersten Anbietern auf dem Netz kommuniziert werden.

    Bei den verbliebenen rund 3 Prozent ohne eine Glasfaserplanung handelt es sich um sehr ländliche Lagen innerhalb der Stadt, bei denen ein Ausbau wohl nur mit Fördermitteln möglich ist. Hierfür erfolgt ein regelmäßiges Fördermittelscreening, um auch diesen Bereichen bestenfalls bis spätestens 2030 eine Perspektive aufzeigen zu können.

    Beim reinen Glasfaserausbau, dem sogenannten FTTH = Fiber to the home erfolgt die Glasfaserverlegung bis in die Wohnung. Dabei bekommt jeder Haushalt ein eigenes Glasfaserpaar, das er mit niemandem teilen muss. Die Vorteile sind sehr hohe und beliebig skalierbare Bandbreiten, ultrakurze Reaktionszeiten, ein störungsfreier Datenverkehr ohne Leistungsverluste, Symmetriefähigkeit (Download = Upload) und Energieeffizienz im Netzbetrieb. Zudem erfahren Immobilien mit Glasfaseranschlüssen laut des Verbands “Haus und Grund” eine signifikante Wertsteigerung.

    Niersfibre ist neben Deutsche Glasfaser, Deutsche Telekom und Deutsche GigaNetz der vierte Investor, der in Wohngebieten in Mönchengladbach reines Glasfaserinternet ausbaut. Der Ausbau verteilt sich zielgerichtet auf verschiedene Ortsteile, sodass ein Überbau vermieden wird.
    Ziel ist eine einhundertprozentige Glasfaserversorgung für alle Adressen bis 2030.
    Mehr Inhalte zum Glasfaserausbau in Mönchengladbach und Vorteilen von Glasfaserinternet stehen unter www.gigabitcity.mg zur Verfügung.

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  • Im Rahmen eines KoMoNa-Förderprojekts sollen drei Flächen gestaltet werden

    Im Rahmen eines KoMoNa-Förderprojekts sollen drei Flächen gestaltet werden

    Entsiegeln, bepflanzen und attraktiv für die Menschen vor Ort umgestalten.

    Dieses Ziel verfolgen die Stadt Mönchengladbach und mags jetzt im Rahmen eines Förderprojektes für drei beispielhaft ausgewählte Flächen im Stadtgebiet.

    Konkret geht es um den ehemaligen Presse- und Reisebusparkplatz am Spielkaulenweg, das Umfeld eines Parkplatzes an der Sperberstraße (16-20) und den Brandtsgarten.
    Die Pläne stellt die Stadt derzeit den zuständigen politischen Gremien vor.
    Ende September soll der Ausschuss für Planung, Bauen und Stadtentwicklung die “Aufwertung und Qualifizierung” der Flächen beschließen.

    Die Maßnahmen sind Bestandteil eines KoMoNa-Förderprojekts mit zwei Strängen, bei dem es neben der “pilothaften Durchführung ökologischer Maßnahmen” auch um die “Entwicklung eines nachhaltigen, digitalbasierten Flächenmanagements” geht.
    Projektleiterin Anna Vetter erklärt es so: “Mit dem Projekt machen wir uns auf den Weg, die vielen relevanten Informationen, die es im Konzern Stadt bereits in unterschiedlichen digitalen Systemen gibt, stärker zu vernetzen und in einem einheitlichen Tool abzubilden.”
    Egal ob Planungsrecht, umweltfachliche Aspekte oder infrastrukturelle Rahmenbedingungen – alle Grundlageninformationen sollen an einem Ort zugänglich werden.

    Die Technische Beigeordnete Claudia Schwan-Schmitz begrüßt den zweigeteilten Ansatz in dem Projekt: “Ein digitalbasiertes Flächenmanagement ist natürlich sehr abstrakt. Aber es dient einem sehr konkreten Ziel: Dass Flächen leichter, schneller und nachhaltiger entwickelt werden können. Es ist daher sehr gut, dass in dem Projekt auch drei Bereiche aufgewertet werden – so wird dieser konkrete Nutzen schon heute an beispielhaften Stellen im Stadtgebiet sichtbar.”

    Alter Busparkplatz wird zum Insektenparadies
    Das Kernprojekt bei den drei Flächen, die umgestaltet werden sollen, ist der ehemalige Presse- und Reisebusparkplatz des Bökelbergstadions am Spielkaulenweg.
    Der Schotterplatz soll umstrukturiert werden, damit Regenwasser wieder im Boden versickern kann.
    Dank neuer Bäume, Sträucher, Stauden und einjähriger Pflanzen wird die Brachfläche ökologisch aufgewertet. In der Mitte präsentiert sich die Anlage dreigeteilt. Hier befinden sich ein Hochbeet, bestückt mit Wildblumen und mehrjährigen Kräutern, ein Aufenthaltsort mit Mauern und Sitzgelegenheiten aus Naturstein sowie eine Pflanzfläche mit niedrigen heimischen Rosen, die als Nektar- und Pollenspender Insektenmagnet sind, Vögeln zum Nisten dienen und auch optisch ansprechend sein werden.

    Die Fläche soll für Anlieger und Besucher einladend gestaltet werden, vor allem für die benachbarte Kita, die bei der Planung mit einbezogen wurde. Somit soll das Thema Biodiversität schon für die Kleinsten erfahrbar gemacht werden. Die ökologische Aufwertung der Fläche wurde fachlich begleitet durch ein externes Beratungsunternehmen aus Aachen. Ebenso hat sich die ortsansässige Initiative “Hortus Noctuarum” in die Planung mit einbringen können, die im benachbarten Kleingartenverein ihren Sitz hat.

    An der Sperberstraße 16-20 soll auf Höhe der Apotheke die Verkehrs- und Grünfläche rund um einen Parkplatz ökologisch aufgewertet werden. Vorhandene Einzel-Baumbeete sollen durch Entsiegelungen miteinander verbunden und durch Stauden unterpflanzt werden. Der Fußweg wird weniger gerade verlaufen und führt zwischen Häusern, Bäumen und Hochbeeten entlang.

    Zuletzt sollen im Zuge des Förderprojekts zwölf zusätzliche Bäume im Brandtsgarten gepflanzt werden. Darunter auch Obstbäume, um im Sinne des Konzepts der “Essbaren Stadt” das Interesse der Kinder aus den umliegenden Schulen an der Natur zu wecken.
    Weitere Maßnahmen im Brandtsgarten, unter anderem eine Lärmschutzwand entlang der Waldnieler Straße, neue Radbügel an der Bushaltestelle und die Neugestaltung des Spielplatzes, sollen im weiteren Verlauf ebenfalls angegangen und mit anderen Mitteln finanziert werden.

    Über das Förderprojekt
    Das Projekt wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BUMUV) aufgrund eines Beschlusses des Bundestages mit Mitteln aus dem Programm “Kommunale Modellvorhaben zur Umsetzung der ökologischen Nachhaltigkeitsziele in Strukturwandelregionen (KoMoNa)” unterstützt.
    Die zuwendungsfähigen Gesamtkosten belaufen sich auf rd. 917.000 Euro und werden zu 80 Prozent vom Bund getragen. Der Förderzeitraum endet im Sommer 2025. Die landschaftsgärtnerischen Maßnahmen an den drei Pilot-Flächen sollen bis Mitte nächsten Jahres abgeschlossen sein.

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  • Rheydter Spätkirmes: Polizei und Ordnungsamt im Einsatz für die Sicherheit der Gäste

    Rheydter Spätkirmes: Polizei und Ordnungsamt im Einsatz für die Sicherheit der Gäste

    Um die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher der Rheydter Spätkirmes vom 13. bis 16. September 2024 zu gewährleisten, werden Polizei und Ordnungsamt die Präsenz verstärken.

    Ein privater Sicherheitsdienst wird das Gelände nachts bewachen und auch zu den Öffnungszeiten vor Ort sein.

    Wie bei der Frühkirmes im Mai richtet die Polizei an der Kreuzung Gracht/Limitenstraße eine mobile Wache ein. Sie ist Anlaufstelle für Kirmesgäste, die zum Beispiel eine Anzeige erstatten möchten oder die Hilfe der Polizei benötigen, weil sie etwa einen Angehörigen auf dem Kirmesgelände aus den Augen verloren haben.
    Im Rahmen des Maßnahmenkonzeptes zur Bekämpfung der Messergewalt im öffentlichen Raum wird die Polizei zudem einen besonderen Fokus auf das Mitführen von Messern jeglicher Art und gefährlicher Gegenstände auf der Kirmes legen und selektive Personenkontrollen durchführen sowie durch Beamte des Kommissariats Kriminalitätsvorbeugung an einem eigenen Stand Aufklärung betreiben.

    Um das Sicherheitsgefühl der Mönchengladbacherinnen und Mönchengladbacher zu stärken, setzt die Polizei wieder zwei mobile Videobeobachtungsanlagen ein. Standorte der zwei Kamerasysteme werden an der Straße Gracht sowie an der Limitenstraße sein.

    Über Kameras, die sich auf einem Anhänger in sechs Meter Höhe befinden, werden die Videobilder in die Einsatzleitstelle der Mönchengladbacher Polizei übertragen und durch speziell geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Polizeipräsidiums Mönchengladbach live beobachtet und bewertet.

    Ziel ist es, bevorstehende Straftaten frühzeitig zu erkennen und diese zu verhindern, indem unverzüglich Einsatzkräfte entsandt werden. Die Videobeobachtung erfolgt nicht durchgängig, sondern ausschließlich zu den Öffnungszeiten der Kirmes.

    Die Aufnahmen werden nach einer Frist von 14 Tagen automatisch gelöscht. Zum Zwecke der Strafverfolgung dürfen die Videoaufnahmen länger gespeichert werden. Bestimmte Bereiche – wie zum Beispiel Wohnungen oder Arztpraxen – werden im Vorfeld geschwärzt bzw. verpixelt.

    Die Rechtsgrundlage für die mobile Videobeobachtung ergibt sich aus §15a PolG NRW. Spezielle Hinweisschilder informieren die Bürgerinnen und Bürger über den Beginn der Video-Zonen.

    Wie jedes Jahr ist die Kirmes besonders ein Fest für die Familie, für Kinder und Jugendliche.
    Die Stadt Mönchengladbach weist noch einmal darauf hin, dass der Cannabiskonsum in Gegenwart von Kindern und Jugendlichen auf der gesamten Kirmes verboten ist.
    Ordnungsamt und Polizei werden im Rahmen ihrer regulären Streifengänge auf die Einhaltung dieses Verbotes achten.

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  • Bundesweiter Warntag: Um 11 schlugen nicht nur die Mobiltelefone Alarm

    Bundesweiter Warntag: Um 11 schlugen nicht nur die Mobiltelefone Alarm

    Punkt 11 wurde es heute wieder an vielen Stellen in der Stadt laut.

    Denn nicht nur tausende Mobiltelefone schlugen Alarm: Auch die rund 70 Sirenen im Stadtgebiet wurden beim bundesweiten Warntag ausgelöst.

    Zum zweiten Mal testete die Feuerwehr Mönchengladbach zudem Warnmeldungen über den Sender von Radio 90.1. Dazu wurde das laufende Radioprogramm kurz nach 11 und gegen 11:20 zweimal kurz unterbrochen.

    Fazit der Feuerwehr: “Der Probealarm hat aus technischer Sicht einwandfrei funktioniert. Auch die Verbindung zum Radiosender verlief reibungslos. Nach dem Probealarm gab es zwei Rückmeldungen von Bürgern über nicht funktionierende Sirenen. Den Hinweisen gehen wir jetzt nach.”

    Der bundesweite Probealarm begann um 11 Uhr mit dem Signal “Entwarnung”, einem einminütigen Dauerton. Um 11:06 Uhr folgt das Signal “Warnung”, ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton, wodurch die Mönchengladbacher Bürger*innen im Ernstfall aufgefordert werden, schnellstmöglich Gebäude oder Wohnungen aufzusuchen und das Radio einzuschalten. Der Probealarm wurde um 11:12 Uhr mit einer erneuten “Entwarnung” beendet.
    Über Presse-, Social Media, auf der Webseite und auf den digitalen Anzeigetafeln im Stadtgebiet hatten die Behörden im Vorfeld auf den Warntag hingewiesen.

    In den nächsten Tagen werden die technischen Daten des Sirenentests und die erwarteten Hinweise aus der Bevölkerung zu den Sirenenstandorten weiter ausgewertet. Das so genannte Cell Broadcast und die Warn-Apps wurden zentral vom Bund ausgelöst. Auch hierzu erreichten die Stadtverwaltung einige Hinweise aus der Bevölkerung.

    Wer seine Beobachtungen und Erfahrung zu den Warnungen teilen möchte, kann an einer Online-Umfrage teilnehmen, die das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe geschaltet hat. Die Adresse ist: https://www.warntag-umfrage.de
    Alle Infos zu den Sirenenstandorten und Tipps zum Verhalten im Notfall gibt es auf der Webseite www.notfallmg.de

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  • „Wer ernährt die Welt – wirklich?“

    „Wer ernährt die Welt – wirklich?“

    Welternährung, Kaffee & Klima – Ausstellung und Vortrag in der Stadtteilbibliothek Rheydt

    Die Stadtteilbibliothek Rheydt zeigt in Kooperation mit dem Eine-Welt-Laden Mönchengladbach ab dem 13. September bis zum 29. September 2024 eine Ausstellung mit großformatigen Schaubildern zum Thema “Kaffee – fair handeln und klimagerecht produzieren”.

    Die Ausstellung zeigt Schau- und Informationstafeln zum Thema “Fair Handeln” am Beispiel des Kaffeeanbaus in Uganda. Entstanden ist die Ausstellung aus Fotografien und Reiseberichten des Kaffee-Experten Alex Kunkel.
    Seit 2007 bereist er regelmäßig den afrikanischen Kontinent, mit Schwerpunkt Uganda. Hier existieren riesige Kaffeeplantagen, die Uganda zum größten Kaffeeexporteur auf dem afrikanischen Kontinent machen.
    Die Ausstellung beleuchtet kritisch die Anbaumethoden der Großplantagen und die Rolle der großen, meist europäischen, Handelsketten. Aufgezeigt werden alternative Anbaumethoden, Initiativen zur Stärkung einer unabhängigen, selbständigen Bewirtschaftung mit dem Ergebnis einer autonomen Produktion von Nahrungsmitteln.
    Häufig wird der afrikanische Kontinent als Almosenempfänger, Kriegsschauplatz und Hungerkontinent wahrgenommen. Von außen wird versucht den Menschen ein industrielles Agrarmodell überzustülpen – und scheitert damit regelmäßig bei der Bekämpfung von Armut und Hunger.
    Doch es geht auch anders.

    Die Ausstellung zeigt Beispiele von Kleinfarmer*innen, die verschiedenste Lebensmittel auf kleinen Parzellen anbauen. Dies geschieht in Form agrarökologischer Mischwirtschaft. So wächst Kaffee klimaschonend im Schatten der Matoke-Bananen, zwischen Kohl und Bohnen. Saatgut wird getauscht und selbst erzeugt, und muss nicht von Großkonzernen teuer erworben werden. Diese alternative und klimaschonende Wirtschaftsform hat das Potential Afrikas wirtschaftliche Zukunft zu sein.

    Die ausgestellten 20 Schaubilder vermitteln dem Betrachter eindringlich diesen Gedanken des fairen Anbaus und Handels. Erläutert und vertieft werden die Aussagen der Schaubilder durch einen Vortrag vom Kaffee-Experten Alex Kunkel aus dem Essener KaffeeGartenRuhr.
    Ergänzt wird der Vortrag mit Fotos des Referenten von seinen zahlreichen Reisen in das Kaffeeland Uganda. Der Vortrag beginnt am Freitag, 20. September um 18.30 Uhr in der Stadtteilbibliothek Rheydt. Der Eintritt ist frei.   

    Wann? 13. – 29. 9. 2024, Besichtigungszeiten Di-Sa 10-18 Uhr + So 13 -17 Uhr
    Vortrag: Vortrag mit Kaffeeexperte Alex Kunkel
    Wann? Freitag, 20.9. 18.30 Uhr
    Wo? Stadtteilbibliothek Rheydt (Karstadthaus), Am Neumarkt 8, 41236 Mönchengladbach-Rheydt.
    Eintritt Ausstellung und Vortrag frei.  Alle Infos unter www.stadtbibliothek-mg.de 

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  • Ernten, lernen und genießen beim Apfelfest am Haus Horst

    Ernten, lernen und genießen beim Apfelfest am Haus Horst

    Am Samstag, den 21. September, findet das 9. Mönchengladbacher Apfelfest in Giesenkirchen auf der Streuobstwiese bei Haus Horst am Palandweg statt.

    Zwischen 11 und 17 Uhr können Besucherinnen und Besucher die Welt der Streuobstwiesen erleben und die kulturelle Bedeutung dieser einzigartigen Lebensräume entdecken.

    Das Fest bietet ein abwechslungsreiches Programm. Es gibt Kurzführungen über die Wiese, Informationen zur Pflege von Streuobstwiesen und Tipps zum Erhalt alter Obstsorten. Auch der Genuss kommt nicht zu kurz. Vor Ort kann man sich verpflegen und Produkte der Streuobstwiesen kaufen. Familien erwartet ein buntes Rahmenprogramm mit Aktivitäten für Kinder. Der Eintritt ist frei.

    Alle Besucherinnen und Besucher können an diesem Tag auch selbst aktiv werden und Äpfel auf der städtischen Streuobstwiese, die mit vielen alten Apfelsorten glänzt, ernten oder sammeln. Das Obst kann dann entweder verzehrt oder frisch zu Saft gepresst werden. Auch ist es nach vorheriger Terminabsprache möglich, am Vormittag eigenes Obst zum Versaften mitzubringen. Die Voranmeldung nimmt die Firma Haaken unter der Telefonnummer 0173-5183204 entgegen.

    Bereits im Vorfeld des Festes beschäftigen sich Kindergärten intensiv mit dem Thema Streuobstwiese. Die Naturschutzstation Haus Wildenrath hat spezielle Bildungsprogramme entwickelt, um Kinder an die Bedeutung dieser Lebensräume heranzuführen. Die Ergebnisse werden auf dem Apfelfest präsentiert. Das Apfelfest wird gemeinsam vom Fachbereich Umwelt der Stadt Mönchengladbach und der Naturschutzstation Haus Wildenrath e.V. ausgerichtet.

    Auf der Streuobstwiese am Haus Horst dreht sich am 21. September wieder alles um den Apfel. ©Jens Engels/Naturschutzstation Haus Wildenrath
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  • Staffelübergabe in der Stabsstelle Presse und Kommunikation der Stadt

    Staffelübergabe in der Stabsstelle Presse und Kommunikation der Stadt

    Wolfgang Speen tritt zum 1. Oktober in den Ruhestand / Dirk Rütten, bisher Speens Stellvertreter und Leiter des städtischen Newsrooms, übernimmt.

    Wolfgang Speen, Leiter der Stabsstelle Presse & Kommunikation und seit über 34 Jahren Pressesprecher der Stadt Mönchengladbach, beendet seine aktive berufliche Laufbahn und tritt zum 1. Oktober mit Erreichen der Altersgrenze in den Ruhestand.
    Nachfolger und neuer Leiter der Stabsstelle wird sein bisheriger Stellvertreter Dirk Rütten.

    Foto: MG-Heute

    Zur Aufgabe der Stabsstelle für Presse und Kommunikation, die sich als Ansprechpartner der Medien und Mittler zwischen Verwaltung und Bürgerschaft versteht, gehören neben der klassischen Pressearbeit auch die Aktivitäten der Stadt in den Sozialen Medien, die Betreuung und Entwicklung der Internetseiten, die visuelle Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit mit dem Corporate Design für die Verwaltung und die Interne Kommunikation.

    Wolfgang Speen trat nach seinem Studium der Germanistik und Kunst an der RWTH Aachen und seiner anschließenden Funktion als Redaktionsleiter der örtlichen Wochenzeitung “stadt-panorama” Anfang Januar 1990 die Tätigkeit als Pressesprecher der Stadt Mönchengladbach an, übernahm im Januar 2001 die Leitung der damaligen Pressestelle und seit Januar 2019 die Leitung der Stabsstelle Presse und Kommunikation. Im Laufe der Jahre richtete die Stabsstelle im Pressebereich als Reaktion und Antwort auf die veränderten Informations- und Kommunikationsbedürfnisse von Verwaltung und Gesellschaft unter der Leitung von Dirk Rütten im Pressebereich einen modernen Newsroom ein, in dem neben der klassischen Pressearbeit auch die Social Media-Kanäle zielgruppenorientiert als zusätzliche Informations- und Dialogplattformen aufgebaut wurden. Ebenso entwickelte sich in den letzten Jahren der Internetauftritt der Stadt Mönchengladbach www.moenchengladbach.de als zentrales Informationsportal und Anlaufstelle für alle Informationen und Online-Serviceleistungen der Verwaltung stetig weiter.

    Darüber hinaus baute die Stabsstelle unter Speens Leitung den Bereich Bürgerdialog mit dem zentralen Beschwerdemanagement für die Verwaltung und dem Dialogformat “OB vor Ort” auf. Hinzu kam in jüngster Vergangenheit der Aufgabenbereich “Visuelle Kommunikation und Öffentlichkeit”, der unter anderem eine einheitliche CI-Linie für die Stadtverwaltung auflegte und die Öffentlichkeitsarbeit verstärkt in den Online-Bereich verlegte. Als Pressesprecher hat Speen in den letzten drei Jahrzehnten unter den fünf Oberbürgermeister*innen Heinz Feldhege, Monika Bartsch, Norbert Bude, Hans Wilhelm Reiners und Felix Heinrichs die Entwicklungen und Strömungen der Stadt verfolgt und begleitet.

    Foto: MG-Heute

    “Meine Aufgaben habe ich immer als überaus spannend und bereichernd empfunden. Über drei Jahrzehnte in dieser Funktion für unsere Stadt arbeiten zu dürfen war schon eine besondere Ehre”, sagt er. Die Öffnung und Entwicklung des Nordparks, vormals jahrzehntelang “terra incognita”, mit dem späteren Bau des Stadions für die Borussia und der Hockey-Arena, die Sanierung von Schloss Rheydt in den frühen 1990er Jahren, die durch die großartige Bürgerinitiative “Rettet Schloss Rheydt” ermöglicht wurde, die Teilnahme der Stadt an der dezentralen Landesgartenschau Euroga 2002 plus, der viel diskutierte Bau des Einkaufszentrums “Minto” an der Stelle des ehemaligen Schauspielhauses und die Ängste der Bevölkerung um den Abzug der Militärs im JHQ zählten zu den großen Themen, die die Stadtöffentlichkeit bewegt hat. Zu den emotionalen Highlights zählte die Teilnahme der Stadt unter anderem an sportlichen Großereignissen wie der Fußball-WM 2006, den internationalen Hockey-Turnieren und der Tour de France 2017.

    Große Innenstadtprojekte wie die Soziale Stadt Rheydt mit dem Umbau des Rheydter Marktplatzes und des Hugo Junkers-Parks, der im vergangenen Jahr abgeschlossene Um- und Neubau der Zentralbibliothek lagen ebenso in seiner Zeit wie die aktuelle Entwicklung der Verwaltung auf dem Weg zu einem neuen Verwaltungsgebäude in Rheydt und der Strukturwandel mit der Positionierung der Stadt im Rheinischen Revier.

    Einen besonderen Schwerpunkt legte der Journalist auf den Bereich der Katastrophen- und Krisenkommunikation, die in der Corona-Pandemie eine große Herausforderung für die Kommunikationsabteilung darstellte. In seiner Funktion als Leiter und Mitglied im Krisenstab der Stadt baute er gemeinsam im Team den Bereich der “Bevölkerungsinformation und Medienarbeit” auf, ebenso wie das Bürgertelefon der Stadt, das während der Corona-Pandemie wertvolle Bürgerinformation leistete, regelmäßig bei Bombenentschärfungen zum Einsatz kommt und sich inzwischen in seiner täglichen Arbeit als Ansprechpartner für die Bürger*innen und Dienstleister für publikumsintensive Fachbereiche zum Call Contact Center entwickelt.

    “Ich habe meine Aufgabe immer als Vermittler zwischen Verwaltung, Medienvertretern und den Bürger*innen verstanden”, blickt Wolfgang Speen zufrieden auf seine Dienstzeit zurück. “Meinen Beruf habe ich in den mehr als drei Jahrzehnten, in denen ich die Stadt in allen ihren Höhen und Tiefen begleiten durfte, mit Herz, großer Leidenschaft und Neugierde ausgeführt. Ich habe es vor allem als Glück empfunden, über einen so langen Zeitraum an zentraler Stelle gemeinsam mit meinen Kolleg*innen in einem tollen und professionellen Team tätig gewesen sein zu dürfen. Schließlich konnten nur gemeinsam die Fülle der Aufgaben und die besonderen Herausforderungen geleistet werden”, betont er rückblickend. “Daher freue ich mich besonders, dass die Leitung der Stabsstelle nun in die Hände meines langjährigen und erfahrenen Kollegen Dirk Rütten gelegt wird”, betont er.

    Foto: MG-Heute

    “Die Bürger*innen über alle Entwicklungen der Stadt transparent und frühzeitig zu informieren und sie auf vielen Kanälen mitzunehmen, war immer das oberste Ziel der Stabsstelle”, so Wolfgang Speen. “Kommunale Presse- und Medienarbeit leistet einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung der Identifikation und Zusammenleben der Bürger*innen mit und in ihrer Stadt sowie zur Erhaltung der Demokratie. Insbesondere in Zeiten sich verändernder Medienlandschaften kommt der Informationsarbeit der Städte eine wesentliche Rolle zu”, ergänzt er.  “Mir war es vor allem wichtig, als Vermittler zwischen Öffentlichkeit und Verwaltung stets für das Verständnis des jeweiligen Handelns auf beiden Seiten zu werben”.

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  • Drei Tage Treffpunkt Alter Markt: Stadtschützenfest vom 6. bis 8. September

    Drei Tage Treffpunkt Alter Markt: Stadtschützenfest vom 6. bis 8. September

    Beim Stadtschützenfest 2024 wird der Alte Markt wieder für drei Tage zum Treffpunkt für Jung und Alt. Der traditionelle Höhepunkt der Schützensaison wird wieder zum bunten Stadtfest nach dem Motto: Wir haben Spaß an der Freud!

    Deshalb sind neben den Schützenbruderschaften und –vereinen auch die Wirte vom Alten Markt gerne dabei, deshalb engagiert sich die Marketing Gesellschaft der Stadt im Bühnen- und Rahmenprogramm und deshalb hat OB Felix Heinrichs die Schirmherrschaft fürs Stadtschützenfest übernommen.

    Und die Schützen bringen ein, was sie besonders gut können und seit 1836 pflegen: Sie feiern zünftig und ausgelassen. Der Mix aus Tradition und Festfreude soll das erste September-Wochenende bestimmen. Die Bühne für die abendlichen Musikshows (von Freitag bis Sonntag) steht am St. Vith, auch die Tribüne für die Parade wird am Alten Markt platziert.

    Und der große Platz bietet ausreichend Raum für Zehntausende Gäste, die von der Wirtegemeinschaft mit gutem Essen und leckeren Bierchen versorgt werden, die von den Schützen Vogelschuss und Parademarsch, Biwak, Serenade und Zapfenstreich geboten bekommen.

    Die drei Festtage haben unterschiedliche Schwerpunkte: Zum Auftakt am Freitag, 6. September, bieten die Wirte eine spanische Nacht.

    Am Samstag (7. September) ziehen die Majestäten der 38 Bruderschaften und Vereine auf, um mitten auf dem Alten Markt beim Vogelschuss den neuen Bezirkskönig zu ermitteln. Abends steht dann “Just is” auf der Bühne und rockt die Altstadt.

    Plakat Stadtschützenfest (Copyright: Stadt MG)

    Der Sonntag ist der Hochtag der Bruderschaften, die nach der Krönungsmesse im Münster ihren neuen Bezirkskönig beim Festzug in der Innenstadt präsentieren und später bei der Parade am Alten Markt feiern. 2500 Schützen und Musikanten ziehen auf, paradieren und haben abends Spaß satt bei der Bühnenshow, mit dem das Stadtschützenfest ausklingt. Bezirksbundesmeister Horst Thoren ist sicher, dass das Festkonzept ankommt: “Wir bieten für jeden etwas und wollen Treffpunkt für alle sein. Wer sich im Kreis froher Menschen amüsieren will, ist bei uns richtig. Gladbach feiert sich selbst.”

    Schützenchef Thoren und Schirmherr Heinrichs danken allen, die das Stadtschützenfest zum Altstadt-Event machen – den Wirten für Gladbachs längste Theke, der Marketing Gesellschaft für Bühne, Kinderfest und Programm, sowie der Altstadtinitiative für den Antikmarkt.

    Die wichtigsten Termine im Überblick:

    Freitag, Samstag und Sonntag, 6. bis 8. September 2024 Treffpunkt Alter Markt mit Feldlager, Schlemmermeile und buntem Bühnenprogramm, jeweils von 13 bis 22 Uhr Freitag, 6. September 2024 ab 19.00 Uhr Open-Air-Party, Alter Markt (die Altstadtwirte laden ein) Samstag, 7. September 2024

    13.30 Uhr Serenade, danach Umzug der Könige, Rathaus Abtei

    14.30 Uhr Fassanstich, danach Platzkonzert, Alter Markt

    15.00 Uhr Vogelschuss um die Bezirkskönigswürde, Alter Markt

    19.00 Uhr Open-Air-Party mit “Just is”, Alter Markt (die Altstadtwirte laden ein)

    20.00 Uhr Königsparty im Kaisersaal, Kaiser-Friedrich-Halle Sonntag, 8. September 2025

    13.45 Uhr Krönungsmesse in der Münster Basilika

    15.30 Uhr Festzug mit 2500 Schützen und Musikanten durch die Innenstadt (ab Rathaus Abtei)

    16.15 Uhr Große Festparade zu Ehren des neuen Königs, Alter Markt

    17.45 Uhr Königsproklamation, Alter Markt 18.00 Uhr Musik- und Showabend mit den “Rabaue”, Alter Markt

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  • OB Felix Heinrichs bietet Sprechstunde im Rathaus Abtei an

    OB Felix Heinrichs bietet Sprechstunde im Rathaus Abtei an

    Am Dienstag, 1. Oktober, von 16 bis 18 Uhr bietet Oberbürgermeister Felix Heinrichs eine Sprechstunde im Rathaus Abtei an. Anmeldungen sind ab sofort bis zum 1. September möglich.
    In den Sprechstunden haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich mit ihren Anliegen und Anregungen persönlich an den Oberbürgermeister zu wenden.

    Anmeldungen sind online unter www.stadt.mg/OB-Sprechstunde möglich.
    Telefonisch ist das Team Bürgerdialog unter der Rufnummer 02161 25 2513 erreichbar.

    Im Vorfeld der Sprechstunde erhalten die Bürgerinnen und Bürger eine Rückmeldung, ob ihr Gesprächswunsch erfüllt werden kann.

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  • Spielplatz-Pat*innen: Sommerfest fördert Gemeinschaft und Engagement

    Spielplatz-Pat*innen: Sommerfest fördert Gemeinschaft und Engagement

    Am 18. August war das erste Sommerfest der Mönchengladbacher Spielplatz-Pat*innen, organisiert vom Fachbereich Kinder, Jugend und Familie.
    Der Spielplatz Am Schwarzbach verwandelte sich dabei zu einem lebendigen Treffpunkt für die Spielplatzpat*innen mit ihren Familien, wo gemeinsam gepicknickt, gespielt und Erfahrungen ausgetauscht wurden.

    Spielplatz-Pat*innen setzen sich für die Verbesserung und Erhaltung der Spielplätze ein. Sie fungieren als Ansprechpartner für Kinder und Jugendliche, überwachen den Zustand der Anlagen und stehen im engen Austausch mit dem Fachbereich Kinder, Jugend und Familie.

    Seit 2022 verfolgt der Fachbereich das Konzept der Spielplatzpatenschaften und konnte bereits 18 engagierte Bürger*innen gewinnen. Für die insgesamt 186 Spielplätze in Mönchengladbach werden weitere engagierte Menschen gesucht, die sich für einen Spielplatz einsetzen möchten.

    Eine Spielplatzpatenschaft kann jeder übernehmen, der Freude am Umgang mit Kindern und Jugendlichen hat und daran interessiert ist, Spielplätze für Kinder attraktiver zu gestalten und als intakten Spielraum zu erhalten. Patenschaften können von Einzelpersonen, aber auch von Personengruppen, Vereinen oder Firmen übernommen werden.

    Spielplatzpatenschaften tragen wesentlich zur Verbesserung der Lebensqualität bei und stärken das Gemeinschaftsgefühl im Stadtteil. Das erfolgreiche Sommerfest unterstreicht die Bedeutung dieses Engagements und zeigt, wie Bürger*innen aktiv zur Gestaltung ihrer Stadt beitragen können.

    Weitere Informationen:
    Fachbereich Kinder, Jugend und Familie
    Ansprechpartnerin:  Nicole Hoffmann
    Tel.: 02161/253412
    E-Mail: Spielplatz@moenchengladbach.de
    Homepage: stadt.mg/deinspielplatz

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  • An der oberen Hindenburgstraße ist der erste von mehreren Trinkwasserbrunnen freigegeben worden

    An der oberen Hindenburgstraße ist der erste von mehreren Trinkwasserbrunnen freigegeben worden

    Aufgestellt wurde Mönchengladbachs erster öffentlicher Trinkwasserbrunnen an der oberen Hindenburgstraße (auf Höhe Hausnr. 8) Ende Juli.

    Inzwischen sind die notwendigen Proben entnommen und ausgewertet. Ergebnis: Alles bestens. Ab sofort kann hier der Durst gestillt werden. Entweder direkt am Wasserstrahl oder über die mitgebrachte Trinkflasche, die man an dem Brunnen auffüllen kann. Einige Passanten genossen ihr erstes Kaltgetränk aus dem neuen Trinkwasserspender an diesem Donnerstag sogar stilvoll im Glas, serviert von Verantwortlichen und Befürwortern des Projekts.

    Gerade für Senioren kann der niederschwellige Zugang zu Trinkwasser wichtige Gesundheitsvorsorge sein. Der 92-Jährige Dr. Hans-Gerd Strucken lässt es sich mit (v.l.) Jens Hostenbach, Finanzvorstand mags, Frank Kindervatter, Vorstandsvorsitzender NEW AG und Oberbürgermeister Felix Heinrichs schmecken. (© Stadt Mönchengladbach)

    An der Aktion beteiligten sich neben Oberbürgermeister Felix Heinrichs auch Frank Kindervatter, Vorstandsvorsitzender NEW AG, Geschäftsführer NEW Netz, Jens Hostenbach, Finanzvorstand mags, sowie die erste Vorsitzende des Seniorenrats, Brigitte Brouns. Ziel des ganz besonderen Services war es, auf das neue Angebot aufmerksam zu machen. Der Trinkwasserbrunnen ist nämlich schlicht gestaltet und fügt sich nur wenige Meter vom Alten Markt harmonisch in das Stadtbild ein.

    Der neue Brunnen ist der erste von vier, später sechs Trinkwasserspendern, die in den Zentren von Gladbach und Rheydt aufgestellt werden. Weitere Standorte sind an der unteren Hindenburgstraße (in Höhe der Albertusstraße) sowie in Rheydt an der Stresemannstraße (nahe Marienplatz) und vor dem Rathaus. Am Europaplatz und Adenauerplatz werden im Zuge geplanter Umbauten zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls Brunnen errichtet. Fünf Trinkwasserbrunnen werden durch die NEW AG finanziert und installiert. Der Brunnen am Europaplatz wird hingegen von der Stadt realisiert, welche in Zusammenarbeit mit der mags auch die laufenden Kosten für den Betrieb der Brunnen übernimmt – darunter der Wasserverbrauch und die Wartung durch die NEW Netz. Dafür wurden vertragliche Vereinbarungen zwischen den Beteiligten getroffen. Der Betrieb der Brunnen erfolgt unter einem mehrstufigen Hygienekonzept, das unter anderem eine umfassende Wasseranalyse vor der Inbetriebnahme vorsieht. Zudem sind die Brunnen so gestaltet, dass sie kontinuierlich durchgespült werden. Regelmäßige Reinigungen und neue Wasserproben sichern die Hygiene während des Betriebs.

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  • Japanfest in Mönchengladbach

    Japanfest in Mönchengladbach

    Am Wochenende vom 07. bis 08. September rückt das 9.000 Kilometer entfernte Land ins Zentrum von Mönchengladbach.

    Unter dem Motto “Japan in MG” bietet das Japanfest an der Volkshochschule viele spannende Schnupperangebote und Mitmach-Aktionen rund um die vielfältige Kultur Japans.
    Von traditioneller Kalligraphie und Haiku-Dichtung bis hin zu modernen Manga-Zeichenkursen und gemeinsamer Zubereitung von Sushi, ist für jede*n etwas dabei.

    Das Programm in der Übersicht:

    Samstag, 7. September 11:00 – 18:00 Uhr

    Offene Manga-Ausstellung “Gestalte eine Manga-Seite” 11:00 – 12:30 Uhr
    Ikebana – Blumen arrangieren wie in Japan 11:00 – 12:00 Uhr
    Japanisch als Fremdsprache Schnupperstunde 13:00 – 14:00 Uhr
    Japanisch als Fremdsprache Schnupperstunde 13:00 – 16:00 Uhr
    Manga-Flohmarkt (Heroes Inn) 13:30 – 15:00 Uhr
    Sushi selber machen 14:00 – 14:30 Uhr
    Eröffnung & Führung Manga-Ausstellung “Gestalte eine Manga-Seite” 14:00 -15:30 Uhr
    Haiku-Dichtung oder die Welt in Silben 15:00 – 18:00 Uhr
    Offene Mangaklasse 16:00 – 17:30 Uhr
    Games made in japan: von Go bis Nintendo

    Sonntag, 8. September 11:00 – 18:00 Uhr

    Offene Manga-Ausstellung “Gestalte eine Manga-Seite” 11:00 – 11:45 Uhr
    Open air peformance: Taiko meets Kalligraphie. mit Wagaku*Miyabi und Aya Murakami 12:00 – 13:30 Uhr
    Dein Name in japanischer Kalligraphie 12:00 – 13:30 Uhr
    Amimono – Japanisch stricken 12:30 – 13:30 Uhr
    Taiko – Spüre den Trommelschlag 13:00 – 16:00 Uhr
    Sammelkarten Grundlagen (Heroes Inn): One Piece, Yu-gi-oh! & Pokémon 13:15 – 13:45 Uhr
    Taiko – spüre den Trommelschlag 13.30 – 15:00 Uhr
    Shodo – die japanische Kunst der Kalligraphie 14:00 -14:30 Uhr
    Taiko – spüre den Trommelschlag 14:00 – 15:30 Uhr
    Amigurumi – Kleine Häkelfreunde selbst gemacht 15:00 – 18:00 Uhr
    Offene Mangaklasse 17:00 – 18:00 Uhr
    Vortrag: der Zauber von Studio Ghibli: Hayao Miyazakis Reise durch Fantasie und Realität ab 20:15 Uhr

    Comet-Cine-Center
    Anime-Filmvorführung im Comet Cine Center Kino “Der Junge und der Reiher” (Studio Ghibli)

    Kursort: VHS am Sonnenhausplatz, Lüpertzender Straße 85 Weitere Infos und Vorverkauf (inkl. Kursanmeldung) über www.vhs-mg.de/japanfest Information und Anmeldung: 
    vhs-mg.de, Tel. 02161 / 25-6400

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  • Echt jetzt? Umbau fast fertig: Am 24. August wird der Kapuzinerplatz eröffnet

    Echt jetzt?
    Umbau fast fertig: Am 24. August wird der Kapuzinerplatz eröffnet

    Während die Bauarbeiten auf dem Kapuzinerplatz in den Endspurt gehen, nehmen die Vorbereitungen für seine feierliche Wiedereröffnung Form an.

    Am Samstag, den 24. August, soll der Umbau des kleinen Platzes zwischen Markthalle und Christuskirche mit einem abwechslungsreichen Angebot für die ganze Familie gefeiert werden. Zwischen 11 und 16 Uhr stehen unter anderem ein musikalischer Gottesdienst in der Christuskirche und ein Konzert der Remember-Band auf dem Programm. Im Zentrum des begleitenden Rahmenprogramms steht – neben einem vielfältigen Angebot für Kinder – ein “Markt der Möglichkeiten” unter dem Motto Ehrenamt.
    In einem bunten Marktgeschehen soll dabei die Bedeutung ehrenamtlicher Arbeit gewürdigt und das Interesse der Besucherinnen und Besucher an einer ehrenamtlichen Tätigkeit geweckt werden. Weitere Informationen zur geplanten Eröffnung folgen in den nächsten Wochen.
    Das ganze Programm zum Nachlesen gibt es schon jetzt unter https://qm.mg/eroeffnung-kapuzinerplatz

    Anmerkung der Redaktion:
    Informationen zur Fertigstellung der Markthalle gibt es zur Zeit nicht.

    Das ist der neue Kapuzinerplatz

    Wesentlicher Leitgedanke der Umgestaltung war es, den Bereich zwischen Haus Zoar und Markthalle als “Platz im Platz” auszubilden. Ein ruhiger Ort, der zugleich Bühne für städtisches Leben sein kann. Die neu gepflasterte Platzmitte wird freigehalten und von ausgewähltem Stadtmobiliar und Grün eingerahmt. Außengastronomie soll zur Belebung des Platzes beitragen. Am Aufgang Viersener Straße wurden die Lichtkuppeln des darunterliegenden Parkhauses entfernt und neue Fahrradständer installiert. Zudem wurde die Aufgänge am Haus Zoar und der Viersener Straße mit Beleuchtung und neuen Handläufen versehen.

    Weitere Maßnahmen wie ein angeschliffenes Pflaster mit taktiler Führung tragen zu mehr Barrierefreiheit bei. Von besonderem Charme ist die Teilfläche vor der Kirche. Der Bodenbelag ist hier – anders als bislang – in einem einheitlichen, zum Rest des Platzes passenden Kleinsteinpflaster ausgebildet. Die Bäume werden durch große Beete mit reichlich Grün unterpflanzt. Auch Sitzgelegenheiten gibt es hier. So strahlt das Ambiente des Vorplatzes noch mehr Ruhe aus und harmoniert dadurch mit der Funktion des Kirchengebäudes.

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  • Neues Kunstrasen-Minispielfeld an der Hehner Straße durch Vandalismus und Diebstahl zerstört

    Neues Kunstrasen-Minispielfeld an der Hehner Straße durch Vandalismus und Diebstahl zerstört

    Pünktlich zum Start in die Sommerferien konnte das neue Kunstrasen-Minispielfeld in der Parkanlage an der Hehner Straße fertiggestellt werden.

    Es sollte den Kindern und Jugendlichen im Quartier weitere Spiel- und Freizeitmöglichkeiten bieten. Der Fachbereich Schule und Sport hatte den ehemaligen Bolzplatz mit Tennenbelag gemeinsam mit der Borussia-Stiftung für insgesamt 200.000 Euro saniert und ein zusätzliches Streetballfeld geschaffen.

    Minispielfeld an der Hehner Straße
    (Copyright: Stadt MG)

    Die Freude über die neuen Spielfelder währte allerdings nicht lange.
    Bereits kurz nach Freigabe des Kunstrasenspielfeldes wurde es in der Nacht von Mittwoch, 24.07. auf Donnerstag, 25.07. von Unbekannten durch Vandalismus und Diebstahl so zerstört, dass es nun aufgrund notwendiger Reparaturen erst einmal unbespielbar bleibt.
    Dabei wurden ca. 40 Quadratmeter des neuen Kunstrasenteppichs herausgeschnitten und entwendet. “Solch eine sinnlose Zerstörungswut macht mich fassungslos und traurig, insbesondere für die vielen Kinder und Jugendlichen im Quartier, die sich sehr auf die Nutzung der neuen Spielfelder gefreut haben”, so Beigeordnete Christiane Schüßler.

    Wer in der angegebenen Tatnacht Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise geben kann, soll sich an die Polizei Mönchengladbach (02161-290) wenden. Diese ermittelt bereits aufgrund der eingegangenen Strafanzeige.

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