Autor: PMG

  • Monika Bartsch ist Ehrenoberbürgermeisterin der Stadt

    Monika Bartsch ist Ehrenoberbürgermeisterin der Stadt

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs verlieh ihr den besonderen Titel in einem Festakt im Rathaus Abtei: „Sie prägte die Kultur unseres Zusammenlebens.“

    Die frühere Oberbürgermeisterin der Stadt Mönchengladbach wurde am vergangenen Sonntag (23.06.2024) nach einem zurückliegenden Ratsbeschluss in einem Festakt im Rathaus Abtei die Würde der Ehrenoberbürgermeisterin verliehen. Zuletzt trug Heinz Feldhege von 1997 bis zu seinem Tod 2021 den Ehrentitel. Vorgeschlagen für diesen besonderen Titel wurde Monika Bartsch durch Oberbürgermeister Felix Heinrichs, der auch die Verleihung persönlich vornahm und die Urkunde überreichte. Der Rat hatte im Februar beschlossen, Monika Bartsch in Würdigung ihrer herausgehobenen Verdienste um das Wohl und Ansehen der Stadt während ihrer Amtszeit und auch nach ihrem Ausscheiden aus dem Amt die Ehrenbezeichnung Ehrenoberbürgermeisterin zu verleihen.

    Unter den zahlreichen Gästen konnten Bartsch und Heinrichs neben den Mönchengladbacher Bundestags- und Landtagsabgeordneten unter anderem auch die früheren Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners und Norbert Bude sowie den letzten Oberstadtdirektor Jochen Semmler, die ehemaligen Beigeordneten Beate Zielke und Helmut Hormes und Wolfgang Rombey sowie frühere Mitarbeiter*innen aus dem Büro der Oberbürgermeisterin begrüßen. “Man kann über Monika Bartsch nicht sprechen, ohne Superlative zu verwenden. Sie ist quasi ein “Superlativ in persona”, denn ihr Engagement ist nicht steigerungsfähig. Sie hat wichtige Kapitel in der Stadtgeschichte geschrieben als erste und bislang einzige Frau im Amt”, so OB Felix Heinrichs.

    Monika Bartsch war von 1997 bis 2004 als zunächst ehrenamtliche, im Oktober 1998 dann als erste hauptamtliche Oberbürgermeisterin der Stadt Mönchengladbach tätig. In ihrer Amtszeit fielen die Weichenstellungen für die Erschließung und Entwicklung des ehemals militärisch genutzten Nordparks zu einem Innovations- und Dienstleistungszentrum, der Bau des BorussiaParks, der 2004 eröffnet wurde, und der Hockey-Arena, die zu den modernsten Hockey-Spielstätten Europas zählt. Monika Bartsch verfolgte die Bewerbung der Stadt als ein Austragungsort für die Olympischen Spiele 2012 im Rhein-Ruhr-Gebiet. Als Folge wurde Mönchengladbach im September 2001 als Austragungsort der Hockey-Wettkämpfe der Herren nominiert. Ende 2002 setzte sie sich persönlich gemeinsam mit dem DHB im australischen Perth erfolgreich dafür ein, die Hockey-WM 2006 der Herren nach Mönchengladbach zu holen, die schließlich Weltmeister wurden.

    Weitere Meilensteine in ihrer Amtszeit waren die erfolgreiche Teilnahme an der EUROGA 2002 und die dezentrale Landesgartenschau, der Bau des Vitusbades in der City Ost sowie die städtebauliche Entwicklung des ehemaligen “Wienands-Geländes” an der Dahlener Straße in Rheydt zu einem Dienstleistungszentrum.

    Bereits in ihrer aktiven Dienstzeit schätzte sie das ehrenamtliche Engagement des Vereins Mönchengladbacher Tafel e.V., wurde nach ihrer Amtszeit 2005 Mitglied und ist seit 2007 Vorsitzende der Tafel. “Sie stehen für unsere Stadt, und auch nach dem Ausscheiden aus dem Amt hat das nicht aufgehört. Ihr berufliches, familiäres und gesellschaftliches Engagement ist beeindruckend. Sie haben durch Ihr Vorbild auch vielen Frauen den Mut gegeben, sich für Schlüsselpositionen in Wirtschaft, Verwaltung und Politik zu bewerben. Man braucht diese guten Beispiele und die Sichtbarkeit von Frauen, auch dieses Selbstverständnis, dass Frauen alles erreichen können. Sie waren Ihrer Zeit voraus”, betonte Oberbürgermeister Felix Heinrichs. Und weiter hob er hervor: “Auf die erste Bundeskanzlerin musste Deutschland bis Ende 2005 warten.  Da waren Sie schon Mitglied und zwei Jahre später Vorsitzende der Mönchengladbacher Tafel. Wer sich wie Sie sozial engagiert, ist für mich auch ein Kulturmensch, denn Sie prägen wie kaum eine andere Frau in Mönchengladbach die Kultur unseres Zusammenlebens”.

    Horst Thoren, Bezirksbundesmeister des Bundesverbandes Mönchengladbach-Rheydt-Korschenbroich der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften, unterstrich in seiner Laudatio: “Monika Bartsch hat sich um diese Stadt und ihre Menschen verdient gemacht. Wenn andere sagten, was geht mich das an, hat sie gehandelt und geholfen, war ihre Antwort auf die Fragen der Zeit: Das schaffen wir schon!”. Und weiter in seiner Beschreibung dessen, was sie leistet betonte er: “Offen auf Menschen zugehen, ihnen ein Lächeln und damit Aufmerksamkeit schenken, zuhören und verstehen. Wer auf Monika Bartsch trifft, darf sich angenommen fühlen, erfährt ehrliche Zugewandtheit.”

    Monika Bartsch machte in ihren Dankesworten deutlich, dass weder das Amt der Oberbürgermeisterin noch die Führung des Vereins Mönchengladbacher Tafel als ‚One Woman Show‘ missverstanden werden dürfen: “Wenn wir etwas erreichen wollen in der Politik, in der Verwaltung oder im Ehrenamt, ist das immer Gemeinschaftsarbeit. Die Gemeinsamkeit ist das Salz in der Suppe der Gesellschaft. Deshalb ist mein Wunsch: Tuen Sie gemeinsam etwas für die Stadt und die Menschen, die hier Leben, und werden Sie dabei glücklich. Ich bin es.” Festlich musikalisch umrahmt wurde der Feierstunde vom BrassClub der Musikschule der Stadt Mönchengladbach

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  • Stadt informiert zur kommunalen Wärmeplanung

    Stadt informiert zur kommunalen Wärmeplanung

    Infoveranstaltung am 4. Juli im Wandelsaal der Zentralbibliothek | Anmeldung erforderlich.

    Seit Januar gilt das Bundesgesetz, das die Kommunen zur Aufstellung eines Wärmeplans für ihr Stadtgebiet verpflichtet – eine wichtige Grundlage für die Umsetzung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) in Mönchengladbach.
    Inzwischen hat die Stadt den Entwurf der kommunalen Wärmeplanung vorgelegt und unter
    https://stadt.mg/waerme veröffentlicht. Noch bis Mitte Juli ist die Öffentlichkeit aufgerufen, Stellung zu nehmen.
    Auf einer Informationsveranstaltung im Wandelsaal der Zentralbibliothek wird die Stadt die Wärmeplanung der interessierten Öffentlichkeit vorstellen und mit ihr diskutieren.
    Fragen sollen, soweit zum jetzigen Zeitpunkt möglich, beantwortet und die Informationsbedarfe der Bürgerinnen und Bürger für den weiteren Prozess aufgenommen werden.
    Im Oktober soll die Wärmeplanung dann als Teil eines übergeordneten Energiekonzeptes verabschiedet und mit weiteren Informationsangeboten flankiert werden.

    Die zweistündige Informationsveranstaltung findet am Donnerstag, 4. Juli, um 18:30 Uhr im Wandelsaal der Zentralbibliothek, Blücherstraße 6 in 41061 Mönchengladbach, statt.

    Aufgrund der begrenzten Kapazitäten ist eine vorherige Anmeldung unter der E-Mail-Adresse waermeplan@moenchengladbach.de bis zum 27. Juni erforderlich.

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  • Entwicklung des ehemaligen Polizeipräsidiums schreitet voran

    Entwicklung des ehemaligen Polizeipräsidiums schreitet voran

    Vier Jahre sind seit dem ersten vom Verein Wissencampus e.V. initiierten Gutachten für das ehemalige Polizeipräsidium vergangen.

    In dieser Zeit sind nicht zuletzt dank ehrenamtlicher Arbeit wesentliche Meilensteine erreicht worden, um das zentral gelegene Grundstück mit seiner denkmalgeschützten Bausubstanz als Wissens- und Innovationscampus neu zu entwickeln.
    2022 konnte das Gelände an der Theodor-Heuss-Straße durch die Stadt erworben werden, im Sommer 2023 folgte der Förderbescheid des Landes.
    Dieses Jahr konnte bereits das Team der neu gegründeten Wissens- und Innovationscampus GmbH (WICMG) besetzt werden.
    Nach und nach ziehen erste Zwischennutzungen auf das Gelände.
    Nun hat der ehrenamtliche Wissenscampus Mönchengladbach e.V. das Nutzungskonzept für den Wissens- und Innovationscampus fortgeschrieben und am Mittwoch, den 12. Juni, der Stadt übergeben.

    Mitglieder des Vereins Wissenscampus e.V. überreichten das Nutzungskonzept 2.0 an Vertreter der Stadt. Mit dabei v.l.: Fritz Otten (Mitglied), Norbert Bienen (Vorstand), Claudia Schwan-Schmitz (Technische Beigeordnete), Felix Heinrichs (Oberbürgermeister), Susanne Feldges (nextMG), Dr. Gregor Bonin (Vorstand), Hartmut Wnuck (Vorstand), Eva-Maria Heiß (Geschäftsführerin WICMG), Dr. Thomas Grünewald, Dr. Norbert Miller

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs nahm das Konzept zusammen mit der Technischen Beigeordneten Claudia Schwan-Schmitz und WICMG-Geschäftsführerin Eva-Maria Heiß entgegen.
    Heinrichs: “Anfang dieses Jahres konnten wir durch intensive Beratung des Landes einen neuen Kurs für den Wissens- und Innovationscampus einschlagen. Während wir zuerst von einer geschlossenen Gesamtmaßnahme ausgegangen sind, haben wir jetzt die Möglichkeit, das Areal Schritt für Schritt in Teilbauabschnitten zu realisieren. Auf diesem Weg wollen wir nun die Voraussetzungen für StartUp-Förderung und spätere Nutzer wie die Junior-Uni herstellen. Dafür ist das Nutzungskonzept wichtig, das jetzt in Kooperation mit dem Verein Wissenscampus MG e.V. fortgeschrieben worden ist. Hier zeigt sich einmal wieder, wie eng und konstruktiv in Mönchengladbach die Zusammenarbeit zwischen freier Wirtschaft, engagierten Unternehmer*innen und der Stadt ist. Das zeichnet unseren Standort aus und trägt dazu bei, den Strukturwandel zum Gelingen zu bringen.”

    Dr. Norbert Miller, Co-Vorsitzender des Vereins Wissenscampus, überreichte das Werk gemeinsam mit den Vorstandskollegen Hartmut Wnuck, Dr. Thomas Grünewald, Dr. Gregor Bonin und Norbert Bienen sowie Susanne Feldges von nextMG e.V. an die Stadt. Unterstützt worden waren sie im Vorfeld unter anderem von den Vereinsmitgliedern Fritz Otten und Ralf Jüngermann.
    Miller: “Wir haben uns der gemeinsamen Sache verschrieben, den Strukturwandel zu nutzen, um die Stadt nach vorne zu bringen. Dafür ist es besonders wichtig, Kinder früh für MINT-Themen zu begeistern, Gründungen zu fördern und neue Projekte in den Bereichen Textil, Aviation und Cyber Security zu starten. Für all das kann und soll der Wissenscampus ein Ort werden. Wir zeigen nun auf, dass die verschiedenen Nutzungen mit ihren jeweiligen Ansprüchen neben- und miteinander auf dem Gelände unterkommen können. Mit dem Nutzungskonzept stecken wir hier einen groben Rahmen ab, der im Hinblick auf die tatsächlichen Bedarfe konkretisiert werden wird, die sich in den kommenden Jahren entwickeln. Denn eins ist klar: Wir dürfen keine Zeit verlieren und müssen starten. Dieser Gedanke verbindet die mittlerweile 71 Mitglieder des Vereins.”

    Auch für WICMG-Geschäftsführerin Eva-Maria Heiß bildet das fortgeschriebene Nutzungskonzept eine wertvolle Arbeitsgrundlage. “Das fortgeschriebene Nutzungskonzept stellt für uns einen guten Rahmen dar, um zeitnah in Teilentwicklungen eintreten zu können. Die vorbereitenden Gutachten zum Boden- und Gebäudezustand, der Vermessungen und der technischen Gebäudeausrüstung (TGA) werden zurzeit erstellt und bilden die Basis, auf der wir den Projektsteuerer und den Generalplaner ausschreiben, sowie einzelne Teilförderanträge stellen können, um Schritt für Schritt den Campus zu entwickeln.” Die WICMG ist eine eigens gegründete GmbH der Stadt, die für die Unterhaltung des Geländes, für Zwischennutzungen sowie primär für die Beantragung von Fördermitteln und deren Umsetzung zuständig ist.

    Claudia Schwan-Schmitz, Technische Beigeordnete der Stadt und Mitglied im Aufsichtsrat der WICMG ergänzt: “Mir war es wichtig, die guten Kontakte zum Bauministerium zu nutzen, um pragmatische Wege auszuloten. Bei der Begehung vor Ort sind direkt eine ganze Reihe Ideen für schnelle Umsetzungsschritte entstanden, die bei arbeitsintensiven Folgeterminen vertieft werden konnten. Da der Wissenscampus ein Ort für Forschung, Innovation und Lehre werden soll, ist die Zusammenarbeit mit den lokalen Unternehmen, der Hochschule und bereits gestarteten Projekten wie der JuniorUni oder der Gründungsfabrik MG nebst SkillzUp unerlässlich.”
    Dr. Miller versicherte, dass der Verein Wissenscampus e.V. seine Rolle auch im weiteren Prozess darin sieht, sein Wissen um komplexe Prozesse und konkretes Handeln zur Verfügung zu stellen, die unterschiedlichen Akteure zu verbinden und mit dazu beizutragen, dass der Wissens- und Innovationscampus so schnell wie möglich sicht- und erlebbare Gestalt zum Nutzen der Stadt und der Region annimmt. “Die Vision beginnt – nach Jahren der nötigen und mühsamen Vorarbeit – zu leben”, so Miller.

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  • Meldestellen: Freie Sprechzeit im Vitus-Center jetzt donnerstags

    Meldestellen: Freie Sprechzeit im Vitus-Center jetzt donnerstags

    Rund 900 Termine bei Sonderöffnung am vergangenen Freitag.

    Wie bereits angekündigt wird die freie Sprechzeit in der Meldestelle Vitus-Center von Dienstag auf Donnerstag verlegt. Die nächste Möglichkeit, ohne Terminvereinbarung im Vitus-Center Meldeangelegenheiten zu erledigen, ist am Donnerstag, 6. Juni, von 9 bis 17 Uhr. Die Ausgabe der Wartemarken startet um 8 Uhr. Die Meldestelle Rheydt ist weiterhin montags von 8 bis 15:30 ohne Terminvereinbarung geöffnet.

    Am vergangenen Freitag (31. Mai) hatten sechs Meldestellen am Brückentag geöffnet, damit die Bürgerinnen und Bürger fertige Ausweisdokumente abholen konnten. Von den 1.000 zur Verfügung stehenden Terminen wurden 900 genutzt.

    Um das Personal effektiver einsetzen zu können, konzentriert die Stadtverwaltung die Meldestellen ab dem 10. Juni auf fünf Standorte: Vitus-Center, Rathaus Rheydt, Neuwerk, Giesenkirchen und Wickrath. In Odenkirchen werden dann nur noch fertige Ausweisdokumente nach Terminvergabe ausgegeben, die Standorte Hardt und Rheindahlen bleiben für sechs Monate geschlossen. Noch in Hardt und Rheindahlen beantragte Dokumente können dann im Vitus-Center abgeholt werden.

    In der Vergangenheit ist es immer wieder vorgekommen, dass Außenstellen wegen Personalausfällen ungeplant tage- oder wochenlang geschlossen werden mussten. Dies soll mit der Bündelung der Kräfte zukünftig vermieden werden.
    Der Fachbereich Bürgerservice weist darauf hin, dass man nicht persönlich in die Meldestelle kommen muss, um sein Dokument abzuholen. Wer dazu nicht in der Lage ist, kann dies auch von einer bevollmächtigten Person erledigen lassen. “Sollte das auch nicht möglich sein, finden wir im Einzelfall eine Lösung”, sagt Fachbereichsleiter Hardy Drews.

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  • Graffiti für das Ehrenamt an Hausfassade

    Graffiti für das Ehrenamt an Hausfassade

    Wie wichtig ehrenamtlich tätige Menschen für die Stadt sind, das stellt die Kampagne “Ehrensache” mit vielfältigsten Aktionen heraus.

    Ohne sie gäbe es kein Vereinsleben, sie unterstützen wohltätige Organisationen und leisten einen wichtigen Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Um dies erneut zu würdigen und für das Ehrenamt zu werben, ist ein Graffiti an der Fassade des Hauses Rathenaustraße 10 entstanden.

    Anhand einer Umfrage unter den Ehrenamtlichen wurden die daraus gewonnen Ergebnisse vom Künstler Philipp Kömen zur Erarbeitung der Graffiti Vorlage genutzt. Das Graffiti ist durch den zentralen Ort, der ebenfalls von der Bahnlinie aus zwischen den Stationen Mönchengladbach Hbf und Rheydt Hbf zu sehen ist, für einen langen Zeitraum sichtbar gemacht.

    Künstler Philipp Kömen bei der „Enthüllung“ des Graffitis für die Kampagne „Ehrensache“ vor seinem Werk. © Stadt MG

    Ende Mai hat Oberbürgermeister Felix Heinrichs das Graffiti symbolisch enthüllt: “Ich möchte mich natürlich bei allen bedanken, die dieses Projekt ermöglicht haben, selbstverständlich beim Künstler Philipp Kömen, bei der Inhabergemeinschaft, die die Häuserwand kostenfrei zur Verfügung gestellt hat und bei den Kolleginnen und Kollegen des Kommunalen Integrationszentrums, die die Kampagne Ehrensache betreuen. Aber vor allem möchte ich mich an dieser Stelle auch noch bei all den Menschen bedanken, auf die dieses Graffiti aufmerksam machen soll, den ehrenamtlich tätigen Menschen. Egal in welchem Bereich, Kultur, Sport, Bildung, Politik, Umwelt, in Vereinen, Organisationen oder manchmal auch einfach als Einzelkämpferin oder Einzelkämpfer, sie sind wichtige Stützen dieser Gesellschaft und sind Vorbilder im Miteinander und vor allem Füreinander.”

    In 2020 haben das Kommunale Integrationszentrum (KI) des Kreises Viersen und der Stadt Mönchengladbach den Start der Kampagne “Ehrensache”, die Kampagne zur Wertschätzung des bürgerschaftlichen Engagements ins Leben gerufen,unter der Beteiligung anderer Fachbereiche sowie dem Freiwilligen Zentrum Mönchengladbach (FWZ). So wurden unter anderem bereits ehrenamtliche Tätige Menschen aus Mönchengladbach in einer Webgalerie vorgestellt oder waren auf Bussen sowie auf Großplakaten zu sehen.

    Weitere Informationen zum Ehrenamt gibt es auch auf der Internetseite der Stadt:
    https://www.moenchengladbach.de/de/leben-in-mg/engagiert-in-mg

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  • Stadt Mönchengladbach zeigt Solidarität mit der Lebenshilfe

    Stadt Mönchengladbach zeigt Solidarität mit der Lebenshilfe

    Schrecken und Bestürzung hat bei der Stadt Mönchengladbach die Nachricht ausgelöst, dass eine Einrichtung der Lebenshilfe Opfer eines mutmaßlich rechtsextremen Angriffs geworden ist.

    Bereits gestern hat Oberbürgermeister Felix Heinrichs dem Geschäftsführer der Lebenshilfe Unterstützung in dieser für Mitarbeitende und Bewohner:innen belastenden Situation angeboten.

    Gleichzeitig haben sich heute zahlreiche Bürgerinnen und Bürger bei der Stadt gemeldet, die sich ebenso schockiert über den Angriff auf die Lebenshilfe zeigten.

    Felix Heinrichs: “Mönchengladbach ist eine offene und tolerante Stadt, eine Stadt in der ganz unterschiedliche Menschen zusammen leben und ihre Stadt gestalten. Die Lebenshilfe mit ihren Einrichtungen ist eine wichtige Stütze für viele und Bestandteil unseres sozialen Zusammenlebens. Alle, die einen Angriff darauf verüben, müssen mit der geschlossenen Gegenreaktion der Mehrheit in Mönchengladbach rechnen. Wir stehen solidarisch zusammen.”

    Stadtdirektorin Dörte Schall ergänzt: “Es gibt kein so genanntes ‚unwertes‘ Leben, wie es die Nationalsozialisten in der dunkelsten Zeit unseres Landes vertreten haben. Ganz im Gegenteil: Die Würde des Menschen – aller Menschen – ist unantastbar. Die Lebenshilfe, ihre Beschäftigten, die Bewohner*innen, Klient*innen und deren Familien müssen sich in unserer Stadt sicher fühlen können.” “Wir rufen alle auf, sich solidarisch an die Seite der Lebenshilfe und aller zu stellen, die für unsere vielfältige Gesellschaft eintreten”, so Heinrichs in einem Appell an die Zivilgesellschaft.

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  • Offenes Ohr für Ihr Anliegen: Polizei und Ordnungsamt stehen auf Wochenmärkten zum Bürgergespräch bereit

    Offenes Ohr für Ihr Anliegen: Polizei und Ordnungsamt stehen auf Wochenmärkten zum Bürgergespräch bereit

    An den ersten beiden Samstagen im Juni bieten die Polizei Mönchengladbach und der Kommunale Ordnungs- und Servicedienst (KOS) der Stadt allen Mönchengladbacherinnen und Mönchengladbachern auf den Wochenmärkten in Rheydt (1. Juni) und dem Alten Markt (8. Juni) die zusätzliche Möglichkeit, mit ihren Kräften ins Gespräch zu kommen.

    Von 10 bis 13 Uhr freuen diese sich darauf, sich mit den Bürgerinnen und Bürgern über alle möglichen Themen rund um Sicherheit und Ordnung in unserer Stadt auszutauschen.

    Die Polizei Mönchengladbach wird mit Beamten des Bezirksdienstes aus den jeweiligen Stadtvierteln und Polizistinnen und Polizisten des Kommissariats Kriminalprävention und Opferschutz vertreten sein. Der KOS schickt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in den Zentren unserer Stadt unterwegs sind.

    Über was können Interessierte sich mit Polizei und KOS unterhalten?
    Egal ob Tipps gegen Trickbetrüger oder zum Einbruchsschutz, Fakten zur Arbeit der Polizei und des KOS oder Informationen zur Sauberkeit gefragt sind, alle Anliegen sind willkommen.
    Auch für Ihre Sorgen, Nöte oder Hinweise haben die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner ein offenes Ohr.

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  • ServicePortal der Stadt Mönchengladbach stellt auf BundID um

    ServicePortal der Stadt Mönchengladbach stellt auf BundID um

    Um digitale Verwaltungsleistungen zukünftig einfacher und einheitlicher zugänglich zu machen, ersetzt das Land Nordrhein-Westfalen das Servicekonto.NRW durch die deutschlandweit eingeführte BundID.

    Auch die Stadt Mönchengladbach wird ihr Service Portal auf die BundID umstellen. Im Laufe der nächsten Tage finden die dafür notwendigen technische Arbeiten statt.

    Mit der Umstellung ändert sich für die Nutzerinnen und Nutzer die Anmeldung am städtischen ServicePortal. Zukünftig können sie sich mit der BundID am ServicePortal anmelden und die bereitgestellten Onlinedienste in Anspruch nehmen.

    Die BundID ermöglicht den einheitlichen Zugang zu digitalen Verwaltungsdiensten auf kommunaler, Landes- und Bundesebene. Mit der Umstellung wird auch die bisherige Anmeldemöglichkeit über das Servicekonto.NRW abgelöst. Das Servicekonto.NRW wird zum 01.07.2024 abgeschaltet.

    Wer bereits das Servicekonto.NRW nutzt, kann sich mit derselben E-Mail-Adresse wie zuvor nun über die BundID anmelden. Die Daten werden automatisch übertragen und die persönlichen Informationen und Nachrichten bleiben erhalten.

    Um den Einstieg in die BundID zu erleichtern, bietet die Stadtverwaltung im Rahmen der bundesweiten Digitalwoche zwei Workshops zur BundID und ihrer Online Ausweisfunktion an. Weitere Informationen zu den Workshops gibt es unter:

    04.06.2024: Die Online Ausweisfunktion – Onlinedienste der Stadt Mönchengladbach einfach, sicher und schnell von zu Hause aus nutzen

    06.06.2024: Die Online-Ausweisfunktionen, Führungszeugnis bestellen, Einblick in das Rentenkonto?…Online-Dienste einfach, sicher und schnell von zuhause nutzen

    Weitere Informationen zur BundID erhalten Sie unter: https://id.bund.de/de/

    Wenden Sie sich bei Problemen per E-Mail an Serviceportal@moenchengladbach.de.

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  • OB Felix Heinrichs zeichnete verdiente Bürgerinnen und Bürger der Stadt aus

    OB Felix Heinrichs zeichnete verdiente Bürgerinnen und Bürger der Stadt aus

    Goldene Ehrennadel für Markus Effertz und Reinhold Richter, Verdienstmedaille des Bundes an Andreas Lehmann.

    In einer kleinen Feierstunde im Rathaus Abtei hat Oberbürgermeister Felix Heinrichs vorgestern (22.05.) Markus Effertz und Reinhold Richter mit der Goldenen Ehrennadel der Stadt Mönchengladbach ausgezeichnet.
    Die Ehrennadel wird Persönlichkeiten verliehen, deren Verdienste über den üblichen Rahmen einer beruflichen, ehrenamtlichen oder nicht amtlichen Tätigkeit für soziale, kulturelle, gesellschaftliche oder sportliche Zwecke hinausgehen und den Interessen der Stadt besonders dienen. Außerdem überreichte Oberbürgermeister Felix Heinrichs in der Feierstunde eine Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Andreas Lehmann.

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs, Markus Effertz, Andreas Lehmann und Reinhold Richter (v.l.n.r.) bei der Verleihung im Rathaus Abtei.
    Foto: Stadt MG

    Markus Effertz ist seit fast 40 Jahren Schützenbruder im Bürgerschützenverein St. Hermann-Josef Speick, davon über 30 Jahre im Vorstand tätig und seit acht Jahren Präsident des Vereins.
    Sein außerordentlicher persönlicher Einsatz hat dazu beigetragen, dass die Mitgliederzahl kontinuierlich ansteigt und besonders der Nachwuchs gefördert wird. Seit mehreren Jahren gibt es daher regelmäßig Jugendmajestäten wie Kinderschützenkönig und Schülerprinz im Bürgerschützenverein Speick.
    Der Bürgerschützenverein ist als feste Säule in Speick unverzichtbar geworden, organisiert über das traditionelle Volks- und Heimatfest hinaus Veranstaltungen für die Gemeinschaft und unterstützt das ganze Jahr karitative Zwecke. Auch als Mitglied des Bruderrats im Bezirksverband Mönchengladbach-Rheydt-Korschenbroich im Bund der historischen deutschen Schützenbruderschaften unterstützt er den Bezirksverband bei allen anstehenden Veranstaltungen wie etwa dem Stadtschützenfest sowie bei der Planung des in 2025 anstehenden Bundesschützenfestes in Mönchengladbach.
    Während der Corona Pandemie organisierte Markus Effertz Hilfsleistungen wie Einkaufshilfe, Arztbesuche, Apothekengänge und Impftermine für die Bürger*innen Mönchengladbachs und arbeitete eng mit dem Gesundheitsamt sowie dem Freiwilligenzentrum zusammen. Alljährlich wird von ihm ein Seniorenkaffee in Speick organisiert, der für Menschen ab 60 Jahren kostenlos ist.

    “Nach dem Kriegsausbruch in der Ukraine half er mit zwei Busladungen voller Hilfsgüter an der polnisch-ukrainischen Grenze und brachte von beiden Touren insgesamt 90 ukrainische Kriegsflüchtlinge -überwiegend Frauen und Kinder- nach Mönchengladbach in Sicherheit. Die Unterstützung dauert bis heute an, damit diese Menschen hier Fuß fassen und eigene Wohnungen beziehen können”, so Oberbürgermeister Felix Heinrichs. Darüber hinaus organisiert er gemeinsam mit seiner Familie Kleidersammlungen und ein jährliches Grillfest für obdachlose und bedürftige Menschen im Café Pflaster und hilft schnell und unkompliziert, wenn dort Not am Mann ist oder Dinge fehlen.

    Reinhold Richter verantwortete vier Jahrzehnte lang als Kantor die Musik in St. Helena, Rheindahlen.
    Ende Mai 2023 verabschiedete er sich in den Ruhestand, blieb der Pfarrgemeinde jedoch verbunden und ist in Rheindahlen wohnen geblieben. “Weit über die vertraglichen Verpflichtungen der Grunddienste in der Liturgie der Pfarrgemeinde hinaus hat er mit viel Kreativität und mit einem großen Netzwerk ein breit gespanntes Feld musikalischer Angebote, besser Highlights für den Stadtteil Rheindahlen, für die Stadt Mönchengladbach und über deren Grenzen hinaus geschaffen”, betonte Oberbürgermeister Felix Heinrichs in der Feierstunde.

    In seine Dienstzeit fallen unter anderem zahlreiche kulturelle Highlights wie verschiedene große Requien (Mozart, Duruflé und Verdi sowie die Schöpfung von Haydn, die Aufführung großer bekannter Werke zu Ostern, Weihnachten und anderen Festen sowie Projekte mit verschiedenen Musikgruppen in Rheindahlen, zu denen der Chor Quodlibet, das Blockflötenensemble St. Helena, die Mädchenschola St. Helena, der Gospelchor Inspiration Rheindahlen oder die Nacht der Chöre in Rheindahlen zählen. Durch den Aufbau des “Förderkreises Geistliche Musik” wurde auch der Aufbau eines kleinen Orchesters möglich, das immer wieder besondere Gottesdienste mitgestaltete.
    Der Kontakt zur Musikszene des Stadttheaters erleichterte die Besetzung des Orchesters und der Sologesangsstimmen. Außerdem führte Reinhold Richter zahlreiche Kulturprojekte mit dem Museum Abteiberg und dem WDR durch, zu denen die internationale Muzikbiennale Niederrhein, die Ensemblia sowie Sofagespräche im Stadttheater Mönchengladbach zählten. Außerdem initiierte er die erfolgreiche Konzertreihe “Orgel trifft…”, Orgelkonzerte mit Kindern Konzerte mit Amarcord (Leipzig) und Opus4 (Leipzig) sowie Neujahrskonzerte und Konzerte zu den Orgeljubiläen. Neben geselligen Studienreisen mit dem Kirchenchor nach Rom, Oberammergau oder in die Wachau leistete er Projektchorarbeit in Zusammenarbeit mit dem Cornelius-Burgh-Chor aus Erkelenz.

    Für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement in der Parkinson-Selbsthilfe wurde Andreas Lehmann mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
    Seit 2004 ist er Mitglied der Deutschen Parkinson Vereinigung e.V. und wurde 2008 von der Parkinson Selbsthilfegruppe Mönchengladbach zum Gruppenleiter gewählt. “Andreas Lehmann, dessen Frau selbst unheilbar an Morbus Parkinson erkrankte, ist besonders daran gelegen, die Erkrankten zusammenzuführen und trotz gesundheitlicher Einschränkungen eine Gemeinschaft zu bilden, die viel miteinander unternimmt”, betonte Oberbürgermeister Felix Heinrichs bei der Überreichung der Verdienstmedaille.
    So organisiert Andreas Lehmann einmal im Monat ein Treffen aller rund 140 Mitglieder zum geselligen Beisammensein und Austausch. Zu seinen Aktivitäten zählen auch Besuche der Uni-Klinik Düsseldorf mit informativen Fachvorträgen.
    Musikalisch wurde die Feierstunde durch das Musikschul-Duo Vincent Pernot (Fagott) und Waldemar Lutz (Akkordeon) gestaltet, die an Pfingsten beim Bundeswettbewerb von Jugend musiziert erfolgreich mit dem 2. und 3. Platz abschnitten.

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  • Stadt plant Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete

    Stadt plant Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete

    Verwaltung rüstet sich für mögliche stärkere Zuweisungen

    Die Stadt plant auf einem städtischen Grundstück im Bereich Monschauer/ Hehner Straße den Neubau einer Unterkunft zur Erstaufnahme von Geflüchteten und hat dazu eine Beratungsvorlage erstellt, die mit der Sitzung der Bezirksvertretung West am kommenden Dienstag, 28. Mai, in die politische Beratung eingebracht wird.

    Ziel soll es sein, künftig auf die Nutzung von Turnhallen für die Unterbringung von Geflüchteten in Krisenzeiten weitestgehend zu verzichten. Deutlich wird diese Notwendigkeit zuletzt im Rückblick auf die Folgen der Ukraine-Krise ab März 2022, als aufgrund mangelnder Kapazitäten für die Erstaufnahme zwei städtische Sporthallen an Schulen für bis zu sechs Monate als Flüchtlingserstaufnahme- und Noteinrichtung genutzt werden mussten. Zusätzlich wurden verschiedene Ersatzeinrichtungen wie etwa der SMS-Campus an der Aachener Straße eingerichtet und zeitlich befristet betrieben.

    Die Erfahrungen aus den letzten Jahren machen einen Platzbedarf von insgesamt 1.100 Geflüchteten deutlich. Diese verhältnismäßig geringe Zahl ist durch die Zurechnung der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes im ehemaligen JHQ auf die Zuweisungsquote begründet. Durch verschiedene Faktoren, u.a. durch die Aufnahme einer hohen Anzahl Ukrainegeflüchteter im Jahr 2022 ist Mönchengladbach in der Verteilstatistik des Landes immer noch in der Übererfüllung. Da die Anzahl der Geflüchteten in NRW in den letzten neun Monaten um 25.000 gestiegen ist und weiter steigt, muss eine Vorbereitung auf die nächste möglicherweise sehr hohe Zuweisung von Geflüchteten erfolgen.
    Die vorhandenen Kapazitäten für die Unterbringung Geflüchteter haben sich bereits durch die erforderliche Umwidmung verschiedener Einrichtungen verringert und werden sich durch den Fortfall der Nutzbarkeit der Einrichtung “Am Nordpark” im Juni 2026 weiter verringern. Eine Einrichtung, die für die krisenhafte Aufnahme geeignet ist, ist derzeit nicht vorhanden.
    Nach ergebnisloser Prüfung einer Vielzahl an Bestandsgebäuden und Mietangeboten kam schließlich als einzige bebaubare Option das städtische Grundstück im Bereich Monschauer/ Hehner Straße in Betracht.
    Der maximale Kostenrahmen zur Finanzierung der Einrichtung beläuft sich auf 9,7 Millionen Euro. Diese Summe erhält die Stadt aus Landesmitteln des Sondervermögens “Bewältigung der Krisensituation in Folgen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine”.

    Geplant ist die Einrichtung für bis zu 150 Personen von drei in Hufeisenform angeordneten eingeschossigen Modulanlagen mit Mehrbettzimmern für vier bis sechs Personen sowie ein Modulbau für Catering, Hausmeister, Büro und Security. Als Standort der Anlage ist das Gelände im hinteren Bereich des Grundstücks nahe des Trampolinparks angedacht. Der Fachbereich Soziales und Wohnen hat im Zuge der anstehenden Beratungen Anliegerinformationen und eine Bürgerinformationsveranstaltung geplant.

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  • „Nie wieder“ ist jetzt!

    „Nie wieder“ ist jetzt!

    Straßenumbenennung im Herzen der Stadt soll deutliches Zeichen setzen.

    Informationsabend für die Anwohnenden zur Umbenennung eines Teils der Blücherstraße in Hilde Sherman-Zander Straße.

    Termin: Donnerstag, 6. Juni, 18.30 Uhr in der Zentralbibliothek (Blücherstraße 6, 1. OG – Wandelhalle)


    Hilde Sherman-Zander – das Schicksal und die Geschichte der gebürtigen Mönchengladbacherin stehen stellvertretend für das abertausender systematisch deportierter Jüdinnen und Juden aus Deutschland. Sie zählt zu den wenigen, die den Holocaust überlebt haben. Und damit das Grauen dieser Zeit nicht in Vergessenheit gerät, hat sie ihre Erinnerungen daran niedergeschrieben.

    Daran anknüpfend und um das Andenken von Hilde Sherman-Zander zu ehren möchte der Kulturausschuss eine Straße nach ihr benennen.
    Hier ist nun von Seiten der Stadt zusammen mit dem Oberbürgermeister Felix Heinrichs ein Vorschlag erarbeitet worden: “In den vergangenen Monaten hat es erste Sondierungsgespräche mit der Politik und der jüdischen Gemeinde sowie fachliche Rücksprachen mit meinem für die Benennung und Umbenennung von Straßen zuständigen Fachbereich Geoinformation gegeben. Angesichts des ehemaligen Standortes der jüdischen Synagoge gegenüber der heutigen Zentralbibliothek ist bei diesen Vorgesprächen das zwischen der Regentenstraße und der Kaiserstraße gelegene Teilstück der Blücherstraße verstärkt für eine Umbenennung in Betracht gezogen worden.”
    Bei dem Straßenabschnitt zwischen Parkstraße und Regentenstraße soll der Name Blücherstraße beibehalten werden. Eine Entscheidung über die Umbenennung trifft letztlich der Rat der Stadt.

    Um diesen Vorschlag und dessen Hintergründe gezielt den rund 45 Anwohnerinnen und Anwohnern näher zu erläutern, hat der Oberbürgermeister zu einem Informationsabend für Anfang Juni eingeladen: “In erster Linie ist es mir neben aller Information unsererseits aber vor allem ein Anliegen, die Meinung der Anwohnerinnen und Anwohner zu solch einem Vorhaben zu hören. Denn selbstverständlich haben wir größtes Verständnis dafür, dass eine solche mögliche Veränderung auch mit Sorgen und Bedenken einhergeht. Dem möchten wir mit der größtmöglichen Unterstützung und Hilfe Seitens der Stadt begegnen.”
    Alle haben eine Einladung per Posteinwurf erhalten. In der Umbenennung liegt für Heinrichs aber auch eine große Chance: “Aktuell wird immer wieder klar, dass unsere freiheitlichen demokratischen Werte nichts Selbstverständliches sind. Mit der Umbenennung an dieser Stelle im Herzen unserer Stadt können wir noch einmal ein deutliches Zeichen dafür setzen: “Nie wieder” ist jetzt! Wir vergessen nicht und wollen uns immer wieder daran erinnern, damit wir allem, was unser respektvolles, friedliches und freiheitliches Miteinander in Gefahr bringt, rechtzeitig begegnen.”

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  • Seniorenrat tagt am 14. Mai im Rathaus Rheydt

    Seniorenrat tagt am 14. Mai im Rathaus Rheydt

    Die Mitglieder des Seniorenrates der Stadt Mönchengladbach treffen sich am Dienstag, den 14. Mai, um 15 Uhr im Ratssaal des Rathauses Rheydt.

    Dabei wird der Seniorenrat aus seinen Arbeitskreisen berichten und unter anderem über dezentrale Verwaltungsleistungen in den Bezirksverwaltungsstellen sowie den Ausbau KI-gesteuerter Fußgängerampeln im Stadtgebiet beraten.

    Darüber hinaus werden das Kompetenzzentrum “Ressourcenorientierte Alter(n)sforschung (REAL) der Hochschule Niederrhein sowie das Förderprojekt “Inklusion vor Ort” vorgestellt.

    Die Tagesordnungspunkte und Beratungsvorlagen sind im Gremieninformationsdienst unter www.stadt.mg/gremien-info abrufbar.
    Der Seniorenrat tagt öffentlich und barrierefrei – Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind wie immer herzlich eingeladen.

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  • Ökologisch, sozial und ethisch investieren: Vortrag in der Zentralbibliothek

    Ökologisch, sozial und ethisch investieren: Vortrag in der Zentralbibliothek

    Das Projekt “MehrWertRevier” der Verbraucherzentrale NRW lädt zusammen mit der Stadtbibliothek am Mittwoch, 15. Mai, von 19 bis 21 Uhr in die Zentralbibliothek Carl Brandts Haus zum kostenfreien Vortrag: Die Auswahl an ökologischen und sozialen Investitionsmöglichkeiten wächst stetig.
    Dennoch gibt es einige wichtige Aspekte zu berücksichtigen, bevor man mit der privaten nachhaltigen Geldanlage starten kann.
    Beim Vortrag “Nachhaltige Geldanlage: Ökologisch, sozial und ethisch investieren?” werden zentrale Fragen zum Thema beantwortet.
    Los geht es mit Informationen dazu, was eine nachhaltige Geldanlage ausmacht.
    Wichtige Grundsätze, die zu beachten sind, werden vorgestellt und geeignete Investitionsmöglichkeiten für verschiedene Anlageziele aufgezeigt.
    Schließlich beantwortet Finanzexperte Thomas Lang Fragen und gibt Tipps für die ersten Schritte zur nachhaltigen Geldanlage.

    “MehrWertRevier” ist ein Nachhaltigkeitsprojekt der Verbraucherzentrale NRW im Rheinischen Revier.
    Es unterstützt die Menschen dabei, Ressourcen zu schonen und sich gemeinsam für einen ökologisch nachhaltigen Konsum einzusetzen.
    Das Projekt wird gefördert mit Mitteln des Bundesumweltministeriums (BMUV) und des Landes NRW.

    Was? Vortrag “Ökologisch, sozial und ethisch investieren”
    Wann? Mittwoch 15. Mai, 19.00 Uhr
    Wo? Zentralbibliothek Carl Brandts Haus, Blücherstraße 6, 41061 Mönchengladbach
    Für wen? alle Interessierten
    Wie? Kostenlos Anmeldung per Email bis zum 12. Mai an mehrwert@verbraucherzentrale.nrw

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  • Die Finanzsituation der Stadt verschlechtert sich

    Die Finanzsituation der Stadt verschlechtert sich

    Die städtische Haushaltslage verschlechtert sich dramatisch und liegt damit in einem bundesweiten Trend.

    So beziffert das Statistische Bundesamt für die Gemeinden und Gemeindeverbände für das Jahr 2023 ein Finanzierungsdefizit von 6,8 Milliarden Euro.
    Zum Vergleich: In 2022 verzeichneten die Kommunen noch einen Überschuss von 2,6 Milliarden Euro. Mit dieser Information zur allgemeinen Situation in den Kommunen leitete Stadtkämmerer Michael Heck in der Ratssitzung den aktuellen Finanzbericht für die Stadt Mönchengladbach ein und machte deutlich: “Die Zeiten ausgeglichener Haushalte sind vorbei”.

    Während der Haushalt 2022 im Jahresabschluss mit einem Überschuss von plus 101,8 Millionen Euro abschloss, schmolz der prognostizierte Betrag in der Ergebnisrechnung für 2023 auf aktuell 860.917 Euro, die somit in die vorhandene Ausgleichsrücklage fließen könnten. Mit anderen Worten: Innerhalb eines Haushaltsjahres hat sich bei relativ konstantem Isolierungsbetrag an Ukrainekriegs- und Pandemiefolgen die Haushaltssituation um rund 100 Millionen Euro verschlechtert. Entsprechend gering sind die Finanzmittel, die in die für einen fiktiven Haushaltausgleich notwendige Ausstattung der Ausgleichsrücklage fließen. Nachzulesen ist die negative Entwicklung im Jahresabschluss 2023, der in der Ratssitzung Anfang Juli eingebracht werden soll.

     “Daher sind zusätzliche nachhaltige und strukturelle Maßnahmen zur Verbesserung der Kommunalfinanzen zwingend notwendig”, so Stadtkämmerer Michael Heck in der Ratssitzung mit etwa Blick auf die Altschuldenübernahme, die Finanzierung des Ganztagsbetriebes in Grundschulen und der Unterbringung, Versorgung und Integration von Flüchtlingen.

    Die geänderte Gemeindeordnung NRW bietet für die Aufstellung des Haushaltsentwurfs 2025 erweiterte Ansatzpunkte zur Darstellung eines gesetzeskonformen Haushaltsausgleichs.
    Mit einem voraussichtlich leicht positiven Jahresabschluss 2023 könnte zunächst eine Reduzierung der Ausgleichsrücklage, die zum Haushaltsausgleich herangezogen werden kann, verhindert werden. Mit Blick auf die Haushaltsaufstellung 2025 sollten gemeinsame Anstrengungen von Kernverwaltung, Beteiligungsgesellschaften im Konzern Stadt und Kommunalpolitik das vorhandene Defizit bis 2028 oder bei einem Doppelhaushalt bis 2029 soweit reduzieren, dass ein Haushaltsausgleich darstellbar ist.

    Ansonsten droht mittelfristig das Nothaushaltsrecht mit der Pflicht zur Aufstellung eines Haushaltssicherungskonzeptes, mahnte der Kämmerer. In diesem Zusammenhang informierte Michael Heck darüber, dass die Stadt wie bereits in den beiden letzten Jahren Klage gegen den Zuweisungsbescheid 2024 im Gemeindefinanzierungsgesetz (GFG) und gegen den Umlagebescheid 2024 des LVR erhobenhat. Die Verfahren wurden bis zur Entscheidung der Musterklagen von acht kreisfreien Städten vor dem NRW-Verfassungsgerichtshof ausgesetzt.

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  • Stadtrat wählt Silke Wehmhörner zur Beigeordneten für Recht, Bürgerservice, Ordnung und Sicherheit

    Stadtrat wählt Silke Wehmhörner zur Beigeordneten für Recht, Bürgerservice, Ordnung und Sicherheit

    Der Rat der Stadt Mönchengladbach hat heute (8. Mai) Silke Wehmhörner mit großer Mehrheit zur neuen Beigeordneten für Recht, Bürgerservice, Ordnung und Sicherheit gewählt.

    Die 53-jährige Juristin übernimmt den Geschäftsbereich des Beigeordneten Matthias Engel, der nach Ablauf seiner achtjährigen Amtsperiode zum 1. Juli ausscheidet.

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs, der Verwaltungsvorstand und die Fraktionen des Rates gratulierten Silke Wehmhörner, die aktuell noch die Direktion Zentrale Aufgaben beim Polizeipräsidium Düsseldorf leitet, zur Wahl.
    Wehmhörner dankte den Ratsmitgliedern für das große Vertrauen, das ihr vom Rat entgegengebracht wird: “Ich freue mich auf die verantwortungsvolle Aufgabe und die Zusammenarbeit mit den Rats- und Ausschussmitgliedern, dem Verwaltungsvorstand und den Kolleginnen und Kollegen in meinem Geschäftsbereich.”

    Der Stadtrat hatte Ende Februar beschlossen, die Beigeordnetenstelle auszuschreiben. Ein genaues Datum, wann die neu gewählte Beigeordnete vom Polizeipräsidium Düsseldorf zur Stadt Mönchengladbach wechselt, steht noch nicht fest.

    Silke Wehmhörner gilt als ausgewiesene Expertin für Rechts- und Sicherheitsfragen sowie erfahrene Führungskraft mit Mitarbeiterverantwortung für bis zu 4.200 Beschäftigte.
    Nach einer Ausbildung im Polizeivollzugsdienst und dem Jurastudium, das sie mit dem 2. Juristischen Staatsexamen am Landgericht Bielefeld abschloss, folgten berufliche Stationen bei der Bezirksregierung Köln, dem Landeskriminalamt NRW, der Bezirksregierung Düsseldorf, und dem NRW Innenministerium. Seit 2016 leitet Wehmhörner die Direktion Zentrale Aufgaben des Polizeipräsidiums Düsseldorf und ist allgemeine Vertreterin der Behördenleitung.

    Zum Geschäftsbereich Recht, Bürgerservice, Ordnung und Sicherheit, den Silke Wehmhörner zukünftig verantwortet, gehören das Ordnungsamt, die Feuerwehr, die Fachbereiche Recht, Bürgerservice sowie Verbraucherschutz und Tiergesundheit.
    Die Fachbereiche Organisation und IT sowie Personalmanagement wechseln zum 1. Juli in den Geschäftsbereich von Oberbürgermeister Felix Heinrichs.

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  • VHS: Zeitenwende im Indopazifik: Der Kollisionskurs zwischen China und den USA

    VHS: Zeitenwende im Indopazifik: Der Kollisionskurs zwischen China und den USA

    Während die Welt gebannt auf die Ukraine schaut, formiert sich viele tausend Kilometer entfernt ein noch viel größerer Konflikt – China und die USA sind im Indopazifik auf Kollisionskurs.

    Im neuen Epizentrum der globalisierten Weltwirtschaft entscheidet sich, wer im 21. Jahrhundert tonangebend sein wird, der kapitalistisch-demokratische Westen oder das staatskapitalistisch-autokratische Regime Chinas.

    Die Insel Taiwan, auf die China Anspruch erhebt, ist der Dominostein, dessen Fall die ganze Sicherheitsarchitektur Asiens zum Einsturz bringen würde.

    In diesem Online-Vortrag am 02.05.2024 von 19:30 bis 21:00 Uhr werden die Ursachen und der Verlauf des Konfliktes sowie die sehr unterschiedlichen Interessen der beteiligten Akteure analysiert.

    Matthias Nass war viele Jahre Korrespondent und stellvertretender Chefredakteur der ZEIT. Asien und der Indopazifik sind sein Spezialgebiet. Bei C.H. Beck erschien zuletzt “Kollision. China, die USA und der Kampf um die weltpolitische Vorherrschaft im Indopazifik”

    Leitung: Matthias Nass; 02.05.2024, 19:30 – 21:00 Uhr
    Online-Veranstaltung; Kurs-Nr.: 241C4408; Entgelt: 0,00 €
    Information und Anmeldung: vhs-mg.de, Tel. 02161 / 25-6400

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  • Mehr Wasser, Grün und Radverkehr für die Lüpertzender Straße – aus dem Bau- und Planungsausschuss

    Mehr Wasser, Grün und Radverkehr für die Lüpertzender Straße – aus dem Bau- und Planungsausschuss

    Für den Abschnitt zwischen Berliner Platz und Geropark plant die Stadt eine Fahrradstraße, ein grünes Band und einen oberirdischen Lauf für den Gladbach.

    Die Lüpertzender Straße soll im Abschnitt zwischen Berliner Platz und Geropark grundlegend umgestaltet werden.
    Mehr Grün, mehr Wasser, und mehr Verkehrssicherheit sind wesentliche Elemente der Planung.
    Außerdem soll in dem Straßenabschnitt eine Fahrradstraße eingerichtet werden, die in der Weiherstraße und der Gasthausstraße fortgeführt wird.
    Was genau geplant ist, stellt die Verwaltung derzeit in den politischen Gremien vor.
    Der Stadtrat muss die Maßnahme in seiner Sitzung Anfang Mai beschließen.

    Rund 600 Meter ist die Lüpertzender Straße westlich des Berliner Platzes lang. Doch diese 600 Meter haben es in sich. Sie sind aufgrund ihrer Nähe zur Altstadt, zu städtischen Parks und besucherstarken Institutionen ein wichtiger Bezugspunkt im öffentlichen Leben. Gleichzeitig gibt es hier viel Wohnbebauung. All dem wird die Lüpertzender Straße aktuell wenig gerecht. Prägend für den derzeitigen Zustand sind die starke Versiegelung, hohe Parksuchverkehre, zahlreiche Fremdparker, schmale Geh- und Radwege und wenig Aufenthaltsqualität.

    Der Gladbach, der hier unterirdisch in einem Kanal verläuft, soll im Zuge der Umgestaltung im Abschnitt zwischen Geroplatz und An der Flieschermühle symbolisch wieder an die Oberfläche geholt werden und als kleines Rinnsal durch das grüne Band verlaufen.
    Visualisierung Lüpertzender Str.
    Squadra + / Stadt Mönchengladbach

    Technische Beigeordnete Claudia Schwan-Schmitz: “Mit der geplanten Umgestaltung hat die Lüpertzender Straße das Potential, als zukunftsfähige Wohn- und Innenstadtstraße Vorbildwirkung für die gesamte Stadt zu entfalten. Wir müssen dafür sorgen, dass zur Wahrung einer lebendigen gemischten Stadtstruktur die Innenstadtlagen auch weiterhin attraktive Wohnstandorte bleiben. Konkret wird hier der Schutz vor Hitze und Starkregen verbessert, die Verkehrssicherheit erhöht und damit ein neuer lebenswerter Ort in der Innenstadt gestaltet. Damit gehen einige Änderung für die Nutzer einher. Deshalb war es wichtig, dass es im Rahmen der Planung eine intensive Einbindung der Anwohnenden, der lokalen Akteure und der interessierten Bürgerschaft gegeben hat.”
    Insgesamt haben die Stadtverwaltung und das Quartiersmanagement die Bürgerinnen und Bürger zwischen Mai 2021 und Dezember 2023 in drei Vor-Ort-Veranstaltungen und zwei Online-Umfragen eingebunden.

    Ein “grünes Band” und der stilisierte Gladbach Verbindendes Element in der Straße wird ein “grünes Band” sein. Dies wird vor allem auf der nördlichen Straßenseite durch eine Abfolge von Straßenbäumen, Staudenflächen und Sträuchern gebildet. Um die Versiegelung des Straßenraums weiter zu reduzieren, werden die Stellplätze in der Straße mit so genannten Rasenlinern hergestellt. Durch das zusätzliche Grün erfüllt der Straßenzug, der bislang bloße Verkehrsfläche ist, künftig deutlich umfangreichere Aufgaben: Er bietet Aufenthaltsqualität, spendet an heißen Sommertagen Abkühlung und ermöglicht es, Regenwasser versickern zu lassen.

    Prägend für das grüne Band ist neben der Bepflanzung auch das Element Wasser im öffentlichen Raum. Der Gladbach, der hier unterirdisch in einem Kanal verläuft, soll im Zuge der Umgestaltung im Abschnitt zwischen Geroplatz und An der Flieschermühle symbolisch wieder an die Oberfläche geholt werden und als kleines Rinnsal durch das grüne Band verlaufen. Hinzu kommen drei Brunnen, die das Element Wasser aufgreifen, je einer an der Kreuzung Berliner Platz, vor der Musikschule und am Übergang zum Geroplatz. Von dort – aus dem Becken des Geroweihers – floss bereits vor Jahrhunderten der Gladbach in Richtung der heutigen Lüpertzender Straße.

    Platz vor der Musikschule
    Direkt vor der Musikschule soll ein neuer Platz entstehen. Er hebt sich durch eine spezielle Oberfläche vom restlichen Straßenbereich ab. Hier sind Sitzmöglichkeiten und ein kleines Wasserspiel geplant, die zum Verweilen einladen und dem Bereich eine neue Qualität geben. Der kleine Platz vor der Musikschule wird vom Bäumen umgeben, die den Aufenthalt insbesondere an heißen Sommertagen angenehmer machen.

    Eine Hol- und Bringzone ermöglicht es, Besucher der Musikschule direkt vor dem Gebäude mit dem Auto abzusetzen. Gleichzeitig soll auch die Anreise mit alternativen Mobilitätsformen gefördert werden. Dazu werden die Haltepunkte der Bushaltestelle “Lüpertzender Straße” neu ausgerichtet und eine Säule mit Reparaturwerkzeugen für Fahrräder aufgestellt. Auch die bekannte Leihfahrrad-Station wird nach den Bauarbeiten wieder eingerichtet.

    Fahrradstraße und Verkehr
    Im Rahmen der Arbeiten werden die Lüpertzender Straße westlich vom Berliner Platz, die Weiherstraße und die Gasthausstraße zu Fahrradstraßen umgewidmet. Fahrräder fahren hier künftig nicht mehr auf dem Bürgersteig, sondern auf der Fahrbahn. Auch der breite Hauptweg durch den Geropark soll offiziell für den Radverkehr freigegeben werden. Damit können Radfahrende künftig auf kürzestem Weg vom Ende der Lüpertzender Straße zur Kreuzung Hittastraße/Aachener Straße gelangen. Im Straßenraum der Lüpertzender Straße sollen zudem 57 neue Abstellmöglichkeiten für Fahrräder geschaffen werden – auch eine Fahrradgarage ist geplant.

    Auf einer Fahrradstraße haben Radfahrer absoluten Vorrang. Mit dem Auto dürfen hier nur Anlieger fahren, also zum Beispiel Anwohner, Besucher (auch von Musikschule, VHS etc.) oder Lieferanten. Für Busse bleibt die Strecke ebenfalls freigegeben. Für alle “Motorisierten” gilt in einer Fahrradstraße eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern. In den Seitenstraßen Bleichstraße, An der Flieschermühle und Am Kämpchen werden ebenfalls Tempo-30-Zonen eingerichtet.

    Zu den Zielen der Umgestaltung gehört es, den Verkehr auf der Lüpertzender Straße zu reduzieren und dem Ziel- und Quellverkehr der Lüpertzender Straße Vorrang einzuräumen. Damit soll zugleich der allgemeine Durchgangs- und der starke Parkplatzsuchverkehr von Innenstadtbesucher minimieren werden.
    Die verbleibenden 114 Stellplätze in der Straße (57 entfallen im Zuge der Umgestaltung) sollen künftig überwiegend von Anwohnerinnen und Anwohnern genutzt werden. Für externe Parker soll es perspektivisch – wie in anderen Anwohnerparkzonen bereits heute – Parkgebühren geben. Für PKW gilt außerdem für den Straßenabschnitt vor der Musikschule (zwischen An der Flieschermühle und Am Kämpchen) ein Durchfahrtsverbot in Richtung Berliner Platz. Busse und Fahrräder können hier weiterhin in beide Richtungen fahren.
    Die Anreise mit alternativen Verkehrsmitteln wie Bus oder Fahrrad soll insgesamt für Besucherinnen und Besucher attraktiver gemacht werden.
    Bei der geplanten Umgestaltung der Lüpertzender Straße handelt es sich um ein Projekt aus dem Förderprogramm “Soziale Stadt Gladbach und Westend”, das schon die Grundlage für die Umgestaltung des Geroparks und des Hans-Jonas-Parks bildete. Nun wird mit der Lüpertzender Straße auch die Verbindungsachse zwischen den beiden Parks deutlich aufgewertet und begrünt.

    Die Gesamtkosten werden sich voraussichtlich auf etwas mehr als 3 Millionen Euro belaufen, die nahezu vollständig aus Fördermitteln finanziert werden. Die Umsetzung ist ab Ende des Jahres geplant.
    Zunächst müssen die laufenden Kanalbauarbeiten der NEW abgeschlossen werden, die voraussichtlich noch bis Ende des Jahres dauern.

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  • Mönchengladbach feiert am Tag der Städtebauförderung (in) Rheydt

    Mönchengladbach feiert am Tag der Städtebauförderung (in) Rheydt

    Buntes Familienprogramm am 4. Mai

    Wer bei frühlingshaftem Wetter durch den Theaterpark schlendert, Einkäufe auf dem Rheydter Wochenmarkt erledigt oder einen Kaffee auf dem Marienplatz trinkt, der erlebt ein Stückchen Rheydter Innenstadt, das es ohne die Städtebauförderung in der heutigen Form nicht geben würde. Denn an diesen und vielen weiteren Stellen in Rheydt hat die Stadt mithilfe der Städtebauförderung seit 2010 in die Aufwertung und Stärkung des Rheydter Zentrums durch bauliche und soziale Projekte investiert. Ein Grund zu feiern! Deshalb wird es am 4. Mai – dem Tag der Städtebauförderung – ein buntes Familienprogramm in dem Stadtteil geben.

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs: “Unsere Innenstädte müssen trotz aller Veränderungen und Herausforderungen als lebens- und liebenswerte Zentren erhalten bleiben. Daran haben wir seit 2010 im Rahmen der ‚Sozialen Stadt Rheydt‘ mit zahlreichen Projekten, leidenschaftlichem Einsatz und viel Geld gearbeitet – und tun das weiterhin. Der Tag der Städtebauförderung ist ein schöner Anlass, einmal innezuhalten und das Erreichte gemeinsam zu feiern. Am neuen Bahnhofsgebäude, am Projekt der Montagsstiftung an der Ecke Brucknerallee / Mühlenstraße oder an den jüngst aufgestellten Fahrradgaragen an der Friedrich-Ebert-Straße sieht man, dass wir fortlaufend an kleinen und großen Verbesserungen in Rheydt arbeiten.”

    Technische Beigeordnete Claudia Schwan-Schmitz: “Am Tag der Städtebauförderung wollen wir den Menschen, insbesondere Familien, zusammen mit den vielen Veranstaltungspartnern eine gute Zeit in Rheydt ermöglichen. Wir richten dabei auch den Blick darauf, wie der Stadtteil in Zeiten großer Herausforderungen gestärkt wurde, und welche Möglichkeiten dazu soziale und städtebauliche Projekte bieten. Ich wünsche mir, dass die Menschen darüber auch Lust bekommen, sich aktiv in die weitere Entwicklung Rheydts einzubringen, die wir letztes Jahr mit den Konzepten, Bildern und Visionen für Rheydt angestoßen haben.”

    So wird am 4. Mai (in) Rheydt gefeiert

    Am ersten Samstag im Mai, dem Tag der Städtebauförderung, wird es in Rheydt zusätzlich zu Markttreiben, Weinfest und einem Flohmarkt in der Hauptstraße ein buntes Familienprogramm an verschiedenen Standorten geben. Den offiziellen Auftakt macht die Begrüßung von Heinrichs und Schwan-Schmitz im Quartiersbüro Rheydt in der Marktstraße 21. Hier können Kinder außerdem den ganzen Tag (11 bis 16 Uhr) eine Karte abholen, um in eine Schnitzeljagd durch den Stadtteil zu starten. Schon etwas früher, ab 10 Uhr, kann man im Mehrgenerationenhaus (Friedhofstraße 41-43) zwei Stunden lang bei Kaffee und Keksen klönen. Im Rheydt 036 gibt es von 10 bis 15 Uhr kreative Angebote für Jugendliche, Henna, einen Boxautomaten und Tischfußball.

    Sportlich geht es auch am Nachmittag zu, wenn von 13 Uhr bis 16 Uhr am Bolzplatz in der Logenstraße ein offenes Fußballtraining von De Kull geboten wird. Die Sportarten Basketball und Boxen können Interessierte zeitgleich im Hugo-Junkers-Park austesten.
    Weitere Angebote des Tages sind etwa um 14 Uhr im Maria Lenssen Garten das Urban Gardening, Clown Pepe sowie Informationen zur Umgestaltung des Gartens.
    Auch ein Bücherflohmarkt und weitere Programmpunkte in der Stadtteilbibliothek von 11 bis 15 Uhr gehören dazu.

    Eine aktuelle Übersicht über alle Programmpunkte gibt es online unter https://stadt.mg/qm-rheydt Soziale Stadt: Mehr als zehn Jahre Städtebauförderung in Rheydt Von 2007 bis 2008 hatte die Stadt Mönchengladbach gemeinsam mit zahlreichen Akteuren und Bewohnenden ein städtebauliches Konzept für das Zentrum von Mönchengladbach-Rheydt erarbeitet, das die Grundlage für das 2010 startende Städtebauförderprogramm Soziale Stadt Rheydt bildete. In zwei Förderphasen wurden seitdem weit mehr als 50 städtebauliche und sozialintegrative Projekte angestoßen, die bis 2023 umgesetzt wurden. Insgesamt flossen in diesem Zeitraum rund 28 Millionen Euro an Förderung aus EU-, Bundes- und Landesmitteln, die sich durch städtische Eigenmittel noch einmal auf über 33 Mio. Euro erhöhten.

    Zu den prägnantesten städtebaulichen Projekten gehören die Aufwertung des Martkplatzes und die denkmalgerechte Sanierung des Pahlkebads.
    Auch der Marienplatz, die Marktstraße und die Harmoniestraße wurden neugestaltet.
    Vielen Grünanlagen des Stadtteils kam das Städtebauförderprogramm ebenfalls zu Gute. So wurden der Hugo-Junkers-Park, der Theaterpark und zuletzt 2023 der Maria Lenssen Garten neugestaltet.
    Wie der Name Soziale Stadt schon sagt, spielten soziale Aspekte und Projekte ebenfalls eine wichtige Rolle bei dem Förderprogramm. So wurde etwa die interkulturelle Familienbibliothek, das Sprachförderprojekt “Bildungsfuchs” und das Angebot der Rollbrett Union für Jugendliche im Rollermarkt aus dem Programm finanziert. Auch das Quartiersmanagement als Bindeglied zwischen der Verwaltung und den Bürgerinnen und Bürgern im Stadtteil geht auf die Soziale Stadt zurück. Über den Baustein des “Hof- und Fassadenprogramms” wurden zudem 32 private Maßnahmen zur Aufwertung von Wohnimmobilien im Stadtteil bezuschusst.

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