Autor: PMG

  • Seniorenrat tagt am 14. Mai im Rathaus Rheydt

    Seniorenrat tagt am 14. Mai im Rathaus Rheydt

    Die Mitglieder des Seniorenrates der Stadt Mönchengladbach treffen sich am Dienstag, den 14. Mai, um 15 Uhr im Ratssaal des Rathauses Rheydt.

    Dabei wird der Seniorenrat aus seinen Arbeitskreisen berichten und unter anderem über dezentrale Verwaltungsleistungen in den Bezirksverwaltungsstellen sowie den Ausbau KI-gesteuerter Fußgängerampeln im Stadtgebiet beraten.

    Darüber hinaus werden das Kompetenzzentrum „Ressourcenorientierte Alter(n)sforschung (REAL) der Hochschule Niederrhein sowie das Förderprojekt „Inklusion vor Ort“ vorgestellt.

    Die Tagesordnungspunkte und Beratungsvorlagen sind im Gremieninformationsdienst unter www.stadt.mg/gremien-info abrufbar.
    Der Seniorenrat tagt öffentlich und barrierefrei – Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind wie immer herzlich eingeladen.

    4 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Ökologisch, sozial und ethisch investieren: Vortrag in der Zentralbibliothek

    Ökologisch, sozial und ethisch investieren: Vortrag in der Zentralbibliothek

    Das Projekt „MehrWertRevier” der Verbraucherzentrale NRW lädt zusammen mit der Stadtbibliothek am Mittwoch, 15. Mai, von 19 bis 21 Uhr in die Zentralbibliothek Carl Brandts Haus zum kostenfreien Vortrag: Die Auswahl an ökologischen und sozialen Investitionsmöglichkeiten wächst stetig.
    Dennoch gibt es einige wichtige Aspekte zu berücksichtigen, bevor man mit der privaten nachhaltigen Geldanlage starten kann.
    Beim Vortrag „Nachhaltige Geldanlage: Ökologisch, sozial und ethisch investieren?“ werden zentrale Fragen zum Thema beantwortet.
    Los geht es mit Informationen dazu, was eine nachhaltige Geldanlage ausmacht.
    Wichtige Grundsätze, die zu beachten sind, werden vorgestellt und geeignete Investitionsmöglichkeiten für verschiedene Anlageziele aufgezeigt.
    Schließlich beantwortet Finanzexperte Thomas Lang Fragen und gibt Tipps für die ersten Schritte zur nachhaltigen Geldanlage.

    „MehrWertRevier“ ist ein Nachhaltigkeitsprojekt der Verbraucherzentrale NRW im Rheinischen Revier.
    Es unterstützt die Menschen dabei, Ressourcen zu schonen und sich gemeinsam für einen ökologisch nachhaltigen Konsum einzusetzen.
    Das Projekt wird gefördert mit Mitteln des Bundesumweltministeriums (BMUV) und des Landes NRW.

    Was? Vortrag „Ökologisch, sozial und ethisch investieren“
    Wann? Mittwoch 15. Mai, 19.00 Uhr
    Wo? Zentralbibliothek Carl Brandts Haus, Blücherstraße 6, 41061 Mönchengladbach
    Für wen? alle Interessierten
    Wie? Kostenlos Anmeldung per Email bis zum 12. Mai an mehrwert@verbraucherzentrale.nrw

    3 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Die Finanzsituation der Stadt verschlechtert sich

    Die Finanzsituation der Stadt verschlechtert sich

    Die städtische Haushaltslage verschlechtert sich dramatisch und liegt damit in einem bundesweiten Trend.

    So beziffert das Statistische Bundesamt für die Gemeinden und Gemeindeverbände für das Jahr 2023 ein Finanzierungsdefizit von 6,8 Milliarden Euro.
    Zum Vergleich: In 2022 verzeichneten die Kommunen noch einen Überschuss von 2,6 Milliarden Euro. Mit dieser Information zur allgemeinen Situation in den Kommunen leitete Stadtkämmerer Michael Heck in der Ratssitzung den aktuellen Finanzbericht für die Stadt Mönchengladbach ein und machte deutlich: „Die Zeiten ausgeglichener Haushalte sind vorbei“.

    Während der Haushalt 2022 im Jahresabschluss mit einem Überschuss von plus 101,8 Millionen Euro abschloss, schmolz der prognostizierte Betrag in der Ergebnisrechnung für 2023 auf aktuell 860.917 Euro, die somit in die vorhandene Ausgleichsrücklage fließen könnten. Mit anderen Worten: Innerhalb eines Haushaltsjahres hat sich bei relativ konstantem Isolierungsbetrag an Ukrainekriegs- und Pandemiefolgen die Haushaltssituation um rund 100 Millionen Euro verschlechtert. Entsprechend gering sind die Finanzmittel, die in die für einen fiktiven Haushaltausgleich notwendige Ausstattung der Ausgleichsrücklage fließen. Nachzulesen ist die negative Entwicklung im Jahresabschluss 2023, der in der Ratssitzung Anfang Juli eingebracht werden soll.

     „Daher sind zusätzliche nachhaltige und strukturelle Maßnahmen zur Verbesserung der Kommunalfinanzen zwingend notwendig“, so Stadtkämmerer Michael Heck in der Ratssitzung mit etwa Blick auf die Altschuldenübernahme, die Finanzierung des Ganztagsbetriebes in Grundschulen und der Unterbringung, Versorgung und Integration von Flüchtlingen.

    Die geänderte Gemeindeordnung NRW bietet für die Aufstellung des Haushaltsentwurfs 2025 erweiterte Ansatzpunkte zur Darstellung eines gesetzeskonformen Haushaltsausgleichs.
    Mit einem voraussichtlich leicht positiven Jahresabschluss 2023 könnte zunächst eine Reduzierung der Ausgleichsrücklage, die zum Haushaltsausgleich herangezogen werden kann, verhindert werden. Mit Blick auf die Haushaltsaufstellung 2025 sollten gemeinsame Anstrengungen von Kernverwaltung, Beteiligungsgesellschaften im Konzern Stadt und Kommunalpolitik das vorhandene Defizit bis 2028 oder bei einem Doppelhaushalt bis 2029 soweit reduzieren, dass ein Haushaltsausgleich darstellbar ist.

    Ansonsten droht mittelfristig das Nothaushaltsrecht mit der Pflicht zur Aufstellung eines Haushaltssicherungskonzeptes, mahnte der Kämmerer. In diesem Zusammenhang informierte Michael Heck darüber, dass die Stadt wie bereits in den beiden letzten Jahren Klage gegen den Zuweisungsbescheid 2024 im Gemeindefinanzierungsgesetz (GFG) und gegen den Umlagebescheid 2024 des LVR erhobenhat. Die Verfahren wurden bis zur Entscheidung der Musterklagen von acht kreisfreien Städten vor dem NRW-Verfassungsgerichtshof ausgesetzt.

    3 1

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Stadtrat wählt Silke Wehmhörner zur Beigeordneten für Recht, Bürgerservice, Ordnung und Sicherheit

    Stadtrat wählt Silke Wehmhörner zur Beigeordneten für Recht, Bürgerservice, Ordnung und Sicherheit

    Der Rat der Stadt Mönchengladbach hat heute (8. Mai) Silke Wehmhörner mit großer Mehrheit zur neuen Beigeordneten für Recht, Bürgerservice, Ordnung und Sicherheit gewählt.

    Die 53-jährige Juristin übernimmt den Geschäftsbereich des Beigeordneten Matthias Engel, der nach Ablauf seiner achtjährigen Amtsperiode zum 1. Juli ausscheidet.

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs, der Verwaltungsvorstand und die Fraktionen des Rates gratulierten Silke Wehmhörner, die aktuell noch die Direktion Zentrale Aufgaben beim Polizeipräsidium Düsseldorf leitet, zur Wahl.
    Wehmhörner dankte den Ratsmitgliedern für das große Vertrauen, das ihr vom Rat entgegengebracht wird: „Ich freue mich auf die verantwortungsvolle Aufgabe und die Zusammenarbeit mit den Rats- und Ausschussmitgliedern, dem Verwaltungsvorstand und den Kolleginnen und Kollegen in meinem Geschäftsbereich.“

    Der Stadtrat hatte Ende Februar beschlossen, die Beigeordnetenstelle auszuschreiben. Ein genaues Datum, wann die neu gewählte Beigeordnete vom Polizeipräsidium Düsseldorf zur Stadt Mönchengladbach wechselt, steht noch nicht fest.

    Silke Wehmhörner gilt als ausgewiesene Expertin für Rechts- und Sicherheitsfragen sowie erfahrene Führungskraft mit Mitarbeiterverantwortung für bis zu 4.200 Beschäftigte.
    Nach einer Ausbildung im Polizeivollzugsdienst und dem Jurastudium, das sie mit dem 2. Juristischen Staatsexamen am Landgericht Bielefeld abschloss, folgten berufliche Stationen bei der Bezirksregierung Köln, dem Landeskriminalamt NRW, der Bezirksregierung Düsseldorf, und dem NRW Innenministerium. Seit 2016 leitet Wehmhörner die Direktion Zentrale Aufgaben des Polizeipräsidiums Düsseldorf und ist allgemeine Vertreterin der Behördenleitung.

    Zum Geschäftsbereich Recht, Bürgerservice, Ordnung und Sicherheit, den Silke Wehmhörner zukünftig verantwortet, gehören das Ordnungsamt, die Feuerwehr, die Fachbereiche Recht, Bürgerservice sowie Verbraucherschutz und Tiergesundheit.
    Die Fachbereiche Organisation und IT sowie Personalmanagement wechseln zum 1. Juli in den Geschäftsbereich von Oberbürgermeister Felix Heinrichs.

    6 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • VHS: Zeitenwende im Indopazifik: Der Kollisionskurs zwischen China und den USA

    VHS: Zeitenwende im Indopazifik: Der Kollisionskurs zwischen China und den USA

    Während die Welt gebannt auf die Ukraine schaut, formiert sich viele tausend Kilometer entfernt ein noch viel größerer Konflikt – China und die USA sind im Indopazifik auf Kollisionskurs.

    Im neuen Epizentrum der globalisierten Weltwirtschaft entscheidet sich, wer im 21. Jahrhundert tonangebend sein wird, der kapitalistisch-demokratische Westen oder das staatskapitalistisch-autokratische Regime Chinas.

    Die Insel Taiwan, auf die China Anspruch erhebt, ist der Dominostein, dessen Fall die ganze Sicherheitsarchitektur Asiens zum Einsturz bringen würde.

    In diesem Online-Vortrag am 02.05.2024 von 19:30 bis 21:00 Uhr werden die Ursachen und der Verlauf des Konfliktes sowie die sehr unterschiedlichen Interessen der beteiligten Akteure analysiert.

    Matthias Nass war viele Jahre Korrespondent und stellvertretender Chefredakteur der ZEIT. Asien und der Indopazifik sind sein Spezialgebiet. Bei C.H. Beck erschien zuletzt „Kollision. China, die USA und der Kampf um die weltpolitische Vorherrschaft im Indopazifik“

    Leitung: Matthias Nass; 02.05.2024, 19:30 – 21:00 Uhr
    Online-Veranstaltung; Kurs-Nr.: 241C4408; Entgelt: 0,00 €
    Information und Anmeldung: vhs-mg.de, Tel. 02161 / 25-6400

    0 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Mehr Wasser, Grün und Radverkehr für die Lüpertzender Straße – aus dem Bau- und Planungsausschuss

    Mehr Wasser, Grün und Radverkehr für die Lüpertzender Straße – aus dem Bau- und Planungsausschuss

    Für den Abschnitt zwischen Berliner Platz und Geropark plant die Stadt eine Fahrradstraße, ein grünes Band und einen oberirdischen Lauf für den Gladbach.

    Die Lüpertzender Straße soll im Abschnitt zwischen Berliner Platz und Geropark grundlegend umgestaltet werden.
    Mehr Grün, mehr Wasser, und mehr Verkehrssicherheit sind wesentliche Elemente der Planung.
    Außerdem soll in dem Straßenabschnitt eine Fahrradstraße eingerichtet werden, die in der Weiherstraße und der Gasthausstraße fortgeführt wird.
    Was genau geplant ist, stellt die Verwaltung derzeit in den politischen Gremien vor.
    Der Stadtrat muss die Maßnahme in seiner Sitzung Anfang Mai beschließen.

    Rund 600 Meter ist die Lüpertzender Straße westlich des Berliner Platzes lang. Doch diese 600 Meter haben es in sich. Sie sind aufgrund ihrer Nähe zur Altstadt, zu städtischen Parks und besucherstarken Institutionen ein wichtiger Bezugspunkt im öffentlichen Leben. Gleichzeitig gibt es hier viel Wohnbebauung. All dem wird die Lüpertzender Straße aktuell wenig gerecht. Prägend für den derzeitigen Zustand sind die starke Versiegelung, hohe Parksuchverkehre, zahlreiche Fremdparker, schmale Geh- und Radwege und wenig Aufenthaltsqualität.

    Der Gladbach, der hier unterirdisch in einem Kanal verläuft, soll im Zuge der Umgestaltung im Abschnitt zwischen Geroplatz und An der Flieschermühle symbolisch wieder an die Oberfläche geholt werden und als kleines Rinnsal durch das grüne Band verlaufen.
    Visualisierung Lüpertzender Str.
    Squadra + / Stadt Mönchengladbach

    Technische Beigeordnete Claudia Schwan-Schmitz: „Mit der geplanten Umgestaltung hat die Lüpertzender Straße das Potential, als zukunftsfähige Wohn- und Innenstadtstraße Vorbildwirkung für die gesamte Stadt zu entfalten. Wir müssen dafür sorgen, dass zur Wahrung einer lebendigen gemischten Stadtstruktur die Innenstadtlagen auch weiterhin attraktive Wohnstandorte bleiben. Konkret wird hier der Schutz vor Hitze und Starkregen verbessert, die Verkehrssicherheit erhöht und damit ein neuer lebenswerter Ort in der Innenstadt gestaltet. Damit gehen einige Änderung für die Nutzer einher. Deshalb war es wichtig, dass es im Rahmen der Planung eine intensive Einbindung der Anwohnenden, der lokalen Akteure und der interessierten Bürgerschaft gegeben hat.“
    Insgesamt haben die Stadtverwaltung und das Quartiersmanagement die Bürgerinnen und Bürger zwischen Mai 2021 und Dezember 2023 in drei Vor-Ort-Veranstaltungen und zwei Online-Umfragen eingebunden.

    Ein „grünes Band“ und der stilisierte Gladbach Verbindendes Element in der Straße wird ein „grünes Band“ sein. Dies wird vor allem auf der nördlichen Straßenseite durch eine Abfolge von Straßenbäumen, Staudenflächen und Sträuchern gebildet. Um die Versiegelung des Straßenraums weiter zu reduzieren, werden die Stellplätze in der Straße mit so genannten Rasenlinern hergestellt. Durch das zusätzliche Grün erfüllt der Straßenzug, der bislang bloße Verkehrsfläche ist, künftig deutlich umfangreichere Aufgaben: Er bietet Aufenthaltsqualität, spendet an heißen Sommertagen Abkühlung und ermöglicht es, Regenwasser versickern zu lassen.

    Prägend für das grüne Band ist neben der Bepflanzung auch das Element Wasser im öffentlichen Raum. Der Gladbach, der hier unterirdisch in einem Kanal verläuft, soll im Zuge der Umgestaltung im Abschnitt zwischen Geroplatz und An der Flieschermühle symbolisch wieder an die Oberfläche geholt werden und als kleines Rinnsal durch das grüne Band verlaufen. Hinzu kommen drei Brunnen, die das Element Wasser aufgreifen, je einer an der Kreuzung Berliner Platz, vor der Musikschule und am Übergang zum Geroplatz. Von dort – aus dem Becken des Geroweihers – floss bereits vor Jahrhunderten der Gladbach in Richtung der heutigen Lüpertzender Straße.

    Platz vor der Musikschule
    Direkt vor der Musikschule soll ein neuer Platz entstehen. Er hebt sich durch eine spezielle Oberfläche vom restlichen Straßenbereich ab. Hier sind Sitzmöglichkeiten und ein kleines Wasserspiel geplant, die zum Verweilen einladen und dem Bereich eine neue Qualität geben. Der kleine Platz vor der Musikschule wird vom Bäumen umgeben, die den Aufenthalt insbesondere an heißen Sommertagen angenehmer machen.

    Eine Hol- und Bringzone ermöglicht es, Besucher der Musikschule direkt vor dem Gebäude mit dem Auto abzusetzen. Gleichzeitig soll auch die Anreise mit alternativen Mobilitätsformen gefördert werden. Dazu werden die Haltepunkte der Bushaltestelle „Lüpertzender Straße“ neu ausgerichtet und eine Säule mit Reparaturwerkzeugen für Fahrräder aufgestellt. Auch die bekannte Leihfahrrad-Station wird nach den Bauarbeiten wieder eingerichtet.

    Fahrradstraße und Verkehr
    Im Rahmen der Arbeiten werden die Lüpertzender Straße westlich vom Berliner Platz, die Weiherstraße und die Gasthausstraße zu Fahrradstraßen umgewidmet. Fahrräder fahren hier künftig nicht mehr auf dem Bürgersteig, sondern auf der Fahrbahn. Auch der breite Hauptweg durch den Geropark soll offiziell für den Radverkehr freigegeben werden. Damit können Radfahrende künftig auf kürzestem Weg vom Ende der Lüpertzender Straße zur Kreuzung Hittastraße/Aachener Straße gelangen. Im Straßenraum der Lüpertzender Straße sollen zudem 57 neue Abstellmöglichkeiten für Fahrräder geschaffen werden – auch eine Fahrradgarage ist geplant.

    Auf einer Fahrradstraße haben Radfahrer absoluten Vorrang. Mit dem Auto dürfen hier nur Anlieger fahren, also zum Beispiel Anwohner, Besucher (auch von Musikschule, VHS etc.) oder Lieferanten. Für Busse bleibt die Strecke ebenfalls freigegeben. Für alle „Motorisierten“ gilt in einer Fahrradstraße eine Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern. In den Seitenstraßen Bleichstraße, An der Flieschermühle und Am Kämpchen werden ebenfalls Tempo-30-Zonen eingerichtet.

    Zu den Zielen der Umgestaltung gehört es, den Verkehr auf der Lüpertzender Straße zu reduzieren und dem Ziel- und Quellverkehr der Lüpertzender Straße Vorrang einzuräumen. Damit soll zugleich der allgemeine Durchgangs- und der starke Parkplatzsuchverkehr von Innenstadtbesucher minimieren werden.
    Die verbleibenden 114 Stellplätze in der Straße (57 entfallen im Zuge der Umgestaltung) sollen künftig überwiegend von Anwohnerinnen und Anwohnern genutzt werden. Für externe Parker soll es perspektivisch – wie in anderen Anwohnerparkzonen bereits heute – Parkgebühren geben. Für PKW gilt außerdem für den Straßenabschnitt vor der Musikschule (zwischen An der Flieschermühle und Am Kämpchen) ein Durchfahrtsverbot in Richtung Berliner Platz. Busse und Fahrräder können hier weiterhin in beide Richtungen fahren.
    Die Anreise mit alternativen Verkehrsmitteln wie Bus oder Fahrrad soll insgesamt für Besucherinnen und Besucher attraktiver gemacht werden.
    Bei der geplanten Umgestaltung der Lüpertzender Straße handelt es sich um ein Projekt aus dem Förderprogramm „Soziale Stadt Gladbach und Westend“, das schon die Grundlage für die Umgestaltung des Geroparks und des Hans-Jonas-Parks bildete. Nun wird mit der Lüpertzender Straße auch die Verbindungsachse zwischen den beiden Parks deutlich aufgewertet und begrünt.

    Die Gesamtkosten werden sich voraussichtlich auf etwas mehr als 3 Millionen Euro belaufen, die nahezu vollständig aus Fördermitteln finanziert werden. Die Umsetzung ist ab Ende des Jahres geplant.
    Zunächst müssen die laufenden Kanalbauarbeiten der NEW abgeschlossen werden, die voraussichtlich noch bis Ende des Jahres dauern.

    14 4

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Mönchengladbach feiert am Tag der Städtebauförderung (in) Rheydt

    Mönchengladbach feiert am Tag der Städtebauförderung (in) Rheydt

    Buntes Familienprogramm am 4. Mai

    Wer bei frühlingshaftem Wetter durch den Theaterpark schlendert, Einkäufe auf dem Rheydter Wochenmarkt erledigt oder einen Kaffee auf dem Marienplatz trinkt, der erlebt ein Stückchen Rheydter Innenstadt, das es ohne die Städtebauförderung in der heutigen Form nicht geben würde. Denn an diesen und vielen weiteren Stellen in Rheydt hat die Stadt mithilfe der Städtebauförderung seit 2010 in die Aufwertung und Stärkung des Rheydter Zentrums durch bauliche und soziale Projekte investiert. Ein Grund zu feiern! Deshalb wird es am 4. Mai – dem Tag der Städtebauförderung – ein buntes Familienprogramm in dem Stadtteil geben.

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs: „Unsere Innenstädte müssen trotz aller Veränderungen und Herausforderungen als lebens- und liebenswerte Zentren erhalten bleiben. Daran haben wir seit 2010 im Rahmen der ‚Sozialen Stadt Rheydt‘ mit zahlreichen Projekten, leidenschaftlichem Einsatz und viel Geld gearbeitet – und tun das weiterhin. Der Tag der Städtebauförderung ist ein schöner Anlass, einmal innezuhalten und das Erreichte gemeinsam zu feiern. Am neuen Bahnhofsgebäude, am Projekt der Montagsstiftung an der Ecke Brucknerallee / Mühlenstraße oder an den jüngst aufgestellten Fahrradgaragen an der Friedrich-Ebert-Straße sieht man, dass wir fortlaufend an kleinen und großen Verbesserungen in Rheydt arbeiten.“

    Technische Beigeordnete Claudia Schwan-Schmitz: „Am Tag der Städtebauförderung wollen wir den Menschen, insbesondere Familien, zusammen mit den vielen Veranstaltungspartnern eine gute Zeit in Rheydt ermöglichen. Wir richten dabei auch den Blick darauf, wie der Stadtteil in Zeiten großer Herausforderungen gestärkt wurde, und welche Möglichkeiten dazu soziale und städtebauliche Projekte bieten. Ich wünsche mir, dass die Menschen darüber auch Lust bekommen, sich aktiv in die weitere Entwicklung Rheydts einzubringen, die wir letztes Jahr mit den Konzepten, Bildern und Visionen für Rheydt angestoßen haben.“

    So wird am 4. Mai (in) Rheydt gefeiert

    Am ersten Samstag im Mai, dem Tag der Städtebauförderung, wird es in Rheydt zusätzlich zu Markttreiben, Weinfest und einem Flohmarkt in der Hauptstraße ein buntes Familienprogramm an verschiedenen Standorten geben. Den offiziellen Auftakt macht die Begrüßung von Heinrichs und Schwan-Schmitz im Quartiersbüro Rheydt in der Marktstraße 21. Hier können Kinder außerdem den ganzen Tag (11 bis 16 Uhr) eine Karte abholen, um in eine Schnitzeljagd durch den Stadtteil zu starten. Schon etwas früher, ab 10 Uhr, kann man im Mehrgenerationenhaus (Friedhofstraße 41-43) zwei Stunden lang bei Kaffee und Keksen klönen. Im Rheydt 036 gibt es von 10 bis 15 Uhr kreative Angebote für Jugendliche, Henna, einen Boxautomaten und Tischfußball.

    Sportlich geht es auch am Nachmittag zu, wenn von 13 Uhr bis 16 Uhr am Bolzplatz in der Logenstraße ein offenes Fußballtraining von De Kull geboten wird. Die Sportarten Basketball und Boxen können Interessierte zeitgleich im Hugo-Junkers-Park austesten.
    Weitere Angebote des Tages sind etwa um 14 Uhr im Maria Lenssen Garten das Urban Gardening, Clown Pepe sowie Informationen zur Umgestaltung des Gartens.
    Auch ein Bücherflohmarkt und weitere Programmpunkte in der Stadtteilbibliothek von 11 bis 15 Uhr gehören dazu.

    Eine aktuelle Übersicht über alle Programmpunkte gibt es online unter https://stadt.mg/qm-rheydt Soziale Stadt: Mehr als zehn Jahre Städtebauförderung in Rheydt Von 2007 bis 2008 hatte die Stadt Mönchengladbach gemeinsam mit zahlreichen Akteuren und Bewohnenden ein städtebauliches Konzept für das Zentrum von Mönchengladbach-Rheydt erarbeitet, das die Grundlage für das 2010 startende Städtebauförderprogramm Soziale Stadt Rheydt bildete. In zwei Förderphasen wurden seitdem weit mehr als 50 städtebauliche und sozialintegrative Projekte angestoßen, die bis 2023 umgesetzt wurden. Insgesamt flossen in diesem Zeitraum rund 28 Millionen Euro an Förderung aus EU-, Bundes- und Landesmitteln, die sich durch städtische Eigenmittel noch einmal auf über 33 Mio. Euro erhöhten.

    Zu den prägnantesten städtebaulichen Projekten gehören die Aufwertung des Martkplatzes und die denkmalgerechte Sanierung des Pahlkebads.
    Auch der Marienplatz, die Marktstraße und die Harmoniestraße wurden neugestaltet.
    Vielen Grünanlagen des Stadtteils kam das Städtebauförderprogramm ebenfalls zu Gute. So wurden der Hugo-Junkers-Park, der Theaterpark und zuletzt 2023 der Maria Lenssen Garten neugestaltet.
    Wie der Name Soziale Stadt schon sagt, spielten soziale Aspekte und Projekte ebenfalls eine wichtige Rolle bei dem Förderprogramm. So wurde etwa die interkulturelle Familienbibliothek, das Sprachförderprojekt „Bildungsfuchs“ und das Angebot der Rollbrett Union für Jugendliche im Rollermarkt aus dem Programm finanziert. Auch das Quartiersmanagement als Bindeglied zwischen der Verwaltung und den Bürgerinnen und Bürgern im Stadtteil geht auf die Soziale Stadt zurück. Über den Baustein des „Hof- und Fassadenprogramms“ wurden zudem 32 private Maßnahmen zur Aufwertung von Wohnimmobilien im Stadtteil bezuschusst.

    5 1

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Strukturwandelprojekt auf dem Areal des ehemaligen Polizeipräsidiums macht Fortschritte

    Strukturwandelprojekt auf dem Areal des ehemaligen Polizeipräsidiums macht Fortschritte

    Die personelle Besetzung der Wissens- und Innovationscampus Mönchengladbach GmbH (WICMG) ist nahezu abgeschlossen.

    Seit dem ersten April besteht das Team bei der hundertprozentigen Stadttochter aus sieben Fachleuten. Mit der Texturelab GmbH ist zeitgleich das erste innovative Jung-Unternehmen auf das Areal gezogen, hat hier in neue Maschinen investiert und seine Produktionskapazitäten vergrößert. Das Mönchengladbacher Unternehmen ist eine von mehreren geplanten Ansiedlungen, mit denen schon während der Planungsphase für den künftigen Campus Leben in das Gebäude kommt.

    „Der Wissens- und Innovationscampus ist eines der zentralen Strukturwandel-Projekte in Mönchengladbach, für das sich die Stadt, die WICMG und engagierte Bürgerinnen und Bürger im Verein Wissenscampus seit langem engagiert einsetzen“, sagt Oberbürgermeister Felix Heinrichs. „Nach Jahren voller Arbeit und Fortschritte im Hintergrund ist es ein tolles Zeichen, dass mit der Team-Besetzung bei unserer Wissens- und Innovationscampus GmbH und der Ansiedlung der Texturelab GmbH jetzt zwei wichtige sichtbare Meilensteine erreicht wurden. Weitere folgen in Kürze,“ kündigt Heinrichs an. „Im Kanon der Strukturwandelprojekte mit einer hervorgehobenen Bedeutung wollen wir deutlich machen, dass auch das Projekt Wissens- und Innovationscampus gut vorankommt. Seit Vorliegen des Förderbescheides ist eine Menge passiert und die Gespräche mit dem Fördergeber zeigen neue Möglichkeiten auf, auch schneller als ursprünglich gedacht in Umsetzungsschritte einzusteigen“, so der Oberbürgermeister.

    „Bereit für die heiße Projektphase!“

    Anfang 2022 konnte das Gelände vom Land erworben werden. Es folgte die langwierige Antragsphase. Im Juli 2023 dann hatte Mönchengladbach für das Projekt Wissens- und Innovationscampus Fördermittel in Höhe von knapp 9 Millionen Euro erhalten. Das Geld dient dazu, die WICMG personell zu besetzen, die Planung für den Campus voranzutreiben und Finanzierungsmodelle für die konkreten Nutzungsideen zu entwickeln. Bis auf die kaufmännische Leitung ist die Teambesetzung für den anstehenden Planungsprozess nun perfekt. Ganz zur Freude von Geschäftsführerin Eva-Maria Heiß, die im Dezember 2023 ihre Tätigkeit aufgenommen hat: „Hier treffen tolle Persönlichkeiten mit unterschiedlichen fachlichen Hintergründen aufeinander, von der Rechtsanwältin über den technischen Objektmanager bis hin zur Projektassistenz. Eine gute Mischung von Kolleginnen und Kollegen, die alle für unsere gemeinsame Aufgabe brennen. Wir sind bereit für die heiße Projektphase!“

     Seine Arbeit verrichtet das Team der WICMG natürlich am Ort des Geschehens, also im Gebäude des ehemaligen Polizeipräsidiums an der Theodor-Heuss-Straße.

    Auf dem Foto, vor einem noch eingepackten Textil-Bandtrockner (v.l.): Mitgründer Martin Wosik und Geschäftsführer Henrik Stelter.
    © Texturelab

    Mit der Texturelab GmbH sind nun die ersten neuen Nachbarn dazu gekommen. Für das innovative Textilveredlungsunternehmen ist der Umzug ein klares Bekenntnis zum Standort Mönchengladbach. „Durch den Umzug unseres neuen Headquarters in das alte Polizeipräsidium haben wir ein deutliches Zeichen für die Stadt Mönchengladbach gesetzt. Wir bleiben in Mönchengladbach und wachsen mit der Stadt,“ erklärt Henrik Stelter, Geschäftsführer der Texturelab GmbH. Warum der neu entstehende Wissens- und Innovationscampus genau das richtige Arbeitsumfeld für das Unternehmen ist, erklärt Mit-Gründer Martin Wosik: „Texturelab strebt an, branchenübergreifend Innovationen und Verbesserungen zu entwickeln. Wir planen, unseren Beitrag zur nachhaltigen Verbesserung unseres Planeten für die Zukunft zu leisten.“

    Schritt für Schritt kommt Leben auf den zukünftigen Campus In den kommenden Monaten sind weitere Ansiedlungen geplant, die das ehemalige Präsidium schon während des mehrjährigen Planungsprozesses mit Leben füllen. So werden der städtische Fachbereich Geoinformation, der Verein Wissenscampus e.V. und die Initiative nextMG e.V. hier ihre Zelte aufschlagen. Ziel von nextMG ist es, die Digitalisierung am Wirtschaftsstandort Mönchengladbach voranzubringen, Aktivitäten rund um die digitale Transformation zu unterstützen und die Stadt für Gründer & Start-ups attraktiver zu machen. Die städtische Nutzung ist als Zwischennutzung geplant, bevor die Umbauarbeiten für die endgültigen Mieter erfolgen können. Damit passt die Initiative perfekt zum Geist des Strukturwandelprojektes Wissens- und Innovationscampus. Dessen Ziel ist es, auf dem 3,5 Hektar großen Gelände des ehemaligen Polizeipräsidiums, mitten zwischen Gladbach und Rheydt und in unmittelbarer Nähe zur Hochschule Niederrhein, einen Ort für den Wissenstransfer, für Innovationen und Gründerkultur zu schaffen. Feste Bausteine des Projektes sind etwa die Junior Uni, die Gründungsfabrik und das Bildungsprojekt für MINT-Fächer „SkillzUp“, die allesamt bereits ihre Arbeit aufgenommen haben – bislang an provisorischen Standorten.

    7 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Ansätze zur Lösung der kommunalen Finanzkrise

    Ansätze zur Lösung der kommunalen Finanzkrise

    Stadtkämmerer Michael Heck: Informationen aus Berlin geben Grund zur Hoffnung.

    Im Kampf gegen die kommunale Finanzkrise gibt es ein Signal der Hoffnung aus Berlin: Der Finanzausschuss des Bundestags hat empfohlen, die Finanzierung der Städte und Gemeinden zu verbessern. Das zuständige Ministerium will bis zum Sommer eine Konferenz organisieren, um Lösungen zu diskutieren. Beides weckt aus Sicht des Aktionsbündnisses „Für die Würde unserer Städte“, in dem auch Mönchengladbach Mitglied ist, Optimismus bei den betroffenen Kommunen.

    Mönchengladbachs Stadtkämmerer Michael Heck über die Beratung des Finanzausschusses in Berlin zur Änderung des Gemeindefinanzreformgesetzes: „
    Auch die finanzielle Situation der Stadt Mönchengladbach ist bekanntlich sehr angespannt. So schließt der Haushalt 2024 alleine in der Planung für das Jahr 2024 mit einem Defizit von rund 75,7 Millionen Euro ab. Ein Ausgleich ist nur noch über die vorhandene Ausgleichrücklage möglich. Ist diese aufgezehrt, droht der Stadt auf Dauer wieder der Verlust der kommunalen Selbstverwaltungshoheit, einhergehend mit drastischen Einschränkungen für die Bürgerinnen und Bürger. Die Information, dass in Berlin sowohl die Regierungsfraktionen als auch einzelne Oppositionsfraktionen zur kommunalen Finanzkrise nunmehr im Grundsatz die gleiche Auffassung vertreten, gibt Grund zur Hoffnung. Den Ansatz einer Fachkonferenz auf der Bundesebene zur Lösung der kommunalen Finanzkrise unterstütze ich und werde mich nach Möglichkeit persönlich in Berlin einbringen. Die Lösungsvorschläge des Aktionsbündnisses liegen klar formuliert auf dem Tisch. Nun sind Bund und die Länder gefordert, nachhaltige Lösungen zu erarbeiten und diese auch umzusetzen.“

    Das Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte teilt in einer Pressemitteilung zum Thema mit: Der Finanzausschuss des Bundestags hat am 13. März über eine Änderung des Gemeindefinanzreformgesetzes beraten.
    In der dazugehörigen Protokollerklärung stehen Aussagen der Koalitionsfraktionen sowie von CDU und CSU, die Hoffnung bei denjenigen wecken, die von der kommunalen Finanzkrise betroffen sind. Die genannten Fraktionen wollen die Investitionsfähigkeit der Städte und Gemeinden, die Grundlagen der Kommunalfinanzierung und die Altschuldenfrage angehen.

    SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP sehen die Kommunen in einer „angespannten finanziellen Situation“. In diesem und in den Folgejahren stünden negative Saldos in den Haushalten zu erwarten. Zudem wachsen die „Belastungen durch Altschulden, Soziallasten und die Herausforderungen der Digitalisierung“. Daher müsse man Maßnahmen für eine „faire, transparente und nachhaltige Finanzierung für die kommunale Ebene“ diskutieren.

    Die Unionsfraktion beurteilt die finanzielle Situation der Kommunen ähnlich, sieht es positiv, dass grundlegend über die Kommunalfinanzen diskutiert werden soll, und weist auf die Altschuldenproblematik einiger Kommunen hin. Die Protokollerklärung enthält darüber hinaus den nächsten Schritt. Das Bundesfinanzministerium möchte noch vor der politischen Sommerpause eine „größere Fachkonferenz“ zum Thema organisieren. Mit dabei sein sollen Vertreter von Kommunen, Ländern, des Bundes und aus der Wissenschaft.

    Christoph Gerbersmann und Martin Murrack, Sprecher des Aktionsbündnisses „Für die Würde unserer Städte“, begrüßten die Erklärungen aus Berlin: „Die Beteiligten im Finanzausschuss haben die Probleme der Kommunen präzise beschrieben und mögliche Lösungen benannt. Das ist ein wichtiges Zeichen der Hoffnung in der kommunalen Finanzkrise. In die nun anstehenden Diskussionen bringen wir gerne unsere Erfahrungen aus der Praxis und unsere wissenschaftlich fundierten Vorschläge ein.“

    Lage und Forderungen der Städte und Gemeinden Die kommunale Finanzkrise hat mehrere Ursachen, unter anderem den massiven Zinsanstieg, hohe Tarifabschlüsse sowie rasant gestiegene Bau- und Energiepreise. Hinzu kommt eine unfaire Finanzverteilung zwischen den staatlichen Ebenen. Bund und Länder delegieren zahlreiche Aufgaben an die Kommunen, sorgen aber nicht für einen angemessenen Ausgleich der Kosten, die dadurch entstehen. Deshalb müssen viele Kommunen Kredite aufnehmen, um diese Aufgaben zu erfüllen, und leiden unter hohen Schulden. Die Summe liegt insgesamt bei mehr als 30 Milliarden Euro.
    Das Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ hat mehrere Lösungen für die kommunale Finanzkrise vorgeschlagen:
    1. Eine Regelung der Altschuldenfrage
    2. Eine Halbierung der zweckgebundenen Fördermittel zugunsten pauschaler Mittel für die Kommunen
    3. Einen Infrastruktur- und Instandsetzungsfonds
    4. Die Übernahme eines höheren Anteils an den Soziallasten durch Bund und Länder

    Offener Punkt: Altschuldenlösung in NRW
    Die meisten Bundesländer mit betroffenen Kommunen haben ihren Anteil an einer Altschuldenlösung entwickelt und umgesetzt, unter anderem Hessen, das Saarland, Brandenburg und Niedersachsen.
    Einzige Ausnahme ist Nordrhein-Westfalen.
    Dort hatte die Landesregierung im Sommer 2023 einen Vorschlag eingebracht, den Vertreter der kommunalen Spitzenverbände, weitere Sachverständige und der Bundesfinanzminister einhellig als unzureichend bewerteten. Es fehlte ein substanzieller finanzieller Eigenanteil des Landes.
    NRW hat für diesen Sommer einen zweiten Vorschlag angekündigt.

    16 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Bezirksvertretung Ost tagt

    Bezirksvertretung Ost tagt

    Am kommenden Dienstag, 19. März, kommen die Mitglieder der Bezirksvertretung Ost um 17 Uhr zu ihrer nächsten öffentlichen Sitzung im Ratssaal Rheydt zusammen.

    In der Sitzung geht es unter anderem um die Prüfung der Machbarkeit einer Markierung von Schutzstreifen auf der Schloss-Dyck-Straße. Außerdem steht die Einrichtung einer Auslauffläche für kleine Hunde auf der Tagesordnung.
    Interessant dürfte auch sein die Einwohnerfragestunde gem. § 3 Abs. 6 der Geschäftsordnung für den Rat, die Bezirksvertretungen und die Ausschüsse.
    Eine Übersicht über alle Tagesordnungspunkte gibt es hier:

    2 3

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Licht aus, Klimaschutz an: Am 23. März ist Earth Hour

    Licht aus, Klimaschutz an: Am 23. März ist Earth Hour

    Um ein leuchtendes Zeichen für den Klimaschutz zu setzen, muss man manchmal das Licht ausschalten.

    So in etwa lässt sich die Idee hinter der Earth Hour beschreiben.
    An der internationalen Klima- und Umweltschutzaktion des WWF beteiligt sich Mönchengladbach seit 2014.
    Auch dieses Jahr werden zur „Stunde der Erde“ in der Vitusstadt an bekannten Gebäuden, aber auch in privaten Haushalten, die Lichter ausgeschaltet.
    Stattfinden wird die Aktion am Samstag, den 23. März, von 20:30 Uhr bis 21:30 Uhr.

    An vielen prominenten Gebäuden in der Stadt, etwa am Borussia Park, werden zu dieser Zeit wieder die Lichter gelöscht. Auch an anderen Wahrzeichen wird es dunkel bleiben – allerdings auch vor und nach der Earth Hour. So werden das Münster St. Vitus in Gladbach und die Evangelische Stadtkirche Rheydt in der aktuellen Wintersaison, konkret noch bis Ende März, aus Energiespargründen ohnehin nicht angestrahlt. Umso auffallender wird dafür am Samstagabend das Zeichen, das jede(r) Einzelne in der Earth Hour setzen kann.

    Wer mitmachen möchte, kann sich optional auf www.wwf.de/earth-hour für die Aktion anmelden und dort vom WWF Infos und Tipps für die eigene Earth Hour erhalten.

    Unter dem Hashtag #EarthHour kann man seinen eigenen Beitrag in den Sozialen Medien posten und sehen, wie andernorts auf der Welt die Klimaschutzaktion begangen wird. Das ein oder andere Posting dürfte dann auch aus dem Kulturcafé Köntges kommen, das sich als soziokultureller Quartierstreffpunkt ebenfalls an der Aktion beteiligt und sein Lokal zur Earth Hour in gemütlichen Kerzenschein hüllen wird. Der WWF ruft in diesem Jahr zum 18. Mal zur Earth Hour auf.
    Mittlerweile wird die „Stunde der Erde“ auf allen Kontinenten gefeiert. In den vergangenen Jahren haben sich tausende Städte in 192 Ländern beteiligt. Allein in Deutschland haben 2023 579 Städte und Gemeinden teilgenommen.

    8 3

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Ein Jahr Seniorenrat: Am 14. März 2023 war die erste Sitzung

    Ein Jahr Seniorenrat: Am 14. März 2023 war die erste Sitzung

    Der Seniorenrat der Stadt Mönchengladbach feiert in diesen Tagen Geburtstag. Am 14. März 2023 war die konstituierende Sitzung der Seniorenvertretung. Gewählt wurde der Seniorenrat erstmals im Dezember 2022.

    Der Seniorenrat besteht aus gewählten stimmberechtigten Mitgliedern und beratenden Mitgliedern, die vom Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Senioren und Gleichstellung entsandt werden.

    Vorsitzende des Seniorenrates ist Brigitte Brouns, ihr Stellvertreter Hartmut Wellssow.
    Neben den öffentlichen Sitzungen bietet der Seniorenrat auch verschiedene offene Arbeitskreise an.
    Wer Interesse an der Mitarbeit hat, kann sich an die Geschäftsstelle des Seniorenrats beim Fachbereich Altenhilfe wenden.
    Ansprechpartnerin ist Daniela Schürgers, Fliethstraße 86–88, 41061 Mönchengladbach,
    Telefon 02161 25-6724, E-Mail: seniorenrat@moenchengladbach.de.

    9 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Paula Alma Lou hat den Bundespräsidenten als Paten

    Paula Alma Lou hat den Bundespräsidenten als Paten

    OB Felix Heinrichs überreichte die Patenschaftsurkunde an Familie Stierle

    Für das 7. Kind einer Familie übernimmt der Bundespräsident auf Wunsch die Ehrenpatenschaft. Im Rathaus Abtei konnte Oberbürgermeister Felix Heinrichs jetzt die Patenschaftsurkunde an Familie Stierle aus Mönchengladbach überreichen.

    Jessica Stierle hat sieben Kinder aus zwei Ehen. Der jüngste Spross von ihr und ihrem Mann Tobias ist Paula Alma Lou, die im Januar 2024 geboren wurde. Gemeinsam mit den stolzen Eltern und den Geschwistern Leon, Connor, Mia, Lenn, Elsa und Annelie kam das Nesthäkchen ins Rathaus Abtei, um die Ehrenurkunde und ein Patengeschenk in Höhe von 500 Euro abzuholen.

    2 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Format „Stadtverwaltung stellt sich vor!“ geht in die zweite Runde

    Format „Stadtverwaltung stellt sich vor!“ geht in die zweite Runde

    Am Mittwoch, 13. März, von 17.30 bis 20.00 Uhr, präsentiert sich in der Zentralbibliothek Carl-Brandts-Haus an der Blücherstraße 6 unter anderem das Dezernat Kultur, Bildung und Sport.

    Die Idee zu der Veranstaltung kam von Netzwerk der Mönchengladbacher Migrantenvereine, gemeinsam mit dem Integrationsrat und der Integrationsplanung der Stadt. Ziel war es, einen unkomplizierten Austausch zwischen Fachabteilungen der Stadtverwaltung und den Mitgliedern der Vereine in lockerer Atmosphäre zu ermöglichen.

    Im vergangenen Jahr gab Stadtdirektorin Dörte Schall mit den Fachbereichen des Sozialdezernates im Gemeinschaftszentrum Das Westend den Auftakt. Nun geht „Stadtverwaltung stellt sich vor!“ in die zweite Runde.

    Diesmal haben alle Mönchengladbacherinnen und Mönchengladbacher die Möglichkeit, in einen Austausch mit dem Dezernat für Kultur, Bildung und Sport unter der Leitung von Christiane Schüßler zu kommen.
    Außerdem präsentieren sich der Stadtsportbund, die Marketinggesellschaft und die Wirtschaftsförderung Mönchengladbach. Die Veranstaltung im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus verspricht einen offenen Dialog und die Gelegenheit zum persönlichen Kennenlernen der vielfältigen Angebote und Dienstleistungen.

    4 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Viele kleine Spatenstiche für mehr Biodiversität in Mönchengladbach

    Viele kleine Spatenstiche für mehr Biodiversität in Mönchengladbach

    Nach dem ersten Jahr im LVR-Förderprojekt „Bäume und Raine – Leben in der Landschaft“ ziehen die Projektverantwortlichen eine positive Bilanz.

    Der Wind geht kräftig in Sasserath, am Morgen des ersten März. Zwei Handvoll Helferinnen und Helfer haben sich hier getroffen, um Weißdorne, Schlehen und Hainbuchen zu setzen.
    Die 240 Pflanzen sollen dereinst zu einer stattlichen Hecke heranwachsen einen neuen Lebensraum in der Kulturlandschaft bilden. Es ist eine von vielen Pflanzaktionen, die durch das LVR-Förderprojekte „Bäume und Raine“ zuletzt durchgeführt werden konnten.
    Nach dem ersten von insgesamt drei Projektjahren ziehen die Untere Naturschutzbehörde der Stadt Mönchengladbach und die Naturschutzstation Wildenrath eine durchweg positive Bilanz.

    Rund 2.000 heimische Heckenpflanzen, 50 Obstgehölze und 50 heimische Laubbäume wurden im Rahmen der Aktion bislang gepflanzt. Auch zwei ehemalige Obstwiesen wurden beziehungsweise werden derzeit wiederhergestellt, fünf weitere wurden aus Projektmitteln gepflegt. Der Gehölzschnitt wurde in Teilen für sogenannte Benjeshecken verwendet, bei denen Totholz die Grundlage für den künftigen Bewuchs bildet. Auf rund 6.600 Quadratmetern haben die Projektteilnehmer außerdem Blühflächen, Insektenweiden und Säume angesät.

    Ziel des Projektes ist es, alte Elemente der Kulturlandschaft wiederherzustellen oder neu anzulegen. Gepflanzt wurde bisher teils auf städtischen, aber vor allem auf privaten Flächen.
    Marcus Klancicar, Abteilungsleiter im Fachbereich Umwelt und dort unter anderem für die Untere Naturschutzbehörde zuständig, zeigt sich von der bisherigen Resonanz begeistert: „Es ist toll zu sehen, wie sich allein im ersten Jahr 30 Bürgerinnen und Bürger, Landwirte, Vereine, aber auch Schulen und Kindergärten gemeldet haben, um mitzumachen. Das Projekt lebt von den geeigneten und verfügbaren Flächen, wo wir etwas pflanzen oder ein vernachlässigtes oder verlorengegangenes Landschaftselement wiederbeleben können. Auch der NABU ist hier ein toller Multiplikator, der den Kontakt zu uns und der Naturschutzstation herstellt.“

    Jede Maßnahme aus dem Projekt bringt dabei einen ganz konkreten Nutzen für ihre Umwelt. In Sasserath etwa wird die ausgewachsene Hecke einmal ein wichtiger Windbrecher sein, wodurch der Boden langsamer austrocknet. Auch als Lebensraum, Nistplatz und – dank Blüten und Beeren –als Nahrungsquelle wird die Hecke eine wichtige Funktion für die Tierwelt einnehmen. Den Weidetieren spendet sie an heißen Sommertagen zudem Schatten.
    Brigitta Szyska, Geschäftsführerin der Naturschutzstation Haus Wildenrath e.V., sagt: „Elemente wie Hecken, blühende Raine an den Äckern oder Obstwiesen sind wichtige Biotope. Das Förderprojekt versetzt uns in die Lage, in vielen kleinen Projekten ganz konkret etwas für die Biodiversität in Mönchengladbach zu tun.“

    Um das Projekt weiter in der hohen Schlagzahl fortsetzen zu können, werden auch in diesem Jahr noch geeignete Flächen für potentielle Blühstreifen und blühende Raine, sowie geeignete Standorte für die Pflanzung von Einzelbäumen, Hecken, Streuobstwiesen oder Alleen gesucht.
    Interessierte können sich mit Katja Sonnenberg vom Fachbereich Umwelt (Tel.: 02161-258268; Mail Katja.Sonnenberg@moenchengladbach.de) oder mit Dr. Brigitta Szyska von der Naturschutzstation Haus Wildenrath e.V. (Tel. 02432-9346047; Mail szyska@naturschutzstation-wildenrath.de) in Verbindung setzen.

    „Bäume und Raine – Leben in der Landschaft“ Gemeinsam mit Aachen hat Mönchengladbach Ende 2022 die Zusage für das Förderprojekt „Bäume und Raine – Leben in der Landschaft“ des Landschaftsverbands Rheinland erhalten.
    Knapp 330.000 Euro stehen zur Verfügung und gehen je zur Hälfte in die beiden rheinischen Städte. Im Projektzeitraum von 2023 bis 2025 sollen mithilfe des Fördergeldes Solitärbäume, Gehölzgruppen, Hecken, Alleen und Streuobstwiesen gepflanzt sowie Raine, Blühstreifen und -flächen angelegt werden. Außerdem sollen bestehende Kulturlandschaftselemente wie Streuobstwiesen, Kopfweiden oder Heiderelikte durch fundierte fachliche Pflege langfristig erhalten werden.

    18 1

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Geringes Interesse? – Am 8. März wird das erste Jugendparlament in Mönchengladbach gewählt

    Geringes Interesse? – Am 8. März wird das erste Jugendparlament in Mönchengladbach gewählt

    Rund 60 Kandidat*innen stehen zur Wahl / Delegiertenwahl im Kaisersaal des Haus Erholung.

    Am 8. März wird in Mönchengladbach das erste Jugendparlament gewählt. Seit dem 1. Dezember 2023 konnten sich Jugendliche aus Mönchengladbach im Alter von 12 bis 21 Jahren als Kandidat*innen und Wähler*innen anmelden. Hierzu wurden Jugendliche an Jugendtreffpunkten und in den Schulen vor Ort umfassend informiert.

    Bis zum Anmeldeschluss am 9. Februar haben sich rund 60 Kandidat*innen und etwa 75 Wähler*innen gemeldet, die von der Stadtverwaltung offiziell zur Wahl eingeladen sind.

    Die Wahl des Jugendparlaments findet am 8. März 2024 im Kaisersaal des Haus Erholung, Peter-Boelling-Platz 1, statt.
    Start der Wahl ist um 15:30 Uhr mit der Begrüßung und Vorstellung der Kandidat*innen. Die Wahl wird voraussichtlich gegen 21 Uhr abgeschlossen sein. Der Einlass erfolgt bereits ab 14:30 Uhr.

    Die Wahl des Jugendparlaments findet in Form einer Delegiertenwahl statt, somit werden die geladenen Wähler*innen ihre favorisierten Kandidat*innen am 8. März wählen.
    Wer sich einen Überblick zu den Kandidat*innen verschaffen möchte, kann dies ab Montag, 4. März, auf dem Instagramkanal @jupa_mg und auf der Website stadt.mg/jupa tun. Dort werden Steckbriefe der Kandidat*innen vorgestellt. Die Wahl des Jugendparlaments wird vom Fachbereich Kinder, Jugend und Familie begleitet und organisiert.
    Zur weiteren Unterstützung hat Josina Andrä (02161 25 9206, josina.andrae@moenchengladbach.de ) die Geschäftsführung des Jugendparlaments übernommen.

    9 9

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Stadt und Land wollen auf JHQ-Gelände Neubau einer Justizvollzugsanstalt und Gewerbegebiet prüfen

    Stadt und Land wollen auf JHQ-Gelände Neubau einer Justizvollzugsanstalt und Gewerbegebiet prüfen

    Stadt möchte auf Teilfläche nachhaltiges Gewerbegebiet schaffen. Auch das Land hat unterschiedliche Interessen am Gelände – unter anderem als möglichem Standort für eine Justizvollzugsanstalt.

    Die Stadt Mönchengladbach sieht im JHQ-Gelände Rheindahlen einen vielversprechenden Standort für ein nachhaltiges neues Gewerbegebiet im Rahmen des Strukturwandels. Und auch das Land Nordrhein-Westfalen zieht verschiedene Nutzungen für das Areal in Erwägung. Deshalb erledigen Stadt und Land die Grundlagenarbeit nun Hand in Hand: Eine Machbarkeitsstudie soll ergebnisoffen prüfen, welche Nutzungen auf dem ehemaligen Gelände der britischen Rheinarmee möglich sind.

    Mit der Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete und einem Übungsgelände für die Polizei werden bereits jetzt einzelne Teile des ehemaligen Joint Head Quarters (JHQ) durch das Land genutzt. Nun möchte Nordrhein-Westfalen im Hinblick auf einen möglichen Ankauf des Geländes vom Bund erörtern, inwiefern sich die Nutzung durch das Land ausweiten lässt. Dabei soll unter anderem geklärt werden, ob das JHQ-Gelände als Standort für den Neubau einer Justizvollzugsanstalt mit ca. 600 Gefangenen infrage kommt. Für den Bau einer solchen Anstalt würden etwa 15 Hektar des insgesamt rund 400 Hektar großen Areals benötigt.

    Die städtischen Pläne für ein mögliches nachhaltiges Gewerbegebiet auf dem JHQ-Gelände stehen dabei im Einklang mit den Landeszielen. Die Zukunftsagentur Rheinisches Revier des Landes hat im Dezember eine Liste mit 60 Standorten beschlossen, die als „besonders strukturwandelrelevant“ gelten und deren Entwicklung „im besonderen Interesse der Region liegt“. Das JHQ ist einer dieser Standorte, der im Sinne des Zero-Emissions-Ansatzes als nachhaltiger Wirtschafts- und Gewerbebereich entwickelt werden soll.

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs: „Für uns als Stadt liegt der Fokus auf der Entwicklung von nachhaltigen Gewerbeflächen und Potentialen für Windkraft, die sich mit dem benachbarten Flora-Fauna-Habitat vertragen. Dem Interesse des Landes an dem Areal stehen wir offen gegenüber – sei es im Hinblick auf eine mögliche JVA oder andere Nutzungen. Aktuell geht es vor allem darum, Synergieeffekte bei der Grundlagenarbeit auszunutzen: Mit der Machbarkeitsstudie des Landes erhalten wir auch Antworten darauf, ob und wie sich nachhaltige Gewerbeflächen im JHQ tatsächlich realisieren lassen. Diese Antworten können wir für unsere weitere Arbeit nutzen – unabhängig davon, wie sich das Land am Ende entscheidet. Die geplante Microsoft-Investition im Rheinischen Revier zeigt, wie wichtig es ist, große und verfügbare Flächen für Gewerbe im Angebot zu haben, um im richtigen Moment eine wertschöpfende Ansiedlung zu ermöglichen.“

    „Die Machbarkeitsstudie, die wir jetzt in Auftrag gegeben haben, ist ein wichtiger erster Schritt“, bekräftigt BLB NRW-Geschäftsführerin Gabriele Willems. „Wenn sich sowohl eine Justizvollzugsanstalt als auch Gewerbeflächen auf dem Gelände realisieren ließen, wäre das eine ‚Win-Win-Situation‘, von der Stadt und Land gleichermaßen profitieren könnten.“ Das Areal des JHQ gehört aktuell dem Bund, genauer gesagt der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA). Zuständig für die räumliche Unterbringung von Landesnutzungen ist der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW).
    Der BLB NRW ist auch Auftraggeber der jetzt ausgeschriebenen Machbarkeitsstudie, die bis voraussichtlich Mitte 2025 überprüfen soll, welche Nutzungen auf dem JHQ-Areal möglich sind.
    Die Stadt wiederum hat die kommunale Planungshoheit und muss die planungsrechtlichen Grundlagen für neue Nutzungen auf dem ehemaligen britischen Militärareal schaffen.

    3 34

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Monika Bartsch wird Ehrenoberbürgermeisterin

    Monika Bartsch wird Ehrenoberbürgermeisterin

    Rat stimmte mehrheitlich für die Verleihung des Titels an die ehemalige Oberbürgermeisterin

    Mehrheitlich votierte der Rat in seiner aktuell laufenden Sitzung (28.02.) für die Verleihung des Titels Ehrenoberbürgermeisterin an Monika Bartsch, die von 1997 bis 2004 als zunächst ehrenamtliche, später dann als erste hauptamtliche weibliche Oberbürgermeisterin der Stadt tätig war.

    Zuletzt trug Heinz Feldhege von 1997 bis zu seinem Tod 2021 die Würde des Oberbürgermeisters. Vorgeschlagen für den Titel wurde Monika Bartsch durch Oberbürgermeister Felix Heinrichs aufgrund ihrer herausgehobenen Verdienste für die Stadt Mönchengladbach während ihrer Amtszeit und auch nach dem Ausscheiden aus dem Amt.
    Die offizielle Ernennung soll in einem Festakt zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

    Die frühere Oberbürgermeisterin Monika Bartsch wurde in Ratssitzung auf Vorschlag von Oberbürgermeister Felix Heinrichs durch den Rat zur Ehrenoberbürgermeisterin ernannt.
    Sie war von September 1997 bis November ehrenamtliche und anschließend bis Oktober 2004 erste hauptamtliche Oberbürgermeisterin der Stadt Mönchengladbach. In ihrer Amtszeit fielen die Weichenstellungen für die Erschließung und Entwicklung des ehemals militärisch genutzten Nordparks zu einem Innovations- und Dienstleistungszentrum, der Bau des BorussiaParks, der 2004 eröffnet wurde, und der Hockey-Arena, die zu den modernsten Hockey-Spielstätten Europas zählt.
    Monika Bartsch verfolgte die Bewerbung der Stadt als ein Austragungsort für die Olympischen Spiele 2012 im Rhein-Ruhr-Gebiet. Als Folge wurde Mönchengladbach im September 2001 als Austragungsort der Hockey-Wettkämpfe der Herren nominiert.
    Ende 2002 setzte sie sich persönlich gemeinsam mit dem DHB im australischen Perth erfolgreich dafür ein, die Hockey-WM 2006 der Herren nach Mönchengladbach zu holen, die schließlich Weltmeister wurden.

    Weitere Meilensteine in ihrer Amtszeit waren die erfolgreiche Teilnahme der EUROGA 2002 und die dezentrale Landesgartenschau, der Bau des Vitusbades in der City Ost sowie die städtebauliche Entwicklung des ehemaligen „Wienands-Geländes“ an der Dahlener Straße in Rheydt zu einem Dienstleistungszentrum.

    Bereits in ihrer aktiven Dienstzeit schätzte sie das ehrenamtliche Engagement des Vereins Mönchengladbacher Tafel e.V., sie wurde nach ihrer Amtszeit 2005 Mitglied und ist seit 2007 Vorsitzende der Tafel.

    9 10

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!