Autor: Silvia Erbrath

  • 125 Jahre NABU

    Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) ist einer der größten und wichtigsten Naturschutzverbände in unserem Land. 

    Sein Einfluss reicht von Stellungnahmen zu Bauvorhaben bis hin zur Beratung bei der Gestaltung von Naturflächen zur Förderung der Artenvielfalt für Tiere, Pflanzen und nicht zuletzt zum Schutz des Menschen.
    Auch beim Umgang mit den Flächen des „Rheinkohlereviers“ versucht der NABU, möglichst positive Aspekte für den Naturschutz durchzusetzen. 
    Zahlreiche Untergruppen kümmern sich um die Bildung von Kindern und Erwachsenen. Unzählige Naturspaziergänge gehören ebenso dazu wie Pflanz- und Pflegeaktionen oder die Bildung von Interessengruppen zu bestimmten Themen.
    So gibt es in Mönchengladbach Gruppen für Amphibien, Fledermäusen und auch Steinkäuzen.
    Die Mitglieder sind daran interessiert, etwas Sinnvolles zu tun.
    Dennoch wünscht sich der NABU Mönchengladbach weitere aktive und engagierte Mitglieder.
    JEDER ist willkommen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
    Weitere Informationen über den NABU Mönchengladbach finden Sie unter: https://www.nabu-mg.de/.

    Wie dieser Verein entstanden ist, können Sie im folgenden Text nachlesen, den der Vorsitzende des NABU Mönchengladbach, Herr Kurt Sasserath, verfasst hat.

    Der Naturschutzbund Deutschland – NABU.
    Eine lange Geschichte kurz erzählt.

    Es war ein mutiger Schritt und eine Pionierleistung der frühen Emanzipationsgeschichte, als Lina Hähnle (1851 bis 1941) am 1. Februar 1899 in Stuttgart den Bund für Vogelschutz gründete und ihn mit großem Geschick für Verhandlungen vier Jahrzehnte leitete.
    1908 gelang es ihr, an einer Verbesserung des Reichsvogelgesetzes mitzuwirken und mit der Unterstützung des jungen Bundes konnte der Federsee bei Bad Buchau zum ersten privat finanzierten Schutzgebiet Deutschlands werden.
    Eine auch in den benachbarten Ländern und den USA beeindruckende Initiative war die erfolgreiche Bekämpfung einer Hutmode mit dem Federschmuck seltener Vögel, die so manche Art an den Rand der Ausrottung brachte;  so überragend, dass Woodrow Wilson, zwischen 1913 und 1921 Präsident der USA, trotz seiner skeptischen Haltung gegenüber Deutschland dem Bund für Vogelschutz beitrat.

    Lina Hähnles Sohn, Hermann Hähnle, ein Wegbereiter des dokumentarischen Naturfilms, der schon 1902 mit unhandlichen Kurbelkameras und selbst gebastelten Objektiven Filme in der freien Landschaft drehte, führte nach dem Tod seiner Mutter die Geschäfte des Bundes weiter, dessen Namen er nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges in „Deutscher Bund für Vogelschutz“ änderte.

    Der Ortsverband Mönchengladbach wurde 1937 von dem Ornithologen Clemens Maas ins Leben gerufen, der mit seinem Buch über die Vogelwelt der Heimat lokale Berühmtheit erlangte. Das Buch erschien 1948 im Verlag Kühlen in Mönchengladbach.
    Für die kommenden Jahrzehnte gab es eine Mönchengladbacher und eine Rheydter Gruppe, 1968 kam eine Wickrather Gruppe des „Deutschen Bund für Vogelschutz“ hinzu.  Wickrath gehörte damals zum Kreis Grevenbroich, erst mit der kommunalen Neugliederung, die am 1. Januar 1975 in Kraft trat, wurden die Dörfer der ehemaligen Gemeinde Wickrath dem Mönchengladbacher Stadtgebiet zugeordnet.

    In den frühen 90er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde der Bund in NABU umgetauft und die einzelnen Gruppen zum Stadtverband Mönchengladbach zusammengefasst. Bundesweit nähern sich die Mitgliederzahlen der Millionengrenze, der Stadtverband Mönchengladbach konnte erst vor einigen Tagen sein 1400. Mitglied begrüßen.

    Neben den theoretischen Arbeiten (Stellungnahmen bei Vorhaben, die den Naturhaushalt betreffen, Verhandlungen mit Politik und Verwaltung etc.) unterhält der NABU-MG diverse Kinder- und Jugendgruppen, je nach Alter, auch eine Gruppe für Eltern und Kinder gemeinsam; die Beteiligung an einem Informationszentrum für Nachhaltigkeit ist ebenso geplant wie der Aufbau einer sozial-ökologischen Gemeinschaft, die in Zusammenarbeit mit den Kirchen und der Friedhofsverwaltung die Thematik Ökologie der Friedhöfe und Parkanlagen interessierten Bürgern und Bürgerinnen nahe bringen möchte.

    Schon aus traditionellen Gründen findet der praktische Naturschutz oder genauer die Biotoppflege oder noch präziser die Bemühungen um den Erhalt einer artenreichen, naturnahen Kulturlandschaft besondere Aufmerksamkeit. Der Kopfbaumschnitt und die Pflege ehemaliger Flachsrösten, einst Produktionsstätten für die Leinen-Verarbeitung, heute wertvolle Amphibiengewässer,  gehören in diesen Bereich, aber auch die Renaturierung eines Waldrandes mit der Wiederansiedlung der bedrohten Ulme,  die in diesem Jahr am Gerkerather Wald abgeschlossen wurde oder die Begründung eines Waldsaumes in Gestalt einer Hochstaudenflur am Nordrand des Buchholzer Waldes, die in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft verwirklicht werden konnte.

    Bliebe noch der konkrete Artenschutz zu erwähnen: es gibt Arbeitsgruppen, die sich um die Fledermäuse und um die Steinkäuze kümmern, seit einigen Jahren beschäftigt sich ein Arbeitskreis Amphibien und Reptilien mit diesen stark bedrohten Tierarten, und die jüngste Neuerung ist das Problemfeld der Neophyten und Neozoen.

    Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind jederzeit willkommen, ob jung oder jung geblieben, gerne für die Arbeit am Schreibtisch oder an der frischen Luft.
    Informationen in Hülle und Fülle können auf unserer Homepage: NABU-MG nachgelesen werden.

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  • Informationsveranstaltung zur E-Mobilität

    Informationsveranstaltung zur E-Mobilität

    Am Dienstag, 08.10.2024 um 18:00 Uhr findet im Paul-Schneider-Haus, Charlottenstraße 16, 41065 Mönchengladbach, eine Informationsveranstaltung zum Thema E-Mobilität statt.

    Der niederländische Systemarchitekt Renè Schott hat an der TU Eindhoven Elektrotechnik studiert.
    Er wird im Wesentlichen die Vor- und Nachteile von Elektroautos und Verbrennungsmotoren erläutern. Dazu gehören Kosten und Technik ebenso wie die Sicherheit. Letztere steht gerade bei E-Autos sind immer wieder im Fokus der Medien. Aber auch andere Verkehrsträger werden unter die Lupe genommen und ein Ausblick in die Zukunft gegeben. Wer einen interessanten Einblick in den Bereich der E-Mobilität erhalten möchte, ist herzlich eingeladen.  Es wird einige informative Überraschungen geben. Nach dem Vortrag ist Zeit für Fragen und Austausch.

    Die Veranstaltung ist kostenfrei.

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  • Unser Wasser

    Unser Wasser

    Die direkten Auswirkungen des Tagebaus betreffen die Region von Dormagen bis in die Niederlande.

    Unser Fluss, die Niers und der gesamte Naturraum Schwalm-Nette hängen an den RWE-Pumpen.
    233 Sümpfungsbrunnen durchziehen die gesamte Region*. Sie führen Wasser in die Landschaften, um diese am Leben zu erhalten. Wie viele es in Mönchengladbach sind, ist nicht bekannt.

    Die Regulierungen der verschiedenen Wasserhaushalte sind eine immense Herausforderung mit vielen Unbekannten. Steigendes Grundwasser, Zu- und auch Abflüsse sind zu steuern, um Standfestigkeit des Umlandes und dieWasserqualität zu sichern. Der Wasserdruck aus den entstehenden Seen muss an den Grundwasserspiegel des Umlandes angepasst werden. Sonst besteht die Gefahr der Bodeninstabilität ím Umland.

    Die Flutung der Tagebaue über die Pipeline vom Rhein ist sehr umstritten. In jüngster Zeit ist der Tagebau durch illegale Entsorgungen in die Schlagzeilen geraten. Auch ohne diese Zusatzbelastung kann das im Braunkohletagebau häufig vorkommende giftige Pyrit zum Problem werden. Pyrit verwandelt sich in Schwefelsäure bei Kontakt mit Sauerstoff und Wasser. Eine Vermischung von Grund- und somit späteres Trinkwasser ist ein mögliches Szenario.

    Experten des BUND schätzen, dass die Ewigkeitskosten in Milliardenhöhe die aktuellen Rücklagen des Unternehmens weit übersteigen und sich über einen Zeitraum von mehreren Hundert Jahren erstrecken. Ob das Unternehmen so lange existiert oder in naher Zukunft bereit sein wird, die Maßnahmen zu tragen, ist nicht abschließend geklärt. Die Ruhrkohle AG-Stiftung im Saarland versucht schon heute, die Ewigkeitskosten für die Pumpen aus dem Steinkohlebergbau auf die Verbände abzuwälzen oder die Pumpen abzustellen. Es ist zu befürchten, dass sich RWE bereits jetzt von den Kosten der Rheinwassernutzung zur Befüllung des Tagebaues zu entlasten versucht.

    Während ein ehem. Mönchengladbacher Baudezernent schon von einem Hotel am See träumte, rutschen die Böschungen in den ehemaligen Braunkohlegebieten der Lausitz auch nach 30 Jahren noch. Hier liegen die tiefsten Löcher bei etwa 120 Meter. Bei uns im Rheinischen Revier sind es bis zu 400 Meter. Das ist in Europa einmalig. Alle Maßnahmen beruhen auf Berechnungen und theoretischen Annahmen.
    Bergschäden gibt es schon heute in der Region. Ein prominentes Beispiel für einen Bergschaden in unserer Stadt ist die Pfarrkirche St. Margaretha in Hockstein. Sie wurde auf Kosten des RWE aufwändig saniert. Wer die Örtlichkeiten rund um Lützerath kennt, kann sehen, wie nahe bewohnte Häuser am Abgrund stehen. Ob die Standsicherheit der Gebäude noch gegeben ist, ist auch eine Frage der Wasserregulierung. Gerade einmal ca. 10% der Bergschäden werden anerkannt.

    Aus unserer Stadt wird Frau Barbara Weinthal, Leiterin des Fachbereichs Umwelt, an der Podiumsdiskussion teilnehmen. Sie beschäftigt sich seit langem mit den Folgen und Auswirkungen des Tagebaus. Weitere Experten aus den umliegenden Gemeinden sind eingeladen. Man darf gespannt sein auf eine rege Diskussion und Lösungsansätze abseits derer von RWE favorisierten.

    Betroffen sind wir alle. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Wasser aus dem Wasserhahn oder aus dem Brunnen im Garten kommt. Die Bürgerinnen und Bürger sollen über Möglichkeiten und Lösungen informiert werden.  Viele Fragen zu Wasserqualität, Menge und Kosten sind offen.

    Die Politik ist gefordert, im Interesse der Bevölkerung Antworten zu finden. Diese Antworten sind meist leichter gegen einen Konzern durchzusetzen, mit einer breiten Öffentlichkeit im Rücken.
    Dies haben die Demonstrationen in Lützerath gezeigt. Weiterhin steht die Reputation von RWE auf dem Spiel.

    *Quelle BUND

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  • Heute ist wieder Earth Night 

    Heute ist wieder Earth Night 

    Um auf die weltweite Lichtverschmutzung aufmerksam zu machen, findet heute wieder die Earth Night statt.
    Es wird dazu aufgerufen, ab 22:00 Uhr das künstliche Licht auszuschalten.

    Die bunten Lichter sind sehr schön anzusehen. Es vermittelt eine Stimmung von Feierabend und Gemütlichkeit. In fast jedem Garten findet man elektrische oder auch moderne solarbetriebene Lampen und Lämpchen. Der Handel lockt mit immer neuen Modellen zum Kauf. Es gibt sie als bunte Lichterketten, Lampions oder Gartenstecker. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Doch sie sind nicht nur hübsch anzusehen, sondern auch tödlich.
    Allein *95% unserer heimischen Schmetterlingsarten sind Nachtfalter. Wer sich ein wenig mit ihnen beschäftigt, wird feststellen, dass sie ihren tagaktiven Verwandten sehr ähnlich sehen. Wunderschön anzusehen ist der Schönbär. Er war Schmetterling des Jahres 2010. Ob Kleines Nachtpfauenauge oder Taubenschwänzchen, sie alle sind durch zu viel Licht und die Einengung ihrer Lebensräume bedroht. Es ist kein Geheimnis, dass unsere Insekten im Licht zu Tode flattern. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um die Straßenlaterne in der Stadt, die beleuchtete Hausnummer, oder das Licht im Garten oder auf dem Balkon handelt. Wer unseren heimischen Insekten und Tieren wie Igel und Fledermaus helfen will, schaltet nachts das Licht aus. Wer Angst vor zu viel Dunkelheit hat, kann gut eingestellte Bewegungsmelder installieren. Möglicherweise schlafen auch Sie besser, wenn Ihr Biorhythmus nicht mehr durch Lichtreize gestört wird.
    Jeder kann etwas gegen Lichtverschmutzung tun.  Jede Nacht.

    *Quelle BUND

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  • Tierisch – tierisch, Valea, eine schöne Königin

    Tierisch – tierisch, Valea, eine schöne Königin

    So stellt man sich Cleopathra auf ihrem Thron vor.

    Anmutig und schön schaut sie auf das Geschehen um sie herum.  Ihre Fellfarbe und ihr erhabenes Gesicht lassen eine wahre Königin vermuten.
    Ob sie es wirklich ist? Wohl kaum. Der Schein trügt oft, bei Tier und Mensch. Es ist die Fassade, die wir alle aufrechterhalten wollen. Höhen und Tiefen gibt es in jedem Leben. Nur trifft es die Tiere in unserer Gesellschaft meist besonders hart. Sie sind kein Spielzeug. Trotzdem werden sie oft als solche gekauft. Wenn man ihrer überdrüssig wird, werden sie oft einfach ausgesetzt.

    Ob Valea auf diese Weise in diese Situation geraten ist, weiß man nicht. Die junge Dame hat eine Zeit der Entbehrungen und des Elends hinter sich, wahrscheinlich hat sie schon länger auf der Straße gelebt.  Abgemagert und mit verschiedenen „Untermietern“ kam Valea im Juni dieses Jahres ins Heim. Heute sieht man ihr das nicht mehr an.
    Liebevolle Hände haben sie gesund gepflegt. Die schlimme Zeit hat sie hoffentlich für immer hinter sich gelassen. Was ihr fehlt, ist ein liebevolles Zuhause. Die hübsche Katze ist ca. 2020 geboren. Sie ist eine Snowshoe-Mischung.

    Wenn Sie sich für Valea interessieren, können Sie sie gerne im Katzenzimmer des Tierheims besuchen. Dort kann man sich in Ruhe kennenlernen. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das Tierheim Lürrip unter der Telefonnummer 02161 602214.

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  • Klima Krise läuft!   |  HANDELN JETZT

    Klima Krise läuft! | HANDELN JETZT

    Die Presseinformation des LANUV (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen) vom 19.08.2024 macht deutlicht, dass die bisherigen Maßnahmen im Umwelt und Naturschutz nicht ausreichen, um die Erderwärmung zu begrenzen. Sie glich einer Bankrotterklärung. Das abstrakte Szenario der Erderwärmung schien die Teilnehmenden nicht zu schokieren. Dennoch schienen die Nachfragen ein Spiegel der Gesellschaft zu sein. Städte und Gemeinden sind ebenso gefordert, wie jeder Einzelne.  Details zu Handlungsempfehlungen ersparte sich das LANUV.

    Was jeder Einzelne von uns tun kann, ist hier ohne Anspruch auf Vollständigkeit zusammengefasst.
    Es sind Anregungen zur Ergreifung von Maßnahmen, die leider nicht von den gewählten Vertretern auf absehbare Zeit zum Bevölkerungsschutz durchzusetzten werden.  Man kann lange und in epischer Breite über die Sinnhaftigkeit diskutieren oder einfach sein Bestes geben. Jeder von uns ist gefordert.

    1. Kaufen Sie Bio! Diese Art des Anbaus baut Humusschichten auf, die CO2 einsparen. Auch bei der Herstellung von Pestiziden und Stickstoffdünger entsteht CO2, das beim Bioanbau eingespart wird. Achten Sie auf Bioprodukte aus der Region.
    1. Essen Sie weniger Fleisch. Konventionell gehaltene Rinder werden oft mit Soja aus Übersee gefüttert. Für den Sojaanbau werden Regenwälder abgeholzt. Rinder pupsen Methan, das in CO2 umgewandelt wird. Zu viel Gülle aus der Schweinemast belastet unsere Felder. Auch die Geflügelhaltung kann Fleisch für die Bevölkerung nur in Masssenkonzentrationslagern produzieren. Das geht nur mit viel Medikamenteneinsatz. Diese Medikamentengaben werden nicht vollständig abgebaut und wir essen sie mit. Wenn Sie Fleisch essen, achten Sie auf dessen Haltungsform. Je höher der Nutriscore-Zahl, desto besser die Haltung und der Umgang mit Natur und Tier. Auch hier sollten Sie Bio-Produzenten den Vorzug geben. Es sei denn, Sie wissen genau, wie und wo das Fleisch produziert wurde.
    1. Fortbewegung mit Bewegung. Gehen Sie zu Fuß, fahren Sie mit dem Rad oder den öffentlichen Verkehrs-Mitteln. Mehr Bewegung hält fitt und gesund. Wo es Möglichkeiten gibt, auf das Auto zu verzichten, sollte man es tun. Fliegen ist out. Auch in den der Sommerferien wächst das CO2 Konto. Im Zweifelsfall können Sie ihren Kindern in der Zukunft gerne erklären, dass Sie dabei waren. Ob als Täter oder ob sie versucht haben, die Zukunft unserer Kinder positiv zu beeinflussen, bleibt ihrer Klimabilanz überlassen. Ihr Handeln, beeinflusst die Zukunft.
    1. Sezten Sie auf erneuerbare Energieen. Wer kein eigenes Haus besitzt, sollte sich informieren, welcher Anbieter seine Energieversorgung nachhaltiger sichern kann.
    1. Wärmepumpe. Es ist erstaunlich wie schlecht selbst Fachleute informiert sind. Warum soll in Deutschland nicht funktionieren, was in Skandinavien schon lange geht? Dort werden fast zehnmal so viel Wärmepumpen verkauft wie in Deutschland. Gas und Öl sind Syteme von gestern und nicht für morgen. Die Preise der CO2 Zertifakte sind dem freien Handel überlassen und werden in Zukunft weiter steigen. Zeitgleich werden die Zertifkate verknappt. Das wird Gas, Öl und Treibstoff massiv verteuern. Mit einer Wärempumpe in kommbination mit einer Solaranlage sind Sie unabhängig. Dies ist der einzige Bereich, der derzeit in Deutschland sein „Soll“ an Klimazielen erfüllt. In Kombination mit einer Dachbegrünung ist die Photovoltaik noch effizienter. In Zukunft wird Ihr Elektroauto eine weitere Speichermöglichkeit sein.
    1. Dach, Fenster und Fassade. Dämmen Sie ihr Haus mit natürlichen Materialien wie z. B. Steinwolle. Mit einer natürlichen Dämmung vermeiden Sie unter anderem Folgekosten für eine teure Entsorgung. Alter und Zustand von Fenstern und Dach sind zu berücksichtigen. Wer Hilfe bei der Erstellung eines Sanierungsfahrplans braucht, kann sich an die Verbraucherzentrale wenden. Diese informiert in diesem Jahr fortlaufend online, wie man am besten vorgeht. Hinweise auf Veranstaltungen finden Sie auch hier bei uns.
    1. Dach, Fassade und Garten. Sollten nach Möglichkeit begrünt werden. Begrünte Dächer schützen vor Erosion und sparen bis zu 60 % der Energiekosten durch ihre erstaunlich leichte, aber dicke Isolierung. Der Temperaturunterschied zwischen einem schwarzen und einem grünen Dach kann bis zu 15 Grad betragen. Der Garten sollte möglichst naturnah gestaltet werden, um einen Hitzeschutz zu bieten. Zierrasen und Steine müssen entfernt werden. Die Verdunstung der Vegetation kühlt die Umgebung und damit die Raumluft ab. Gleichzeitig kann die unversiegelte Fläche bei Starkregen helfen, Wasser aufzunehmen.
    1. Zystenern und Regenwassersysteme. Sie sollten in trockenen Jahren, und die werden wieder kommen, auch ein Selbstschutz für Ihr Haus sein. Sie können bei Starkregen erhebliche Wassermengen aufnehmen und im Wasserkreislauf des Hauses für Toilette und Waschmaschine oder auch zur Gartenbewässerung und Begrünung einen sparsamen Beitrag leisten.  Die Anschaffungskosten liegen bei ca. 2% des Eigenheimpreises. Für den gewerblichen Bereich sollten weitergehende Maßnahmen verpflichtend sein.
    1. Tuch und Kleidung. Ob Bettwäsche, T-Shirt oder die neue Jeans. Achten Sie auf fair produzierte Kleidung in Bio-Qualität. Fragen Sie im Geschäft danach. Wie bei Lebensmitteln bestimmt die Nachfrage das Angebot und auch den Preis. Fair produzierte Bioware hilft, den CO2-Fußabdruck zu verringern. Bioproduzenten sind in der Regel umweltbewusster und faire Arbeitsbedingungen verbergen sich hinter den meisten Biosiegeln. Stellen Sie sich vor jedem Einkauf die Frage, ob Sie wirklich etwas Neues brauchen. Meist sind die Schränke gut gefüllt. Achten Sie auf Qualität. Wie Oma schon sagte: „Billig kann ich mir nicht leisten“. Qualitätsprodukte verschleißen langsamer.
    1. Möbel. Jahrhunderte war und ist es üblich, bei der Geburt eines Kindes mindestens einen Baum zu pflanzen. Wenn das Kind groß genug war, diente er als Aussteuer für den Haushalt des Brautpaares. Heute kaufen wir mit Chemikalien beschichtete Pressspanplatten zum Wegwerfen. Die Billigmöbelindustrie macht mit ihren kurzlebigen Produkten viel Umsatz und vergrößert nach kurzer Zeit unsere Müllberge. Möbel aus Massivholz sind teurer, aber auch langlebiger. Etwas zu sparen, um sich etwas Gutes leisten zu können, erhöht die Wertschätzung und damit den Gebrauch und die Langlebigkeit. Wer sich das nicht leisten kann, hat die Möglichkeit, gute und aufgearbeitete Möbel im Second-Hand-Handel zu kaufen. 

    Wer mehr wissen möchte, kann sich z. B. mit dem folgenden CO2 Rechner informieren.
    https://www.wwf.de/themen-projekte/klimaschutz/wwf-klimarechner

    Es liegt an uns allen, wie die Zukunft aussieht. Wer die Katastrophe im Ahrtal und in Stolberg noch vor Augen hat, wird erkennen, dass die Versprechungen der Politik nicht eingehalten werden können. Die derzeit immer häufiger auftretenden Starkregenereignisse sollten zum Selbstschutz führen. Ob die Gasheizung im eigenen Keller erst unter Wasser stehen muss, liegt auch an Ihnen. Die Versicherungen werden auf Dauer die Prämien für die meisten Menschen unerschwinglich erhöhen, um die entstandenen Schäden noch bezahlen zu können.
    Erschreckend ist, dass wir politische Vertreter gewählt und Ihnen vertraut haben, die wussten, dass wir auf eine Katastrophe zusteuern. Dieses Vertrauen ist verloren. Seit den 70er Jahren warnen Forscher und Naturschutzverbände vor den Szenarien, die jetzt teilweise schon mit voller Wucht unser Leben treffen. Unzählige Meldungen sind täglich im Internet zu sehen, z.B. bei https://creativesociety.com/de/climate-model.

    Jeder von uns ist vom Klima betroffen. Sei es in Form von Wetterkapriolen wie Starkregen, der die Heizung im Keller unter Wasser setzt oder gleich das ganze Haus. Hagel, der die Ernte vernichtet und damit die Lebensmittel verteuert. Oder Stürme, die verheerende Verwüstungen anrichten. Hitze wird für viele Menschen über Leben und Tod entscheiden. Gerade die leichtsinnige mittlere Altersgruppe ist hier gefährdet. Kirchen oder Museen als kühlende Räume zu öffnen und ein paar Trinkbrunnen aufzustellen, ist nur ein schwacher Trost.

    Wir dürfen die Augen nicht verschließen. Wir müssen handeln. Eine gut ausgebildete Jugend hilft uns dabei. Deutschland hat einige der besten Ingenieure der Welt. Doch Technik kann nicht alles lösen. Die junge Generation hat in den Zeiten der Corona-Krise viel Rücksicht auf die ältere Generation genommen. Stärken wir sie jetzt, indem wir unser Verhalten ändern. Zu unser aller Wohl und für eine lebenswerte Zukunft.

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  • Tierisch – tierisch, Erik, ein Gentlemen im Smoking

    Tierisch – tierisch, Erik, ein Gentlemen im Smoking

    Etwas verträumt schaut der kleine Kater Erik in die Welt.

    Sein samtiges schwarzes Fell kleidet ihn sehr fein. Wie ein Beffchen ziert ein weißes Dreieck seinen Hals. Ebenso sind seine Pfötchen stilecht in weiß gekleidet.
    Er ist bereit für den Ausgang. Diesen benötigt er in seinem neuen zu Hause.  Erik ist ein freundlicher kleiner Herr. Ganz seiner Erscheinung entsprechend ist er ein angenehmer und sympathischer Zeitgenosse. Mit den meisten seiner Artgenossen versteht er sich ebenfalls gut. Erik wurde 2022 geboren und kam als Fundtier ins Tierheim Lürrip.
    Er und viele andere Katzen können von 15.00 bis 17.00 Uhr im Katzenzimmer besucht werden.
    Das Tierheim beherbergt derzeit rund 70 Katzen.
    Ob Peach und Luigi oder auch Ronny, viele warten auf ihre neuen Menschen. Wer einen neuen tierischen Mitbewohner sucht, ist herzlich willkommen.

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  • Ehrenamt Vogelrettung: Ein Küken braucht Hilfe

    Ehrenamt Vogelrettung: Ein Küken braucht Hilfe

    Es ist schon spät am Abend als wir in die Straße einbiegen um den kleinen Schreihals abzugeben.

    Ein Spatzenküken ist aus seinem Nest gefallen und in einem Blumenkasten etwa 9 Meter tiefer gelandet. Dort schrie es nun aus Leibeskräften um sein Leben. Hunger, Durst und Kälte drohten es zu töten.
    Die Vogelrettung Mönchengladbach e.V. reagierte zu später Stunde auf unsere Bitte, den kleinen Spatz noch in erfahrene Obhut geben zu dürfen. Mit einem Einweghandschuh, zur Wärmeflasche umfunktioniert, in einem kleinen Karton hat er diese Reise gut überstanden. Eine Woche später hat er schon deutlich mehr Federn als auf dem obigen Bild. Bald darf er in die Freiheit entlassen werden.
    Es sind nur wenige Privatpersonen, die dieses Ehrenamt in ihrer Freizeit ausüben. Neben Beruf und Familie müssen die Küken mindestens alle zwei Stunden gefüttert werden, viele sogar öfter. Und das von 6 bis 22 Uhr. Es kostet Schlaf, Geld und Nerven. Manche Eltern können nachempfinden, wieviel Kraft das kostet.

    Wie wertvoll diese Arbeit ist, zeigen die Warnungen der Wissenschaftler und Naturschutzverbände, die immer wieder beklagen wie schlecht es um unsere Natur steht. Ornithologen beklagen seit langem den Rückgang der Vogelpopulationen weltweit und auch hier in Mönchengladbach.
    Lebensräume werden immer mehr zerstört. Hecken werden, trotz Verbots, zu spät im Jahr geschnitten und sogar ganze Nester mit Küken werden bei der Wildvogelrettung abgegeben. Der verbildetet Schönheitswahn unserer Gesellschaft hat es geschafft, aus intakten Ökosystemen Rasenwüsten mit Hecken oder Plastikzäunen zu schaffen, die nur noch minimalistisch anderes Leben zulassen. Einheimische Wildblumen im Garten blühen zu lassen und den Rasen vernünftigerweise nicht jede Woche zu mähen halten nur wenige aus, unter den verächtlichen Blicken der Nachbarn.

    Die Wildvogelrettung empfiehlt daher eine ganzjährige Fütterung, um eine geringe Chance zu haben, den Bestand nicht weiter zu dezimieren. Dies ist jedoch nur ein schlechter Ersatz für natürliche Nahrungsquellen und Lebensräume. In den modernen Gärten, die eher erweiterte Wohnzimmer sind, verhungern die Tiere.
    Eine weitere Bedrohung stellen freilaufende Katzen dar. Selbst wenn sie die kleinen Küken nur aus dem Nest räubern und im Maul festhalten, haben die Küken keine Überlebenschance mehr.
    Nach Schätzungen des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) werden jährlich 200 Millionen Vögel von Katzen getötet.
    Hier stellt sich wieder einmal die Frage: Was ist uns die Natur und ihre Bewohner wert?
    Eine Spende auf das Konto der Wildvogelrettung Mönchengladbach e.V. wäre ein Anfang, um ein wertvolles Ehrenamt zu unterstützen. 
    Informationen zur Hilfe und die Kontonummer finden Sie auf der Seite der www.wildvogelrettung.de.

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  • Tag des offenen Gartens bei Kleo Monforts

    Tag des offenen Gartens bei Kleo Monforts

    Nach dem verregneten letzten Jahr laden Kleo Montforts und sein Team wieder zu einem Wochenende in den Garten in 41844 Wegberg, Bischhofshütte 27 ein.

    Am Samstag, 03.08. und Sonntag, 04.08.2024 kann man von 10.00 bis 18.00 Uhr durch den Garten schlendern.
    In familiärer und entspannter Atmosphäre gibt es neben den bekannten Baumfarnen viele Pflanzen und Accessoires für Garten und Haus zu kaufen.
    Bei Kaffee und Kuchen können Sie fachsimpeln. Wertvolle Tipps vom Profi gibt es wie immer gratis. Es ist eine seltene Gelegenheit, die schönen Dinge der Natur in diesem schattigen, bunten Garten zu genießen. Sie sind herzlich willkommen.

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  • Tierisch – tierisch, Jonny sucht ein paar Damen

    Tierisch – tierisch, Jonny sucht ein paar Damen

    Das Kaninchen Jonny ist mit seinen vier Jahren ein junger Hüpfer.

    Er wird ungefähr zehn Jahre alt.  Jonny möchte nicht alleine sein. Ein zweites Tier wäre das Mindeste.
    Ein paar Damen wären eine nette Gesellschaft. Da er kastriert ist, besteht keine Gefahr, dass er sich ungewollt fortpflanzt.
    Wie viele andere braucht er ein Zuhause mit möglichst viel Platz. Ein Garten mit einem nach allen Seiten gut gesicherten Auslauf von mindestens 6 m² ist das Minimum. Eine Höhle, die Kaninchen gerne selbst graben, sollte keine Hintertür zum ungewollten Ausgang sein.
    Zu den Annehmlichkeiten eines Kaninchenlebens gehören ein trockener Unterschlupf, Beschäftigungsmöglichkeiten und täglich frisches Wasser. Das Futter sollte hauptsächlich aus Heu, frischen Kräutern und Gemüse bestehen.

    Kaninchen Peter Pan.
    Foto: Silvia Erbrath

    Ganz in der Nähe wohnt Peter Pan.

    Bei diesem kuscheligen grauen Widder-Angoraböckchen kann man an den Kaubewegungen erkennen, wo hinten und vorne ist. Trotz ihres niedlichen Aussehens sind die Sensibelchen keine Kuscheltiere. Sie lassen sich nicht gerne auf den Arm nehmen.

    Mehr Informationen über Kaninchen gibt es auf der PETA-Homepage: www.peta.de/themen/kaninchenhaltung/.

    Das Tierheim gibt wie immer gerne weitere Auskünfte über seine Bewohner.

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  • Bürgermeister Hajo Siemes tritt nicht mehr an.

    Bürgermeister Hajo Siemes tritt nicht mehr an.

    Der dienstälteste Politiker der Grünen, Bürgermeister HAJO Siemes, wird bei den nächsten Kommunalwahlen nicht mehr kandidieren und geht nach über 40 Jahren aktiver Tätigkeit in den Ruhestand.

    Mit seinem Einsatz für die Bäume in der Stadt hat er sich einen Namen gemacht. „Gerade in diesen Zeiten lohnt es sich, um jeden Baum zu kämpfen.“ Das war und ist sein Credo und somit heute wichtiger denn je. Das Baurecht steht längst nicht mehr über dem Umweltschutz.

    Bis dahin war es ein langer Weg. Hajo Siemes betont, dass er versucht, viele Menschen davon zu überzeugen, wie wichtig Natur in der Stadt ist. Unermüdlich kämpft er dafür, dass dies ins Bewusstsein der Menschen rückt. Nach und nach scheint diese Einsicht bei Verwaltung, Politik und auch vielen Bürgern Früchte zu tragen. Erstmals wurden im vergangenen Jahr in der Stadt mehr Bäume gepflanzt als gefällt. Viele geplante Fällungen wurden auf seine Initiative hin noch einmal von unabhängigen Gutachtern auf ihre Notwendigkeit hin überprüft. Einige Fällungen konnten dadurch verhindert werden. Ein weiterer Triumph ist, dass ein zur Fällung vorgesehener Baum nun im Rahmen eines Bauvorhabens mit Schutzplanken gesichert wird, um ihn zu erhalten und in das Neubauprojekt zu integrieren. Das sollte die Zukunft sein. 
    Schon vor Jahren hat er mit Unterstützung seiner Parteifreunde auf den Kamphausener Höhen selbst mit Hand angelegt und eine neue Obstwiese mit 90 Bäumen gepflanzt.

    Darüber hinaus hat Bürgermeister Hajo Siemes bei den städtischen Haushaltsberatungen im Stadtrat dafür gekämpft und sich eingesetzt, dass die „mags“ mehr Geld für städtisches Grün und für Baumpflanzungen erhält. Dadurch konnte die mags die schönen und für die Artenvielfalt wichtigen Blühstreifen in der Stadt etablieren. Neben mehr Baumpflanzungen, erhalten außerdem immer mehr ältere Stadtbäume die überlebensnotwendigen Baumscheibenerweiterungen.
    Eine weitere Änderung ist, dass bestehende Grünflächen nur noch zweimal im Jahr gemäht werden. (Wenn möglich erst nach Mai.) Damit Insekten die Möglichkeit haben, sich zu vermehren.

    Das Highlight seiner Amtszeit als Bürgermeister ist der im letzten Jahr eröffnete „Essbare Wald“.
    Dieser ist auf seine Initiative hin gemeinsam mit dem „Deutschen Allergie – und Asthmabund“ entstanden. (MG-Heute berichtete) Diese Streuobstwiese ist sicherlich die Krönung seiner Amtszeit. Der Essbare Wald ist ein wichtiger Beitrag und ein Meisterstück für die Umweltbildung und das Stadtklima. Neben dem Erhalt der Artenvielfalt dient der Essbare Wald gleichzeitig dazu, uns Städtern die Natur wieder näher zu bringen.

    Jetzt wirbt Hajo Siemes dafür, sich besonders für Umweltanliegen, für stätisches Grün, für Wald und Bäume in der Stadt zu engagieren. Die politische Arbeit in der Stadt ist überwiegend ehrenamtlich. Als Rentner habe er in den letzten Jahren besonders viel Zeit in diese Tätigkeiten investieren können. Deshalb wirbt er dafür, dass sich jetzt viele engagieren und so die Aufgaben verteilt werden können. Jeder kann sich einbringen. Das ist ihm wichtig. Es spielt keine Rolle, welche Vorbildung man hat. Wichtig ist, dass man mit Herzblut dabei ist. Für eine Stadt und ihre Menschen.
    Diese Zukunft zu gestalten hat viele Aufgaben. Der Umbau der Gesellschaft wird viele demokratische Diskussionen mit sich bringen. „Man kann alles werden und vieles erreiche, wenn man mit Herz und Engagement bei der Sache ist“, auch das gibt Hajo Siemes mit auf den Weg. Sein Weg wird ein anderer sein.
    Wir wünschen Hajo Siemes viel Kraft und einen schönen Lebensabend, den er sich redlich verdient hat. Danke HAJO.

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  • Tierisch – tierisch, Sharick der Schöne

    Tierisch – tierisch, Sharick der Schöne

    Hier präsentiert sich ein Adonis der Sonderklasse.

    Sharick ist ein Altdeutscher Schäferhund und ein einmalig schöner junger Kerl. Gut, dass er das nicht weiß. Er genießt die Fellpflege, die man ihm angedeihen  lässt. Das sollte als Starallüren reichen. Aber leider nein.
    Sharick ist ein Rohdiamant mit Potenzial. In kurzer Zeit hat er schon viel gelernt. Er beherrscht die  Grundkommandos. Voller Erwartung schaut er aus seinen funkelnden Augen, wenn man sich mit ihm beschäftigt. 
    Doch es gibt noch viel zu tun. Sharik braucht jemanden, der ihm sagt, wo es lang geht, was zu tun und zu lassen ist. Sein Sozialverhalten ist verbesserungswürdig. Mit anderen Hunden tut er sich schwer. Ihm fehlt einfach die Erfahrung. Begegnungen sind noch etwas holprig und müssen erlernt und trainiert werden. Mit Geduld und Durchsetzungsvermögen kann man aus dem unerfahrenen jungen Racker einen guten Kameraden machen.

    Sharick wurde im März 2022 geboren und ist seit September 2023 im Tierheim. Am besten ist er in einem Erwachsenen Haushalt aufgehoben.
    Bei allen Hunden dieser Größe ist eine entsprechende Ausbildung und Erfahrung Voraussetzung.
    Weitere Informationen über Sharik und viele andere Hunde finden Sie auf der Website des Tierheims Mönchengladbach.

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  • Der Biber in der Bungt

    Der Biber in der Bungt

    Er ist wieder da. Oder war er nie weg?

    Er ist ein hartnäckiger Bursche. Der Biber, dessen Lebensraum mit brachialer Gewalt zerstört wurde, baut sich in der Bungt ein neues Zuhause. Zum Ärger der Anwohner hat er seinen Damm wieder aufgebaut. Das ging ganz einfach, ein Bagger schob sein Baumaterial beiseite. Er musste nicht einmal neue Bäume fällen. Er hat das Material einfach wiederverwertet. Da kann so mancher Bauherr noch was lernen.

    Dass der Biber gewaltsam vertrieben worden war, konnte man an den tiefen Spuren des Räumfahrzeugs erkennen. 
    Für die Verantwortlichen schien dies die einfachste Lösung für ein geschütztes Tier zu sein.
    Hier stellt sich die Frage: Wie viel Natur wollen und können wir zulassen? Der Biber hat wie der Mensch das Bedürfnis sich fortzupflanzen und braucht Platz. Leider muss man sagen, dass er der bessere und nachhaltigere Baumeister ist. Die Landschaften, die er schafft, zerstören im ersten Moment die vorhandenen Wald- oder auch Wiesenflächen. Viele Bäume sterben ab. Am Volksbad kann man das sehr gut sehen. Andererseits schafft der Biber natürliche Überflutungsflächen, die bei Starkregen als Ausweichflächen für zu viel Wasser dienen.
    Müssen diese Flächen vom Menschen künstlich angelegt werden, kostet das viel Geld.
    Vom Niersverband finanzierte Maßnahmen sind rund um den Bresgespark zu sehen. Hier wurden die Flussbegradigungen früherer Jahre aufwendig rückgängig gemacht. Überschwemmungsflächen wurden wiederhergestellt. Das macht der Biber kostenlos. Das gesparte Geld könnte für den Schutz der Häuser der Anwohner verwendet werden.
    Andere Länder und auch Fachleute bei uns haben hier schon viele individuelle Lösungen gefunden. 
    Die primitive Zerstörung eines Lebensraumes des geschützten Tieres ist hier nicht nachhaltig.

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  • Tierisch – tierisch – Peach & Luigi

    Tierisch – tierisch – Peach & Luigi

    Die Katzenmama Peach lässt ihren kleinen Luigi nicht aus den Augen.

    Er ist der Letzte von drei Kitten, der ihr noch geblieben ist.
    Da wird die Katze auch mal zum Tiger, wenn Peach meint, ihren Jüngling vor Artgenossen beschützen zu müssen. Der kleine Kerl hängt auch sehr an ihr. Er spielt und tollt durch seine kleine Welt. Er ist ein ausgesprochen niedliches Kerlchen, daher kann man die Mama gut verstehen.

    Luigi ist ein Scottish Fold-Kater. Diese Qualzuchten sind in Deutschland verboten.
    Eine OCD-Erkrankung kann bei bis zu 30 % der Tiere schmerzhafte Folgen hervorrufen.
    Heutige Ergebnisse der Zucht sind die herabhängenden Ohren. Diese müssen am besten täglich vorsichtig gesäubert werden. Typisch ist ebenfalls eine Wirbelsäulenerkrankung, die im Laufe der Jahre schmerzhaft werden kann.
    Peach ist bereits kastriert. Luigi muss aus erklärten Gründen, sobald er alt genug ist, folgen. Diese Kosten würde der Tierschutz übernehmen.

    Die Minifamilie möchte zusammen ein Zuhause finden.

    Zu finden sind die Beiden im Tierschutz Mönchengladbach, Hülserkamp 74; 41065 Mönchengladbach;
    Tel. 02161-602214

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  • Tierisch, tierisch – Hier kommt Mars

    Tierisch, tierisch – Hier kommt Mars

    Ausgesprochen aufmerksam erwartet Mars sein nächstes Kommando.
    Er will gefallen und beherrscht alle Grundkommandos aus dem Effeff. Etwas hektisch versucht er alles richtig zu machen.
    Eine gute weitere Ausbildung wäre für den lernwilligen Mars mit Gewissheit das Richtige. Die Aufregung, dass man sich mit ihm beschäftigt, zeigt er deutlich. Gerne hätte er mehr davon.
    Es steckt viel Potential in dem vier Jahre jungen Hund. Zwei Jahre seines jungen Lebens hat er im Tierheim verbracht.  Aus einer Beschlagnahmung wurde der junge Hund nun freigegeben und darf endlich ein zu Hause finden.

    Hier kann man mit ihm eine großartige Zukunft gestalten. Vielleicht möchten Sie ein erstes Kennenlernen vereinbaren und gegebenenfalls mit Mars eine Proberunde spazieren gehen?

    Hierzu wenden Sie sich bitte an den Tierschutz Mönchengladbach e.V. Hülserkamp 74;
    41065 Mönchengladbach; Tel. 02161-602214

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  • Herzlichen Glückwunsch zum Neuanfang vor einem Jahr

    Herzlichen Glückwunsch zum Neuanfang vor einem Jahr

    Eine verstaubte Perle im Stadtkern von Mönchengladbach hat sich schick gemacht und ist heute Treffpunkt für Studenten, Familien und Bücherwürmer und vielseitig Interessierte.

    Mit reihenweisen Veranstaltungen lockt die Zentralbibliothek neue Interessenten in das sanierte Gebäude.
    Büchervorstellungen und Lesungen für große und kleine Leute sind Standartprogramm.
    Doch die Bücherei ist noch viel mehr. Die neu ins Leben gerufene Saatenbank ist genauso ein Erfolg wie das Food Sharing Programm.
    Veranstaltungen zu Bürgerbeteiligungen werden hier angeboten. Ob sie ein Lastenrad ausleihen möchten, oder an einen Workshop mit Schülern oder anderen Gruppen initiieren möchten. Selber machen, erfahren und austauschen ist hier gewünscht und wird auch praktiziert.
    Vorträge mit Tipps zur Vorgartengestaltung bis hin zu Gesundheitsthemen sind hier schon durchgeführt worden und trafen auf großes Interesse. Weitere Veranstaltungen sind geplant.
    Studenten nutzen gerne die Räume um gemeinschaftlich oder alleine zu lernen.
    Eine Tasse Kaffee im neuen Garten mit einem guten Buch bei frischer Luft ist zu Hause nicht jedem Stadtbewohner gegönnt. Hier kann man durchatmen und sich ein Stückchen Ruhe gönnen.

    Man kann nur staunen, was aus „dem alten Kasten“ geworden ist. Viele Möglichkeiten bieten sich seit der Sanierung. Die offenherzige Leiterin der Bibliothek, Frau Brigitte Behrendt lädt Sie ein, jeden ersten Mittwoch oder Samstag zu einer Führung durch das Gebäude mit seinen vielfältigen Möglichkeiten. Ihr kreatives Engagement ist ansteckend und so hofft man noch viele Bürger und auch Initiativen in diesem Hause mit ihrem Team begrüßen zu können.

    Übrigens liegt der Jahresbeitrag für die Bücherei gerade einmal bei 16 Euro. Eine Mitgliedschaft ist keine Voraussetzung für den Besuch der Bibliothek oder die verschiedenen Veranstaltungen.

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  • Tierisch – tierisch – Cora & Luna

    Tierisch – tierisch – Cora & Luna

    Wenn Sie sich zutrauen, zwei waschechte Kraftpakete zu führen, sind sie herzlich willkommen die beiden Malinois kennen zu lernen. Wenn Sie eine entsprechende Ausbildung nachweisen und Erfahrungen mit großen Hunden vorweisen können, werden die beiden unzertrennlichen Hündinnen sich gut in ihre Familie mit nur Erwachsenen integrieren.

    Malinois sind gelehrige Hunde und von daher in Bereichen der Polizei und im Schutzdienst verlässliche Partner. Als Wachhunde sind sie Spitze. Ihre Territorien verteidigen sie. Darauf können Sie sich verlassen. Das diese beiden sehr menschenbezogen und verschmust sind, sieht man ihnen auf den ersten Blick nicht an.

    Cora & Luna; Foto: Jasmin Pulver

    Luna ist 2011 geboren und daher im Rentenalter. Das nimmt ihr aber nichts von ihrer Agilität. Mit ihrer Gesundheit steht es leider nicht zum Besten. Auf Grund ihres Alters wurde entschieden, weitere Mamma Tumore in der Milchleiste nicht mehr zu operieren.

    Cora ist 2014 geboren. Genau wie Luna ist sie sehr agile und rauft auch gerne mal mit ihr. Das gehört bei den Beiden dazu. Gut sozialisierte Hunde wissen genau wann Schluss ist.

    Ein ebenerdiges zu Hause mit einem gesicherten Garten wäre wünschenswert.

    Weitere Informationen finden Sie auch auf der Homepage https://www.tierschutz-moenchengladbach.de/vermittlung/hunde/detail/cora-and-luna Tierschutz Mönchengladbach e. V., Hülserkamp 74; 41065 MG Tel. 02161-60214

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  • Tierisch – tierisch – Ronny der Wächter im Turm

    Tierisch – tierisch – Ronny der Wächter im Turm

    Hoch oben im Turm wacht der Kater Ronny.

    Sein rotes Fell und die markanten Augen lassen einen Wächter der Ritterrunde erahnen.
    Sehr aufmerksam betrachtet er alles, was ihm zu nahe kommt mit Argwohn und ist auch bereit sich zu verteidigen. Wer die Fehde mit ihm aufnehmen will, ist herzlich willkkommen.
    Es wird einige Zeit dauern, sein Vertrauen zu gewinnen. Aber es lohnt sich.
    Hinter dem ach so harten Kerl steckt eine verletzte Seele. Wer diese Herausforderung annehmen möchte und Ronnys Vertrauen gewinnt, kann im Katzenzimmer des Tierheimes Kontakt mit ihm aufnehmen.

    Für Fragen und weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an den:
    Tierschutz Mönchengladbach e. V.,
    Hülserkamp 74
    41065 MG
    Tel. 02161-60214

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