Autor: Silvia Erbrath

  • Adventssause

    Adventssause

    Die erwartet Sie am 19.11.2022 von 12:00-19:00 in Wegberg Schwaam  Nr. 6. bei „Erika und Friends“ . Dort erwarten Sie selbstgefertigte Kränze und viele handwerkliche Produkte. Ein Plausch bei einem Glühwein und Reibekuchen wird ebenso  geboten,  wie Aktionen für Kinder. Wer mag, kann auch Patenschaften für eine Kuh übernehmen.  Freuen Sie Sich auf einen gemütlichen Tag.

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  • Adventsausstellung

    Adventsausstellung

    Ab dem 14.November 2022 ist im Hephata Gartenshop, Dahler Kirchweg 48, 41069 Mönchengladbach die Adventsausstellung eröffnet. Engagierte Mitarbeiter haben viele neue Ideen umgesetzt. Mit flinken Händen wurden hübsche weihnachtliche Kränze und Gestecke gefertigt.  Gerne fertigt man diese auch nach Ihren Wünschen. Tolle Dekorationsideen können Sie hier ebenfalls erwerben. Freuen Sie sich auf die weihnachtliche Stimmung in entspannter Atmosphäre zum stöbern, staunen und natürlich auch zum kaufen.  

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  • Ach du armes Schwein

    Ach du armes Schwein

    Wer kennt sie nicht, die lustigen Sprüche, die man einem Veganer oder Vegetarier gerne mit auf den Weg gibt: „Das kannst Du ruhig essen, ist doch nur Hühnchen“, oder: „Hast Du keine Angst, dass Dein Hirn wieder schrumpft? Schließlich sind wir in der Evolution nur durch den Verzehr von Fleisch so weit gekommen.“

    Natürlich könnte man diesen netten Mitmenschen entgegnen, “man ist, was man isst“.  Nun möge aber die Frage erlaubt sein, wie weit man sich als nicht Fleisch Esser an den Kosten derer, die gerne sehr viel Fleisch essen beteiligen muss? Unser Land gehört zu den fünf Ländern mit dem höchsten Fleischverbrauch pro Kopf weltweit. Die Folgen dieses Massenverbrauches spüren wir in vielen Bereichen. Viele Wohlstandkrankheiten sind auf den Verzehr von zu viel Fleisch zurückzuführen.
    Die WHO stuft rotes Fleisch als krebserregend ein. Rheumapatienten*innen wird empfohlen auf Fleisch zu verzichten. Man kann diese Liste mit vielen Krankheiten weiterführen. Fakt ist, dass die Kosten der meisten Erkrankungen über die Krankenversicherung von der Allgemeinheit getragen werden.

    Foto: NABU

    Das ist noch lange nicht alles. Wir sind entsetzt über die Abholzung des Regenwaldes, unter anderem in Brasilien. Dabei werden die dort gewonnenen Ackerflächen überwiegend zum Anbau von Soja genutzt, das mit nahezu 80% in die Tiermastfütterung der Nutztiere geht. So weit brauchen wir aber nicht schauen.

    Wer Angst hat vor Versorgungsengpässen sollte wissen, dass Deutschland als viertgrößter landwirtschaftlicher Erzeuger in der EU mehr als die Hälfte der landwirtschaftlichen Flächen zur Futtererzeugung nutzt. Ein Schwein frisst pro Tag 2,5 – 3 Kg Futter plus 10-30 Liter Wasser. Ein Rind benötigt ca 16-20 Kg Trockenmasse. Versuchen Sie das mal an Gemüse und Obst zu essen.

    In unserem Land sind in den vergangenen trockenen Sommern Anbauflächen für Futter-Mais genutzt worden, der zu ca. 60% für Futterzwecke, 40% für Biogasanlagen verwendet wird. Dieser Mais ist auch noch reichlich bewässert worden. Und dies in einem Land mit dem größten Wasserverlust der Erde! 

    Die aktuell stark diskutierte Bilanz des CO2 Ausstoßes ist laut einer Schätzung des Umweltbundesamtes mit 54,8 Millionen Tonnen der Landwirtschaft zuzuordnen. Weitere Details möchte ich hier nicht ausführen. Diese Zahl spricht für sich. 
    Vielleicht sollte man aber auch bedenken, dass das Stück Fleisch in der Supermarktauslage ein Tier mit einer Seele war, deren viel zu kurzes Leben in den seltensten Fällen einer auch nur annähernden artgerechten Haltung entspricht, wie man sich es vorstellt.
    Ich wünsche Ihnen eine ausgewogene gesunde Ernährung, die laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung auch ohne Fleisch problemlos möglich ist. Guten Appetit.

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  • Das Schweigen der Bezirksvertreter

    Das Schweigen der Bezirksvertreter

    Seit über 30 Jahren kämpfen einige Anwohner der Reyerhütter Straße für eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 50 km/h auf 30 km/h.

    Ebenso haben sich Bürger der Neusser Straße vor einiger Zeit an die Bezirksvertretung Ost gewandt. Rückfragen auch aus der Politik an die Verwaltung zu  Geschwindigkeitsbeschränkungen sind offensichtlich noch nicht beantwortet oder direkt abgelehnt worden.
    Viele andere Bürger dieser Stadt werden den gleichen Wunsch haben.

    Nun wird aktuell die Pescher- und auch die Prinzenstraße neben einigen anderen Straßen im Bereich Ost zu den bereits vorhandenen 30er Zonen hinzu gefügt. Das ist erfreulich für die meisten Anwohner da es den Lärmpegel senkt.
    Es gibt aber auch immer kritische Stimmen. Freie Fahrt hat man zum Beispiel auch noch auf der Straße durch den Ortsteil Bungt. Mit Tempo 50 km/h kann man auf dieser Zubringerstraße durch das Viertel sausen. Hier liegt die Priorität eindeutig auf dem motorisierten Verkehr. Im anschließenden Waldgebiet ist bereits ein Radweg und Tempo 30 km/h eingerichtet. Für die Anwohner scheint das nicht notwendig zu sein. Im besiedelten Teil gibt es keinen Radweg. Parkplätze sind vor den überwiegenden Einfamilienhäusern mit Einfahrten und Garagen oder Mietwohnungen mit separat plattierten Innenhöfen vorhanden. Zusätzliche Parkflächen werden auf der Straße bereit gestellt. Fußgänger, die diese Straße überqueren möchten, werden hier gänzlich nicht berücksichtigt.
    Ältere Menschen verpassen den Bus auf der gegenüberliegenden Straßenseite, da noch nicht einmal eine Ampel oder ein Zebrastreifen zur Überquerung der Straße vorhanden ist. Bis zu 15 Minuten kann es dauern, bis man einiger Maßen gefahrlos die Straße überqueren kann. Für viele ist das eine Zumutung. Rücksichtnahme auf Senioren und Kinder scheint hier fehl am Platz.

    Gerade in der nun kommenden dunklen Jahreszeit ist das ein unhaltbarer Zustand. Sicherlich hat die Verwaltung schon kluge Ideen in den Schubladen zum Wohle des Bürgers. Nun stellt sich die Frage, wann diese umgesetzt werden. Mehr als 30 Jahre will und kann nicht jeder warten.

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  • Dritte Earth Night

    Dritte Earth Night

    Zum dritten Mal wird am Freitag, den 23.09.2022 darum gebeten, Mensch und Tier ab 22:00 Uhr vor künstlichem Licht zu schützen.

    Die Organisation der „Paten der Nacht“ hat 2020 zum ersten Mal zur Eindämmung des Lichts aufgerufen und eine überwältigende Resonanz erfahren. Viele Namhafte Unterstützer haben sie seit Beginn national und international gewinnen können. Unter anderem setzte sich Sven Plöger und auch Ranga Yogeshwar ein.
    Auch die Stadt Mönchengladbach nimmt an dieser Aktion teil. Zurzeit sind auf Grund der Sparmaßnahen viele Gebäude in der Stadt grundsätzlich nicht beleuchtet. Umso enttäuschender ist es, wenn nach dem Aufruf unserer Bundesregierung viele Private Gewerbetreibende sich nicht darum scheren, und durchgehend die ganze Nacht das Licht für Ihre Werbezwecke verschleudern.

    Da prangert dann auf der Fliethstraße eine riesiges „T“ über der Stadt und das benachbarte Bettengeschäft beleuchtet ironischer Weise ausgerechnet die Schlafstätten.
    Dass Nachtabschaltungen im öffentlichen Bereich in der Stadt für Diskussionen sorgt, war abzusehen. Die Abwägung dieser Maßnahme nun auch in die Hände des Ordnungsamtes und der Polizei zu geben kann nicht der richtige Weg sein. Die Polizei hat schon in den siebziger Jahren vor Kriminalität bei Nachtabschaltung gewarnt.
    Auch wenn dies sich in den Städten, die diese Maßnahmen vor einigen Jahren eingeführt haben, nicht belegen lassen, ist eine Änderung dieser Meinung nicht in Sicht. Die Balance zwischen einer modernen Beleuchtung ohne Angsträume, und einer Ökonomisch und Ökologisch sinnvollen Lösung, die sich in Lux und Lumen misst, ist eine schwierige Aufgabe. Um eine moderne Lösung zu erhalten, sollte man Experten hinzuziehen, die diese Maßnahmen auch in anderen Städten schon begleitet haben.

    Die ehrenamtlich tätigen Experten findet man bei der gemeinnützigen Organisation auf der Homepage der „Paten der Nacht“. Neben vielen Informationen und Tipps zum Thema Beleuchtung haben sich hier Menschen zusammengefunden, die aktiv helfen möchten. Ein Blick auf diese Seite lohnt sich für Jedermann. Ich wünsche eine gute und erholsame Nacht. Natürlich im Dunkeln.

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  • Haus Wildenrath lädt ein

    Haus Wildenrath lädt ein

    Am Sonntag, den 11.09.2022 lädt die Naturschutzstation Haus Wildenrath, Naturparkweg 2, 41844 Wegberg zum Tag des offenen Denkmals ein.

    In der Zeit von 10.00 Uhr bis 17:00 Uhr können Sie bei Kaffee und Kuchen vieles über das alte Gehöft und seine Bewohner erfahren.
    Das ein blauer Sperber kein Raubvogel ist, und warum Tiere zum Naturschutz beitragen und hier ein zu Hause gefunden haben wird hier mitgeteilt.  
    Klein aber fein ist die Veranstaltung mit einigen Handwerkskünsten untermalt. So kann man eine Spinnerin bei der Arbeit beobachten und Töpferware erstehen.
    Die Waldschule sowie die Imker sind ebenfalls vor Ort.
    Natürlich kann man auch nützliche und leckere Sachen erwerben. Das Team von überwiegend Ehrenamtlichen Helfern und sachkundigen Biologen*innen der Station freuen sich auf Ihren Besuch. Hier können Sie auch erfahren, welche Pläne man mit der Station noch verwirklichen möchte.

    Gerne können Sie sich vor Ort auch über Ihren Einsatz im Naturschutz informieren. Von kleinen bis großen erfahrenen Händen sind alle gerne gesehen. Wir freuen uns auf Sie und einen schönen entspannten Sonntag.

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  • Läuft doch

    Läuft doch

    Wir sind es gewohnt, von morgens bis abends frisches kaltes oder warmes Wasser aus unseren Hähnen zu zapfen.

    Ob zum Duschen oder für den Kaffee ist es selbstverständlich einen Wasserhahn zu öffnen.
    Trinkwasser begleitet uns den ganzen Tag.
    Selbst zur Toilettenspülung wird dieses Lebensmittel verwendet.
    Dabei gibt und gab es schon lange andere Lösungen. Wer nun auch noch darüber nachsinnt, dass statistisch gesehen, alles Wasser dieser Erde schon einmal durch einen Körper geflossen ist, der sollte auch überlegen, wie unser Umgang mit der bisher anscheinend endlosen Ressource ist.
    Zugegeben, bei Starkregenereignissen haben wir etwas zu viel. Aber das wird gleich in die Kanalisation geleitet. Das Wasserwerk wird sich schon kümmern. Dass dies ein Teil des Problems ist, sollte allen Beteiligten klar sein.
    Beteiligte sind natürlich auch wir Bürger. Wir können aber auch zur Lösung beitragen. Der Einbau einer Wasserzisterne zum Sammeln des Regenwassers ist eine alte Forderung aus Teilen der Mönchengladbacher Politik. Leider wurde dies vom damaligen Rat abgelehnt. Dabei machen die Kosten einer Zisterne bei einem Neubau gerade 2% aus. 
    Es wäre eine gute Prävention um bei Starkregen die Kanäle nicht zu überlasten und somit nicht nur vollgelaufenen Keller zu vermeiden.  In trockenen Phasen kann dieses Wasser sinnvoll zum Beispiel zur Bewässerung des Gartens genutzt werden. Oder vielleicht sogar für die Toilettenspülung und zum Wäsche waschen. Bei absehbar steigenden Preisen wird sich diese Investition sicherlich bald kompensieren.

    Dass Wasser ein rares Gut wird, lässt uns die Mahnung unserer Bundesumweltministerin Frau Lemke, die zum Wassersparen aufrief, nun erfahren. Wasser, das immer umsonst vom Himmel fiel soll plötzlich kostbar werden?
    Nun, Länder in direkter Nachbarschaft erfahren das ebenso wie auch viele unserer Bundesländer. Wasser wird nicht nur zum Löschen der Waldbrände benötigt, sondern auch zum Füllen der Swimmingpools. Können wir uns diesen Luxus noch leisten?

    Auch zur Erzeugung unserer Lebensmittel wird es dringend gebraucht.
    Das der Kampf ums Wasser ebenfalls schon längst begonnen hat, stellt unsere bisher gut versorgte Bürgerschaft in Mönchengladbach kaum fest. Dabei liegt es auf der Hand, dass es nach Gas als nächstes um die Wasserversorgung gehen wird. Unser allgemeiner Umgang damit ist in Frage zu stellen. Der städtische Wasserversorger hat alle Hände voll damit zu tun, um dieses Nitrat belastete Lebensmittel mit tiefer gelegenem Wasser zu mischen, um uns Bürgern eine gute Qualität zu gewährleisten. Die Überdüngung der Felder durch den Gülle-Tourismus ist schon lange ein Thema.  Gegenlenken der Niederländischen Politik zu weniger Massentierhaltung treiben die betroffenen Bauern nun auf die Straße.

    Wer als Bürger nun sparen will, und sich einen eigenen Brunnen auf dem Grundstück bohrt, sollte Obacht geben, wo er das Wasser anzapft. Brunnenwasser wird meist zur Bewässerung des eigenen Gartens und vielleicht zur wieder entdeckten Gemüseanpflanzung genutzt.
    In Teilen von Giesenkirchen ist das nicht so eine gute Idee. Hier saugt man Schadstoffe mit nach oben, deren Verursacher noch nicht ausgemacht ist. Diese Wasserstellen bergen erhebliche Probleme und können zur Vergiftung der Gärten führen. Die in Kenntnis gesetzten Betroffenen sollten dieses Wasser nicht nutzen!

    Gut, dass wir alle fließendes Trinkwasser zur Verfügung haben. Doch haben wir das alle? Wer in den heißen Tagen unterwegs ist, braucht etwas zu trinken. Nicht jeder schleppt ständig eine volle Flasche Wasser mit sich. Unsere Kids auf den Spielplätzen genauso wenig, wie die Älteren, die unbedingt noch unterwegs sein müssen oder wollen. Herz- Kreislaufprobleme bei über 30° sind vorprogrammiert.
    Was in unserer Stadt helfen kann, sind öffentliche Trinkbrunnen. Diese sind in vielen anderen Städten schon längst installiert und auch von der EU gefordert. Die NEW ist hier natürlich die erste Adresse. Diese hat sich wieder angeboten, die Installationskosten für die geplanten drei Trinkbrunnen zu übernehmen. Bei der Stadt will man noch abwarten wie genau die Forderungen der EU aussehen. Bei den aktuellen und kommenden Temperaturen sind Trinkbrunnen eventuell lebensnotwendig in manch einer Situation. Handeln ist gefragt.  Geplant ist schon lange genug.

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  • Bürgerbeteiligung am Landschaftsschutzplan ist gefordert

    Bürgerbeteiligung am Landschaftsschutzplan ist gefordert

    Wieder einmal ruft die Stadt Mönchengladbach zur Bürgerbeteiligung auf. Dieses Mal beim Landschaftsschutzplan.

    Die Pläne sind im Rathaus Rheydt einsehbar.
    Onlineveranstaltungen finden genauso statt wie auch schriftliche Beteiligungsmöglichkeiten.
    Näheres hierzu finden Sie auf der Web-Seite der Stadt. Doch was soll der Bürger hierzu beitragen? Die Flächen sind längst alle verteilt. Oder kennen Sie ein Grundstück, über das man frei verfügen und es „grün“ gestalten kann?

    Das kann man auch am Landschaftsplan erkennen. Die eingeteilten Flächen für den Naturschutz muss man fast mit der Lupe suchen. Sicher hat die Stadt etwas getan, und die Naturschutzgebiete von 16 auf 20 zu erhöht. Doch in der Fläche von Mönchengladbach eine viel zu geringe Maßnahme.

    Gerade einmal 2,78% Effektive Schutzgebietsanteile sind eingetragen. Um Natur zu schützen, müssen die Flächen groß und auch zusammenhängend sein. Ein grüner Gürtel in und um Mönchengladbach scheint reine Utopie. Das Mönchengladbach zu wenig Grün auch in Form von Wäldern und Parks hat, kann man ebenfalls daran festmachen, dass diese an Wochenenden mit schönem Wetter überfüllt von Menschen sind. Und auch dort muss Naturschutz für den Menschen weichen.
    Wo zu viele Menschen sind, fühlen sich die meisten Tiere nicht wohl. Die neu gestalteten Flächen am Bungtbach zum Beispiel sind von der Bevölkerung so gut angenommen, dass man diese nicht in ein Naturschutzgebiet umwandeln möchte.

    Natürlich kostet Naturschutz Geld. Geld, das man weder in der spärlichen Besetzung der Naturschutzbehörde noch beim Forst oder auch bei der MAGS finden wird. Förster Stops und sein engagiertes Team stehen in der Kritik für Fällungen die überwiegend zur Wegesicherung und Beseitigung von kranken Bäumen durchgeführt werden. Schuld ist hier überwiegend der Klimawandel mit seinen Extremen. Beim letzten Sturm sind über 100 Jahre alte Buchen gefallen. Da blutet nicht nur des Försters Herz. Buchen werden unsere Enkel wohl nur noch aus Büchern kennen. Diese Bäume werden den Klimawandel kaum überstehen.

    Baumkletterer, die noch besser einschätzen können, ob ein Baum noch gerettet werden kann und entsprechend versuchen diese durch gezielte Gesundungsschnitte zu erhalten gibt es in unserer Städtischen Belegschaft nicht. Diese Fachleute müssen extern eingekauft werden. Vieles muss rational, den Sparmaßnahmen, untergeordnet entschieden werden. Ob unser Wald auch noch als Einnahmequelle dient, ist zu vermuten, da die dicken Stämme meist abtransportiert werden. Es ist zu vernehmen, dass Holz ein begehrtes und rares Gut ist.  Handwerker finde kaum noch Holz für Ihre Gewerke. Auch der internationale Handel schlägt gnadenlos zu. Nur wenige Bäume die mit einer Nummer gekennzeichnet sind bleiben für den Lebensraum Wald auch nach ihrem Tod erhalten. Sie  werden u. a. zur Nahrung von Pilzen und Kleintieren und auch für ihre eigenen Nachkommen. Einen naturnahen Wald kann man in Städten nur schwerlich durchsetzen. Hierzu benötigt man Flächen und die sind teuer.

    Die MAGS steht ebenso in der Kritik. Die Rückschnitte des Grüns sind immer wieder sehr auffällig durch ihre Radikalität und somit kontinuierlich Thema in den Medien. Nun stellt sich auch hier die Frage, ob dies Auftragsarbeiten sind, um Kosten für eigenes Personal zu sparen, oder ob der „Kurzhaarschnitt“ länger hält.

    Der extra angelegte Grünstreifen am Willicher Damm wurde im vergangenen Jahr entgegen der Ankündigung, diesen in Teilen und zeitlich versetzt zu mähen, radikal in einem Zug abgemäht. Wir sind gespannt, wie es dieses Jahr sein wird.  Manchmal ist eben weniger mehr. Für eine naturnahe Wiese reicht es aus, diese zweimal im Jahr zu mähen. Ein Teil sollte stehen bleiben, damit Tiere hier Zuflucht finden können.
    Es muss aber auch deutlich gesagt werden, dass die neu angelegten Grünstreifen in der Stadt eine wahrliche Augenweide sind. Für diese Maßnahme sollte man auch mal ein kräftiges Lob aussprechen. Ebenso lassen die Mitarbeiter nicht nach, immer und immer wieder den Müll der schlecht erzogenen Bürger zu beseitigen, damit Tiere und Pflanzen keinen Schaden nehmen. Diese Tätigkeit kann sehr frustrierend sein. Ich weiß hier genau, wovon ich schreibe. Geld fließt an anderer Stelle.
    Die WFMG und EWMG haben mit dem Verkauf von Flächen für Gewerbe und Wohnbebauung Möglichkeiten der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung geschaffen. Dies tut dem städtischen Haushalt gut. Somit wird aber auch ebenso weiter zur Flächenversiegelung beigetragen.

    In Rheindahlen wurde und wird weiterhin wertvolle Ackerfläche in ein Gewerbegebiet umgewandelt. Ausgleichsflächen sind meist vorhandene Areale, die nur ein anderes „Etikett“ umgehängt bekommen und somit für die Zukunft geschützt sind. Korschenbroich zum Beispiel hat kürzlich noch Flächen gesucht, um diese entsprechend auszuweisen. Die Flächen gibt es schon. Von Rückbau und Renaturierung, wie man sich das als Laie vorstellt, ist nur selten die Rede. Das ist ebenfalls viel zu teuer. Es wäre viel wichtiger die neuen Gewerbetreibenden in die Pflicht zu nehmen. In Rheindahlen ist lediglich für den Parkplatz von Amazon eine Ausgleichsfläche ausgewiesen und nicht für das Gewerbegebäude.

    Laut UNB war dies zum Zeitpunkt des Verkaufs gesetzlich nicht vorgesehen. Wirklich nicht? Ausgleichsflächen sind seit Jahren auch ein Thema des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland). Wer sich die historischen Karten anschaut wird feststellen, dass die Stadt immer mehr zum Betonklotz wird. Weitere so genannte Baulücken zu schließen und somit die Stadt weiter zu zubauen wird langfristig teurer werden. Wo soll das Wasser hin bei Starkregen? Ganz deutlich ist ebenfalls zu erkennen, dass die Gebiete mit großen Gewerbetreibenden zu Hitzezonen werden. Wo sollen die Menschen sich bei Hitze aufhalten? Auflagen an die Gewerbetreibenden und Gegenmaßnahmen in Form von Dach- und Fassadenbegrünung sind meist Fehlanzeige.

    Solange Baurecht vor Landschaftsschutz gestellt wird, wird sich dies auch nicht ändern. Kurzfristig gesehen ist das auch nicht lukrativ. Eine grünere und somit kühlere Stadtgestaltung darf nicht länger aufgeschoben werden. Ein mutigeres Vorgehen der Politik ist erforderlich, um Wirtschaftlichs-Profitöre und auch Immobilienbesitzer in die Pflicht zu nehmen.

    Förderungen hat die Stadt angekündigt. In Umfragen wird immer wieder gewünscht, die Stadt grüner zu machen. Mit Vorschlägen und Nachfragen zu dem Vorgestellten Landschaftsschutzplan, der nun wieder auf Jahre festgeschrieben wird, und somit unser aller Zukunft betrifft, sollten sich alle an ihrem Umfeld Interessierte beteiligen.

    Es wird höchste Zeit sich einzubringen. Mit Herz und Hand für eine grünere, gesündere, lebens- und liebenswerte Stadt in der wir alle zusammen gut leben möchten.

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  • Tag des offenen Gartens

    Tag des offenen Gartens

    Endlich ist es so weit, Kleo Monforts hat seinen Garten nach zwei Jahren wieder für alle geöffnet.

    Vor den Toren Mönchengladbachs wird am Samstag den 06. August und Sonntag den 07. August in der Zeit von 10 bis 18 Uhr ist in Wegberg – Klinkum, In Bischofhütte 27, zum „Tag des offenen Gartens“ eingeladen.
    In diesem Jahr mit dem Schwerpunkt „Mit Pflanzen rund um die Welt“.

    Foto: Kleo Monforts

    Der Ehemalige Bauernhof mit einem sehr großem parkartigen Garten laden nicht nur Gartenliebhabe ein, in eine Welt zu tauchen voller Entdeckungen und einem großen diversen Bestand an Bäumen und Hostas. Zukunftsfähige Bäume für Stadt und Land sind in seiner Baumschule ebenso gepflanzt, wie auch seltene Baumfarne zu bestaunen sind.

    Viele unserer Wälder haben auch in diesem Jahr wieder gelitten. Hier kann man in die Zukunft unseres Waldes sehen und diesen an einem wunderschönen Tag erleben. Dieser einzigartige weitläufig angelegte Garten wird durch blühende Kübelpflanzen ergänzt, deren Schönheit man sich nicht entziehen kann. Damit nicht genug. An diesen beiden besonderen Tagen hat Herr Montforts verschiedene Hobbykünstler mit besonderen Kunstgegenständen und Dekorationen, Bildern, Holzarbeiten, Keramikarbeiten für Haus und Garten, Imker*innen mit verschiedenen Bienenprodukten und Infos vom Imkerverein sowie zur Naturschutzstation Haus Wildenrath mit vielen Naturthemen eingeladen, einen bunten Tag mit zu gestalten.

    Ob zum Genießen der Natur, Erstehung schöner Dinge oder auch informative Gespräche wird herzlich eingeladen. Eine kleine Erfrischung wird ebenfalls angeboten.

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  • Morgen: Tag der deutschen Imkerei

    Morgen: Tag der deutschen Imkerei

    Wie macht die Biene den Honig und wie kommt er in das Glas?

    Diese und viele andere Fragen können am Tag der deutschen Imkerei beantwortet werden.
    Imker*innen und Bienen warten auf interessiertes Publikum, um dem Bienenvolk bei der Arbeit zuzuschauen.

    Groß und Klein sind eingeladen, am 03.07.2022 von 10:00 – 17:00 Uhr auf der Naturschutzstation Haus Wildenrath (Naturparkweg 2, 41844 Wegberg)  einen Einblick in die Welt der Imkerei zu erhalten.

    Viel Wissenswertes ist für Neugierige zu erfahren. Auch die Frage, ob die Honigbiene gefährdet ist und wie es um ihre wilden Kolleginnen steht, wird angesprochen.
    Was Sie für die Bienen tun können und vieles mehr. Natürlich darf auch genascht werden. Raps und Frühtrachthonig kann gerne erworben werden. Honigbonbons, Kerzen und auch Bienenwachstücher sind beliebte Produkte aus der Imkerei.
    Was den Unterschied dieser Naturprodukte zu Paraffinkerzen und Frischhaltefolie macht, kann man hier erfahren.
    Bei Kaffee und Kuchen kann man ein Pläuschchen mit den erfahrenen Fachfrauen und Männern halten. Hier freut sich auf Sie der Imkerverein Wegberg.

    Bis zum zweiten Weltkrieg war es üblich, dass fast jeder Bauernhof, und mag er noch so klein gewesen sein, ein eigenes Bienenvolk hatte. Im Zuge der Kriegswirren brach der Bestand dramatisch ein. Man hatte andere Probleme. Mit der Umweltkrise interessieren sich wieder viele Menschen für Ihr Umfeld und viele wollen helfen, eine bessere Welt zu schaffen.Einige machen sich auf den Weg, mit den Insekten zu arbeiten und eine bessere Umwelt zu gestalten. Seit einigen Jahren ist das Imkern wieder in Mode gekommen. Die Zahlen der, auch jungen, Imker*innen wächst wieder stetig.
    Wer sich damit befasst wird feststellen, dass dieses Hobby einige Probleme birgt. Stadtimker*innen machen sich Gedanken, ob die zunehmende Flächenversiegelung noch genügend Nahrungsangebote für die fleißigen Tierchen bietet. Eine Biene fliegt pro Tag bis zu 1.000 Blüten an. Wer nun auch noch weiß, dass sich in nur einem Stock im Sommer ca. 30.000 Bienen befinden können, die auch noch Ihre Brut füttern möchten, kann sich vorstellen, dass ein Lavendelstrauch im Vorgarten nicht ausreichen kann.

    Eine andere Gartengestaltung ist längst überfällig, um nicht nur den Honigbienen ein Angebot zu machen. Auf dem Land sieht es nicht besser aus. Monokulturen und Pestizide machen es den Damen und somit auch den Imkern*innen schwer. Dies ist hinlänglich bekannt.
    Ein auf Arte ausgestrahlter Beitrag mit dem Titel „Das Geheimnis des Bienensterbens“ bietet hierzu einen guten Einblick.
    Trotzdem wird weitergemacht wie bisher. Nicht nur Bienen sind betroffen.
    Die Nahrungsmittel landen auf unseren Tellern. Zuletzt hat sogar die kostenlose Apothekenumschau zu Bioprodukten bei Darmproblemen geraten. Gut nur, dass die Biene in der Lage ist, die meisten Gifte herauszufiltern.
    Honig ist sehr sauber. Wie die Biene das macht, wird noch erforscht. Somit lassen wir uns zumindest den einheimischen Honig, der noch nicht mal zu einem Drittel den Bedarf unseres Landes decken kann, gut schmecken. Ein guter Imker hat sein Wissen oft schweißtreibend über Jahre praktisch und theoretisch erarbeitet. Schulungen und Fachvorträge, über das Jahr verteilt,vermitteln einen großen Wissensschatz und den neuesten Stand der Forschung. Gerne geben Imker*innen über Ihre Tätigkeit mit ihren fleißigen Kolleginnen viel Wissenswertes weiter.

    Man muss nur vorbeikommen und fragen.
    Ich wünsche Ihnen einen interessierten und schönen Sonntag.

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  • Lebensraum für alle

    Lebensraum für alle

    Es ist kein Geheimnis, dass Deutschland ein solidarisches und emphatisches Land ist. Wenn es um die Not anderer geht. Nur an der Grundstückgrenze hört die Solidarität auf.

    Da wird geschottert und gepflastert was immer man auch der Natur entnehmen kann, um es falsch zu platzieren. Diese Gärten sind unter §8 Abs. 1 BauO NRW sowieso verboten.

    Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich die Erkenntnis durchsetzt, dass diese vermeintlich pflegeleichten Steinwüsten auch dem Menschen so sehr schaden, dass sie zurück gebaut werden müssen.
    Sehr zum Ärger derer, die mangels Information und schlechter Beratung ihre Flächen begraut haben.
    Es scheint nicht allen bekannt, dass sich diese bis zu 60 Grad aufheizen. Das ist selbst für die Bewohner ein Problem.
    Die Versuche die Häuser zu kühlen werden sich auf mancher Stromrechnung niederschlagen. Die Umgebung wird ebenso aufgeheizt. So mancher Kreislauf macht da schlapp beim sommerlichen Gang durch die Stadt. Ältere Menschen sind besonders betroffen.

    Die Stein- und Schottergärten versiegeln die Flächen und lassen das Regenwasser überwiegend in die Kanalisation abfließen. Eine Versickerung ins Grundwasser ist hier nur schwerlich möglich. Auch das wird zum Wassermangel erheblich beitragen.

    Wie kürzlich in der breiten Öffentlichkeit kommuniziert wurde, haben wir Wasser in Menge des Bodensees verloren. Jeder sollte einen Beitrag leisten, um Regenwasser dorthin zu leiten, wo es hingehört. In die Erde.

    Diese neue Grau-in-Grau-Ästhetik erschließt sich Naturschützern nicht. Biodiversität beginnt auf dem eigenen Grundstück. Die alten Bauerngärten mit ihren Stauden und Obstbäumen sind wertvolle Lebensräume gewesen.
    In manch einer Straße waren Kauze in den Bäumen vor dem Schlafzimmer zum Mäusefang gern gesehene Gäste. Diese grünen Oasen sind eine Wohltat für Mensch und Tier. Man muss nicht in den Wald ziehen, um Erholung zu erfahren.
    Während die einen für die Umwelt Petitionen unterschreiben und die Bauern zu mehr Grünstreifen angeregt werden, greift hier der Egoismus um sich. Diese Vergehen werden aber nicht von allen Kommunen mangels Satzung geahndet.
    Bis es dazu kommt, sollte jeder seinen gesunden Menschenverstand einschalten und sich bei einem guten Gärtner erkundigen, wie man einen pflegeleichten Garten anlegt. Wir alle sind in der Pflicht unseren Beitrag zu leisten, um diesen Planeten zu retten. Hauseigentümer ganz besonders in vielerlei Hinsicht.
    Seid solidarisch und packt es endlich an!

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  • Sparen mit Grünzeug

    Sparen mit Grünzeug

    In Zeiten der Energiewende fragt sich mancher Hausbesitzer, wie er sparen kann. Eine Möglichkeit ist die Dachbegrünung.

    Die Energieersparnis bei Dachbegrünung wird im Internet mit bis zu 50% angegeben.
    Diese preiswerte Dämmschicht auf einem Flachdach schützt vor Kälte im Winter genauso wie vor Hitze im Sommer. Wie das geht?

    Ein Flachdach mit leichter Wurzelsperrfolie auslegen, Weichschaummatte darauf und on Top ein Pflanzsubstrat aus Lava Bims und Tongemisch zum direkten Bepflanzen. Für die einfache Begrünung reicht das Ausstreuen von Sedumsprossen aus.

    Mit etwas handwerklichem Geschick ist so eine Dachbegrünung in Eigenleistung für ca. 20m² in vier Stunden mit zwei Personen an einem schönen Samstagvormittag erledigt.
    Fürs Auge ist eine bunte, belebte, grüne Fläche hübscher anzusehen als schwarze monotone Papptristesse.   Eine Fassaden Begrünung funktioniert ähnlich. Die Blätter der Pflanzen schützen vor starkem Regen und Winden im Winter. Im Sommer kühlt die Verdunstung der Blätter die Umgebung.  Die Früchte mancher Begrünung sind für Naschkatzen ein wahrer Leckerbissen aus dem eigenen horizontalen Garten.

    Mit einer Begrünung schaffen Sie Lebensraum und sorgen in direkter Umgebung für saubere Luft und ein besseres Klima. Es gibt vielfältige Möglichkeiten. Sind Sie nun neugierig geworden, wie man solch eine Umweltschutzmaßnahme auch an Ihrem Gebäude anbringen kann?
    Dann schauen Sie bei der Ausstellung „Einfach Grün“ vom 29.04.22 bis 30.05.22 in unserer Stadt vorbei.
    Näheres erfahren Sie unter www.einfach-gruen.jetzt/moenchengladbach. Ich wünsche Ihnen viel Spaß

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  • Licht einer Stadt

    Licht einer Stadt

    „Kinder macht das Licht aus.“ Noch heute höre ich meine Mama das sagen. Energie sparen ist wieder in.

    Zumindest bei denen, die es sich nicht leisten konnten etwas zu verschwenden, war das immer so.
    Da fragt man sich doch, was macht die Stadt?
    Als bekannt klamme Kommune wäre es sicherlich ein Beitrag auch zum Stadtsäckle, die Beleuchtung zu reduzieren. Die Entscheidungshoheit über die eigenen Laternen hat die Stadt allemal.
    Die aktuell eingeführten sparsameren LED Leuchten führen dazu, dass noch mehr Helligkeit entsteht. Nicht jeder findet das angenehm.
    Lichtverschmutzung ist ein Thema, welches auf EU-Ebene diskutiert wird.
    Die Ehemalige Umweltministerin Frau Svenja Schulze hat dies ebenfalls als Problem bezeichnet.
    Die Welt wird immer heller und lässt Mensch und Tier nicht schlafen. Der Biorhythmus ist gestört.
    Das macht viele Menschen krank. Auch die Tierwelt leidet immens. Die Wissenschaft vermutet, dass der Rückgang der Insekten auch auf ein zu helles Nachtleben zurückzuführen ist. Wo kann man schon noch Motten um eine Straßenlaterne „tanzen“ sehen?
    Man hat festgestellt, dass Fledermäuse nicht in der Nähe von Lichtquellen nisten. Selbst das Nistverhalten von Vögeln und somit der Nachkommenschaft, scheint gestört zu sein.

    Es gibt in Deutschland einige Kommunen, die Nachts die Laternen ausschalten. Fulda ist so eine Stadt. Das spart nicht nur Energie. Man kann den Sternenhimmel wieder sehen.
    Es ist in unserer modernen Welt ein leichtes, die Beleuchtung nur im Bedarfsfall einzuschalten. Bewegungsmelder gibt es an fast jeder privaten Haustür. Gärten und Wälder nachts dauernd zu beleuchten schadet.
    Wer nun glaubt, eine hellere Welt sei sichererer, der irrt. Diese These aus dem letzten Jahrhundert ist überholt. Man kann keinen Anstieg der Kriminalität feststellen, wenn die Straßenbeleuchtung ausgeschaltet ist. Es ist logisch, dass man den Eingang und auch die Schwachstellen eines Gebäudes in einer Dauerbeleuchtung besser erkennen kann. Auch wird manch ein Nachbar aufmerksam, wenn nachts das Licht angeht, obwohl es sonst dunkel ist.

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  • Tierwanderungen am Volksgarten

    Tierwanderungen am Volksgarten

    Das Naturschutz- und Landschaftsschutzgebiet am Volksgarten wird durch die Strasse In der Bungt und der Peter-Krall-Straße geteilt.

    Unzähligen Tieren wie z. B. Rehen, Fledermäusen, Igeln und Eichhörnchen bietet das Gebiet ein zu Hause. Sogar die Biber sind wieder da. Tiere halten sich aber nicht an Vorfahrtsregeln.
    Da sehr viele Igel und auch Eichhörnchen überfahren werden hat sich kürzlich „die Partei“ für eine Eichhörnchen Seilbahn eingesetzt, damit diese Tiere sicher über die Straße kommen. Diese gute Sache ist leider nicht genug. Aktuell kommt noch die Amphibienwanderung hinzu. Es sind in nur einer Nacht auf einem Stück von ca. 30 Metern 12 Amphibien überfahren worden.
    Ein kurzfristiges Handeln zum Schutz der Tiere wäre wünschenswert. Eine Temporäre Straßensperrung  ist  hier möglich.
    Die Peter Krall Strasse wird überwiegend genutzt, um zwei Ampeln auf der Korschenbroicher  Strasse zu Umfahren.   Zeitersparnis zwei Minuten.  Die Korschenbroicher Strasse  ist für den Verkehr zwei spurig ausgebaut und Luftlinie ca. 100m entfernt.
    Mit diesem Geschenk an die Autofahrer vor einigen Jahren wäre nun im Zuge einer Verkehrswende zumindest einen Teil der Peter Krall Strasse in eine nur für den Fahrrad- und  Anliegerverkehr zugelassene Strasse  eine fairer Tausch.
    Wenn das grundsätzliche Verständnis der Stadt ist, mehr Natur zu schützen, wäre dies im Volksgarten ein guter Anfang. 

    Silvia Erbrath

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  • Bienenwiese weicht Gehweg

    Bienenwiese weicht Gehweg

    Seit mehr als fünf Jahren kämpfen Anwohner in Pesch  für das Entfernen einer Müll- und Schuttabladestelle an der Ecke Peter-Krall und Karl-Diem Strasse.

    Die Gesamte Fläche war über Monate abgesperrt und ein Zwischenlagerplatz für ein Bauunternehmen. Begehung war nicht möglich und dank eines breiten Bürgersteiges auf der anderen Straßenseite auch nicht erforderlich.  Im Herbst des Vergangenen Jahres, wurde diese unansehnliche Ecke von der Mags in eine Bienenwiese umgewandelt.

    Dies freut nicht nur Bienchens Herz.  Hinweise, dass diese Fläche weiterhin von Fahrzeugen und Fußgängern gequert wird führte zu Markierungen durch Pflöcke an den Rändern.
    Dies reicht jedoch nicht aus.  Heute früh wird nun wieder der Bequemlichkeit einiger uneinsichtigen Bürger Platz gemacht, die einen Teil der Fläche als Trampelpfad benutzen.

    Die MAGs ist nun  beauftragt hier einen Gehweg einzurichten der nie da war. Natürlich geht man immer den bequemeren Weg. Dennoch schadet etwas Respekt der Natur zu liebe auch nicht der Figur. Ein Umweg von ca. 10 Metern sollte zumutbar sein.  Es ist wohl sehr verwunderlich, dass eine Baustelle mehr von den Bürgern akzeptiert wird, als eine Bienenwiese. Das Nachgeben der Entscheider ist ebenfalls nicht nachvollziehbar.

    Silvia Erbrath

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