Brauchen wir einen Zusatz-Namen wirklich?

Verwaltung plant nun einen Workshop mit den „Kreativen“ der Stadt

Soll sich Mönchengladbach einen Beinamen geben oder nicht?
Mit dieser Frage beschäftigte sich der Rat in seiner heutigen Sitzung. Seit kurzem hat die Landesregierung den Weg für Kommunen frei gegeben, sich so genannte Zusatznamen auf die Ortsschilder zu setzen. Einem Aufruf der Verwaltung sind zahlreiche Bürger nachgekommen, die weit über 190 Vorschläge gemacht haben.

Diese Vorschläge reichten von A wie Abteistadt bis Z wie Zukunftsstadt.
Vor dem Hintergrund der zahlreichen Vorschläge, von denen keiner von der Verwaltung als zielführend und identifikationsbildend angesehen wurde, will die Verwaltung nun in einem zieloffenen Verfahren zu Beginn des nächsten Jahres einen Workshop mit den „Kreativen“ der Stadt durchführen, um einen weiteren strategischen Prozess zum Thema Zusatznamen und Imagebildung der Stadt einzuleiten.
„Die große Zahl der eingereichten Zusatznamen macht deutlich, dass es sich zukünftig lohnt, weiter darüber nachzudenken, um gegebenenfalls doch noch zu einem Zusatznamen zu kommen oder die Überlegungen in der Auseinandersetzung mit dem Thema in anderer Hinsicht zu verwenden“, so Oberbürgermeister Norbert Bude.
„Angesichts der Anzahl der eingereichten Vorschläge sollte man die Entscheidung über einen Zusatznamen nicht ad hoc treffen, sondern in einem ausgewogenen Prozess zur strategischen Ausrichtung der Stadt weiter entwickeln“, so OB Norbert Bude weiter.