Brisantes Thema in der BV-West: Kaufland in Holt

Bei der Sitzung der Bezirksvertretung West gestern Nachmittag im Verwaltungsgebäude Rheindahlen, mussten die Besucher auf TO-Punkt 9 lange warten.
Dann wurde der Punkt aufgerufen und eine Zeichnung „an die Wand geworfen“ damit sich alle Politiker ein Bild machen konnten.
Doch die Zeichnung war kaum zu erkennen – dennoch ging es um das Thema: „Städtebaulicher Vertrag“ zum Genehmigungsverfahren für die Errichtung eines Kaufhauses (Kaufland) im Bereich Aachener-Straße / Monschauerstraße / Bahnstraße.
Ein externes Büro hat einen Verkehrsplan aufgestellt -in Abstimmung mit der Stadt – in dem der zu erwartende Verkehrsfluß dargestellt wird.
Jedem Anwesenden wurde klar, dass es zu verzwickten Situationen im Bereich der Kreuzungen, insbesondere bei Monschauer / Bahnstraße kommen muß. Hier soll auch eine Bushaltestelle vorgesehen werden.
Obwohl es eine zusätzliche Fahrspur zum Grundstück geben wird, und alle Kosten vom Investor zu tragen sind, bleiben erhebliche Zweifel an der Umsetzung der Planung.

Auf der Bahnstraße sollen weiter ein Fahrradweg und ein 3m breiter Gehweg bleiben , aber im Bereich der Ein /Ausfahrten (Bahnstraße / Monschauerstraße) wird es kritisch, denn das Planungsbüro rechnet mit ca. 2400 Autos die täglich dort anfahren, plus 500 welche auf dem Hin/Rückweg als Pendler dort anfahren werden.
Die Bezirksvertretung kann nur eine Empfehlung an den Bauausschuß geben (der letztlich zuständig ist) und diese wurde bei 1 Enthaltung und 2 Gegenstimmen auch gegeben.
Dies ist der „erste Stein“ im gesamten Genehmigungsverfahren – und alle Beteiligten wissen, dass ein Verfahren anhängig ist, um den geplanten Bau an dieser Stelle zu verhindern.