Bürger der Donk demonstrieren mit CDU-Unterstützung für S 28 mit anderem Streckenverlauf

Sie nutzten die Sitzung der Bezirksvertretung Ost im Rheydter Rathaus um ihren Protest in die Öffentlichkeit zu bringen.

Vom Parkplatz der HN auf der Rheydter Straße marschierten sie zum Marktplatz und informierten durch Redebeiträge das anwesende Publikum über ihr Anliegen. Außerdem sammelt die Bürgerinitiative „S28 – Nein, Donk(e)! – S28 nur mit Sinn!“ Unterstützer-Unterschriften. Sie haben kein Verständnis für die aktuelle Planung zur Verlängerung der S-Bahn 28 bis nach Viersen auf der vor ca. 50 Jahren stillgelegten Trasse durch die Donk in Neuwerk.
Für sie gibt es eine bessere Alternative. Deshalb lehnen sie den aktuell vorliegenden Entwurf des LOI vehement ab.

Bürgermeister Hajo Siemes (Grüne) nutzte die Veranstaltung, die Argumente der Ampel vorzutragen.
Für die CDU und wohl auch für die Initiative sprach Bezirksvertreter Willi Schmitz aus Neuwerk.

Unterstützung wird ihnen zuteil durch die CDU-Ratsfraktion in Form einer Presseerklärung und die CDU-Fraktion der BV-Ost. In der Sitzung am Donnerstag brachte die CDU einen Antrag ein mit dem Ziel, die Empfehlung der Bezirksvertretung an den Rat und weitere Gremien zu verhindern. Trotz der Unterstützung durch Dr. Aranea (parteilos) wurde dieser Antrag der CDU abgelehnt.

Nachstehend die PM der CDU-Ost:

Die CDU-Fraktion im Mönchengladbacher Osten stellt sich hinter die Anwohner in der Donk und Neuwerk und spricht sich als einzige demokratische Fraktion in der BV MG-Ost nicht nur gegen den Letter of Intent sondern auch die Fortführung der S 28 auf der alten Trasse aus.
„Wenn wir wirklich den öffentlichen schienengebundenen Nahverkehr durch eine Fortführung der S 28 fördern wollen, dann muss die Streckenführung intelligent sein, sie muss Menschen da aufsammeln, wo sie wirklich wohnen“ sagt der Fraktionsvorsitzende der CDU in der BV, Dieter Breymann. Dies sei bei der alten Streckenführung nicht der Fall. Wenn die S 28 aber an den eigentlichen Siedlungsschwerpunkten vorbeiführe, wäre der beabsichtigte verkehrspolitische Nutzen gering. „Dies zeigt schon die Lage der geplanten neuen Bahnhöfe für die S28 in Neersen und Schiefbahn“, ergänzt Ratsherr Willi Schmitz, der auch einer der führenden Köpfe der Bürgerinitiative ‚Donk( e ) -Nein‘ gegen die Wiederbelebung der alten Streckenführung ist. „Heute bringt uns die Stadt in der gleichen Sitzung zur Kenntnis, dass die Donk im Landschaftsplan zu einem Naturschutzgebiet hochgestuft werden soll, am gleichen Tag setzen wir die Zerstörung dieses Naturschutzgebietes in Gang“, führt Willi Schmitz weiter aus und verspricht, sich auch weiterhin dafür einzusetzen, dass neben den klimapolitischen Zielen auch die Belange der betroffenen Bürger*innen und Naturschutzes in dem weiteren Entscheidungsprozess berücksichtigt werden.

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