Bürgerrat trotzt Corona im Internet
Videokonferenz-Reihe zu gelosten Bürgerräten startet; 1. Termin: 8.4., 18 Uhr

Logo: Bürgerrat Demokratie

Weil Veranstaltungen derzeit nicht mehr möglich sind, startet das Demokratie-Projekt eine Reihe von Webinaren zu zufällig ausgelosten Bürgerversammlungen.

Am Mittwoch (08.04) geht es um 18 Uhr los mit einem Webinar zu Verfahren und Stand des Bürgerrates Demokratie selbst. Organisatorinnen und ausgeloste Mitglieder des Bürgerrates stehen per Videokonferenz Rede und Antwort.

„Das persönliche Gespräch ist ein wichtiger Bestandteil der Demokratie. Über das Internet wollen wir mit den Menschen in Kontakt bleiben und dieses Gespräch pflegen. Videokonferenzen ermöglichen uns außerdem, mehr Menschen als mit Veranstaltungen zu erreichen“, sagt Claudine Nierth, Bundesvorstandssprecherin des Vereins „Mehr Demokratie“.

Der Verband hatte zusammen mit der Schöpflin Stiftung und den Beteiligungsexperten von IFOK und Nexus-Institut im vergangenen Jahr den bundesweit ersten losbasierten Bürgerrat ins Leben gerufen. Im September hatten die hierfür zufällig aus dem gesamten Bundesgebiet ausgelosten Teilnehmenden 22 Empfehlungen zur Verbesserung der Demokratie in Deutschland formuliert. Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hatte diese in einem Bürgergutachten zusammengefassten Empfehlungen am 15. November stellvertretend für das ganze Parlament entgegengenommen.

Mehr Demokratie-Sprecherin Nierth wird im Webinar an diesem Mittwoch über den Stand bei der Umsetzung der Empfehlungen berichten. In weiteren Webinaren, die bis in den Juni hinein jeden Mittwoch stattfinden, geht es auch um Bürgerräte etwa in Berlin und Frankfurt sowie in Frankreich, Ostbelgien und Vorarlberg. Außerdem wird erklärt, wie ein Bürgerrat funktioniert und welche Wirkungen er hat. Auch Tipps, wie man vor Ort selber einen Bürgerrat organisiert, kann man sich holen.

Wie man bei den Webinaren mitmachen kann, erfahren Interessierte auf der Internetseite www.buergerrat.de

Mehr Informationen: www.buergerrat.de/aktuelles/buergerrat-im-gespraech